Mütter- und Schwangerenforum

Weiterführende Schule Fragen dazu

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Xaphania
247 Beiträge
27.11.2017 14:46
Zitat von kullerkeks74:

Zitat von Xaphania:

Zitat von Earl2017:

Zitat von Schnecke510:

Eine Entscheidung wie die Wahl der richtigen Schule kann ein Kind nicht alleine treffen, weil ein Kind nach kindlichen Kriterien entscheidet, die Schulwahl aber eben nach objektiven Kriterien ausgerichtet sein sollte. Die Meinung berücksichtigen ja, die Meinung des Kindes an erster Stelle - NEIN. Als Eltern hat man die Pflicht, das Beste für das Kind zu wollen mit Blick auf die Zukunft. Der freie Nachmittag eines Hauptschülers im Vergleich zu dem eines Gymnasiasten ist für die verbleibenden 80 Lebensjahre nicht relevant.


Ich kann mich noch genau daran erinnern... im Auto... auf denn weg zur Anmeldung hat meine Mutter mich gefragt, wo sie mich jetzt anmelden soll. Sie wollte mich auf dem Gymnasium anmelden... das wollte ich aber nicht. Warum? Weil meine beiden älteren Bruder ebenfalls die Realschule besucht hatten. Das war mein einziger Grund.
Das meine Mutter das so akzeptiert hat, der Hammer
Naja, nach der 10. Klasse habe ich auf das Gymnasium gewechselt und Abitur gemacht. Aber wie? Das war eine unglaubliche Quälerei und die 11. Klasse musste ich auch wiederholen.
Keiner weiß wie es gelaufen wäre, wäre ich sofort aufs Gymnasium gegangen.
Ich werde meine Kinder aufs Gymnasium schicken. Sie sind beide sehr pfiffig und definitiv dafür geeignet. Eltern sollten das entscheiden und nicht die Kinder.
Sollten dann mehrer Gymnasien zur Auswahl stehen, von mir aus, da können sie dann entscheiden, aber nicht über die Schulform.
Und so leid es mir tut, dann werden halt auch Freundschaften getrennt. Allerdings hat mein Großer da Glück, alle seine Freunde gehen aufs Gymnasium und da wir nur eines bei uns im Staftteil haben, ist das bei uns kein Thema.


Ich stimme Schnecke und Earl zu.


Aberwoher weiß ich denn was das beste ist ? . Dein Kind will . Maler werden . Schickst du es dann echt aufs gymnasium ? . Glaubt ihr , das ein Abi unbedingt das beste ist ? .
Wäre es euch egal wenn eure kids unglücklich oder gar psychich angeschlagen sind , weil sie mit dem Druck an der Schulform nicht klarkommen ?.
Warum geht nicht auch Oberschule und dann ein weiterer Weg ?


Also i.d.R. wissen Kinder nicht mal, was es alles an Berufen gibt und was diese Berufe ausmacht.
Frag doch mal ein 10 Jähriges Kind ob es weiß, was ein Finanzbeamter, ein Luftfahrtingenieur oder ein Lagerist macht.
Und ich keine kein Kind das den Beruf ausübt den es als Kind mal als Berufswunsch angegeben hat.

Für mich stand es außer Frage aufs Gymnasium zu gehen. Aber in der 5. Klasse wollte ich gleich wieder runter. Da musste man nämlich plötzlich was Lernen und Hausaufgaben machen. Und Lehrer doof und Nachmittagsunterricht doof usw. In der 9. kam dann ein ähnlicher pubertärer Anfall, bei dem ich mir eingebildet habe, ich bräuchte kein Abitur. Aber meinen Eltern sei dank habe ich eines, konnte die bescheuerte Ausbildung, die ich nach dem Abi gemacht habe, abbrechen, gemütlich Studieren und in meinem Traumjob landen. Dass flexible Arbeitszeiten, wenig Bildschirmarbeit und ein relativ hohes Gehalt mal meine Prioritäten werden würden, wusste ich als 10-jährige (und auch als 11- und 16-jährige) noch nicht.
stella2004
3055 Beiträge
27.11.2017 14:49
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Meine Pflicht ist das Seelenheil meines Kindes. Punkt. Mehr nicht. Und wenn dieses Seelenheil an der Schule hängt, in die seine Freunde gehen, dann ist das so und dann mache ich das möglich, wenn es möglich ist. Das Gymnasium, an das er geht, liegt nicht in unserem Einzugsgebiet. Es fährt kaum ein Bus dorthin. Ich fahre ihn also... seit der 5. Klasse bis heute und werde das auch weiterhin tun.
Es gibt Menschen, auch wenn sich das die ein oder andere hier nicht vorstellen kann, bei denen Leistung erst an 3., 4. oder gar 5. Stelle kommt, noch weiter hinten, wenn andere Dinge wichtiger sind. Wichtiger sind halt Freunde im Leben, Vertrauen, gegenseitiger Respekt, auch wenn das Gegenüber noch ein Kind ist usw. Es würde mir im Traum nicht einfallen, meinem Kind die Berufswahl abzunehmen, indem ich sie steuere. Und das beginnt eben bei der Schulbildung, die nebenbei bemerkt, für mich eh nicht so wichtig ist. Denn wirklich Lernen tun sie eher außerhalb der Schule. In der Schule wird es ihnen doch eh aberzogen. Meine Meinung, muss man nicht annehmen, aber jeder der ehrlich zu sich selbst ist und der sich Schulinhalte mal genau anschaut, sieht doch, wie bekloppt das alles ist. Das ist kein lernen, sondern schlicht Vorgeben und Eingetrichtert bekommen von irgendwelchen Menschen, die nicht die geringste Ahnung von der Seele eines Kindes/ Teenies haben.

Und Schnecke: WIE gut das bei dir funktioniert, sieht man ja. Da hockt mindestens ein Kind, dass mit DEINER Schulwahl nicht glücklich ist, sich durch Hausaufgaben quält und eigentlich kaum Zeit für Freunde hat, eben wegen zu vieler Nachhilfe etc. pp. Aber mach mal, ist ja dein Kind, nicht meins.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, sehe das ganz genauso!
shelyra
58606 Beiträge
27.11.2017 15:06
Zitat von Schnecke510:

Zitat von kullerkeks74:

Zitat von Xaphania:

Zitat von Earl2017:

...


Ich stimme Schnecke und Earl zu.


Aberwoher weiß ich denn was das beste ist ? . Dein Kind will . Maler werden . Schickst du es dann echt aufs gymnasium ? . Glaubt ihr , das ein Abi unbedingt das beste ist ? .
Wäre es euch egal wenn eure kids unglücklich oder gar psychich angeschlagen sind , weil sie mit dem Druck an der Schulform nicht klarkommen ?.
Warum geht nicht auch Oberschule und dann ein weiterer Weg ?

Das Kind kann auch mit Abi Maler werden. Mit 15 oder 16 ist man m.M.n. eh noch zu jung, um eine Entscheidung über das Berufsleben zu treffen. Und ja klar - es gibt Umschuldung usw. Aber real ist das sehr aufwendig, stressig und teuer. Insofern sollte man die Entscheidung mit Bedacht treffen. Abi hält viele Türen offen, insofern ja - es ist die beste Entscheidung.
Psychische Probleme kommen meist nicht wegen der Schulform, sondern wegen Mobbing oder einem instabilen Elternhaus.

das würd ich so nicht sehen.
gerade die falsche schulform und die damit verbundenen erwartungen der eltern kann einen enormen druck auf schüler ausüben, dass somit psychische probleme entstehen können.
dazu der lernstress, wenig freizeit weil man eine ganztagsschule besucht oder nachhilfe braucht - und schwupps stehen auch schüler heutzutage schon vor dem burnout oder ahben depressionen
Xaphania
247 Beiträge
27.11.2017 15:12
Ergänzung:
Ich meine nicht, dass das Gymnasium oder ein Abi unbedingt das beste für jedes Kind sind. Ich finde nur, dass ein Kind das nicht alleine entscheiden kann.

Nickitierchen
23556 Beiträge
27.11.2017 15:28
Ich hätte von den Noten her so eben aufs gym gehen können. Vom wilden Charakter her riet meine Klassenlehrerin aber, mich auf die realschule zu schicken. Meine eltern sprachen offen mit mir dadrüber und ich schwankte eine woche, bis ich mich für die Realschule entschied. Beste Entscheidung ever. Musste nie richtig lernen und bekam meinem Abschluss mit 2.0 geschenkt. Mein mann durfte ebenfalls wählen. Und wir hatten eine traum Jugend und schulzeit ohne Druck ubd nachhilfe und mit viel freizeit und Spaß. Seit ich 12 war, stand mein Berufsweg grob fest. Mit 14 stand der komplette Plan. Soviel dazu. Jugendliche sind doch nicht doof.
Dann machten wir beide beide das abi.ich mit 1.8. besser als die meistens gym-freunde übrigens. Männe und ich Studierten und haben alles ganz entspannt erreicht, was wir wollten.

Meine jungs kommen nur aufs gym, wenn sie sie wirklich mega noten und der wunsch da sind. Ich scheuche meine kinder nicht durchs gym.mit unnötiger kraft, wenn es auf der Gesamtschule auch vorerst geht. Nur entspannter.
Schnecke510
3038 Beiträge
27.11.2017 16:05
Zitat von Nickitierchen:

Ich hätte von den Noten her so eben aufs gym gehen können. Vom wilden Charakter her riet meine Klassenlehrerin aber, mich auf die realschule zu schicken. Meine eltern sprachen offen mit mir dadrüber und ich schwankte eine woche, bis ich mich für die Realschule entschied. Beste Entscheidung ever. Musste nie richtig lernen und bekam meinem Abschluss mit 2.0 geschenkt. Mein mann durfte ebenfalls wählen. Und wir hatten eine traum Jugend und schulzeit ohne Druck ubd nachhilfe und mit viel freizeit und Spaß. Seit ich 12 war, stand mein Berufsweg grob fest. Mit 14 stand der komplette Plan. Soviel dazu. Jugendliche sind doch nicht doof.
Dann machten wir beide beide das abi.ich mit 1.8. besser als die meistens gym-freunde übrigens. Männe und ich Studierten und haben alles ganz entspannt erreicht, was wir wollten.

Meine jungs kommen nur aufs gym, wenn sie sie wirklich mega noten und der wunsch da sind. Ich scheuche meine kinder nicht durchs gym.mit unnötiger kraft, wenn es auf der Gesamtschule auch vorerst geht. Nur entspannter.

Denkst du wirklich, die Realschule ist so locker heute? Heute sind doch so viele dort, die eigentlich auf die Hauptschule sollten...da haben auch viele zu kämpfen.
BlödmannVomDienst
21022 Beiträge
27.11.2017 16:10
Abgesehen vom Notendurchschnitt kommt es hauptsächlich drauf an, ob ich meinem Kind das zutraue. Also den Druck und die Herausforderung zu meistern und Gymnasium ist nunmal ne größere Herausforderung. Nach Notendurchschnitt allein kann man nämlich nicht gehen, da es gibt Kinder gibt, die schreiben nebenbei ihre 1en und 2en ohne irgendwelchen Aufwand. Und dann gibt es Kinder, die sich wirklich abmühen müssen (viel lernen und immer wieder üben), um gerade so nen 2er Durchschnitt zu schaffen. Und ein Kind, dass schon in der Grundschule so viel "tun muss", da würde ich dann 5 mal überlegen, ob das Gymnasium die richtige Schulform ist. Die Lehrerin bspw. sieht ja i.d.R. hauptsächlich den Notendurchschnitt, aber nicht, wieviel Arbeit das jeweilige Kind (zuhause) da rein steckt, um so gut etc. zu sein.
BlödmannVomDienst
21022 Beiträge
27.11.2017 16:18
Zitat von Schnecke510:

Zitat von Nickitierchen:

Ich hätte von den Noten her so eben aufs gym gehen können. Vom wilden Charakter her riet meine Klassenlehrerin aber, mich auf die realschule zu schicken. Meine eltern sprachen offen mit mir dadrüber und ich schwankte eine woche, bis ich mich für die Realschule entschied. Beste Entscheidung ever. Musste nie richtig lernen und bekam meinem Abschluss mit 2.0 geschenkt. Mein mann durfte ebenfalls wählen. Und wir hatten eine traum Jugend und schulzeit ohne Druck ubd nachhilfe und mit viel freizeit und Spaß. Seit ich 12 war, stand mein Berufsweg grob fest. Mit 14 stand der komplette Plan. Soviel dazu. Jugendliche sind doch nicht doof.
Dann machten wir beide beide das abi.ich mit 1.8. besser als die meistens gym-freunde übrigens. Männe und ich Studierten und haben alles ganz entspannt erreicht, was wir wollten.

Meine jungs kommen nur aufs gym, wenn sie sie wirklich mega noten und der wunsch da sind. Ich scheuche meine kinder nicht durchs gym.mit unnötiger kraft, wenn es auf der Gesamtschule auch vorerst geht. Nur entspannter.

Denkst du wirklich, die Realschule ist so locker heute? Heute sind doch so viele dort, die eigentlich auf die Hauptschule sollten...da haben auch viele zu kämpfen.


???? Heute ist sowohl Realschule als auch Gymnasium viel lockerer als zu meiner Zeit. Auch Grundschule. Wenn ich die Notenspiegel bspw. immer sehe, dann denke ich mir: "Wow, da hätte ich mein Abi mind. um 1 ganze Note besser gemacht!" Und das fängt in der GS an und geht aufm Gym weiter. Oder als Beispiel Deutsch (das Fach). Die bekommen heute nicht mal mehr beigebracht, wie man interpretiert. Wenn die ne Interpretation schreiben, dann is das eigentlich ne Nacherzählung und keine Interpretation und trotzdem gibt es ne 1 darauf?!? Und die Klassenarbeiten meiner Tochter in Mathe bspw. sind sooooooooo einfach, da frag ich mich, ob die überhaupt noch was Vernünftiges beigebracht bekommen. Sicher gibt es auch noch GUTE Lehrer, aber die Meisten leiern doch nur ihren Unterrichtsplan runter und fertig (meine Erfahrung, auch ausm Bekannten- Freundeskreis mit Lehrern aus verschiedenen Bundesländern und verschiedene Schulformen).
BlödmannVomDienst
21022 Beiträge
27.11.2017 16:25
Zitat von shelyra:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von kullerkeks74:

Zitat von Xaphania:

...


Aberwoher weiß ich denn was das beste ist ? . Dein Kind will . Maler werden . Schickst du es dann echt aufs gymnasium ? . Glaubt ihr , das ein Abi unbedingt das beste ist ? .
Wäre es euch egal wenn eure kids unglücklich oder gar psychich angeschlagen sind , weil sie mit dem Druck an der Schulform nicht klarkommen ?.
Warum geht nicht auch Oberschule und dann ein weiterer Weg ?

Das Kind kann auch mit Abi Maler werden. Mit 15 oder 16 ist man m.M.n. eh noch zu jung, um eine Entscheidung über das Berufsleben zu treffen. Und ja klar - es gibt Umschuldung usw. Aber real ist das sehr aufwendig, stressig und teuer. Insofern sollte man die Entscheidung mit Bedacht treffen. Abi hält viele Türen offen, insofern ja - es ist die beste Entscheidung.
Psychische Probleme kommen meist nicht wegen der Schulform, sondern wegen Mobbing oder einem instabilen Elternhaus.

das würd ich so nicht sehen.
gerade die falsche schulform und die damit verbundenen erwartungen der eltern kann einen enormen druck auf schüler ausüben, dass somit psychische probleme entstehen können.
dazu der lernstress, wenig freizeit weil man eine ganztagsschule besucht oder nachhilfe braucht - und schwupps stehen auch schüler heutzutage schon vor dem burnout oder ahben depressionen


Fällt für mich unter instabiles Elternhaus im weiteren Sinn. Aber sonst hast du Recht. Es sind auch nicht nur die Erwartungen der Eltern. Manche Kinder haben auch bestimmte Erwartungen an sich selbst und wenn es dann nicht klappt, dann sind sie gefrustet.
BlödmannVomDienst
21022 Beiträge
27.11.2017 16:36
Zitat von Schnecke510:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Meine Pflicht ist das Seelenheil meines Kindes. Punkt. Mehr nicht. Und wenn dieses Seelenheil an der Schule hängt, in die seine Freunde gehen, dann ist das so und dann mache ich das möglich, wenn es möglich ist. Das Gymnasium, an das er geht, liegt nicht in unserem Einzugsgebiet. Es fährt kaum ein Bus dorthin. Ich fahre ihn also... seit der 5. Klasse bis heute und werde das auch weiterhin tun.
Es gibt Menschen, auch wenn sich das die ein oder andere hier nicht vorstellen kann, bei denen Leistung erst an 3., 4. oder gar 5. Stelle kommt, noch weiter hinten, wenn andere Dinge wichtiger sind. Wichtiger sind halt Freunde im Leben, Vertrauen, gegenseitiger Respekt, auch wenn das Gegenüber noch ein Kind ist usw. Es würde mir im Traum nicht einfallen, meinem Kind die Berufswahl abzunehmen, indem ich sie steuere. Und das beginnt eben bei der Schulbildung, die nebenbei bemerkt, für mich eh nicht so wichtig ist. Denn wirklich Lernen tun sie eher außerhalb der Schule. In der Schule wird es ihnen doch eh aberzogen. Meine Meinung, muss man nicht annehmen, aber jeder der ehrlich zu sich selbst ist und der sich Schulinhalte mal genau anschaut, sieht doch, wie bekloppt das alles ist. Das ist kein lernen, sondern schlicht Vorgeben und Eingetrichtert bekommen von irgendwelchen Menschen, die nicht die geringste Ahnung von der Seele eines Kindes/ Teenies haben.

Und Schnecke: WIE gut das bei dir funktioniert, sieht man ja. Da hockt mindestens ein Kind, dass mit DEINER Schulwahl nicht glücklich ist, sich durch Hausaufgaben quält und eigentlich kaum Zeit für Freunde hat, eben wegen zu vieler Nachhilfe etc. pp. Aber mach mal, ist ja dein Kind, nicht meins.

Ich hätte gar nicht die Zeit, meine Kinder so weit zur Schule zu fahren. Finde das in gewisser Weise unverschämt von deinem Sohn. In der realen Welt ist es halt nicht so, dass man muckt und Mutter o.ä. springt.
Wenn eins von sieben nicht so zufrieden ist, dann ist das doch ein ganz guter Wert. Ich habe mir die Schule meiner Tochter sehr gut überlegt, deswegen besucht sie ja eine andere Schule als ihre Geschwister. Ich kenne sie als ihre Mutter so gut, um zu wissen, dass es auf jeder anderen Schule NOCH schlimmer wäre.


Bei uns schon. Ich bin 24/7 für meine Kinder Ansprechpartner Nummer 1 und genau so finde ich das auch gut. Sry aber in DEINER verkehrten Welt möchte ich nicht leben.

Achso und wenn 1 Kind von 7 nicht zufrieden ist, dann ist das in meinen Augen 1 Kind zu viel.
Die-zauberhafte-Patin
22303 Beiträge
27.11.2017 17:05
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Meine Pflicht ist das Seelenheil meines Kindes. Punkt. Mehr nicht. Und wenn dieses Seelenheil an der Schule hängt, in die seine Freunde gehen, dann ist das so und dann mache ich das möglich, wenn es möglich ist. Das Gymnasium, an das er geht, liegt nicht in unserem Einzugsgebiet. Es fährt kaum ein Bus dorthin. Ich fahre ihn also... seit der 5. Klasse bis heute und werde das auch weiterhin tun.
Es gibt Menschen, auch wenn sich das die ein oder andere hier nicht vorstellen kann, bei denen Leistung erst an 3., 4. oder gar 5. Stelle kommt, noch weiter hinten, wenn andere Dinge wichtiger sind. Wichtiger sind halt Freunde im Leben, Vertrauen, gegenseitiger Respekt, auch wenn das Gegenüber noch ein Kind ist usw. Es würde mir im Traum nicht einfallen, meinem Kind die Berufswahl abzunehmen, indem ich sie steuere. Und das beginnt eben bei der Schulbildung, die nebenbei bemerkt, für mich eh nicht so wichtig ist. Denn wirklich Lernen tun sie eher außerhalb der Schule. In der Schule wird es ihnen doch eh aberzogen. Meine Meinung, muss man nicht annehmen, aber jeder der ehrlich zu sich selbst ist und der sich Schulinhalte mal genau anschaut, sieht doch, wie bekloppt das alles ist. Das ist kein lernen, sondern schlicht Vorgeben und Eingetrichtert bekommen von irgendwelchen Menschen, die nicht die geringste Ahnung von der Seele eines Kindes/ Teenies haben.

Und Schnecke: WIE gut das bei dir funktioniert, sieht man ja. Da hockt mindestens ein Kind, dass mit DEINER Schulwahl nicht glücklich ist, sich durch Hausaufgaben quält und eigentlich kaum Zeit für Freunde hat, eben wegen zu vieler Nachhilfe etc. pp. Aber mach mal, ist ja dein Kind, nicht meins.

Ich hätte gar nicht die Zeit, meine Kinder so weit zur Schule zu fahren. Finde das in gewisser Weise unverschämt von deinem Sohn. In der realen Welt ist es halt nicht so, dass man muckt und Mutter o.ä. springt.
Wenn eins von sieben nicht so zufrieden ist, dann ist das doch ein ganz guter Wert. Ich habe mir die Schule meiner Tochter sehr gut überlegt, deswegen besucht sie ja eine andere Schule als ihre Geschwister. Ich kenne sie als ihre Mutter so gut, um zu wissen, dass es auf jeder anderen Schule NOCH schlimmer wäre.


Bei uns schon. Ich bin 24/7 für meine Kinder Ansprechpartner Nummer 1 und genau so finde ich das auch gut. Sry aber in DEINER verkehrten Welt möchte ich nicht leben.

Achso und wenn 1 Kind von 7 nicht zufrieden ist, dann ist das in meinen Augen 1 Kind zu viel.


Genauso. Und wenn ich das eben nicht leisten kann,bzw. WILL, dieses eine Kind von A nach B zu bringen, tja, dann sollte ich halt keine 7 Kinder bekommen. Dieses eine Kind ist totunglücklich.

Und das Wort "Unverschämt" im Bezug auf mein Kind....
Ich diskutiere nicht mir dir. Von einer Beziehung, wie sie mein Sohn und ich haben, träumst du nur, Schnecke. Nein, ich korrigiere, davon kannst du gar nicht träumen, ich denke, das liegt außerhalb deiner Vorstellungskraft. Was im Grunde schade ist, denn gerade DU leidest ja doch sehr unter der Erwartungshaltung deines Umfelds an dich. Ich denke da nur an deine Schwiegereltern. Sowas gibt es hier nicht. Niemals. Nennt man Augenhöhe, auch und gerade mit den eigenen Kindern. Aber es ist sinnfrei, diese Diskussion mit dir anzustoßen.
StilleWasser
4239 Beiträge
27.11.2017 17:11
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Earl2017:

Zitat von Schnecke510:

Eine Entscheidung wie die Wahl der richtigen Schule kann ein Kind nicht alleine treffen, weil ein Kind nach kindlichen Kriterien entscheidet, die Schulwahl aber eben nach objektiven Kriterien ausgerichtet sein sollte. Die Meinung berücksichtigen ja, die Meinung des Kindes an erster Stelle - NEIN. Als Eltern hat man die Pflicht, das Beste für das Kind zu wollen mit Blick auf die Zukunft. Der freie Nachmittag eines Hauptschülers im Vergleich zu dem eines Gymnasiasten ist für die verbleibenden 80 Lebensjahre nicht relevant.


Ich kann mich noch genau daran erinnern... im Auto... auf denn weg zur Anmeldung hat meine Mutter mich gefragt, wo sie mich jetzt anmelden soll. Sie wollte mich auf dem Gymnasium anmelden... das wollte ich aber nicht. Warum? Weil meine beiden älteren Bruder ebenfalls die Realschule besucht hatten. Das war mein einziger Grund.
Das meine Mutter das so akzeptiert hat, der Hammer
Naja, nach der 10. Klasse habe ich auf das Gymnasium gewechselt und Abitur gemacht. Aber wie? Das war eine unglaubliche Quälerei und die 11. Klasse musste ich auch wiederholen.
Keiner weiß wie es gelaufen wäre, wäre ich sofort aufs Gymnasium gegangen.
Ich werde meine Kinder aufs Gymnasium schicken. Sie sind beide sehr pfiffig und definitiv dafür geeignet. Eltern sollten das entscheiden und nicht die Kinder.
Sollten dann mehrer Gymnasien zur Auswahl stehen, von mir aus, da können sie dann entscheiden, aber nicht über die Schulform.
Und so leid es mir tut, dann werden halt auch Freundschaften getrennt. Allerdings hat mein Großer da Glück, alle seine Freunde gehen aufs Gymnasium und da wir nur eines bei uns im Staftteil haben, ist das bei uns kein Thema.


Ums Verrecken nicht. Verstehe auch nicht, wie man da so abgeklärt drüberstehen kann.


Das passiert doch sowieso.

Also am Land vielleicht ned inmer, da kann man Glück haben, aber hier bei uns in der Stadt ist es definitiv so.

Die Kinder gehen in 2 verschiedene Schultypen und dort dann wieder in lauter verschiedene Standorte. Von der Klasse meiner Großen geht niemand in die Schule in die sie geht z.B. - is aber auch absolut kein Kriterium für uns.
Seramonchen
32005 Beiträge
27.11.2017 17:13
Kriterien bei uns waren: Noten, lernverhalten, Freunde, Wunsch des Kindes

Da setzt man sich zusammen hin und überlegt. Unsere große war von den Noten her für das Gymnasium geeignet, Lernverhalten eher Gesamtschule (real gibt es hier nicht mehr) und sie wollte aber auf das Gymnasium. Haben wir gemacht, alles super, Kind glücklich. Was will man mehr?
Schnecke510
3038 Beiträge
27.11.2017 17:31
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von Nickitierchen:

Ich hätte von den Noten her so eben aufs gym gehen können. Vom wilden Charakter her riet meine Klassenlehrerin aber, mich auf die realschule zu schicken. Meine eltern sprachen offen mit mir dadrüber und ich schwankte eine woche, bis ich mich für die Realschule entschied. Beste Entscheidung ever. Musste nie richtig lernen und bekam meinem Abschluss mit 2.0 geschenkt. Mein mann durfte ebenfalls wählen. Und wir hatten eine traum Jugend und schulzeit ohne Druck ubd nachhilfe und mit viel freizeit und Spaß. Seit ich 12 war, stand mein Berufsweg grob fest. Mit 14 stand der komplette Plan. Soviel dazu. Jugendliche sind doch nicht doof.
Dann machten wir beide beide das abi.ich mit 1.8. besser als die meistens gym-freunde übrigens. Männe und ich Studierten und haben alles ganz entspannt erreicht, was wir wollten.

Meine jungs kommen nur aufs gym, wenn sie sie wirklich mega noten und der wunsch da sind. Ich scheuche meine kinder nicht durchs gym.mit unnötiger kraft, wenn es auf der Gesamtschule auch vorerst geht. Nur entspannter.

Denkst du wirklich, die Realschule ist so locker heute? Heute sind doch so viele dort, die eigentlich auf die Hauptschule sollten...da haben auch viele zu kämpfen.


???? Heute ist sowohl Realschule als auch Gymnasium viel lockerer als zu meiner Zeit. Auch Grundschule. Wenn ich die Notenspiegel bspw. immer sehe, dann denke ich mir: "Wow, da hätte ich mein Abi mind. um 1 ganze Note besser gemacht!" Und das fängt in der GS an und geht aufm Gym weiter. Oder als Beispiel Deutsch (das Fach). Die bekommen heute nicht mal mehr beigebracht, wie man interpretiert. Wenn die ne Interpretation schreiben, dann is das eigentlich ne Nacherzählung und keine Interpretation und trotzdem gibt es ne 1 darauf?!? Und die Klassenarbeiten meiner Tochter in Mathe bspw. sind sooooooooo einfach, da frag ich mich, ob die überhaupt noch was Vernünftiges beigebracht bekommen. Sicher gibt es auch noch GUTE Lehrer, aber die Meisten leiern doch nur ihren Unterrichtsplan runter und fertig (meine Erfahrung, auch ausm Bekannten- Freundeskreis mit Lehrern aus verschiedenen Bundesländern und verschiedene Schulformen).

Ja, deswegen sind meine Kinder auf einem anständigen Gymnasium. Das gibt es schon noch...
Noteninflation ist doch überall ein Problem...ja, klar, meine eigene Schulzeit war auf eine Weise schon "härter", auf eine andere aber auch wieder nicht. Vielleicht lag es daran, dass mehr auf Intelligenz gesetzt wurde damals, weniger auf Fleiß? Ich habe den Eindruck, heute geht es nur noch ums Auswendiglernen...denken ist Fehlanzeige.
Schnecke510
3038 Beiträge
27.11.2017 17:33
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Meine Pflicht ist das Seelenheil meines Kindes. Punkt. Mehr nicht. Und wenn dieses Seelenheil an der Schule hängt, in die seine Freunde gehen, dann ist das so und dann mache ich das möglich, wenn es möglich ist. Das Gymnasium, an das er geht, liegt nicht in unserem Einzugsgebiet. Es fährt kaum ein Bus dorthin. Ich fahre ihn also... seit der 5. Klasse bis heute und werde das auch weiterhin tun.
Es gibt Menschen, auch wenn sich das die ein oder andere hier nicht vorstellen kann, bei denen Leistung erst an 3., 4. oder gar 5. Stelle kommt, noch weiter hinten, wenn andere Dinge wichtiger sind. Wichtiger sind halt Freunde im Leben, Vertrauen, gegenseitiger Respekt, auch wenn das Gegenüber noch ein Kind ist usw. Es würde mir im Traum nicht einfallen, meinem Kind die Berufswahl abzunehmen, indem ich sie steuere. Und das beginnt eben bei der Schulbildung, die nebenbei bemerkt, für mich eh nicht so wichtig ist. Denn wirklich Lernen tun sie eher außerhalb der Schule. In der Schule wird es ihnen doch eh aberzogen. Meine Meinung, muss man nicht annehmen, aber jeder der ehrlich zu sich selbst ist und der sich Schulinhalte mal genau anschaut, sieht doch, wie bekloppt das alles ist. Das ist kein lernen, sondern schlicht Vorgeben und Eingetrichtert bekommen von irgendwelchen Menschen, die nicht die geringste Ahnung von der Seele eines Kindes/ Teenies haben.

Und Schnecke: WIE gut das bei dir funktioniert, sieht man ja. Da hockt mindestens ein Kind, dass mit DEINER Schulwahl nicht glücklich ist, sich durch Hausaufgaben quält und eigentlich kaum Zeit für Freunde hat, eben wegen zu vieler Nachhilfe etc. pp. Aber mach mal, ist ja dein Kind, nicht meins.

Ich hätte gar nicht die Zeit, meine Kinder so weit zur Schule zu fahren. Finde das in gewisser Weise unverschämt von deinem Sohn. In der realen Welt ist es halt nicht so, dass man muckt und Mutter o.ä. springt.
Wenn eins von sieben nicht so zufrieden ist, dann ist das doch ein ganz guter Wert. Ich habe mir die Schule meiner Tochter sehr gut überlegt, deswegen besucht sie ja eine andere Schule als ihre Geschwister. Ich kenne sie als ihre Mutter so gut, um zu wissen, dass es auf jeder anderen Schule NOCH schlimmer wäre.


Bei uns schon. Ich bin 24/7 für meine Kinder Ansprechpartner Nummer 1 und genau so finde ich das auch gut. Sry aber in DEINER verkehrten Welt möchte ich nicht leben.

Achso und wenn 1 Kind von 7 nicht zufrieden ist, dann ist das in meinen Augen 1 Kind zu viel.

Öhm, davon rede ich gar nicht. Ich rede z.B. vom Berufsleben. Da muss man selbst zurechtkommen.
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