Vater der Kinder kaum sieht möchte mit ihm verreisen
14.01.2026 13:14
Hallo,
Ich habe eine Frage.
Und zwar ist es so, dass der Vater meines Kinder (4) letztes Jahr in ein anderes Land gezogen ist. Er sieht sein Kind so alle 3-4 Monate. Nun möchte er im Sommer mit ihm und seiner neuen Familie in den Urlaub fliegen für 10 Tage. Ich habe Bauchschmerzen dabei. Wir haben (leider) geteiltes sorgerecht. Wie seht ihr das?
Als er noch vor Ort war, gab es regelmäßig Schwierigkeiten mit dem Umgang (theoretisch alle 14 Tage ein Wochenende) es wurde oft kurzfristig eingestellt und kein Ersatztermin festgelegt von seiner Seite aus.
Ich habe eine Frage.
Und zwar ist es so, dass der Vater meines Kinder (4) letztes Jahr in ein anderes Land gezogen ist. Er sieht sein Kind so alle 3-4 Monate. Nun möchte er im Sommer mit ihm und seiner neuen Familie in den Urlaub fliegen für 10 Tage. Ich habe Bauchschmerzen dabei. Wir haben (leider) geteiltes sorgerecht. Wie seht ihr das?
Als er noch vor Ort war, gab es regelmäßig Schwierigkeiten mit dem Umgang (theoretisch alle 14 Tage ein Wochenende) es wurde oft kurzfristig eingestellt und kein Ersatztermin festgelegt von seiner Seite aus.
Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:
Zu privat
14.01.2026 13:59
Was sind denn deine Bedenken? Probleme mit dem Umgang kommen ja hier nicht zum Tragen.
Wenn das Kind mit in den Urlaub will und das Ziel nicht ein Land ist, wo eine Reisewarnung herrscht, sehe ich kein Problem, Reisen sind schließlich eine Bereicherung fürs Leben.
Wenn das Kind mit in den Urlaub will und das Ziel nicht ein Land ist, wo eine Reisewarnung herrscht, sehe ich kein Problem, Reisen sind schließlich eine Bereicherung fürs Leben.
14.01.2026 14:13
Was genau sind denn deine Bedenken dabei?
Hast du Angst, dass er das Kind nicht zurück bringt oder traust du ihm den Umgang über diese Zeit nicht zu oder hast du Bedenken, dass das Kind das nicht will oder was ganz anderes?
Je nachdem, was die Bedenken sind könnte und müsste man ja anders vorgehen. Wenn du Angst hast, dass er das Kind nicht zurück bringt, dann unbedingt Jugendamt ins Boot holen. Wenn es eher ums Alltägliche geht könnte man ja schauen, ob man den Kontakt vorher etwas ausweitet, schon mal Übernachtungen beim Papa plant etc, um zu schauen, ob es funktioniert.
Prinzipiell könnte so ein Urlaub für die beiden ja auch eine tolle bindungsstärkende Sache werden, wenn das Verhältnis eigentlich gut ist.
Für den Flughafen braucht er aber auf jeden Fall eine Vollmacht von dir.
Hast du Angst, dass er das Kind nicht zurück bringt oder traust du ihm den Umgang über diese Zeit nicht zu oder hast du Bedenken, dass das Kind das nicht will oder was ganz anderes?
Je nachdem, was die Bedenken sind könnte und müsste man ja anders vorgehen. Wenn du Angst hast, dass er das Kind nicht zurück bringt, dann unbedingt Jugendamt ins Boot holen. Wenn es eher ums Alltägliche geht könnte man ja schauen, ob man den Kontakt vorher etwas ausweitet, schon mal Übernachtungen beim Papa plant etc, um zu schauen, ob es funktioniert.
Prinzipiell könnte so ein Urlaub für die beiden ja auch eine tolle bindungsstärkende Sache werden, wenn das Verhältnis eigentlich gut ist.
Für den Flughafen braucht er aber auf jeden Fall eine Vollmacht von dir.
14.01.2026 14:39
Rein rechtlich ist das zulässig, wenn es nicht gerade in ein Risikoland bzw. Gegend gehen soll.
Ich schließe mich den anderen an: was sind den deine Bedenken? Wenn du seine Familie schreibst ist er ja auch nicht allein mit dem Kind. Ich würde auch schauen die Zeit bis dahin zu nutzen den Kontakt zu intensivieren. Regelmäßige Videotelefonie, evt. mehr Direktkontakt.
4 ist ja auch schon ein Alter wo das Kind sich sprachlich äußern kann wenn irgend etwas ist.
Ich schließe mich den anderen an: was sind den deine Bedenken? Wenn du seine Familie schreibst ist er ja auch nicht allein mit dem Kind. Ich würde auch schauen die Zeit bis dahin zu nutzen den Kontakt zu intensivieren. Regelmäßige Videotelefonie, evt. mehr Direktkontakt.
4 ist ja auch schon ein Alter wo das Kind sich sprachlich äußern kann wenn irgend etwas ist.
14.01.2026 15:05
Im Gegensatz zu den anderen, kann ich deine Bedenken schon verstehen. Ich finde mit 4 Jahren ist das Kind noch zu jung, um mit Leuten zu verreisen, die er sonst nur alle 3-4 Monate sieht. Es kann sich zwar sprachlich äußern, aber die Frustgrenze ist da noch sehr niedrig, wenn 10 Tage lang seine Vertrauensperson nicht da ist.
14.01.2026 15:26
Meine Bedenken, ja ich kann es nicht so genau in Worte fassen. Er ist anders. Beim letzten Umgang war er hier mit dem Kind beim Arzt weil es nachts geschnarcht hat usw.
Das ausweiten des Umgangs ist nicht möglich. Da er sich meldet wenn er "zeit" hat her zu kommen. Da es über 10 Stunden Autofahrt sind. Geht mal "eben" eben nicht. Und ja ich bin frustriert das er sein Kind im Stich gelassen hat. So einfach ist das vermutlich. Videotelefonie mag das Kind nicht. Der Vater versucht es aber regelmäßig. Das Kind liebt den Vater, ist aber sehr auf mich bezogen. Natürlich..
Das ausweiten des Umgangs ist nicht möglich. Da er sich meldet wenn er "zeit" hat her zu kommen. Da es über 10 Stunden Autofahrt sind. Geht mal "eben" eben nicht. Und ja ich bin frustriert das er sein Kind im Stich gelassen hat. So einfach ist das vermutlich. Videotelefonie mag das Kind nicht. Der Vater versucht es aber regelmäßig. Das Kind liebt den Vater, ist aber sehr auf mich bezogen. Natürlich..
14.01.2026 15:37
Zitat von nilou:
Rein rechtlich ist das zulässig, wenn es nicht gerade in ein Risikoland bzw. Gegend gehen soll.
Ich schließe mich den anderen an: was sind den deine Bedenken? Wenn du seine Familie schreibst ist er ja auch nicht allein mit dem Kind. Ich würde auch schauen die Zeit bis dahin zu nutzen den Kontakt zu intensivieren. Regelmäßige Videotelefonie, evt. mehr Direktkontakt.
4 ist ja auch schon ein Alter wo das Kind sich sprachlich äußern kann wenn irgend etwas ist.
Mit Familie meine ich neue Frau plus ihre Kinder. Wenn er mit seinen Eltern oder so fahren würde hätte ich vermutlich ein besseres Gefühl
14.01.2026 15:44
Zitat von Anonym 1 (212241):
Meine Bedenken, ja ich kann es nicht so genau in Worte fassen. Er ist anders. Beim letzten Umgang war er hier mit dem Kind beim Arzt weil es nachts geschnarcht hat usw.
Das ausweiten des Umgangs ist nicht möglich. Da er sich meldet wenn er "zeit" hat her zu kommen. Da es über 10 Stunden Autofahrt sind. Geht mal "eben" eben nicht. Und ja ich bin frustriert das er sein Kind im Stich gelassen hat. So einfach ist das vermutlich. Videotelefonie mag das Kind nicht. Der Vater versucht es aber regelmäßig. Das Kind liebt den Vater, ist aber sehr auf mich bezogen. Natürlich..
Na ja, aber er versucht es ja. Also bin im Stich lassen kann man da ja pauschal nicht reden.
Er hat eine neue Frau, „neue“ Kinder. Du stehst allein da. Das du da frustriert bist ist verständlich. Und klar ist er mehr auf dich bezogen. Aber die Bindung zum Vater ist auch da. Von demher: was sind deine Bedenken?
14.01.2026 15:45
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von nilou:
Rein rechtlich ist das zulässig, wenn es nicht gerade in ein Risikoland bzw. Gegend gehen soll.
Ich schließe mich den anderen an: was sind den deine Bedenken? Wenn du seine Familie schreibst ist er ja auch nicht allein mit dem Kind. Ich würde auch schauen die Zeit bis dahin zu nutzen den Kontakt zu intensivieren. Regelmäßige Videotelefonie, evt. mehr Direktkontakt.
4 ist ja auch schon ein Alter wo das Kind sich sprachlich äußern kann wenn irgend etwas ist.
Mit Familie meine ich neue Frau plus ihre Kinder. Wenn er mit seinen Eltern oder so fahren würde hätte ich vermutlich ein besseres Gefühl
Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Hast du was gegen die Frau, die Kinder? Allein Vater plus Kind wäre ok, aber wenn Frau und Kinder dabei sind nicht mehr? Was sind den da deine Bedenken? Andere Kinder machen es meist doch viel einfacher für die Kinder.
14.01.2026 15:50
Ich glaube das ist nicht so einfach zu verstehen wenn man das große ganze nicht kennt.
Seit der Trennung vor zwei Jahren hat er sein Kind und mich ständig enttäuscht. Und mir ständig Probleme bereitet. Dann die "Flucht" vor der Verantwortung. Er überschüttet ihn mit Geschenken, versteht aber nicht das das keinen fehlenden papa ersetzen kann. Ich bekomme den mindesunterhalt (deutlich weniger als in Deutschland) obwohl er gut verdient, habe Probleme mit meinem Job, da Wochenendschichten/abendschichten und wenig Unterstützung. Ich kümmere mich um alles, von tränenreichen Abenden weil das Kind den Papa vermisst, über kindkranktage, eben alles was so anfällt. Und er sieht alles nur als "kann".
Ich bin die verbittert Ex, die zusehen muss das unser Leben halbwegs läuft. Während er sein Leben so lebt wie es ihm passt, ohne Rücksicht auf sein Kind. Das er sein Kind nun zum Jahresende gesehen hat, war auch nur "glück" da er es mit dem Weihnachtsurlaub mit der neuen Familie verbunden hat.
Auch wenn mich hier keiner versteht. Ich bin einfach müde von den letzten zwei Jahren und den Steinen die er mir (als er noch hier war) ständig in den weg gelegt hat. Auch dieses ungewisse, ich habe keine Ahnung wann er sein Kind wieder sehen möchte. Noch vor dem Sommerurlaub? Oder wird dies das nächste mal sein? Ausserdem soll ich ihm das Kind auf halbem weg entgegen bringen. Das sind 5 Stunden hin und wieder 5 Stunden zurück... ganz ehrlich, ich sehe es nicht ein. Er darf sein Kind jederzeit sehen. Ich habe noch nie nein gesagt. Aber er kennt nur seine Rechte, seine Pflichten interessieren ihn nicht.
Seit der Trennung vor zwei Jahren hat er sein Kind und mich ständig enttäuscht. Und mir ständig Probleme bereitet. Dann die "Flucht" vor der Verantwortung. Er überschüttet ihn mit Geschenken, versteht aber nicht das das keinen fehlenden papa ersetzen kann. Ich bekomme den mindesunterhalt (deutlich weniger als in Deutschland) obwohl er gut verdient, habe Probleme mit meinem Job, da Wochenendschichten/abendschichten und wenig Unterstützung. Ich kümmere mich um alles, von tränenreichen Abenden weil das Kind den Papa vermisst, über kindkranktage, eben alles was so anfällt. Und er sieht alles nur als "kann".
Ich bin die verbittert Ex, die zusehen muss das unser Leben halbwegs läuft. Während er sein Leben so lebt wie es ihm passt, ohne Rücksicht auf sein Kind. Das er sein Kind nun zum Jahresende gesehen hat, war auch nur "glück" da er es mit dem Weihnachtsurlaub mit der neuen Familie verbunden hat.
Auch wenn mich hier keiner versteht. Ich bin einfach müde von den letzten zwei Jahren und den Steinen die er mir (als er noch hier war) ständig in den weg gelegt hat. Auch dieses ungewisse, ich habe keine Ahnung wann er sein Kind wieder sehen möchte. Noch vor dem Sommerurlaub? Oder wird dies das nächste mal sein? Ausserdem soll ich ihm das Kind auf halbem weg entgegen bringen. Das sind 5 Stunden hin und wieder 5 Stunden zurück... ganz ehrlich, ich sehe es nicht ein. Er darf sein Kind jederzeit sehen. Ich habe noch nie nein gesagt. Aber er kennt nur seine Rechte, seine Pflichten interessieren ihn nicht.
14.01.2026 15:54
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von nilou:
Rein rechtlich ist das zulässig, wenn es nicht gerade in ein Risikoland bzw. Gegend gehen soll.
Ich schließe mich den anderen an: was sind den deine Bedenken? Wenn du seine Familie schreibst ist er ja auch nicht allein mit dem Kind. Ich würde auch schauen die Zeit bis dahin zu nutzen den Kontakt zu intensivieren. Regelmäßige Videotelefonie, evt. mehr Direktkontakt.
4 ist ja auch schon ein Alter wo das Kind sich sprachlich äußern kann wenn irgend etwas ist.
Mit Familie meine ich neue Frau plus ihre Kinder. Wenn er mit seinen Eltern oder so fahren würde hätte ich vermutlich ein besseres Gefühl
Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Hast du was gegen die Frau, die Kinder? Allein Vater plus Kind wäre ok, aber wenn Frau und Kinder dabei sind nicht mehr? Was sind den da deine Bedenken? Andere Kinder machen es meist doch viel einfacher für die Kinder.
Man könnte wohl sagen das ich was gegen sie habe. Er hat mich mit ihr betrogen, längere Zeit. Ehe ich ohne es zu wissen, gesagt habe das ich mich trennen möchte. Danach hat er es mir gesagt. Also ja, so leid es mir tut, ich mag diese Frau nicht.(sie wusste von mir und seinem Kind, wir waren 16 Jahre zusammen)
Ausserdem hab ich nicht geschrieben es wäre besser wenn er alleine fahren würde, sondern wenn er mit seinen eltern fahren würde. Alleine würde das eh nicht klappen
14.01.2026 15:58
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Meine Bedenken, ja ich kann es nicht so genau in Worte fassen. Er ist anders. Beim letzten Umgang war er hier mit dem Kind beim Arzt weil es nachts geschnarcht hat usw.
Das ausweiten des Umgangs ist nicht möglich. Da er sich meldet wenn er "zeit" hat her zu kommen. Da es über 10 Stunden Autofahrt sind. Geht mal "eben" eben nicht. Und ja ich bin frustriert das er sein Kind im Stich gelassen hat. So einfach ist das vermutlich. Videotelefonie mag das Kind nicht. Der Vater versucht es aber regelmäßig. Das Kind liebt den Vater, ist aber sehr auf mich bezogen. Natürlich..
Na ja, aber er versucht es ja. Also bin im Stich lassen kann man da ja pauschal nicht reden.
Er hat eine neue Frau, „neue“ Kinder. Du stehst allein da. Das du da frustriert bist ist verständlich. Und klar ist er mehr auf dich bezogen. Aber die Bindung zum Vater ist auch da. Von demher: was sind deine Bedenken?
Ich bin es so leid... ER VERSUCHT ES JA. Er ist absichtlich 10 Stunden von seinem Kind weg gezogen. In welcher Welt ist das bitte : er versucht es ja.
Drehen wir die Geschichte doch mal um
... würde eine Mutter so handeln würden alle denken sie ist eine Rabenmutter. Väter dürfen machen was sie wollen... nett
Und nein ich bin nicht alleine, ich habe einen Partner. Der für sein kund ein wundervoller vater ist. Er hat es 50% und er hat mir gezeigt das es auch noch gute männer gibt.
14.01.2026 16:17
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich glaube das ist nicht so einfach zu verstehen wenn man das große ganze nicht kennt.
Seit der Trennung vor zwei Jahren hat er sein Kind und mich ständig enttäuscht. Und mir ständig Probleme bereitet. Dann die "Flucht" vor der Verantwortung. Er überschüttet ihn mit Geschenken, versteht aber nicht das das keinen fehlenden papa ersetzen kann. Ich bekomme den mindesunterhalt (deutlich weniger als in Deutschland) obwohl er gut verdient, habe Probleme mit meinem Job, da Wochenendschichten/abendschichten und wenig Unterstützung. Ich kümmere mich um alles, von tränenreichen Abenden weil das Kind den Papa vermisst, über kindkranktage, eben alles was so anfällt. Und er sieht alles nur als "kann".
Ich bin die verbittert Ex, die zusehen muss das unser Leben halbwegs läuft. Während er sein Leben so lebt wie es ihm passt, ohne Rücksicht auf sein Kind. Das er sein Kind nun zum Jahresende gesehen hat, war auch nur "glück" da er es mit dem Weihnachtsurlaub mit der neuen Familie verbunden hat.
Auch wenn mich hier keiner versteht. Ich bin einfach müde von den letzten zwei Jahren und den Steinen die er mir (als er noch hier war) ständig in den weg gelegt hat. Auch dieses ungewisse, ich habe keine Ahnung wann er sein Kind wieder sehen möchte. Noch vor dem Sommerurlaub? Oder wird dies das nächste mal sein? Ausserdem soll ich ihm das Kind auf halbem weg entgegen bringen. Das sind 5 Stunden hin und wieder 5 Stunden zurück... ganz ehrlich, ich sehe es nicht ein. Er darf sein Kind jederzeit sehen. Ich habe noch nie nein gesagt. Aber er kennt nur seine Rechte, seine Pflichten interessieren ihn nicht.
Ich verstehe dich schon und dachte es mir schon in etwa so.
Ich kann dir nach 11 Jahren Trennung sagen: las los und mach dich davon frei. Und trenne deine Verbitterung von dem was für das Kind gut ist.
Ja er hat nur die schönen Sachen, ja er macht einen auf Happy Familiy mit dem Kind wofür du dir Tag täglich den A … aufreißt. Und ja es ist ungerecht, es ist unfair. Daran kannst du dich festbeißen oder loslassen. Geh davon aus er wird sich nicht ändern. Aber du kannst ändern wie du damit umgehst.
Zum Sommerurlaub: bringen würde ich das Kind persönlich nicht, er ist weggezogen, er muss es holen.
Meine persönliche Erfahrung: ich habe das (kurzfristige) hin und her irgendwann nicht mehr mitgemacht, nicht mehr auf ihn gewartet, für ihn Sachen abgesagt.
Wir haben unser Leben geplant und gelebt. Wenn er sich gemeldet hat und wir hatten schon was vor, sein Pech.
Dem Kind gegenüber war ich altersentsprechend immer ehrlich ohne ihn schlecht zu machen. Gerade wenn er einfach kurzfristig abgesagt hat. Sie hat ja auch mitbekommen wenn er sie einfach viel früher wieder zurück gebracht hat oder regelmäßig zu spät kam.
Urlaube mit neuer Frau / Kinder gab es auch. Das war am Anfang ein richtig blödes Gefühl. Er macht einen auf Happy Familiy mit meinem Kind für das er nichts tut. Da muss man loslassen, wenn es für das Kind nicht negativ ist. Es ändert auch nichts an eurer Beziehung.
Meine Erfahrung: altersgerecht ehrlich mit dem Kind sein, loslassen und nichts vom Vater erwarten - da kann er da schon mal nicht enttäuschen. Und auch klare Grenzen zum Vater ziehen wer was macht. Das Kind auffangen, aber auch klar machen das es nicht in deinem Bereich liegt was der Vater macht oder nicht. Kinder bekommen mit was wie läuft und bilden sich irgendwann ihre Meinung dazu.
14.01.2026 16:22
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Meine Bedenken, ja ich kann es nicht so genau in Worte fassen. Er ist anders. Beim letzten Umgang war er hier mit dem Kind beim Arzt weil es nachts geschnarcht hat usw.
Das ausweiten des Umgangs ist nicht möglich. Da er sich meldet wenn er "zeit" hat her zu kommen. Da es über 10 Stunden Autofahrt sind. Geht mal "eben" eben nicht. Und ja ich bin frustriert das er sein Kind im Stich gelassen hat. So einfach ist das vermutlich. Videotelefonie mag das Kind nicht. Der Vater versucht es aber regelmäßig. Das Kind liebt den Vater, ist aber sehr auf mich bezogen. Natürlich..
Na ja, aber er versucht es ja. Also bin im Stich lassen kann man da ja pauschal nicht reden.
Er hat eine neue Frau, „neue“ Kinder. Du stehst allein da. Das du da frustriert bist ist verständlich. Und klar ist er mehr auf dich bezogen. Aber die Bindung zum Vater ist auch da. Von demher: was sind deine Bedenken?
Ich bin es so leid... ER VERSUCHT ES JA. Er ist absichtlich 10 Stunden von seinem Kind weg gezogen. In welcher Welt ist das bitte : er versucht es ja.
Drehen wir die Geschichte doch mal um
... würde eine Mutter so handeln würden alle denken sie ist eine Rabenmutter. Väter dürfen machen was sie wollen... nett
Und nein ich bin nicht alleine, ich habe einen Partner. Der für sein kund ein wundervoller vater ist. Er hat es 50% und er hat mir gezeigt das es auch noch gute männer gibt.
Ich meinte du stehst allein mit der Verantwortung für das Kind da. Schreibst du doch selber.
Und mich musst du ehrlich gesagt nicht so anmachen, ich habe so ein Theater selber durch.
Dein Ex wird sich wahrscheinlich nicht ändern. Und ja was da lief ist Unterste Schublade. Und du bist zu recht verbittert/enttäuscht etc.
Das hat aber mit eurem Kind und ob es mit in den Sommerurlaub fahren soll nichts zu tun.
- Dieses Thema wurde 16 mal gemerkt




