Mütter- und Schwangerenforum

Hilfe zum wieder annähern zum Patner

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Umi
Umi
38889 Beiträge
25.08.2017 09:05
Wann ging es denn los, ich meine dass er sich offensichtlich abkapselte?

Als ich deine Texte so las fiel auf, du sprichst immer von euch beiden. Aber ihr seid nun nicht mehr zu zweit und ein Kind ist für eine Beziehung eine nicht geringe Belastungsprobe. Nicht nur dass sich der Tagesablauf ändert, die Prioritäten sich verändern und auch die Nächte nicht mehr ruhig sind, ... bei euch kommt noch hinzu dass es nicht das leibliche Kind ist. Wie geht ermit der Kleinen um? Kann es sein, er kann sie vllt doch nicht so annehmen wie vorher erträumt?

Miteinander zum Therapeuten gehen halte ich für sehr sinnvoll. Es wird siche rnicht leicht, aber ich drücke euch die Daumen! Ich hoffe ihr findet wieder zueinander.
Arielle15
10 Beiträge
25.08.2017 09:27
Zitat von Umi:

Wann ging es denn los, ich meine dass er sich offensichtlich abkapselte?

Als ich deine Texte so las fiel auf, du sprichst immer von euch beiden. Aber ihr seid nun nicht mehr zu zweit und ein Kind ist für eine Beziehung eine nicht geringe Belastungsprobe. Nicht nur dass sich der Tagesablauf ändert, die Prioritäten sich verändern und auch die Nächte nicht mehr ruhig sind, ... bei euch kommt noch hinzu dass es nicht das leibliche Kind ist. Wie geht ermit der Kleinen um? Kann es sein, er kann sie vllt doch nicht so annehmen wie vorher erträumt?

Miteinander zum Therapeuten gehen halte ich für sehr sinnvoll. Es wird siche rnicht leicht, aber ich drücke euch die Daumen! Ich hoffe ihr findet wieder zueinander.


Unsere kleine ist unsere kleine...das ist bei uns beiden so...ich weiß dass er sie über alles liebt..klar gibt es immer wieder Situationen wo das mit dem Pflegekind hochkommt,aber wir waren/sind und darin einig,dass sie unser Baby ist..auch wenn sie nicht von uns gezeugt wurde..
NadineW
2497 Beiträge
26.08.2017 23:01
Ach Mensch, ihr Armen..
Wir waren in fast der gleichen Situation in 2015. Mein Mann sagte mir eines Abends, dass er nicht weiß, ob er mich noch liebt. Eine Trennung wollte er noch nicht, er wolle schauen, ob wir irgendwas tun können, aber eigentlich sehe er das im Moment nicht.
Wir haben sehr viel geredet. Was schief gelaufen ist und so weiter. Bei uns waren es hauptsächlich die Arbeit (er ist Mo-Fr 12-14 Stunden aus dem Haus und ich war damals in meinem Beruf sehr unglücklich und habe nur "gejammert.."). Wir waren damals 15 Jahre zusammen und hatten dementsprechend ja auch kaum noch etwas Neues zu erzählen. Ich war leider auch 100 % Mutter.. Mutter für unseren Sohn (Damals 3 und seeeeehr anstrengend und trotzig) und Tagesmutter für bis zu 5 Kinder. Ich hatte also auch nichts Anderes zu erzählen.

Wir haben wie gesagt viel geredet. Überlegt, was man ändern kann, damit die Arbeit z. B. nicht mehr so stressig ist. Meine Eltern haben uns sehr geholfen, in dem sie die ersten paar Wochen unseren Sohn jedes Wochenende für ein paar Stunden oder auch über Nacht genommen haben (Unser Sohn liebt das, wir haben ihn also nicht "abgeschoben").
Wir haben neue Dinge ausprobiert, Geocaching gemacht, sind ins Kino und essen gegangen.. alles Sachen, die wir mehr als 3 Jahre lang nicht getan hatten.
Ich glaube aber, was uns am Meisten geholfen hat, war das knallhart offene (aber natürlich nicht auf brutale Weise) reden über ALLES (sexuelle Wünsche, unsere Gefühle usw.). Das war teilweise nicht einfach. Wir haben beide oft geweint und es waren unglaublich harte 6 Wochen.
6 Wochen nachdem er mir sagte, dass er mich nicht mehr liebt, heirateten unsere Trauzeugen einander. Auf ihrer Hochzeit sagte er mir, dass er mich liebt. Wir sind weiterhin verheiratet, glücklich und im März kam unsere Tochter. Natürlich ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber wir können nun besser reden, finden schneller heraus, was das eigentliche Problem ist oder sagen halt gleich offen, was uns stört und warten nicht erst, bis es fast zu spät ist.

Ich drücke euch die Daumen, dass es euch ebenso gelingt wie uns, wieder zueinander zu finden.
Ich finde es gut, dass ihr zum Familientherapeuten geht, wenn dein Mann nicht so von sich aus reden kann. Das wird euch sicher helfen.
MIU28
842 Beiträge
27.08.2017 15:03
Wie geht es dir TS?
Konntet ihr reden?
Arielle15
10 Beiträge
28.08.2017 11:31
Wir haben letzten Donnerstag das Gespräch mit dem Familien Therapeuten gehabt..es war ein echt anstrengendes und emotionales Gespräch...danach haben wir beide uns zurück gezogen und uns unsere Gedanken gemacht.
Und wir haben versucht uns an unsere "Hausaufgaben" zu halten..erstmal in kleinen Schritten den Alltag normal zubewältigen..uns ordentlich guten Morgen zu sagen usw.
Am Freitag Abend kam er dann zu mir und fing an mit mir zu sprechen..irgendwann nahm er meine Hand und zog mich an sich..dann sagte er plötzlich: ich wäre so bescheuert,wenn ich dich gehen lassen würde...wir schaffen das..

Über den Berg sind wir noch nicht,aber wir haben ein gemeinsames Ziel und wollen an unserer Beziehung arbeiten..es werden auch noch ein paar Gespräche mit unserer Therapeutin folgen...
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