Mütter- und Schwangerenforum

Abstillen, wer hat Tipps?

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Zwilli-Mami
163 Beiträge
12.12.2017 07:45
Guten Morgen,
nach einer erneuten furchtbaren Nacht, habe ich mich nun endgültig dafür entschieden abzustillen. Halbherzige Versuche hab ich in den letzten 2 Monaten schon öfter unternommen.
Meine Zwillinge sind 10 Wochen zu früh geboren und inzwischen 17 Monate alt (korrigiert 14Monate). Sie bekommen seit der Geburt Muttermilch. Ich habe 8 Monate beide voll gestillt und dann Beikost eingeführt. Das verlief sehr schleppend. Inzwischen sind wir aber so weit, dass sie nur noch Nachts gestillt werden.
Obwohl 'nur noch'n trifft es nicht ganz. Ich bringe sie um 18:30Uhr ohne stillen ins Bett. Mein einer Rabauke kommt dann so gegen 21Uhr und ab dann alle 1 bis 2 Stunden. Er will dann ewig an der Brust bleiben und ausnahmslos jedes Mal wenn ich ihn abdocke, meckert und weint er lautstark bis er endlich wieder einschläft. Kuscheln, auf den Arm usw. lässt ihn meist nur noch mehr weinen. Die Wasserflasche / Milchflasche schlägt er weg. Mein zweiter Rabauke kommt nur 1-2 in der Nacht.
Seit er einen Eckzahn bekommen hat, tut mir das stillen richtig weh und ich kann das einfach nicht mehr ertragen jeden Nacht.
Also hat jemand Tipps? Achso, da er ja noch so oft wach wird, schläft er in seinem Bett bei uns im Schlafzimmer. Schnuller nehmen sie keine und Pre-Milch mögen sie auch nicht.
Ich bin dankbar für jede Anregung!

born-in-helsinki
16269 Beiträge
12.12.2017 07:50
Ich hab keine Tipps nur: selbst wenn du abstillst, heisst das nicht das es besser wird.

Gerade wenn sie keine Flasche nehmen
shelyra
58668 Beiträge
12.12.2017 08:24
wenn du wirklich abstillen willst, dann steh dahinter und zieh es durch!

wenn er weint, dann beruhig ihn anders. streichel ihn, sing ihm was vor, trage ihn usw - sei einfach für ihn da! auch wenn es wahrscheinlich nicht ganz ohne tränen ablaufen wird, aber wenn du für ihn da bist, ihm nähe signalisierst dann werdet ihr das hinbekommen!

wobei abstillen kein garant für bessere nächte ist.
meine kids ahben nachdem abstillen genauso schlecht geschlafen wie davor
NiAn
12558 Beiträge
12.12.2017 08:49
Pre musst du nicht zwingend anbieten, reines Wasser oder auch normale Milch ist eigentlich aussreichend. Hast du mal probiert Getränke aus einem Becher oder einer Schnabeltasse (bzw. Flasche, da gibt es ja auch die se Schnabeltüllen) anzubieten?

Ansonsten hast du eigentlich 2 Möglichkeiten abzustillen.

1. Du kannst es nach dem Gordonprogramm probieren und nach und nach abstillen oder du kannst.

2. von jetzt auf gleich aufhören zu stillen und liebevoll begleiten und Alternativen anbieten.

Wichtig ist wirklich konsequenz und das du hinter deiner Entscheidung stehst, ohne Zweifel. SObald nur ein geringer rest an Zweifel bleibt wird es für dich schier unmöglich den Abstillprozess durchzuhalten, sobald du aber einknickst und wieder stillst machst du es dir und deinen Kindern schwieriger.

Natürlich werden sie meckern, natürlich werden sie weinen und schreien. Durch das abstillen fällt ein riesen Stück weg. Das stillen begleitet sie bereits ihr ganzes Leben lang, es ist schwer von liebgewonnen Abschied zu nehmen. Sie dürfen darüber traurig und wütend sein, sei für sie da und tröste sie und fange ihre Wut udn Trauer ab. Es ist deine Entscheidung abzustillen und nicht ihre daher musst auch du mit dem Protest fertig werden. Aber es ist DEIN Körper und DEINE Entscheidung und wenn DU das willst dann müssen deine Kinder da durch und sie werden es durchstehen, gemeisam mit dir. Dein Wunsch des Abstillens ist legitim und nachvollziehbar und keines Wegs verwerflich. Deine Mäuse sind da eben nur noch nicht so weit um deine Entscheidung nachzuvollziehen!

Der Spuk hört aber meist nach ein paar Tagen, spätestens nach 1-2 Wochen auf und sie werden mit dem Verlust der Brust gut zurecht kommen. Ob sie durch das abstillen aber besser schlafen, steht auf einem anderen Blatt
Zwilli-Mami
163 Beiträge
12.12.2017 08:53
Das mag ja sein und nur das alleinige aufwachen hat mich bisher auch nicht gestört. Ich habe auch immer gerne gestillt, aber seit es sich anfühlt, als wenn ich einen kleinen Piranja an meiner Brust hätte, ist für mich die Grenze erreicht. Ich will ihn ja auch nicht auf kalten Entzug setzen. Hab mir jetzt überlegt, alle 3 bis 4 Tage die Still-Sperrstunde etwas weiter nach hinten zu legen. Oder meint ihr das wäre Quatsch?
Pinguinchen
3774 Beiträge
12.12.2017 08:56
Zitat von Zwilli-Mami:

Das mag ja sein und nur das alleinige aufwachen hat mich bisher auch nicht gestört. Ich habe auch immer gerne gestillt, aber seit es sich anfühlt, als wenn ich einen kleinen Piranja an meiner Brust hätte, ist für mich die Grenze erreicht. Ich will ihn ja auch nicht auf kalten Entzug setzen. Hab mir jetzt überlegt, alle 3 bis 4 Tage die Still-Sperrstunde etwas weiter nach hinten zu legen. Oder meint ihr das wäre Quatsch?

Er kann ja keine Uhrlesen.
Vllt sollte der Papa ihn einfach einige Tage (zb am WE) übernehmen und die Flasche mit Kuhmilch anbieten.
Zwilli-Mami
163 Beiträge
12.12.2017 08:56
Zitat von NiAn:

Pre musst du nicht zwingend anbieten, reines Wasser oder auch normale Milch ist eigentlich aussreichend. Hast du mal probiert Getränke aus einem Becher oder einer Schnabeltasse (bzw. Flasche, da gibt es ja auch die se Schnabeltüllen) anzubieten?

Ansonsten hast du eigentlich 2 Möglichkeiten abzustillen.

1. Du kannst es nach dem Gordonprogramm probieren und nach und nach abstillen oder du kannst.

2. von jetzt auf gleich aufhören zu stillen und liebevoll begleiten und Alternativen anbieten.

Wichtig ist wirklich konsequenz und das du hinter deiner Entscheidung stehst, ohne Zweifel. SObald nur ein geringer rest an Zweifel bleibt wird es für dich schier unmöglich den Abstillprozess durchzuhalten, sobald du aber einknickst und wieder stillst machst du es dir und deinen Kindern schwieriger.

Natürlich werden sie meckern, natürlich werden sie weinen und schreien. Durch das abstillen fällt ein riesen Stück weg. Das stillen begleitet sie bereits ihr ganzes Leben lang, es ist schwer von liebgewonnen Abschied zu nehmen. Sie dürfen darüber traurig und wütend sein, sei für sie da und tröste sie und fange ihre Wut udn Trauer ab. Es ist deine Entscheidung abzustillen und nicht ihre daher musst auch du mit dem Protest fertig werden. Aber es ist DEIN Körper und DEINE Entscheidung und wenn DU das willst dann müssen deine Kinder da durch und sie werden es durchstehen, gemeisam mit dir. Dein Wunsch des Abstillens ist legitim und nachvollziehbar und keines Wegs verwerflich. Deine Mäuse sind da eben nur noch nicht so weit um deine Entscheidung nachzuvollziehen!

Der Spuk hört aber meist nach ein paar Tagen, spätestens nach 1-2 Wochen auf und sie werden mit dem Verlust der Brust gut zurecht kommen. Ob sie durch das abstillen aber besser schlafen, steht auf einem anderen Blatt


Danke für deine ausführliche Antwort! Ich werde mir das Gordonprogramm ansehen, von jetzt auf gleich Abstillen möchte ich Ihnen nicht antun. Mir tut es ja auch im Herzen weh sie so traurig zu sehen, aber blutige Brustwarzen sind echt keine Alternative. Über Tag stille ich ja auch schon seit längerer Zeit nicht mehr.
Zwilli-Mami
163 Beiträge
12.12.2017 08:58
Zitat von Pinguinchen:

Zitat von Zwilli-Mami:

Das mag ja sein und nur das alleinige aufwachen hat mich bisher auch nicht gestört. Ich habe auch immer gerne gestillt, aber seit es sich anfühlt, als wenn ich einen kleinen Piranja an meiner Brust hätte, ist für mich die Grenze erreicht. Ich will ihn ja auch nicht auf kalten Entzug setzen. Hab mir jetzt überlegt, alle 3 bis 4 Tage die Still-Sperrstunde etwas weiter nach hinten zu legen. Oder meint ihr das wäre Quatsch?

Er kann ja keine Uhrlesen.
Vllt sollte der Papa ihn einfach einige Tage (zb am WE) übernehmen und die Flasche mit Kuhmilch anbieten.


Ja das haben wir auch schon probiert, aber da wird er noch wütender als bei mir
funkelmaus2009
11212 Beiträge
12.12.2017 09:20
Zitat von Zwilli-Mami:

Zitat von Pinguinchen:

Zitat von Zwilli-Mami:

Das mag ja sein und nur das alleinige aufwachen hat mich bisher auch nicht gestört. Ich habe auch immer gerne gestillt, aber seit es sich anfühlt, als wenn ich einen kleinen Piranja an meiner Brust hätte, ist für mich die Grenze erreicht. Ich will ihn ja auch nicht auf kalten Entzug setzen. Hab mir jetzt überlegt, alle 3 bis 4 Tage die Still-Sperrstunde etwas weiter nach hinten zu legen. Oder meint ihr das wäre Quatsch?

Er kann ja keine Uhrlesen.
Vllt sollte der Papa ihn einfach einige Tage (zb am WE) übernehmen und die Flasche mit Kuhmilch anbieten.


Ja das haben wir auch schon probiert, aber da wird er noch wütender als bei mir
Bist Du dann anwesend? Meist funktioniert Papa nur, wenn Mama nicht greifbar
NiAn
12558 Beiträge
12.12.2017 10:00
Zitat von funkelmaus2009:

Zitat von Zwilli-Mami:

Zitat von Pinguinchen:

Zitat von Zwilli-Mami:

Das mag ja sein und nur das alleinige aufwachen hat mich bisher auch nicht gestört. Ich habe auch immer gerne gestillt, aber seit es sich anfühlt, als wenn ich einen kleinen Piranja an meiner Brust hätte, ist für mich die Grenze erreicht. Ich will ihn ja auch nicht auf kalten Entzug setzen. Hab mir jetzt überlegt, alle 3 bis 4 Tage die Still-Sperrstunde etwas weiter nach hinten zu legen. Oder meint ihr das wäre Quatsch?

Er kann ja keine Uhrlesen.
Vllt sollte der Papa ihn einfach einige Tage (zb am WE) übernehmen und die Flasche mit Kuhmilch anbieten.


Ja das haben wir auch schon probiert, aber da wird er noch wütender als bei mir
Bist Du dann anwesend? Meist funktioniert Papa nur, wenn Mama nicht greifbar


ich finde das immer recht schwierig das dem Papa zu übergeben. Man klaut den Kindern so nicht nur die vertraute Brust sondern dazu auch Mama. So klaut man nur die Brust aber man hat die Mama noch, das finde ich persönlich nicht mehr ganz so hart.

Ich glaube für euch wäre aber wirklich das Abstillprogramm nach Gordon was
Pinguinchen
3774 Beiträge
12.12.2017 17:11
Zitat von NiAn:

Zitat von funkelmaus2009:

Zitat von Zwilli-Mami:

Zitat von Pinguinchen:

...


Ja das haben wir auch schon probiert, aber da wird er noch wütender als bei mir
Bist Du dann anwesend? Meist funktioniert Papa nur, wenn Mama nicht greifbar


ich finde das immer recht schwierig das dem Papa zu übergeben. Man klaut den Kindern so nicht nur die vertraute Brust sondern dazu auch Mama. So klaut man nur die Brust aber man hat die Mama noch, das finde ich persönlich nicht mehr ganz so hart.

Ich glaube für euch wäre aber wirklich das Abstillprogramm nach Gordon was

Viele Kinder stresst es aber die Brust zu sehen und nicht zu bekommen. Bei Papa gibt es das nicht. Der hat andere Betuhigubgsmethoden. Das klappt natürlich nur bei Kindern, die eine gute Beziehung zum Papa haben und sich generell von ihn trösten lassen
dkaddl
14070 Beiträge
12.12.2017 22:29
Ich denke dass sich Dein Zwerg daran gewöhnt hat dass er wenn er aufwacht die Brust bekommt, das hat meist dann nichts mit Hunger zu tun sondern eher mit Gewohnheit und dem Gefallen am nuckeln.
Ich denke um die Milch geht es ihm nicht deshalb will er die in dem Moment weder von Dir noch von Papa.
Ich weiß das klingt hart aber das bekommst Du nur weg in dem Du eisern die Brust verweigerst, natürlich nicht die ganze Nacht weil irgendwann hat er vermutlich hunger, aber Du weißt ja nach welcher Zeit das ist.
Wenn Du zB denkst vier Stunden kann er ohne Probleme aushalten dann solltest Du dazwischen ihn ohne Busen beruhigen. Leider dauert das ein paar Tage bis er das akzeptieren wird, aber nach drei vier Tagen wirst du merken dass es besser wird und er immer kürzer meckert.

Ich kann verstehen dass du aufhören willst zu stillen wenn du gebissen wirst, das war bei meiner Maus auch der Grund damals aufzuhören.
Abgestillt habe ich in dem ich Salbeitee getrunken habe (ein paar Tage fast nur, nichts anderes sonst)und wenn die Brust zu hart war diese etwas abgepumpt habe, nur soviel notwendig war dass es nicht mehr schmerzt, die Milch sollte ja nicht wieder gebildet werden. Das abstillen hat so problemlos geklappt und war schnell erledigt.
Milchpulver kaufen brauchst in dem Alter wirklich nicht mehr da reicht normale Kuhmilch.

Viel Erfolg!
Zwilli-Mami
163 Beiträge
13.12.2017 07:22
Danke! ?
Zwilli-Mami
163 Beiträge
10.01.2018 07:08
Guten Morgen liebe Mamis,
Ich habe über Weihnachten nun endlich abgestillt. Mir und meinem Körper geht es da mit nun besser. Unser kleinerer hat es auch ganz erfolgreich weggesteckt. Er kommt 1x in der Nacht trinkt etwas Wasser und schläft dann bis um 7 Uhr. Nun kommt aber das große aber. Mein großer ( der sensiblere von beiden), schläft jetzt auch immerhin länger als 2 Stunden durch und kommt dann so gegen 2 bis 3 Uhr (gehen um 18:30Uhr ins Bett). Aber dann wühlt er sich fast 2 Stunden herum und jauelt, quakt und weint auch irgenwann ganz fürchterlich. Ich hab ihm jetzt schon ein paar mal Brei nachts gegeben, weil ich das Gefühl hatte er hat Hunger. So ab 2Uhr schläft er überhaupt nur noch Stirn an Stirn mit mir und den Händen in meinem Gesicht oder Dekoltee. Ich hab das Gefühl, er hätte die Brust doch noch gebraucht. Ich hab so ein schlechtes Gewissen. Habt ihr Ideen wie ich ihm helfen kann? Schnuller wollten sie bisher nie. Wenn ihm das kuscheln reichen würde, wäre ja alles gut aber er wirkt nachts so unglücklich. Sobald wir aus dem Familienbett ins Wohnzimmer wandern, ist er etwas entspannter. Über Tag ist auch alles gut, obwohl er schon etwas quakiger ist als sonst. LG eine ratlose Zwillings-Mama
dkaddl
14070 Beiträge
10.01.2018 07:56
Vielleicht braucht Dein Großer einfach noch etwas sich daran zu gewöhnen ohne nuckeln einzuschlafen. Er durfte das jetzt so lange, vielleicht tut er sich einfach schwer ohne nuckeln zu schlafen. Ich würde immer wieder den Schnuller geben vielleicht nimmt er den irgendwann und tut sich dann leichter einzuschlafen.
Wenn er Hunger hat warum gibst Du ihm keine Milchflasche? Bzw. falls er keine Flasche nimmt dann aus der Tasse....Brei nachts ist für mich was das gar nicht geht. sie sollen ja den Unterschied zwischen Tag und Nacht wissen!
Viel Erfolg!
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