Mütter- und Schwangerenforum

Sexuelle Frustration

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Anonym 196520
0 Beiträge
12.01.2018 21:47
Was bringt es mir wenn er „angeblich“ so glücklich ist, aber ich es nicht bin?
Ergibt ja überhaupt keinen Sinn

Warum soll ich meine Wünsche hinten anstellen? Und das hat nix mit egoistisch zu tun.

Klar, ich könnte es mir auch immer selbst machen... aber ist das der Sinn einer intakten Beziehung?
Sorry, aber Sex gehört für mich einfach zu eine gut funktionierenden Ehe / Beziehung dazu! Wenn da jeder sein Ding macht mit Selbstbedienung ist’s ja auch nicht ganz normal

Skorpi
24081 Beiträge
12.01.2018 21:49
Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....

Anonym 1965206
0 Beiträge
12.01.2018 21:51
Zitat von schnibbe:

Ich denke nicht, dass man das „keine-Lust-haben“ an der Dauer der Beziehung festmachen kann
Sprich lange Beziehungsdauer = keinen Bock mehr.
Meine Beziehung dauert nun schon 20 Jahre und bis auf die Phase, in der die Kinders sehr klein waren, haben wir so 2 mal die Woche Sex. Das war früher so und ist jetzt auch so. Eher sogar mehr, seit die Mädels älter werden.
Mit Baby/ Kleinkind war es definitv weniger. Wir hab ich erst kürzlich so schön gelesen „ Eltern von kleinen Kindern haben im Schnitt 3 mal Sex. Im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. Könnte aber auch Winter werden.“

Ich glaube, dass jeder da einfach in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse hat. Da kann man auch wohl schwer was ändern - wenn jetzt nicht ein anderer spezieller Grund (viel Stress...) dahinter steckt.
Nur Sex haben, weil der Partner will und man selbst möcht eigentlich gar nicht, find ich nicht so prickelnd.


Mir würden die 3x derzeit auch reichen

Vor der Geburt unserer Tochter, 2,5J, hatten wir (auch in der Schwangerschaft) regelmäßig Sex.

Seit der Geburt habe ich einfach wenig bis gar keine Lust. Ich gehe arbeiten und kümmere mich zum Großteil um Kind und Haus - weil mein Partner beruflich viel und vor allem körperlich zu tun hat. Ich bin einfach zu Müde und erschöpft. Natürlich ist das für ihn frustrierend, wenn die Initiative immer von ihm ausgeht und auch häufig "abgeschmettert" wird.
Und ich bin jedesmal genervt, wenn er fragt. Man hat jedesmal das Gefühl unter Druck zu stehen, Sex haben zu müssen, damit der Partner zufrieden ist - auch wenn mein Partner keinen Druck ausübt. Aber er lässt seinen Frust auch mal mit Sprüchen an mir aus. In gewisser Weise auch vertsändlich. Und eigentlich sind wir uns doch alle einig, dass Sex nichts mit Druck zu tun haben sollte. Das ganze ist ein Teufelskreis: Er ist frustriert, weil wir kaum Sex haben; ich genervt, weil er schon wieder fragt; er hat ein schlechtes Gewissen, weil er schon wieder gefragt hat; ich habe das Gefühl, wir müssen jetzt Sex haben.

Derzeit bräuchte ich gar keinen Sex. Er fehlt mir ehrlich gesagt auch nicht.
NiAn
13080 Beiträge
12.01.2018 21:57
Zitat von Skorpi:

Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....


Nö, die TS muss sich genauso wenig dafür schämen wie der Mann von ihr. Nur weil der Mann diese Bedürfnisse nicht hat heißt es nicht das er unnormal ist komisch wird es halt immer dann wenn die Partner unterschiedliche Vorstellungen haben, so wie eben hier ansonsten ist das eine so normal wie das andere
shelyra
59629 Beiträge
12.01.2018 22:03
Zitat von Anonym 196520:

Was bringt es mir wenn er „angeblich“ so glücklich ist, aber ich es nicht bin?
Ergibt ja überhaupt keinen Sinn

Warum soll ich meine Wünsche hinten anstellen? Und das hat nix mit egoistisch zu tun.

Klar, ich könnte es mir auch immer selbst machen... aber ist das der Sinn einer intakten Beziehung?
Sorry, aber Sex gehört für mich einfach zu eine gut funktionierenden Ehe / Beziehung dazu! Wenn da jeder sein Ding macht mit Selbstbedienung ist’s ja auch nicht ganz normal
^
schön wäre es wenn beide wünsche, beide bedürfnisse berücksichtig werden. aber das geht halt im moment nicht.

jetzt hast du die wahl was du daraus machst.

wenn ihr offene beziehung nicht wollt, dann bleiben eigentlich nur 2 möglichkeiten:
akzeptieren und die eigenen bedürfnisse hinten an stellen.
oder
darüber nachdenken ob die beziehung so noch einen sinn hat wenn man auf dauer unglücklich ist
MamaBär2013
2695 Beiträge
12.01.2018 22:12
Eine Möglichkeit wäre ein Mangel an Testosteron zB.

Für mich wäre das so auch nicht akzeptabel,
für mich gehört regelmäßiger Sex dazu und ein oder zwei mal im Monat wär mir auch zu wenig für mich spiegelt die Situation im Bett die Beziehung in gewisser weise und kann verstehen das es mürbe macht immer zurück gewiesen zu werden. Da macht es für mich keinen Unterschied ob Kuss, Unarmung, Gespräch, kuscheln oder Sex.

Skorpi
24081 Beiträge
12.01.2018 22:18
Zitat von NiAn:

Zitat von Skorpi:

Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....


Nö, die TS muss sich genauso wenig dafür schämen wie der Mann von ihr. Nur weil der Mann diese Bedürfnisse nicht hat heißt es nicht das er unnormal ist komisch wird es halt immer dann wenn die Partner unterschiedliche Vorstellungen haben, so wie eben hier ansonsten ist das eine so normal wie das andere


Das sagst du jetzt, aber hier wurde ja auch sowas in den raum geworfen, von wegen, man solle lernen, sich im Griff zu haben.... Als wäre es was schlimmes, nur weil jemand gerne Sex hat.

Ansonsten kann ich mich Shelyra anschließen. Wenn jemand keinen Sex möchte, ist das ok. Dann muss man reden, aber auch akzeptieren und für sich eben entscheiden, ob die Partnerschaft so noch für einen passend ist.

Ich hätte auf jeden Fall ein Problem damit, wenn mein Freund plötzlich nicht mehr küssen, nicht mehr kuscheln und Berührungen im allgemeinen und auch keinen Sex mehr haben möchte. Wenn er auf die Dinge wirklich komplett verzichten möchte, aus was für Gründen auch immer, ist das ok. Aber für mich persönlich stelle ich mir eine Beziehung so eben nicht vor. Wenn man mal ne Zeit keinen Sex möchte, ist das natürlich was anderes. Weil man eben wirklich müde, kaputt ist durch die viele Arbeit. Weil man Sorgen hat oder, oder, oder. Da würde ich jetzt auch keine Trennung in Betracht ziehen. Aber wenn es wirklich ein Dauerzustand wäre, also auf ewig. Das wäre nichts für mich, ich bin ein absoluter Kontaktmensch. Aber schämen oder lernen mich da im Griff zu haben, muss ich nicht. Es ist was ganz normales, gewisse Bedürfnisse zu haben.

white.rose
649 Beiträge
12.01.2018 22:25
Zitat von Skorpi:

Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....


Wieso denn? Steht und fällt der Begriff einer Partnerschaft für dich damit, ob man Sex hat?
Das sehe ich gar nicht so - Freunde, die Sex haben sind für mich nicht automatisch Partner, sondern erst mal friends with benefits.

Partnerschaft ist etwas, was sich meiner Ansicht nach vor allem auf emotionaler Ebene von einer Freundschaft unterscheidet. Von daher - nein, Freundschaft ist keine Option zu einer sexarmen oder sexlosen Partnerschaft.

Es muss sich keiner für seine Bedürfnisse schämen, aber wenn so ein vergleichsweise nebensächliches Bedürfnis so viel Raum einnimmt, würde ich mir schon Gedanken machen, ob ich da nicht falsche Prioritäten setze.
Skorpi
24081 Beiträge
12.01.2018 22:35
Zitat von white.rose:

Zitat von Skorpi:

Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....


Wieso denn? Steht und fällt der Begriff einer Partnerschaft für dich damit, ob man Sex hat?
Das sehe ich gar nicht so - Freunde, die Sex haben sind für mich nicht automatisch Partner, sondern erst mal friends with benefits.

Partnerschaft ist etwas, was sich meiner Ansicht nach vor allem auf emotionaler Ebene von einer Freundschaft unterscheidet. Von daher - nein, Freundschaft ist keine Option zu einer sexarmen oder sexlosen Partnerschaft.

Es muss sich keiner für seine Bedürfnisse schämen, aber wenn so ein vergleichsweise nebensächliches Bedürfnis so viel Raum einnimmt, würde ich mir schon Gedanken machen, ob ich da nicht falsche Prioritäten setze.


Ich denke, das unterscheidet uns. Sex gehört für mich z.B. auch nicht in eine Freundschaft. Bevor ich mit meinem Freund zusammenkam, war ich 6 Jahre Single, da hatte ich auch keinen Sex und ich fand es nicht schlimm. Aber ja, in eine Beziehung gehört körperliche Nähe für mich einfach dazu. Ob Sex, kuscheln oder knutschen. Das will ich nicht missen. Ich finde es einfach schön.

Anonym 196520
0 Beiträge
12.01.2018 23:12
Zitat von shelyra:

Zitat von Anonym 196520:

Was bringt es mir wenn er „angeblich“ so glücklich ist, aber ich es nicht bin?
Ergibt ja überhaupt keinen Sinn

Warum soll ich meine Wünsche hinten anstellen? Und das hat nix mit egoistisch zu tun.

Klar, ich könnte es mir auch immer selbst machen... aber ist das der Sinn einer intakten Beziehung?
Sorry, aber Sex gehört für mich einfach zu eine gut funktionierenden Ehe / Beziehung dazu! Wenn da jeder sein Ding macht mit Selbstbedienung ist’s ja auch nicht ganz normal
^
schön wäre es wenn beide wünsche, beide bedürfnisse berücksichtig werden. aber das geht halt im moment nicht.

jetzt hast du die wahl was du daraus machst.

wenn ihr offene beziehung nicht wollt, dann bleiben eigentlich nur 2 möglichkeiten:
akzeptieren und die eigenen bedürfnisse hinten an stellen.
oder
darüber nachdenken ob die beziehung so noch einen sinn hat wenn man auf dauer unglücklich ist


Darum ja meine Frage an die Allgemeinheit
Ich stell meine Bedürfnisse schon gut zwei Jahre hinten an. In der Hoffnung auf Besserung.
Wir haben eine tolle Ehe, bis auf den einen Punkt, bei dem ich mir nicht mehr zu helfen weiß.
Ich liebe ihn, und will selbstverständlich die Ehe halten... wie auch er
StilleWasser
4437 Beiträge
12.01.2018 23:32
Zitat von Skorpi:

Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....


Aber warum sollen diejenigen keinen Partner haben bloß weil sie eben andere Dinge in ner Beziehung bevorzugen?

Kann ich persönlich gar ned verstehen wie man da so "versessen" drauf sein kann auf dieses körperliche.
Fjörgyn
2021 Beiträge
12.01.2018 23:39
Was ich ja hier echt schräg finde ist, dass da ein Mann ist, der offenbar Sex derzeit nicht so wichtig findet bzw. jetzt nicht zwingend Lust darauf hat und der TS werden Vorschläge gemacht, man solle doch mal einen Dreier probieren oder in Sexclubs fahren etc. Ganz ehrlich, wenn ich keinen Bock hätte, warum auch immer, und mein Partner mir damit käme, würde ich mich wohl eher fragen um wen es hier eigemtlich geht, denn um mich, die ja gar keine Lust hat wohl kaum.
In einer Beziehung sollte keiner von beiden ständig seine Ansprüche und Bedürfnisse unbeachtet vorfinden, aber das sehe ich hier auch gar nicht. Ea gibt doch Sex, er fängt halt nur nie an oder habe ich das jetzt falsch verstanden? Ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen, da sind zwei Partner und einer von beiden hat mehr Lust als der andere, so weit komme ich mit. Der Partner, der weniger Lust hat, lässt sich aber immer mitreißen... Wo genau ist jetzt das Problem? Dass der, der eigentlich keine Lust hat nie anfängt?
Gar keinen Sex innerhalb einer Beziehung wäre für mich auch nichts, in so einer Beziehung könnte ich nicht leben, aber wenn es nötig ist, dass ich die Initiative ergreife, dann hätte ich damit so gar kein Problem. Warum auch?
Entschuldigung, wenn irgendwas übersehen habe, aber ich verstehe es wirklich nicht.
Skorpi
24081 Beiträge
13.01.2018 00:12
Zitat von StilleWasser:

Zitat von Skorpi:

Zitat von white.rose:

Nicht umarmen, nicht küssen stört mich genauso wenig. Immer unter der Prämisse, dass man sich eben anderweitig nahe ist. Es gibt viele Formen von Intimität, sodass ich nicht so richtig verstehe, wie man sie so auf den Sex beschränken kann.

Klar hab ich Sehnsucht nach meinem Partner, aber Nähe kann man auch anders erleben als durch Rein-Raus. Und dem Mann der Ts genügt es vielleicht einfach so, wie es ist.
Ansonsten: Selbst ist die Frau.


Wenn jemand wirklich kein Bedürfnis danach hat, seinen Partner zu küssen, zu umarmen, Sex zu haben, sollte man sich dann aber nicht doch eher die Frage stellen, ob eine Freundschaft nicht sinnvoller wäre, bzw. ob man nicht mehr Freunde ist, als Partner?

Jetzt zu sagen, andere seien unnormal, weil sie eben Bedürfnisse haben, finde ich auch echt strange. Ich küsse meinen Freund gerne, genauso liebe ich die Berührungen, das Kuscheln, aber ja auch den Sex. Das ist doch in ganz vielen Beziehungen normal so. Hier klingt es aber so, als müsse man sich für seine Bedürfnisse schämen....


Aber warum sollen diejenigen keinen Partner haben bloß weil sie eben andere Dinge in ner Beziehung bevorzugen?

Kann ich persönlich gar ned verstehen wie man da so "versessen" drauf sein kann auf dieses körperliche.


Wo hab ich denn das geschrieben?
Natürlich dürfen auch diejenigen Partner haben, die nicht küssen, nicht kuscheln und keinen Sex haben wollen. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, was in einer solchen Beziehung dann anders ist, als in einer Freundschaft. Aber es muss dann eben auch für beide passen, sonst wird es schwierig.

Ich denke nicht, dass ich nun versessen bin, nur weil ich gerne küsse, kuschel und Sex habe. Genau solche Aussagen finde ich echt strange.

MiramitLionel
3962 Beiträge
13.01.2018 00:33
Mir und meinem Partner ist das Körperliche wichtig, deswegen sind wir nicht versessen darauf, aber wir mögen das einfach gerne. Wir küssen uns jeden Tag, kuscheln gern miteinander und haben auch gern Sex miteinander. Ich denke, das Wichtigste ist hier immer, dass es zueinander passt, dass einfach beide Partner ähnlich ticken in der Hinsicht und auf einer Wellenlänge sind.

Wenn der Partner eben nicht mehr dieses Bedürfnis hat und man sich selbst zurückgestellt wird, wird es schwierig, meiner Ansicht nach. Dann muss man wohl einen Kompromiss finden oder sich überlegen, wie das weitergehen kann auf Dauer.
pinkcat92
28023 Beiträge
13.01.2018 08:11
ich hatte das nach den Schwangerschaften auch gehabt, grad bei der Kleinen.
das ging nachher soweit, das ich mich 1x im Monat dazu durchringen musste weil er einfach nur genervt hat.
im Endeffekt kam es zur Trennung bei uns. einmal weil es eben sexuell überhaupt nicht mehr gepasst hat, aber auch wegen anderen Sachen.
seit der Trennung mit "neuem Partner" hab ich die Lust wieder gefunden und weiß gar nicht wie ich es vorher ohne ausgehalten habe. mittlerweile ist Sex mir also wieder wichtig geworden.

raten kann ich dir nichts, sondern eben nur von uns berichten das Sex eben doch auch wichtig sein kann. ich hoffe ihr findet einen Weg mit dem Ihr beide glücklich werdet.
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