Mütter- und Schwangerenforum

Erfahrungen zu Umgangspflegschaft

Anonym 195828
0 Beiträge
07.11.2017 17:36
Hallo zusammen,

nachdem es letzte Woche bei der Kindesrückgabe eskaliert ist kann ich den Kindsvater nicht mehr persönlich gegenüber treten bei der Umgangsübergabe bzw. -rückgabe. Nachdem was er sich geleistet hat würde ich entweder nonstop heulen oder ihn tätlich angreifen. Beides wäre fatal für unser Kind.

Die Frage ist jetzt wie wir die Umgangsübergaben regeln. Ich bin jetzt über die Umstandspflegschaft gestolpert. Hier wäre es u.a. so das der Umgangspfleger das Kind bei mir abholt und zum Vater bringt und zurück.

Am Freitag habe ich den Termin beim Anwalt um mit ihm das weiter Vorgehen abzuklären.

Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrung mit der Umgangspflegschaft oder war schon mal in einer ähnlichen Situation und kann mir seine Erfahrungen mitteilen.

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

Zum Schutz meines Kindes.

Seesternchen_2.0
6569 Beiträge
07.11.2017 19:02
Wir schlimm ist das bitte???? Man gibt das kind einer (evtl. fremden) Person und das kind muss dann mit gehen und wird dann dem Vater übergeben.

Kann man sich nicht wie erwachsene benehmen und genau zu der übergabe (wie sie das anhört, wie wenn man eine Sache übergibt) mal die arschbacken zusammen kneifen und runterschlucken?

Ja ich weiss wovon ich rede! Meine Scheidung und die jahre danach waren auch kein zuckerschlecken.

Ihr habt euch mal geliebt. Ihr habt ein kind gezeugt. Und das kind soll sich freuen wenn es zum papa darf. Und nicht von einer (fremden) person abgeholt und dorthin gebracht werden.
Anonym 195828
0 Beiträge
07.11.2017 19:27
Nein, die Person baut natürlich erst eine Beziehung zum Kind auf.

Und wie schlimm wird es wohl sein. Meinst du ich habe Zeit, Geld und Lust um das einfach so zu machen? JA, gemeinsame Beratung alles durch. Hilft nur nicht wenn nicht beide mitmachen. Und das Ergebnis von der letzten Geschichte war das ich in der Situation war glauben zu müssen mein Kind nie wieder zu sehen.
Christen
10357 Beiträge
07.11.2017 19:31
Zitat von Anonym 195828:

Nein, die Person baut natürlich erst eine Beziehung zum Kind auf.

Und wie schlimm wird es wohl sein. Meinst du ich habe Zeit, Geld und Lust um das einfach so zu machen? JA, gemeinsame Beratung alles durch. Hilft nur nicht wenn nicht beide mitmachen. Und das Ergebnis von der letzten Geschichte war das ich in der Situation war glauben zu müssen mein Kind nie wieder zu sehen.
Hä? Zeit, Geld Lust? Worum geht es hier eigentlich? Ohne Hintergründe lässt sich da wirklich schlecht was zu raten. Aber der letzte Satz liest sich schon so furchtbar, dass mein Kind da wohl gar nicht mehr hinkäme!
Anonym 195828
0 Beiträge
07.11.2017 19:38
Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Nein, die Person baut natürlich erst eine Beziehung zum Kind auf.

Und wie schlimm wird es wohl sein. Meinst du ich habe Zeit, Geld und Lust um das einfach so zu machen? JA, gemeinsame Beratung alles durch. Hilft nur nicht wenn nicht beide mitmachen. Und das Ergebnis von der letzten Geschichte war das ich in der Situation war glauben zu müssen mein Kind nie wieder zu sehen.
Hä? Zeit, Geld Lust? Worum geht es hier eigentlich? Ohne Hintergründe lässt sich da wirklich schlecht was zu raten. Aber der letzte Satz liest sich schon so furchtbar, dass mein Kind da wohl gar nicht mehr hinkäme!


Ich bezog das auf den vorherigen Post wo hinterfragt wurde warum man das als Eltern nicht selber hinbekommt. Ich stelle mir die Frage wie es jetzt weitergehen soll nicht ohne Grund. Ich kann für nichts garantieren wenn er mir gegenüber steht. Und das ist eine Situation in der ich ganz sicher nicht will das unser Kind dabei ist. Die Frage ist wie wir zum Wohl des Kindes dem Umgang geregelt bekommen. Wir haben gemeinsames Sorgerecht, der Umgang ist fix geregelt. Für einen Entzug von beiden reicht es nicht.

Christen
10357 Beiträge
07.11.2017 19:41
Zitat von Anonym 195828:

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Nein, die Person baut natürlich erst eine Beziehung zum Kind auf.

Und wie schlimm wird es wohl sein. Meinst du ich habe Zeit, Geld und Lust um das einfach so zu machen? JA, gemeinsame Beratung alles durch. Hilft nur nicht wenn nicht beide mitmachen. Und das Ergebnis von der letzten Geschichte war das ich in der Situation war glauben zu müssen mein Kind nie wieder zu sehen.
Hä? Zeit, Geld Lust? Worum geht es hier eigentlich? Ohne Hintergründe lässt sich da wirklich schlecht was zu raten. Aber der letzte Satz liest sich schon so furchtbar, dass mein Kind da wohl gar nicht mehr hinkäme!


Ich bezog das auf den vorherigen Post wo hinterfragt wurde warum man das als Eltern nicht selber hinbekommt. Ich stelle mir die Frage wie es jetzt weitergehen soll nicht ohne Grund. Ich kann für nichts garantieren wenn er mir gegenüber steht. Und das ist eine Situation in der ich ganz sicher nicht will das unser Kind dabei ist. Die Frage ist wie wir zum Wohl des Kindes dem Umgang geregelt bekommen. Wir haben gemeinsames Sorgerecht, der Umgang ist fix geregelt. Für einen Entzug von beiden reicht es nicht.
Das hört sich ja alles sehr unschön an, besonders für euer Kind
Inwieweit kannst du für nix garantieren? Kannst du dich nicht die paar Minuten "Übergabe" zusammen reißen?
Christen
10357 Beiträge
07.11.2017 19:44
Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Nein, die Person baut natürlich erst eine Beziehung zum Kind auf.

Und wie schlimm wird es wohl sein. Meinst du ich habe Zeit, Geld und Lust um das einfach so zu machen? JA, gemeinsame Beratung alles durch. Hilft nur nicht wenn nicht beide mitmachen. Und das Ergebnis von der letzten Geschichte war das ich in der Situation war glauben zu müssen mein Kind nie wieder zu sehen.
Hä? Zeit, Geld Lust? Worum geht es hier eigentlich? Ohne Hintergründe lässt sich da wirklich schlecht was zu raten. Aber der letzte Satz liest sich schon so furchtbar, dass mein Kind da wohl gar nicht mehr hinkäme!


Ich bezog das auf den vorherigen Post wo hinterfragt wurde warum man das als Eltern nicht selber hinbekommt. Ich stelle mir die Frage wie es jetzt weitergehen soll nicht ohne Grund. Ich kann für nichts garantieren wenn er mir gegenüber steht. Und das ist eine Situation in der ich ganz sicher nicht will das unser Kind dabei ist. Die Frage ist wie wir zum Wohl des Kindes dem Umgang geregelt bekommen. Wir haben gemeinsames Sorgerecht, der Umgang ist fix geregelt. Für einen Entzug von beiden reicht es nicht.
Das hört sich ja alles sehr unschön an, besonders für euer Kind
Inwieweit kannst du für nix garantieren? Kannst du dich nicht die paar Minuten "Übergabe" zusammen reißen?
oder wäre es vielleicht möglich, dass eine bekannte Person (Oma, Tante etc)das Kind zum Papa bringt?
Anonym 195828
0 Beiträge
07.11.2017 19:55
Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Nein, die Person baut natürlich erst eine Beziehung zum Kind auf.

Und wie schlimm wird es wohl sein. Meinst du ich habe Zeit, Geld und Lust um das einfach so zu machen? JA, gemeinsame Beratung alles durch. Hilft nur nicht wenn nicht beide mitmachen. Und das Ergebnis von der letzten Geschichte war das ich in der Situation war glauben zu müssen mein Kind nie wieder zu sehen.
Hä? Zeit, Geld Lust? Worum geht es hier eigentlich? Ohne Hintergründe lässt sich da wirklich schlecht was zu raten. Aber der letzte Satz liest sich schon so furchtbar, dass mein Kind da wohl gar nicht mehr hinkäme!


Ich bezog das auf den vorherigen Post wo hinterfragt wurde warum man das als Eltern nicht selber hinbekommt. Ich stelle mir die Frage wie es jetzt weitergehen soll nicht ohne Grund. Ich kann für nichts garantieren wenn er mir gegenüber steht. Und das ist eine Situation in der ich ganz sicher nicht will das unser Kind dabei ist. Die Frage ist wie wir zum Wohl des Kindes dem Umgang geregelt bekommen. Wir haben gemeinsames Sorgerecht, der Umgang ist fix geregelt. Für einen Entzug von beiden reicht es nicht.
Das hört sich ja alles sehr unschön an, besonders für euer Kind
Inwieweit kannst du für nix garantieren? Kannst du dich nicht die paar Minuten "Übergabe" zusammen reißen?


Das Problem ist das ich das nicht mehr steuern kann. Bei mir ist da ein Knopf umgesprungen. Ich habe nur noch geheult und Panik gehabt. Ich musste hier alle Bilder wegmachen wo er mit dem Kind drauf ist weil ich allein durch die Bilder wieder in den Panikmodus komme.

Omas und Co. Ich habe alle Verwandten aus den Konflikten herausgehalten und möchte das auch so lassen. Es würde alles noch schwieriger machen wenn die da persönlich involviert wären. Jeder würde dann seine Meinung versuchen dazu beizutragen, noch mehr persönliche Unstimmigkeiten zwischen anderen Personen würden dazu kommen. Es würde Streit zwischen seiner und meiner Familie geben.

Ich brauche auch eine konstante Lösung. Nicht einmal der, dann der, dann der.
Christen
10357 Beiträge
07.11.2017 20:00
Zitat von Anonym 195828:

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Zitat von Christen:

...


Ich bezog das auf den vorherigen Post wo hinterfragt wurde warum man das als Eltern nicht selber hinbekommt. Ich stelle mir die Frage wie es jetzt weitergehen soll nicht ohne Grund. Ich kann für nichts garantieren wenn er mir gegenüber steht. Und das ist eine Situation in der ich ganz sicher nicht will das unser Kind dabei ist. Die Frage ist wie wir zum Wohl des Kindes dem Umgang geregelt bekommen. Wir haben gemeinsames Sorgerecht, der Umgang ist fix geregelt. Für einen Entzug von beiden reicht es nicht.
Das hört sich ja alles sehr unschön an, besonders für euer Kind
Inwieweit kannst du für nix garantieren? Kannst du dich nicht die paar Minuten "Übergabe" zusammen reißen?


Das Problem ist das ich das nicht mehr steuern kann. Bei mir ist da ein Knopf umgesprungen. Ich habe nur noch geheult und Panik gehabt. Ich musste hier alle Bilder wegmachen wo er mit dem Kind drauf ist weil ich allein durch die Bilder wieder in den Panikmodus komme.

Omas und Co. Ich habe alle Verwandten aus den Konflikten herausgehalten und möchte das auch so lassen. Es würde alles noch schwieriger machen wenn die da persönlich involviert wären. Jeder würde dann seine Meinung versuchen dazu beizutragen, noch mehr persönliche Unstimmigkeiten zwischen anderen Personen würden dazu kommen. Es würde Streit zwischen seiner und meiner Familie geben.

Ich brauche auch eine konstante Lösung. Nicht einmal der, dann der, dann der.
na ja, nix für ungut und es ehrt dich ja auch irgendwie, dass du Unbeteiligte da nicht mit rein ziehen willst, aber dein Kind steckt mittendrin! Und ich würde wohl jeden mobilisieren, um es dem Kind leichter zu machen. Hört sich ja massiv an, was da wohl vorgefallen ist , wenn du sogar panikattacken hast... Wirklich schlimme Situation. Was sagt denn das Jugendamt dazu?
Anonym 195828
0 Beiträge
07.11.2017 20:14
Leichter machen würde es das nicht, eben nur noch schwieriger. Die aus meiner Familie wissen was die letzten Jahre los war reden mit ihm kein Wort mehr. Wenn ich es den anderen erzählen würde, va die letzte Aktion, würde es richtig Ärger geben.

Seiner Familie hat er nichts oder nur Lügen erzählt. Unser Kind kennt dort auch kaum jemanden, weil er den Kontakt selber nicht pflegt.

Beim JA war ich noch nicht. Ich brauch erst die Beratung beim Anwalt. Ich will und kann das nicht mehr allein machen. Vom JA kam bisher auch nicht viel. Unsere Beraterin ist Mitte 20, er nimmt sie nicht für voll, sie hat an und für sich keine Befugnisse und ist immer nur auf Kompromisse egal welcher Art aus. Bei der Umgangsberatung hat er nicht mitgemacht, nach 2 Terminen war es vorbei und er will auch keine weitere Beratung, was mein Wunsch war.
Christen
10357 Beiträge
07.11.2017 20:17
Zitat von Anonym 195828:

Leichter machen würde es das nicht, eben nur noch schwieriger. Die aus meiner Familie wissen was die letzten Jahre los war reden mit ihm kein Wort mehr. Wenn ich es den anderen erzählen würde, va die letzte Aktion, würde es richtig Ärger geben.

Seiner Familie hat er nichts oder nur Lügen erzählt. Unser Kind kennt dort auch kaum jemanden, weil er den Kontakt selber nicht pflegt.

Beim JA war ich noch nicht. Ich brauch erst die Beratung beim Anwalt. Ich will und kann das nicht mehr allein machen. Vom JA kam bisher auch nicht viel. Unsere Beraterin ist Mitte 20, er nimmt sie nicht für voll, sie hat an und für sich keine Befugnisse und ist immer nur auf Kompromisse egal welcher Art aus. Bei der Umgangsberatung hat er nicht mitgemacht, nach 2 Terminen war es vorbei und er will auch keine weitere Beratung, was mein Wunsch war.
an deiner Stelle würde ich schleunigst das ja über diese Vorkommnisse in Kenntnis setzen. Wie sollen sie denn helfen oder eingreifen, wenn sie nichts davon wissen?
Anonym 195828
0 Beiträge
07.11.2017 20:25
Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 195828:

Leichter machen würde es das nicht, eben nur noch schwieriger. Die aus meiner Familie wissen was die letzten Jahre los war reden mit ihm kein Wort mehr. Wenn ich es den anderen erzählen würde, va die letzte Aktion, würde es richtig Ärger geben.

Seiner Familie hat er nichts oder nur Lügen erzählt. Unser Kind kennt dort auch kaum jemanden, weil er den Kontakt selber nicht pflegt.

Beim JA war ich noch nicht. Ich brauch erst die Beratung beim Anwalt. Ich will und kann das nicht mehr allein machen. Vom JA kam bisher auch nicht viel. Unsere Beraterin ist Mitte 20, er nimmt sie nicht für voll, sie hat an und für sich keine Befugnisse und ist immer nur auf Kompromisse egal welcher Art aus. Bei der Umgangsberatung hat er nicht mitgemacht, nach 2 Terminen war es vorbei und er will auch keine weitere Beratung, was mein Wunsch war.
an deiner Stelle würde ich schleunigst das ja über diese Vorkommnisse in Kenntnis setzen. Wie sollen sie denn helfen oder eingreifen, wenn sie nichts davon wissen?


Das werde ich auch, aber erst mit Anwalt. Der nächste Umgang wäre erst in 2 Wochen.
Anonym 195828
0 Beiträge
10.11.2017 17:32
Da sich ja doch einige den Thread gemerkt haben und ich auch immer wissen möchte wie was aus- bzw weiter geht:

Der Anwalt und ich sind uns einig das ich aus der ganzen Geschichte erstmal raus muss, sprich der persönlich Kontakt zwischen mir und dem Vater wird jetzt erstmal ausgesetzt. Mein Anwalt wird ihn anschreiben und mitteilen, das ich aufgrund der bisherigen Vorfälle keinen persönlichen Kontakt mehr möchte. Bzgl. der Abholung und Rückgabe des Kindes habe ich zwei Personen aus seiner Familie benannt mit denen ich einverstanden wäre. Sprich anstatt des Vaters kommen sie und holen das Kind und bringen dies auch wieder zurück. Sollte er damit nicht einverstanden sein muss er einen anderen Vorschlag bringen.

In ein paar Monaten würde ich dann nochmal versuchen eine gemeinsame Beratung bei einem Psychologen anzustreben. Momentan kann ich das noch nicht, ich will ihn einfach erstmal nicht mehr sehen.

Sollte das alles nicht funktionieren werden wir eine Umgangspflegschaft bei Gericht beantragen.
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