Mütter- und Schwangerenforum

Warum habe ich meinem Kind das angetan?

Anonym 189292
3 Beiträge
14.07.2016 14:25
Ich habe einen von Geburt an behinderten Sohn, welcher noch im Kleinkindalter ist. Er hat offen erkennbare Fehlbildungen und dadurch auch leichte körperliche Einschränkungen. Geistig und motorisch ist er aber komplett fit und auch sonst völlig normal und „zeitgerecht“ entwickelt. Normalerweise komme ich – nach anfänglichem Schock – damit super zurecht und versuche ihn so normal wie möglich aufwachsen zu lassen und ihm so viel wie nötig und so wenig wie möglich an Therapie und Arztterminen zuzumuten. Ich liebe dieses kleine Wesen über alles. Für mich ist er der tollste, schlauste, beste und hübscheste kleine Junge auf der ganzen Welt…

Momentan bin ich aber echt in einem Tief und mache mir totale Sorgen um seine Zukunft. Ich habe Angst, dass er mal kein „normales“ Leben führen kann, weil er aufgrund seiner Fehlbildungen nicht „anerkannt“ wird. Ich habe Angst vor der Zeit, wenn er in die Schule kommt und dann vielleicht ausgegrenzt wird und ich habe Angst, für ihn nicht genug sicherer Hafen und Zufluchtsstelle vor der Welt draußen sein zu können. Momentan versteht er noch nicht richtig, dass er anders ist. Aber das wird bald kommen und auch davor fürchte ich mich auch. Wie erklärt man sowas einem Kleinkind? Wie erklärt man ihm, dass er zwar von anderen ständig angestarrt wird, dass getuschelt wird, er aber trotzdem wunderschön ist? Und dann kommen halt auch so Gedanken wie: „Warum hab ich ihm das angetan?“ Ich weiß, dass ich absolut nichts dafür kann (auch genetisch bestätigt), aber trotzdem werde ich den Gedanken nicht los. Und dann fühle ich mich wieder schlecht, weil ich mich wegen ihm schlecht fühle. Denn eigentlich hat er es doch so viel schwerer als ich und das sein ganzes Leben lang. Eigentlich denke ich ja, dass jeder im Leben nur das Päckchen zu tragen bekommt, welches er auch stemmen kann, aber manchmal ist es eben doch so schwer. Und auch dann habe ich wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass es doch viele noch viel viel schwerer haben…

Tief im Inneren weiß ich, dass wir das schaffen, aber gerade musste ich mich einfach mal ausheulen und meine Gedanken loswerden. Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, was ich jetzt von euch will. Vielleicht einfach mal den Gedankenwust loswerden und getröstet werden…

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

weil es sehr persönlich ist und ich nicht möchte, dass Rückschlüsse auf mich oder mein Kind im reellen Leben gezogen werden können

finchen86
6290 Beiträge
14.07.2016 14:33
was genau für fehlbildungen hat dein sohn?
14.07.2016 14:40
Mein Kind ist auf einem Ohr taub und auf dem anderen Ohr schwerhörig. Sie trägt ein Hörgerät und ein cochlea-Implantat. Beides ist bei ihr relativ auffällig, da es sehr groß ist und definitiv sichtbar, auch trotz schulterlanger Haare.
Ich habe nie darüber nachgedacht, warum ich ihr das "angetan" habe. Aber ich denke oft darüber nach, was wohl die Zukunft bringt. Sie ist nun 7 Jahre, hatte im Kindergarten nie Probleme und auch jetzt in der Schule gibt es (soweit ich weiß) keine Kinder, die sich lustig machen oder so. Aber ich denke oft darüber nach, was ist, wenn die Kinder doch mal anfangen sie zu hänseln. Meine Tochter hat nie den Wunsch geäußert, die Geräte zu verstecken. Wir gehen sehr offen damit um und sie erklärt auch, warum sie sie trägt (wenn sie gefragt wird). Aber meine Angst bleibt ...

Insofern kann ich dir leider keine guten Ratschläge geben. Aber ich fühle absolut mit dir, auch wenn die "Besonderheiten" unserer Kinder unterschiedlich sind.

Liebe Grüße von der Küste
Anonym 189292
3 Beiträge
14.07.2016 14:59
Zitat von finchen86:

was genau für fehlbildungen hat dein sohn?


Darauf möchte ich nicht näher eingehen. Es betrifft aber u.a. das Gesicht...
Lillipilli
3147 Beiträge
14.07.2016 15:09
Bei meinem Sohnemann ist es nicht so offensichtlich, aber er ist auch etwas anders als andere Kinder aufgrund einer Geburtskomplikation. Er ist sehr klein und sehr viel langsamer als Gleichaltrige, kann körperlich nicht mithalten, weder beim Fußball noch beim schnellen Gesellschaftsspiel, bei ihm läuft vieles in Zeitlupe ab und er kommt oft nicht mit, kann sich nicht gegen "hektischere" Kinder wehren, ihm geht vieles einfach zu schnell. Im Moment trägt er zudem ein Pflaster gegen das Schielen, das ist zwar eigentlich eher nebensächlich, aber zumindest der offensichtlichste äußere "Makel".

Jedenfalls hat seine Betreuerin im Kindergarten kürzlich etwas gesagt, was mir sowohl Hoffnung als auch Angst zugleich gemacht hat: Dass seine weitere "Laufbahn" stark davon beeinflusst ist, welchen Menschen er im Leben begegnet. Im Moment wird er von allen akzeptiert, aber wenn er mal in ein Umfeld wechselt, in dem es härter zugeht, kann das schon ganz anders aussehen. Vielleicht wird er dann gehänselt, geärgert, womöglich sogar schlimmer, ich weiß es nicht. Ich mache mir darüber auch Sorgen, aber auf der anderen Seite kann ich es eh nicht beeinflussen. Ich kann ihm nur ganz viel Selbstbewusstsein mitgeben und Ratschläge für den Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen. Ich bin der Meinung, wenn er anderen Menschen so offen und freundlich begegnet wie bisher, dann wird ihm auch die Offenheit und Freundlichkeit der anderen zuteil. Idioten gibt es immer und überall und er wird auch damit Erfahrungen machen müssen. Wir stehen ihm in solchen Situationen zur Seite und versuchen ihn zu stärken. Mehr können wir wohl leider nicht tun. Man kann die Kinder nicht vor allem und jedem beschützen, ein paar Lebenserfahrungen gehören einfach dazu. Und ich denke, dass diese Sorgen jede Mutter hat, egal ob das Kind "besonders" ist oder nicht.

Ich weiß nicht, welche Behinderung dein Sohn genau hat, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er damit nicht lernen wird zurecht zu kommen und dass die Menschen in seinem Umfeld nicht auf eine respektvolle Art und Weise mit ihm umgehen werden, aber das ist natürlich und wie gesagt stark vom sozialen Umfeld abhängig. Ich glaube, du kannst echt nicht viel mehr tun als ihn zu stärken und aufzufangen – und natürlich ein Auge darauf zu haben, wie sich sein Umfeld verhält, um bei zu viel negativen Einflüssen ggf. zu intervenieren (angenommen er würde in der Schule gehänselt oder dergleichen, würde ich natürlich über Gespräche mit Lehrern oder gar einen Schulwechsel nachdenken).

Ich kann dich super verstehen! Aber vielleicht muss man manches einfach auf sich zukommen lassen und nicht so viel im Vorfeld schwarz malen – vielleicht entwickelt sich alles von selbst auf eine gute Art und Weise!

PS. Ich finde du klingst wie eine intelligente, liebevolle Mama. Das sind doch die allerbesten Voraussetzungen!
NiAn
12537 Beiträge
14.07.2016 15:10
Du hast deinem Kind gar nichts angetan, sowas darfst du gar nicht denken. Du hast deinem Kind das Leben geschenkt, liebst es wie eine Mutter nur lieben kann und bist für Ihn da. Du kannst ihn leider nicht vor der Grausamkeit der Welt beschützen auch wenn das als Mutter manchmal schwer zu akzeptieren ist. Du kannst ihm aber das nötige Selbstvertrauen mit auf dem Weg geben, ihn zeigen das er sich für sein Aussehen nicht schämen muss, ihm Stärke vermitteln und ihm zeigen wie er mit Stolz durchs Leben geht. Sei ihm ein Gutes Besipiel und gehe mutig mit seiner Behinderung um. Sicherlich werden von einigen Seiten dumme Kommentare kommen, zeig ihm wie er mir sowas umgehen kann oder das er sich dadurch verletzt fühlt. Hilf ihm sich selbst zu Lieben, denn das ist der Schlüssel für ein Leben voller Selbstvertrauen und Stolz. Mach dir nicht soviele Gedanken über das "Was wäre wenn" und "Was wird die Zukunft bringen" das ändert nicht und die Zukunft kannst du eh nicht beeinflussen. Lebt im hier und jetzt und habt Spaß im Leben und lasst euch von ein paar hirnlosen diesen Spaß nicht nehmen.

Deine Angst den Kindern gegenüber kann ich verstehen, Kinder sind meist grausam untereinander, doch nur weil Kinder die Konsequenzen ihres Handelns meist nicht verstehen, vorallem wenn sie noch sehr klein sind. Sie überspielen oft ihre eigene Unsicherheit mit solch dummen Kommentaren, da hilft es offen auf diese Kinder zuzugehen und ihnen zu erklären wieso, weshalb und warum dein Kind anders aussieht als sie, zeig ihm das er sich dafür nicht scheuen soll und das er offen darüber reden kann und soll, nur so lernen Kinder zu verstehen. Ansonsten überbewerte das Thema nicht, Kinder sind in vielen Sachen soviel sensibler als Erwachsene weil sie einfach noch so vollkommen unvoreingenommen sind.

Fjörgyn
1975 Beiträge
14.07.2016 16:08
Zitat von Anonym 189292:

Ich habe einen von Geburt an behinderten Sohn, welcher noch im Kleinkindalter ist. Er hat offen erkennbare Fehlbildungen und dadurch auch leichte körperliche Einschränkungen. Geistig und motorisch ist er aber komplett fit und auch sonst völlig normal und „zeitgerecht“ entwickelt. Normalerweise komme ich – nach anfänglichem Schock – damit super zurecht und versuche ihn so normal wie möglich aufwachsen zu lassen und ihm so viel wie nötig und so wenig wie möglich an Therapie und Arztterminen zuzumuten. Ich liebe dieses kleine Wesen über alles. Für mich ist er der tollste, schlauste, beste und hübscheste kleine Junge auf der ganzen Welt…

Momentan bin ich aber echt in einem Tief und mache mir totale Sorgen um seine Zukunft. Ich habe Angst, dass er mal kein „normales“ Leben führen kann, weil er aufgrund seiner Fehlbildungen nicht „anerkannt“ wird. Ich habe Angst vor der Zeit, wenn er in die Schule kommt und dann vielleicht ausgegrenzt wird und ich habe Angst, für ihn nicht genug sicherer Hafen und Zufluchtsstelle vor der Welt draußen sein zu können. Momentan versteht er noch nicht richtig, dass er anders ist. Aber das wird bald kommen und auch davor fürchte ich mich auch. Wie erklärt man sowas einem Kleinkind? Wie erklärt man ihm, dass er zwar von anderen ständig angestarrt wird, dass getuschelt wird, er aber trotzdem wunderschön ist? Und dann kommen halt auch so Gedanken wie: „Warum hab ich ihm das angetan?“ Ich weiß, dass ich absolut nichts dafür kann (auch genetisch bestätigt), aber trotzdem werde ich den Gedanken nicht los. Und dann fühle ich mich wieder schlecht, weil ich mich wegen ihm schlecht fühle. Denn eigentlich hat er es doch so viel schwerer als ich und das sein ganzes Leben lang. Eigentlich denke ich ja, dass jeder im Leben nur das Päckchen zu tragen bekommt, welches er auch stemmen kann, aber manchmal ist es eben doch so schwer. Und auch dann habe ich wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass es doch viele noch viel viel schwerer haben…

Tief im Inneren weiß ich, dass wir das schaffen, aber gerade musste ich mich einfach mal ausheulen und meine Gedanken loswerden. Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, was ich jetzt von euch will. Vielleicht einfach mal den Gedankenwust loswerden und getröstet werden…

Allein deine Gedanken und deine Sorgen zeigen doch, dass du absolut in der Lage sein wirst sein Fels in der Brandung zu sein. (Ganz schön viel sein in dem Satz...) Du liebst ihn, du scheinst ihn sehr zu umsorgen, du wirkst auf mich gefestigt und sicher, auch wenn du deine Zweifel hast.
Ich denke, dass beste was du tun kannst ist, dein Kind zu einem Menschen mit großem Selbstbewusstsein zu erziehen. Bring ihm bei, dass es nicht unbedingt negativ ist, wenn Menschen ihn anstarren und tuscheln, sondern oftmals eher Interesse, Neugier und vielleicht auch eun bisschen Schreck ist, aber keine Boshaftigkeit. Natürlich wird er, im schlimmsten Fall, oft Aufmerksam auf sich ziehen, aber du musst ihm beibringen wie man damit gut umgeht und dass man sich nicht verletzt und angegriffen fühlen darf.
Ich bin mir sicher, dass du deine Aufgabe sehr gut machst und dementsprechend hast du deinem Kind nichts angetan, du tust ihm gut.
Aja99
3900 Beiträge
14.07.2016 17:00
Du bist an nichts Schuld . Vielleicht hilft es dir Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen um deinen Kummer und die Sorgen da abzuladen .
Desto offener Du / Ihr als Eltern mit der Behinderung eures Kindes umgeht ,desto selbstverständlicher gehen andere Eltern / Kinder mit euch um .
Aber es wird auch immer diese Art von Menschen geben die einen anstarren oder Beleidigen ,es wird Tage geben da stört es dich nicht und an anderen kratzt man ihnen die Augen aus .
Mein Kind ist Schwerstmerfachbehindert und kann nichts alleine ,Mini Maus ist den ganzen Tag 100% auf meine Hilfe angewiesen ,und was soll ich sagen .
Es gibt Tage die sind einfach grau aber 95% der Tage sind Toll ,und wir erfreuen uns an der Sonne an den Blumen und an dem Lachen unserer Kinder und Lieben zusammen unser etwas anderes Leben .
Also gebe die Hoffnung nicht auf versuche zu Lachen und Heul wen du Heulen musst bis es dir besser geht .
Marf
17263 Beiträge
14.07.2016 17:30
Du würdest Schuld tragen wenn du ihn alleine damit lässt.Doch das machst du nicht!
.....stärke ihn....sei offen mit ihm und vor anderen.
Ich würde über Fehlbildungen mit ihm reden.Das sie auffällig sind,viele Leute das seltsam finden und deswegen gucken,tuscheln....Doch das es eben um diese Äußerlichkeitengeht und nicht um ihn.
Kinder können solche 'Makel' oft gut akzeptieren,auch bei anderen wenn sie sehen das es nichts gruseliges ist.Und das musst du vermitteln.
Deine Ängste kann,glaub ich,jede Mama nachvollziehen.Die haben alle,egal ob ein Kind Besonders ist oder nicht.
14.07.2016 18:02
Dein Text zeigt mir, das Du sehr wohl in der Lage bist, sein "Fels in der Brandung" zu sein. Du machst Dir Gedanken, was mit Deinem Sohn in Zukunft passieren wird, und zeigt, das Du Dich mit allem auseinander setzt.

Vielleicht solltest Du Dir Hilfe suchen, wo man Dir zeigt, wie Du Deinem Sohn Selbstbewusstsein bei bringen kannst, das wird es für Ihn später leichter sein.
Anonym 189292
3 Beiträge
14.07.2016 18:19
Danke erstmal für eure lieben und aufmunternden Worte. Das hat wirklich gut getan, auch wenn beim Lesen ein paar Tränen geflossen sind...
Ich weiß, dass ich keine Schuld habe und so eigentlich auch nicht denken darf. Ich weiß, dass das einzige was ich tun kann ist, ihm Selbstbewusstsein mitzugeben und immer für ihn da zu sein. Und das versuche ich, so gut ich kann und Hofe, dass es reicht. Er ist eigentlich auch ein sehr offenes und fröhliches Kind und hat bisher überall ( Kita, Spielplatz etc) schnell Anschluss gefunden, auch wenn es am Anfang skeptische Blicke gab. Meistens ist her spätestens dann das Eis gebrochen! wenn die anderen Kinder merken, dass er sich eigentlich ganz normal verhält und spielt, auch wenn er anders aussieht.
Eigentlich ist unser Alltag auch kaum durch seine Behinderung geprägt. Wir führen ein ganz "normales Leben" mit den üblichen Höhen und Tiefen, die wahrscheinlich jeder kennt. Und normalerweise bin ich auch ein Typ Mensch, der Probleme dann löst, wenn sie auftauchen und nicht schon im Vorfeld Angst vor ungelegten Eiern hat.
Irgendwie hat sich bei mir aber durch eine bestimmte Situation ein Gedankenkarrussell in Gang gesetzt und plötzlich waren da wieder all die Ängste und Sorgen, von denen ich dachte, dass sie längst überwunden wären. Wahrscheinlich wäre es auch eher unnormal, wenn das nicht ab und zu mal hoch kommen würde.
K.B.
4738 Beiträge
14.07.2016 20:08
Hallo,
auch ich finde es sehr toll, dass du dir auch Gedanken darüber machst und ihm so viel Sicherheit gibst, wie er es braucht. Du kannst nichts dafür und leider kann man seine Kinder nicht vor jeder Grausamkeit schützen.
Ich denke solche "Idioten" finden immer einen Grund, andere zu ärgern, zu mobben, dafür braucht es keine Behinderung, da reichen viel banalere Gründe: komische Haare, zu dick, Pickel, falsche Klamotten etc.
Man kann wirklich seinem Kind nur Selbstbewusstsein mitgeben und ihm zeigen, wie man mit solchen Menschen umgeht.
Alles Gute für Euch
Engelchen1975
2846 Beiträge
14.07.2016 20:48
Du hast deinem Kind NICHTS angetan!!!!Das würdest du tun,wenn du nicht überlegen würdest,was das Beste für ihn ist.

Ich hatte einen Schulkameraden(dessen Mama in der Früh SS in Seveso war).er sieht auch "komisch" aus im Gesicht,hat zudem nur die Daumen frei,die anderen Finger konnten sie nicht trennen,nur die Daumen lösen)
Wir hatten so einen "Rüpel" der meinte er muss sich profilieren.
Ich weiß noch wie heute wie dieser Junge sich vor ihn hinstellte und sagte: "okay dann male mal genauso ein Bild wie dieses hier!".
Dieses Selbstbewußtsein hat dem "Rüpel" imponiert und es gab NIE mehr Spott.
Also stärke das Selbstbewußtsein deines Kindes und du ebnest ihm den Weg(der sicher nicht immer einfach ist).
Wumpel
6620 Beiträge
20.07.2016 05:14
Hallo, meine Tochter hat auch eine Fehlbildung im Gesicht.
Mir war es immer wichtig sie nicht zu verstecken. Sie weiss was sie hat und geht auch sehr cool damit um. Ich finde es wichtig so normal wie möglich mit dem kind umzugehen. Was auch bedeutet nur dann zu unterstützen wo es wirklich nötig ist und zu frühzeitig fachmannisch zu fördern ( logo ergo usw.)
Aber gut die fehlbildung meiner tochter ist korregiert und sie hat auch keinen sba.
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