Mütter- und Schwangerenforum

Kinder verwöhen/verziehen - wo ist die Grenze?

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cooky
9606 Beiträge
10.12.2017 08:34
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von DieW:

Ja ich verwöhne meine Kinder gerne.Und ich erfülle ihnen zum Geburtstag und zu Weihnachten ihre Herzenzwünsche .Allerdings würde ich keinen Kredit dafür aufnehmen,das aber würden meine Kinder aber verstehen,denn sie sind nicht verzogen....
Mein mittlerer Sohn hat sich nun jahrelang Lego Star Wars gewünscht,dafür dass diese Sets so teuer sind,kann er nicht und sein Wunsch nicht maßlos.

Im Alltag gibt es Grenzen, was materielles Verwöhnen angeht,dass betrifft aber auch uns als Eltern.Ich würde mir selbst nichts ausser der Reihe kaufen,wenn ich es meinen Kindern nicht zugestehen würde.

Wenn man den Kindern das vorlebt,Bescheidenheit ,Sparen und auch Nächstenliebe in Form von Spenden,oder alltäglicher Hilfe und Respekt seinen Mitmenschen gegenüber,dann lernen sie es einfach nebenbei.

Ich bin übrigens ein ganz verwöhntes Kind(emotional und materiell).Einzelkind,einziges Enkelkind.....mir wurden alle Wünsche erfüllt,ich musste nie sparen,bekam den Führerschein und die ersten beiden Autos geschenkt und durfte mir meine 1.Wohnung komplett neu einrichten.Das haben meine Großeltern mir ermöglicht,meine Eltern hätten es nicht gekonnt.Ich kenne also beide Seiten....geschadet hat mir das materielle Verwöhnen nicht.Ich habe es nie als Selbstverständlichkeit gesehen und war/bin immer sehr dankbar gewesen.

Zum Thema Augenhöhe....selbstverständlich werden meine Kinder wie gleichwertige und gelichberechtigte Menschen behandelt.Dem Alter entsprechend natürlich,aber sie sind mir nicht "unterlegen "nur weil es Kinder sind.
DAS schafft Respekt und Verständnis in meinen Augen,denn ich habe ebenfalls Respekt vor ihnen und nehme sie ernst.Und natürlich dürfen meine Kinder mich auch mal anmaulen und mir sagen,dass ich doof bin.Sie sollen nicht kuschen und Angst vor mir haben-Duckmäuser gibt es genug in der Gesellschaft.Ich möchte Kinder ,die selbstbewusst und grade durchs Leben gehen,und das Auflehnen, Diskutieren und die eigene Meinung vertreten lernen sie erstmal Zuhause.


und ich sage dir, dass viel mit dem Charakter zu tun hat. Das Kinder sich in die eine oder andere Richtung entwickeln können, der Grundcharakter aber schon vorhanden ist.

Hast du selber denn auch Probleme damit, wenn du etwas nicht darfst z. B. vom Chef aus, jemand anderer aber schon? Fühlst du dich gleich ungerecht behandelt? Ich finde das ist ein Zeichen vom mangelnden Selbstwertgefühl. Denn wenn man mit sich zufrieden und im Reinen ist, dann kann man ohne Weiteres Dinge auch hinnehmen denn man verfügt über das Wissen, dass es nicht immer möglich ist, dass alles für jeden machbar ist. Das spricht für mich eher für einen starken Charakter, als jemand der gleich laut wird und Stunk macht, weil es nicht nach seiner Nase geht. Übrigens kommen auch genau diese Leute im Leben nicht weiter. Immer wieder festgestellt.


Es gibt doch aber nicht nur entweder oder Das stört mich immer so bei diesen Diskussionen. Wir versuchen auch, den Kindern alles möglich zu machen und wenn das nicht geht, suchen wir gemeinsam Kompromisse. Sie dürfen viel mit entscheiden, soweit das möglich ist. Deswegen sind sie weder kleine wutkugeln, wenn es mal nicht „nach ihrer Nase geht“ (find ich ganz schlimm, den Ausdruck ) noch können sie sich nicht anpassen. Und meine große ist 13, es kann also auch durchaus funktionieren. Aber sicher ist das nicht für jeden der richtige Weg, was ja auch ok ist. Warum kann man nicht einfach beide Seiten akzeptieren?


Sehe ich genauso.
Ich würde versuchen alles zu erfüllen (dabei geht es ja nicht nur um Materielles. Meine Eltern würden auch jetzt noch alles für uns Kinder tun, aber da geht es nicht um Kohle), aber deswegen fodern sie nicht alles. Dass es Grenzen, Kompromisse und Unmöglichkeiten gibt wissen sie.
cooky
9606 Beiträge
10.12.2017 08:41
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von DieW:

Ja ich verwöhne meine Kinder gerne.Und ich erfülle ihnen zum Geburtstag und zu Weihnachten ihre Herzenzwünsche .Allerdings würde ich keinen Kredit dafür aufnehmen,das aber würden meine Kinder aber verstehen,denn sie sind nicht verzogen....
Mein mittlerer Sohn hat sich nun jahrelang Lego Star Wars gewünscht,dafür dass diese Sets so teuer sind,kann er nicht und sein Wunsch nicht maßlos.

Im Alltag gibt es Grenzen, was materielles Verwöhnen angeht,dass betrifft aber auch uns als Eltern.Ich würde mir selbst nichts ausser der Reihe kaufen,wenn ich es meinen Kindern nicht zugestehen würde.

Wenn man den Kindern das vorlebt,Bescheidenheit ,Sparen und auch Nächstenliebe in Form von Spenden,oder alltäglicher Hilfe und Respekt seinen Mitmenschen gegenüber,dann lernen sie es einfach nebenbei.

Ich bin übrigens ein ganz verwöhntes Kind(emotional und materiell).Einzelkind,einziges Enkelkind.....mir wurden alle Wünsche erfüllt,ich musste nie sparen,bekam den Führerschein und die ersten beiden Autos geschenkt und durfte mir meine 1.Wohnung komplett neu einrichten.Das haben meine Großeltern mir ermöglicht,meine Eltern hätten es nicht gekonnt.Ich kenne also beide Seiten....geschadet hat mir das materielle Verwöhnen nicht.Ich habe es nie als Selbstverständlichkeit gesehen und war/bin immer sehr dankbar gewesen.

Zum Thema Augenhöhe....selbstverständlich werden meine Kinder wie gleichwertige und gelichberechtigte Menschen behandelt.Dem Alter entsprechend natürlich,aber sie sind mir nicht "unterlegen "nur weil es Kinder sind.
DAS schafft Respekt und Verständnis in meinen Augen,denn ich habe ebenfalls Respekt vor ihnen und nehme sie ernst.Und natürlich dürfen meine Kinder mich auch mal anmaulen und mir sagen,dass ich doof bin.Sie sollen nicht kuschen und Angst vor mir haben-Duckmäuser gibt es genug in der Gesellschaft.Ich möchte Kinder ,die selbstbewusst und grade durchs Leben gehen,und das Auflehnen, Diskutieren und die eigene Meinung vertreten lernen sie erstmal Zuhause.


und ich sage dir, dass viel mit dem Charakter zu tun hat. Das Kinder sich in die eine oder andere Richtung entwickeln können, der Grundcharakter aber schon vorhanden ist.

Hast du selber denn auch Probleme damit, wenn du etwas nicht darfst z. B. vom Chef aus, jemand anderer aber schon? Fühlst du dich gleich ungerecht behandelt? Ich finde das ist ein Zeichen vom mangelnden Selbstwertgefühl. Denn wenn man mit sich zufrieden und im Reinen ist, dann kann man ohne Weiteres Dinge auch hinnehmen denn man verfügt über das Wissen, dass es nicht immer möglich ist, dass alles für jeden machbar ist. Das spricht für mich eher für einen starken Charakter, als jemand der gleich laut wird und Stunk macht, weil es nicht nach seiner Nase geht. Übrigens kommen auch genau diese Leute im Leben nicht weiter. Immer wieder festgestellt.


Es gibt doch aber nicht nur entweder oder Das stört mich immer so bei diesen Diskussionen. Wir versuchen auch, den Kindern alles möglich zu machen und wenn das nicht geht, suchen wir gemeinsam Kompromisse. Sie dürfen viel mit entscheiden, soweit das möglich ist. Deswegen sind sie weder kleine wutkugeln, wenn es mal nicht „nach ihrer Nase geht“ (find ich ganz schlimm, den Ausdruck ) noch können sie sich nicht anpassen. Und meine große ist 13, es kann also auch durchaus funktionieren. Aber sicher ist das nicht für jeden der richtige Weg, was ja auch ok ist. Warum kann man nicht einfach beide Seiten akzeptieren?


das tue ich doch. Ich habe doch lediglich geschrieben, dass es sich etwas widerspricht, wenn einige Mütter auf der einen Seite behaupten, wie einfach und toll es ist und ihre Kinder ganz einsichtig alles machen, und auf der anderen Seite dann aber schreiben, wie unmöglich sich die Kinder momentan benehmen. Darauf war das bezogen. Dass es bei niemandem klappt habe ich so gar nicht behauptet. Dass es aber immer problemlos ist, die Kinder immer schön mitmachen, glaube ich nicht. Was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass man so nicht weiter verfahren kann.


Natürlich klappt es nie irgendwo komplett problemlos. Kinder sind Menschen, als Eltern ist man ein Mensch. Da muss irgendwer nur mies geschlafen haben und der nächste Tag besteht aus Dramen.
Kinder benehmen sich manchmal eben "daneben". Meinen Zweijährige lag gestern im Rewe zeterend auf dem Boden, weil ich den kleinen Einkaufswagen nicht mitgenommen habe. Die Große war aber dran mit aussuchen und wollte den großen Auto-Wagen. Und da ich erfahrungsgemäß beides nach zwei Minuten schiebe und ich alleine war mit beiden, ging eben nicht beides. Aber das liegt in dem Fall doch eher an dem ältergemäßen Dickkopf, als an Vermittlung und Teilhabe. Nächstes Mal darf sie wieder aussuchen und gut.
Man ist mit dem falschen Bein aufgestanden, man hat einen miesen Tag, eine miese Phase... Da negiert doch niemand? Wer schreibt das denn, das alles perfekt läuft und eröffnet im gleichen Zug "Ahhh was soll ich tun, alles alles schlimm" Threads? Das klang gestern schon so an, als würden das Leute andauernd tun.
Titania
3393 Beiträge
10.12.2017 09:12
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

...


Es gibt doch aber nicht nur entweder oder Das stört mich immer so bei diesen Diskussionen. Wir versuchen auch, den Kindern alles möglich zu machen und wenn das nicht geht, suchen wir gemeinsam Kompromisse. Sie dürfen viel mit entscheiden, soweit das möglich ist. Deswegen sind sie weder kleine wutkugeln, wenn es mal nicht „nach ihrer Nase geht“ (find ich ganz schlimm, den Ausdruck ) noch können sie sich nicht anpassen. Und meine große ist 13, es kann also auch durchaus funktionieren. Aber sicher ist das nicht für jeden der richtige Weg, was ja auch ok ist. Warum kann man nicht einfach beide Seiten akzeptieren?


das tue ich doch. Ich habe doch lediglich geschrieben, dass es sich etwas widerspricht, wenn einige Mütter auf der einen Seite behaupten, wie einfach und toll es ist und ihre Kinder ganz einsichtig alles machen, und auf der anderen Seite dann aber schreiben, wie unmöglich sich die Kinder momentan benehmen. Darauf war das bezogen. Dass es bei niemandem klappt habe ich so gar nicht behauptet. Dass es aber immer problemlos ist, die Kinder immer schön mitmachen, glaube ich nicht. Was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass man so nicht weiter verfahren kann.


Die Kinder werden aber auch nicht immer mitmachen, wenn das Leben von regeln geprägt ist. Das sind halt Kinder. Sie müssen sich doch auch erst finden Wenn du danach gehst, kann kaum eine Form passend sein. Kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwo immer problemlos läuft - egal wie Eltern das handhaben


genau, das glaube ich so auch nicht. Es hört sich teilweise aber so an, als sei es so, wenn man den Kindern nur alle Entscheidung selber überlässt. Das Kind ist gleich verständig und macht Dinge von sich aus nicht. Wenn man ihm die Möglichkeit lässt, dann entscheidet es sich immer für das Richtige.
Ich glaube z. B. dass solche Dinge auch Charaktereigenschaften sind. Genauso, ob jemand eher laut oder leise ist, gerne im Mittelpunkt steht oder lieber der Beobachter ist. Dass man an solchen Eigenschaften gar nicht herum erziehen kann. Man kann sie vielleicht ein wenig in eine bestimmte Richtung lenken, man macht aber aus einem Grundcharakter keinen komplett anderen, egal wie man nun erzieht.
Titania
3393 Beiträge
10.12.2017 09:14
Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

...


Es gibt doch aber nicht nur entweder oder Das stört mich immer so bei diesen Diskussionen. Wir versuchen auch, den Kindern alles möglich zu machen und wenn das nicht geht, suchen wir gemeinsam Kompromisse. Sie dürfen viel mit entscheiden, soweit das möglich ist. Deswegen sind sie weder kleine wutkugeln, wenn es mal nicht „nach ihrer Nase geht“ (find ich ganz schlimm, den Ausdruck ) noch können sie sich nicht anpassen. Und meine große ist 13, es kann also auch durchaus funktionieren. Aber sicher ist das nicht für jeden der richtige Weg, was ja auch ok ist. Warum kann man nicht einfach beide Seiten akzeptieren?


das tue ich doch. Ich habe doch lediglich geschrieben, dass es sich etwas widerspricht, wenn einige Mütter auf der einen Seite behaupten, wie einfach und toll es ist und ihre Kinder ganz einsichtig alles machen, und auf der anderen Seite dann aber schreiben, wie unmöglich sich die Kinder momentan benehmen. Darauf war das bezogen. Dass es bei niemandem klappt habe ich so gar nicht behauptet. Dass es aber immer problemlos ist, die Kinder immer schön mitmachen, glaube ich nicht. Was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass man so nicht weiter verfahren kann.


Natürlich klappt es nie irgendwo komplett problemlos. Kinder sind Menschen, als Eltern ist man ein Mensch. Da muss irgendwer nur mies geschlafen haben und der nächste Tag besteht aus Dramen.
Kinder benehmen sich manchmal eben "daneben". Meinen Zweijährige lag gestern im Rewe zeterend auf dem Boden, weil ich den kleinen Einkaufswagen nicht mitgenommen habe. Die Große war aber dran mit aussuchen und wollte den großen Auto-Wagen. Und da ich erfahrungsgemäß beides nach zwei Minuten schiebe und ich alleine war mit beiden, ging eben nicht beides. Aber das liegt in dem Fall doch eher an dem ältergemäßen Dickkopf, als an Vermittlung und Teilhabe. Nächstes Mal darf sie wieder aussuchen und gut.
Man ist mit dem falschen Bein aufgestanden, man hat einen miesen Tag, eine miese Phase... Da negiert doch niemand? Wer schreibt das denn, das alles perfekt läuft und eröffnet im gleichen Zug "Ahhh was soll ich tun, alles alles schlimm" Threads? Das klang gestern schon so an, als würden das Leute andauernd tun.


dann sind wir uns ja einig. Ich finde es teilweise etwas müssig zu lesen, dass man als Eltern für seine Kinder immer zurückstecken muss, jetzt mal als Beispiel. Dass das die Voraussetzung ist um eine gute Mutter zu sein. Jetzt mal auf diese 1000 Euro Tasche bezogen. Ich sehe das z. B. etwas anders. Ich zeige meinen Kindern nicht darüber, dass ich sie liebe, dass ich mich komplett zurücknehme. Das kann jemand so machen, aber man MUSS es eben so nicht machen.
Seramonchen
34582 Beiträge
10.12.2017 09:58
Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

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das tue ich doch. Ich habe doch lediglich geschrieben, dass es sich etwas widerspricht, wenn einige Mütter auf der einen Seite behaupten, wie einfach und toll es ist und ihre Kinder ganz einsichtig alles machen, und auf der anderen Seite dann aber schreiben, wie unmöglich sich die Kinder momentan benehmen. Darauf war das bezogen. Dass es bei niemandem klappt habe ich so gar nicht behauptet. Dass es aber immer problemlos ist, die Kinder immer schön mitmachen, glaube ich nicht. Was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass man so nicht weiter verfahren kann.


Natürlich klappt es nie irgendwo komplett problemlos. Kinder sind Menschen, als Eltern ist man ein Mensch. Da muss irgendwer nur mies geschlafen haben und der nächste Tag besteht aus Dramen.
Kinder benehmen sich manchmal eben "daneben". Meinen Zweijährige lag gestern im Rewe zeterend auf dem Boden, weil ich den kleinen Einkaufswagen nicht mitgenommen habe. Die Große war aber dran mit aussuchen und wollte den großen Auto-Wagen. Und da ich erfahrungsgemäß beides nach zwei Minuten schiebe und ich alleine war mit beiden, ging eben nicht beides. Aber das liegt in dem Fall doch eher an dem ältergemäßen Dickkopf, als an Vermittlung und Teilhabe. Nächstes Mal darf sie wieder aussuchen und gut.
Man ist mit dem falschen Bein aufgestanden, man hat einen miesen Tag, eine miese Phase... Da negiert doch niemand? Wer schreibt das denn, das alles perfekt läuft und eröffnet im gleichen Zug "Ahhh was soll ich tun, alles alles schlimm" Threads? Das klang gestern schon so an, als würden das Leute andauernd tun.


dann sind wir uns ja einig. Ich finde es teilweise etwas müssig zu lesen, dass man als Eltern für seine Kinder immer zurückstecken muss, jetzt mal als Beispiel. Dass das die Voraussetzung ist um eine gute Mutter zu sein. Jetzt mal auf diese 1000 Euro Tasche bezogen. Ich sehe das z. B. etwas anders. Ich zeige meinen Kindern nicht darüber, dass ich sie liebe, dass ich mich komplett zurücknehme. Das kann jemand so machen, aber man MUSS es eben so nicht machen.


Natürlich muss man nicht, aber ich persönlich finde es schon ein wenig ätzend zu sagen, ICH kann mir das leisten aber DU musst dir das schön selbst erst mal verdienen. Zumal man sich das ja auch meist eher als Familie verdient, das Geld. Also auch zusammen arbeitet. Wie im Fall schon Schnecke hatl oder auch in vielen anderen Familien.
KRÄTZÄ
2555 Beiträge
10.12.2017 10:11
„Klappen“ ist bei diesen Müttern auch nicht das „Klassenziel“. Aber das könnte man nur verstehen, wenn man mit ihnen, statt über sie spricht.
Schnecke510
4211 Beiträge
10.12.2017 10:12
Zitat von Skorpi:

Zitat von Titania:

Zitat von MIU28:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Aber mal ganz was anderes, wenn ihr das mit dem Plastikspielzeug so kritisch seht?

Pampers/ Wegwerfwindel oder Stoffwindel? Was habt ihr benutzt? Ich meine, mit den Wegwerfwindeln pappt man seinem Winzling tgl. rund um die Uhr Superabsorber mitten auf die Haut......... nur mal so angemerkt. 3 x Plastespielzeug zulassen, damit sie auch verstehen, warum Mama das eigentlich doof findet, ist da echt lachhaft gegen. Meiner hatte Stoffwindeln... ganz bewusst übrigens....

Und das mit dem Sandspielzeug.. ja nicht nett, aber das war eine Steilvorlage, die durfte man kaum auslassen. Ich denke, es war nicht so persönlich gemeint, wie ihr es jetzt auffasst.

So, ich habe nun Bauchweh und bin fertig mit Essen und gehe wirklich offline. Bis morgen dann.

LG Zaubi


Sorry aber die steilvorlage war total daneben. Aber ich hab oft das Gefühl , dass die Threads dann irgendwann total abdriften und zwei oder drei dann sich lustig machen über andere. Ich muss echt sagen , dass ich mich dann oft gar nicht mehr trau zu schreiben aus Angst irgendwie lächerlich gemacht zu werden. Jetzt trau ich mich aber!


manchmal würde ich die Kinder gerne kennenlernen, die bereits schon im Kindergartenalter aus alles selber regulieren können und so verständig sind, dass sie durch einfaches erklären alles einsehen. Ich bin der Meinung, dass das gar nicht möglich ist, weil das Gehirn einfach noch gar nicht so weit ausgereift ist.

Ich bezweifel nicht, dass es das nicht geben kann, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es tatsächlich so leicht bei allen Kindern durchführbar ist. Liest man in bestimmten Threads leise mit, bekommt man eher den Eindruck, dass die Kinder sich eher schwer tun und vom Verhalten her eher schwierig sind. Aber das ist natürlich auch eine individuelle Feststellung. Ein anderer würde die Kinder als sehr willensstark betiteln.


Soll ich mal ganz ehrlich sein? Mir ist tatsächlich aufgefallen, dass genau die Kinder oft schwierig sind, die genau so erzogen werden, alles selbst entscheiden und regulieren zu dürfen. Also ich beziehe mich hier ausschließlich auf die MC. Da wird in einem Thread genau dieses selbst bestimmen lassen empfohlen und hoch gelobt und dann liest man von der gleichen Mama immer wieder, wie schwierig der Alltag doch ist. Von daher zeigt mir das schon, dass die Kinder oft einfach viel zu überfordert sind.

Das ist genau mein Eindruck. Und ich beziehe mich aufs richtige Leben. Auch wenn es mir niemand glaubt, aber bis auf das Schulproblem mit der einen Tochter sind die anderen tatsächlich unkompliziert. Meine Kinder lernen Freiheit und Selbstständigkeit mit meiner/unserer Begleitung.

Und ja, es gibt Dinge, die NUR für Erwachsene sind. Das betrifft z.B. Alkohol und Zigaretten - das konsumieren wir auch und geben den Kindern nichts ab, böse, böse.

Und zum Thema "man braucht es nicht". Wie viele Leute haben sauteure Handys? Das habe ICH nicht! Meins kostete 70 Euro...ich brauch keins für 700 Euro, um mein Selbstbewusstsein aufzubessern. Und ich empfinde es nicht als meine Aufgabe, meinen Kindern solche Wünsche zu erfüllen - egal ob Tasche oder Handy. Wenn sie es sich zusammensparen, können sie das gerne kaufen, vielleicht gibt's einen Zuschuss. Aber eine Tasche oder ein Handy für so viel Geld muss auch eine 20-jährige Studentin nicht haben. Wie kommt das denn rüber? Verwöhnt und verzogen, ja, Papi bezahlt. Nein, das ist nicht das Bild, das meine Kinder von sich haben. Sie wissen, dass wir ein "außergewöhnliches" Leben führen, dass bei uns mehr drin ist, als bei anderen, aber sie würden sich das nie raushängen lassen.

Vor einiger Zeit brachte meine Große eine Studienfreundin mit, die einige Tage bei uns verbrachte. Sie hat bemerkt, dass wir ganz gut leben und fragte meine Tochter, was denn ihr Vater beruflich mache...meine Tochter sagte es, worauf das Mädchen meinte, "wow, dein Papa ist ja ein richtiger Promi!"...das war meiner Tochter mehr als peinlich, das könnt ihr glauben. und dazu haben wir unsere Kinder erzogen. Luxus setzt eine Lernphase voraus, die von weniger Luxus geprägt ist. Ansonsten entwickelt man so eine typisch "neureiche" Einstellung dazu. Und ich bin der Meinung, dass diese Lernphase abgeschlossen ist, wenn man selbst arbeiten geht.

Je mehr man seinen Möglichkeitsradius ausweitet, desto mehr Gefahren lauern auch...das beginnt beim Selbstbild und auch bei dem Bild, das andere von einem haben. Ich möchte, dass meine kinder da ein stabiles Selbstbewusstsein aufbauen, bevor man sie damit konfrontiert. Es ist eine andere Welt, in der sowas "normal" ist. Ich möchte, dass meine Kinder sich so akzeptieren, wie sie sind. Ich habe das nicht immer drauf, das gebe ich zu. Ich setze mich viel zu sehr unter Druck, weil ich den Umgang mit viel Geld vielleicht nicht gut gelernt habe...ich überlege mir nun tatsächlich, eine Nasen-OP zu machen, obwohl ich es gar nicht will. Aber ich weiß, es ist möglich...dann 5 Tage Auauaua und dann ist alles gut. Nein, ist es eben nicht...und ich wette, wenn mein Mann wieder da ist, ist es kein Thema mehr. Versteht ihr? Konsum darf nicht zur Kompensationsstrategie werden.

Und zu den anderen Sachen sage ich jetzt nichts, das ist nicht mein Niveau.
KRÄTZÄ
2555 Beiträge
10.12.2017 10:13
Halten wir also fest: eine kleine Spitze gegen Diskussionsteilnehmer ist völlig daneben aber seitenweise subtile Diskussion über nicht Anwesende, die man lediglich still und heimlich belauscht und dann abverurteilt ohne mit Ihnen zu sprechen ist voll ok Check.
10.12.2017 10:15
Zitat von Titania:

Zitat von cooky:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

...


das tue ich doch. Ich habe doch lediglich geschrieben, dass es sich etwas widerspricht, wenn einige Mütter auf der einen Seite behaupten, wie einfach und toll es ist und ihre Kinder ganz einsichtig alles machen, und auf der anderen Seite dann aber schreiben, wie unmöglich sich die Kinder momentan benehmen. Darauf war das bezogen. Dass es bei niemandem klappt habe ich so gar nicht behauptet. Dass es aber immer problemlos ist, die Kinder immer schön mitmachen, glaube ich nicht. Was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass man so nicht weiter verfahren kann.


Natürlich klappt es nie irgendwo komplett problemlos. Kinder sind Menschen, als Eltern ist man ein Mensch. Da muss irgendwer nur mies geschlafen haben und der nächste Tag besteht aus Dramen.
Kinder benehmen sich manchmal eben "daneben". Meinen Zweijährige lag gestern im Rewe zeterend auf dem Boden, weil ich den kleinen Einkaufswagen nicht mitgenommen habe. Die Große war aber dran mit aussuchen und wollte den großen Auto-Wagen. Und da ich erfahrungsgemäß beides nach zwei Minuten schiebe und ich alleine war mit beiden, ging eben nicht beides. Aber das liegt in dem Fall doch eher an dem ältergemäßen Dickkopf, als an Vermittlung und Teilhabe. Nächstes Mal darf sie wieder aussuchen und gut.
Man ist mit dem falschen Bein aufgestanden, man hat einen miesen Tag, eine miese Phase... Da negiert doch niemand? Wer schreibt das denn, das alles perfekt läuft und eröffnet im gleichen Zug "Ahhh was soll ich tun, alles alles schlimm" Threads? Das klang gestern schon so an, als würden das Leute andauernd tun.


dann sind wir uns ja einig. Ich finde es teilweise etwas müssig zu lesen, dass man als Eltern für seine Kinder immer zurückstecken muss, jetzt mal als Beispiel. Dass das die Voraussetzung ist um eine gute Mutter zu sein. Jetzt mal auf diese 1000 Euro Tasche bezogen. Ich sehe das z. B. etwas anders. Ich zeige meinen Kindern nicht darüber, dass ich sie liebe, dass ich mich komplett zurücknehme. Das kann jemand so machen, aber man MUSS es eben so nicht machen.


Das sehe ich genauso.

Schnecke510
4211 Beiträge
10.12.2017 10:15
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Na, ihr seid witzig. Ihr dürft austeilen, aber wenn man dann reagiert, ist man intolerant und macht euch ein schlechtes Gewissen? Witzig, echt.

Im Übrigen könnt ihr mich gern besuchen und den Prinzen in Augenschein nehmen. Könnte nur sein, dass er euch einen Vogel zeigt und stehen lässt. Zu Recht, meiner Meinung nach.

Das würden meine Kinder nie tun. Sie haben gelernt, auch Leuten, von denen man nicht viel hält, den Eindruck zu vermitteln, man würde sie ernst nehmen. Das ist halt auch Erziehung...und ich sehe es als Erfolg, denn es wird sie im bösen Leben weiterbringen.
Dein Sohn wird doch Theologe, oder? Das ist ein Schlangennest...da kommt man mit Direktheit weniger weit. Nur ein guter Ratschlag...
cooky
9606 Beiträge
10.12.2017 10:16
Jetzt schon wieder, die alles selbst dürfen hier haben die riesen Probleme. Wo lest ihr das denn andauernd
Finde ich eine extrem verknappte Aussage. Erst einmal ist das "alles selbst dürfen" da null definiert und zweitens, ist es sich beim Großteil hier so, dass man eher Mal "problematische" Phasen sieht, weil man bei deinen ja eher Austausch sucht. Für "alles ist roll€ sucht man ja keinen Rat.
Schnecke510
4211 Beiträge
10.12.2017 10:18
Zitat von stella2004:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Na, ihr seid witzig. Ihr dürft austeilen, aber wenn man dann reagiert, ist man intolerant und macht euch ein schlechtes Gewissen? Witzig, echt.

Im Übrigen könnt ihr mich gern besuchen und den Prinzen in Augenschein nehmen. Könnte nur sein, dass er euch einen Vogel zeigt und stehen lässt. Zu Recht, meiner Meinung nach.


Gerade beim Thema schlechtes Gewissen. Ich kann mir schon vorstellen, wenn eine junge Mama das alles so liest, dass sie da schnell verunsichert wird und wenn man dann hier immer wieder liest, was für Schäden Kinder davon tragen, nur weil sie mit Regeln und Grenzen aufwachsen, wirkt das schon erschreckend. Eine junge Mama, kann da vielleicht schon schnell mal ein schlechtes Gewissen bekommen.

Dein Sohn war ja generell meist anders und vielleicht auch weiter als gleichaltrige. Da kann man auch meiner Meinung nach nicht davon ausgehen, dass vieles eben bei anderen genauso funktioniert. Das Energy Beispiel finde ich z.B. sehr gewagt, das anderen so zu empfehlen. Kinder von 13 Jahren kennen sich in den meisten Fällen dann ja doch nicht so damit aus, was die Dinge, die dort drin sind eben anrichten können. Da ist ein Verbot + Erklärung doch deutlich sinnvoller, als das Kind die Dinge einfach nur lesen zu lassen.

Aber zaubi kennt ihr Kind doch am besten, und sie kann doch einschätzen, dass er durch das lesen der inhaltsliste zu dem Schluss kam, dass ne Bionade eher was für ihn ist. Man muss seinem Kind eben auch mal was zutrauen...mit 13 sind viele Kinder doch schon nicht mehr blöd.

Und darum geht es doch! Meine eine Tochter würde das nicht lesen und den Energydrink reinschütten...(die anderen 6 würdens anders machen). Deswegen habe ich auch die eine Tochter ein anderes Auge, denn sie braucht eben mehr Unterstützung, um auf den richtigen Weg zu gelangen. Hier wurde mir immer unterstellt, ich würde sie weniger mögen, weil sie keine Leistung bingt...im Gegenteil. Würde ich sie nicht mögen, wäre sie mir gleichgültig. Ich sehe aber, dass sie mit Freiheiten noch nicht gut umgehen kann, deswegen helfe ich ihr ein bisschen mehr. Und ich reagiere nicht immer richtig, das ist wahr, aber ich gebe mir alle Mühe.
Seramonchen
34582 Beiträge
10.12.2017 10:22
Zitat von cooky:

Jetzt schon wieder, die alles selbst dürfen hier haben die riesen Probleme. Wo lest ihr das denn andauernd
Finde ich eine extrem verknappte Aussage. Erst einmal ist das "alles selbst dürfen" da null definiert und zweitens, ist es sich beim Großteil hier so, dass man eher Mal "problematische" Phasen sieht, weil man bei deinen ja eher Austausch sucht. Für "alles ist roll€ sucht man ja keinen Rat.


Eben

Ich habe immer eher das Gefühl, es wird krampfhaft nach Gründen gesucht, warum es eben nicht funktionieren kann, Kindern eine gewisse Entscheidungsfreiheit zu übertragen. "Ahaaaa, da les ich es, das Kind hat eine Trotzphase. HA! Von wegen das wäre ein guter Weg. Nänänänääää".

Dann wird das in Diskussionen, wo alternative Wege aufgezeigt werden, schön genüsslich hervorgeholt. Dabei wird aber vergessen, dass das eigene Kind, was ja so regelkonform und mit so wichtigen Grenzen erzogen wird, sich selbst letztens bei der Quengelware auf den Boden geworfen hat. Weil, ist ja was anderes.
Schnecke510
4211 Beiträge
10.12.2017 10:24
Und eine letzte Bemerkung zum Thema "alte Kleidung/Taschen weitergeben". Ich trage auch alte Sachen meiner Töchter und freue mich darüber. Wo ist das Problem? Ich kaufe teilweise auch Dinge im Sozialladen. Warum nicht?
cooky
9606 Beiträge
10.12.2017 10:26
Zitat von Seramonchen:

Zitat von cooky:

Jetzt schon wieder, die alles selbst dürfen hier haben die riesen Probleme. Wo lest ihr das denn andauernd
Finde ich eine extrem verknappte Aussage. Erst einmal ist das "alles selbst dürfen" da null definiert und zweitens, ist es sich beim Großteil hier so, dass man eher Mal "problematische" Phasen sieht, weil man bei deinen ja eher Austausch sucht. Für "alles ist roll€ sucht man ja keinen Rat.


Eben

Ich habe immer eher das Gefühl, es wird krampfhaft nach Gründen gesucht, warum es eben nicht funktionieren kann, Kindern eine gewisse Entscheidungsfreiheit zu übertragen. "Ahaaaa, da les ich es, das Kind hat eine Trotzphase. HA! Von wegen das wäre ein guter Weg. Nänänänääää".

Dann wird das in Diskussionen, wo alternative Wege aufgezeigt werden, schön genüsslich hervorgeholt. Dabei wird aber vergessen, dass das eigene Kind, was ja so regelkonform und mit so wichtigen Grenzen erzogen wird, sich selbst letztens bei der Quengelware auf den Boden geworfen hat. Weil, ist ja was anderes.


Ganz genau.
Keiner sagt, dass eine "andere Art" des Erziehens oder unerzogen (wie bei Krätze) vehindert, dass ein Kind wegen dem Ü Ei ein Drama in mehreren Akten vollführt. Aber da wird es dann viel mehr auf die Goldwaage gelegt, wenn man davon berichtet.
Zumindest liest sich das extrem so gerade.
Meine Große hat das noch nie in ihrem Leben gemacht, die Kleine aktuell täglich. Und dir erzieh ich nicht groß anders. Sind halt beides andere Persönlichkeiten.
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