Mütter- und Schwangerenforum

Geburtshaus/Hausgeburt 2018... Wer noch?

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stech09
3480 Beiträge
22.11.2017 16:26
Zitat von Amelie205:

Zitat von stech09:

Geburtshaus gibt es hier glaub gar keins mehr, Hausgeburt mit 2 Kindern ist nicht so toll, ich strebe eine ambulante Geburt an.


Hab auch 2 kids zu Hause. Würde meine großen dann abholen lassen


Ist nicht so leicht, haben kaum jemand zuverlässigen der beide gleichzeitig nimmt, dass nächste Geburtshaus ist ca.45 min. Fahrweg, die nächsten Kliniken zwischen 30 und 45 min.
Ich strebe einfach eine ambulante Klinikgeburt an.
Müssen nur noch schauen in welche Klinik wir gehen, die Station wo die anderen beiden zur Welt kamen hat im April dicht gemacht.
Möhne
423 Beiträge
22.11.2017 16:30
Ich hänge mich auch mal dran... Bin zwar noch nicht schwanger aber wir hibbeln und für ne Geburt 2018 hab ich ja noch

Unser erstes Kind ist im Geburtshaus geboren, es war eine ganz tolle Geburt mit tollen Hebammen !
Bei einem zweiten Kind bin ich dennoch unsicher, ob ich es nochmal außenklinisch wage (wir haben schon auch Glück gehabt bei der erste Geburt, dass es so komplikationslos verlief und so bedingungslos zuversichtlich wie bei der ersten Geburt kann ich einfach - leider - nicht mehr sein). Aber da die Angst vor einer Krankenhausgeburt - wie Schaf es beschrieben hat - auch präsent ist, bliebe es wohl erstmal offen...

Amelie sind deine beiden anderen im Krankenhaus geboren?
Daniel79
2462 Beiträge
22.11.2017 16:34
Also ich will ja keine Angst verbreiten.
Aber wenn wir nicht in einem Krankenhaus mit Kindernotfallstation gewesen wären, hätte ich jetzt meine Frau und kein Kind mehr....
Bei uns war das volle Programm: absinkende Herztöne vom Kind, 3 Ohnmachtsanfälle meiner Frau, Kaiserschnitt, Lungenprobleme beim Kind, Brutkasten.
Aber das muss ja nicht überall so sein.
Wir würden aber wieder ins Krankenhaus gehen.
22.11.2017 16:42
Ich denke das eine Hebamme früh genug erkennt wenn etwas nicht stimmen sollte. Sie hat genug Erfahrung auf die kleinen Details zu achten die auserplanmäßig laufen und vielleicht sogar mehr als im Krankenhaus da man einfach auch eine riesen große Verantwortung hat.
22.11.2017 16:43
Zitat von Möhne:

Ich hänge mich auch mal dran... Bin zwar noch nicht schwanger aber wir hibbeln und für ne Geburt 2018 hab ich ja noch

Unser erstes Kind ist im Geburtshaus geboren, es war eine ganz tolle Geburt mit tollen Hebammen !
Bei einem zweiten Kind bin ich dennoch unsicher, ob ich es nochmal außenklinisch wage (wir haben schon auch Glück gehabt bei der erste Geburt, dass es so komplikationslos verlief und so bedingungslos zuversichtlich wie bei der ersten Geburt kann ich einfach - leider - nicht mehr sein). Aber da die Angst vor einer Krankenhausgeburt - wie Schaf es beschrieben hat - auch präsent ist, bliebe es wohl erstmal offen...

Amelie sind deine beiden anderen im Krankenhaus geboren?
ja beide nach Einleitung. Nie wieder
22.11.2017 16:44
Zitat von stech09:

Zitat von Amelie205:

Zitat von stech09:

Geburtshaus gibt es hier glaub gar keins mehr, Hausgeburt mit 2 Kindern ist nicht so toll, ich strebe eine ambulante Geburt an.


Hab auch 2 kids zu Hause. Würde meine großen dann abholen lassen


Ist nicht so leicht, haben kaum jemand zuverlässigen der beide gleichzeitig nimmt, dass nächste Geburtshaus ist ca.45 min. Fahrweg, die nächsten Kliniken zwischen 30 und 45 min.
Ich strebe einfach eine ambulante Klinikgeburt an.
Müssen nur noch schauen in welche Klinik wir gehen, die Station wo die anderen beiden zur Welt kamen hat im April dicht gemacht.
oh schade, wenn es nicht klappen sollte mit der Hebammenpraxis würde ich auch eine ambulante Geburt anstreben
Bauernschnitte
2304 Beiträge
22.11.2017 17:17
Zitat von Daniel79:

Also ich will ja keine Angst verbreiten.
Aber wenn wir nicht in einem Krankenhaus mit Kindernotfallstation gewesen wären, hätte ich jetzt meine Frau und kein Kind mehr....
Bei uns war das volle Programm: absinkende Herztöne vom Kind, 3 Ohnmachtsanfälle meiner Frau, Kaiserschnitt, Lungenprobleme beim Kind, Brutkasten.
Aber das muss ja nicht überall so sein.
Wir würden aber wieder ins Krankenhaus gehen.


Und mein Partner hat, trotz Uniklinik, einen behinderten Sohn, weil die Ärzte dort geschlampt haben.

Das kann man drehen und wenden wie man(n) möchte.

Bei einer Hausgeburt zB hat man eine eins zu eins Betreuung, die Hebamme kontrolliert hier genauso die Herztöne und das Wohlbefinden der werdenden Mutter, ebenso des Babys.
Gibt es nur schon Anzeichen für einen Geburtsstillstand oder der Gleichen, wird hier sofort reagiert und agiert.

Bei meiner Hausgeburt zB kommen zwei (!) Hebammen, eine die die Geburt begleitet und im Blick hat und eine, die assistiert, damit die andere ihre Augen und Aufmerksamkeit nicht abwenden muss.
Ebenso müssen wir Listen ausfüllen, WO die nächstgelegene Rettungswache (RTW) ist, WIE lange die mit Anfahrt zu mir und dann ins KH brauchen, etc. pp

Gibt es alleine da schon Schwierigkeiten, macht das nicht jede HG-Hebamme. Also hier bei uns in der Region.

Zudem, da kann ich mich aktuell nur auf Statistiken stützen, ist man zu Hause entspannter und losgelassener, hört auf seinen Körper und arbeitet mit diesem zusammen, agiert nach Bedürfnissen (welche naturgemäß immer richtig sind) und setzt sich keinem Stress oder Druck aus.

Meine erste Geburt ging rasch, nach 2,5 Stunden war alles erledigt. Von der ersten Wehe bis zum Baby im Arm halten , ich hatte körperlich üblen Stress ! Habe mich da einfach nur hingeschmissen und abgeschaltet. Die Hebammen, gerade im Schichtwechsel, prasselten auf mich ein, tu dies, tu das und jenes. Da war ich zugleich noch echt abgenervt.

Deswegen auch meine persönliche Entscheidung, nie wieder KH, AUSsER es muss ! Aber sowas wird ja auch im Verlauf der SS analysiert.
stech09
3480 Beiträge
22.11.2017 18:14
Zitat von Amelie205:

Zitat von stech09:

Zitat von Amelie205:

Zitat von stech09:

Geburtshaus gibt es hier glaub gar keins mehr, Hausgeburt mit 2 Kindern ist nicht so toll, ich strebe eine ambulante Geburt an.


Hab auch 2 kids zu Hause. Würde meine großen dann abholen lassen


Ist nicht so leicht, haben kaum jemand zuverlässigen der beide gleichzeitig nimmt, dass nächste Geburtshaus ist ca.45 min. Fahrweg, die nächsten Kliniken zwischen 30 und 45 min.
Ich strebe einfach eine ambulante Klinikgeburt an.
Müssen nur noch schauen in welche Klinik wir gehen, die Station wo die anderen beiden zur Welt kamen hat im April dicht gemacht.
oh schade, wenn es nicht klappen sollte mit der Hebammenpraxis würde ich auch eine ambulante Geburt anstreben


Ich will dann einfach nicht 30-45 min. von meiner Familie entfernt in einem KH im 2 oder 3 Bettzimmer liegen, dass würde ich glaube nicht überleben, das KH wo die Station jetzt zu hat, lag ca.10-15 min. weit weg und die haben wirklich nur im Notfall 2 Leute in ein Zimmer gelegt, normal hatte da jeder ein Einzelzimmer.

Ne, sobald wir wissen wo wir hinfahren, es stehen 3 Kliniken zur Auswahl, wird das angegangen.
Obwohl ich Angst habe das wir gar nicht rechtzeitig ins KH kommen, der Kleine hat von der ersten Wehe bis er da war grad mal 2,5 Stunden gebraucht. Und die ersten 30 min. war ich mir nichtmal sicher ob das Wehen sind.
NiAn
12520 Beiträge
22.11.2017 18:16
Zitat von Daniel79:

Also ich will ja keine Angst verbreiten.
Aber wenn wir nicht in einem Krankenhaus mit Kindernotfallstation gewesen wären, hätte ich jetzt meine Frau und kein Kind mehr....
Bei uns war das volle Programm: absinkende Herztöne vom Kind, 3 Ohnmachtsanfälle meiner Frau, Kaiserschnitt, Lungenprobleme beim Kind, Brutkasten.
Aber das muss ja nicht überall so sein.
Wir würden aber wieder ins Krankenhaus gehen.


Wäre ich nicht im Krankenhaus gewesen hätte ich nicht ein gewaltiges Trauma das mich immer noch belastet. GEburtshausgeburten oder Hausgeburten werden von erfahrenen Hebammen geleitet die wissen wenn es gefährlich wird und frühzeitig einschreiten, außerdem gibt’s dafür strenge Kriterien, sobald ne komplikation Auftritt ist man oftmals schon raus und wird gar nicht so betreut. Also ja, ich finde dein Angstmachen sehr unangebracht
Bauernschnitte
2304 Beiträge
22.11.2017 18:24
Zitat von NiAn:

Zitat von Daniel79:

Also ich will ja keine Angst verbreiten.
Aber wenn wir nicht in einem Krankenhaus mit Kindernotfallstation gewesen wären, hätte ich jetzt meine Frau und kein Kind mehr....
Bei uns war das volle Programm: absinkende Herztöne vom Kind, 3 Ohnmachtsanfälle meiner Frau, Kaiserschnitt, Lungenprobleme beim Kind, Brutkasten.
Aber das muss ja nicht überall so sein.
Wir würden aber wieder ins Krankenhaus gehen.


Wäre ich nicht im Krankenhaus gewesen hätte ich nicht ein gewaltiges Trauma das mich immer noch belastet. GEburtshausgeburten oder Hausgeburten werden von erfahrenen Hebammen geleitet die wissen wenn es gefährlich wird und frühzeitig einschreiten, außerdem gibt’s dafür strenge Kriterien, sobald ne komplikation Auftritt ist man oftmals schon raus und wird gar nicht so betreut. Also ja, ich finde dein Angstmachen sehr unangebracht


Hinzu, so habe ich mal gelesen, dürfen Ärzte erst tätig werden, wenn Hebammen das ok geben und es medizinisch notwendig ist. Ansonsten dürfen Ärzte, da keine Hebamme/Entbindungspfleger, nämlich nicht tätig werden.
NiAn
12520 Beiträge
22.11.2017 18:28
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Daniel79:

Also ich will ja keine Angst verbreiten.
Aber wenn wir nicht in einem Krankenhaus mit Kindernotfallstation gewesen wären, hätte ich jetzt meine Frau und kein Kind mehr....
Bei uns war das volle Programm: absinkende Herztöne vom Kind, 3 Ohnmachtsanfälle meiner Frau, Kaiserschnitt, Lungenprobleme beim Kind, Brutkasten.
Aber das muss ja nicht überall so sein.
Wir würden aber wieder ins Krankenhaus gehen.


Wäre ich nicht im Krankenhaus gewesen hätte ich nicht ein gewaltiges Trauma das mich immer noch belastet. GEburtshausgeburten oder Hausgeburten werden von erfahrenen Hebammen geleitet die wissen wenn es gefährlich wird und frühzeitig einschreiten, außerdem gibt’s dafür strenge Kriterien, sobald ne komplikation Auftritt ist man oftmals schon raus und wird gar nicht so betreut. Also ja, ich finde dein Angstmachen sehr unangebracht


Hinzu, so habe ich mal gelesen, dürfen Ärzte erst tätig werden, wenn Hebammen das ok geben und es medizinisch notwendig ist. Ansonsten dürfen Ärzte, da keine Hebamme/Entbindungspfleger, nämlich nicht tätig werden.


Theorie und Praxis. Als die Ärzte kamen hatte die Hebamme nix mehr zu melden
Bauernschnitte
2304 Beiträge
22.11.2017 18:36
Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Daniel79:

Also ich will ja keine Angst verbreiten.
Aber wenn wir nicht in einem Krankenhaus mit Kindernotfallstation gewesen wären, hätte ich jetzt meine Frau und kein Kind mehr....
Bei uns war das volle Programm: absinkende Herztöne vom Kind, 3 Ohnmachtsanfälle meiner Frau, Kaiserschnitt, Lungenprobleme beim Kind, Brutkasten.
Aber das muss ja nicht überall so sein.
Wir würden aber wieder ins Krankenhaus gehen.


Wäre ich nicht im Krankenhaus gewesen hätte ich nicht ein gewaltiges Trauma das mich immer noch belastet. GEburtshausgeburten oder Hausgeburten werden von erfahrenen Hebammen geleitet die wissen wenn es gefährlich wird und frühzeitig einschreiten, außerdem gibt’s dafür strenge Kriterien, sobald ne komplikation Auftritt ist man oftmals schon raus und wird gar nicht so betreut. Also ja, ich finde dein Angstmachen sehr unangebracht


Hinzu, so habe ich mal gelesen, dürfen Ärzte erst tätig werden, wenn Hebammen das ok geben und es medizinisch notwendig ist. Ansonsten dürfen Ärzte, da keine Hebamme/Entbindungspfleger, nämlich nicht tätig werden.


Theorie und Praxis. Als die Ärzte kamen hatte die Hebamme nix mehr zu melden


Natürlich, das ist immer der Nachteil. Aber gesetzlich gesehen....
stech09
3480 Beiträge
22.11.2017 18:42
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

...


Hinzu, so habe ich mal gelesen, dürfen Ärzte erst tätig werden, wenn Hebammen das ok geben und es medizinisch notwendig ist. Ansonsten dürfen Ärzte, da keine Hebamme/Entbindungspfleger, nämlich nicht tätig werden.


Theorie und Praxis. Als die Ärzte kamen hatte die Hebamme nix mehr zu melden


Natürlich, das ist immer der Nachteil. Aber gesetzlich gesehen....


Bei meinen beiden kam der Arzt zur Austreibungsphase und hat sich erstmal ruhig auf einen Stuhl gesetzt und erst ganz am Ende eingegriffen als ich nicht mehr konnte.
Katheryna
1359 Beiträge
22.11.2017 18:53
Ich wünsche euch allen wunderschöne Geburtshausgeburten .
Da ich auch als Risikoschwangere gelte, kommt es für mich nicht in Frage und auch, weil ich mit der Hebamme des Geburtshauses (das zu Fuß vllt mal fünf Minuten weg wäre, wenn das nicht eigentlich schon ein Zeichen sein sollte ) nicht so ganz warm werde.

Allerdings finde ich es auch absolut unangebracht in einem solchen Thread Panik zu verbreiten .
Man kann es ja nicht verallgemeinern, läuft alles super in der Schwangerschaft - warum kein Geburtshaus?
Ich denke auch, dass es auf jeden Fall eine schönere Atmosphäre dort hat .
NiAn
12520 Beiträge
22.11.2017 18:54
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

...


Hinzu, so habe ich mal gelesen, dürfen Ärzte erst tätig werden, wenn Hebammen das ok geben und es medizinisch notwendig ist. Ansonsten dürfen Ärzte, da keine Hebamme/Entbindungspfleger, nämlich nicht tätig werden.


Theorie und Praxis. Als die Ärzte kamen hatte die Hebamme nix mehr zu melden


Natürlich, das ist immer der Nachteil. Aber gesetzlich gesehen....


Die drehen sich das dann schon so wie sie brauchen, die ganzen gehaltvollen Interventionen fehlen gänzlich in den Aufzeichnungen Meier Geburt, weiß teils verboten ist was sie gemacht haben
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