Mütter- und Schwangerenforum

Ich muss mein Kind in der Schule abgeben, sonst habe ich keinen ruhigen Tag

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Seramonchen
34478 Beiträge
15.12.2017 12:02
Zitat von Titania:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Titania:

Zitat von Obsidian:

...


Wo habe ich das geschrieben? Ich möchte, dass du mir genau das zeigst! Ich finde es so müssig mit Euch zu diskutieren. Ihr behauptet immerzu Dinge, die so gar nicht gesagt wurden!

Und ich glaube nicht, was du schreibst. Ganz einfach, weil ich etwas anderes erlebt habe und es hier genauso erleben. Bei meinen Kindern! Daher bezweifel ich, dass das, so wie du es wiedergibst die Regel ist oder war!


?????
Ich habs jetzt mal pink markiert????

Und wieso ist dein Erlebtes die Regel und meines nicht?


wo aber schreibe ich da von Mobbing? Du hälst es also für unnatürlich, wenn Kinder andere ärgern? Dass ist jetzt nicht dein Ernst oder? Meinst du, sie kommen gleich als kleine Erwachsene auf die Welt und wissen schon von Anfang an, was richtig oder falsch ist?

Weil es bedeuten würde, dass ziemlich viel falsch in unserer Gesellschaft läuft und sie ziemlich verrohrt wäre, wenn Gewalt an anderen (kindern untereinander) an der Tagesordnung steht.


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cooky
9578 Beiträge
15.12.2017 12:04
Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Ich musste mich immer mit einer Klassenkameradin nicht ist dem Fahrrad treffen ab der fünften Klasse, dass wir zusammen fahren. Ich habe sie immer abgeholt. Eigentlich waren wir Freundinnen und es war natürlich toll.

Dann haben sie und drei andere Freundinnen sich von mir abgewandt, in der Klasse die anderen gegen mich aufgehetzt. Weil sie mir eigentlich wichtig war und es schon immer so war, habe ich sie weiter jeden Morgen abgeholt. Sie war in Anwesenheit ihrer Mama super freundlich, wir fuhren los und nach der ersten Kurve beschleunigte sie und war weg. Jeden Morgen wurde mir da schon auf dem Schulweg gezeigt, du gehörst nicht mehr dazu. Schon vor dem Betreten des Klassenzimmers.
Das mag normales Zicken int Pupertierenden sein. Aber es tat mir jeden Morgen weh und ich war um jeden Tag froh, den meine Mama mich mit dem Auto fahren konnte.

Das war eine Phase, das war vielleicht auch irgendwie "normal", dass Teenies so sind. Vielleicht hätte ich einfach was sagen sollen, statt es in mich rein zu fressen. Ich will da auch gar nicht von Mobbing sprechen. Trotzdem tat der Weg jeden Morgen weh und passt nicht zum "ist halt eigentlich super dieser Schulweg".

_____

Hat gerade noch jemand das Gefühl, dass Begleiten=ich Putz meinem Kind noch mit 30 die Nase und kerker es ein die neue Handtasche ist


ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Zickereien oder Gemeinheiten unter Jugendlichen, was hat das jetzt mit dem Schulweg eines Grundschulkindes gemeinsam?
Das ist aber das, was man immer wieder in solchen Diskussionen beobachten kann. Dann wird etwas hervorgeholt, was komplett am Thema vorbei ist, um seinen Standpunkt zu untermauern. Egal, ob es überhaupt zum Thema passt oder nicht.


Dürfen sich Diskussionen nicht weiterentwickeln? Es ging doch auch darum, dass der Schulweg gut ist km Sinne einer Sozialisation.
Dass alle vorgehen und das eine Kind ignoriert wird, findet doch auch in der Grundschule statt.

Ich verstehe gerade nicht wieso du jetzt den thematischen Rahmen so plötzlich absteckst Vorher kam man in der Debatte dich auch von Hölzchen auf Stöckchen.
Titania
3393 Beiträge
15.12.2017 12:05
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Titania:

...


?????
Ich habs jetzt mal pink markiert????

Und wieso ist dein Erlebtes die Regel und meines nicht?


wo aber schreibe ich da von Mobbing? Du hälst es also für unnatürlich, wenn Kinder andere ärgern? Dass ist jetzt nicht dein Ernst oder? Meinst du, sie kommen gleich als kleine Erwachsene auf die Welt und wissen schon von Anfang an, was richtig oder falsch ist?

Weil es bedeuten würde, dass ziemlich viel falsch in unserer Gesellschaft läuft und sie ziemlich verrohrt wäre, wenn Gewalt an anderen (kindern untereinander) an der Tagesordnung steht.


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wieso widerspreche ich mir denn
bambina_1990
11022 Beiträge
15.12.2017 12:07
Zitat von Seramonchen:

Zitat von cooky:

Ich musste mich immer mit einer Klassenkameradin nicht ist dem Fahrrad treffen ab der fünften Klasse, dass wir zusammen fahren. Ich habe sie immer abgeholt. Eigentlich waren wir Freundinnen und es war natürlich toll.

Dann haben sie und drei andere Freundinnen sich von mir abgewandt, in der Klasse die anderen gegen mich aufgehetzt. Weil sie mir eigentlich wichtig war und es schon immer so war, habe ich sie weiter jeden Morgen abgeholt. Sie war in Anwesenheit ihrer Mama super freundlich, wir fuhren los und nach der ersten Kurve beschleunigte sie und war weg. Jeden Morgen wurde mir da schon auf dem Schulweg gezeigt, du gehörst nicht mehr dazu. Schon vor dem Betreten des Klassenzimmers.
Das mag normales Zicken int Pupertierenden sein. Aber es tat mir jeden Morgen weh und ich war um jeden Tag froh, den meine Mama mich mit dem Auto fahren konnte.

Das war eine Phase, das war vielleicht auch irgendwie "normal", dass Teenies so sind. Vielleicht hätte ich einfach was sagen sollen, statt es in mich rein zu fressen. Ich will da auch gar nicht von Mobbing sprechen. Trotzdem tat der Weg jeden Morgen weh und passt nicht zum "ist halt eigentlich super dieser Schulweg".

_____

Hat gerade noch jemand das Gefühl, dass Begleiten=ich Putz meinem Kind noch mit 30 die Nase und kerker es ein die neue Handtasche ist


Aber hallo
jap ich auch.....glaube helena muss sich damit abfinden das ich sie in der berufsschule noch zur klasse bringe
15.12.2017 12:08
Ich finde wirklich traurig, dass man so gut wie gar keine sachliche Diskussion mehr führen kann. Warum muss jedes Wort auseinander genommen werden, Sätze verdreht und Wörter auf die Goldwaage gelegt werden? Absolut keiner hier will sagen, dass ihr eure Kinder nicht mehr bringen sollt. Wenn es für euch so richtig ist, ist das so. Ich bringe mein Kind doch auch und fühle mich hier nicht angegriffen, einfach weil ich weiß, dass der Weg zu gefährlich wäre.
Ich weiß aber auch, dass es meist nicht gut ist, so große Ängste zu haben wie im Fall vom TS und dann ist es durchaus auch nicht verkehrt daran zu arbeiten, los zulassen. Er scheint ja selber daran Interesse zu haben.

Titania
3393 Beiträge
15.12.2017 12:08
Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Ich musste mich immer mit einer Klassenkameradin nicht ist dem Fahrrad treffen ab der fünften Klasse, dass wir zusammen fahren. Ich habe sie immer abgeholt. Eigentlich waren wir Freundinnen und es war natürlich toll.

Dann haben sie und drei andere Freundinnen sich von mir abgewandt, in der Klasse die anderen gegen mich aufgehetzt. Weil sie mir eigentlich wichtig war und es schon immer so war, habe ich sie weiter jeden Morgen abgeholt. Sie war in Anwesenheit ihrer Mama super freundlich, wir fuhren los und nach der ersten Kurve beschleunigte sie und war weg. Jeden Morgen wurde mir da schon auf dem Schulweg gezeigt, du gehörst nicht mehr dazu. Schon vor dem Betreten des Klassenzimmers.
Das mag normales Zicken int Pupertierenden sein. Aber es tat mir jeden Morgen weh und ich war um jeden Tag froh, den meine Mama mich mit dem Auto fahren konnte.

Das war eine Phase, das war vielleicht auch irgendwie "normal", dass Teenies so sind. Vielleicht hätte ich einfach was sagen sollen, statt es in mich rein zu fressen. Ich will da auch gar nicht von Mobbing sprechen. Trotzdem tat der Weg jeden Morgen weh und passt nicht zum "ist halt eigentlich super dieser Schulweg".

_____

Hat gerade noch jemand das Gefühl, dass Begleiten=ich Putz meinem Kind noch mit 30 die Nase und kerker es ein die neue Handtasche ist


ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Zickereien oder Gemeinheiten unter Jugendlichen, was hat das jetzt mit dem Schulweg eines Grundschulkindes gemeinsam?
Das ist aber das, was man immer wieder in solchen Diskussionen beobachten kann. Dann wird etwas hervorgeholt, was komplett am Thema vorbei ist, um seinen Standpunkt zu untermauern. Egal, ob es überhaupt zum Thema passt oder nicht.


Dürfen sich Diskussionen nicht weiterentwickeln? Es ging doch auch darum, dass der Schulweg gut ist km Sinne einer Sozialisation.
Dass alle vorgehen und das eine Kind ignoriert wird, findet doch auch in der Grundschule statt.

Ich verstehe gerade nicht wieso du jetzt den thematischen Rahmen so plötzlich absteckst Vorher kam man in der Debatte dich auch von Hölzchen auf Stöckchen.


dann sollte man aber keine Grundschulkinder mit Jugendlichen vergleichen.

Du verstehst es tatsächlich nicht? Setzt du also Grundschulkinder oder Jugendliche gleich?

Wie möchtest du das Problem denn dann lösen? Schulweg alleine verbieten und Mama bringt den Jugendlichen mit dem Auto zur Schule? Problem gelöst oder doch nur vor dem Problem weggelaufen? Oder was möchtest du damit denn genau sagen?
Seramonchen
34478 Beiträge
15.12.2017 12:09
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Obsidian:

...


wo aber schreibe ich da von Mobbing? Du hälst es also für unnatürlich, wenn Kinder andere ärgern? Dass ist jetzt nicht dein Ernst oder? Meinst du, sie kommen gleich als kleine Erwachsene auf die Welt und wissen schon von Anfang an, was richtig oder falsch ist?

Weil es bedeuten würde, dass ziemlich viel falsch in unserer Gesellschaft läuft und sie ziemlich verrohrt wäre, wenn Gewalt an anderen (kindern untereinander) an der Tagesordnung steht.


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wieso widerspreche ich mir denn


Du schreibst, es handelt sich nicht um Mobbing, sondern um normales Necken zwischen Kindern. Gleichzeitig sagst du, es wäre ja nicht die Regel, weil DU es anders erlebt hast und die Gesellschaft sonst total verroht wäre, weil ja GEWALT unter den Kindern an der Tagesordnung steht. Was ist es nun? Ist es einfaches Necken und Ärgern, bei dem man sich den Konflikten stellen muss oder ist es doch Gewalt, im physischen und psychischen Sinne, die auf eine verrohte Gesellschaft hindeutet? Da ist der Widerspruch.
Titania
3393 Beiträge
15.12.2017 12:12
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

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Du widersprichst dir in dieser Antwort komplett selbst


wieso widerspreche ich mir denn


Du schreibst, es handelt sich nicht um Mobbing, sondern um normales Necken zwischen Kindern. Gleichzeitig sagst du, es wäre ja nicht die Regel, weil DU es anders erlebt hast und die Gesellschaft sonst total verroht wäre, weil ja GEWALT unter den Kindern an der Tagesordnung steht. Was ist es nun? Ist es einfaches Necken und Ärgern, bei dem man sich den Konflikten stellen muss oder ist es doch Gewalt, im physischen und psychischen Sinne, die auf eine verrohte Gesellschaft hindeutet? Da ist der Widerspruch.


Ich habe mich auf die Situation von Obsidian bezogen. Wenn es tatsächlich an der Tagesordnung wäre, dann wäre das fatal. Was ich eben erlebt habe bzw. zwischen meine Kindern erlebe sind alltägliche Neckereien. Du bist doof du bist nicht mehr mein Freund um kurze Zeit später doch wieder zusammen zu spielen. Aber da mische ich böse Mama mich nicht ein. Das sollen die Kinder schön alleine unter sich ausmachen. Sie sollen lernen, dass es im Leben nicht immer einen Aufpasser gibt, der alles für sie regelt.
cooky
9578 Beiträge
15.12.2017 12:14
Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Ich musste mich immer mit einer Klassenkameradin nicht ist dem Fahrrad treffen ab der fünften Klasse, dass wir zusammen fahren. Ich habe sie immer abgeholt. Eigentlich waren wir Freundinnen und es war natürlich toll.

Dann haben sie und drei andere Freundinnen sich von mir abgewandt, in der Klasse die anderen gegen mich aufgehetzt. Weil sie mir eigentlich wichtig war und es schon immer so war, habe ich sie weiter jeden Morgen abgeholt. Sie war in Anwesenheit ihrer Mama super freundlich, wir fuhren los und nach der ersten Kurve beschleunigte sie und war weg. Jeden Morgen wurde mir da schon auf dem Schulweg gezeigt, du gehörst nicht mehr dazu. Schon vor dem Betreten des Klassenzimmers.
Das mag normales Zicken int Pupertierenden sein. Aber es tat mir jeden Morgen weh und ich war um jeden Tag froh, den meine Mama mich mit dem Auto fahren konnte.

Das war eine Phase, das war vielleicht auch irgendwie "normal", dass Teenies so sind. Vielleicht hätte ich einfach was sagen sollen, statt es in mich rein zu fressen. Ich will da auch gar nicht von Mobbing sprechen. Trotzdem tat der Weg jeden Morgen weh und passt nicht zum "ist halt eigentlich super dieser Schulweg".

_____

Hat gerade noch jemand das Gefühl, dass Begleiten=ich Putz meinem Kind noch mit 30 die Nase und kerker es ein die neue Handtasche ist


ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Zickereien oder Gemeinheiten unter Jugendlichen, was hat das jetzt mit dem Schulweg eines Grundschulkindes gemeinsam?
Das ist aber das, was man immer wieder in solchen Diskussionen beobachten kann. Dann wird etwas hervorgeholt, was komplett am Thema vorbei ist, um seinen Standpunkt zu untermauern. Egal, ob es überhaupt zum Thema passt oder nicht.


Dürfen sich Diskussionen nicht weiterentwickeln? Es ging doch auch darum, dass der Schulweg gut ist km Sinne einer Sozialisation.
Dass alle vorgehen und das eine Kind ignoriert wird, findet doch auch in der Grundschule statt.

Ich verstehe gerade nicht wieso du jetzt den thematischen Rahmen so plötzlich absteckst Vorher kam man in der Debatte dich auch von Hölzchen auf Stöckchen.


dann sollte man aber keine Grundschulkinder mit Jugendlichen vergleichen.

Du verstehst es tatsächlich nicht? Setzt du also Grundschulkinder oder Jugendliche gleich?

Wie möchtest du das Problem denn dann lösen? Schulweg alleine verbieten und Mama bringt den Jugendlichen mit dem Auto zur Schule? Problem gelöst oder doch nur vor dem Problem weggelaufen? Oder was möchtest du damit denn genau sagen?


Wo setze ich denn jetzt was gleich? Da es darum ging, dass der Schulweg etwas Tolles ist habe ich jetzt einfach aus meiner persönlichen Erfahrung heraus eine gegenteilige Erzählung aufgeführt. Ich wusste nicht, dass persönliche Erfahrung zu diesem Thema mit Eintritt in die weiterführende Schule nicht anzuführen sind.

Ich möchte damit gar nicht sagen wie man was löst sondern einfach eine eigene Erfahrung darlegen. Wieso bist du so bissig?

Wie genau ich das lösen würde kann ich jetzt gar nicht sagen. Ich habe ganz am Anfang auch geschrieben ich weiß noch nicht mal wie ich das bei meinen Kindern machen werde. Das zeigt die Zeit. Ich denke eher, dass ich nur die erste Zeit begleite.
Und wieso macht's du jetzt den krassen Gegensatz von Lösen oder Weglaufen auf? Gelöst hat der gemeinsame Weg das Problem auf jeden Fall nicht. Auch wenn das mein Ansatz damals war, durch den gemeinsamen Weg an sie ranzukommen zu einem Gespräch.
Seramonchen
34478 Beiträge
15.12.2017 12:15
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

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wieso widerspreche ich mir denn


Du schreibst, es handelt sich nicht um Mobbing, sondern um normales Necken zwischen Kindern. Gleichzeitig sagst du, es wäre ja nicht die Regel, weil DU es anders erlebt hast und die Gesellschaft sonst total verroht wäre, weil ja GEWALT unter den Kindern an der Tagesordnung steht. Was ist es nun? Ist es einfaches Necken und Ärgern, bei dem man sich den Konflikten stellen muss oder ist es doch Gewalt, im physischen und psychischen Sinne, die auf eine verrohte Gesellschaft hindeutet? Da ist der Widerspruch.


Ich habe mich auf die Situation von Obsidian bezogen. Wenn es tatsächlich an der Tagesordnung wäre, dann wäre das fatal. Was ich eben erlebt habe bzw. zwischen meine Kindern erlebe sind alltägliche Neckereien. Du bist doof du bist nicht mehr mein Freund um kurze Zeit später doch wieder zusammen zu spielen. Aber da mische ich böse Mama mich nicht ein. Das sollen die Kinder schön alleine unter sich ausmachen. Sie sollen lernen, dass es im Leben nicht immer einen Aufpasser gibt, der alles für sie regelt.


Das hat Obsidian aber nicht geschrieben. Es waren eben nicht nur Neckereien, sondern auch tätliche Angriffe und tatsächlich ist das tatsächlich durchaus "normal". Sehe ich heir auch häufiger, wenn ich am Morgen mit dem Hund rausgehe oder am Nachmittag die Kinder nach Hause kommen von der Schule. Und eben das ist Mobbing und das sollte keiner ertragen oder unter sich ausmachen müssen, nur damit er auf das Leben vorbereitet ist.

Im Prinzip geht es doch nur darum deutlich zu machen, dass der Schulweg nicht zwingend notwendig und wichtig sein muss, damit Kinder soziale Kontakte haben, selbstständig und selbstbewusst werden. Ich denke einfach, er wird häufig überbewertet, denn es gibt noch viele andere Möglichkeiten im Alltag, wo man Kindern eben diese Chancen geben kann.
Titania
3393 Beiträge
15.12.2017 12:16
Zitat von Skorpi:

Ich finde wirklich traurig, dass man so gut wie gar keine sachliche Diskussion mehr führen kann. Warum muss jedes Wort auseinander genommen werden, Sätze verdreht und Wörter auf die Goldwaage gelegt werden? Absolut keiner hier will sagen, dass ihr eure Kinder nicht mehr bringen sollt. Wenn es für euch so richtig ist, ist das so. Ich bringe mein Kind doch auch und fühle mich hier nicht angegriffen, einfach weil ich weiß, dass der Weg zu gefährlich wäre.
Ich weiß aber auch, dass es meist nicht gut ist, so große Ängste zu haben wie im Fall vom TS und dann ist es durchaus auch nicht verkehrt daran zu arbeiten, los zulassen. Er scheint ja selber daran Interesse zu haben.


das unterschreibe ich so.

Leider beziehen einige alles auf sich selber, was für mich bedeutet, dass sie doch unsicher sind in ihrer Handlungsweise. Ansonsten würde ich mir den Schuh gar nicht erst anziehen.
Seramonchen
34478 Beiträge
15.12.2017 12:16
Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

...


Dürfen sich Diskussionen nicht weiterentwickeln? Es ging doch auch darum, dass der Schulweg gut ist km Sinne einer Sozialisation.
Dass alle vorgehen und das eine Kind ignoriert wird, findet doch auch in der Grundschule statt.

Ich verstehe gerade nicht wieso du jetzt den thematischen Rahmen so plötzlich absteckst Vorher kam man in der Debatte dich auch von Hölzchen auf Stöckchen.


dann sollte man aber keine Grundschulkinder mit Jugendlichen vergleichen.

Du verstehst es tatsächlich nicht? Setzt du also Grundschulkinder oder Jugendliche gleich?

Wie möchtest du das Problem denn dann lösen? Schulweg alleine verbieten und Mama bringt den Jugendlichen mit dem Auto zur Schule? Problem gelöst oder doch nur vor dem Problem weggelaufen? Oder was möchtest du damit denn genau sagen?


Wo setze ich denn jetzt was gleich? Da es darum ging, dass der Schulweg etwas Tolles ist habe ich jetzt einfach aus meiner persönlichen Erfahrung heraus eine gegenteilige Erzählung aufgeführt. Ich wusste nicht, dass persönliche Erfahrung zu diesem Thema mit Eintritt in die weiterführende Schule nicht anzuführen sind.

Ich möchte damit gar nicht sagen wie man was löst sondern einfach eine eigene Erfahrung darlegen. Wieso bist du so bissig?

Wie genau ich das lösen würde kann ich jetzt gar nicht sagen. Ich habe ganz am Anfang auch geschrieben ich weiß noch nicht mal wie ich das bei meinen Kindern machen werde. Das zeigt die Zeit. Ich denke eher, dass ich nur die erste Zeit begleite.
Und wieso macht's du jetzt den krassen Gegensatz von Lösen oder Weglaufen auf? Gelöst hat der gemeinsame Weg das Problem auf jeden Fall nicht. Auch wenn das mein Ansatz damals war, durch den gemeinsamen Weg an sie ranzukommen zu einem Gespräch.


Bei uns ist 5. und 6. übrigens noch Grundschule und da sind die Kinder 10 Jahre alt und noch nicht mal Jugendliche
Schnecke510
4167 Beiträge
15.12.2017 12:16
Also, meine Kinder benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel bzw. das Fahrrad, um zur Schule zu gelangen. Und das ab der 2. Klasse etwa, meist mit Nachbarskinder.
Abholen von Partys? Nein, habe ich noch nie gemacht. Wir wohnen nicht weit von der Münchner Partymeile, da können die Kinder dann zur Not auch nach Hause gehen. Und ja, sie trinken Alkohol, aber nicht so viel (also ab 16...).
Ich hätte gar nicht die Zeit, jeden von überall her abzuholen.
Seramonchen
34478 Beiträge
15.12.2017 12:17
Zitat von Titania:

Zitat von Skorpi:

Ich finde wirklich traurig, dass man so gut wie gar keine sachliche Diskussion mehr führen kann. Warum muss jedes Wort auseinander genommen werden, Sätze verdreht und Wörter auf die Goldwaage gelegt werden? Absolut keiner hier will sagen, dass ihr eure Kinder nicht mehr bringen sollt. Wenn es für euch so richtig ist, ist das so. Ich bringe mein Kind doch auch und fühle mich hier nicht angegriffen, einfach weil ich weiß, dass der Weg zu gefährlich wäre.
Ich weiß aber auch, dass es meist nicht gut ist, so große Ängste zu haben wie im Fall vom TS und dann ist es durchaus auch nicht verkehrt daran zu arbeiten, los zulassen. Er scheint ja selber daran Interesse zu haben.


das unterschreibe ich so.

Leider beziehen einige alles auf sich selber, was für mich bedeutet, dass sie doch unsicher sind in ihrer Handlungsweise. Ansonsten würde ich mir den Schuh gar nicht erst anziehen.


Und du wunderst dich noch ...
Titania
3393 Beiträge
15.12.2017 12:18
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

...


Du schreibst, es handelt sich nicht um Mobbing, sondern um normales Necken zwischen Kindern. Gleichzeitig sagst du, es wäre ja nicht die Regel, weil DU es anders erlebt hast und die Gesellschaft sonst total verroht wäre, weil ja GEWALT unter den Kindern an der Tagesordnung steht. Was ist es nun? Ist es einfaches Necken und Ärgern, bei dem man sich den Konflikten stellen muss oder ist es doch Gewalt, im physischen und psychischen Sinne, die auf eine verrohte Gesellschaft hindeutet? Da ist der Widerspruch.


Ich habe mich auf die Situation von Obsidian bezogen. Wenn es tatsächlich an der Tagesordnung wäre, dann wäre das fatal. Was ich eben erlebt habe bzw. zwischen meine Kindern erlebe sind alltägliche Neckereien. Du bist doof du bist nicht mehr mein Freund um kurze Zeit später doch wieder zusammen zu spielen. Aber da mische ich böse Mama mich nicht ein. Das sollen die Kinder schön alleine unter sich ausmachen. Sie sollen lernen, dass es im Leben nicht immer einen Aufpasser gibt, der alles für sie regelt.


Das hat Obsidian aber nicht geschrieben. Es waren eben nicht nur Neckereien, sondern auch tätliche Angriffe und tatsächlich ist das tatsächlich durchaus "normal". Sehe ich heir auch häufiger, wenn ich am Morgen mit dem Hund rausgehe oder am Nachmittag die Kinder nach Hause kommen von der Schule. Und eben das ist Mobbing und das sollte keiner ertragen oder unter sich ausmachen müssen, nur damit er auf das Leben vorbereitet ist.

Im Prinzip geht es doch nur darum deutlich zu machen, dass der Schulweg nicht zwingend notwendig und wichtig sein muss, damit Kinder soziale Kontakte haben, selbstständig und selbstbewusst werden. Ich denke einfach, er wird häufig überbewertet, denn es gibt noch viele andere Möglichkeiten im Alltag, wo man Kindern eben diese Chancen geben kann.


und ich erlebe es eben anders. Dann scheine ich in einer ruhigen Gegend zu leben und habe somit Glück, weil überall anderswo scheinbar Mord und Totschlag herrscht.
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