Mütter- und Schwangerenforum

Ernährung einer 5 jährigen

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Seramonchen
31990 Beiträge
31.12.2017 16:17
Zitat von Schnecke510:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von Seramonchen:

...

Ja, er lebt noch. Krank nein, aber er sieht nicht gerade aus wie das blühende Leben. Er ist blas und moppelig.


Und das hängt nur mit dem Gemüse zusammen? Nicht auch mit ein wenig Veranlagung (meine Schwester ist auch sehr blass), wenig Bewegung, hobbys im Innenbereich?

Ich bin kein Arzt, aber ich denke, es hängt schon mit der Ernährung zusammen. Und schlechte Ernährung und schlechter Lebensstil allgemein gehen ja oft miteinander einher.


Naja, das halte ich jetzt aber für eine gewagte Theorie. Was schlechte Ernährung ist, legst ja nicht du fest. Nur, weil ein Kind eine Zeit lang mal kein Gemüse isst, muss das nicht gleich auch für einen schlechten Lebensstil stehen.

Ich gehe davon aus, dass wir alle uns hier recht ausgewogen ernähren. Das heißt, die Kinder haben die Wahl, lernen von Beginn an unterschiedliche Nahrungsmittel kennen und werden sie auch nutzen, wenn sie das möchten. Ich sehe hier zwang einfach als unnötig an. Aber da kann natürlich jeder eine andere Meinung haben
Skorpi
23389 Beiträge
31.12.2017 16:30
Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

shelyra
58585 Beiträge
31.12.2017 16:30
Man kann kinder auch ohne zwang an Lebensmittel heranführen.
Man kann sie bitten es zu probieren aber sollte auch akzeptieren wenn sie nein sagen.
Man kann gemeinsam mit ihnen die speisen zu bereiten. Oft probieren sie dann von alleine was man da macht.
Und das beste mittel ist immer noch vorleben. Gar kein großes tamtam aus dem essen machen. Meist siegt irgendwann die neugierde und sie probieren von alleine.

Aber Schnecke sprach in ihrem post ja explizit von zwang zum probieren. Keine Alternativen. Und dann eben hungern lassen!
Skorpi
23389 Beiträge
31.12.2017 16:35
Zitat von shelyra:

Man kann kinder auch ohne zwang an Lebensmittel heranführen.
Man kann sie bitten es zu probieren aber sollte auch akzeptieren wenn sie nein sagen.
Man kann gemeinsam mit ihnen die speisen zu bereiten. Oft probieren sie dann von alleine was man da macht.
Und das beste mittel ist immer noch vorleben. Gar kein großes tamtam aus dem essen machen. Meist siegt irgendwann die neugierde und sie probieren von alleine.

Aber Schnecke sprach in ihrem post ja explizit von zwang zum probieren. Keine Alternativen. Und dann eben hungern lassen!


Ja, dass finde ich auch nicht ok. Das hab ich erst eben gelesen.

shelyra
58585 Beiträge
31.12.2017 16:43
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

Beim ständigen hin und her beim essen mach ich auch nicht mit. Aber das wissen meine kinder und daher gibt's hier auch keine Probleme ( wenn man sich was aussucht sollte man davon auch essen. Sonst gibt es eben auch nix süßes danach. Man muss nicht aufessen aber komplett weg schmeißen gibt es hier auch nicht. Deswegen frag ich die kinder auch erst direkt beim essen welcher Belag. Mittlerweile holen sie es sich eh selbst aus dem Kühlschrank)

Aber wenn man hier und in einigen anderen essensthread liest sind fälle wie in meiner Kindheit auch heutzutage keine seltenheit ! Das kommt immer noch oft genug vor - leider!
Dabei gibt es eben auch soviel andere Alternativen ohne gewalt, zwang und druck.
Seramonchen
31990 Beiträge
31.12.2017 16:45
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.


Sind keine fünf Packungen Schokolade im Haus, können sie auch nicht gegessen werden

Ich für mich - und nur für mich und meine Familie - habe mich (gemeinsam mit meinem Mann) für einen anderen Weg entschieden und es klappt für uns sehr gut. Wenn euer weg für euch gut klappt und ihr dahintersteht, ist das doch ebenfalls ok und eure Sache. Das heißt ja aber nicht, dass man in Gesprächen hier nicht auch Alternativen und andere Wege aufzeigen kann, die vielleicht dann sogar helfen, das vorhandene Problem zu lösen.

Skorpi
23389 Beiträge
31.12.2017 16:49
Zitat von shelyra:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

Beim ständigen hin und her beim essen mach ich auch nicht mit. Aber das wissen meine kinder und daher gibt's hier auch keine Probleme ( wenn man sich was aussucht sollte man davon auch essen. Sonst gibt es eben auch nix süßes danach. Man muss nicht aufessen aber komplett weg schmeißen gibt es hier auch nicht. Deswegen frag ich die kinder auch erst direkt beim essen welcher Belag. Mittlerweile holen sie es sich eh selbst aus dem Kühlschrank)

Aber wenn man hier und in einigen anderen essensthread liest sind fälle wie in meiner Kindheit auch heutzutage keine seltenheit ! Das kommt immer noch oft genug vor - leider!
Dabei gibt es eben auch soviel andere Alternativen ohne gewalt, zwang und druck.


Ja genau, beim oberen Teil bin ich ganz deiner Meinung.

Zum unteren Teil gebe ich dir teilweise auch recht. Druck sollte man sowieso nicht machen, genauso wie ich auch nicht finde, dass man mit Zwang irgendwas erreichen kann. Aber es ist einfach auch nicht falsch, zu ermutigen, doch mal zu probieren. Dadurch entwickelt man eben nicht gleich eine Essstörung.

Seramonchen
31990 Beiträge
31.12.2017 16:50
Zitat von Skorpi:

Zitat von shelyra:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

Beim ständigen hin und her beim essen mach ich auch nicht mit. Aber das wissen meine kinder und daher gibt's hier auch keine Probleme ( wenn man sich was aussucht sollte man davon auch essen. Sonst gibt es eben auch nix süßes danach. Man muss nicht aufessen aber komplett weg schmeißen gibt es hier auch nicht. Deswegen frag ich die kinder auch erst direkt beim essen welcher Belag. Mittlerweile holen sie es sich eh selbst aus dem Kühlschrank)

Aber wenn man hier und in einigen anderen essensthread liest sind fälle wie in meiner Kindheit auch heutzutage keine seltenheit ! Das kommt immer noch oft genug vor - leider!
Dabei gibt es eben auch soviel andere Alternativen ohne gewalt, zwang und druck.


Ja genau, beim oberen Teil bin ich ganz deiner Meinung.

Zum unteren Teil gebe ich dir teilweise auch recht. Druck sollte man sowieso nicht machen, genauso wie ich auch nicht finde, dass man mit Zwang irgendwas erreichen kann. Aber es ist einfach auch nicht falsch, zu ermutigen, doch mal zu probieren. Dadurch entwickelt man eben nicht gleich eine Essstörung.


Na das hat ja auch keiner gesagt. Ermutigen Ja - wenn sie es aber einfach nicht wollen, das auch akzeptieren und das klang hier teilweise eben ganz anders.
shelyra
58585 Beiträge
31.12.2017 17:07
gegen ermutigen sagt ja keiner was.
aber einige hier sprachen direkt von zwang.

ich hab meinen sohn auch schon gesagt, dass man nicht "bäh, das ist ekelig" sagen kann wenn man gar nicht weiß wie es schmeckt. man kann dann sagen "ich find es sieht ekelig aus." oder "es riecht komisch".
und erst wenn man es mal probiert hat kann man auch sagen, dass es ekelig schmeckt!

genauso frag ich auch immer mal wieder ob sie probieren wollen - einfach damit ich weiß welche portionsgröße ich kochen muss.

aber zwang gibt es hier absolut keinen! und bisher fahre ich damit echt gut.
mein sohn hat bis vor kurzem vieles auch verweigert. jetzt kommt er von sich aus so nach und nach mit dem freiwillig probieren. seitdem er diesen sommer zb eine möhre frisch aus dem beet gemopst hat sind rohe möhren seine leibspeise! salat hat er dieses jahr auch zum ersten mal probiert und für gut befunden. genauso chinesische nudeln uvm.
cooky
8414 Beiträge
31.12.2017 17:09
Zitat von Skorpi:

Zitat von shelyra:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

Beim ständigen hin und her beim essen mach ich auch nicht mit. Aber das wissen meine kinder und daher gibt's hier auch keine Probleme ( wenn man sich was aussucht sollte man davon auch essen. Sonst gibt es eben auch nix süßes danach. Man muss nicht aufessen aber komplett weg schmeißen gibt es hier auch nicht. Deswegen frag ich die kinder auch erst direkt beim essen welcher Belag. Mittlerweile holen sie es sich eh selbst aus dem Kühlschrank)

Aber wenn man hier und in einigen anderen essensthread liest sind fälle wie in meiner Kindheit auch heutzutage keine seltenheit ! Das kommt immer noch oft genug vor - leider!
Dabei gibt es eben auch soviel andere Alternativen ohne gewalt, zwang und druck.


Ja genau, beim oberen Teil bin ich ganz deiner Meinung.

Zum unteren Teil gebe ich dir teilweise auch recht. Druck sollte man sowieso nicht machen, genauso wie ich auch nicht finde, dass man mit Zwang irgendwas erreichen kann. Aber es ist einfach auch nicht falsch, zu ermutigen, doch mal zu probieren. Dadurch entwickelt man eben nicht gleich eine Essstörung.


Es sagt ja keiner, dass man nicht ermutigt
Da sitzt ja kein Kind und ruft :"Ihhh Mutter Kartoffeln, reiche mir Pudding, sofort! "

Ich seh es einfach an meinen beiden vollkommen unterschiedlichen Essern hier, dass es nicht Den Weg gibt. Und die TE hat ein Problem und da erzählt man wie man es löst, da wir hier z.B. Ein in Bezug auf Essen sehr ähnliches Kind haben.

Dass man sofort eine Essstörung bekommt hat ja auch keiner gesagt
cooky
8414 Beiträge
31.12.2017 17:10
Zitat von shelyra:

gegen ermutigen sagt ja keiner was.
aber einige hier sprachen direkt von zwang.

ich hab meinen sohn auch schon gesagt, dass man nicht "bäh, das ist ekelig" sagen kann wenn man gar nicht weiß wie es schmeckt. man kann dann sagen "ich find es sieht ekelig aus." oder "es riecht komisch".
und erst wenn man es mal probiert hat kann man auch sagen, dass es ekelig schmeckt!

genauso frag ich auch immer mal wieder ob sie probieren wollen - einfach damit ich weiß welche portionsgröße ich kochen muss.

aber zwang gibt es hier absolut keinen! und bisher fahre ich damit echt gut.
mein sohn hat bis vor kurzem vieles auch verweigert. jetzt kommt er von sich aus so nach und nach mit dem freiwillig probieren. seitdem er diesen sommer zb eine möhre frisch aus dem beet gemopst hat sind rohe möhren seine leibspeise! salat hat er dieses jahr auch zum ersten mal probiert und für gut befunden. genauso chinesische nudeln uvm.


Ja, hier wird auch nach einem "Mag ich nicht" ohne Probieren erst einmal gefragt woher man das denn weiß ohne zu kosten. Denn ohne zu testen ist das eine Vermutung.
Schnecke510
3038 Beiträge
31.12.2017 17:28
Zitat von StilleWasser:

Ja mei, Obst ess ich eigentlich gar nicht und Gemüse auch nur ein paar Sorten und dss wars und immerhin leb ich noch immer.

Und lebst du gut damit? Fühlst du dich gut? Und bist du zufrieden mit Haut und Haaren? Interessiert mich nur.
Schnecke510
3038 Beiträge
31.12.2017 17:34
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

Ich sehe das auch so.
Es erleichtert den Kindern den Lebensweg, wenn sie sich zu benehmen wissen. Ja, ich weiß, jetzt sagt jeder wieder "Mein Kind kann sich benehmen...". Aber ich sehe eben, dass es oft nicht so ist. Da laufen die Kinder mit Schuhen in die Wohnung, schmeißen ihre Mäntel einfach hin nach dem Motto "Mama hebts schon wieder auf"...mögen das 100ste nicht, essen wie die Ferkel und springen dann einfach auf. Sie essen auf dem Sofa vor dem TV und erachten das als selbstverständlich. Sie wollen Chips im Kinderzimmer essen und lauter solche Sachen. Ich bin vielleicht vom alten Schlag, aber ich bin froh, dass ich es so durchgezogen haben. Meine Kinder wissen, was sich gehört. Sie sind gut erzogen, würde ich sagen. Und ich halte das für eine Tugend. Meine Kinder sind weder psychisch krank, noch essgestört, noch unglücklich. Im Gegenteil - sie hatten immer den Halt, den ein Kind braucht. Sie mussten nie orientierungslos oder unsicher sein, weil es bei uns immer klare Regeln gab. Das mag mancher doof finden, aber wir haben Wert darauf gelegt und bisher war das Feedback immer positiv: von Eltern von Freunden, von den Lehrern, auch mit unseren Aupairs hatten wir kaum Probleme, weil die Kinder einfach gut erzogen waren.
cooky
8414 Beiträge
31.12.2017 17:34
Gegen Obst hab ich tatsächlich auch fast gegen jeden Sorte total die Abneigung. Ich finde da vieles echt super eklig. Am schlimmsten sind dann so angebissene Äpfel o.ä. Wähhhh da schüttelt es mich.
Allerdings vertilge ich Massen an Gemüse.
cooky
8414 Beiträge
31.12.2017 17:39
Zitat von Schnecke510:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Als Begleiter auf ihrem Weg ins Leben. Nicht als Erzieher und Machthaber


Ich weiß nicht, mir ist das teilweise echt viel zu extrem alles und auch zu verkrampft. Ich begleite meine Kinder, erziehe sie aber auch, übe dadurch aber keine Macht aus, nur weil ich mir wünschen würde, dass sie das Essen eben probieren, bevor sie sagen, dass sie es nicht mögen. Meine Aufgabe ist eben auch, gesunde und bewusste Ernährung nahe zu bringen. Genauso wie auch meine Aufgabe ist, darauf zu achten, dass meine Kinder eben nicht 5 Packungen Schokolade essen. Nur weil ich dann sage, dass irgendwann genug ist, übe ich keine Macht den Kindern gegenüber aus.

Shelyras Fall mal außen vor gelassen. Sowas geht dann wirklich auch zu weit, genauso wie ich meine Kinder auch nicht hungern lassen würde, wenn sie ein Gericht nicht mögen (ausgenommen, sie wollen zum Abendessen Brot mit Käse und dann plötzlich doch mit Marmelade, kam hier auch schon vor und dann hab ich auch gesagt, entweder das Brot mit Käse wird gegessen oder eben gar nichts. Klingt hart, aber ich schmiere auch nicht 5 Brote, schmeiße die Hälfte weg, nur weil Madame sich 10 mal unentschieden hat. ) Das hat rein gar nichts mit Macht ausüben zu tun und ich schade meinen Kindern auch nicht damit. Ich setze einfach manchmal nur Grenzen, die Kinder einfach auch brauchen.

Ich sehe das auch so.
Es erleichtert den Kindern den Lebensweg, wenn sie sich zu benehmen wissen. Ja, ich weiß, jetzt sagt jeder wieder "Mein Kind kann sich benehmen...". Aber ich sehe eben, dass es oft nicht so ist. Da laufen die Kinder mit Schuhen in die Wohnung, schmeißen ihre Mäntel einfach hin nach dem Motto "Mama hebts schon wieder auf"...mögen das 100ste nicht, essen wie die Ferkel und springen dann einfach auf. Sie essen auf dem Sofa vor dem TV und erachten das als selbstverständlich. Sie wollen Chips im Kinderzimmer essen und lauter solche Sachen. Ich bin vielleicht vom alten Schlag, aber ich bin froh, dass ich es so durchgezogen haben. Meine Kinder wissen, was sich gehört. Sie sind gut erzogen, würde ich sagen. Und ich halte das für eine Tugend. Meine Kinder sind weder psychisch krank, noch essgestört, noch unglücklich. Im Gegenteil - sie hatten immer den Halt, den ein Kind braucht. Sie mussten nie orientierungslos oder unsicher sein, weil es bei uns immer klare Regeln gab. Das mag mancher doof finden, aber wir haben Wert darauf gelegt und bisher war das Feedback immer positiv: von Eltern von Freunden, von den Lehrern, auch mit unseren Aupairs hatten wir kaum Probleme, weil die Kinder einfach gut erzogen waren.


Ich sehe gerade nicht, woher du diese Zusammenhänge konstruierst. Kinder mitbestimmen lassen erzeugt doch nicht automatisch Vandalen.
Chips gibt es hier nicht, erst recht nicht im Zimmer. Schuhe aus ist das Erste im Flur, danach wandert der Mantel an die Garderobe.
Danke beim Bäcker war eins der ersten Dinge, die die Kleine von sich aus gesagt hat mit einem Jahr, immer. Weil wir ihnen so etwas immer vorleben.

So lange man aber nicht verstehen will, das Freiheiten und Individualität keine Hotten Totten hervorbringt, lohnt es sich aber wohl auch nicht das zum Xten Mal zu erklären.

Natürlich gibt es Kinder, die über Tische und Bänke gehen. Kalte Pommes zum Frühstück. Aber so jemanden lese ich hier gerade nicht
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