Mütter- und Schwangerenforum

Geburtshaus/Hausgeburt 2018... Wer noch?

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Bauernschnitte
2611 Beiträge
22.11.2017 19:09
Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

...


Theorie und Praxis. Als die Ärzte kamen hatte die Hebamme nix mehr zu melden


Natürlich, das ist immer der Nachteil. Aber gesetzlich gesehen....


Die drehen sich das dann schon so wie sie brauchen, die ganzen gehaltvollen Interventionen fehlen gänzlich in den Aufzeichnungen Meier Geburt, weiß teils verboten ist was sie gemacht haben


Krass
NiAn
13669 Beiträge
22.11.2017 19:13
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

...


Natürlich, das ist immer der Nachteil. Aber gesetzlich gesehen....


Die drehen sich das dann schon so wie sie brauchen, die ganzen gehaltvollen Interventionen fehlen gänzlich in den Aufzeichnungen Meier Geburt, weiß teils verboten ist was sie gemacht haben


Krass


Am liebsten würde ich ja ne hausgeburt haben aber das geht leider nicht da es keine einzige Hebamme mehr gibt in meinem Umkreis die sowas anbietet, selbst das Geburtshaus hat dies nun eingestellt :-/ ein echtes Armutszeugnis
Bauernschnitte
2611 Beiträge
22.11.2017 19:22
Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

...


Die drehen sich das dann schon so wie sie brauchen, die ganzen gehaltvollen Interventionen fehlen gänzlich in den Aufzeichnungen Meier Geburt, weiß teils verboten ist was sie gemacht haben


Krass


Am liebsten würde ich ja ne hausgeburt haben aber das geht leider nicht da es keine einzige Hebamme mehr gibt in meinem Umkreis die sowas anbietet, selbst das Geburtshaus hat dies nun eingestellt :-/ ein echtes Armutszeugnis


Ja, die Vetsicherungen sind enorm teuer geworden. Allgemein zahlen wohl die Krankenkassen nur Mindestbeiträge, wenn Sie freiberuflich sind.

In den KH‘s schließt eine Entbindungsstation nach der anderen, außer Beleghebammen opfern sich, treten aber dann im freiberuflichen zurück.

Alles einfach sch****.

Meine Hebamme hat einen Anfahrtsweg von ca 40 Minuten. Meine KK hat die Zuzahlung der Fahrtkosten abgelehnt... Dagegen lege ich derzeit Widerspruch ein, denn die Hebammen sind überlaufen und Sie ist die nächstgelegene die Kapazitäten hat, hinzu Hausgeburten begleiten darf.
Kirschmuffin
3691 Beiträge
22.11.2017 19:24
Huhu
Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich im Februar im Geburtshaus entbinden und bin super happy darüber
Nine85
5391 Beiträge
22.11.2017 19:31
Man sollte immer auch bedenken dass was schief laufen kann, was nicht vorhersehbar ist. Mein 2. Kind wäre im Januar fast bei der Geburt gestorben und kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt. Wenn die intensiv nicht 5 m entfernt gewesen wäre, hatte er es nicht geschafft. Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man denkt dass die schlimmen Sachen immer nur den anderen passieren.
Bauernschnitte
2611 Beiträge
22.11.2017 19:38
Zitat von Nine85:

Man sollte immer auch bedenken dass was schief laufen kann, was nicht vorhersehbar ist. Mein 2. Kind wäre im Januar fast bei der Geburt gestorben und kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt. Wenn die intensiv nicht 5 m entfernt gewesen wäre, hatte er es nicht geschafft. Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man denkt dass die schlimmen Sachen immer nur den anderen passieren.


Bitte lies mal alle Beiträge

Der Sohn meines Partners hat eine Behinderung, Geburtsstillstand, Sauerstoffmangel, eine Gehirnhälfte funktioniert nicht richtig.

Er wurde in Bonn in einem Uniklinikum geboren, mit Baby-/Kinderintensiv. Die Ärzte haben geschlampt und sich zu lange Zeit gelassen!

Also, auch Du kannst es drehen und wenden wie Du es möchtest, wenn es danach geht, passiert selbst in der besten Klinik, mit besten Personal, etwas. Der Sohn meines Partners ist der lebende Beweis.

Hinzu erläuterte ich zB die eins zu eins Betreuung bei einer Hausgeburt, lies einfach mal nach, bevor Du mit Panikmache ins Haus fällst.
Nine85
5391 Beiträge
22.11.2017 19:43
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von Nine85:

Man sollte immer auch bedenken dass was schief laufen kann, was nicht vorhersehbar ist. Mein 2. Kind wäre im Januar fast bei der Geburt gestorben und kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt. Wenn die intensiv nicht 5 m entfernt gewesen wäre, hatte er es nicht geschafft. Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man denkt dass die schlimmen Sachen immer nur den anderen passieren.


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Der Sohn meines Partners hat eine Behinderung, Geburtsstillstand, Sauerstoffmangel, eine Gehirnhälfte funktioniert nicht richtig.

Er wurde in Bonn in einem Uniklinikum geboren, mit Baby-/Kinderintensiv. Die Ärzte haben geschlampt und sich zu lange Zeit gelassen!

Also, auch Du kannst es drehen und wenden wie Du es möchtest, wenn es danach geht, passiert selbst in der besten Klinik, mit besten Personal, etwas. Der Sohn meines Partners ist der lebende Beweis.

Hinzu erläuterte ich zB die eins zu eins Betreuung bei einer Hausgeburt, lies einfach mal nach, bevor Du mit Panikmache ins Haus fällst.


Es ging darum das bei einer Hausgeburt nicht schnell genug reagiert werden kann. Wenn du 20 min Zeit verlierst, ist das kostbare Zeit zum zbsp. Mit einer Hyperthermie zu beginnen. Aber so kann man halt nur reden, wenn es einen selber nicht passiert. Das ganze hat nix mit Panikmache zu tun, es war nur man ein Denkanstoss in die andere Richtung.
Bauernschnitte
2611 Beiträge
22.11.2017 19:47
Zitat von Nine85:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von Nine85:

Man sollte immer auch bedenken dass was schief laufen kann, was nicht vorhersehbar ist. Mein 2. Kind wäre im Januar fast bei der Geburt gestorben und kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt. Wenn die intensiv nicht 5 m entfernt gewesen wäre, hatte er es nicht geschafft. Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man denkt dass die schlimmen Sachen immer nur den anderen passieren.


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Der Sohn meines Partners hat eine Behinderung, Geburtsstillstand, Sauerstoffmangel, eine Gehirnhälfte funktioniert nicht richtig.

Er wurde in Bonn in einem Uniklinikum geboren, mit Baby-/Kinderintensiv. Die Ärzte haben geschlampt und sich zu lange Zeit gelassen!

Also, auch Du kannst es drehen und wenden wie Du es möchtest, wenn es danach geht, passiert selbst in der besten Klinik, mit besten Personal, etwas. Der Sohn meines Partners ist der lebende Beweis.

Hinzu erläuterte ich zB die eins zu eins Betreuung bei einer Hausgeburt, lies einfach mal nach, bevor Du mit Panikmache ins Haus fällst.


Es ging darum das bei einer Hausgeburt nicht schnell genug reagiert werden kann. Wenn du 20 min Zeit verlierst, ist das kostbare Zeit zum zbsp. Mit einer Hyperthermie zu beginnen. Aber so kann man halt nur reden, wenn es einen selber nicht passiert. Das ganze hat nix mit Panikmache zu tun, es war nur man ein Denkanstoss in die andere Richtung.


Na ja, wer nicht lesen und verstehen will, der lässt es eben
22.11.2017 19:54
Zitat von Katheryna:

Ich wünsche euch allen wunderschöne Geburtshausgeburten .
Da ich auch als Risikoschwangere gelte, kommt es für mich nicht in Frage und auch, weil ich mit der Hebamme des Geburtshauses (das zu Fuß vllt mal fünf Minuten weg wäre, wenn das nicht eigentlich schon ein Zeichen sein sollte ) nicht so ganz warm werde.

Allerdings finde ich es auch absolut unangebracht in einem solchen Thread Panik zu verbreiten .
Man kann es ja nicht verallgemeinern, läuft alles super in der Schwangerschaft - warum kein Geburtshaus?
Ich denke auch, dass es auf jeden Fall eine schönere Atmosphäre dort hat .


Bei meiner 2. Geburt war Gott sei Dank auch kein Arzt dabei da im Kreißsaal so viel los war. Sie kam erst zum nähen als die Plazenta schon draußen war, Baby angelegt und am schlafen. War schon im Halbschlaf als sie dann anfangen wollte zu nähen
22.11.2017 19:57
Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von NiAn:

Zitat von Bauernschnitte:

...


Theorie und Praxis. Als die Ärzte kamen hatte die Hebamme nix mehr zu melden


Natürlich, das ist immer der Nachteil. Aber gesetzlich gesehen....


Die drehen sich das dann schon so wie sie brauchen, die ganzen gehaltvollen Interventionen fehlen gänzlich in den Aufzeichnungen Meier Geburt, weiß teils verboten ist was sie gemacht haben
22.11.2017 19:59
Zitat von Nine85:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von Nine85:

Man sollte immer auch bedenken dass was schief laufen kann, was nicht vorhersehbar ist. Mein 2. Kind wäre im Januar fast bei der Geburt gestorben und kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt. Wenn die intensiv nicht 5 m entfernt gewesen wäre, hatte er es nicht geschafft. Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man denkt dass die schlimmen Sachen immer nur den anderen passieren.


Bitte lies mal alle Beiträge

Der Sohn meines Partners hat eine Behinderung, Geburtsstillstand, Sauerstoffmangel, eine Gehirnhälfte funktioniert nicht richtig.

Er wurde in Bonn in einem Uniklinikum geboren, mit Baby-/Kinderintensiv. Die Ärzte haben geschlampt und sich zu lange Zeit gelassen!

Also, auch Du kannst es drehen und wenden wie Du es möchtest, wenn es danach geht, passiert selbst in der besten Klinik, mit besten Personal, etwas. Der Sohn meines Partners ist der lebende Beweis.

Hinzu erläuterte ich zB die eins zu eins Betreuung bei einer Hausgeburt, lies einfach mal nach, bevor Du mit Panikmache ins Haus fällst.


Es ging darum das bei einer Hausgeburt nicht schnell genug reagiert werden kann. Wenn du 20 min Zeit verlierst, ist das kostbare Zeit zum zbsp. Mit einer Hyperthermie zu beginnen. Aber so kann man halt nur reden, wenn es einen selber nicht passiert. Das ganze hat nix mit Panikmache zu tun, es war nur man ein Denkanstoss in die andere Richtung.


Ich hab im übrigen im Kreißsaal gearbeitet und weiß ganz genau warum ich außerklinisch entbinden möchte
22.11.2017 20:00
Zitat von Kirschmuffin:

Huhu
Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich im Februar im Geburtshaus entbinden und bin super happy darüber
Mathelenlu
46244 Beiträge
22.11.2017 20:01
Ich zitiere mal aus dem Spiegel:

Zitat:
Die im renommierten "British Medical Journal" (BMJ) veröffentliche Erhebung aus Großbritannien hat die Geburtsdaten von rund 57.000 Frauen und ihren Babys erfasst. 17.000 von ihnen bekamen ihre Kinder zu Hause, 10.000 in einem Geburtshaus und 30.000 in einer gynäkologischen Klinik. Insgesamt gab es bei 4,3 von 1000 Fällen kindliche Komplikationen wie Hirnschäden, Knochenbrüche oder den Tod während oder kurz nach der Geburt. Diese Probleme traten hinsichtlich der verschiedenen Geburtsorte überall gleich häufig auf. Die Autoren folgern im "BMJ": "Gesunde Frauen ohne Schwangerschaftsrisiken sollten bei der freien Wahl des Geburtsorts unterstützt werden."


Außerklinische Geburten sind nicht gefährlicher als Klinikgeburten. Erfahrene Hebammen in einer Eins-zu-eins-Betreuungssituation erkennen frühzeitig, wenn es Probleme geben sollte und reagieren entsprechend. Oft früher als im KH, wo eine Hebamme zwischen acht Entbindenden hin- und herhetzt, nach zig Stunden Schicht...

Ich habe eins meiner vier Kinder außerklinisch geboren - es war die schönste Geburt.

Es gibt nur eine Sache, laut meiner Hebamme damals, die einfach kritisch ist, weil es verdammt schnell gehen muss: eine Plazentaablösung. Sehr selten und meist auch im KH zu spät, bis man es merkt... Da kann der Weg zum OP dann echt eine Rolle spielen. Aber das ist sehr unwahrscheinlich - wahrscheinlicher ist es, dass durch schlechte Betreuung im KH Probleme übersehen werden .
Christen
10210 Beiträge
22.11.2017 20:03
Zitat von Mathelenlu:

Ich zitiere mal aus dem Spiegel:

Zitat:
Die im renommierten "British Medical Journal" (BMJ) veröffentliche Erhebung aus Großbritannien hat die Geburtsdaten von rund 57.000 Frauen und ihren Babys erfasst. 17.000 von ihnen bekamen ihre Kinder zu Hause, 10.000 in einem Geburtshaus und 30.000 in einer gynäkologischen Klinik. Insgesamt gab es bei 4,3 von 1000 Fällen kindliche Komplikationen wie Hirnschäden, Knochenbrüche oder den Tod während oder kurz nach der Geburt. Diese Probleme traten hinsichtlich der verschiedenen Geburtsorte überall gleich häufig auf. Die Autoren folgern im "BMJ": "Gesunde Frauen ohne Schwangerschaftsrisiken sollten bei der freien Wahl des Geburtsorts unterstützt werden."


Außerklinische Geburten sind nicht gefährlicher als Klinikgeburten. Erfahrene Hebammen in einer Eins-zu-eins-Betreuungssituation erkennen frühzeitig, wenn es Probleme geben sollte und reagieren entsprechend. Oft früher als im KH, wo eine Hebamme zwischen acht Entbindenden hin- und herhetzt, nach zig Stunden Schicht...

Ich habe eins meiner vier Kinder außerklinisch geboren - es war die schönste Geburt.
Danke!
Nine85
5391 Beiträge
22.11.2017 20:04
Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von Nine85:

Zitat von Bauernschnitte:

Zitat von Nine85:

Man sollte immer auch bedenken dass was schief laufen kann, was nicht vorhersehbar ist. Mein 2. Kind wäre im Januar fast bei der Geburt gestorben und kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt. Wenn die intensiv nicht 5 m entfernt gewesen wäre, hatte er es nicht geschafft. Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man denkt dass die schlimmen Sachen immer nur den anderen passieren.


Bitte lies mal alle Beiträge

Der Sohn meines Partners hat eine Behinderung, Geburtsstillstand, Sauerstoffmangel, eine Gehirnhälfte funktioniert nicht richtig.

Er wurde in Bonn in einem Uniklinikum geboren, mit Baby-/Kinderintensiv. Die Ärzte haben geschlampt und sich zu lange Zeit gelassen!

Also, auch Du kannst es drehen und wenden wie Du es möchtest, wenn es danach geht, passiert selbst in der besten Klinik, mit besten Personal, etwas. Der Sohn meines Partners ist der lebende Beweis.

Hinzu erläuterte ich zB die eins zu eins Betreuung bei einer Hausgeburt, lies einfach mal nach, bevor Du mit Panikmache ins Haus fällst.


Es ging darum das bei einer Hausgeburt nicht schnell genug reagiert werden kann. Wenn du 20 min Zeit verlierst, ist das kostbare Zeit zum zbsp. Mit einer Hyperthermie zu beginnen. Aber so kann man halt nur reden, wenn es einen selber nicht passiert. Das ganze hat nix mit Panikmache zu tun, es war nur man ein Denkanstoss in die andere Richtung.


Na ja, wer nicht lesen und verstehen will, der lässt es eben


Könnte man von dir auch behaupten

Ich hatte übriges eine 1 zu 1 Betreuung im KH
Aber wie gesagt, wem es selber nicht passiert, der kann Jahr nicht über seinen Tellerrand schauen.
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