Mütter- und Schwangerenforum

Das Thema nein zu Sex in der Beziehung

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shelyra
58668 Beiträge
02.01.2018 21:00
ehrlich gesagt: lieber allein und glücklich!
als mit jemand zusammen der meine grenzen nicht akzeptiert. der mich immer wieder nachts vergewaltigt (und ja - nix anderes macht er!)

aber nur du kannst etwas an der situation ändern!
es nämlich akzeptieren. oder endlich die konsequenzen zu ziehen - denn auf reden scheint er ja nicht zu reagieren! oder dich und deine gefühle zu akzeptieren

da du diesen schritt aber anscheinend alleine nicht hinbekommst such dir therapeutische hilfe! der dir hilft deine vergangenheit zu verarbeiten, aber auch deine heutigen grenzen zu wahren!
Anja_FFM
1671 Beiträge
02.01.2018 21:01
Bei uns wurde jahrelanges nein akzeptiert ... ich weiß es nicht mehr genau, wie lange, aber von 15 Jahren Beziehung war die Mehrheit ein komplettes nein.

Es konnte sich aber auch u.a.nur ändern , weil es kann übergriffiges Verhalten gab.

Die Frage wäre dann, ob Du daran arbeiten möchtest, dass es mal so ist oder ob der Status quo für Dich o.k.ist. Bei letzterem würde ich das wohl genauso kommunizieren. Dann ist es an Deinem Partner zu entscheiden, ob das für ihn funktioniert.
nilou
3374 Beiträge
02.01.2018 21:02
Zitat von Anonym 196386:

Ich wollte das jetzt eigentlich gar nicht auf meine Erfahrungen von anderen Situationen ummünzen oder sowas, es geht nicht um Vergangenheit sondern um jetzt, sondern eigentlich nur wissen, ob man seine eigenen Gefühle ändern oder entfernen kann, und ob man irgendwas machen kann, damit der Druck weg geht ich möchte nicht dauernd das Gefühl haben mit eingezogenem Kopf herum zu schleichen und zu hoffen, dass der Tag ohne sowas vorbei geht.
Und Reden hat bisher nichts gebracht. Und wie einige ja schon schrieben, es ist normal, dass er das so will, und entweder ich kann das leisten, oder eben nicht, und dann wäre ich alleine. Und das ist das Problem, dass das die beiden Alternativen zu sein scheinen, dass ich die Wahl hab, entweder mich abzufinden, oder eben alleine zu sein. Daher wollte ich wissen, ob man irgendwie lernen kann.
Ich denke das Problem ist eher, dass ich nein sage, als dass er trotzdem weiter macht/versucht. Denn niemand wird dauernd ein nein akzeptieren. Daher wird es hier wohl keine Lösung geben für das Problem. Jetzt hab ich wieder alles verdreht. Erst wollte ich wissen, ob mein nein ok ist, und auch ein Partner es akzeptieren muss, und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, das dass Problem nicht zu lösen ist, denn kein Mann wird ein nein akzeptieren, schon gar nicht dauernd. Daher kann ich es von meinem auch nicht erwarten.

Und es hatte jemand gefragt: Ja, das war schon immer so, dass ich das nicht mag. Aber alleine sein möchte ich auch nicht.

Und wegen dem beim Schlafen. Wenn er nicht weiß, dass ich wach bin, kann er ja denke ich auch nicht wissen, dass ich das nicht will, schließlich denkt er ja ich schlafe. Daher überschreitet er dort doch eigentlich keine Grenze? Nur ich mag es nicht, und stelle mich trotzdem schlafend, kann nicht anders.


Und auch hier ganz klar Therapie. Nur durch so eine wirst du dir mal klar was du willst, was nicht und lernst dazu zu stehen.

Und sorry, lieber allein als mit so einem Typen zusammen. Aber du hast so wenig Selbstwertgefühl das du dich ernsthaft fragst was du ändern musst um das zu ertragen anstatt dich zu fragen, was dein Typ ändern sollte.
Morly
1643 Beiträge
02.01.2018 21:07
Zitat von Anonym 196386:

Ich wollte das jetzt eigentlich gar nicht auf meine Erfahrungen von anderen Situationen ummünzen oder sowas, es geht nicht um Vergangenheit sondern um jetzt, sondern eigentlich nur wissen, ob man seine eigenen Gefühle ändern oder entfernen kann, und ob man irgendwas machen kann, damit der Druck weg geht ich möchte nicht dauernd das Gefühl haben mit eingezogenem Kopf herum zu schleichen und zu hoffen, dass der Tag ohne sowas vorbei geht.
Und Reden hat bisher nichts gebracht. Und wie einige ja schon schrieben, es ist normal, dass er das so will, und entweder ich kann das leisten, oder eben nicht, und dann wäre ich alleine. Und das ist das Problem, dass das die beiden Alternativen zu sein scheinen, dass ich die Wahl hab, entweder mich abzufinden, oder eben alleine zu sein. Daher wollte ich wissen, ob man irgendwie lernen kann.
Ich denke das Problem ist eher, dass ich nein sage, als dass er trotzdem weiter macht/versucht. Denn niemand wird dauernd ein nein akzeptieren. Daher wird es hier wohl keine Lösung geben für das Problem. Jetzt hab ich wieder alles verdreht. Erst wollte ich wissen, ob mein nein ok ist, und auch ein Partner es akzeptieren muss, und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, das dass Problem nicht zu lösen ist, denn kein Mann wird ein nein akzeptieren, schon gar nicht dauernd. Daher kann ich es von meinem auch nicht erwarten.

Und es hatte jemand gefragt: Ja, das war schon immer so, dass ich das nicht mag. Aber alleine sein möchte ich auch nicht.

Und wegen dem beim Schlafen. Wenn er nicht weiß, dass ich wach bin, kann er ja denke ich auch nicht wissen, dass ich das nicht will, schließlich denkt er ja ich schlafe. Daher überschreitet er dort doch eigentlich keine Grenze? Nur ich mag es nicht, und stelle mich trotzdem schlafend, kann nicht anders.


Genau, er kann nicht wissen, ob es dir gefällt, wenn er denkt du würdest schlafen. Dieses Problem ließe sich einfach aus der Welt schaffen, indem er sich einfach mal vorher erkundigen würde, ob das für dich überhaupt ok ist.

Du sagst nein und er übergeht dich einfach ständig. Das ist respektlos und übergriffig. Eine Frau (und natürlich auch ein Mann) kann so oft NEIN sagen wie sie will. Es ist dein Recht, es ist dein Körper!
Falls es den Partner stört, wenn es nicht häufig genug Sex gibt, steht es ihm frei, Konsequenzen zu ziehen.

Verstehe ich es richtig, dass du gerade Ratschläge suchst, so gefühlskalt zu werden, dass du es schaffst, ihm häufiger zur Verfügung zu stehen?
Also bitte, warum willst du lieber sowas über dich ergehen lassen, als allein zu sein?
Hattest du schon einmal professionelle Hilfe wegen deiner Erlebnisse in deiner Kindheit? Du sagst zwar, es ginge nicht um früher sondern um jetzt, aber das eine wirkt sich doch auf das andere aus.

Ich hoffe du kannst eines Tages erkennen, dass du sowas nicht nötig hast weil du viel zu wervoll dafür bist!
Anonym 1963861
0 Beiträge
02.01.2018 21:13
Zitat von Anonym 196386:

Ich wollte das jetzt eigentlich gar nicht auf meine Erfahrungen von anderen Situationen ummünzen oder sowas, es geht nicht um Vergangenheit sondern um jetzt, sondern eigentlich nur wissen, ob man seine eigenen Gefühle ändern oder entfernen kann, und ob man irgendwas machen kann, damit der Druck weg geht ich möchte nicht dauernd das Gefühl haben mit eingezogenem Kopf herum zu schleichen und zu hoffen, dass der Tag ohne sowas vorbei geht.
Und Reden hat bisher nichts gebracht. Und wie einige ja schon schrieben, es ist normal, dass er das so will, und entweder ich kann das leisten, oder eben nicht, und dann wäre ich alleine. Und das ist das Problem, dass das die beiden Alternativen zu sein scheinen, dass ich die Wahl hab, entweder mich abzufinden, oder eben alleine zu sein. Daher wollte ich wissen, ob man irgendwie lernen kann.
Ich denke das Problem ist eher, dass ich nein sage, als dass er trotzdem weiter macht/versucht. Denn niemand wird dauernd ein nein akzeptieren. Daher wird es hier wohl keine Lösung geben für das Problem. Jetzt hab ich wieder alles verdreht. Erst wollte ich wissen, ob mein nein ok ist, und auch ein Partner es akzeptieren muss, und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, das dass Problem nicht zu lösen ist, denn kein Mann wird ein nein akzeptieren, schon gar nicht dauernd. Daher kann ich es von meinem auch nicht erwarten.

Und es hatte jemand gefragt: Ja, das war schon immer so, dass ich das nicht mag. Aber alleine sein möchte ich auch nicht.

Und wegen dem beim Schlafen. Wenn er nicht weiß, dass ich wach bin, kann er ja denke ich auch nicht wissen, dass ich das nicht will, schließlich denkt er ja ich schlafe. Daher überschreitet er dort doch eigentlich keine Grenze? Nur ich mag es nicht, und stelle mich trotzdem schlafend, kann nicht anders.


Genau an dieser Problematik ist meine Ehe gescheitert. Ich hatte dauerhafte Unlust und er natürlich Bedürfnisse. Am Anfang hab Ich meist mitgemacht, weil das ja eben „so gehört“. Wirklich Spaß hätte ich aber da schon nicht dabei. Irgendwann wurde es für mich immer schlimmer und ich war jedes Mal froh, wenn es vorbei war. Ich hab dann immer häufiger nein gesagt, was dann zu großen Konflikten in der Beziehung führte. Wir haben unendlich oft diskutiert, gestritten, er hat mich emotional erpresst und ich ihn enttäuscht. Irgendwann wären wir an einem Punkt, wo ich froh war, wenn er nicht zuhause war, weil ich immer die Angst hatte, dass er wieder will und ich ihm das Bedürfnis nicht erfüllen kann und will und es dann wieder Diskussionen und Streit gibt und er schlechte Laune hat. Ich hatte dauerhaft ein schlechtes Gewissen und gleichzeitig wollte ich absolut nicht mit ihm schlafen. Ab und zu habe ich es natürlich trotzdem getan, aber auch das war ihm nie genug, was er auch zum Ausdruck gebracht hat. Wir haben dann versucht mit einer Paar/Sexualtherapie unsere Beziehung zu retten, mussten aber einsehen, dass bereits zu viel über einen zu langen Zeitraum kaputt gegangen war. Die Trennung war für uns beide eine Befreiung. Mir geht es emotional deutlich besser und ich kann neu zu meiner sexualität finden und er hat eine neue Freundin und kann auch seine Bedürfnisse endlich ausleben. Ich bin jetzt viel glücklicher als in der Beziehung, weil der Druck von mir abgefallen ist.
Auch wenn ich verstehe kann, warum du nicht immer zu deinem Nein stehen kannst, Nein heißt trotzdem Nein und sollte es auch immer bleiben. Und gerade wenn bei dir da eine Vorgeschichte eine Rolle spielt, dann erst recht.
Anonym 1963862
0 Beiträge
02.01.2018 21:26
Liebe TS, bitte hör auf dich selber verbiegen zu wollen damit du öfter und besser als Sexobjekt für ihn herhalten kannst. Mein Mann ist deinem sehr ähnlich vom Verhalten und ich lass mir das auch nicht gefallen. Dann hat er eben andauernd schlechte Laune, bedrängt mich ständig, redet andauernd von diesem bescheidenen Thema - aber Nein heißt Nein. Basta.
Ich habe fast durchgehend Unlust gepaart vor allem mit der Unfähigkeit, an der richtigen Stelle die nötige Feuchtigkeit zu bilden. Selbst wenn wir es dann versuchen, wenn ich mal ein Fünkchen Lust verspüre funktioniert es körperlich einfach nicht. Ich habe es auch ein paar Mal über mich ergehen lassen, dann mit ausreichend viel Gleitgel - aber ich will kein Objekt sein, dass man so oder so zum Funktionieren bringt. Also heißt es hier strikt Nein, wenn ich nicht will und es ist mir scheiß egal, ob ihm das passt oder nicht. Ich hasse dieses Thema, und mittlerweile werde ich richtig sauer wenn er auch nur ansatzweise über dieses Thema redet oder mich berührt, z. B. an den Brüsten oder Po.
Ihr könnt euch das nicht vorstellen, jeden verdammten Tag kommt das Thema Sex/Männer die durch Sexmangel fremdgehen/Beziehungsprobleme wegen fehlendem Sex auf den Tisch. Jeeeeden verdammten Tag im Jahr!
Und ich weiß nicht wie oft ich gesagt habe, dass ich nichts davon hören will, er mich damit unter Druck setzt und abwarten muss, bis ich von alleine wieder will. Wenn er mich mal ein paar Tage komplett in Ruhe ließe, könnte ich wieder versuchen Lust daran zu empfinden oder es zumindest mal versuchen.
Kuscheln im Bett geht nicht ohne Versuche seinerseits, "nur" kuscheln ist ja blöde. Und wenn wir doch mal Sex hatten, heißt es spätestens zwei Tage später "Das letzte Mal ist aber schon wieder so lange her" ... oder letztens, "seit 10 Tagen hatten wir wieder nicht ...". Argh!

Er weigert sich auch standhaft Pornos zu gucken, und Selbstbefriedigung will er auch nicht. Ob er es dann doch mal unter der Dusche macht weiß ich nicht, ich hoffe es aber. Wenn ich ihm diese Dinge vorschlage wird er sauer und meint, es geht nicht um den Druck. Für ihn sei Sex das Gleiche wie das Kuscheln für mich und wenn wir keinen haben, fühlt er sich ungeliebt.
Norimena
948 Beiträge
02.01.2018 21:34
Zitat von Anonym 1963862:

Liebe TS, bitte hör auf dich selber verbiegen zu wollen damit du öfter und besser als Sexobjekt für ihn herhalten kannst. Mein Mann ist deinem sehr ähnlich vom Verhalten und ich lass mir das auch nicht gefallen. Dann hat er eben andauernd schlechte Laune, bedrängt mich ständig, redet andauernd von diesem bescheidenen Thema - aber Nein heißt Nein. Basta.
Ich habe fast durchgehend Unlust gepaart vor allem mit der Unfähigkeit, an der richtigen Stelle die nötige Feuchtigkeit zu bilden. Selbst wenn wir es dann versuchen, wenn ich mal ein Fünkchen Lust verspüre funktioniert es körperlich einfach nicht. Ich habe es auch ein paar Mal über mich ergehen lassen, dann mit ausreichend viel Gleitgel - aber ich will kein Objekt sein, dass man so oder so zum Funktionieren bringt. Also heißt es hier strikt Nein, wenn ich nicht will und es ist mir scheiß egal, ob ihm das passt oder nicht. Ich hasse dieses Thema, und mittlerweile werde ich richtig sauer wenn er auch nur ansatzweise über dieses Thema redet oder mich berührt, z. B. an den Brüsten oder Po.
Ihr könnt euch das nicht vorstellen, jeden verdammten Tag kommt das Thema Sex/Männer die durch Sexmangel fremdgehen/Beziehungsprobleme wegen fehlendem Sex auf den Tisch. Jeeeeden verdammten Tag im Jahr!
Und ich weiß nicht wie oft ich gesagt habe, dass ich nichts davon hören will, er mich damit unter Druck setzt und abwarten muss, bis ich von alleine wieder will. Wenn er mich mal ein paar Tage komplett in Ruhe ließe, könnte ich wieder versuchen Lust daran zu empfinden oder es zumindest mal versuchen.
Kuscheln im Bett geht nicht ohne Versuche seinerseits, "nur" kuscheln ist ja blöde. Und wenn wir doch mal Sex hatten, heißt es spätestens zwei Tage später "Das letzte Mal ist aber schon wieder so lange her" ... oder letztens, "seit 10 Tagen hatten wir wieder nicht ...". Argh!

Er weigert sich auch standhaft Pornos zu gucken, und Selbstbefriedigung will er auch nicht. Ob er es dann doch mal unter der Dusche macht weiß ich nicht, ich hoffe es aber. Wenn ich ihm diese Dinge vorschlage wird er sauer und meint, es geht nicht um den Druck. Für ihn sei Sex das Gleiche wie das Kuscheln für mich und wenn wir keinen haben, fühlt er sich ungeliebt.


Mhhh...
Aber auch bei euch muss es doch für ihn eine Lösung geben, ich kann dich verstehen. Aber ich kann auch ihn verstehen, das frustriert ja auch.
Ich kann nicht ganz verstehen, wie dir das Zitat scheißegal sein kann, wenn du ihn liebst.
Was nicht bedeuten soll, dass du gegen deinen Willen Sex mit ihm haben sollst, bitte nicht falsch verstehen.
Marf
17269 Beiträge
02.01.2018 22:24
TS, du stellst dich schlafend und er macht w a s ? Also ich sage jetzt mal das er genau weiß das du nicht schläfst.Den ich kann mir absolut keine Situation vorstellen die ein weiterschlafen zulassen würde.
Und damit überschreitet er natürlich eine Grenze,egal ob nun schlafend oder wach - du bist kein Ding,du schläfst aber deswegen hören doch deine gesetzten Grenzen nicht auf zu existieren.
Pinguinchen
3774 Beiträge
02.01.2018 22:36
Das Thema übergriff im Schlaf ausgenommen:

Wäre die sexuelle Öffnung eurer Beziehung eine Lösung? Wenn er ganz offiziell mit anderen Frauen schlafen darf (Joyclub, Tinder, Bordell)?
Vielleicht hilft es euch auch Abmachungen zu treffen, wie 2x im Monat ein Handjob, 1x im Monat Sex oder so. Dafür lässt er dich sonst in Ruhe.

So oder so wäre eine Paartherapie sicher sinnvoll.
Anonym 1963862
0 Beiträge
02.01.2018 22:36
Zitat von Norimena:

Zitat von Anonym 1963862:

Liebe TS, bitte hör auf dich selber verbiegen zu wollen damit du öfter und besser als Sexobjekt für ihn herhalten kannst. Mein Mann ist deinem sehr ähnlich vom Verhalten und ich lass mir das auch nicht gefallen. Dann hat er eben andauernd schlechte Laune, bedrängt mich ständig, redet andauernd von diesem bescheidenen Thema - aber Nein heißt Nein. Basta.
Ich habe fast durchgehend Unlust gepaart vor allem mit der Unfähigkeit, an der richtigen Stelle die nötige Feuchtigkeit zu bilden. Selbst wenn wir es dann versuchen, wenn ich mal ein Fünkchen Lust verspüre funktioniert es körperlich einfach nicht. Ich habe es auch ein paar Mal über mich ergehen lassen, dann mit ausreichend viel Gleitgel - aber ich will kein Objekt sein, dass man so oder so zum Funktionieren bringt. Also heißt es hier strikt Nein, wenn ich nicht will und es ist mir scheiß egal, ob ihm das passt oder nicht. Ich hasse dieses Thema, und mittlerweile werde ich richtig sauer wenn er auch nur ansatzweise über dieses Thema redet oder mich berührt, z. B. an den Brüsten oder Po.
Ihr könnt euch das nicht vorstellen, jeden verdammten Tag kommt das Thema Sex/Männer die durch Sexmangel fremdgehen/Beziehungsprobleme wegen fehlendem Sex auf den Tisch. Jeeeeden verdammten Tag im Jahr!
Und ich weiß nicht wie oft ich gesagt habe, dass ich nichts davon hören will, er mich damit unter Druck setzt und abwarten muss, bis ich von alleine wieder will. Wenn er mich mal ein paar Tage komplett in Ruhe ließe, könnte ich wieder versuchen Lust daran zu empfinden oder es zumindest mal versuchen.
Kuscheln im Bett geht nicht ohne Versuche seinerseits, "nur" kuscheln ist ja blöde. Und wenn wir doch mal Sex hatten, heißt es spätestens zwei Tage später "Das letzte Mal ist aber schon wieder so lange her" ... oder letztens, "seit 10 Tagen hatten wir wieder nicht ...". Argh!

Er weigert sich auch standhaft Pornos zu gucken, und Selbstbefriedigung will er auch nicht. Ob er es dann doch mal unter der Dusche macht weiß ich nicht, ich hoffe es aber. Wenn ich ihm diese Dinge vorschlage wird er sauer und meint, es geht nicht um den Druck. Für ihn sei Sex das Gleiche wie das Kuscheln für mich und wenn wir keinen haben, fühlt er sich ungeliebt.


Mhhh...
Aber auch bei euch muss es doch für ihn eine Lösung geben, ich kann dich verstehen. Aber ich kann auch ihn verstehen, das frustriert ja auch.
Ich kann nicht ganz verstehen, wie dir das Zitat scheißegal sein kann, wenn du ihn liebst.
Was nicht bedeuten soll, dass du gegen deinen Willen Sex mit ihm haben sollst, bitte nicht falsch verstehen.


Es geht bei uns schon so lange, es fing in der ersten Schwangerschaft langsam an mit der weniger werdenden Unlust, am Ende hatte ich gar keine. Damals ging es aber noch, nach der Geburt habe ich ca. ein Jahr gebraucht um wieder richtig Lust zu empfinden, es musste sich wieder aufbauen. Fast 2 Jahre nach der ersten Geburt bin ich erneut schwanger geworden, und diesmal hatte ich länger noch Lust und die Möglichkeit. Nach dieser Geburt hat es sich aber nicht mehr richtig erholt, außerdem kommen noch viele Vorfälle dazu die mich von ihm distanziert haben. Und alles zusammen, dazu noch dieses dauernde unter Druck setzen haben dazu geführt dass ich einfach genug davon habe. Ich habe ihm auch gesagt, dass er mir zeigen soll dass er mich wegen meiner Person liebt und ich nicht nur dafür herhalten muss. Er könnte auch mal gemeinsame freie Abende ohne Kinder organisieren, mich zum Essen einladen oder mal ins Kino gehen. Im letzten Jahr waren wir ganze 3 mal weg - ein Abend war ein Konzert, für das Ich ihm die Karten geschenkt habe, das andere unser Hochzeitstag wo Ich meine Eltern als Babysitter organisiert habe und das Dritte ein freier Abend, wo Ich ihn mehrfach aufgefordert habe seine Eltern mal darum zu bitten auf die Kinder aufzupassen (sie hatten es schon mehrfach angeboten, wir sollten uns melden und sie sehen dann, wann sie es einrichten können zu uns zu kommen).

Unlust kommt nicht einfach nur so, es sei denn es gibt ausdrücklich körperliche oder psychische Gründe dafür. Und wenn der Partner einem nicht zeigt, wie wichtig man ihm wirklich ist, und man ständig nur einen schlecht gelaunten und motzenden Menschen um sich rum hat, dann hat man früher oder später nicht die geringste Lust, geschweige denn Nerven sich das weiter anzutun.
Gwen85
14966 Beiträge
02.01.2018 22:42
Ein Nein ist ein Nein und muss akzeptiert werden. Warum tust du dir das selbst so an?! Setz deinen Mann mal auf'm Pott und mach ihm klar, dass er da eine Grenze überschritten hat, die er nie hätte überschreiten dürfen! Macht zusammen eine Therapie oder zumindest du alleine, wie schon bereits vorgeschlagen wurde.
Sex kann etwas wunderschönes zwischen Mann und Frau sein, aber dann auch bitte einvernehmlich. Jeder hat seinen eigenen Bedarf und ein Porno und Masturbation können sicherlich Druck entlasten aber niemals schönen Sex ersetzen.
Doch um das erleben zu können, solltet ihr wirklich ernst miteinander reden.
Die-zauberhafte-Patin
22305 Beiträge
02.01.2018 22:46
Zitat von Anonym 196386:

Ich wollte das jetzt eigentlich gar nicht auf meine Erfahrungen von anderen Situationen ummünzen oder sowas, es geht nicht um Vergangenheit sondern um jetzt, sondern eigentlich nur wissen, ob man seine eigenen Gefühle ändern oder entfernen kann, und ob man irgendwas machen kann, damit der Druck weg geht ich möchte nicht dauernd das Gefühl haben mit eingezogenem Kopf herum zu schleichen und zu hoffen, dass der Tag ohne sowas vorbei geht.
Und Reden hat bisher nichts gebracht. Und wie einige ja schon schrieben, es ist normal, dass er das so will, und entweder ich kann das leisten, oder eben nicht, und dann wäre ich alleine. Und das ist das Problem, dass das die beiden Alternativen zu sein scheinen, dass ich die Wahl hab, entweder mich abzufinden, oder eben alleine zu sein. Daher wollte ich wissen, ob man irgendwie lernen kann.
Ich denke das Problem ist eher, dass ich nein sage, als dass er trotzdem weiter macht/versucht. Denn niemand wird dauernd ein nein akzeptieren. Daher wird es hier wohl keine Lösung geben für das Problem. Jetzt hab ich wieder alles verdreht. Erst wollte ich wissen, ob mein nein ok ist, und auch ein Partner es akzeptieren muss, und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, das dass Problem nicht zu lösen ist, denn kein Mann wird ein nein akzeptieren, schon gar nicht dauernd. Daher kann ich es von meinem auch nicht erwarten.

Und es hatte jemand gefragt: Ja, das war schon immer so, dass ich das nicht mag. Aber alleine sein möchte ich auch nicht.

Und wegen dem beim Schlafen. Wenn er nicht weiß, dass ich wach bin, kann er ja denke ich auch nicht wissen, dass ich das nicht will, schließlich denkt er ja ich schlafe. Daher überschreitet er dort doch eigentlich keine Grenze? Nur ich mag es nicht, und stelle mich trotzdem schlafend, kann nicht anders.


Doch, es gibt die Männer, die ein Nein akzeptieren und das dauerhaft.
Ich mag Sex ja auch gar nicht, bzw. nur sehr selten. Ganz ohne irgendwelche Erfahrungen, ich finde das nur einfach echt überflüssig. Und ich sage Nein, wenn ich nicht will.
Allerdings haben wir das vor langer Zeit besprochen und es ist für meinen Partner in Ordnung. Uns sind andere Dinge wichtiger, als Sex. Es gibt sie also, die Männer, die ein Nein akzeptieren und wenn ich Nein sage, dann versucht er es auch nicht noch zig Mal. Macht er halt ohnehin nicht, weil zu unserer Absprache gehört, wenn ich Lust habe, komme ich. Tue ich das nicht, fragt er auch nicht.
Anja_FFM
1671 Beiträge
02.01.2018 22:48
Zitat von Gwen85:

Ein Nein ist ein Nein und muss akzeptiert werden. Warum tust du dir das selbst so an?! Setz deinen Mann mal auf'm Pott und mach ihm klar, dass er da eine Grenze überschritten hat, die er nie hätte überschreiten dürfen! Macht zusammen eine Therapie oder zumindest du alleine, wie schon bereits vorgeschlagen wurde.
Sex kann etwas wunderschönes zwischen Mann und Frau sein, aber dann auch bitte einvernehmlich. Jeder hat seinen eigenen Bedarf und ein Porno und Masturbation können sicherlich Druck entlasten aber niemals schönen Sex ersetzen.
Doch um das erleben zu können, solltet ihr wirklich ernst miteinander reden.

Ich glaube, das mit dem nein sagen und wahrscheinlich Missbrauchserfahrung sagt sich leichter. Da gehört auf schon dafür ein längerer Augarbeitungsweg dazu ... wenn die aktuelle Situation weniger massiv ist als der Missbrauch, ist es eben nicht schlimm genug. Das eigene Gefühl für Grenzen ist gestört. Dazu vielleicht noch Schuldgefühle bzw. das Gefühl an den Übergriffen schuld zu sein ... das u.a. Macht nein sehr schwer.
Mamota
21790 Beiträge
02.01.2018 22:53
Hast du dich ihm mal anvertraut, liebe TS?
Weiß er, was dir widerfahren ist? Das wäre vielleicht wichtig, damit er entsprechend auf dich Rücksicht nehmen kann.

Ehrlich gesagt, fühle ich mich nicht kompetent, auch nur irgendeinen Ratschlag zu erteilen. Ich kann dir nur mein Mitgefühl aussprechen und dich darin bestärken, deinen Körper als dein alleiniges Eigentum zu betrachten. Du und nur du darfst entscheiden, was damit passiert. Auch innerhalb einer Beziehung. Nur so viel weiß ich. Alles andere finde ich, ist Terrain, das ich Profis überlassen möchte. Einfach, weil ich Sorge habe, dir aus Unwissenheit Ratschläge zu erteilen, die dir eher schaden als zu helfen.

Wäre es denn für dich unangenehmer anonym am Telefon zu sprechen als hier zu schreiben?
Diese Seite hier
https://www.hilfeportal-missbrauch.de/hilfen-fuer/ betroffene-erwachsene.html
bietet dir evtl. passendere Antworten auf deine Fragen. Die Hotline unten ist auch für Erwachsene gedacht. (Evtl. kann man auch per Mail mit denen in Kontakt treten; da habe ich aber auf die Schnelle nichts gefunden)
Denn ich denke, wie die meisten anderen hier auch aus dem Bauch heraus, dass dein aktuelles Beziehungsmuster und deine Fragen schon auch mit deiner Vergangenheit zusammenhängen.
shelyra
58668 Beiträge
02.01.2018 22:54
Zitat von Anonym 1963862:

Zitat von Norimena:

Zitat von Anonym 1963862:

Liebe TS, bitte hör auf dich selber verbiegen zu wollen damit du öfter und besser als Sexobjekt für ihn herhalten kannst. Mein Mann ist deinem sehr ähnlich vom Verhalten und ich lass mir das auch nicht gefallen. Dann hat er eben andauernd schlechte Laune, bedrängt mich ständig, redet andauernd von diesem bescheidenen Thema - aber Nein heißt Nein. Basta.
Ich habe fast durchgehend Unlust gepaart vor allem mit der Unfähigkeit, an der richtigen Stelle die nötige Feuchtigkeit zu bilden. Selbst wenn wir es dann versuchen, wenn ich mal ein Fünkchen Lust verspüre funktioniert es körperlich einfach nicht. Ich habe es auch ein paar Mal über mich ergehen lassen, dann mit ausreichend viel Gleitgel - aber ich will kein Objekt sein, dass man so oder so zum Funktionieren bringt. Also heißt es hier strikt Nein, wenn ich nicht will und es ist mir scheiß egal, ob ihm das passt oder nicht. Ich hasse dieses Thema, und mittlerweile werde ich richtig sauer wenn er auch nur ansatzweise über dieses Thema redet oder mich berührt, z. B. an den Brüsten oder Po.
Ihr könnt euch das nicht vorstellen, jeden verdammten Tag kommt das Thema Sex/Männer die durch Sexmangel fremdgehen/Beziehungsprobleme wegen fehlendem Sex auf den Tisch. Jeeeeden verdammten Tag im Jahr!
Und ich weiß nicht wie oft ich gesagt habe, dass ich nichts davon hören will, er mich damit unter Druck setzt und abwarten muss, bis ich von alleine wieder will. Wenn er mich mal ein paar Tage komplett in Ruhe ließe, könnte ich wieder versuchen Lust daran zu empfinden oder es zumindest mal versuchen.
Kuscheln im Bett geht nicht ohne Versuche seinerseits, "nur" kuscheln ist ja blöde. Und wenn wir doch mal Sex hatten, heißt es spätestens zwei Tage später "Das letzte Mal ist aber schon wieder so lange her" ... oder letztens, "seit 10 Tagen hatten wir wieder nicht ...". Argh!

Er weigert sich auch standhaft Pornos zu gucken, und Selbstbefriedigung will er auch nicht. Ob er es dann doch mal unter der Dusche macht weiß ich nicht, ich hoffe es aber. Wenn ich ihm diese Dinge vorschlage wird er sauer und meint, es geht nicht um den Druck. Für ihn sei Sex das Gleiche wie das Kuscheln für mich und wenn wir keinen haben, fühlt er sich ungeliebt.


Mhhh...
Aber auch bei euch muss es doch für ihn eine Lösung geben, ich kann dich verstehen. Aber ich kann auch ihn verstehen, das frustriert ja auch.
Ich kann nicht ganz verstehen, wie dir das Zitat scheißegal sein kann, wenn du ihn liebst.
Was nicht bedeuten soll, dass du gegen deinen Willen Sex mit ihm haben sollst, bitte nicht falsch verstehen.


Es geht bei uns schon so lange, es fing in der ersten Schwangerschaft langsam an mit der weniger werdenden Unlust, am Ende hatte ich gar keine. Damals ging es aber noch, nach der Geburt habe ich ca. ein Jahr gebraucht um wieder richtig Lust zu empfinden, es musste sich wieder aufbauen. Fast 2 Jahre nach der ersten Geburt bin ich erneut schwanger geworden, und diesmal hatte ich länger noch Lust und die Möglichkeit. Nach dieser Geburt hat es sich aber nicht mehr richtig erholt, außerdem kommen noch viele Vorfälle dazu die mich von ihm distanziert haben. Und alles zusammen, dazu noch dieses dauernde unter Druck setzen haben dazu geführt dass ich einfach genug davon habe. Ich habe ihm auch gesagt, dass er mir zeigen soll dass er mich wegen meiner Person liebt und ich nicht nur dafür herhalten muss. Er könnte auch mal gemeinsame freie Abende ohne Kinder organisieren, mich zum Essen einladen oder mal ins Kino gehen. Im letzten Jahr waren wir ganze 3 mal weg - ein Abend war ein Konzert, für das Ich ihm die Karten geschenkt habe, das andere unser Hochzeitstag wo Ich meine Eltern als Babysitter organisiert habe und das Dritte ein freier Abend, wo Ich ihn mehrfach aufgefordert habe seine Eltern mal darum zu bitten auf die Kinder aufzupassen (sie hatten es schon mehrfach angeboten, wir sollten uns melden und sie sehen dann, wann sie es einrichten können zu uns zu kommen).

Unlust kommt nicht einfach nur so, es sei denn es gibt ausdrücklich körperliche oder psychische Gründe dafür. Und wenn der Partner einem nicht zeigt, wie wichtig man ihm wirklich ist, und man ständig nur einen schlecht gelaunten und motzenden Menschen um sich rum hat, dann hat man früher oder später nicht die geringste Lust, geschweige denn Nerven sich das weiter anzutun.
Warum heiratet man so jemanden?

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