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Verliebt in den Chef - wie entlieben?

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Anonym 192678 Anonym 192678 0 Forenbeiträge
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17.02.2017 17:25
Liebe Community,

es ist mir unglaublich peinlich und unangenehm, aber ich brauche Rat, wie ich mit der Situation weiterhin umgehen soll.
Ich bin in meine verheirateten Chef verliebt, bzw. schwärme ich für ihn. Das wirft mich dermaßen durcheinander und sorgt dafür, dass es mir richtig schlecht geht.
Ich bin alleinerziehend und habe mein Leben eigentlich gut im Griff. Ich liebe meinen Job, habe ein festes Arbeitsverhältnis und verdiene auch ganz gut. Meine Arbeitszeiten sind sehr flexibel, ich lebe quasi mit den Großeltern meiner Kleinen zusammen, so dass ich auch problemlos Überstunden und co machen kann.
Nun ist es so, dass ich seit einigen Monaten starke Gefühle gegenüber meinem Chef entwickelt habe. Ich werde nervös, wenn ich zur Arbeit gehe, denke pausenlos an ihn, benehme ich tw. albern in seiner Gegenwart. Wie eine erwachsene, bodenständige Frau fühle ich mich gerade jedenfalls nicht.
Nun ist es so, dass ich mit meinem Vorgesetzten sehr eng zusammenarbeite, ich bin quasi seine rechte Hand in der Firma. Wir verstehen uns freundschaftlich sehr gut, quatschen und albern viel, erzählen uns private Dinge, lachen viel und scherzen rum. Auch wenn ich frei habe, ruft er mich an und wir besprechen ein paar Kleinigkeiten. Wenn er beruflich unterwegs ist, ruft er auch mal an und erzählt von Terminen. Alle Kollegen wissen, dass ich mich mit dem Chef besonders gut verstehe. Aber wir haben auch einfach alle ein sehr enges, familiäres Verhältnis miteinander. Ich glaube auch, dass mein Chef mich besonders gut leiden kann, aber dass er seine Frau liebt und definitiv nicht die selben Gefühle für mich hegt, wie ich für ihn.
Nun wird es noch absurder: Ich will eigentlich garnicht, dass er Gefühle für mich hat. Ich möchte weder eine Beziehung, noch eine Affäre mit ihm. Wir führen sehr unterschiedliche Leben, haben auch oft andere Einstellungen und seine Frau ist unglaublich nett und ich finde, dass sie ein tolles Paar sind.

Eigentlich wünsche ich mir nur, dass sich dieses Kribbeln wieder verabschiedet. Ich will nicht mehr nervös sein, an freien Tagen auf mein Handy starren, ob er denn anruft. Ich will nicht bei Kleinigkeiten, die er äußert, mehr hineininterpretieren. Mittlerweile habe ich auch richtig Angst, dass er mir was anmerkt.
Ich will das nicht, aber wie schaffe ich das?

Ein Arbeitsplatzwechsel wäre undenkbar. Das ist mein Traumjob und dadurch, dass ich mich mit dem Chef gut verstehe, habe ich alle Freiräume, die ich benötige.

Also rational gesehen, will ich diesen Mann nicht. Emotional gesehen verzehre ich mich regelrecht nach ihm.

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

sehr privat, sehr unangenehm, damit keine Kollegen das lesen können

Anonym 1926781 Anonym 1926781 0 Forenbeiträge
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17.02.2017 19:20
Gefühle abzustellen ist nicht leicht. Und du möchtest ja auch keine Gefühle für ihn haben..Wäre auch sicher keine gute Idee. Denn du gefährdest damit als Alleinerziehende deine Existenz. Sowas geht nur im Kino gut. In den meisten Fällen endet es bös. Du sagst ihm was du fühlst...er lehnt ab..euer Arbeitsverhältnis leidet darunter auf kurz oder lang. Oder: Du sagst es ihm...er geht vl drauf ein und du bist sein Verhältnis..irgendwann tuscheln die Kollegen..seine Frau wird es merken...dein Job wirst du los sein wenn er seine Ehe noch retten kann denn sie wird definitiv verlangen das du dort nicht mehr arbeitest.
Um den Fokus von ihm abzulenken würde ich viel unternehmen, am WE mal mit Freunden um die Häuser ziehen und einfach mal mit anderen flirten..Andere Männer kennenlernen und mit viel Glück gefällt dir jemand so gut das deine Gedanken mehr bei ihm wie bei deinem Chef sind...
Marf Marf 14869 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 10.000 Beiträge verfasst
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17.02.2017 19:59
Such dir einen anderen.Gönn dir jemanden,als Ablenkung.Hört sich sehr banal an.....aber ich denke das du einfach alleine bist und er eben dauernd um dich herum.Du sieht ja nur ihn....also muss was anderes her!
Du setzt sonst den Job und einen wichtigen Teil deines Lebens aufs Spiel.
Darwin27 Darwin27 online 3954 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 1000 Beiträge verfasst
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18.02.2017 08:30
Du scheinst in ihm gerade einen "Partner" zu finden, der dir fehlt. Jemanden zum Reden, zum Albern - da interpretiert man schnell mehr rein, will mehr Nähe und Kontakt. Letztendlich weißt du aber, dass du keine Affäre/Beziehung möchtest. Das ist doch gut! Es ist also keine Liebe, sondern Sehnsucht nach einem Mann, der dir xyj im Leben gibt.

"Such" dir einen anderen Mann. Mach dir bewusst, dass du für deinen Chef schwärmst, weil dir was anderes fehlt. Das hilft sicher schon. Und fahr dein Verhalten im Job vlt etwas zurück - was gibt es Schlimmeres, als eine Kollegin, die heimlich mit dem Chef anbändelt? (zumindest dem Flurfunk nach)
Anonym 192678 Anonym 192678 0 Forenbeiträge
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18.02.2017 11:30
Danke euch für eure Antworten.
Ich unternehme eigentlich schon recht viel, habe einen großen Freundeskreis und lerne auch regelmäßig Männer kennen und da ist dann eher das Problem, dass sich mein Herz einfach nicht frei anfühlt. Das ist besetzt, von einem Mann, der verheiratet ist (somit würde ich NIEMALS was mit ihm anfangen), kein Familienmensch ist, eine andere Lebenseinstellung hat und auch ganz andere Zukunftspläne als ich hat.

Ich ärgere mich so sehr über mich selber.

Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen und mir einen Plan zurecht gelegt, wie ich erstmal mehr auf Distanz gehen möchte:
- Er darf mich nicht mehr nach hause fahren, wenn wir länger im Büro sind (macht er eh nur bei mir)
- Ich vermeide private Gespräche
- Wenn ich frei habe, gehe ich nicht ans Telefon und beantworte nur wichtige Nachrichten kurz
- Ich verbringe meine Pause nicht mehr mit ihm

Außerdem werde ich eure Ratschläge annehmen und mich mehr auf mein Leben konzentrieren. Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung!

Kollegen, die dafür ein Gespür haben, merken das auch einfach auf Dauer. Und ich will nicht, dass man mich dadurch anders schätzt oder beurteilt.

Achja, einer Freundin werde ich mich auch endlich anvertrauen. Sie kennt ihn auch und kann mir hoffentlich helfen.

Aber was mache ich, wenn er mich auf mein Verhalten anspricht? Also auf mein "neues" distanziertes Verhalten?

Ich muss das gesamte Wochenende wieder mit ihm arbeiten, also ab heute Nachmittag. Da werde ich versuchen, dass durchzuziehen.

Sorry, für das Durcheinander. Ich muss meine Gedanken noch sammeln.
jenjae jenjae 3613 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 1000 Beiträge verfasst
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18.02.2017 13:56


Das wäre toll, oder?

Marf Marf 14869 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 10.000 Beiträge verfasst
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18.02.2017 14:19
Wenn er dich anspricht wegen der Distanz,dann sag ihm das du einfach viel um die Ohren hast.Du jemanden kennengelernt hast und deswegen ein bissl aus der Spur bist.
Vielleicht wird er dann selber sehen das er zuviel Nähe zulässt.
BettyBoard BettyBoard 2166 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 1000 Beiträge verfasst
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18.02.2017 16:37
Zitat von jenjae:

Das wäre toll, oder?


Wie wahr...
jenjae jenjae 3613 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 1000 Beiträge verfasst
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18.02.2017 18:15
Zitat von BettyBoard:

Zitat von jenjae:

Das wäre toll, oder?


Wie wahr...


Anonym 192678 Anonym 192678 0 Forenbeiträge
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19.02.2017 10:53
Zitat von jenjae:

Zitat von BettyBoard:

Zitat von jenjae:

Das wäre toll, oder?


Wie wahr...





Tolle Idee! Das wäre tatsächlich die optimale Lösung.

Was ist bei euch los? Gehts euch ähnlich?
Anonym 192678 Anonym 192678 0 Forenbeiträge
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19.02.2017 10:55
Zitat von Marf:

Wenn er dich anspricht wegen der Distanz,dann sag ihm das du einfach viel um die Ohren hast.Du jemanden kennengelernt hast und deswegen ein bissl aus der Spur bist.
Vielleicht wird er dann selber sehen das er zuviel Nähe zulässt.


Das ich viel um die Ohren habe wollte ich eigentlich auch sagen, dass mit dem Mann, den ich kennengelernt habe, geht leider nicht. Er würde alles wissen wollen, weil wir über alles quatschen. Und ich lüge so schlecht.

Aber das mit der Distanz ging gestern so richtig in die Hose. Ich schreib gleich nochmal was.
Anonym 192678 Anonym 192678 0 Forenbeiträge
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19.02.2017 11:59
Ich versuche meine Arbeitsstelle so wenig wie möglich zu beschreiben, dass meine Anonymität gewahrt bleibt. Also bitte nicht wundern.

Gestern war für mich ein sehr aufschlussreicher Tag, mir wurde so einiges bewusst.
Ich bin also mit dem Ziel zur Arbeit gegangen auf Distanz zu gehen. Als ich in unsere Firma hineinkam sah ich ihn schon mit einer anderen Kollegin da stehen und bin sofort zu einer weiteren Kollegin gegangen und habe mich mit ihr unterhalten, den Arbeitstag, die weiteren Aufgaben usw. besprochen. Ich habe ihn also erstmal ignoriert und habe ihm dann nur kurz beim Vorbeigehen zugenickt.
10 min. später kam er dann zu mir und war ganz erstaunt, dass ich auch arbeiten muss und natürlich kamen wir gleich ins Gespräch. Dann wollte er noch kurz einen Kaffee mit mir trinken gehen. Da habe ich dann auch zugesagt. Den restlichen Tag war er auch permanent in meiner Nähe. Eigentlich hatte er noch einen Außentermin, hat mir aber die ganze Zeit erklärt, dass er gerade noch bei mir bleiben möchte und sich einfach nicht loseisen kann.
Ich war also den gesamten Tag wieder total zerrissen. Mir ist aber auch aufgefallen, dass er mich nie beobachtet, lange Blicke zuwirft oder nur ansatzweise größeres Interesse als Freundschaft signalisiert. Als ich dann also bemerkte, dass ich das mit der Distanz nicht so gut hinbekomme, habe ich angefangen mit ihm über seine Frau zu besprechen. Wohin sie verreisen wollen, ob sie später noch was zusammen machen - er spricht immer sehr positiv von ihr. Das tat mir aber auch tatsächlich ganz gut, weil ich dadurch wieder einen realistischen Blick auf "uns" bekam.

Er ist extra länger geblieben, damit wir zusammen Feierabend machen konnten. Als er dann wie selbstverständlich zu seinem Auto lief, blieb ich stehen und rief ihm ein Tschüß zu. Da war er total perplex, aber ich wollte mich partout nicht von ihm nach Hause fahren lassen. Zwei Sätze und die Aussicht auf weitere 20 min. mit ihm, saß ich in seinem Auto. Um das wenigstens ansatzweise vor mir zu rechtfertigen, erklärte ich ihm, dass er mich aber in Zukunft nicht mehr fahren darf, weil das den anderen Kollegen noch einen falschen Eindruck vermitteln könnte. Da erklärte er mir, dass er Kollegin XY aber ebenfalls schon nach Hause gefahren hat.

Und das war der Moment, als mir bewusst wurde, dass ich so ein kleiner, netter Flirt auf Arbeit für ihn bin, wenn überhaupt. Ich bin eine Abwechslung, er mag mich gerne, spielt damit aber auch mit mir. Sicherlich ist er sich nicht darüber bewusst, was das mit mir macht. Trotzdem war ich erstmal wütend und auch gekränkt, als mir das bewusst wurde.

Ich werde mir das heute immer wieder vor Augen halten, was ich für ihn bin und damit heute Versuch Nr.2 im Bezug auf "Distanz zum Chef" weiterführen. Ich hoffe ich enttäusche mich nicht wieder selber.

Und weil meine Kleine den restlichen Tag bei ihren Großeltern ist, mache ich jetzt noch ganz viel Sport. Das lenkt mich ab und dann habe ich wenigstens kurz mal keine Gedanken mehr im Kopf.

Entschuldigt, dass ich den Thread gerade als Tagebuch missbrauche. Aber es ist doch ungemein erleichternd, dass alles mal aufzuschreiben.
Scratty Scratty 1157 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 1000 Beiträge verfasst
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19.02.2017 19:09
Wie verlief der heutige Tag?
Anonym 192678 Anonym 192678 0 Forenbeiträge
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20.02.2017 17:50
Mir ging es gestern und geht es auch heute sehr schlecht. Ich kann weder essen, noch schlafen und leide mit meinem Kummer so vor mich hin. Nach langen Berichten ist mir somit gerade nicht. Vielleicht kann ich mich morgen aufraffen.

Ich freue mich über jeden Ratschlag.
Scratty Scratty 1157 Forenbeiträge Dieses Mitglied hat über 1000 Beiträge verfasst
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21.02.2017 17:41
Zitat von Anonym 192678:

Mir ging es gestern und geht es auch heute sehr schlecht. Ich kann weder essen, noch schlafen und leide mit meinem Kummer so vor mich hin. Nach langen Berichten ist mir somit gerade nicht. Vielleicht kann ich mich morgen aufraffen.

Ich freue mich über jeden Ratschlag.


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