Mütter- und Schwangerenforum

Weiterführende Schule Fragen dazu

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Kirschmuffin
3615 Beiträge
27.11.2017 21:30
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Loui83:

Ich entscheide für mein Kind ! Und zwar so , wie ich mein Kind kenne. Ein Kind in der 4. Klasse ist zu jung um über die Schulform entscheiden zu können . Und da gibt es einige Kriterien. Wie schnell lernt das Kind, mit wieviel Lust lernt das Kind, was sind die Prioritäten ? Ein Kind was überhaupt nicht gerne lernt, hat auf dem Gymnasium nichts zu suchen. Wie viele melden ihre Kinder dort an , weil sie selbst es wollen ? Zu viele. Und da ist es mir egal , wenn alle auf's Gymnasium gehen , nur mein Kind nicht . Freundschaften können trotzdem gehalten werden . Ich möchte mein Kind nicht versagen sehen , nur weil die falsche Entscheidung getroffen wurde. Ich war selbst auf dem Gymnasium und weiß wie hart es ist und wieviel Zeit zum Lernen drauf geht . Und wenn man von vornherein weiß, dass das Kind sich schwer tut mit lernen , kann man es vergessen . Da wird der Frust größer sein als alles andere. Und das hat nichts mit der Intelligenz zu tun , sondern rein mit der Art des Kindes. Ich war auch in der Grundschule 1-er Schülerin , aber das ist kein Vergleich!
Lieber ein guter Realschulabschluss als gerade so durchgekommenes Abitur . Nach der 10. Klasse sind sie alt genug , dass sie selbst entscheiden können wie es weitergeht .
Aber natürlich dürfen die Kinder sich dann die jeweilige Schule aussuchen , wenn ich die Schulform gewählt habe . Hört sich egoistisch an , aber die Eltern kennen die Kinder am besten. ?


Das mit dem Lernen ist absoluter Blödsinn. Und klar hat das was mit Intelligenz zu tun. Es gibt nicht umsonst Schüler in der Grundschule, die mit 0% Aufwand nen 1er Durchschnitt haben und jene, die durch harte Arbeit und ständiges Lernen nen 1er Durchschnitt haben. Und ersteres Kind ist auf dem Gymnasium sicherlich nicht verkehrt.
Meine Tochter ist auch lernfaul und lernt (wenn überhaupt) nur mal für ne Klassenarbeit und das auch erst 1 Tag vorher für max. 1-2 Stunden. Und trotzdem packt sie es.


Ich war so eine Kandidatin, die in der Grundschule mit 0 Aufwand nen 1er Schnitt hatte. Ich konnte sogar 3 Wochen lang krank sein und war trotzdem sofort im Stoff drin.

Leider war das kein Garant für ne gute Zeit aufm Gymnasium. Ich hab gänzlich verkackt, weil ich nämlich nie gelernt hatte, zu lernen und was für meine Noten zu tun. Ich wusste nicht, wie man sich Stoff für Klausuren aneignet. So bin ich in vielen Fächern nach und nach abgerutscht weil ich nicht mitkam und hab letztenendes doch "nur" meinen Realschulabschluss gemacht.

Ich glaube das hängt von ganz ganz vielen Faktoren ab, ob man aufm Gym gut aufgehoben ist und da sollte man ganz genau auf's Kind schauen und es vorallem ausreichend unterstützen. Hätten meine Eltern mich da mehr unterstützt, anstatt sich auf meine überdurchschnittlichen Leistungen in der Grundschule zu verlassen, wäre das vielleicht auch anders ausgegangen.

Man kann das einfach nicht verallgemeinern
FräuleinFee
3069 Beiträge
27.11.2017 21:42
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Loui83:

Ich entscheide für mein Kind ! Und zwar so , wie ich mein Kind kenne. Ein Kind in der 4. Klasse ist zu jung um über die Schulform entscheiden zu können . Und da gibt es einige Kriterien. Wie schnell lernt das Kind, mit wieviel Lust lernt das Kind, was sind die Prioritäten ? Ein Kind was überhaupt nicht gerne lernt, hat auf dem Gymnasium nichts zu suchen. Wie viele melden ihre Kinder dort an , weil sie selbst es wollen ? Zu viele. Und da ist es mir egal , wenn alle auf's Gymnasium gehen , nur mein Kind nicht . Freundschaften können trotzdem gehalten werden . Ich möchte mein Kind nicht versagen sehen , nur weil die falsche Entscheidung getroffen wurde. Ich war selbst auf dem Gymnasium und weiß wie hart es ist und wieviel Zeit zum Lernen drauf geht . Und wenn man von vornherein weiß, dass das Kind sich schwer tut mit lernen , kann man es vergessen . Da wird der Frust größer sein als alles andere. Und das hat nichts mit der Intelligenz zu tun , sondern rein mit der Art des Kindes. Ich war auch in der Grundschule 1-er Schülerin , aber das ist kein Vergleich!
Lieber ein guter Realschulabschluss als gerade so durchgekommenes Abitur . Nach der 10. Klasse sind sie alt genug , dass sie selbst entscheiden können wie es weitergeht .
Aber natürlich dürfen die Kinder sich dann die jeweilige Schule aussuchen , wenn ich die Schulform gewählt habe . Hört sich egoistisch an , aber die Eltern kennen die Kinder am besten. ?


Das mit dem Lernen ist absoluter Blödsinn. Und klar hat das was mit Intelligenz zu tun. Es gibt nicht umsonst Schüler in der Grundschule, die mit 0% Aufwand nen 1er Durchschnitt haben und jene, die durch harte Arbeit und ständiges Lernen nen 1er Durchschnitt haben. Und ersteres Kind ist auf dem Gymnasium sicherlich nicht verkehrt.
Meine Tochter ist auch lernfaul und lernt (wenn überhaupt) nur mal für ne Klassenarbeit und das auch erst 1 Tag vorher für max. 1-2 Stunden. Und trotzdem packt sie es.

Das ist kein Blödsinn. Es kommt immer aufs Kind an , wie ich schrieb . Wenn es bei Deiner Tochter klappt, ist das super.
Es gibt aber so viele Gegenbeispiele. Ich habe es vielleicht falsch ausgedrückt. Ein Kind, welches sich fast nicht aufraffen kann zum Lernen und nur andere Dinge im Kopf hat , hat dort nichts zu suchen. Und dabei bleib ich. Ich weiß selbst wie es war , ich habe die komplette Gymnasialzeit komplett verflucht. Ich war einserschülerin in der Grundschule, hab nichts lernen müssen . Auch auf dem Gymnasium habe ich mich durchgemogelt, Latein, englisch und deutsch 1 , und das hat mich immer gerettet. Und trotzdem war ich permanent frustriert und hatte keine Lust. Sprich dumm bin ich nicht, aber ich war für's Gymi eigentlich nicht gemacht.
Und eine Mutter kennt ihr Kind, zumindest ich meinen Sohn. Er ist intelligent und ein Klugscheißer, trotzdem käme für mich für ihn das Gymnasium nicht infrage. Genausowenig wie eine Gesamtschule.
Aber wie gesagt , jedes Kind ist anders und man muss auf die verschiedenen Bedürfnisse eingehen . Wenn ich sehe, welche Kinder manchmal auf's Gymnasium geschickt werden und "versagen" , tun mir die Kinder oft leid und die Eltern hätten es (oftmals) besser wissen können.
FräuleinFee
3069 Beiträge
27.11.2017 21:44
Zitat von Kirschmuffin:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Loui83:

Ich entscheide für mein Kind ! Und zwar so , wie ich mein Kind kenne. Ein Kind in der 4. Klasse ist zu jung um über die Schulform entscheiden zu können . Und da gibt es einige Kriterien. Wie schnell lernt das Kind, mit wieviel Lust lernt das Kind, was sind die Prioritäten ? Ein Kind was überhaupt nicht gerne lernt, hat auf dem Gymnasium nichts zu suchen. Wie viele melden ihre Kinder dort an , weil sie selbst es wollen ? Zu viele. Und da ist es mir egal , wenn alle auf's Gymnasium gehen , nur mein Kind nicht . Freundschaften können trotzdem gehalten werden . Ich möchte mein Kind nicht versagen sehen , nur weil die falsche Entscheidung getroffen wurde. Ich war selbst auf dem Gymnasium und weiß wie hart es ist und wieviel Zeit zum Lernen drauf geht . Und wenn man von vornherein weiß, dass das Kind sich schwer tut mit lernen , kann man es vergessen . Da wird der Frust größer sein als alles andere. Und das hat nichts mit der Intelligenz zu tun , sondern rein mit der Art des Kindes. Ich war auch in der Grundschule 1-er Schülerin , aber das ist kein Vergleich!
Lieber ein guter Realschulabschluss als gerade so durchgekommenes Abitur . Nach der 10. Klasse sind sie alt genug , dass sie selbst entscheiden können wie es weitergeht .
Aber natürlich dürfen die Kinder sich dann die jeweilige Schule aussuchen , wenn ich die Schulform gewählt habe . Hört sich egoistisch an , aber die Eltern kennen die Kinder am besten. ?


Das mit dem Lernen ist absoluter Blödsinn. Und klar hat das was mit Intelligenz zu tun. Es gibt nicht umsonst Schüler in der Grundschule, die mit 0% Aufwand nen 1er Durchschnitt haben und jene, die durch harte Arbeit und ständiges Lernen nen 1er Durchschnitt haben. Und ersteres Kind ist auf dem Gymnasium sicherlich nicht verkehrt.
Meine Tochter ist auch lernfaul und lernt (wenn überhaupt) nur mal für ne Klassenarbeit und das auch erst 1 Tag vorher für max. 1-2 Stunden. Und trotzdem packt sie es.


Ich war so eine Kandidatin, die in der Grundschule mit 0 Aufwand nen 1er Schnitt hatte. Ich konnte sogar 3 Wochen lang krank sein und war trotzdem sofort im Stoff drin.

Leider war das kein Garant für ne gute Zeit aufm Gymnasium. Ich hab gänzlich verkackt, weil ich nämlich nie gelernt hatte, zu lernen und was für meine Noten zu tun. Ich wusste nicht, wie man sich Stoff für Klausuren aneignet. So bin ich in vielen Fächern nach und nach abgerutscht weil ich nicht mitkam und hab letztenendes doch "nur" meinen Realschulabschluss gemacht.

Ich glaube das hängt von ganz ganz vielen Faktoren ab, ob man aufm Gym gut aufgehoben ist und da sollte man ganz genau auf's Kind schauen und es vorallem ausreichend unterstützen. Hätten meine Eltern mich da mehr unterstützt, anstatt sich auf meine überdurchschnittlichen Leistungen in der Grundschule zu verlassen, wäre das vielleicht auch anders ausgegangen.

Man kann das einfach nicht verallgemeinern

Richtig, so meine ich es!
Marf
17261 Beiträge
27.11.2017 21:51
Das sehr viele Eltern recht betriebsblind sind, wenn es um die Kinder geht ,würde ich auch immer das Gespräch mit den Lehrern empfehlen.
kullerkeks74
1953 Beiträge
27.11.2017 22:29
Zum einen weiß ich nicht auf welche Schulen eure Kinder so gehen . Wenn ich hier lese , Der Unterrichtsstoff wäre im Vergleich zu früher sooo leicht . Kann ich so rein garnicht glauben .
Nachmittagsbetreung habe ich nach Klasse 4 auch noch nie von hehört . Die Kinder haben doch ohnehin lang genug Untericht .

Gemand schrieb , das sie kein Kind kennt , das als Erwacksennen noch den beruf ausübt , was es als Kind werden wolte . Meine Tochter ja . ich auch .

Und natürlich weiß eine 10 Jährige , welche Berufe es so gibt , und das ein Tierarzt , normlaer Arzt , zb . Abi und Studium braucht . Die Kinder sind doch nicht dumm . Sie sind nur Jung . Und lesen können sie doch auch .
Ich habe eher das Gefühl , Kinder werden ein Stückweit unterschätzt , in ihrer Einschätzungsfähigkeit und Denkweiße .
Seramonchen
31999 Beiträge
27.11.2017 22:37
Zitat von kullerkeks74:

Zum einen weiß ich nicht auf welche Schulen eure Kinder so gehen . Wenn ich hier lese , Der Unterrichtsstoff wäre im Vergleich zu früher sooo leicht . Kann ich so rein garnicht glauben .
Nachmittagsbetreung habe ich nach Klasse 4 auch noch nie von hehört . Die Kinder haben doch ohnehin lang genug Untericht .

Gemand schrieb , das sie kein Kind kennt , das als Erwacksennen noch den beruf ausübt , was es als Kind werden wolte . Meine Tochter ja . ich auch .

Und natürlich weiß eine 10 Jährige , welche Berufe es so gibt , und das ein Tierarzt , normlaer Arzt , zb . Abi und Studium braucht . Die Kinder sind doch nicht dumm . Sie sind nur Jung . Und lesen können sie doch auch .
Ich habe eher das Gefühl , Kinder werden ein Stückweit unterschätzt , in ihrer Einschätzungsfähigkeit und Denkweiße .


Ich übrigens auch. Ich wollte bereits mit fünf Jahren Schriftstellerin werden. Na nun bin ich Texterin, aber auf jeden Fall auf diesem Gebiet geblieben
FräuleinFee
3069 Beiträge
27.11.2017 22:57
Natürlich können Kinder werden, was sie schon immer wollten . Und klar weiß ein 10-jähriges Kind, dass man für bestimmte Berufe Abi braucht. Aber was dies wirklich bedeutet, welches Durchhaltevermögen, Lernzeit und Aufwand, das können sie nicht wissen.
Toll finde ich, wenn Kinder ihre Träume verwirklichen, und Zielstrebigkeit bekommt man ja im besten Fall vom Elternhaus mit
Und ob die Kinder dies auf Umwegen erreichen , ist ja völlig egal .
cooky
8418 Beiträge
27.11.2017 23:05
Also dieser "Alles wird immer einfacher" Trend ist tatsächlich so ja nicht mehr.
Ja, da gab es sicherlich einen Knick.
Und heute vielleicht auch noch, wenn man bestimmte Jahrzehnte als Vergleich heranzieht.

Aber das Niveau ist doch in den letzen Jahren in vielen vielen Fächern wieder gestiegen.
Heute kennen die LK Schüler I. Geschichte nicht mehr jedes Datum aus dem FF wie in den Fünfzigern. Dafür werden sie aber viel gezielter in Sachen historisches Arbeiten geschult. Schaue ich mir heute die guten Lehrbücher an, sind das schon Welten zu meinen damaligen Werken.
Jetzt geht es einfach nicht mehr um den Nürnberger Trichter, sondern um das Erarbeiten.
Nicht in jedem Fach, nicht an jeder Schulform, nicht an jeder Schule.
Aber der Trend "Alle werden dümmer, weil die Schule so leicht ist", stimmt so nicht.

Das Arbeitspensum der jüngeren Schüler in der Erprobungsstufe habe ich bei meinen Hospitationen als intensiver wahrgenommen, als es noch bei mir Ende der 90er war.
Rebella
418 Beiträge
28.11.2017 07:03
Wir hatten diesbezüglich noch ein Beratungsgespräch beim Lehrer, seine eigene Einschätzung etc. Und er kennt das Kind einfach besser in der Schule.
Meine Tochter war eingeschränkt für das Gymnasium laut Zeugnis vorgeschlagen. Sie selbst hatte etwas Schiss davor. Lehrer tendierte auch lieber zur Realschule. Ich selbst hab immer gesagt: Hocharbeiten kann sie sich noch immer...aber wenn ich sie jetzt ins Gym schicke und sie das dann nicht packt, fällt sie auf eine Schule nach unten. Das ist demotivierend. Also lieber in der Mitte anfangen, sehen wie es ist, und hocharbeiten wenn sie es möchte.

Derzeit fühlt sie sich seeehr wohl auf der Realschule und wir sind alle sehr glücklich mit dieser Wahl.
kullerkeks74
1953 Beiträge
28.11.2017 07:37
Ich höre prinzipiell nur . Sie haben die entscheidung doch schon 3 mla treffen müssen . Schicken sie , sie doch dahin wo die anderen waren . ehm nein . Mein Kind ist kein Massenprodukt . Die beiden großen waren an der gleichen Schule ( da würde ich die kleine nie hinschicken generell kein Kind mehr von mir ) und die Mittlere an eierer anderen Schule .

Und ich höre .
Ihre tochter . Ist Schlamping mit ihren Arbeitssachen ( ja leider stimmt das ) .
Etwas langsam ( stimmt teilweiße auch )
Kommt ansonsten ohne Mühe im Untericht mit .
Seesternchen_2.0
6185 Beiträge
28.11.2017 07:51
Zitat von Loui83:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Loui83:

Ich entscheide für mein Kind ! Und zwar so , wie ich mein Kind kenne. Ein Kind in der 4. Klasse ist zu jung um über die Schulform entscheiden zu können . Und da gibt es einige Kriterien. Wie schnell lernt das Kind, mit wieviel Lust lernt das Kind, was sind die Prioritäten ? Ein Kind was überhaupt nicht gerne lernt, hat auf dem Gymnasium nichts zu suchen. Wie viele melden ihre Kinder dort an , weil sie selbst es wollen ? Zu viele. Und da ist es mir egal , wenn alle auf's Gymnasium gehen , nur mein Kind nicht . Freundschaften können trotzdem gehalten werden . Ich möchte mein Kind nicht versagen sehen , nur weil die falsche Entscheidung getroffen wurde. Ich war selbst auf dem Gymnasium und weiß wie hart es ist und wieviel Zeit zum Lernen drauf geht . Und wenn man von vornherein weiß, dass das Kind sich schwer tut mit lernen , kann man es vergessen . Da wird der Frust größer sein als alles andere. Und das hat nichts mit der Intelligenz zu tun , sondern rein mit der Art des Kindes. Ich war auch in der Grundschule 1-er Schülerin , aber das ist kein Vergleich!
Lieber ein guter Realschulabschluss als gerade so durchgekommenes Abitur . Nach der 10. Klasse sind sie alt genug , dass sie selbst entscheiden können wie es weitergeht .
Aber natürlich dürfen die Kinder sich dann die jeweilige Schule aussuchen , wenn ich die Schulform gewählt habe . Hört sich egoistisch an , aber die Eltern kennen die Kinder am besten. ?


Das mit dem Lernen ist absoluter Blödsinn. Und klar hat das was mit Intelligenz zu tun. Es gibt nicht umsonst Schüler in der Grundschule, die mit 0% Aufwand nen 1er Durchschnitt haben und jene, die durch harte Arbeit und ständiges Lernen nen 1er Durchschnitt haben. Und ersteres Kind ist auf dem Gymnasium sicherlich nicht verkehrt.
Meine Tochter ist auch lernfaul und lernt (wenn überhaupt) nur mal für ne Klassenarbeit und das auch erst 1 Tag vorher für max. 1-2 Stunden. Und trotzdem packt sie es.

Das ist kein Blödsinn. Es kommt immer aufs Kind an , wie ich schrieb . Wenn es bei Deiner Tochter klappt, ist das super.
Es gibt aber so viele Gegenbeispiele. Ich habe es vielleicht falsch ausgedrückt. Ein Kind, welches sich fast nicht aufraffen kann zum Lernen und nur andere Dinge im Kopf hat , hat dort nichts zu suchen. Und dabei bleib ich. Ich weiß selbst wie es war , ich habe die komplette Gymnasialzeit komplett verflucht. Ich war einserschülerin in der Grundschule, hab nichts lernen müssen . Auch auf dem Gymnasium habe ich mich durchgemogelt, Latein, englisch und deutsch 1 , und das hat mich immer gerettet. Und trotzdem war ich permanent frustriert und hatte keine Lust. Sprich dumm bin ich nicht, aber ich war für's Gymi eigentlich nicht gemacht.
Und eine Mutter kennt ihr Kind, zumindest ich meinen Sohn. Er ist intelligent und ein Klugscheißer, trotzdem käme für mich für ihn das Gymnasium nicht infrage. Genausowenig wie eine Gesamtschule.
Aber wie gesagt , jedes Kind ist anders und man muss auf die verschiedenen Bedürfnisse eingehen . Wenn ich sehe, welche Kinder manchmal auf's Gymnasium geschickt werden und "versagen" , tun mir die Kinder oft leid und die Eltern hätten es (oftmals) besser wissen können.


Wo würdest du dein kind hinschicken wenn es folgende Schulen zu auswahl stehen:

- Sekundarschule (Auffangbecken für alle Hauptschüler, denn diese wurde hier im Ort abgeschafft) diese ist wie eine Gesamtschule. Geminsamer Unterricht bis zur 7. klasse. Danacg gibt es G- und E-kurse. Aber nach der 10 ist da schluss.
Diese Schule ist hier vor Ort

- Gesamtschule
Exakt wie die Sekundarschule nur kann man auf dieser Schule das Abitur schaffen.
Diese Schule ist ein Ort weiter und hat mittlerweile 1.600 Schüler

- Gymnasium
Dazu brauche ich ja nichts erklären
Auch diese Schule ist hier vor Ort

Realschulen und Hauptschulen wurden hier abgeschafft
Seesternchen_2.0
6185 Beiträge
28.11.2017 07:57
Zitat von Marf:

Das sehr viele Eltern recht betriebsblind sind, wenn es um die Kinder geht ,würde ich auch immer das Gespräch mit den Lehrern empfehlen.


Das kommt auf die Lehrer an! Die KL meiner ältesten sah mein kind mit einer uneingeschränkten Gymnasialempfehlung auf der Gesamtschule und nicht auf dem Gymnasium. Wie alle ihre Schüler, und heute 6 jahre später erklärt sie immer noch jeden Eltern dass alle kinder auf dem Gymnasium untergehen.

Meine Große ist in der EF und mit(immer noch) wenig lernen eine 2er (letzter durchschnitt auf dem Zeugniss 2,2) schülerin, die nun beschließt etwas mehr zu tun um ein 1 komma Abitur zu bekommen.

Mit dem Wissen behaupte ich, dass nicht jeder Lehrer für dieses Gespräch geeignet sind.
kullerkeks74
1953 Beiträge
28.11.2017 07:59
Bei uns gibt es nur Gymnasium . Oder Oberschule . ( da macht mann endweder nach der 9 . Prüfung und hat hauptschulabschluß . oder nach der 10 . Klasse und hat realschulabschluß )

Ansonsten noch Fachoberschulen . usw . aber das dann alles erst ab klasse 9 bzw 10 .
mehr ist hier nicht

gut noch die Privaten Schulen .
Nash . Montesorie und so .
Aber ansonsten nix
kullerkeks74
1953 Beiträge
28.11.2017 08:00
Zitat von Seesternchen_2.0:

Zitat von Marf:

Das sehr viele Eltern recht betriebsblind sind, wenn es um die Kinder geht ,würde ich auch immer das Gespräch mit den Lehrern empfehlen.


Das kommt auf die Lehrer an! Die KL meiner ältesten sah mein kind mit einer uneingeschränkten Gymnasialempfehlung auf der Gesamtschule und nicht auf dem Gymnasium. Wie alle ihre Schüler, und heute 6 jahre später erklärt sie immer noch jeden Eltern dass alle kinder auf dem Gymnasium untergehen.

Meine Große ist in der EF und mit(immer noch) wenig lernen eine 2er (letzter durchschnitt auf dem Zeugniss 2,2) schülerin, die nun beschließt etwas mehr zu tun um ein 1 komma Abitur zu bekommen.

Mit dem Wissen behaupte ich, dass nicht jeder Lehrer für dieses Gespräch geeignet sind.
Seesternchen_2.0
6185 Beiträge
28.11.2017 08:00
Zitat von Rebella:

Wir hatten diesbezüglich noch ein Beratungsgespräch beim Lehrer, seine eigene Einschätzung etc. Und er kennt das Kind einfach besser in der Schule.
Meine Tochter war eingeschränkt für das Gymnasium laut Zeugnis vorgeschlagen. Sie selbst hatte etwas Schiss davor. Lehrer tendierte auch lieber zur Realschule. Ich selbst hab immer gesagt: Hocharbeiten kann sie sich noch immer...aber wenn ich sie jetzt ins Gym schicke und sie das dann nicht packt, fällt sie auf eine Schule nach unten. Das ist demotivierend. Also lieber in der Mitte anfangen, sehen wie es ist, und hocharbeiten wenn sie es möchte.

Derzeit fühlt sie sich seeehr wohl auf der Realschule und wir sind alle sehr glücklich mit dieser Wahl.


Leider gibt es bei uns keine Realschulen mehr, da diese alle schließen bzw geschlossen wurden
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