Mütter- und Schwangerenforum

Kinderwunsch als Beziehungskriterium?

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Marf
16894 Beiträge
17.09.2017 16:52
Ich frage mich ,wenn man jemanden kennenlernt und dann einige Monate zusammen ist....das man dann die Beziehung aufgibt, weil der andere sich nicht vorstellen kann,Kinder zu haben.Das kann sich ja auch irgendwann ändern ,doch das weiß man ja erst wenn es soweit ist.
Bis dato war es doch Liebe? Stellt man das wirklich über mögliche Kinder? Den,was wenn man selber Probleme hat schwanger zu werden oder Krankheiten dies verhindern etc.,...dann ginge es doch auch nicht.
Und wer platzt mit Kinderplanung beim Kennenlernen heraus?! Das vergrault doch jeden Kerl!
Skorpi
22771 Beiträge
17.09.2017 17:00
Zitat von Marf:

Ich frage mich ,wenn man jemanden kennenlernt und dann einige Monate zusammen ist....das man dann die Beziehung aufgibt, weil der andere sich nicht vorstellen kann,Kinder zu haben.Das kann sich ja auch irgendwann ändern ,doch das weiß man ja erst wenn es soweit ist.
Bis dato war es doch Liebe? Stellt man das wirklich über mögliche Kinder? Den,was wenn man selber Probleme hat schwanger zu werden oder Krankheiten dies verhindern etc.,...dann ginge es doch auch nicht.
Und wer platzt mit Kinderplanung beim Kennenlernen heraus?! Das vergrault doch jeden Kerl!


Ich sehe es ganz genauso. Wie kann man sich einfach so trennen, wenn man doch liebt? Und wer garantiert, dass man dann direkt einen neuen Partner findet? Gerade wenn man den anderen ja noch liebt, verliebt man sich ja nicht so einfach neu.

Und genauso finde ich die Tatsache, dass so viele sagen, wenn der Partner nicht könnte, aber will, man sich nicht trennen wird. Aber läuft es da nicht auf das gleiche hinaus? Am Ende ist man Kinderlos, nur mit dem Unterschied, dass der Partner aus medizinischen Gründen keine zeugen kann. Klar kann man nun sagen, dass es da die Adoption und Co. gibt, aber ist das immer so einfach?

Seramonchen
31095 Beiträge
17.09.2017 17:22
Schwierig, ich hatte ja schon meine Große, als ich meinen Mann kennenlernte, aber dennoch immer einen weiteren Kinderwunsch. Er hat von Anfang an recht klar gemacht, dass er, allein vom Alter her, keine weiteren Kinder möchte (er hat einen Sohn). Das war damals ok für mich, weil ich einfach wirklich wirklich sehr in ihn verliebt war (bin).

Mit der Zeit wurde mein Wunsch nach einem zweiten Kind aber immer größer. Ich habe es immer mal wieder angesprochen, er hat am Anfang noch nein gesagt und irgendwann gesagt, dass er es sich doch vorstellen kann. Er hat mich aber auch gefragt, ob ich mich trennen würde, wenn er gar nicht mehr möchte. Da habe ich eine Weile drüber nachgedacht und für mich gemerkt, dass ich das nicht könnte. Ich hätte ihn nicht verlassen, sondern auf ein Kind verzichtet. Und nun planen wir das zweite gemeinsame Kind. Also die Wünsche und auch die Gedanken gerade zu diesem Thema ändern sich ja auch.

Wenn mich am Anfang jeder Typ beim Date gefragt hätte, ob ich Kinder mit ihm möchte, hätte ich gleich die Flucht ergriffen. Das ist FÜR MICH einfach kein Thema, das ich am Anfang anschneide, weil ich ja selbst nicht weiß, in welche Richtung es geht. Würde das eher befremdlich finden.
BlödmannVomDienst
21000 Beiträge
17.09.2017 17:43
Mit 18/19/20 war ich mir tatsächlich absolut sicher, dass ich NIE, NIE Kinder möchte. War für mich einfach nicht denkbar. Und mit 20 lernte ich dann meinen Mann kennen. Wenn er mich damals gefragt hätte, hätte ich ihm auch genau das gesagt. Ob wir dann heute verheiratet wären und 3 Kinder hätten, ist natürlich ne interessante Frage. Denn wie man sieht, kann man seine Meinung auch ändern. Heute denk ich nämlich ganz anders. Mein Mann hingegen hat nach Kind Nummer 1 gesagt, dass er keins mehr möchte. Als ich dann ungeplant mit Nummer 2 schwanger war, hat er sich aber tatsächlich "heimlich" (ich hatte wirklich keine Ahnung) vor sich hin gefreut. Und obwohl ich dann unbedingt Kind Nummer 3 wollte (und er nun wirklich nicht mehr), hat er auch da ziemlich schnell nachgegeben. Von daher würde ich sowas nie als Beziehungskriterium sehen. Ich kann bspw. immer nicht verstehen, wenn Männer kein Kind wollen und sehen, dass ihre Frau darunter leidet, wie sie da nicht nachgeben können?!? Wenn man seine Frau so sehr liebt, wie kann man dann zusehen, wie sie unter dem unerfüllten Kinderwunsch leidet?! Was ist denn so schlimm daran in einer intakten Beziehung "EIN" Kind zu bekommen? Wenns den Partner glücklich macht, hat man doch selber auch was davon, oder nicht?!?
Viala
6189 Beiträge
17.09.2017 17:48
Naja marf, bei uns war es zufällig eben schnell Thema
Und bei nie wäre einfach recht schnell Frust aufgenommen ohne Gewissheit, hier den Vater meist Kinder zu haben... Immerhin lieg ich das auch schon beim kennenlernen 2 Jahr lang mit dem Gedanken rum, dass ich erst noch warten und xy absolvieren muss, um Kinder haben zu können ohne dass man gesellschaftlich die Nase rümpft oder mich verurteilt... Ich hätte vermutlich immer wieder Punkte finden, die mich nerven... und un die Beziehung kämpfen macht ohne gemeinsames Ziel doch auch keinen Sinn Ergo wäre es ohnehin irgendwann gescheitert... zumindest bei mir... Aber der Kinderwunsch war auch echt übermächtig....
Leamara
2239 Beiträge
17.09.2017 17:52
Ich habe meinen Mann mit 16 kennen gelernt Mutter wollte ich schon immer werden also wenn er von Anfang an keine haben wöllte wäre aus uns auch nichts geworden.
Das ich dann einen unfruchtbaren Mann erwischt habe und wir somit gezwungen waren nur mit Hilfe unser Ziel zu erreichen konnte damals keiner ahnen
maryann
175 Beiträge
17.09.2017 17:54
Als wir uns kennengelernt haben war mein Mann 18 und ich 17 Kinder waren da absolut kein Thema.
Ehrlich gesagt haben wir nie großartig drüber gesprochen. Zwischendurch wurde immer mal erwähnt, dass in der Zukunft Kinder mit im Bild sind aber das war einfach gegeben und nichts worüber wir uns gezielt unterhalten haben.

Für mich stand immer fest, dass ich irgendwann eine Familie möchte und für ihn wohl auch
-Brünni88
20404 Beiträge
17.09.2017 18:58
Ja, bei mir waren Minimum 2 Kinder ein Kriterium. Haben wir nach 2-3 Wochen Beziehung geklärt. Ich wäre an Sonsten nicht glücklich geworden. Wir waren 20 und 23 söseir zusammen kamen
Mathelenlu
45139 Beiträge
17.09.2017 20:35
Für mich war Kinder haben absolut elementar in meinem Leben, das weiß ich schon, seit ich elf bin oder so. Nicht diskutabel. Dabei hätte ich auch adoptiert o.ä., wenn es bei mir oder bei meinem Mann nicht gegangen wäre. Aber bei jemanden, der eine so konträre Lebensplanung zu meiner gehabt hätte, was die Vorstellungen vom weiteren Leben, vom Altwerden usw. angeht, ich glaube nicht, dass ich mich da auf eine Beziehung in der Tiefe eingelassen hätte, nein. Wäre wirklich ein k.o. Kriterium gewesen.

Und vergrault hab ich ihn auch nicht, Marf... Wir waren süße 19, und dennoch haben wir da nach ganz kurzer Zeit drüber gesprochen und gleich mal festgelegt, mindestens zwei und die heißen Luise und Lennart.
03Juni
10942 Beiträge
17.09.2017 21:01
Absolutes Ausschlusskriterium.
Als ich mit meinem Mann zusammen kam habe ich gezielt nach einem "Papa-Typen" gesucht. Das klingt jetzt komisch, als hätte ich nur einen gesucht, der mir ein Kind macht. So war es nicht. Aber ich war vorher mit zwei Typen etwas länger zusammen, die sich beide keine Kinder vorstellen konnten und wenn, dann erst recht spät. Mein Kinderwunsch war sehr früh sehr ausgeprägt und der Gedanke, damit noch ewig warten zu müssen, machte mich sehr unglücklich. Ich konnte damals auch nie ehrlich sein, dass ich eigentlich gerne sofort kinder bekommen hätte, aus Angst, dass ich dann sofort verlassen werde.

Als ich dann mit meinem Mann zusammen kam, war alles anders. Er hatte schon ein Kind und als ich hörte, wie er so über das Kind und generell Kinder sprach, war es eigentlich schon um mich geschehen. Ich sagte ihm nicht gleich, dass mein Kinderwunsch schon recht stark ist, weil ich ihn nicht verscheuchen wollte. Als wir dann drei Monate zusammen waren, nah mich meinen Mut zusammen. Entweder er sollte mich lieben wie ich bin, ganz ohne Geheimnisse- oder es lieber gleich bleiben lassen.

Ich nahm meinen Mut zusammen und erzählte ihm, dass ich am liebsten sofort schwanger wäre. Er solle dies allerdings keinesfalls als Druck auffassen, ich würde ihn niemals unter Druck setzen oder ihn gar mit der Verhütung beschummeln, ich wollte nur, dass er es weiß. Er daraufhin so ganz trocken: " na dann setz doch die pille ab" ich dachte, ich hätte mich verhört. Wir waren gerade drei Monate zusammen und dabei, zusammenzuziehen. Ich sagte noch zwei Wochen lang, dass ich ihn wirklich nicht unter Druck setzen will und ich möchte, dass er sich mit so einer Entscheidung sicher ist, damit es nicht irgendwann heißt, ich hätte gedrängt. Er sagte immer wieder, dass er sich sicher ist. Ich wurde sofort im ersten Zyklus schwanger. Als wir 6 Monate zusammen waren, hatte ich schon ein Mini Babybäuchlein und den Verlobungsring am Finger. Nach fast exakt einem Jahr Beziehung kam das erste Wunschkind, vier Monate später die Hochzeit. Ein zweites Kind folgte. Inzwischen sind es 6 Jahre, die Bauchentscheidung war das Beste, was uns passieren konnte. Wir kennen uns sozusagen "nur" als Familie- aber was anderes wollten wir auch nie sein. Wir sind super glücklich
Die-zauberhafte-Patin
22104 Beiträge
17.09.2017 22:06
Ich finde es überhaupt nicht falsch, wenn ich beim dritten oder vierten Treffen nachfrage, ob derjenige, den ich ja offenbar ganz gut finde, generell mal Kinder haben möchte. Nicht sofort und auch nicht gleich morgen, gern auch erst in ein paar Jahren, aber so überhaupt. Und ja, das habe ich bereits mit 18 abgeklärt, was ja nicht heißt, dass ich es gleich umsetzen muss.
Jemand, der keine Kinder hätte haben wollen, mit dem hätte ich mich dann auch nicht weiter treffen wollen. Und mal ehrlich: Hier sprechen so viele davon, dass sie ihre große Liebe nicht aufgeben würden deswegen usw. Große Liebe nach dem dritten Treffen? Sehr unwahrscheinlich.
Außerdem: Wenn er der Richtige ist, dann bleibt er auch und lässt sich nicht durch eine solche Frage verscheuchen. Von daher finde ich die ganze Diskussion irgendwie sinnfrei.

Ach und davon, dass jemand keine Kinder bekommen kann, war in dem anderem Thread übrigends nie die Rede. Das ist auch ein anderer Sachverhalt und fällt überhaupt nicht in das Ausschlusskriterium herein.

Viel dramatischer finde ich die Tatsache, wie viele sich offenbar doch auf eine Beziehung einlassen, in der einer von beiden Partnern auf keinen Fall Kinder haben will. Und dann darauf hoffen, dass er seine Meinung ändert. Das mag manchmal klappen, aber die Betonung liegt eben auf manchmal. Wie viele dann fundierte Beziehungen gehen deswegen nach Jahren in die Brüche? Da finde ich es doch besser, den Schlussstrich nach 3-4 Treffen zu ziehen, nachdem man die grundlegenden Fragen abgeklärt hat.

LG Zaubi

P.S. Und ja, zu meinem Lebensmodell gehört ein Mann, aber mehr noch als das (und so dachte ich bereits als Kind) gehört es zu meinem Lebensmodell, dass ich Mutter bin, dass ich Kinder habe. Ohne auch nur ein Kind wäre ich kreuzunglücklich und wenn man mir den tollsten Mann der Welt an die Seite gegeben hätte, die Tatsache, dass ich seinetwegen hätte auf Kinder verzichten müssen, wäre einfach mein emotionaler Tod ihm gegenüber gewesen. Geht nicht. Lag nie in meiner Vorstellung. UNd falls jetzt wieder kommt: Und wenn du hättest keine Kinder bekommen können? Ja, dann hätte ich halt welche adoptiert oder wäre Pflegemutti geworden. Da gibt es ja Möglichkeiten. Ich brauchte es nicht unbedingt, dass es leiblich ist, aber ich brauchte es unbedingt, dass ich Mama sein darf.
Skorpi
22771 Beiträge
17.09.2017 22:24
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich finde es überhaupt nicht falsch, wenn ich beim dritten oder vierten Treffen nachfrage, ob derjenige, den ich ja offenbar ganz gut finde, generell mal Kinder haben möchte. Nicht sofort und auch nicht gleich morgen, gern auch erst in ein paar Jahren, aber so überhaupt. Und ja, das habe ich bereits mit 18 abgeklärt, was ja nicht heißt, dass ich es gleich umsetzen muss.
Jemand, der keine Kinder hätte haben wollen, mit dem hätte ich mich dann auch nicht weiter treffen wollen. Und mal ehrlich: Hier sprechen so viele davon, dass sie ihre große Liebe nicht aufgeben würden deswegen usw. Große Liebe nach dem dritten Treffen? Sehr unwahrscheinlich.
Außerdem: Wenn er der Richtige ist, dann bleibt er auch und lässt sich nicht durch eine solche Frage verscheuchen. Von daher finde ich die ganze Diskussion irgendwie sinnfrei.

Ach und davon, dass jemand keine Kinder bekommen kann, war in dem anderem Thread übrigends nie die Rede. Das ist auch ein anderer Sachverhalt und fällt überhaupt nicht in das Ausschlusskriterium herein.

Viel dramatischer finde ich die Tatsache, wie viele sich offenbar doch auf eine Beziehung einlassen, in der einer von beiden Partnern auf keinen Fall Kinder haben will. Und dann darauf hoffen, dass er seine Meinung ändert. Das mag manchmal klappen, aber die Betonung liegt eben auf manchmal. Wie viele dann fundierte Beziehungen gehen deswegen nach Jahren in die Brüche? Da finde ich es doch besser, den Schlussstrich nach 3-4 Treffen zu ziehen, nachdem man die grundlegenden Fragen abgeklärt hat.

LG Zaubi

P.S. Und ja, zu meinem Lebensmodell gehört ein Mann, aber mehr noch als das (und so dachte ich bereits als Kind) gehört es zu meinem Lebensmodell, dass ich Mutter bin, dass ich Kinder habe. Ohne auch nur ein Kind wäre ich kreuzunglücklich und wenn man mir den tollsten Mann der Welt an die Seite gegeben hätte, die Tatsache, dass ich seinetwegen hätte auf Kinder verzichten müssen, wäre einfach mein emotionaler Tod ihm gegenüber gewesen. Geht nicht. Lag nie in meiner Vorstellung. UNd falls jetzt wieder kommt: Und wenn du hättest keine Kinder bekommen können? Ja, dann hätte ich halt welche adoptiert oder wäre Pflegemutti geworden. Da gibt es ja Möglichkeiten. Ich brauchte es nicht unbedingt, dass es leiblich ist, aber ich brauchte es unbedingt, dass ich Mama sein darf.


Aber manchmal kennt man den Menschen, in den man sich verliebt, ja auch schon länger. Da wird es dann ja doch schwierig, dem Menschen aus dem Weg zugehen, wenn man vorher doch befreundet gewesen ist, nur weil derjenige keine Kinder möchte. Als ich anfing, mich in meinen Freund zu verlieben, hab ich mich anfangs so sehr dagegen gewehrt. Aber dadurch, dass wir uns eben immer gesehen haben, wurden die Gefühle einfach von Tag zu Tag stärker. Da konnte ich irgendwann gar nicht gegen ankämpfen. Was hätte ich denn da machen sollen, wenn ich gewusst hätte, dass er keine Kinder möchte? So leicht ist das glaub ich wirklich nicht.

Und ja, Adoption, Pflegekind sagt sich immer so einfach, aber auch da muss so viel stimmen. Was ist, wenn der Partner sich das gar nicht vorstellen kann, mit einem fremden Kind? Was ist, wenn man es selber nicht kann?

Seramonchen
31095 Beiträge
17.09.2017 22:26
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich finde es überhaupt nicht falsch, wenn ich beim dritten oder vierten Treffen nachfrage, ob derjenige, den ich ja offenbar ganz gut finde, generell mal Kinder haben möchte. Nicht sofort und auch nicht gleich morgen, gern auch erst in ein paar Jahren, aber so überhaupt. Und ja, das habe ich bereits mit 18 abgeklärt, was ja nicht heißt, dass ich es gleich umsetzen muss.
Jemand, der keine Kinder hätte haben wollen, mit dem hätte ich mich dann auch nicht weiter treffen wollen. Und mal ehrlich: Hier sprechen so viele davon, dass sie ihre große Liebe nicht aufgeben würden deswegen usw. Große Liebe nach dem dritten Treffen? Sehr unwahrscheinlich.
Außerdem: Wenn er der Richtige ist, dann bleibt er auch und lässt sich nicht durch eine solche Frage verscheuchen. Von daher finde ich die ganze Diskussion irgendwie sinnfrei.

Ach und davon, dass jemand keine Kinder bekommen kann, war in dem anderem Thread übrigends nie die Rede. Das ist auch ein anderer Sachverhalt und fällt überhaupt nicht in das Ausschlusskriterium herein.

Viel dramatischer finde ich die Tatsache, wie viele sich offenbar doch auf eine Beziehung einlassen, in der einer von beiden Partnern auf keinen Fall Kinder haben will. Und dann darauf hoffen, dass er seine Meinung ändert. Das mag manchmal klappen, aber die Betonung liegt eben auf manchmal. Wie viele dann fundierte Beziehungen gehen deswegen nach Jahren in die Brüche? Da finde ich es doch besser, den Schlussstrich nach 3-4 Treffen zu ziehen, nachdem man die grundlegenden Fragen abgeklärt hat.

LG Zaubi

P.S. Und ja, zu meinem Lebensmodell gehört ein Mann, aber mehr noch als das (und so dachte ich bereits als Kind) gehört es zu meinem Lebensmodell, dass ich Mutter bin, dass ich Kinder habe. Ohne auch nur ein Kind wäre ich kreuzunglücklich und wenn man mir den tollsten Mann der Welt an die Seite gegeben hätte, die Tatsache, dass ich seinetwegen hätte auf Kinder verzichten müssen, wäre einfach mein emotionaler Tod ihm gegenüber gewesen. Geht nicht. Lag nie in meiner Vorstellung. UNd falls jetzt wieder kommt: Und wenn du hättest keine Kinder bekommen können? Ja, dann hätte ich halt welche adoptiert oder wäre Pflegemutti geworden. Da gibt es ja Möglichkeiten. Ich brauchte es nicht unbedingt, dass es leiblich ist, aber ich brauchte es unbedingt, dass ich Mama sein darf.


Hier war es sogar große Liebe nach dem ersten Treffen Ich hatte mehrere Partner vor meinem Mann, aber erst bei ihm wusste ich von Anfang an, dass ich das für immer will. Ist also nicht so unwahrscheinlich, wenn man den einen trifft Und ich hätte schon zu Anfang große Probleme gehabt, ihn wieder ziehen zu lassen, wegen in dem Fall ja noch ungelegten Eiern.

Und dennoch bin ich tatsächlich nicht auf die Idee gekommen, direkt mal nachzufragen, wie es mit Kindern ist. Aber das muss doch auch jeder für sich entscheiden. Weder ist es verwerflich, direkt nachzufragen, noch ist es verwerflich, es nicht zu tun. Man muss nur in beiden Fällen mit den möglichen Kosequenzen leben.
Sonce
6272 Beiträge
17.09.2017 22:32
Zitat von Skorpi:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich finde es überhaupt nicht falsch, wenn ich beim dritten oder vierten Treffen nachfrage, ob derjenige, den ich ja offenbar ganz gut finde, generell mal Kinder haben möchte. Nicht sofort und auch nicht gleich morgen, gern auch erst in ein paar Jahren, aber so überhaupt. Und ja, das habe ich bereits mit 18 abgeklärt, was ja nicht heißt, dass ich es gleich umsetzen muss.
Jemand, der keine Kinder hätte haben wollen, mit dem hätte ich mich dann auch nicht weiter treffen wollen. Und mal ehrlich: Hier sprechen so viele davon, dass sie ihre große Liebe nicht aufgeben würden deswegen usw. Große Liebe nach dem dritten Treffen? Sehr unwahrscheinlich.
Außerdem: Wenn er der Richtige ist, dann bleibt er auch und lässt sich nicht durch eine solche Frage verscheuchen. Von daher finde ich die ganze Diskussion irgendwie sinnfrei.

Ach und davon, dass jemand keine Kinder bekommen kann, war in dem anderem Thread übrigends nie die Rede. Das ist auch ein anderer Sachverhalt und fällt überhaupt nicht in das Ausschlusskriterium herein.

Viel dramatischer finde ich die Tatsache, wie viele sich offenbar doch auf eine Beziehung einlassen, in der einer von beiden Partnern auf keinen Fall Kinder haben will. Und dann darauf hoffen, dass er seine Meinung ändert. Das mag manchmal klappen, aber die Betonung liegt eben auf manchmal. Wie viele dann fundierte Beziehungen gehen deswegen nach Jahren in die Brüche? Da finde ich es doch besser, den Schlussstrich nach 3-4 Treffen zu ziehen, nachdem man die grundlegenden Fragen abgeklärt hat.

LG Zaubi

P.S. Und ja, zu meinem Lebensmodell gehört ein Mann, aber mehr noch als das (und so dachte ich bereits als Kind) gehört es zu meinem Lebensmodell, dass ich Mutter bin, dass ich Kinder habe. Ohne auch nur ein Kind wäre ich kreuzunglücklich und wenn man mir den tollsten Mann der Welt an die Seite gegeben hätte, die Tatsache, dass ich seinetwegen hätte auf Kinder verzichten müssen, wäre einfach mein emotionaler Tod ihm gegenüber gewesen. Geht nicht. Lag nie in meiner Vorstellung. UNd falls jetzt wieder kommt: Und wenn du hättest keine Kinder bekommen können? Ja, dann hätte ich halt welche adoptiert oder wäre Pflegemutti geworden. Da gibt es ja Möglichkeiten. Ich brauchte es nicht unbedingt, dass es leiblich ist, aber ich brauchte es unbedingt, dass ich Mama sein darf.


Aber manchmal kennt man den Menschen, in den man sich verliebt, ja auch schon länger. Da wird es dann ja doch schwierig, dem Menschen aus dem Weg zugehen, wenn man vorher doch befreundet gewesen ist, nur weil derjenige keine Kinder möchte. Als ich anfing, mich in meinen Freund zu verlieben, hab ich mich anfangs so sehr dagegen gewehrt. Aber dadurch, dass wir uns eben immer gesehen haben, wurden die Gefühle einfach von Tag zu Tag stärker. Da konnte ich irgendwann gar nicht gegen ankämpfen. Was hätte ich denn da machen sollen, wenn ich gewusst hätte, dass er keine Kinder möchte? So leicht ist das glaub ich wirklich nicht.

Und ja, Adoption, Pflegekind sagt sich immer so einfach, aber auch da muss so viel stimmen. Was ist, wenn der Partner sich das gar nicht vorstellen kann, mit einem fremden Kind? Was ist, wenn man es selber nicht kann?


Nun bei mir wäre es aber ebenfalls so gewesen: selbst wenn ich den Mann schon lönger gekannt hätte, die Tatsache das er keine Kinder will, hätte ihn für mich automatisch unattraktiv gemacht. Da hätten sich gar nicht erst Gefühle weiter entwickeln können.

Darauf zu hoffen das der Mann mal seine Meinung änert ist für mich Zeitverschwendung. Ich sehe einige Freundinen/Bekannte meiner Mutter , die sich das ebenfalls eingeredet haben. Nun stehe sie da, ohne Kinder, teilweise auch ohne Mann und sind um die 50. Diese Frauen sind tot unglücklich.

Natürlich gilt dies nur für Frauen die den sehnlichsten Wunsch haben Mutter zu werden und aufgrund eines Mannes darauf verzichten. Egal wie sehr ich einen Mann lieben würde, der Kinderwunsch würde immer über ihn stehen und immer größer sein als die Liebe zu meinem Partner. In einer solchen Beziehung kann man ja nur unglücklich werden. Lieber beende ich so etwas recht früh . Denn die Alternative wäre ja: Jahre lang traurig, enttäuscht, verletzt, wütend etc. zu sein. Und am Ende scheitert die Beziehung ja doch.
Seramonchen
31095 Beiträge
17.09.2017 22:36
Ich finde, es kommt doch auf das Alter an, wann man sich kennenlernt, ob das Zeitverschwendung ist. Ich habe so viele Freunde, die früher gesagt haben, sie wollen keine Kinder und heute zwei oder drei haben. Gerade dann, wenn man sich jung kennenlernt, ist doch alles offen. Man wächst zusammen rein in das Leben und es kann sich in alle Richtungen bewegen
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