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Kryptowährungen - Bitcoin und Co. was haltet ihr davon?

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KRÄTZÄ
2543 Beiträge
07.12.2017 21:51
Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von LittleOne:

Meiner Meinung nach liegt der Unterschied zwischen Kryptowährungen wie Bitcoin und USD/EUR einfach, dass der Bitcoin dezentral ist und eben nicht durch Banken reguliert werden kann. Klar schwankt sein Wert, aber unser Papiergeld hat ja auch nur seinen Wert weil wir ihm den Wert zuschreiben, Fiatgeld eben. Wenn der Euro plötzlich mal als „wertlos“ erklärt wird bleibt davon leider auch nicht mehr viel „Wert“


So ähnlich sehe ich das auch. Kryptowährungen sind "privat", während andere Währungen "staatlich" sind. Aber weder das eine, noch das andere hat einen realen Gegenwert an den es gebunden ist.


Sehe ich auch so. In Zeiten, wo das Internet eine so große Bedeutung bekommen hat, braucht es keinen Gegenwert, da wird alles digitaler, auch die Zahlungsmöglichkeiten.


Naja, eigentlich bräuchte man dazu aber keine neuen Währungen. Ging ja vorher auch ohne Kryptowährungen.


Ich denke eher, dass das Wachstum der dunklen Seite des Internets und auch die moderne "Unterwelt" da einen nicht unerheblichen Einfluss drauf hat.
SarahLou
1028 Beiträge
07.12.2017 21:53
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

...


Sehe ich auch so. In Zeiten, wo das Internet eine so große Bedeutung bekommen hat, braucht es keinen Gegenwert, da wird alles digitaler, auch die Zahlungsmöglichkeiten.


Naja, eigentlich bräuchte man dazu aber keine neuen Währungen. Ging ja vorher auch ohne Kryptowährungen.


Ich denke eher, dass das Wachstum der dunklen Seite des Internets und auch die moderne "Unterwelt" da einen nicht unerheblichen Einfluss drauf hat.


Jepp
TiniBini
5787 Beiträge
07.12.2017 22:06
Zitat von SarahLou:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

...


Naja, eigentlich bräuchte man dazu aber keine neuen Währungen. Ging ja vorher auch ohne Kryptowährungen.


Ich denke eher, dass das Wachstum der dunklen Seite des Internets und auch die moderne "Unterwelt" da einen nicht unerheblichen Einfluss drauf hat.


Jepp

Nicht ganz. Die Kryptowährungen sind ja nichts anderes als Zahlenkombinationen, Hashes. Diese werden unter anderem für Verschlüsselungen verwendet. Und je mehr ich davon brauche desto mehr steigt der Wert.
Zudem verschlanken sie Prozesse und sind einfacher zu handhaben wie reguläres Geld.
Natürlich hat das nicht regulierte und anonyme nicht nur Vorteile.
Aber es hat einen großen Vorteil, dass es so weit verteilt ist, es liegt im ganzen www und nicht nur bei einem bestimmten Kreis.
Ich finde, bei Wikipedia ist es toll erklärt, da ist auch eine Liste der Währungen die es derzeit gibt und welcher Wert dahinter steckt. Das sind Milliarden...
Seramonchen
34526 Beiträge
07.12.2017 22:06
Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von LittleOne:

Meiner Meinung nach liegt der Unterschied zwischen Kryptowährungen wie Bitcoin und USD/EUR einfach, dass der Bitcoin dezentral ist und eben nicht durch Banken reguliert werden kann. Klar schwankt sein Wert, aber unser Papiergeld hat ja auch nur seinen Wert weil wir ihm den Wert zuschreiben, Fiatgeld eben. Wenn der Euro plötzlich mal als „wertlos“ erklärt wird bleibt davon leider auch nicht mehr viel „Wert“


So ähnlich sehe ich das auch. Kryptowährungen sind "privat", während andere Währungen "staatlich" sind. Aber weder das eine, noch das andere hat einen realen Gegenwert an den es gebunden ist.


Sehe ich auch so. In Zeiten, wo das Internet eine so große Bedeutung bekommen hat, braucht es keinen Gegenwert, da wird alles digitaler, auch die Zahlungsmöglichkeiten.


Naja, eigentlich bräuchte man dazu aber keine neuen Währungen. Ging ja vorher auch ohne Kryptowährungen.


Aber nicht, wenn eine Inflation kam. Und diese ist bei kryptowährungen nicht möglich, da die Menge gedeckelt ist.
07.12.2017 22:08
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Walama:

Zitat von LittleOne:

Zitat von Walama:

Da fällt mir ein: Mein Mann hatte früher schon mal Bitcoin. Also gaaaanz früher. Als sie noch 12€ Wert waren. Leider war er damals noch zu jung um größere Summen zu investieren Nur zum Thema Hype und so.

Und was hat er dann damit gemacht? Verkauft? Weil wenn sie noch irgendwo rum liegen, dann sind sie jetzt jedenfalls einiges mehr wert


Ne, leider verloren. Der Laden, wo sie lagen hat wohl dicht gemacht. Schade drum Auch wenn’s nicht so viele waren. 1 oder 2 glaube ich.


Wie der Laden, wo sie lagen? Du meinst online? Weil die ja in einer Wallet liegen und nur er den Schlüssel hat


Die Wallet lag auf der online Plattform, auf der er die Coins gekauft hat. Und die Plattform hat dicht gemacht und er hat halt die Wallet nicht rechtzeitig verschoben. Oder so ähnlich Er kommt jedenfalls nicht mehr dran, auch wenn’s faktisch natürlich noch ihm gehört.
SarahLou
1028 Beiträge
07.12.2017 22:15
@tinibini & Seramonchen
Gute Beiträge. Ist ein echt interessantes Thema. Lerne gerne dazu.
SarahLou
1028 Beiträge
07.12.2017 22:20
Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

...


Sehe ich auch so. In Zeiten, wo das Internet eine so große Bedeutung bekommen hat, braucht es keinen Gegenwert, da wird alles digitaler, auch die Zahlungsmöglichkeiten.


Naja, eigentlich bräuchte man dazu aber keine neuen Währungen. Ging ja vorher auch ohne Kryptowährungen.


Aber nicht, wenn eine Inflation kam. Und diese ist bei kryptowährungen nicht möglich, da die Menge gedeckelt ist.


Wer legt das fest? Gilt das für alle Kryptowährungen?
Seramonchen
34526 Beiträge
07.12.2017 22:22
Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

...


Naja, eigentlich bräuchte man dazu aber keine neuen Währungen. Ging ja vorher auch ohne Kryptowährungen.


Aber nicht, wenn eine Inflation kam. Und diese ist bei kryptowährungen nicht möglich, da die Menge gedeckelt ist.


Wer legt das fest? Gilt das für alle Kryptowährungen?

Die Gründer. Bei bitcoin sind es glaub um die 21 Millionen und die allen bis 2022 alle auf dem Markt sein. Dann ist auch kein Mining mehr möglich.
SarahLou
1028 Beiträge
07.12.2017 23:09
Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

...


Aber nicht, wenn eine Inflation kam. Und diese ist bei kryptowährungen nicht möglich, da die Menge gedeckelt ist.


Wer legt das fest? Gilt das für alle Kryptowährungen?

Die Gründer. Bei bitcoin sind es glaub um die 21 Millionen und die allen bis 2022 alle auf dem Markt sein. Dann ist auch kein Mining mehr möglich.


Ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass Menschen freiwillig Grenzen festlegen, wenn es darum geht mehr "Geld" zu machen. Gibt es denn dazu gültige internationale Abkommen o.ä.? Auf nationaler Ebene wird es dafür ja sicherlich noch keine Gesetze geben oder? Wäre das überhaupt sinnvoll?

Du/ihr könnt mir auch gerne in Form von Links antworten.
Seramonchen
34526 Beiträge
07.12.2017 23:17
Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

...


Wer legt das fest? Gilt das für alle Kryptowährungen?

Die Gründer. Bei bitcoin sind es glaub um die 21 Millionen und die allen bis 2022 alle auf dem Markt sein. Dann ist auch kein Mining mehr möglich.


Ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass Menschen freiwillig Grenzen festlegen, wenn es darum geht mehr "Geld" zu machen. Gibt es denn dazu gültige internationale Abkommen o.ä.? Auf nationaler Ebene wird es dafür ja sicherlich noch keine Gesetze geben oder? Wäre das überhaupt sinnvoll?

Du/ihr könnt mir auch gerne in Form von Links antworten.


Ich glaub man darf keine links mehr posten, oder? Kryptowährungen sollen bewusst etwas verändern. Sie sollen den Menschen die Möglichkeit geben, selbst Teil vom Netzwerk zu sein und keine Angst haben zu müssen, dass es zu einer Inflation kommt. Daher die Deckelungen und auch wenn alle auf dem Markt sind, bleiben Anreize, beispielsweise in Form des bestätigens von Transaktionen. Die einzige kryptowährung, die nicht explizit gegen das bankensystem arbeitet, sind Riddle. Sie sprechen aber auch eine andere Zielgruppe an.
SarahLou
1028 Beiträge
07.12.2017 23:25
Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von SarahLou:

...

Die Gründer. Bei bitcoin sind es glaub um die 21 Millionen und die allen bis 2022 alle auf dem Markt sein. Dann ist auch kein Mining mehr möglich.


Ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass Menschen freiwillig Grenzen festlegen, wenn es darum geht mehr "Geld" zu machen. Gibt es denn dazu gültige internationale Abkommen o.ä.? Auf nationaler Ebene wird es dafür ja sicherlich noch keine Gesetze geben oder? Wäre das überhaupt sinnvoll?

Du/ihr könnt mir auch gerne in Form von Links antworten.


Ich glaub man darf keine links mehr posten, oder? Kryptowährungen sollen bewusst etwas verändern. Sie sollen den Menschen die Möglichkeit geben, selbst Teil vom Netzwerk zu sein und keine Angst haben zu müssen, dass es zu einer Inflation kommt. Daher die Deckelungen und auch wenn alle auf dem Markt sind, bleiben Anreize, beispielsweise in Form des bestätigens von Transaktionen. Die einzige kryptowährung, die nicht explizit gegen das bankensystem arbeitet, sind Riddle. Sie sprechen aber auch eine andere Zielgruppe an.


Klingt spannend. Aber ich kann mir trotzdem beim besten Willen nicht vorstellen, dass der gute Wille auf Dauer stärker als die Gier ist. Und falls doch, wird das vermutlich nicht glimpflich ablaufen.

Wie genau das hier mit Links gehandhabt wird, weiß ich nicht sicher. Hatte nur schon ab und zu Links gesehen. Deshalb war ich jetzt der Meinung es sei o.k., sofern es der Information und nicht der Werbung dient.
08.12.2017 06:14
Man darf finde ich auch die gesamte Technologie dahinter nicht vergessen. Die „Blockchain“-Technologie wird das Finanzsystem (und nicht nur das) revolutionieren. Sie bietet für eine Person ein höchstes Maß an Privatsphäre und Sicherheit, man kann nicht überwacht werden, im Gegensatz zu beispielsweise Zahlungen mit Kreditkarte online.

Zum Thema Links posten: ich probiere es einfach mal und hoffe es wird nicht gelöscht.
http://www.focus.de/finanzen/experten/kryptowaehru ng-bitcoins-sind-das-bessere-geld_id_7849896.html
SarahLou
1028 Beiträge
08.12.2017 07:30
Zitat von LittleOne:

Man darf finde ich auch die gesamte Technologie dahinter nicht vergessen. Die „Blockchain“-Technologie wird das Finanzsystem (und nicht nur das) revolutionieren. Sie bietet für eine Person ein höchstes Maß an Privatsphäre und Sicherheit, man kann nicht überwacht werden, im Gegensatz zu beispielsweise Zahlungen mit Kreditkarte online.

Zum Thema Links posten: ich probiere es einfach mal und hoffe es wird nicht gelöscht.
http://www.focus.de/finanzen/experten/kryptowaehru ng-bitcoins-sind-das-bessere-geld_id_7849896.html


Eine Veränderung des bestehenden Systems wäre höchst wünschenswert. Aber ich glaube nicht daran, dass die neuen Möglichkeiten zum Wohlergehen der Menschheit genutzt werden, obwohl das Potential gegeben ist. Der vollständige Entzug staatlicher Kontrolle und Regulierung ist doch der feuchte Traum aller Neoliberalisten. Am Ende schießen wir uns selbst ins Knie und an den bestehenden Macht- und Verteilungsverhältnissen ändert sich nur insofern etwas, als dass sie noch unantastbarer werden. Wenn ich sehe auf wen im verlinkten Artikel Bezug genommen wird und wer diesen geschrieben hat, dann fühle ich mich in meinen Bedenken bestätigt.
(Ich weiß, ich betrachte gerade nur eine Seite der Medaille.)
Mamota
22250 Beiträge
08.12.2017 08:01
Zitat von SarahLou:

Zitat von LittleOne:

Man darf finde ich auch die gesamte Technologie dahinter nicht vergessen. Die „Blockchain“-Technologie wird das Finanzsystem (und nicht nur das) revolutionieren. Sie bietet für eine Person ein höchstes Maß an Privatsphäre und Sicherheit, man kann nicht überwacht werden, im Gegensatz zu beispielsweise Zahlungen mit Kreditkarte online.

Zum Thema Links posten: ich probiere es einfach mal und hoffe es wird nicht gelöscht.
http://www.focus.de/finanzen/experten/kryptowaehru ng-bitcoins-sind-das-bessere-geld_id_7849896.html


Eine Veränderung des bestehenden Systems wäre höchst wünschenswert. Aber ich glaube nicht daran, dass die neuen Möglichkeiten zum Wohlergehen der Menschheit genutzt werden, obwohl das Potential gegeben ist. Der vollständige Entzug staatlicher Kontrolle und Regulierung ist doch der feuchte Traum aller Neoliberalisten. Am Ende schießen wir uns selbst ins Knie und an den bestehenden Macht- und Verteilungsverhältnissen ändert sich nur insofern etwas, als dass sie noch unantastbarer werden. Wenn ich sehe auf wen im verlinkten Artikel Bezug genommen wird und wer diesen geschrieben hat, dann fühle ich mich in meinen Bedenken bestätigt.
(Ich weiß, ich betrachte gerade nur eine Seite der Medaille.)

Seh ich ganz genauso!
Nachdem dieser Artikel neben dem Wiki-Eintrag zum Bitcoin bisher meine einzigen Informationsquelle zu dem Thema ist, reicht im Prinzip der Name Hayek, um dem Ganzen erst mal skeptisch gegenüberzustehen.
Da summt es irgendwie unangenehm libertär hinter der sozialen Fassade.
TiniBini
5787 Beiträge
08.12.2017 09:00
Im Moment gibt es ja keine Gesetze bzgl. dem Mining und ich denke deshalb ist das jetzt noch so attraktiv. Wenn die Erträge irgendwann auch besteuert werden, ändert sich das auch wieder. Jeder will ja was ab haben vom Kuchen.
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