Mütter- und Schwangerenforum

Wahl des passenden Papas

Gehe zu Seite:
Anonym 196374
0 Beiträge
01.01.2018 19:26
Zitat von wolkenschaf:

Zitat von Anonym 196374:

Zitat von born-in-helsinki:

Wie soll denn der kontakt ablaufen mit dem freund? Zieht ihr zusammen? Wenn er so einen kinderwunsch hst, will er sein kind sicher täglich sehen
Beim ex wäre es relativ klar wie es laufen würde.....

Muss sagrn das ich es klasse finde das dein ex sich anbietet und "sich noch ein kind ans bein bindet".
Ich kann mir aber vorstellen das es für die neue schwer wird


Nein wir würden erstmal nicht zusammen ziehen. Ein täglicher Kontakt ist aber kein Problem dank der Entfernung.

Mein jetziges Kind sieht den Papa ebenfalls mehrmals die Woche und wann immer möglich mehrtägig am Stück. Er wollte schon immer viele Kinder. Da kam uns allerdings die Trennung dazwischen und seine jetzige Partnerin ist leider unfruchtbar. Sie möchten auch adoptieren, was sich aber eben erübrigen würde, wenn mein Expartner der Vater auch von Kind Zwei wird.


Hat das Kind dann 3 gleichberechtigte Elternteile?


Nein, sie steht rechtlich außen vor. Aber ich würde sie, wie beim ersten Kind auch, als vollwertige Bonusmama ansehen. Im Alltag hätte sie, wie jetzt auch, gleiches Mitspracherecht.
NiAn
13904 Beiträge
01.01.2018 19:27
Wie alt war denn Kind eins als die bonusmama dazu kam?
Anonym 196374
0 Beiträge
01.01.2018 19:28
Zitat von cooky:

Zitat von Anonym 196374:

Zitat von Katheryna:

Ich weiß ehrlich nicht, ob ich es überhaupt machen würde. Man kann es sich wohl nur wirklich vorstellen, wenn man wirklich in der Situation ist. An sich würde ich spontan sagen, auf den richtigen Partner warten und hoffen.
Ich verstehe den Kinderwunsch voll und ganz, aber ich wage mal zu behaupten, dass ich es leichter finde auf ein weiteres Kind zu verzichten, als ganz auf Kinder zu verzichten und du hast bereits eine Tochter.
Wie gesagt, das heißt nicht, dass ich deinen Wunsch nach einem weiteren Kind nicht verstehen kann, ich hatte/habe ihn ebenso.
Aber für mich käme auch nur eine anonyme Samenspende infrage. Natürlich ist es schön, wenn das Kind seinen Vater kennt, aber das ist auch nicht alles.

Zum Ex: Er ist in einer Beziehung. Es kann natürlich sein, dass weiterhin alles harmonisch abläuft. Aber was, wenn seine neue Freundin nicht klar kommt, mit der Tatsache, dass du wieder schwanger bist, ein Baby im Arm hälst, das noch das ihres Freundes ist. Was wenn sie ihn soweit bringt, dass er das alleinige Sorgerecht beantragt, damit durchkommt (warum auch immer) und dann lebt das Kind beim Vater und einer "Ersatz"Mama. Ist wahrscheinlich der schlimmste und vllt auch ein ungewöhnlicher Fall. Ich hoffe, ich trete dir damit nicht zu nahe, aber das wäre so mein erster Gedanke dabei.

Der Freund: Finde ich auch schwierig, wenn vllt. auch etwas weniger. Aber hat er eine wirkliche Vorstellung davon, was es heißt Vater zu werden? Oder was es für ihn in dieser speziellen Situation heißt? Welche Rechte hat er? Wie läuft es bei Uneinigkeiten? Was, wenn er doch einmal heiratet? Was ist dann mit dir als "gewünschte Schwiegertochter" (oder so ähnlich ), wie du gemeint hast, dass dich seine Eltern sehen.

Natürlich kann alles super funktionieren, aber ein Kind so zu planen, wäre nicht meine erste Wahl.


Ehrlich gesagt, habe ich genau so auch gedacht. Ich hab ein Kind, sei glücklich damit. Das änderte sich allerdings wirklich schlagartig mit der Diagnose und dem Zeitdruck.

Anonym ist für mich ausgeschlossen. Jedes Kind sollte in meinen Augen nach Möglichkeit einen liebenden Papa haben. Ich hab zwei zur Wahl, da verzichte ich nicht absichtlich.

Die Angst, dass man mir ein Kind wegnimmt, besteht nicht. Sonst hätte sie das bei Nummer eins auch tun können und wir sind wirklich gut befreundet. Man weiß es natürlich nie, das stimmt. Aber die Gefahr hat man ja quasi bei jedem Mann.

Der Freund ist sich der Verantwortung bewusst. Natürlich kommt es da auf die Praxis an, in der Theorie ist es immer leicht. Sollte er doch eine Partnerin finden, wäre es quasi die gleiche Situation wie bei Kind eins. Und ich hoffe, dann sind wir auch nach wie vor gute Eltern.

Meine erste Wahl ist natürlich auch eine heile Familie mit Mann auf ewig, Kinder, Haus und Hund. Aber die Option ist zeitlich nicht drin.


Aber das erste Kind entstand doch, als sie noch gar keine Rolle spielte. Das ist ja jetzt schon eine andere Voraussetzung.


Sie lernte meinen Ex kennen, da war ich kurz vor der Geburt. Sie hat mein Kind also quasi von Anfang an mit aufgezogen.
Der Unterschied wäre nun lediglich, dass sie die Schwangerschaft noch mit bekommt.
Katheryna
1708 Beiträge
01.01.2018 19:28
Zitat von cooky:

Zitat von Anonym 196374:

Zitat von Katheryna:

Ich weiß ehrlich nicht, ob ich es überhaupt machen würde. Man kann es sich wohl nur wirklich vorstellen, wenn man wirklich in der Situation ist. An sich würde ich spontan sagen, auf den richtigen Partner warten und hoffen.
Ich verstehe den Kinderwunsch voll und ganz, aber ich wage mal zu behaupten, dass ich es leichter finde auf ein weiteres Kind zu verzichten, als ganz auf Kinder zu verzichten und du hast bereits eine Tochter.
Wie gesagt, das heißt nicht, dass ich deinen Wunsch nach einem weiteren Kind nicht verstehen kann, ich hatte/habe ihn ebenso.
Aber für mich käme auch nur eine anonyme Samenspende infrage. Natürlich ist es schön, wenn das Kind seinen Vater kennt, aber das ist auch nicht alles.

Zum Ex: Er ist in einer Beziehung. Es kann natürlich sein, dass weiterhin alles harmonisch abläuft. Aber was, wenn seine neue Freundin nicht klar kommt, mit der Tatsache, dass du wieder schwanger bist, ein Baby im Arm hälst, das noch das ihres Freundes ist. Was wenn sie ihn soweit bringt, dass er das alleinige Sorgerecht beantragt, damit durchkommt (warum auch immer) und dann lebt das Kind beim Vater und einer "Ersatz"Mama. Ist wahrscheinlich der schlimmste und vllt auch ein ungewöhnlicher Fall. Ich hoffe, ich trete dir damit nicht zu nahe, aber das wäre so mein erster Gedanke dabei.

Der Freund: Finde ich auch schwierig, wenn vllt. auch etwas weniger. Aber hat er eine wirkliche Vorstellung davon, was es heißt Vater zu werden? Oder was es für ihn in dieser speziellen Situation heißt? Welche Rechte hat er? Wie läuft es bei Uneinigkeiten? Was, wenn er doch einmal heiratet? Was ist dann mit dir als "gewünschte Schwiegertochter" (oder so ähnlich ), wie du gemeint hast, dass dich seine Eltern sehen.

Natürlich kann alles super funktionieren, aber ein Kind so zu planen, wäre nicht meine erste Wahl.


Ehrlich gesagt, habe ich genau so auch gedacht. Ich hab ein Kind, sei glücklich damit. Das änderte sich allerdings wirklich schlagartig mit der Diagnose und dem Zeitdruck.

Anonym ist für mich ausgeschlossen. Jedes Kind sollte in meinen Augen nach Möglichkeit einen liebenden Papa haben. Ich hab zwei zur Wahl, da verzichte ich nicht absichtlich.

Die Angst, dass man mir ein Kind wegnimmt, besteht nicht. Sonst hätte sie das bei Nummer eins auch tun können und wir sind wirklich gut befreundet. Man weiß es natürlich nie, das stimmt. Aber die Gefahr hat man ja quasi bei jedem Mann.

Der Freund ist sich der Verantwortung bewusst. Natürlich kommt es da auf die Praxis an, in der Theorie ist es immer leicht. Sollte er doch eine Partnerin finden, wäre es quasi die gleiche Situation wie bei Kind eins. Und ich hoffe, dann sind wir auch nach wie vor gute Eltern.

Meine erste Wahl ist natürlich auch eine heile Familie mit Mann auf ewig, Kinder, Haus und Hund. Aber die Option ist zeitlich nicht drin.


Aber das erste Kind entstand doch, als sie noch gar keine Rolle spielte. Das ist ja jetzt schon eine andere Voraussetzung.


Ich denke auch, dass man das so nicht vergleichen kann. Es ist ja etwas ganz anderes, ob mein Freund ein Kind mit in die Beziehung einbringt oder plötzlich vor meinen Augen (wenn auch noch mit meinem Einverständnis) mit einer anderen Frau ein Baby bekommt.
Anonym 196374
0 Beiträge
01.01.2018 19:29
Zitat von NiAn:

Wie alt war denn Kind eins als die bonusmama dazu kam?


Es kam kurz nach dem Kennenlernen zur Welt. Sie kennt das Kind quasi von Geburt an.
Darwin27
7117 Beiträge
01.01.2018 19:42
Ich würde den Ex nehmen. Das klappt seit Jahren. Außerdem wären die Kinder Vollgeschwister. Das spielt m. M. n. eine erhebliche Rolle für die Kinder. Für mich sieht das nach einer Win-Win-Situation aus. Ein Vertrag würde jedoch sicherlich nicht schaden, damit der Stand der Dinge bzw. beide Meinungen festgehalten werden können.

Streit kann es doch überall geben. Das Risiko besteht immer und ist hier nicht unbedingt erhöht.
Anonym 196374
0 Beiträge
01.01.2018 19:46
Zitat von Darwin27:

Ich würde den Ex nehmen. Das klappt seit Jahren. Außerdem wären die Kinder Vollgeschwister. Das spielt m. M. n. eine erhebliche Rolle für die Kinder. Für mich sieht das nach einer Win-Win-Situation aus. Ein Vertrag würde jedoch sicherlich nicht schaden, damit der Stand der Dinge bzw. beide Meinungen festgehalten werden können.

Streit kann es doch überall geben. Das Risiko besteht immer und ist hier nicht unbedingt erhöht.


Was soll in den Vertrag denn rein? irgendwie kann ich dem Sinn gerade nicht folgen. Es gäbe doch keinen Unterschied zu Kind Eins.
KRÄTZÄ
2889 Beiträge
01.01.2018 19:48
Ich würde auch zu Vollgeschwister tendieren. Auch aus dem Gedanken heraus: was, wenn dir was passiert? Die Geschwister könnten womöglich dann getrennt werden. Das wäre sicher sehr schlimm für sie.
01.01.2018 19:58
Zitat von Darwin27:

Ich würde den Ex nehmen. Das klappt seit Jahren. Außerdem wären die Kinder Vollgeschwister. Das spielt m. M. n. eine erhebliche Rolle für die Kinder. Für mich sieht das nach einer Win-Win-Situation aus. Ein Vertrag würde jedoch sicherlich nicht schaden, damit der Stand der Dinge bzw. beide Meinungen festgehalten werden können.

Streit kann es doch überall geben. Das Risiko besteht immer und ist hier nicht unbedingt erhöht.


Was spielt das für eine Rolle für die Kinder? Mir wars relativ Humpe, dass meine Schwester einen anderen Papa hat. Wir wurden gleich behandelt, gleich geliebt und gleich aufgezogen. Sie ist und war immer meine Schwester, auch vor anderen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich machen würde. Wenn du dir wirklich sicher bist, dass du dich auf deinen Ex auch weiterhin verlassen kannst, denke ich dass das die einfachere und komplikationslosere Geschichte wäre. Ihr habt sowas schon mal geregelt und es läuft gut. Seine neue Frau sitzt ebenfalls mit im Boot, also eigentlich die besten Voraussetzungen. Ihr solltet vielleicht nochmal genau absprechen wer welche Rechten und Pflichten hat.

Was würdest du denn deinem großen Kind erzählen? Die Wahrheit? (Reines Interesse, will dir da keinen Strick draus drehen)
born-in-helsinki
16714 Beiträge
01.01.2018 20:01
Puh wenn ich das so les, ist mir das zu eng. Die zweite mama, die mitspracherecht hat, selber keine kinder bekommen kann und dann bei einer anderen frau zusieht wie das baby ihres partners wächst......
Ich hätte bedenken das sie irgendwann durchdreht
Oder sie sich trennen weil sie es nicht aushält, und dein ex dir und dem neuen kind die schuld gibt.
Halbgeschwister wären sie es ja nur auf dem papier, meine halbschwester bezeichne ich auch als schwester und meine kinder sind auch brüder obwohl sie "nur" halbbrüder siind.
Darwin27
7117 Beiträge
01.01.2018 20:04
Zitat von Anonym 196374:

Zitat von Darwin27:

Ich würde den Ex nehmen. Das klappt seit Jahren. Außerdem wären die Kinder Vollgeschwister. Das spielt m. M. n. eine erhebliche Rolle für die Kinder. Für mich sieht das nach einer Win-Win-Situation aus. Ein Vertrag würde jedoch sicherlich nicht schaden, damit der Stand der Dinge bzw. beide Meinungen festgehalten werden können.

Streit kann es doch überall geben. Das Risiko besteht immer und ist hier nicht unbedingt erhöht.


Was soll in den Vertrag denn rein? irgendwie kann ich dem Sinn gerade nicht folgen. Es gäbe doch keinen Unterschied zu Kind Eins.


Doch, es gibt einen Unterschied. Ihr seid nicht zusammen und es gibt eine andere Frau im Leben deines Ex. Du weißt nie, was daraus gemacht wird. Wer wie redet, wie die Situation sich entwickelt. In den Vertrag würde ich die Fakten aufnotieren. Evtl. deinen Ex/und seine Frau als von dir gewünschten Vormund eintragen, sollte dir doch etwas geschehen. Es gibt sicherlich viele weitere Dinge, die dort aufgenommen werden können.

Ein Vertrag, der von beiden Seiten unterzeichnet wird, ist keine Abzocke, kein Trick, sondern regelt die Situation lediglich. Zu aller Sicherheit.
Darwin27
7117 Beiträge
01.01.2018 20:06
Zitat von Walama:

Zitat von Darwin27:

Ich würde den Ex nehmen. Das klappt seit Jahren. Außerdem wären die Kinder Vollgeschwister. Das spielt m. M. n. eine erhebliche Rolle für die Kinder. Für mich sieht das nach einer Win-Win-Situation aus. Ein Vertrag würde jedoch sicherlich nicht schaden, damit der Stand der Dinge bzw. beide Meinungen festgehalten werden können.

Streit kann es doch überall geben. Das Risiko besteht immer und ist hier nicht unbedingt erhöht.


Was spielt das für eine Rolle für die Kinder? Mir wars relativ Humpe, dass meine Schwester einen anderen Papa hat. Wir wurden gleich behandelt, gleich geliebt und gleich aufgezogen. Sie ist und war immer meine Schwester, auch vor anderen.


Wenn das bei dir so war, ist das doch schön. Aber so muss es nicht für alle sein.

Ich habe keine Vollgeschwister. Nur Halb- und Stiefgeschwister. Ich wäre verdammt froh, über eine Schwester/einen Bruder, der die gleichen Eltern hat wie ich.
born-in-helsinki
16714 Beiträge
01.01.2018 20:07
So einen vertrag würde ich aber auch mit dem freund machen.

Mit dem ex evtl noch was wg dem sorgerecht, das er (ubd sie) nicht auf die idee kommt dir das entziehen zu wollen. Immerhin wärst du alleinerziehend und die beiden wären eine "familie".
Kann man alles so drehen
Anonym 196374
0 Beiträge
01.01.2018 20:10
Zitat von born-in-helsinki:

Puh wenn ich das so les, ist mir das zu eng. Die zweite mama, die mitspracherecht hat, selber keine kinder bekommen kann und dann bei einer anderen frau zusieht wie das baby ihres partners wächst......
Ich hätte bedenken das sie irgendwann durchdreht
Oder sie sich trennen weil sie es nicht aushält, und dein ex dir und dem neuen kind die schuld gibt.
Halbgeschwister wären sie es ja nur auf dem papier, meine halbschwester bezeichne ich auch als schwester und meine kinder sind auch brüder obwohl sie "nur" halbbrüder siind.


Ja die Gefahr besteht natürlich. Aber eine Trennung kann immer passieren, Gründe gibt es ja genug.
Mein Expartner hätte mir die Option auch als Single gegeben. Noch bevor er allerdings mit dem "Angebot" um die Ecke kam, sagte seine Partnerin gleich schon, dass sie es toll fände, nochmal mit "uns" (also meinem Ex und mir) dieses Erlebnis einzugehen.
Entscheide ich mich gegen meinen Ex als Vater, wollen sie weiterhin offen adoptieren.
Wir haben da wirklich einen sehr offenen Umgang und Vertrauen zueinander.
born-in-helsinki
16714 Beiträge
01.01.2018 20:15
Dann würde ich ihr die chance auf ein eigenes kind offen lassen und den freund nehmen.

Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 101 mal gemerkt