Mütter- und Schwangerenforum

Kinderwunsch als Beziehungskriterium?

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Viala
6203 Beiträge
18.09.2017 18:19
Zitat von Skorpi:

Zitat von November:

Stellt euch vor ihr wollt als Jugendliche zur Polizei und da in einen ganz gefährlichen Bereich. Euer Partner hat euch immer unterstützt und dann nach der Schule ist es so weit und ihr konntet dort arbeiten, dann sagt er aber, dass er das doch nicht möchte. Er findet es z. B. Doof, dass ihr am Wochenende arbeiten müsst und es gefährlich ist.

Würdet ihr euren Traumjob dafür aufgeben?


Nein, aber ich würde mit meinem Partner reden, seine Ängste nehmen und Kompromisse und Lösungen finden. Aber auch deswegen mich nicht von ihm trennen.

Wobei ich finde, dass das gar nicht zu vergleichen ist. Kinder plant man, meiner Meinung nach zusammen, dass ist eine gemeinsame Entscheidung, während der Beruf wirklich in der Regel ausschließlich meine Sache ist.
ok, ich glaube habe da den Fehler gefunden, der für Irritationen sorgt...
Es geht nicht un ein “ich hab's mir überlegt, ich will keine Kinder“ - “ok, dann hau ab!“...
Aber realistisch betrachtet würde eine Beziehung Aug Dauer einfach kaputt gehen. Denn -das kann ich nur von mir selbst ausgehen - ich könnte mir da echt betrogen vor und ohne Erfüllung meines kinderwunsches wäre ich echt vor die Hunde gegangen... weil je älter ich wurde, desto schlimmer und drängender wurde diese Sehnsucht...
Also hätte es Streit gegeben... immer und immer wieder... und irgendwann die Trennung... denn keine Ahnung wie andere das halten, aber bei mir wäre dann irgendwann der ofen aus... und ich mir SEHR sicher, dass er mich offenbar nicht mehr liebt....
18.09.2017 18:32
Zitat von Skorpi:

Zitat von November:

Stellt euch vor ihr wollt als Jugendliche zur Polizei und da in einen ganz gefährlichen Bereich. Euer Partner hat euch immer unterstützt und dann nach der Schule ist es so weit und ihr konntet dort arbeiten, dann sagt er aber, dass er das doch nicht möchte. Er findet es z. B. Doof, dass ihr am Wochenende arbeiten müsst und es gefährlich ist.

Würdet ihr euren Traumjob dafür aufgeben?


Nein, aber ich würde mit meinem Partner reden, seine Ängste nehmen und Kompromisse und Lösungen finden . Aber auch deswegen mich nicht von ihm trennen.

Wobei ich finde, dass das gar nicht zu vergleichen ist. Kinder plant man, meiner Meinung nach zusammen, dass ist eine gemeinsame Entscheidung, während der Beruf wirklich in der Regel ausschließlich meine Sache ist.


Das würde ich auch, aber was ist der Kompromiss zwischen 0 und 1 Kind? Und was wenn er sich nicht überzeugen lässt?
Skorpi
22844 Beiträge
18.09.2017 18:46
Zitat von November:

Zitat von Skorpi:

Zitat von November:

Stellt euch vor ihr wollt als Jugendliche zur Polizei und da in einen ganz gefährlichen Bereich. Euer Partner hat euch immer unterstützt und dann nach der Schule ist es so weit und ihr konntet dort arbeiten, dann sagt er aber, dass er das doch nicht möchte. Er findet es z. B. Doof, dass ihr am Wochenende arbeiten müsst und es gefährlich ist.

Würdet ihr euren Traumjob dafür aufgeben?


Nein, aber ich würde mit meinem Partner reden, seine Ängste nehmen und Kompromisse und Lösungen finden . Aber auch deswegen mich nicht von ihm trennen.

Wobei ich finde, dass das gar nicht zu vergleichen ist. Kinder plant man, meiner Meinung nach zusammen, dass ist eine gemeinsame Entscheidung, während der Beruf wirklich in der Regel ausschließlich meine Sache ist.


Das würde ich auch, aber was ist der Kompromiss zwischen 0 und 1 Kind? Und was wenn er sich nicht überzeugen lässt?


Überzeugen wollen würde ich eh nicht. Für mich war immer klar, wenn Kinder, dann auch mit einem Mann, der 100% auch welche will. Aber ich würde eben viel reden, verstehen wollen, warum er keine Kinder mehr möchte, was die Gründe dafür sind und darauf dann aufbauen. Hat er einfach nur Ängste, viel darüber sprechen und eben versuchen, Ängste zu nehmen. Und so kann man eben schauen, vielleicht hat der Partner aber auch Gründe, die begründet sind. Finanzielle Gründe z.B. und dann kann man vielleicht erstmal schauen, ob der Partner nicht vielleicht recht hat, wären aktuell Kinder richtig? Das muss ja dann auch keine endgültige Entscheidung sein.

18.09.2017 19:18
Zitat von Skorpi:

Zitat von November:

Zitat von Skorpi:

Zitat von November:

Stellt euch vor ihr wollt als Jugendliche zur Polizei und da in einen ganz gefährlichen Bereich. Euer Partner hat euch immer unterstützt und dann nach der Schule ist es so weit und ihr konntet dort arbeiten, dann sagt er aber, dass er das doch nicht möchte. Er findet es z. B. Doof, dass ihr am Wochenende arbeiten müsst und es gefährlich ist.

Würdet ihr euren Traumjob dafür aufgeben?


Nein, aber ich würde mit meinem Partner reden, seine Ängste nehmen und Kompromisse und Lösungen finden . Aber auch deswegen mich nicht von ihm trennen.

Wobei ich finde, dass das gar nicht zu vergleichen ist. Kinder plant man, meiner Meinung nach zusammen, dass ist eine gemeinsame Entscheidung, während der Beruf wirklich in der Regel ausschließlich meine Sache ist.


Das würde ich auch, aber was ist der Kompromiss zwischen 0 und 1 Kind? Und was wenn er sich nicht überzeugen lässt?


Überzeugen wollen würde ich eh nicht. Für mich war immer klar, wenn Kinder, dann auch mit einem Mann, der 100% auch welche will. Aber ich würde eben viel reden, verstehen wollen, warum er keine Kinder mehr möchte, was die Gründe dafür sind und darauf dann aufbauen. Hat er einfach nur Ängste, viel darüber sprechen und eben versuchen, Ängste zu nehmen. Und so kann man eben schauen, vielleicht hat der Partner aber auch Gründe, die begründet sind. Finanzielle Gründe z.B. und dann kann man vielleicht erstmal schauen, ob der Partner nicht vielleicht recht hat, wären aktuell Kinder richtig? Das muss ja dann auch keine endgültige Entscheidung sein.


Es gibt aber Menschen, die einfach nicht Vater/Mutter sein wollen, weil sie sich zb in nichts einschränken wollen und Kinder nicht als Bereicherung ansehen. Was ist denn da dann der Kompromiss/die Lösung?
-Brünni88
20404 Beiträge
18.09.2017 19:20
Zitat von November:

Zitat von Skorpi:

Zitat von November:

Zitat von Skorpi:

...


Das würde ich auch, aber was ist der Kompromiss zwischen 0 und 1 Kind? Und was wenn er sich nicht überzeugen lässt?


Überzeugen wollen würde ich eh nicht. Für mich war immer klar, wenn Kinder, dann auch mit einem Mann, der 100% auch welche will. Aber ich würde eben viel reden, verstehen wollen, warum er keine Kinder mehr möchte, was die Gründe dafür sind und darauf dann aufbauen. Hat er einfach nur Ängste, viel darüber sprechen und eben versuchen, Ängste zu nehmen. Und so kann man eben schauen, vielleicht hat der Partner aber auch Gründe, die begründet sind. Finanzielle Gründe z.B. und dann kann man vielleicht erstmal schauen, ob der Partner nicht vielleicht recht hat, wären aktuell Kinder richtig? Das muss ja dann auch keine endgültige Entscheidung sein.


Es gibt aber Menschen, die einfach nicht Vater/Mutter sein wollen, weil sie sich zb in nichts einschränken wollen und Kinder nicht als Bereicherung ansehen. Was ist denn da dann der Kompromiss/die Lösung?

Ich denke da geht einfach nur, sich einen Partner suchen der das genauso sieht. Einer wird in der Beziehung der unglückliche sein und ich möchte nicht am Ende meines Lebens bereuen, Mutter geworden zu sein oder nicht Mutter geworden zu sein, je nach dem welcher Part ich wäre
Seramonchen
31234 Beiträge
18.09.2017 20:39
Zitat von Skorpi:

Zitat von Viala:

Ich glaube ja eher, dass die Art des Kinderwunsches den Unterschied macht
Bei mir war er so früh und so stark... Sry, in einen Mann mit einer Einstellung “ich will keine Kinder“ hätte bei mir schon grundsätzlich wohl keine Liebe ermöglicht... ähnlich wie ich mich nicht in einen hiphopper oder einen Mann ohne Interesse an Bildung hätte verlieben können... das war und ist einfach zu essentiell.
Und bei einem so frühen und starken Wunsch ist es dann auch imho wirklich Zeitverschwendung, auf ein umdenken zu warten...


Richtige Liebe ist niemals Zeitverschwendung. Man hat doch so schöne Momente miteinander. Dieses Wort "Zeitverschwendung" klingt für mich einfach doch stark danach, einen Mann für Kinder zu wollen. Und nicht andersrum. Aber ich bleib dabei, dass ich denke, dass eine funktionierende, harmonische Beziehung einfach erstmal die Basis ist. Und wenn alles passt, wird auch das Thema Kinder passen. Viele wissen so jung ja auch noch gar nicht, ob sie überhaupt Kinder wollen oder können es sich erstmal nicht vorstellen und dann werden sie erwachsen und stellen fest, dass Kinder doch ganz schön wären.

Darf ich mal fragen, seit wann ihr alle einen so extremen Kinderwunsch hattet?


Da bin ich ganz bei dir und auch Verliebtsein ist doch keine Zeitverschwendung. ich hatte sehr schöne Zeiten mit früheren Partnern, an denen ich auch gewachsen bin und an die ich mich gerne zurückerinnere. Und bei den vielen Negativbeispielen, habe ich halt mehrere Freundinnen im Freundeskreis, die ich schon sehr sehr lange kennen und die früher niemals Kinder wollten und nun halt eines oder mehrere haben. Sicher wird es Menschen geben, die schon ganz früh ganz genau wissen, was sie wollen, aber ich glaube, das ist eher die Ausnahme, als die Regel

ich meine, ich habe hier eine 13jährige, die weiß noch nicht mal, was sie morgen in die Schule anziehen will. ich denke, sie ist noch ganz ganz weit von entfernt, so krasse Lebenspläne zu machen und sie soll sich auch verlieben, die erste Beziehung eingehen und nicht direkt nachfragen, ob er denn auch ja Kinder will. Also nein, ich finde dich nicht unnormal. Wahrscheinlich gibt es einfach kein richtig oder falsch, auch wenn es für mich teilweise einfach nicht nachvollziehbar ist.
NadineW
2508 Beiträge
18.09.2017 21:06
Ich habe meinen Mann mit 15 kennengelernt, mit 16 kamen wir zusammen. Er war da 19. Damals waren gerade so Fragebögen per E-Mail total in. Darin war auch die Frage: Wie viele Kinder willst du später haben. Das war praktisch, so musste ich nicht selber fragen Jedenfalls schrieben wir beide: 2.

6 Jahre später hatten wir beide dann die Ausbildung beendet und eine Festanstellung. Ich hatte damals (2006) einen großen Kinderwunsch. Und ich wollte heiraten. Leider hatten wir damals auch große Probleme. Irgendwann rückte er damit raus, dass er keine Kinder haben und heiraten möchte. Über Wochen haben wir diskutiert, gestritten, geheult usw. Irgendwann war mir aber klar: Ich will ja IHN heiraten und mit IHM Kinder haben. Nicht mit irgendwem.
Ich habe eine Therapie gemacht, um diese Probleme aus der Welt zu schaffen.
Ende 2009 kam dann der Antrag, 2011 die Hochzeit und 2012 wurde unser Sohn geboren. Wir waren zufrieden. Ein Kind reicht. ca 4 Jahre später regte sich dann doch wieder ein Kinderwunsch und nun haben wir doch unsere zwei Kinder, wie vor 17 Jahren mal geschrieben

Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich wusste, dass ich Mutter werden will. Irgendwie schon immer.
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