Mütter- und Schwangerenforum

Babysprache, wie haltet ihr es?

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shelyra
61557 Beiträge
20.11.2017 10:53
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von shelyra:

Zitat von Obsidian:

Zitat von LIttleOne13:

Bei uns sind es Hunde und Bäume, weil ich nicht hunderte verschiedene Arten unterscheiden kann. Die Eule stellte beim Blätter sammeln fest, dass die alle verschieden sind, da haben wir dann thematisiert, was es alles für Bäume gibt.
Beim Mäuserich war vor einem halben Jahr alles, was Fell und Beine hatte, ein Hund, egal ob Pferd, Kuh oder Katze. Den hätte ich mit Perserkatze, Arabern und Dackeln vollends verwirrt.
Also: In der Theorie nett, in der Praxis wäre es für mich nicht anwendbar. Ich differenziere die Welt da eher nach der Fähigkeit meiner Kinder, das auch zu verstehen.


So seh ich das auch Und das wird ja mit der Zeit immer mehr.

irgendwann kommt von alleine die frage nach der differenzierung.
solang ist es für die kinder einfach nur "blume", "baum" oder "auto" zu kennen.


Und dann hockt man irgendwo im Wald und googelt, weil das Kind ein matschiges Blatt angeschleppt hat und wissen will, wie der Baum heißt, von dem es ist...

dafür gibts doch apps
oer wunderschöne bücher mit dem titel "welcher baum wächst denn hier?"
Obsidian
13427 Beiträge
20.11.2017 10:57
Zitat von Melly82:

Hi ihr lieben,

Hätte gerne gewusst, wie ihr mit euren babys so redet? Daß klassische "dutzi dutzi" oder immer sehr korrekt?
Sind Hunde bei euch Hunde oder wauwaus? Oder, wie bei mir, hundis?

Ich bin ein sehr kreativer mensch, der Sprache als eins seiner liebsten Spielzeuge versteht. So wimmelt es bei uns zuhause an ausdrücken, die nur Familienintern existieren. Fussend auf Versprechern oder irgendwelchen Ereignissen etc. Oder auch sehr beliebt, Buchstaben verdrehen. Da wird zb aus der Kapuze die kupaze und aus der Hagebutte die hugebatte etc.
Da muss ich mich später echt am Riemen reissen, befürchte ich. Sonst denkt er ja später, dass heisst wirklich kupatte hugebatte, statt kaputte hagebutte.

Allerhand alberne aliterationen machen den Alltag auch abwechslungsreich. Vorallem wenn am Vortag Schwiegertochter gesucht mit der quälend quatitätlos quasselnden Qualle vera int veen gelaufen ist. Das ist zwar für meinen Mann nervtötend, aber das bleiben die Worte im originalzustand. Ausserdem wird die Grammatik möglich wenig verhuntzt.

Generell denke ich aber, dass wortspiele dem Sprachverständnis zugute kommen. Zumindest, wenn erstmal die Grundlagen da sind.

Was ist nicht mag, ist wenn "der baum" "die blume" etc gesagt wird. Daß findem iCh viel schlimmer irgendwie, als die "wauwau" "hottehü" etc sprache. Bei mir ist das eben "die buche" "der löwenzahn" etc. Ich bin wortschatzfetischistin. Da ist es besser erstmal wauwau zu sagen und später in labrador, Pudel etc zu unterscheiden, als immer nur stur "der hund" zu sagen...

Was habt ihr so für Eigenheiten und Meinungen dazu?


Warum eigentlich? Das eine ist der Oberbegriff der Gattung, das andere sind Untergattungen. Es macht doch lernprozessmäßig absolut Sinn, erstmal die Gattungen zu kennen und dann später in sich differenzieren zu können
Melly82
1537 Beiträge
20.11.2017 11:00
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von shelyra:

Zitat von Obsidian:

Zitat von LIttleOne13:

Bei uns sind es Hunde und Bäume, weil ich nicht hunderte verschiedene Arten unterscheiden kann. Die Eule stellte beim Blätter sammeln fest, dass die alle verschieden sind, da haben wir dann thematisiert, was es alles für Bäume gibt.
Beim Mäuserich war vor einem halben Jahr alles, was Fell und Beine hatte, ein Hund, egal ob Pferd, Kuh oder Katze. Den hätte ich mit Perserkatze, Arabern und Dackeln vollends verwirrt.
Also: In der Theorie nett, in der Praxis wäre es für mich nicht anwendbar. Ich differenziere die Welt da eher nach der Fähigkeit meiner Kinder, das auch zu verstehen.


So seh ich das auch Und das wird ja mit der Zeit immer mehr.

irgendwann kommt von alleine die frage nach der differenzierung.
solang ist es für die kinder einfach nur "blume", "baum" oder "auto" zu kennen.


Und dann hockt man irgendwo im Wald und googelt, weil das Kind ein matschiges Blatt angeschleppt hat und wissen will, wie der Baum heißt, von dem es ist...


Mist, was mach ich, wenn ich dann keinen Empfang habe?

Hm, was das differenzieren angeht: ich müsste meine Sprechweise glaub ich, erstmal absichtlich umstellen, um nur noch die Oberbegriff zu benutzen. Ich glaub, ich bleib einfach bei meiner Sprechweise. Der kleine wirds schon verstehen (müssen)Der papa ist von der oberbegrifffraktion. (Schatz, gib mir mal die gartenschere, die liegt zwischen den astern." "Wo?" " na in den lila Blumen da!") Dafür kennt papa wiederum alle Bundesligaspieler, die bei mir mitunter unter dem Oberbegriff "überbezahlte lackaffen" firmieren.

"Das trinken " kenne ich auch. Steierungsform :"das trinki"
Melly82
1537 Beiträge
20.11.2017 11:06
Zitat von Obsidian:

Zitat von Melly82:

Hi ihr lieben,

Hätte gerne gewusst, wie ihr mit euren babys so redet? Daß klassische "dutzi dutzi" oder immer sehr korrekt?
Sind Hunde bei euch Hunde oder wauwaus? Oder, wie bei mir, hundis?

Ich bin ein sehr kreativer mensch, der Sprache als eins seiner liebsten Spielzeuge versteht. So wimmelt es bei uns zuhause an ausdrücken, die nur Familienintern existieren. Fussend auf Versprechern oder irgendwelchen Ereignissen etc. Oder auch sehr beliebt, Buchstaben verdrehen. Da wird zb aus der Kapuze die kupaze und aus der Hagebutte die hugebatte etc.
Da muss ich mich später echt am Riemen reissen, befürchte ich. Sonst denkt er ja später, dass heisst wirklich kupatte hugebatte, statt kaputte hagebutte.

Allerhand alberne aliterationen machen den Alltag auch abwechslungsreich. Vorallem wenn am Vortag Schwiegertochter gesucht mit der quälend quatitätlos quasselnden Qualle vera int veen gelaufen ist. Das ist zwar für meinen Mann nervtötend, aber das bleiben die Worte im originalzustand. Ausserdem wird die Grammatik möglich wenig verhuntzt.

Generell denke ich aber, dass wortspiele dem Sprachverständnis zugute kommen. Zumindest, wenn erstmal die Grundlagen da sind.

Was ist nicht mag, ist wenn "der baum" "die blume" etc gesagt wird. Daß findem iCh viel schlimmer irgendwie, als die "wauwau" "hottehü" etc sprache. Bei mir ist das eben "die buche" "der löwenzahn" etc. Ich bin wortschatzfetischistin. Da ist es besser erstmal wauwau zu sagen und später in labrador, Pudel etc zu unterscheiden, als immer nur stur "der hund" zu sagen...

Was habt ihr so für Eigenheiten und Meinungen dazu?


Warum eigentlich? Das eine ist der Oberbegriff der Gattung, das andere sind Untergattungen. Es macht doch lernprozessmäßig absolut Sinn, erstmal die Gattungen zu kennen und dann später in sich differenzieren zu können


Wird spätestens auf der hunde Wiese wo 10 hunde rumwuseln praktisch.

Also, versteht mich nicht falsch, einem einjährigen bringe ich das auch erstmal als "hund" bei. (Wobei ich befürchte, dass eh erstmal alle Hunde "flummis" und alle pferde "muffins" sein werden). Aber später, wenn man halt schon richtige Gespräche führen kann, werde ich das differenzieren. Soweit ich es selber eben beherrsche.

Ich mag sprachliche vielfalt. Habe zb früher auch "teekesselchen"geliebt. Oder synonyme gesucht. Oder " wortfelder" also alle möglichen alternativen ausdrücke für, zb "gehen" gesucht.
Natalie20
2008 Beiträge
20.11.2017 11:20
Ich habe nie Babysprache verwendet, warum auch ? Für mich ist ein Hund ein Hund und kein Hundi oder Wau-Wau.

Darüber habe ich mal einiges gelesen. Wissenschaftler raten dazu, schon mit Babys und Kleinkindern in langen und komplexen Sätzen zu reden, so wie mit einem Erwachsenen. Dazu gibt es auch Studien, dass es eine entscheidende Rolle für die künftige Entwicklung spielt, wie viel und wie gewählt Eltern mit ihren Kleinkindern reden.
Näheres müsste ich raussuchen....

Ich habe nie den Sinn hinter dem ganzen Gutschi Gutschi DuDu verstanden
Valerya
1140 Beiträge
20.11.2017 11:28
Zitat von Melly82:

Hi ihr lieben,

Hätte gerne gewusst, wie ihr mit euren babys so redet? Daß klassische "dutzi dutzi" oder immer sehr korrekt?
Sind Hunde bei euch Hunde oder wauwaus? Oder, wie bei mir, hundis?

Ich bin ein sehr kreativer mensch, der Sprache als eins seiner liebsten Spielzeuge versteht. So wimmelt es bei uns zuhause an ausdrücken, die nur Familienintern existieren. Fussend auf Versprechern oder irgendwelchen Ereignissen etc. Oder auch sehr beliebt, Buchstaben verdrehen. Da wird zb aus der Kapuze die kupaze und aus der Hagebutte die hugebatte etc.
Da muss ich mich später echt am Riemen reissen, befürchte ich. Sonst denkt er ja später, dass heisst wirklich kupatte hugebatte, statt kaputte hagebutte.

Allerhand alberne aliterationen machen den Alltag auch abwechslungsreich. Vorallem wenn am Vortag Schwiegertochter gesucht mit der quälend quatitätlos quasselnden Qualle vera int veen gelaufen ist. Das ist zwar für meinen Mann nervtötend, aber das bleiben die Worte im originalzustand. Ausserdem wird die Grammatik möglich wenig verhuntzt.

Generell denke ich aber, dass wortspiele dem Sprachverständnis zugute kommen. Zumindest, wenn erstmal die Grundlagen da sind.

Was ist nicht mag, ist wenn "der baum" "die blume" etc gesagt wird. Daß findem iCh viel schlimmer irgendwie, als die "wauwau" "hottehü" etc sprache. Bei mir ist das eben "die buche" "der löwenzahn" etc. Ich bin wortschatzfetischistin. Da ist es besser erstmal wauwau zu sagen und später in labrador, Pudel etc zu unterscheiden, als immer nur stur "der hund" zu sagen...

Was habt ihr so für Eigenheiten und Meinungen dazu?


Wir haben das ans Alter des Kindes angepasst.
Erst der Wauwau, die Miau,... später dann Hundi, Katzi und noch später dann die Namen der Tiere. Also zB Rocky anstatt Hundi.

Ich muß aber teils auch aufpassen. Ich sag zB immer "Nudels" statt Nudeln. War schon immer als Kind zu Hause so. Nur sollte es unsere 5 jährige jetzt nicht unbedingt so falsch übernehmen.

Bei mir ist auch eine Unterhose ein "Schlüppi" oder Pantoffeln "Puschen" oder der Po "Pöpes" und dies kennt meine Tochter auch nur so. Im Kiga wars dann anfangs recht schwierig.
Manchmal übernehm ich auch gern Worte die meine Tochter falsch ausspricht, weils irgendwie niedlich oder lustig klingt.

Ich finde solange sie noch nicht in die Schule geht ist das alles ok so. Ab Schulalter sollte man aber darauf achten das korrekte Wörter gelernt werden.
mädchenmama13
115 Beiträge
20.11.2017 11:29
Zitat von Natalie20:

Ich habe nie Babysprache verwendet, warum auch ? Für mich ist ein Hund ein Hund und kein Hundi oder Wau-Wau.

Darüber habe ich mal einiges gelesen. Wissenschaftler raten dazu, schon mit Babys und Kleinkindern in langen und komplexen Sätzen zu reden, so wie mit einem Erwachsenen. Dazu gibt es auch Studien, dass es eine entscheidende Rolle für die künftige Entwicklung spielt, wie viel und wie gewählt Eltern mit ihren Kleinkindern reden.
Näheres müsste ich raussuchen....

Ich habe nie den Sinn hinter dem ganzen Gutschi Gutschi DuDu verstanden


Geht mir genauso. Ich finde es teilweise sogar sehr nervig
Ich frage mich zb immer...warum muss man teita gehen sagen
AmyPixie
4872 Beiträge
20.11.2017 11:32
Valerya, das Kind soll dann also mit 6 auf einmal lernen, dass es vieles vorher falsch gesagt hat? Wie stellst du dir das vor? Da macht es doch viel mehr Sinn, wenn es die Sachen gar nicht erst (nur) falsch kennenlernt.
mädchenmama13
115 Beiträge
20.11.2017 11:37
Ich sag zum Beispiel auch zu meiner Tochter: zieh dir mal die Buxe an oder zb vergess den schlüppi nicht. Das ist aber in meinen Augen keine Babysprache. Und sie kennt natürlich auch alle richtigen Begriffe
NiAn
13806 Beiträge
20.11.2017 11:39
Zitat von Valerya:

Zitat von Melly82:

Hi ihr lieben,

Hätte gerne gewusst, wie ihr mit euren babys so redet? Daß klassische "dutzi dutzi" oder immer sehr korrekt?
Sind Hunde bei euch Hunde oder wauwaus? Oder, wie bei mir, hundis?

Ich bin ein sehr kreativer mensch, der Sprache als eins seiner liebsten Spielzeuge versteht. So wimmelt es bei uns zuhause an ausdrücken, die nur Familienintern existieren. Fussend auf Versprechern oder irgendwelchen Ereignissen etc. Oder auch sehr beliebt, Buchstaben verdrehen. Da wird zb aus der Kapuze die kupaze und aus der Hagebutte die hugebatte etc.
Da muss ich mich später echt am Riemen reissen, befürchte ich. Sonst denkt er ja später, dass heisst wirklich kupatte hugebatte, statt kaputte hagebutte.

Allerhand alberne aliterationen machen den Alltag auch abwechslungsreich. Vorallem wenn am Vortag Schwiegertochter gesucht mit der quälend quatitätlos quasselnden Qualle vera int veen gelaufen ist. Das ist zwar für meinen Mann nervtötend, aber das bleiben die Worte im originalzustand. Ausserdem wird die Grammatik möglich wenig verhuntzt.

Generell denke ich aber, dass wortspiele dem Sprachverständnis zugute kommen. Zumindest, wenn erstmal die Grundlagen da sind.

Was ist nicht mag, ist wenn "der baum" "die blume" etc gesagt wird. Daß findem iCh viel schlimmer irgendwie, als die "wauwau" "hottehü" etc sprache. Bei mir ist das eben "die buche" "der löwenzahn" etc. Ich bin wortschatzfetischistin. Da ist es besser erstmal wauwau zu sagen und später in labrador, Pudel etc zu unterscheiden, als immer nur stur "der hund" zu sagen...

Was habt ihr so für Eigenheiten und Meinungen dazu?


Wir haben das ans Alter des Kindes angepasst.
Erst der Wauwau, die Miau,... später dann Hundi, Katzi und noch später dann die Namen der Tiere. Also zB Rocky anstatt Hundi.

Ich muß aber teils auch aufpassen. Ich sag zB immer "Nudels" statt Nudeln. War schon immer als Kind zu Hause so. Nur sollte es unsere 5 jährige jetzt nicht unbedingt so falsch übernehmen.

Bei mir ist auch eine Unterhose ein "Schlüppi" oder Pantoffeln "Puschen" oder der Po "Pöpes" und dies kennt meine Tochter auch nur so. Im Kiga wars dann anfangs recht schwierig.
Manchmal übernehm ich auch gern Worte die meine Tochter falsch ausspricht, weils irgendwie niedlich oder lustig klingt.

Ich finde solange sie noch nicht in die Schule geht ist das alles ok so. Ab Schulalter sollte man aber darauf achten das korrekte Wörter gelernt werden.


Also Dialektwörter gibts hier auch, dennoch habe ich darauf geachtet erst das richtige Wort zu lernen. Ansonsten finde ich es auch nicht gut, mit 6 kann sie ja nicht einfach einen Schalter umlegen und wissen wie manche Wörter richtig heißen. Dasi st unglaublich schwer.

Ich kämpfe jetzt schon seit gut einem Jah gegen die Chuchubahn an. Wir haben es ihm immer richtig gesagt, die Oma nicht - joar Chuchubahn hat sich eingebürgert und nicht die Eisenbahn
Viala
7764 Beiträge
20.11.2017 11:41
Intuitiv...
"sagt" das kind was, sprechen wir es nach... der große fing zb mit "a-guh" an... haben wir nachgemacht
wenn wir mit den kindern sprechen, nutzen wir ganz normale worte... in der regel. nur sehr komplizierte dinge weden mal vereinfacht. einen "wauwau" hats hier zb nie gegeben...
manche sachen widerum wurden einfach übernommen. Ein Grillhähnchen iost hier zb inzwischen auch für uns erwachsene ein pockpock... mein großer ein NAno, der lütte ein Tuto...
edit: regi9onalen einschlag gibts hier auch... wir haben puschen, tragen buxen und die jungs fahren tregger
Danii90
3939 Beiträge
20.11.2017 11:48
Hab mir jetzt ehrlich gesagt nicht alles durchgelesen. Aber ich finde persönlich "wauwau" statt Hund ganz furchtbar und würde das niemals so sagen. Die Katze ist die Katze und die Uhr die Uhr, ist für mich einfach authentischer. Ich kenne aber auch Mamas bei denen sich "Ohhhhh, guck mal eine Tick-Tack!" irgendwie normal anhört, zu mir persönlich passt das aber nicht.

Allerdings wiederholen wir natürlich oft die unverständlichen Babyworte der Maus - wer macht das nicht? Ist doch auch einfach zu goldig, wie die Kurze sich freut, wenn man das von ihr Gesagte wiederholt! Aber wenn ich etwas benenne, nehme ich schon kindgerecht die passenden Worte (also "Hund" und nicht "wauwau" oder "Golden-Retriever-Mischling").
Laraliii
2418 Beiträge
20.11.2017 11:49
Also wir haben von Geburt an ganz normal mit Cecile geredet und achten darauf dass wir hochdeutsch mit ihr sprechen. Den dialekt hört sie von alleine wenn mein mann und ich uns unterhalten bzw uns mit anderen unterhalten
Was wir aber gemacht haben / machen ist, mehrer Formen des Wortes benutzen. Also zb auch ab und an die verniedlichungsform wie zb Hündchen, Türmchen, Söckchen ect.
Primär zwar die richtigen Worte, aber zwischendurch immer mal wieder ne andere Form, einfach damit sie lernte, dass man mehrere Worte für einen Begriff verwenden kann.
So zb auch "wehtun" und "verletzen", "fallen" und "stürzen" ect.

Ende vom Lied ist, dass sie mit 18 Monaten schon 3-Wort sätze geredet hat und auch ab und an wörter kamen, die kinder eigentlich nicht benutzen
Mit zwei konnte sie schon richtige Gespräche führen mit Wörtern wo wir schon manchmal dachten "so redet doch kein normales Kind"
Wir wurden auch schon öfter schief angeschaut von fremden Leuten, wenn sie mit ihren gerade mal zwei jahren "merkwürdige" sachen gesagt hat

Was wir allerdings nie gemacht haben sind Wörter wie "wauwau" oder sowas wie "da fährt der tatütata" benutzt und es geht auch nicht in die "haia", sondern wir gehen tatsächlich schlafen
Diese worte sind aus sprachentwicklungssicht einfach albern und unnötig

Erfundene Wörter, die es nur bei uns zuhause gibt war noch ein Thema. Ja das machen wir ab und zu und machen uns dann nen Spaß draus, aber angefangen haben wir damit erst als Cecile die richtigen worte gekannt und benutzt hat
Mittlerweile erfindet sie selbst ihre eigenen Wörter für manche Sachen und letztens haben wir ne Grundsatzdiskussion darüber geführt ob es "der" "die" oder "das" Nutella heißt...und sowas mit ner 3jährigen
Trümmerlotte
719 Beiträge
20.11.2017 11:54
Baby Sprache gibt's hier nicht, ein Hund ist ein Hund und der macht wauwau, ein Mensch wird ja auch nicht mit "sprech sprech" benannt nur weil er spricht, daß hab ich noch nie verstanden...
CrazyMya
17946 Beiträge
20.11.2017 11:57
Ich finde es ganz schrecklich, etwas nach dem "Geräusch" zu benennen, welches es macht.

Wau wau, töff töff, muh...

Wir benennen Dinge immer richtig bzw mit Oberbegriff

Hund, Baum, Vogel.

Später kommen dann automatisch die spezifischen Begriffe (wenn wir sie denn kennen).

Allerdings gibt es auch hier verniedlichungen, oder Begriffe, die nur familienintern genutzt werden.

Ganz schlimm finde ich, wenn fremde kommen und sowas sagen wie "guck mal, da ist ein wauwau". Meine Kinder haben immer mit "da hund!" geantwortet.
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