Mütter- und Schwangerenforum

Krankenversicherung nach Elterngeldbezug?

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Babe89
4135 Beiträge
12.10.2017 23:26
Ich muss auch in die familienversicherung wenn der kleine 1. Jahr ist und das Elterngeld ausläuft.
Weil man nur solange beitragsfrei versichert ist wie man Elterngeld bekommt, wenn kein Arbeitsverhältnis besteht .
Lariva
729 Beiträge
12.10.2017 23:29
Zitat von Babe89:

Ich muss auch in die familienversicherung wenn der kleine 1. Jahr ist und das Elterngeld ausläuft.
Weil man nur solange beitragsfrei versichert ist wie man Elterngeld bekommt, wenn kein Arbeitsverhältnis besteht .


Familienversicherung geht bei mir nur leider nicht, da wir nicht verheiratet sind und er zudem privatversichert ist.
cookie23
3385 Beiträge
13.10.2017 01:28
Zitat von Lariva:

Zitat von cookie23:

Bei mir würde das wieder das Amt übernehmen wenn ich kein Elterngeld mehr bekomme aber noch in elternzeit bin. So hat man das mir erklärt (ob es stimmt,ist allerdings eine andere Sache ,man kennt die ja)


Darf ich fragen wie bei dir die Rahmenbedingungen sind? Hattest du vor der Geburt ALG1? Und wie lange hat man überhaupt Anspruch auf Elternzeit (unabhängig von der Zahlung) wenn man vor der Geburt ALG1 bezogen hat?

Da mein Vertrag in der ss geendet ist ,habe ich alg1 bekommen,von Juli bis Mitte September,also habe ich quasi 2,5 Monate bekommen und nach der Elterngeld Zahlung noch 9.5monate die ich danach bekomme. Elternzeit an sich ,vom Amt ,abgesehen von der Zahlung sind ja 3 Jahre.
Und in der Zeit,nach dem Elterngeld ,sollte ich nichts gefunden haben ,bekomme ich erstmal die Rest Monate alg1 ,da du ja ein komplettes Jahr Anspruch auf alg1 hast und darüber bist du dann ja auch krankenversichert. Ich hoffe man versteht was ich meine
Lexi
20485 Beiträge
13.10.2017 07:20
Zitat von cookie23:

Zitat von Lariva:

Zitat von cookie23:

Bei mir würde das wieder das Amt übernehmen wenn ich kein Elterngeld mehr bekomme aber noch in elternzeit bin. So hat man das mir erklärt (ob es stimmt,ist allerdings eine andere Sache ,man kennt die ja)


Darf ich fragen wie bei dir die Rahmenbedingungen sind? Hattest du vor der Geburt ALG1? Und wie lange hat man überhaupt Anspruch auf Elternzeit (unabhängig von der Zahlung) wenn man vor der Geburt ALG1 bezogen hat?

Da mein Vertrag in der ss geendet ist ,habe ich alg1 bekommen,von Juli bis Mitte September,also habe ich quasi 2,5 Monate bekommen und nach der Elterngeld Zahlung noch 9.5monate die ich danach bekomme. Elternzeit an sich ,vom Amt ,abgesehen von der Zahlung sind ja 3 Jahre.
Und in der Zeit,nach dem Elterngeld ,sollte ich nichts gefunden haben ,bekomme ich erstmal die Rest Monate alg1 ,da du ja ein komplettes Jahr Anspruch auf alg1 hast und darüber bist du dann ja auch krankenversichert. Ich hoffe man versteht was ich meine
aber für alg1 musst du dann ja dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen-dich bewerben und evtl. auch Maßnahmen mit machen....
cookie23
3385 Beiträge
13.10.2017 11:34
das ist halt das "Problem" dir steh ja 1 Jahr zu und das wird durch das Elterngeld etc. ja unterbrochen ,deshalb ist es etwas kompliziert. Mein Bearbeiter hat mir das halt so erklärt und meinte sonst soll ich alg2 anmelden ,da wäre man ja auch versichert.. hast du einen guten Berater? Dann den mal fragen. Ich musste mich auch bewerben,habe aber pro Bewerbung Geld bekommen und stand den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung
Lariva
729 Beiträge
13.10.2017 13:22
Also nachdem ich heute morgen bei der Elterngeldstelle angerufen habe und diese mir leider nicht weiter helfen konnte (die Bearbeiterin sich aber total bestürzt zeigte, dass ich damals nicht darüber informiert wurde, dass die Krankenversicherung nur bei Splittung auf 24 Monate weiterhin beitragsfrei ist) bin ich im Anschluss zur Krankenkasse und aufn Sprung zur Arge (wobei letzteres eigentlich ja schon von vorn herein zum scheitern verurteilt war).

Es ist nun so wie einige hier schon schrieben... ich muss die 170Euro monatlich selbst berappen wenn ich mich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen kann mangels Krippenplatz oder eine Familienversicherung über den Ehepartner nicht möglich ist.
Wir haben nun die monatlichen Ausgaben (Lebensmittel, Telefon etc.) vorerst umstrukturiert, sodass ich den Beitrag zahlen kann. Es ist ja Gott sei Dank nur temporär, wenngleich die Situation mangels einer fehlenden Info schon echt doof und verdammt blöd (gelaufen) ist.
Nun hoffe ich einfach, dass meine Kleine spätestens zum nächsten Herbst einen Platz ina Kita bekommt, denn auch spätestens dann neigen sich meine Ersparnisse dem Ende zu.
Lexi
20485 Beiträge
13.10.2017 14:00
Ja leider doch so wie bei mir

Ich hatte gleich zu Beginn der elternzeit von meiner Krankenkasse die Info bekommen.
cookie23
3385 Beiträge
13.10.2017 14:38
Und hartzIV beantragen ist keine Option?
Lariva
729 Beiträge
13.10.2017 21:46
Zitat von Lexi:

Ja leider doch so wie bei mir

Ich hatte gleich zu Beginn der elternzeit von meiner Krankenkasse die Info bekommen.


Von meiner KK kam da leider gar nichts, sonst hätte ich viel früher geschalten. Die Dame von der Elterngeldstelle sagte, dass man es ein paar Monate früher noch hätte splitten können aber nu isses rum. Ich hatte auch gefragt ob ich mein angespartes (was ja die Hälfte ist) nicht einfach zurück überweisen kann und sie den Elterngeldbezug von 12 auf 24 Monate ändert. Aber das geht aus technischen Gründen leider nicht.
Lariva
729 Beiträge
13.10.2017 21:51
Zitat von cookie23:

Und hartzIV beantragen ist keine Option?


ALG2 ist ja für hilfebedürftige Familien und das sind wir toi, toi, toi eigentlich nicht, wenngleich die finanzielle Situation (aufgrund von Baustellen hervorgerufen aus der Exbeziehung) meines Freundes nicht gerade optimal ist. Aber da müssen wir die kommenden Monate nun durch, auch wenn ich mir das wirklich anders vorgestellt habe. Da denkt man, man sorgt für die kommenden Monate vor indem man spart und dann...
shelyra
62016 Beiträge
14.10.2017 13:54
wär tagesmutter eine option? so dass du vielleicht an einigen tagen arbeiten gehen könntest

somit könntest du vielleicht genug verdienen um die kk-kostne zu tragen, gleichzeitig muss die kleine auch nicht 5 tage die woche vollzeit in die betreuung gehen.
das ist ja das schöne an tm, dass sie sehr oft zeitlich flexibel sind (und je nachdem wie eure finanzielle lage ist übernimmt vielleicht der staat auch die kosten der tm... erkundigt euch doch mal)
Lariva
729 Beiträge
14.10.2017 20:26
Zitat von shelyra:

wär tagesmutter eine option? so dass du vielleicht an einigen tagen arbeiten gehen könntest

somit könntest du vielleicht genug verdienen um die kk-kostne zu tragen, gleichzeitig muss die kleine auch nicht 5 tage die woche vollzeit in die betreuung gehen.
das ist ja das schöne an tm, dass sie sehr oft zeitlich flexibel sind (und je nachdem wie eure finanzielle lage ist übernimmt vielleicht der staat auch die kosten der tm... erkundigt euch doch mal)


Ich hatte überlegt selbst Tamu zu machen (ich bin gelernte Kinderpflegerin). Allerdings braucht man dazu ja auch die entsprechenden Räumlichkeiten, die zwar im Haus vorhanden wären- meinen Freund aber wahrscheinlich in den Wahnsinn treiben würden da er alle 7 Tage 2 bis 3 Nachtschichten zu je 12Std arbeitet (Polizei). Aufgrund dessen würden wir natürlich auch keine Unterstützung bezüglich der Kita- oder Tamugebühren bekommen. Irgendwelche "Altlasten" interessieren da ja keinen.

Zudem könnte ich sie nicht mal in eine Kita/ zu einer Tamu in umliegenden Ortschaften geben weil ich im kommenden Frühjahr erst meinen Führerschein mache. Bevor wir hier aufs Dorf zogen (Sommer 2016) weil wir nirgends was anderes fanden (wirklich wahr, wir haben über 1 Jahr gesucht) wohnten wir in einer Stadt mit guten Verkehrsanbindungen. Da brauchte ich den Schein nicht. Nun war eben der Plan das Elterngeld selbst aufzuteilen auf 2 Jahre und im 2. Jahr dann den Schein nachzuholen und die Kleine kurz vorm oder zum 2. Geburtstag in die Betreuung zu geben (dann halt auch mit Option einer Kita im Nachbarort) und ich dann hier an der Grundschule im Hortbereich tätig bin.
Juliane2011
2803 Beiträge
15.10.2017 07:52
Ich hatte 2010 eine ähnliche Situation. Elterngeldbezug vorbei, keine Kinderbetreuung und somit kein ALG 1 Anspruch, für ALG 2 hat mein Mann zu viel verdient ... ich musste mich dann selbstständig versichern. Es war der Mindestsatz von knapp 160 Euro monatlich. Gott sei Dank nur 3 Monate, dann hatten wir einen Kitaplatz uns ich ALG 1 Anspruch.
Babe89
4135 Beiträge
15.10.2017 08:22
Echt blöd . Ich stand auch blöd da. Mich hat auch niemand vorher informiert und ich hab nur Post von der Krankenkasse bekommen als mein Arbeitsvertrag endete. Zum Glück ist zwischen Ende des Vertrags und Ende des Elterngeld noch genug Zeit gewesen um sich zu kümmern.

Meiner Freundin sagte man sie kann trotzdem mit dem Freund in die " familienversicherung" nächstes Jahr im Juni

Muss ich ihr mal sagen das Sie nochmal nachfragt .
Lariva
729 Beiträge
15.10.2017 09:31
Zitat von Juliane2011:

Ich hatte 2010 eine ähnliche Situation. Elterngeldbezug vorbei, keine Kinderbetreuung und somit kein ALG 1 Anspruch, für ALG 2 hat mein Mann zu viel verdient ... ich musste mich dann selbstständig versichern. Es war der Mindestsatz von knapp 160 Euro monatlich. Gott sei Dank nur 3 Monate, dann hatten wir einen Kitaplatz uns ich ALG 1 Anspruch.


Bei welcher KK bist du? Ich bin bei der AOK und der Mindestsatz kostet mich da 170Euro monatlich. Da werde ich ab November auch erstmal nicht drum herum kommen.

Aktuell käme ja nur die Kita hier im Ort in Betracht und die is bis mindestens Anfang nächstes Jahr völlig überfüllt. Die wollen sich nun die Genehmigung einholen über die Kapazitäten hinaus Kinder aufzunehmen, was ich allerdings absolut nicht gut heiße. Deswegen wäre mir persönlich ja die Kita im Nachbarort lieber, allerdings geht das eben auch erst wenn ich den Führerschein hab.

Was mich ärgert ist halt, dass ich alles gezielt durchgeplant habe und nun kam der Hammer mit der Versicherung und es "stürzt alles ein". Der Bearbeiterin von der Elterngeldstelle tat das auch total Leid, dass sie mich im vergangenen Herbst dazu wohl nicht richtig beraten hatten. Ich hatte meine Vorgehensweise ja geschildert aber sie sagte selbst, dass sie das mit der Krankenkasse irgendwie nicht auf dem Schirm hatte.

Ich hatte ja sogar gefragt obs nich möglich wäre, dass ich die angesparte Hälfte vom Elterngeld an die zurücküberweise und sie die Zahlung quasi weiter fortsetzt bis zum 2. Geburtstag. Aber das geht aus technischen Gründen wohl irgendwie nicht.
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