Mütter- und Schwangerenforum

Resturlaub nach Elternzeit

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sonnenschein1009
4267 Beiträge
26.10.2017 14:02
Hallo ihr lieben

Ich bräuchte mal eure Hilfe. Meine Elternzeit ist nun um und ich würde gerne nach 3 Jahren Auszeit wieder anfangen zu arbeiten. Nun hat sich aber einiges geändert, da mein Arbeitgeber wohl nicht gut auf mich zu sprechen ist. Hatte 2014 ein BV bekommen und da war er sehr sauer auf mich. Nun soll ich um 5.40 Uhr anfangen zu arbeiten, damals war mein Dienstneginn um 8 Uhr, sehr lustig mit 2 Kindern, ich Frage mich wie das funktionieren soll
Jetzt zu meiner Frage, ich hab aus 2014 noch 30 Tage Urlaub die mein Chef mit meinen angeblichen Minusstunden von 2013 und Januar 2014 verrechnet hat, ist das zulässig?
Alaska
8003 Beiträge
26.10.2017 14:10
Ja, darf er. Aber nur, wenn das vertraglich geregelt ist (Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag). Ansonsten meines Wissens nicht.
Und bei 30 Tagen müsstest du ja jede Menge Minusstunden gehabt haben. Das wäre ja irre.

Edit: Hab mal schnell gegoogelt und bevor mein oberer Satz greift, muss anscheinend dem AN die Möglichkeit gegeben werden, die Stunden gut zu machen. Ist also wohl auch wieder etwas schwammig.

Kann deine Minusstunden überhaupt belegen? Weil du von "angeblich" redest.
sonnenschein1009
4267 Beiträge
26.10.2017 14:15
Ich verstehe es auch nicht, hab gesagt das ich gerne die Unterlagen zur Einsicht hätte... von 30 Tage Resturlaub bleiben mir angeblich 5 Tage.
Ich füge mal ein Foto ein von meinem Arbeitvertrag ein.
sonnenschein1009
4267 Beiträge
26.10.2017 14:17


Alaska
8003 Beiträge
26.10.2017 14:20
Ich bin jetzt kein Experte, da melden sich sicher noch andere. Aber für mich liest sich die Stelle nicht so, als dürfte er in deinen Urlaub eingreifen.
NiAn
12555 Beiträge
26.10.2017 14:23
Urlaub ist Urlaub - Minusstunden sind Minusstunden. Ich hab jetzt kein Gesetz parat aber ich kann mich vage daran erinnern das er dir die Möglichkeit geben muss die Minusstunden auszugleichen, sollte dies nicht möglich sein, hat er die Möglichkeit diese Minusstunden mit dem Gehalt zu verrechnen. In den Urlaub darf meines Wissens nicht eingegriffen werden.
sonnenschein1009
4267 Beiträge
26.10.2017 14:23
Danke dir. Mal sehen wer sich noch meldet.
Werde mir die Unterlagen genau anschauen und gegebenenfalls vom Anwalt prüfen lassen.
Engelchen1711
101732 Beiträge
26.10.2017 14:30
Zitat von sonnenschein1009:

Danke dir. Mal sehen wer sich noch meldet.
Werde mir die Unterlagen genau anschauen und gegebenenfalls vom Anwalt prüfen lassen.
Bei deinem AG würd ich wohl genau das machen *-* was du da so
erzählt hast würde es mich nicht wundern wenn er dich damit auch wieder
schikanieren will.
sonnenschein1009
4267 Beiträge
26.10.2017 14:32
Zitat von Engelchen1711:

Zitat von sonnenschein1009:

Danke dir. Mal sehen wer sich noch meldet.
Werde mir die Unterlagen genau anschauen und gegebenenfalls vom Anwalt prüfen lassen.
Bei deinem AG würd ich wohl genau das machen *-* was du da so
erzählt hast würde es mich nicht wundern wenn er dich damit auch wieder
schikanieren will.


Ja ich bin sicher das er gedacht hat ich würde kündigen. Eben kam wieder ein Anruf...
Eine Kollegin rief an und wollte wissen, ob sie mich wirklich einplanen können, denn sonst müsse man wieder die Dienstpläne ändern
Engelchen1711
101732 Beiträge
26.10.2017 14:43
Zitat von sonnenschein1009:

Zitat von Engelchen1711:

Zitat von sonnenschein1009:

Danke dir. Mal sehen wer sich noch meldet.
Werde mir die Unterlagen genau anschauen und gegebenenfalls vom Anwalt prüfen lassen.
Bei deinem AG würd ich wohl genau das machen *-* was du da so
erzählt hast würde es mich nicht wundern wenn er dich damit auch wieder
schikanieren will.


Ja ich bin sicher das er gedacht hat ich würde kündigen. Eben kam wieder ein Anruf...
Eine Kollegin rief an und wollte wissen, ob sie mich wirklich einplanen können, denn sonst müsse man wieder die Dienstpläne ändern
Nimm dir am besten echt nen Anwalt.*-* Klingt echt etwas wie bei mir damals.
Was bei raus kam weißt du ja glaub ich.
vegetable
2611 Beiträge
26.10.2017 15:32
Zitat von sonnenschein1009:

Hallo ihr lieben

Ich bräuchte mal eure Hilfe. Meine Elternzeit ist nun um und ich würde gerne nach 3 Jahren Auszeit wieder anfangen zu arbeiten. Nun hat sich aber einiges geändert, da mein Arbeitgeber wohl nicht gut auf mich zu sprechen ist. Hatte 2014 ein BV bekommen und da war er sehr sauer auf mich. Nun soll ich um 5.40 Uhr anfangen zu arbeiten, damals war mein Dienstneginn um 8 Uhr, sehr lustig mit 2 Kindern, ich Frage mich wie das funktionieren soll
Jetzt zu meiner Frage, ich hab aus 2014 noch 30 Tage Urlaub die mein Chef mit meinen angeblichen Minusstunden von 2013 und Januar 2014 verrechnet hat, ist das zulässig?


Habt ihr denn ein Zeitkonto das vor allem auch ins minus rutschen kann? Und wie sind die (angeblichen) Minusstunden entstanden?
vegetable
2611 Beiträge
26.10.2017 15:34
Zitat von sonnenschein1009:



Zu spät gesehen
sonnenschein1009
4267 Beiträge
26.10.2017 15:40
Ich kann mir das auch nicht erklären. Bekomme die Unterlagen angeblich spätestens übermorgen und hab für Montag einen Termin beim Anwalt bekommen...

Es wird aber leider auf eine Kündigung hinauslaufen, da ich nicht weiß wie ich morgens um 5.40 Uhr anfangen soll zu arbeiten
vegetable
2611 Beiträge
26.10.2017 15:47
Also es kommt grundsätzlich drauf an, (Punkt 1 vertraglich geregelt das ein Zeitkonto geführt wird inkl Minusstunden ist es ja.)

Wie sind die Minusstunden entstanden?

A) durch zu wenig Arbeit, also euer Chef/Vorgesetzter sagt das ihr wegen Arbeitsmangel eine Stunde eher heim dürft

Oder B) du musstest wegen Arzttermin, wegen Kinder, etc eher heim.

Bei a) greift Paragraph 615 BGB
Der besagt (auf gut deutsch) wenn dein Chef dich wegen zu wenig Arbeit heim schickt (auch da gibt es Ausnahmen) muss er trotzdem den vollen Lohn zahlen, so als hättest du ganz normal gearbeitet.

Bei b) ist es nun genau andersrum. Du hast die Minusstunden selbst "verschuldet" und müsstest sie also nacharbeiten, dir vom Lohn abziehen lassen oder den alten Urlaubsanspruch verrechnen lassen.
vegetable
2611 Beiträge
26.10.2017 15:52
Zitat von sonnenschein1009:

Ich kann mir das auch nicht erklären. Bekomme die Unterlagen angeblich spätestens übermorgen und hab für Montag einen Termin beim Anwalt bekommen...

Es wird aber leider auf eine Kündigung hinauslaufen, da ich nicht weiß wie ich morgens um 5.40 Uhr anfangen soll zu arbeiten


Hast du abgesehen von dieser Verpflichtung Mehrarbeit etc die vertraglich geregelt ist auch eine vertraglich geregelt Arbeitszeit? Und wenn du um 5.40 anfängst musst hörst du dann auch nach 6 Stunden auf?

Kann dir auch nur den Gang zum Anwalt raten.
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