Mütter- und Schwangerenforum

Mutter verweigert Vaterschaftsanerkennung?!

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wirrwarr
1021 Beiträge
24.07.2017 11:57
Zitat von YellowBird:

Ich habe jetzt nicht genau recherchiert. Mein Verständnis ist aktuell aber folgendes und ich würde dir daher raten, dich nochmal wirklich tiefgründig mit der rechtlichen Lage zu befassen, bevor du in finanzielle Not gerätst:

(1) Wenn der Vater klagt und Recht bekommt (und wenn er biologisch der Vater ist, dann WIRD er Recht bekommen), dann musst möglicherweise du sämtliche Kosten des Verfahrens tragen. Eine gerichtliche Vaterschaftsfeststellung ist sicher nicht billig und dass du die Kosten wirklich tragen willst, wage ich zu bezweifeln.

(2) Es ist nicht erlaubt, auf Unterhalt zu verzichten - völlig egal, ob du sein Geld willst oder nicht, denn es ist nicht dein Geld, sondern das deines Kindes. Kennst du den richtigen Vater, bist du verpflichtet, dazu auch wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

(3) Vaterschaftsanerkennung, geteiltes Sorgerecht und auch Umgang sind verschiedene paar Schuhe. Um die Vaterschaftsanerkennung wirst du 100%ig nicht herumkommen. Umgang wirst du auch nicht verhindern können, wenn er das will. Das geteilte Sorgerecht kannst du möglicherweise verhindern , aber auch das ist alles andere als einfach.

Ich würde mir DRINGEND einen Anwalt nehmen.


Aber nicht bei der Einstellung und dem Verhalten der TS. Da wird er gute Chancen auf das geteilte Sorgerecht haben. Würde der Richter anders entscheiden (der Mutter das Sorgerecht lassen) müssen alle davon ausgehen, dass die Mutter den Kontakt und Umgang für Vater und Kind erschwert bzw der Vater das Kind gar nicht sehen darf, das lässt kein Gericht zu.

Was deine Aussage betrifft ein Kind bräuchte keinen Vater usw. kann ich dir nur so viel sagen:

Mein Sohn ist 12 Jahre alt. Er hat seinem leiblichen Vater noch nie bewusst gesehen. Der Vater brach den Kontakt zu uns ab da war mein Sohn 18 Monate alt.
Ich bin mittlerweile neu verheiratet. Mein Mann kümmert sich um ihm wie um sein eigenes und gibt sich große Mühe Vaterersatz zu sein. Mein Sohn sagt auch seit Jahren "Papa" zu ihm, dennoch führen wir immer wieder Gespräche darüber weshalb sein Erzeuger so gehandelt hat und wie das wohl mal in der Zukunft wird. Er hat auch schon zu mir gesagt, dass er sich trotzdem verlassen fühlt.
Ich selbst bin ohne meine Mutter aufgewachsen, das fand ich auch nie toll, trotz Ersatzmutter.
Und glaub mir auch der Erzeuger meines Sohnes war alles andere als liebevoll in unserer Beziehung (das weiß mein Sohn aber nicht) und meine Mutter war alles andere als eine fürsorgliche Mutter.

Du kannst überhaupt gar nicht darüber urteilen wie es für ein Kind ist ohne das andere Elternteil aufzuwachsen. Und an deinem Beispiel sieht man weshalb der Gesetzgeber die Vaterrechte so sehr gestärkt hat.

Ich finde es alles andere als verantwortungsvoll wenn man seinen Hass, Wut und Ärger über die vergangene Beziehung auf dem Rücken der Kinder austrägt. Nichts anderes tust du.
Du hast jahrelang unter deinem Ex gelitten und nun willst du deine neugewonnene "Macht" dafür nutzen ihm mal genauso leiden zu lassen und schiebst vor du hättest Angst um dein Kind, obwohl du noch nicht mal weißt, wie er zu deinem Kind ist, er hat es ja noch nicht einmal gesehen.

Und zum Thema "Vater unbekannt" angeben obwohl du es weißt, wäre kein Betrug weil du kein Geld willst....
Dass das dennoch betrug ist, liest man doch aus dem Satz. Du gibst etwas bei der Behörde an obwohl es nicht der Tatsache entspricht und du weißt sogar, dass du lügst. Was ist das dann wenn nicht Betrug?
Und zwar an der Behörde und AN DEINEM KIND!
born-in-helsinki
16486 Beiträge
24.07.2017 11:57
Wow, mein ex hat selbstmord begangen und war nie da vorher, trotz allwm rede ich nie nie schlecht von und über ihn vor meinem sohn.

Finde ich von dir echt unmöglich und auch echt bescheuert ums mal so zu sagen.

Und wenn er dich vergewaltigt hat.... dann tuts mir leid aber das hätte ich angezeigt.
Du wirkst ja nun nicht so das du deinen mund nicht aufbekommst.....
cookie23
3280 Beiträge
24.07.2017 11:59
Traurige Tatsache ist,er hat das Recht auch wenn es durch eine Vergewaltigung gewesen sein sollte,dass musst du dann erstmal irgendwie beweisen ,nachweisen etc
Wie viele Frauen (damit macht man keine Scherze) sagen sowas aber einfach um den Vater schlecht dastehen zu lassen und so
Valkyria33
24 Beiträge
24.07.2017 12:05
Zitat von Fjörgyn:

Zitat von Valkyria33:

Zitat von cookie23:

Wenn ich lese Was du von dir gibst,weiß ich nicht ob ich weinen oder lachen soll....

Sei froh das er es noch nicht gemacht hat,denn wenn er es tut,dann wirst du keine Chance haben und dem Kind sei ein Vater zu wünschen!


Manche Väter braucht man nicht. Wobei Erzeuger sein leicht ist, Vater sein hingegen schwer. Und Vater kann er sich noch lange nicht schimpfen. Weil es ja auch so verachtend ist, mein Kind vor einem gewaltätigen menschen zuschützen.

Es gibt genug Kinder die mit 2x Mamas, 2x Papas oder nur mit einem Elternteil aufwachsen. Und? Geht es diesen Kinder nun schlechter oder besser? Pauschal kann man das nicht beantworten, das hängt von jedem einzelnen Fall ab, aber den meisten geht es gut und leiden nicht darunter nur weil sie nur ein Geschlecht des Elternteils mit ihnen zusammen lebt.

Wie gesagt, noch hat dieser Mann nichts zustande bekommen, auch nicht nach seinem Kind gefragt ob er es sehen darf. Zwischen den beiden war noch keinerlei Kontakt. Wie gesagt, vieles was er sagt, tun will und und und ist heiße Luft. Kann auch gut sein das meine Sorgen unbegründet sind. Aber in 15 Jahren brauch dieser Mann auch nicht ankommen und nach seinem Kind fragen, das Kind braucht einen geregeltes Leben und keinen Erzeuger der mal auftaucht und abtaucht wie es ihm am besten passt. Ist ja auch kein Möbelstück, das man in den Keller stellen kann, wenn man es nicht mehr sehen kann. Wobei es genug Kinder bzw. Jugendliche gibt die selbständig auf dem Umgang mit dem Vater verzichten. Es gibt eben die Kinder die wollen das sehr und es gibt die Kinder die verzichten darauf. Ich kenne aus meinem Bekannten- und Familiekreis beide Seiten.

Solche Dinge können echt nur von jemandem kommen, der nicht weiß wie es ist ohne Vater aufzuwachsen. Ein schlechter Vater ist besser als gar kein Vater, insbesondere dann, wenn man dem Kind gänzlich die Wurzeln verwähren will. Solchen Frauen wie die ist gar nicht bewusst welche Auswirkungen eine derartige Idiotie auf die Psyche des Kindes hat. Zum Glück hast du keinerlei Chance die Vaterschaft nicht anerkennen zu lassen wenn der KV tatsächlich vor Gericht zieht, was er hoffentlich macht.

Des Weiteren schließe ich mich gerne Marf an, die hat schon alles gesagt.


Ich bin selber bin in geordneten Verhältnissen aufgewachsen. Aber nett das du einfach annimmst ich hätte einen Vater. Du weißt doch überhaupt nichts von meiner Kindheit und nimmst einfach nur an. Wirklich sehr guter Gedanke

Und tut mir echt leid. Wie bescheuert muss man sein zusagen das ein schlechter Vater besser ist als gar keiner. Ich sehe das komplett anders. Wie gesagt, Erzeuger sein ist einfach, Vater sein hingegen schwer. Es gibt genug Kinder die nicht nach ihrem Erzeuger fragen (wenn sie es z.B. nicht anders kennen oder wissen wie der Vater ist). Natürlich gibt es auch Kinder die nach ihrem Erzeuger fragen. Entweder ist die Mutter ehrlich oder belügt ihr Kind. Zum Teil weiß mein Kind was passiert ist, aber nicht alles, es wird von mir also nicht belogen. Und wenn das Kind älter ist, wird es auch die ganze Wahrheit zuhören bekommen, das Kind kann dann selbst entscheiden ob es Kontakt haben möchte oder nicht. Und dann stelle ich mich auch nicht dagegen, ich gehe auf die Wünsche und Bedürfnisse meines Kinds ein.

Die Gesetzte haben sich, 2013 damals, wirklich zum negativen für alle Mütter geändert. Alle Väter schreien juhu (sofern sie es wollen) und alle Mütter die so was durchleben würden sich am liebsten die Kugel geben. Und da haben sich damals verdammt viele Mütter darüber aufgeregt, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Mag sein, das es die ein oder andere Mutter gibt die das super findet, aber genauso viele gibt es die es nicht gut finden.
wirrwarr
1021 Beiträge
24.07.2017 12:08
Zitat von Valkyria33:

Nein es wurde von einem Arzt nie fest gehalten. Wie auch? Glaubt ihr ernsthaft nach dem er mich geschlagen oder misshandelt hat, das er mich raus gelassen hat? So "blöd" war er dann doch nicht...

Um das hier noch mal etwas deutlicher zu sagen: Er wurde mir gegen über gewalttätig und hat mich verbal und körperlich misshandelt. Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen wie dieses Kind entstanden ist.

Das Kind erfährt von mir auch die bittere Wahrheit über Zeugung, biologischen Vater und und und. Auch wenn es hart ist. Niemand wird hier belogen. Aber da gehen die Meinungen auseinander.

Warum hab ich mich also für das Kind entschieden? Ich bin zweifache Sternenmama, aus einer früheren Beziehung, es war nie genau klar ob ich jemals wieder ein Kind bekommen könnte. Ich nahm also die Chance die mir Mutternatur gab und hab dieses Kind behalten. Es spielt in diesem Fall auch eigentlich keine Rolle warum ich das Kind behalten habe. Natürlich gab es den ein oder anderen Tag an dem ich überlegte ob es das richtig sei von diesem Menschen ein Kind in die Welt zusetzten, schlussendlich hab ich mich dafür entschieden.

Ich hab durch die Schwangerschaft und der aktiven Hilfe von engen Freunden & meiner Familie es geschafft dort raus zukommen. Damit meine ich: Sie haben mich in das Auto gepackt und weg gebracht. (Ich bin bzw. war der typische verdrängen Menschen.) Sie haben mich dann sehr Unterstützt und mir geholfen das alles, vor allem das psychische zu verarbeiten. Ich bin dann ein paar Monate bei meinen Eltern untergekommen bis ich (noch in der Schwangerschaft) meine eigenen Wohnung bezogen habe. Angezeigt habe ich ihn nie, wollte ich auch nicht. Ich hatte es schon einmal versucht bin aber gescheitert, also habe ich es in der Zukunft gar nicht erst versucht.

Um es mal anders zu formulieren: Würdet ihr dem Vater den Umgang mit dem Kind gewähren, welches durch eine Vergewaltigung entstanden ist?

Die meisten würde hier, denke ich, klar mit nein antworten.


Das Problem wird sein, dass du viel erzählen kannst wenn der Tag lang ist.
Du hast keine Beweise für deine Erlebnisse (das heißt nicht dass ich dir nicht glaube, aber ein Gericht entschiedet nicht nach dem Gefühl und ein paar Schilderungen) da du ihn nie angezeigt hat.
Eine Vergewaltigung zbsp lässt sich auch noch Tage danach feststellen, ebenso blaue Flecken und Prellungen. Die Anzeige muss nicht unmittelbar nach der Tat folgen, das hättest du auch nach ner Woche noch gekonnt und erst Recht wenn er dich nicht raus gelassen hat, da käme dann noch Freiheitsberaubung dazu. Es wird dir jeder sagen dass du es hättest anzeigen müssen, auch im Nachhinein. So ist das was du tust Behauptungen ohne Beweise anstellen und das kann unter Umständen für dich auch Konsequenzen haben.

Marf
17892 Beiträge
24.07.2017 12:13
Man könnte meinen ,du hast das Kind bekommen um es ihm heimzuzahlen.

Nochmal....es geht um dein Kind.Nicht um dich.
Dein Kind hat das Recht auf den Vater.Und es hat das Recht sich seine EIGENE MEINUNG über ihn zu bilden.Ohne deinen eingetröpfelten Hass,sei dieser noch so berechtigt.
Das was zw.ihm und dir war hat dein Kind nicht zu interessieren.
Wenn es mal danach fragt,ok.Und in einem verständigen Alter ist.Aber sicherlich nicht ,das es angeblich aus einer Vergewaltigung entstand.
Was denst du was diese Info mit deinem Kind macht?!

Und dieses Gesetzt dient genau den Vätern ,die immer den Nachteil hatten weil die Frauen meinten, das die Kinder ihnen allein gehören! Den das tun sie nicht.Auch wenn es oft Scheiße ist.
Andersherum gilt das Gesetz nämlich ebenso!
Valkyria33
24 Beiträge
24.07.2017 12:15
Das Kind weiß, wie gesagt, Teilweise darüber bescheid. Es hat bis jetzt NIE den Wunsch geäußert seinen Vater zusehen oder Kontakt mit ihm zu haben. Warum sollte ich also das Kind dazu zwingen? Das würde aus mir, erst recht, eine schlechte Mutter machen. Ich kann doch nicht mein Kind zwingen mit wem es verkehren soll und mit wem nicht. Wenn mein Kind seine Oma nicht sehen will, dann ist das so und dann wird der Wunsch des Kindes nachgekommen und respektiert.
cookie23
3280 Beiträge
24.07.2017 12:17
Wie alt ist dein Kind?

Eigentlich kann man schreiben was man will,du meinst eh es sei richtig so und wenn er vor Gericht zieht,wirst du eines besseren belehrt.... wieso fragst du hier überhaupt nach wenn es eh egal ist was man schreibt? Du hast doch eh deine Meinung und Ansichten und willst das genau so durch ziehen wie du es dir in den Kopf gesetzt hast
Marf
17892 Beiträge
24.07.2017 12:30
Und wie alt ist dann dieses Kind?
Wird ja immer konfuser.
Fjörgyn
2045 Beiträge
24.07.2017 12:33
Zitat von Valkyria33:

Zitat von Fjörgyn:

Zitat von Valkyria33:

Zitat von cookie23:

Wenn ich lese Was du von dir gibst,weiß ich nicht ob ich weinen oder lachen soll....

Sei froh das er es noch nicht gemacht hat,denn wenn er es tut,dann wirst du keine Chance haben und dem Kind sei ein Vater zu wünschen!


Manche Väter braucht man nicht. Wobei Erzeuger sein leicht ist, Vater sein hingegen schwer. Und Vater kann er sich noch lange nicht schimpfen. Weil es ja auch so verachtend ist, mein Kind vor einem gewaltätigen menschen zuschützen.

Es gibt genug Kinder die mit 2x Mamas, 2x Papas oder nur mit einem Elternteil aufwachsen. Und? Geht es diesen Kinder nun schlechter oder besser? Pauschal kann man das nicht beantworten, das hängt von jedem einzelnen Fall ab, aber den meisten geht es gut und leiden nicht darunter nur weil sie nur ein Geschlecht des Elternteils mit ihnen zusammen lebt.

Wie gesagt, noch hat dieser Mann nichts zustande bekommen, auch nicht nach seinem Kind gefragt ob er es sehen darf. Zwischen den beiden war noch keinerlei Kontakt. Wie gesagt, vieles was er sagt, tun will und und und ist heiße Luft. Kann auch gut sein das meine Sorgen unbegründet sind. Aber in 15 Jahren brauch dieser Mann auch nicht ankommen und nach seinem Kind fragen, das Kind braucht einen geregeltes Leben und keinen Erzeuger der mal auftaucht und abtaucht wie es ihm am besten passt. Ist ja auch kein Möbelstück, das man in den Keller stellen kann, wenn man es nicht mehr sehen kann. Wobei es genug Kinder bzw. Jugendliche gibt die selbständig auf dem Umgang mit dem Vater verzichten. Es gibt eben die Kinder die wollen das sehr und es gibt die Kinder die verzichten darauf. Ich kenne aus meinem Bekannten- und Familiekreis beide Seiten.

Solche Dinge können echt nur von jemandem kommen, der nicht weiß wie es ist ohne Vater aufzuwachsen. Ein schlechter Vater ist besser als gar kein Vater, insbesondere dann, wenn man dem Kind gänzlich die Wurzeln verwähren will. Solchen Frauen wie die ist gar nicht bewusst welche Auswirkungen eine derartige Idiotie auf die Psyche des Kindes hat. Zum Glück hast du keinerlei Chance die Vaterschaft nicht anerkennen zu lassen wenn der KV tatsächlich vor Gericht zieht, was er hoffentlich macht.

Des Weiteren schließe ich mich gerne Marf an, die hat schon alles gesagt.


Ich bin selber bin in geordneten Verhältnissen aufgewachsen. Aber nett das du einfach annimmst ich hätte einen Vater. Du weißt doch überhaupt nichts von meiner Kindheit und nimmst einfach nur an. Wirklich sehr guter Gedanke

Und tut mir echt leid. Wie bescheuert muss man sein zusagen das ein schlechter Vater besser ist als gar keiner. Ich sehe das komplett anders. Wie gesagt, Erzeuger sein ist einfach, Vater sein hingegen schwer. Es gibt genug Kinder die nicht nach ihrem Erzeuger fragen (wenn sie es z.B. nicht anders kennen oder wissen wie der Vater ist). Natürlich gibt es auch Kinder die nach ihrem Erzeuger fragen. Entweder ist die Mutter ehrlich oder belügt ihr Kind. Zum Teil weiß mein Kind was passiert ist, aber nicht alles, es wird von mir also nicht belogen. Und wenn das Kind älter ist, wird es auch die ganze Wahrheit zuhören bekommen, das Kind kann dann selbst entscheiden ob es Kontakt haben möchte oder nicht. Und dann stelle ich mich auch nicht dagegen, ich gehe auf die Wünsche und Bedürfnisse meines Kinds ein.

Die Gesetzte haben sich, 2013 damals, wirklich zum negativen für alle Mütter geändert. Alle Väter schreien juhu (sofern sie es wollen) und alle Mütter die so was durchleben würden sich am liebsten die Kugel geben. Und da haben sich damals verdammt viele Mütter darüber aufgeregt, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Mag sein, das es die ein oder andere Mutter gibt die das super findet, aber genauso viele gibt es die es nicht gut finden.

Das ist kompletter Unsinn! Mein Vater ist früh gestorben, ich kannte es nie anders und hatte mein Leben lang Probleme damit, dass ich meinen Vater nicht kenne. Meine Tochter kennt ihren Vater nicht, weil er keinen Kontakt wünscht, auch sie hat schwer damit zu kämpfen.

Deine "Argumente" können einfach nicht von jemandem kommen der selbst den leiblichen Vater nicht kennt, so etwas kann man nicht nachvollziehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

Davon abgesehen ist es ebenso psychische Gewalt, wenn du deinem Kind, am besten schon in jungen Jahren erklären willst, wie sich sein Vater verhalten hat. Glaubst du, dass dein Kind so ein gesundes Bild eines Vaters erlangen kann?

Die Gesetze haben sich nicht zum Negativen für alle Mütter gewendet, sondern zum Positiven für die Väter und das war dringend notwendig.

Es ist traurig, dass du die Probleme mit deinem Ex auf dem Rücken eures Kindes austragen willst. Sprich nicht unbedingt für dich und dein angeblich guten Absichten
wirrwarr
1021 Beiträge
24.07.2017 12:35
Zitat von Valkyria33:

Das Kind weiß, wie gesagt, Teilweise darüber bescheid. Es hat bis jetzt NIE den Wunsch geäußert seinen Vater zusehen oder Kontakt mit ihm zu haben. Warum sollte ich also das Kind dazu zwingen? Das würde aus mir, erst recht, eine schlechte Mutter machen. Ich kann doch nicht mein Kind zwingen mit wem es verkehren soll und mit wem nicht. Wenn mein Kind seine Oma nicht sehen will, dann ist das so und dann wird der Wunsch des Kindes nachgekommen und respektiert.


Hast du mal darüber nachgedacht, dass dein Kind sich gar nicht trauen würde danach zu fragen? Dein Kind spürt doch deinen Hass und deine Abneigung.

Im Übrigen hilfst du weder dir noch deinem Kind wenn du ihm die "Wahrheit über seinen Vater" sagst, mal ganz davon abgesehen, dass es DEINE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG war und mit dem Kind rein gar nichts zu tun hat.
Mein Vater hatte mir auch immer "DIE WAHRHEIT ÜBER MEINE MUTTER" erzählt. WiE sie mich hat hungern lassen, alleine in der Wohnung gelassen hat, alles zugemüllt hat und mich links liegen lassen hat. Glaub mir ich habe als Kind nicht einmal gedacht, was ich für eine böse, abscheuliche Mutter hätte oder dass ich sie hassen würde für das was sie meinen Vater angetan hatte (zich Männeraffären, mit Nichts auf die Straße gesetzt usw) das war mir egal. Ich fand es schrecklich so etwas über meine Mutter zu wissen, lieber hätte ich gar nichts gewusst und vor allem hatte ich immer das Gefühl ich wäre nicht gewollt, ungeliebt und wertlos und gab mir die Schuld an dem was zwischen mir und meinen Eltern war, ich hatte immer das Gefühl mein Vater erzählt mir das um mir zu sagen wie sehr er doch unter meiner Mutter leiden musste und er es nur wegen mir aushalten musste, obwohl es alles war bevor ich entstand. (Meine Mutter drehte später den Spieß um und somit weiß ich bis heute NICHTS AUßER PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN aus meiner Kindheit.

Ganz ehrlich, was du da machst ist deine Wut und deinen Hass auf dein Kind abladen und es wird deinen Hass spüren und ihn auf sich beziehen.

Ich würde dir raten eine Therapie zu machen um deine Wut und deinen Hass auf deinen Ex zu verarbeiten und vorallem um zu lernen wie man verantwortungsvoll mit einer Kinderseele umgeht, so bist du nicht ein Stückchen besser als dein Ex
Valkyria33
24 Beiträge
24.07.2017 12:38
Zitat von cookie23:

Wie alt ist dein Kind?

Eigentlich kann man schreiben was man will,du meinst eh es sei richtig so und wenn er vor Gericht zieht,wirst du eines besseren belehrt.... wieso fragst du hier überhaupt nach wenn es eh egal ist was man schreibt? Du hast doch eh deine Meinung und Ansichten und willst das genau so durch ziehen wie du es dir in den Kopf gesetzt hast


Das Kind ist mittlerweile 4 Jahr alt. Geht in den Kindergarten. Kann laufen und in vollständigen Sätzen sprechen, hat bei vielem schon seine eigene Meinung. Z.B. hat das Kind schon seinen eigenen Klamottenstil und ist Vegetarier (im Gegenteil zu mir). Seine Entwicklung ist also sehr gut und versteht auch schon vieles (er hat es sich selbst ausgesucht, kein Fleisch zu konsumiere. Das werden jetzt viele gut und viele schlecht finden.). Er kennt auch Freunde aus dem Kindergarten & Co. die Mama und Papa haben (und sogar Homosexuelle Paare, für mein Kind ist das nichts falsches, er wächst sehr tolerant auf), bis jetzt kam aber von ihm nie der Wunsch seinen Papa kennen zu lernen bzw. zutreffen. Wie gesagt, er weiß von seinem Vater und er versteht auch was ein Vater denn eigentlich ist. Wie man merkt, ist das Kind also durchaus schon in der Lage, ob es den Vater haben möchte oder nicht. Er möchte es aber nicht. Ich hab ihn auch schon 2 mal direkt gefragt, sogar erst letztes Wochenende. Er verneinte es. Das kann vielleicht wenn er 15 Jahre alt ist anders aussehen, aber auch dann werde ich seine Entscheidung akzeptieren, auch wenn sie mir vielleicht nicht passt (ich bin kein Unmensch, sonst hätte ich ihm gar nicht erst von seinem Vater erzählt). Aber jetzt ist es so, warum sollte ich das also ändern wenn er gar nicht will? Die letzten Jahre über hat auch der Kindsvater sich nicht gemeldet bzw. dem Umgang verlangt. Das kam jetzt erst letzte Woche. Warum? Wegen seiner Mutter. Wäre das nicht, hätte er sich bis heute nicht gemeldet.
Fjörgyn
2045 Beiträge
24.07.2017 12:39
Zitat von wirrwarr:

Zitat von Valkyria33:

Das Kind weiß, wie gesagt, Teilweise darüber bescheid. Es hat bis jetzt NIE den Wunsch geäußert seinen Vater zusehen oder Kontakt mit ihm zu haben. Warum sollte ich also das Kind dazu zwingen? Das würde aus mir, erst recht, eine schlechte Mutter machen. Ich kann doch nicht mein Kind zwingen mit wem es verkehren soll und mit wem nicht. Wenn mein Kind seine Oma nicht sehen will, dann ist das so und dann wird der Wunsch des Kindes nachgekommen und respektiert.


Hast du mal darüber nachgedacht, dass dein Kind sich gar nicht trauen würde danach zu fragen? Dein Kind spürt doch deinen Hass und deine Abneigung.

Im Übrigen hilfst du weder dir noch deinem Kind wenn du ihm die "Wahrheit über seinen Vater" sagst, mal ganz davon abgesehen, dass es DEINE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG war und mit dem Kind rein gar nichts zu tun hat.
Mein Vater hatte mir auch immer "DIE WAHRHEIT ÜBER MEINE MUTTER" erzählt. WiE sie mich hat hungern lassen, alleine in der Wohnung gelassen hat, alles zugemüllt hat und mich links liegen lassen hat. Glaub mir ich habe als Kind nicht einmal gedacht, was ich für eine böse, abscheuliche Mutter hätte oder dass ich sie hassen würde für das was sie meinen Vater angetan hatte (zich Männeraffären, mit Nichts auf die Straße gesetzt usw) das war mir egal. Ich fand es schrecklich so etwas über meine Mutter zu wissen, lieber hätte ich gar nichts gewusst und vor allem hatte ich immer das Gefühl ich wäre nicht gewollt, ungeliebt und wertlos und gab mir die Schuld an dem was zwischen mir und meinen Eltern war, ich hatte immer das Gefühl mein Vater erzählt mir das um mir zu sagen wie sehr er doch unter meiner Mutter leiden musste und er es nur wegen mir aushalten musste, obwohl es alles war bevor ich entstand. (Meine Mutter drehte später den Spieß um und somit weiß ich bis heute NICHTS AUßER PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN aus meiner Kindheit.

Ganz ehrlich, was du da machst ist deine Wut und deinen Hass auf dein Kind abladen und es wird deinen Hass spüren und ihn auf sich beziehen.

Ich würde dir raten eine Therapie zu machen um deine Wut und deinen Hass auf deinen Ex zu verarbeiten und vorallem um zu lernen wie man verantwortungsvoll mit einer Kinderseele umgeht, so bist du nicht ein Stückchen besser als dein Ex


wirrwarr
1021 Beiträge
24.07.2017 12:44
Und vorallem sag deinem Kind bloß nicht, dass es angeblich bei einer Vergewaltigung entstanden sei
Bitte bitte nicht, dass ist genauso schlimm wie zu einem.Kind zusagen, du warst ein Unfall und eigentlich nicht gewollt.
Bitte, bitte tu deinem Kind das nicht an.
Du hast ihn eh nicht angezeigt, somit ist es nichts anderes als eine böse Behauptung, die deinem Kind einem richtigen psychischen Schaden zufügen kann. Bitte tu ihm das nicht auch noch an.
wolkenschaf
8050 Beiträge
24.07.2017 12:56
Irgendwie wird die Geschichte immer merkwürdiger
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