Mütter- und Schwangerenforum

alleinerziehend,alg2,kind mit handicap,führerschein

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micki93
74 Beiträge
28.06.2017 09:24
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von Obsidian:

Hat dein Kind keinen Pflegegrad? Dann kannst du nämlich all diese krankheitsbedingt benötigten Dinge bei der Kasse beantragen


Das ist ja dass, wass ich nicht verstehe. Es gibt einen Pflegegrad (2) und angeblich wird nichts erstattet.

Geld schenkt einem niemand, da muss man schon hinterher sein und ja, das ist auch echt nervig sich mit den Behörden auseinander zu setzen, aber wer was haben will, muss hartnäckig bleiben


Bin ich ! Und glaube mir ich bin was Papierkram , Anträge ect angeht wirklich immer flott dabei. Jedoch sind alle fristen vom mdk Krankenkassen ect komplett ausgesetzt wegen den Umstellungen von pflegestufe zu pflegegraden, jetzt kam vor 3 Tagen der Bescheid das er pflegegrad 2 bekommen . Vorher hatten wir dies nicht !!!!
micki93
74 Beiträge
28.06.2017 09:51
Zitat von nyckelpiga:

Bei der Caritas und anderen gemeinnützigen Einrichtungen hast du schon angefragt?
Bin der Meinung es gibt da eine Einrichtung, die sowas wie den Führerschein unterstützt, wenn besondere Lebensumstände vorliegen.
www.gemeinsam-ammersee.de
Da würde ich z. B. Mal hinschreiben, vielleicht hast du ja Glück und sie helfen dir


Vielen Dank, den Verein kenne ich garnicht , habe mir aber Grade die Website angeschaut, und ich werde mich auf jeden Fall noch heute ransetzen und eine email schreiben, vielen Dank
cogito_ergo_sum
318 Beiträge
28.06.2017 10:55
Ich lese hier immer wieder "Ehrenamt" - ehrenamtliche Tätigkeit ist toll und wertvoll, aber ich glaube nicht, dass die TS (jetzt mal sehr überspitzt gesagt) Langeweile hat oder eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sucht; ein Ehrenamt bringt kein Geld und Zeit dürfte in der Situation ohnehin knapp sein Und auf die bloße Hoffnung hin, dass sich daraus schon was ergeben wird? Andererseits wäre das vielleicht eine gute Gelegenheit, neue private Kontakte zu knüpfen...
Jedenfalls ziehe ich meinen Hut davor, wenn man es schafft, in dieser Situation noch eine Ausbildung zu machen!
Bauernschnitte
2718 Beiträge
28.06.2017 10:59
Zitat von cogito_ergo_sum:

Ich lese hier immer wieder "Ehrenamt" - ehrenamtliche Tätigkeit ist toll und wertvoll, aber ich glaube nicht, dass die TS (jetzt mal sehr überspitzt gesagt) Langeweile hat oder eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sucht; ein Ehrenamt bringt kein Geld und Zeit dürfte in der Situation ohnehin knapp sein Und auf die bloße Hoffnung hin, dass sich daraus schon was ergeben wird? Andererseits wäre das vielleicht eine gute Gelegenheit, neue private Kontakte zu knüpfen...
Jedenfalls ziehe ich meinen Hut davor, wenn man es schafft, in dieser Situation noch eine Ausbildung zu machen!


Das Ehrenamt kein Geld bringt, ist auch Blödsinn.
Viele entlohnen dennoch mal, auch wenn es "nur ein Fuffi auf die Hand ist". Kommt immer ganz darauf an. Also kann man nicht pauschalisieren.

Hinzu, Sie will in einen Job kommen und das sind beste Anlaufmöglichkeiten! Man kann seine Bereitschaft bestens unter Beweis stellen und so auf sich aufmerksam machen! Und was ist an 2-4 Stunden pro Tag schlimm?

Sie möchte raus, was machen... Da muss man sich eventuell auch damit zufrieden geben, dass man nicht gleich 1.000€ im Monat bekommt und mitten drin ist.

Ist doch ein guter Start und vorerst Ablenkung vom tristen Alltag.
born-in-helsinki
16715 Beiträge
28.06.2017 11:03
Ausserdem macht sich so ein Ehrenamt gut auf der Bewerbung
cogito_ergo_sum
318 Beiträge
28.06.2017 11:26
Zitat von born-in-helsinki:

Ausserdem macht sich so ein Ehrenamt gut auf der Bewerbung

Das stimmt natürlich!

Den Argumenten von Bauernschnitte kann ich dagegen gar nicht folgen Die TS hatte doch nicht geschrieben, dass sie mal raus aus ihrem Alltag will, sondern einen Job, oder irr ich mich?
Lobulus
1143 Beiträge
28.06.2017 11:48
Also ein Ehrenamt wäre in dieser Situation für mich wohl das Letzte, woran ich denken würde... Wie gesagt, ich sehe es so, dass eine Ausbildung der Ausweg aus dieser Spirale ist. Diese anderen Jobs, wo man keine Ausbildung benötigt, sind doch alle keine Lösung, jetzt mal ernsthaft.
JuRa1014
4714 Beiträge
28.06.2017 14:20
Zitat von Lobulus:

Also ein Ehrenamt wäre in dieser Situation für mich wohl das Letzte, woran ich denken würde... Wie gesagt, ich sehe es so, dass eine Ausbildung der Ausweg aus dieser Spirale ist. Diese anderen Jobs, wo man keine Ausbildung benötigt, sind doch alle keine Lösung, jetzt mal ernsthaft.

Wenn ich zurückblicke, würde ich sagen, meine Ausbildung war für den Eimer. Ich habe meine Fachhochschulreife gemacht, dann eine Ausbildung zur Industriekauffrau und bin nun in einem Discounter gelandet, in dem ich mehr verdiene, als im Büro. Zudem sind bei uns Bürojobs so überlaufen, dass dort eh kein Herankommen mehr wäre.
Mein Ex hat keine Ausbildung und ist über einen 450€ Job an einen Job bei der Stadt gekommen und verdient ein super Geld. Mehr als der Vater meiner Kinder, der seinen Meister in seinem Beruf gemacht hat.
Ein Kumpel von mir arbeitet zwar in seinem Beruf, allerdings über Zeitarbeit und bekommt nur den Mindestlohn pro Stunde.
Klar macht sich eine Ausbildung gut, aber auch all meine Kollegen sind ungelernt und bekommen mittlerweile bereits über 15€ die Stunde... die leben ohne Ausbildung auch super.
Bauernschnitte
2718 Beiträge
28.06.2017 14:24
Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von born-in-helsinki:

Ausserdem macht sich so ein Ehrenamt gut auf der Bewerbung

Das stimmt natürlich!

Den Argumenten von Bauernschnitte kann ich dagegen gar nicht folgen Die TS hatte doch nicht geschrieben, dass sie mal raus aus ihrem Alltag will, sondern einen Job, oder irr ich mich?


Woran kann man dem nicht folgen?

Sie schreibt, sie will endlich was machen. Natürlich arbeiten, aber Sie muss nun auch nicht erwarten, dass der nächste Job auf Sie wartet und sie sofort mehr als 1.000€ verdient. (pro Monat)

Und damit sie überhaupt erst mal Beschäftigung hat und sich beweisen kann, kann man doch auch ehrenamtlich etwas machen.
Im Kindergarten oder der Pflege zB und mit guten Chancen kommt der Geschäftsführer auf Sie zu und bietet ihr einen festen Job an, da sie das gut macht oder oder.

Ist doch gar nicht abwägig?
Bauernschnitte
2718 Beiträge
28.06.2017 14:25
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von born-in-helsinki:

Ausserdem macht sich so ein Ehrenamt gut auf der Bewerbung

Das stimmt natürlich!

Den Argumenten von Bauernschnitte kann ich dagegen gar nicht folgen Die TS hatte doch nicht geschrieben, dass sie mal raus aus ihrem Alltag will, sondern einen Job, oder irr ich mich?


Woran kann man dem nicht folgen?

Sie schreibt, sie will endlich was machen. Natürlich arbeiten, aber Sie muss nun auch nicht erwarten, dass der nächste Job auf Sie wartet und sie sofort mehr als 1.000€ verdient. (pro Monat)

Und damit sie überhaupt erst mal Beschäftigung hat und sich beweisen kann, kann man doch auch ehrenamtlich etwas machen.
Im Kindergarten oder der Pflege zB und mit guten Chancen kommt der Geschäftsführer auf Sie zu und bietet ihr einen festen Job an, da sie das gut macht oder oder.

Ist doch gar nicht abwägig?

Und so wie ich schrieb, wäre doch auch ein soziales Jahr, bis nächstes Jahr, eine Alternative und da bekommt man auch Geld.
Lobulus
1143 Beiträge
28.06.2017 14:26
Ist jetzt zwar völlig OT, aber das sind alles Ausnahmen. Eine Ausbildung zu haben ist NIE verkehrt. Was genau machst du in einem Discounter für einen Job, bei dem du so "gut" verdienst und da nicht mal eine Ausbildung benötigst? Hoffentlich nichts, wo man am Band steht oder gar Akkordarbeit??

15 € die Stunde sind nicht schlecht, aber für eine Tätigkeit, die eine entsprechende Ausbildung erfordert, ehrlich gesagt nicht viel. Zumindest in unserer Region... und hier sind die Gehälter schon nicht so pralle...
JuRa1014
4714 Beiträge
28.06.2017 14:37
Zitat von Lobulus:

Ist jetzt zwar völlig OT, aber das sind alles Ausnahmen. Eine Ausbildung zu haben ist NIE verkehrt. Was genau machst du in einem Discounter für einen Job, bei dem du so "gut" verdienst und da nicht mal eine Ausbildung benötigst? Hoffentlich nichts, wo man am Band steht oder gar Akkordarbeit??

15 € die Stunde sind nicht schlecht, aber für eine Tätigkeit, die eine entsprechende Ausbildung erfordert, ehrlich gesagt nicht viel. Zumindest in unserer Region... und hier sind die Gehälter schon nicht so pralle...
15€ ist hier ne Menge pro Stunde. Wenn ich bedenke, dass ich ausgelernt ca. 9,90€/ Stunde hatte und das mit mehreren Jahren Berufserfahrung UND Ausbildung.
Im Discounter steht man doch nicht am Band. Ich werde sowohl im Markt als auch an der Kasse eingesetzt. Zusätzlich wird dort noch jede Überstunde bezahlt, es gibt Spätschichtzulage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und 6 Wochen Urlaub. All das hatte ich im Büro nicht.

Wenn die TS einen Ausbildungsplatz findet, wäre das natürlich toll, aber man kommt eben auch so voran.
Ich würde beim Jobcenter auch mal nach irgendwelchen Maßnahmen fragen. Eigentlich bieten sie so etwas doch immer an, da es sich in einer Bewerbung viel besser macht. Irgendwelche Kurse, Praktika...
Bauernschnitte
2718 Beiträge
28.06.2017 14:41
Zitat von JuRa1014:

Zitat von Lobulus:

Ist jetzt zwar völlig OT, aber das sind alles Ausnahmen. Eine Ausbildung zu haben ist NIE verkehrt. Was genau machst du in einem Discounter für einen Job, bei dem du so "gut" verdienst und da nicht mal eine Ausbildung benötigst? Hoffentlich nichts, wo man am Band steht oder gar Akkordarbeit??

15 € die Stunde sind nicht schlecht, aber für eine Tätigkeit, die eine entsprechende Ausbildung erfordert, ehrlich gesagt nicht viel. Zumindest in unserer Region... und hier sind die Gehälter schon nicht so pralle...
15€ ist hier ne Menge pro Stunde. Wenn ich bedenke, dass ich ausgelernt ca. 9,90€/ Stunde hatte und das mit mehreren Jahren Berufserfahrung UND Ausbildung.
Im Discounter steht man doch nicht am Band. Ich werde sowohl im Markt als auch an der Kasse eingesetzt. Zusätzlich wird dort noch jede Überstunde bezahlt, es gibt Spätschichtzulage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und 6 Wochen Urlaub. All das hatte ich im Büro nicht.

Wenn die TS einen Ausbildungsplatz findet, wäre das natürlich toll, aber man kommt eben auch so voran.
Ich würde beim Jobcenter auch mal nach irgendwelchen Maßnahmen fragen. Eigentlich bieten sie so etwas doch immer an, da es sich in einer Bewerbung viel besser macht. Irgendwelche Kurse, Praktika...


Das kann nur LIDL sein
Nein Spaß.

Marf
18181 Beiträge
28.06.2017 14:42
Zur Überbrückung und für den Lebenslauf finde ich die Idee eines Ehrenamtes/Praktika bzw. Nebenjobs gar nicht übel.
So hat schon mancher Erfahrungen sammeln können die später Gold wert waren.Sei es für Bewerbungen oder für die Arbeits/Lebenspraxis ansich.Die Zeit ist jedenfalls genutzt.
Und ich würde nun nicht den FS als allein seligmachend sehen.Wenn jemand qualifiertes sich für einen Job bewirbt und der Rahmen stimmt, findet sich auch dafür eine Lösung.
Lehrlinge haben in der Regel auch keinen und kommen zur Arbeit.
Lobulus
1143 Beiträge
28.06.2017 15:08
Zitat von JuRa1014:

Zitat von Lobulus:

Ist jetzt zwar völlig OT, aber das sind alles Ausnahmen. Eine Ausbildung zu haben ist NIE verkehrt. Was genau machst du in einem Discounter für einen Job, bei dem du so "gut" verdienst und da nicht mal eine Ausbildung benötigst? Hoffentlich nichts, wo man am Band steht oder gar Akkordarbeit??

15 € die Stunde sind nicht schlecht, aber für eine Tätigkeit, die eine entsprechende Ausbildung erfordert, ehrlich gesagt nicht viel. Zumindest in unserer Region... und hier sind die Gehälter schon nicht so pralle...
15€ ist hier ne Menge pro Stunde. Wenn ich bedenke, dass ich ausgelernt ca. 9,90€/ Stunde hatte und das mit mehreren Jahren Berufserfahrung UND Ausbildung.
Im Discounter steht man doch nicht am Band. Ich werde sowohl im Markt als auch an der Kasse eingesetzt. Zusätzlich wird dort noch jede Überstunde bezahlt, es gibt Spätschichtzulage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und 6 Wochen Urlaub. All das hatte ich im Büro nicht.

Wenn die TS einen Ausbildungsplatz findet, wäre das natürlich toll, aber man kommt eben auch so voran.
Ich würde beim Jobcenter auch mal nach irgendwelchen Maßnahmen fragen. Eigentlich bieten sie so etwas doch immer an, da es sich in einer Bewerbung viel besser macht. Irgendwelche Kurse, Praktika...


Als Industriekauffrau 9,90 EUR die Stunde ist ja auch Ausbeute vom Feinsten. Vielleicht war das aber auch nur in dem einen Betrieb so... ich arbeite im Büro und verdiene mehr als 15 EUR die Stunde.
Genauso gibt es aber auch Verkäufer im Einzelhandel, die mehr verdienen. Ich kenne eine Filialleiterin, die lebt schon nicht schlecht. Haus, Wohnung, Auto und sie kann es sich leisten, 3 Jahre in Elternzeit zu gehen. Ihr Partner verdient auch nicht schlecht, aber ich würde sagen, beide sind auf dem gleichen Level.

Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind natürlich nicht verkehrt, ich persönlich rechne immer in Jahresgehältern... ob das dann auf 12, 13 oder 14 Monatsgehälter verteilt wird ist doch egal.

30 Tage Urlaub sind für mich selbstverständlich. Und wie gesagt, auch alles im Büro. Aus welcher Gegend kommst du denn?

Ich kenne aus leidvoller Erfahrung diese Maßnahmen vom Arbeitsamt. Ich habe mal vor einigen Jahren einen DATEV-Kurs bei der DEKRA gemacht. Ehrlich gesagt, voll fürn Ar***... ich habe so gut wie nichts gelernt, die Dozenten waren mit ihrem eigenen Mist beschäftigt und die Prüfungen waren ein riesiger Witz. Will nicht sagen, dass es nicht bessere Angebote vom Amt gibt, aber wie gesagt, ICH kann es nicht empfehlen. Hatte Gott sei Dank vor Ablauf einen Job bekommen.
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