Mütter- und Schwangerenforum

Das Thema nein zu Sex in der Beziehung

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Anonym 1963861
0 Beiträge
03.01.2018 20:53
Zitat von Nicsisch:

Zitat von Janna:

Ganz ehrlich, ich finde den Gedankengang eh total schräg dass Männer ja so sind und das es gar keine anderen als diese gibt und das der Mann ein recht (?WTF!) hat.

Klar hat er Bedürfnisse. Wenn er nicht fähig ist, diese auch mal zurück zu stellen, dann soll er eben andere Wege finden oder für sich die Konsequenz daraus ziehen dass er in dir, nicht die Partnerin gefunden hat, die mit ihm auf diese Ebene ist.

Ich kenne ehrlich gesagt nicht einen einzigen Mann der über solch eine Grenze geht.
Hab ich in vergangenen Beziehungen auch noch nicht erlebt.
Es gibt sie also, Männer die ein Nein durchaus verstehen können.

Wünsche dir alles gute.


Ich sehe es auch so. Und ich finde es für euch alle Schade so zusammen zu leben, auch für das Kind.

Ich frage mich ehrlich gesagt auch was der Mann der TS denkt. Seine Partnerin mag keinen Sex, will es nicht, er weiß dass, drängelt , nörgelt, holt es sich auch gegen ihren Wunsch. Was verbindet einen da? Geht es nur um die Befreidigung? Warum dann keine offenen Beziehung? Warum ist er mit der TS zusammen? Ganz krass gefragt was gefällt ihm am Sex mit jemanden der eigentlich keinen Spaß dran hat, nur mitmacht damit Ruhe ist? Liebe kann es ja nicht sein, dann würde man doch andere Wege gehen? Und das er das alles nicht mitbekommt das sie nichtbwirklich will ist ja nun mal nicht der Fall. Ich finde er braucht auch therapeutische Beratung.


Ich kann nur sagen, was mein ex Mann auf diese Frage geantwortet hat: er hat gesagt, er will Sex mit mir, WEIL er mich liebt und das für ihn zu einer Partnerschaft und Ehe dazu gehört. Ich habe ihm damals auch mehrfach angeboten, die Beziehung einseitig zu öffnen, aber das wollte er nicht, weil er ja eben den Sex mit der Frau wollte, für die er auch Gefühle hat und mit der er zusammen ist. Sonst haben wir uns übrigens auf allen anderen zwischenmenschlichen Ebenen sehr gut verstanden und tun das auch nach der Trennung immer noch. Uns verband und verbindet also schon so einiges. Nur beim Thema Sex hatten wir völlig konträre Bedürfnisse. Er hatte nunmal das Bedürfnis nach Sexualität und ganz explizit nach Sexualität mit mir. Und das Bedürfnis kann man ja auch nicht einfach so abstellen. Und ich weiß, dass es extrem hart für ihn war, immer und immer wieder abgewiesen zu werden. Ich konnte aber auch nicht anders. Ich stand also auch vor der Wahl, es einfach über mich ergehen zu lassen, oder eben sein Gemecker, Genöle, ewige Diskussionen, die zu keinem Ergebnis führten und Streit in Kauf zu nehmen.
Janna
18748 Beiträge
03.01.2018 21:34
Aber wo ist die Lösung des Problems?

Wenn eine Teil offene Beziehung abgelehnt wird dann ziehe ich als logische Konsequenz nur die Trennung.

Lieber sich trennen als immer wieder übergangen zu werden, als immer wieder den Patner abzustossen und als immer wieder Diskussionen führen zu müssen.

Egal wie sehr man sich auf anderen Ebenen versteht. Wenn diese so “wichtige“ nicht passt, dann ist es nur fair sie gehen getrennte wegen und bereitem dem jetzt ein Ende als später und dann im Hass.

Abgesehen davon, was ist schon ein Leben geführt in Angst. Ich find das ziemlich krass.
Anonym 196386
0 Beiträge
03.01.2018 21:37
Auch wenn ich hoffe, dass du nicht mich meinst cooky, und dich irrst, aber danke für den etwas weiteren blick.

Zu den fragen, nein, ich möchte nicht, dass mir jemand den kopf tätschelt und sagt super, wenn er nicht super meint. Es ist halt echt schwer in so einem text die gesamte situation zu verpacken, aber wir sind halt auch schon lange ein paar und er wartet schon lange auf besserung. Und das ist halt nur ein ausschnitt, in anderen bereichen passen wir gut zusammen. Nur das überschattet alles und stresst mich ungemein.

Es fühlt sich schlecht an, schnürt mir alles ab und führt zu brechreiz, und ich weiss nicht wie ich aus dieser lage raus komm, wenn reden nichts bringt. Zumal diese gefühle ja nicht nur dadurch kommen, wie er damit umgeht, sondern auch dadurch, dass ich weiss, dass ich das problem bin, ich will einfach, dass das problem weg geht.

Und ja er weiss dinge über mich, hätte ich ihm auch nicht verschweigen können, wäre nicht möglich gewesen. Dazu hat er zu viel direkt mit bekommen.

Ich hab übrigens sogar eine therapeutin, mit der bin ich an explizit dieses thema mit meinem partner aber nicht ran gegangen, und jetzt ist zwangspause. Und ehrlichgesagt bin ich derzeit eh wieder der meinung, dass therapie fürn arsch ist. Der berg an zeug ist zu gross, lässt sich nicht abtragen, sodass man an so "lapalien" gar nicht ran kommt. Ich will da gar nicht wieder hin. Das tut nur weh und zehrt kraft und bringen tuts am ende auch nix. Ich will nicht an die ollen kamellen. Oder das sind die post-christmas-depressionen. Die sind aber wenn dann jetzt sehr plötzlich von einem tag auf den anderen gekommen, denn sie betrafen bis heute morgen nur dieses eine isolierte thema, und jetzt geht einfach alles schief.

Egal... shelyra, falls du hier noch liest, kannst du das thema bitte löschen?

Danke trotzdem an alle antworten. Ich werd das nicht ignorieren oder so, sondern ich denke schon über jede meinung nach, hab mich aber mit dem thema gerade übernommen. Vielleicht sollte man, wenn eigentlich alles so weit gut ist auch einfach mal gut sein lassen, und nicht neue sachen anfangen lösen zu wollen, und am ende nur alles schlimmer zu machen.
Ich versuch jetzt mal wieder den blick auf all das zu lenken, was schon so viel besser ist, als all die jahre. Das fass hätte ich wohl zu lassen sollen. Da wird man doch gleich übermütig, wenn vieles so gut klappt, und schiesst sich mal eben selbst ab.
AmyPixie
4655 Beiträge
04.01.2018 08:16
Du musst vielleicht mal verstehen, dass eben diese ollen Kammellen zu aktuellen Problemen führen. Wenn man an die nicht ran geht, dann wird es dir nie besser gehen
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