Mein kleiner schlaeft nie zu Mittag und ist ungeniessbar
14.01.2012 13:14
Zitat von mandy1508:
Es fühlt sich falsch an????? Vielleicht weil dein Mutterinstinkt sagt dass es falsch ist??? 2 Wochen 3 mal am Tag ne halbe Stunde geschrien? Also wirklich..... Niemals!
Meine Tochter schläft ausschließlich nur mit bzw an mir ein- ich würde im leben nicht auf die Idee kommen ihr dieses bedürfnis mit irgendwelchen fraglichen erziehungsmethoden abzugewöhnen![]()
Aber es scheint dem Kleinen nicht geschadet zu haben oder? Sonst wäre er wohl kaum ein freundliches, ausgeglichenes Kerlchen wie sie schrieb
Nicht immer sofort alles als falsch ansehen nur weil man selbst das anders handhaben würde/handhabt
14.01.2012 13:24
@Mocca
Auch bei dieser Argumentation glaube ich nicht, dass sie allgemein zutrifft. In Einzelfällen sicher, aber das ist ja bei allen Dingen so.
Für uns z.B. kann ich sagen, dass meine Tochter problemlos zur Tagesmutter ging und in die Kita geht. Trotz dass sie nicht alleine schlafen kann/will.
Menschen sind von je her Rudeltiere und es ist einfach normal, dass ein "Herdenmitglied" auch des Nachts gerne bei seiner Gruppe ist. Die Abnabelung von den Eltern beginnt - so wie ich es erlebe - später und nicht in der Nacht.
Kleinigkeiten, wie mal eine halbe Stunde alleine spielen zeigen doch, dass das Kind alleine sein KANN.
Und es ist auch einfach eine Reife im Gehirn nötig, damit das Kind weiß, dass Mama nicht weg ist, wenn sie aus dem Zimmer geht. Das verstehen Babys noch nicht. Wenn sie ihre Bezugsperson nicht sehen, dann ist sie für sie nicht da. Es dauert, bis sie verarbeiten können, dass Mama nebenan ist und sie hören kann.
Das beziehe ich jetzt auf sehr kleine Kinder. Meine Tochter weiß natürlich, dass ich da bin, wenn sie alleine im Zimmer ist. Aber wenn sie einfach nicht alleine will - warum zwingen? Es erschließt sich mir nicht, warum ich einem so kleinen Menschen meine Nähe verweigern sollte.
(Auch, wenn es tatsächlich nerven kann!)
Auch wenn sie in die Kita gehen, können sie sich doch von ihrer Familie trennen und sich in eine andere Gruppe einfügen. Dass das alles aber eben noch nicht innerhalb der ersten Jahre problemlos funktioniert, sehe ich als vollkommen normal an, da diese ganze Entwicklung eben ein langer Prozess ist, den so mancher Erwachsener noch nicht komplett abgeschlossen zu haben scheint.
Man sollte seinem Kind und sich selber einfach vertrauen, dass es ein selbstständiger Erwachsener werden wird und ihm auf diesem Weg, einfach die Geborgenheit und Sicherheit geben, die es braucht. Nichts anderes ist es für mich, wenn ein Kleinkind mit Mama/Papa (ein)schlafen will, anstatt alleine.
Ich freu mich, auf eine Antwort von dir
Auch bei dieser Argumentation glaube ich nicht, dass sie allgemein zutrifft. In Einzelfällen sicher, aber das ist ja bei allen Dingen so.
Für uns z.B. kann ich sagen, dass meine Tochter problemlos zur Tagesmutter ging und in die Kita geht. Trotz dass sie nicht alleine schlafen kann/will.
Menschen sind von je her Rudeltiere und es ist einfach normal, dass ein "Herdenmitglied" auch des Nachts gerne bei seiner Gruppe ist. Die Abnabelung von den Eltern beginnt - so wie ich es erlebe - später und nicht in der Nacht.
Kleinigkeiten, wie mal eine halbe Stunde alleine spielen zeigen doch, dass das Kind alleine sein KANN.
Und es ist auch einfach eine Reife im Gehirn nötig, damit das Kind weiß, dass Mama nicht weg ist, wenn sie aus dem Zimmer geht. Das verstehen Babys noch nicht. Wenn sie ihre Bezugsperson nicht sehen, dann ist sie für sie nicht da. Es dauert, bis sie verarbeiten können, dass Mama nebenan ist und sie hören kann.
Das beziehe ich jetzt auf sehr kleine Kinder. Meine Tochter weiß natürlich, dass ich da bin, wenn sie alleine im Zimmer ist. Aber wenn sie einfach nicht alleine will - warum zwingen? Es erschließt sich mir nicht, warum ich einem so kleinen Menschen meine Nähe verweigern sollte.
(Auch, wenn es tatsächlich nerven kann!)
Auch wenn sie in die Kita gehen, können sie sich doch von ihrer Familie trennen und sich in eine andere Gruppe einfügen. Dass das alles aber eben noch nicht innerhalb der ersten Jahre problemlos funktioniert, sehe ich als vollkommen normal an, da diese ganze Entwicklung eben ein langer Prozess ist, den so mancher Erwachsener noch nicht komplett abgeschlossen zu haben scheint.
Man sollte seinem Kind und sich selber einfach vertrauen, dass es ein selbstständiger Erwachsener werden wird und ihm auf diesem Weg, einfach die Geborgenheit und Sicherheit geben, die es braucht. Nichts anderes ist es für mich, wenn ein Kleinkind mit Mama/Papa (ein)schlafen will, anstatt alleine.
Ich freu mich, auf eine Antwort von dir
14.01.2012 14:03
babys, und erst recht keine 6 monate alten, müssen NICHT alleine einschlafen. man kann so kleine würmchen nicht verwöhnen.
also leg dich zu ihm, nimm ihn in den arm und kuschel ihn in den schlaf. das alleine einschlafen kommt von selbst wenn sie älter sind
also leg dich zu ihm, nimm ihn in den arm und kuschel ihn in den schlaf. das alleine einschlafen kommt von selbst wenn sie älter sind
14.01.2012 14:06
Zitat von Sommerkind:
Zitat von mandy1508:
Es fühlt sich falsch an????? Vielleicht weil dein Mutterinstinkt sagt dass es falsch ist??? 2 Wochen 3 mal am Tag ne halbe Stunde geschrien? Also wirklich..... Niemals!
Meine Tochter schläft ausschließlich nur mit bzw an mir ein- ich würde im leben nicht auf die Idee kommen ihr dieses bedürfnis mit irgendwelchen fraglichen erziehungsmethoden abzugewöhnen![]()
Aber es scheint dem Kleinen nicht geschadet zu haben oder? Sonst wäre er wohl kaum ein freundliches, ausgeglichenes Kerlchen wie sie schrieb![]()
Nicht immer sofort alles als falsch ansehen nur weil man selbst das anders handhaben würde/handhabt![]()
so kleine kinder lernen durchs schreien lassen aber nicht, dass sie alleine einschlafen müssen, sondern das niemand auf ihre bedürfnisse reagiert und irgendwann resignieren sie und hören auf zu schreien. das kann, unter umständen, einen tiefen schnitt in der mutter-kind-bindung verursachen der nie mehr zu kitten ist!
14.01.2012 18:11
@Winterstiefel
Es ist absolut richtig, dass das mit den Trennungsproblemen nicht auf alle zutrifft.
Tut mir leid, wenn sich das so angehört hat.
Ich will wirklich keinem ein Problem einreden das er nicht hat.
Wenn Du und auch Mandy es für das Beste für Eure Kinder erachtet, dass Sie weiterhin mit im Bett schlafen, dann ist das für mich natürlich ok.
Unser Problem hatte auch nichts mit "im gleichen Bett schlafen" (was für mich nachts allerdings auch nix wäre) zu tun, sondern dass er tagsüber nur auf mir bzw. im Tragetuch.
Meiner Ansicht nach ist gutes Schlafen eine Fähigkeit, die viele Kinder von vorn herein mitbringen, andere aber lernen müssen. Wie eben fast alle Fähigkeiten (Laufen, Sauberkeit Spracherwerb etc.) von einigen Kindern von alleine und aus eigenem Antrieb gelernt werden und andere Hilfestellung brauchen.
Mein Sohn ist sehr ehrgeizig, aber schlafen ist halt nicht sein Ding.
Wenn deine Maus von Dir getrennt sein kann, dann ist ja alles in Ordnung , denn ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht.
Ich habe auch nur aufgeschrieben, was wir genau gemacht haben, da sich unsere Fälle so ähneln (mein Sohn war nur einen Monat jünger).
Es ist sehr gut möglich, dass eine Hebamme oder Schlafberaterin diesen Fall ganz anders beurteilen würde.
Es ist absolut richtig, dass das mit den Trennungsproblemen nicht auf alle zutrifft.
Tut mir leid, wenn sich das so angehört hat.
Ich will wirklich keinem ein Problem einreden das er nicht hat.
Wenn Du und auch Mandy es für das Beste für Eure Kinder erachtet, dass Sie weiterhin mit im Bett schlafen, dann ist das für mich natürlich ok.
Unser Problem hatte auch nichts mit "im gleichen Bett schlafen" (was für mich nachts allerdings auch nix wäre) zu tun, sondern dass er tagsüber nur auf mir bzw. im Tragetuch.
Meiner Ansicht nach ist gutes Schlafen eine Fähigkeit, die viele Kinder von vorn herein mitbringen, andere aber lernen müssen. Wie eben fast alle Fähigkeiten (Laufen, Sauberkeit Spracherwerb etc.) von einigen Kindern von alleine und aus eigenem Antrieb gelernt werden und andere Hilfestellung brauchen.
Mein Sohn ist sehr ehrgeizig, aber schlafen ist halt nicht sein Ding.
Wenn deine Maus von Dir getrennt sein kann, dann ist ja alles in Ordnung , denn ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht.
Ich habe auch nur aufgeschrieben, was wir genau gemacht haben, da sich unsere Fälle so ähneln (mein Sohn war nur einen Monat jünger).
Es ist sehr gut möglich, dass eine Hebamme oder Schlafberaterin diesen Fall ganz anders beurteilen würde.
14.01.2012 18:15
@Mandy
Er hat natürlich nicht über zwei Wochen jedes mal eine halbe Stunde geweint. Das war nur bei uns das Maximum.
Ich habe mir diese Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht, sondern sie getroffen, weil es meinem Sohn nicht gut ging und er einfach nicht die Ruhe bekam, die er brauchte.
Auch nicht, wenn ich ihn ins Tragetuch genommen habe.
Den weisen Rat meiner Kinderärztin, Schwiegermutter und Oma: "Einfach mal schreien lassen" habe ich so nicht beherzigt, sondern habe mir professionelle Hilfe geholt.
Und wenn Du meinst, es ist der einfache Weg neben einem schreienden Kind am Bettchen zu sitzen, dann irrst Du! Ich habe das getan, weil ich überzeugt war und bin, dass das für Lennard (mein Sohn) und mich das beste war.
Wenn Du findest, dass es für Euch mit Tragetuch und im Elternbett schlafen ok ist - na gut.
Für mich wäre das einfach nicht der richtige Weg.
Ich finde es übrigens unfair, wie Du über Leute urteilst, wenn ich das mal noch am Rande anbringen darf
Das ist doch nur eine Unterstellung! Kann zutreffen - kann aber auch nicht.
Manche Mütter geben übrigens auch ein Fläschchen weil sie ihr Kind so ungern verhungern lassen und nicht weil sie sich für's Stillen zu schade sind.
4685 Forenbeiträge? - Dann sitzt Du wohl ständig am PC oder hängst mit dem Tragetuch vor der Glotze - das ist unverantwortlich!
Was? Ich kenn Dich doch gar nicht und das ist auch nicht so?
Fühlt sich aber nicht besonders gut an, oder?
Er hat natürlich nicht über zwei Wochen jedes mal eine halbe Stunde geweint. Das war nur bei uns das Maximum.
Ich habe mir diese Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht, sondern sie getroffen, weil es meinem Sohn nicht gut ging und er einfach nicht die Ruhe bekam, die er brauchte.
Auch nicht, wenn ich ihn ins Tragetuch genommen habe.
Den weisen Rat meiner Kinderärztin, Schwiegermutter und Oma: "Einfach mal schreien lassen" habe ich so nicht beherzigt, sondern habe mir professionelle Hilfe geholt.
Und wenn Du meinst, es ist der einfache Weg neben einem schreienden Kind am Bettchen zu sitzen, dann irrst Du! Ich habe das getan, weil ich überzeugt war und bin, dass das für Lennard (mein Sohn) und mich das beste war.
Wenn Du findest, dass es für Euch mit Tragetuch und im Elternbett schlafen ok ist - na gut.
Für mich wäre das einfach nicht der richtige Weg.
Ich finde es übrigens unfair, wie Du über Leute urteilst, wenn ich das mal noch am Rande anbringen darf
Zitat:
.... er schläft 10 stunden nachts? ich denk mal in seinem zimmer und nach ner Flasche?
Das ist doch nur eine Unterstellung! Kann zutreffen - kann aber auch nicht.
Manche Mütter geben übrigens auch ein Fläschchen weil sie ihr Kind so ungern verhungern lassen und nicht weil sie sich für's Stillen zu schade sind.
4685 Forenbeiträge? - Dann sitzt Du wohl ständig am PC oder hängst mit dem Tragetuch vor der Glotze - das ist unverantwortlich!
Was? Ich kenn Dich doch gar nicht und das ist auch nicht so?
Fühlt sich aber nicht besonders gut an, oder?
14.01.2012 18:18
@shelyra
Ich lasse Lennard beim Einschlafen nicht alleine - nie.
Ich habe ihn aber eben nicht im Arm, sondern habe die Hand auf seiner Brust, wenn er es braucht.
Mit der Zeit reicht es manchmal auch, wenn ich nur daneben sitze oder er meinen Finger festhalten kann.
Ich gebe hier im wesentlichen meine Erfahrung mit meiner Hebamme und Schlafberaterin weiter, mit denen ich lange über das Thema gesprochen habe.
Ich hab auch versucht mich durch Fachliteratur zu kämpfen, aber da gab es immer 3 Bücher und 3 Meinungen.
Trotzdem würde mich interessieren, wo Du Deine Informationen her hast, denn ich bin natürlich auch nicht unbelehrbar - auch wenn eine recht gefestigte Meinung dazu habe.
Ich lasse Lennard beim Einschlafen nicht alleine - nie.
Ich habe ihn aber eben nicht im Arm, sondern habe die Hand auf seiner Brust, wenn er es braucht.
Mit der Zeit reicht es manchmal auch, wenn ich nur daneben sitze oder er meinen Finger festhalten kann.
Ich gebe hier im wesentlichen meine Erfahrung mit meiner Hebamme und Schlafberaterin weiter, mit denen ich lange über das Thema gesprochen habe.
Ich hab auch versucht mich durch Fachliteratur zu kämpfen, aber da gab es immer 3 Bücher und 3 Meinungen.
Trotzdem würde mich interessieren, wo Du Deine Informationen her hast, denn ich bin natürlich auch nicht unbelehrbar - auch wenn eine recht gefestigte Meinung dazu habe.
14.01.2012 21:19
Zitat von Winterstiefel:
Meine Tochter ist drei und schläft auch nicht alleine ein. Das ist doch keine Abnormalität. Sie schläft meist eh bei uns im Bett und auch wenn nicht, schmuse ich mit ihr, bis sie schläft.
Die Kinder werden es lernen. Von alleine und genau dann, wenn sie dazu geistig und körperlich reif genug sind.
Wäre ich knapp einen Meter groß, würde ich mich auch wohler fühlen, wenn meine Mama/Papa/whoever mich halten. So eine Geborgenheit! Warum soll man die dem Kind nicht gewähren?
Wozu die ganze Angst? Glaubt irgendwer wirklich, dass der erste Freund/Freundin noch mit im Elternbett liegen wird?
Versteh es nicht falsch. Dein Artikel ist sehr interessant und bei echten Schlafproblemen sicher hilfreich. Ich bezweifel aber wirklich, dass all die Säuglinge und Kleinkinder der "klagenden" Eltern Schlafprobleme haben.
Es sind schlicht Kinder.
Also ich würde mein Kind im leben nie schreien lassen auch nie wenn es mir eine hebamme oder sonst wär raten würde,... vielleicht 1 oder 2 minuten aber nie 5 10 oder gar 30 minuten. das würde ich nicht übers herz bringen. Genauso wenig würde ich ein 3jähriges bei mir im bett schlafen lassen, einfach weil es auch MANN und FRAU gibt nicht immer nur mama und papa. Wenn das kind nähe braucht dass sollen und dürfen sie dass auch bekommen, immer und jederzeit, und soviel sie brauchen. aber auch ich bin der meinung dass kinder lernen sollen alleine einschlafen zu können, ich finde kinder die (kann man beobachten) laange im elternbett schlafen haben später auch schwierigkeiten beim einschlafen.. entweder brauchen die dann licht oder sonstige ablenkungen um einschlafen zu können, so wie es halt vorher immer mama war. ich denke da tut man dem kind ja nichts schlechtes wenn man ihm sanft beibringt alleine einzuschlafen. man solls ja nicht erzwingen, aber dennoch finde ich dass es für ein kind wichtig ist, dann können sie sich auch nachts wenn sie wach werden sich selbst viel leichter beruhigen und wieder von alleine in den schlaf finden. mein kind knapp 1,5 J. schläft in der regel durch und trotzdem bleibe ich bei ihm wenn er mal wieder einschlafschwierigkeiten hat, und selbst wenn ich mich dazusetzen muss oder ihn trage oder auf mir einschlafen lasse. aber das elternbett sollte meiner meinung nach kein regelmäßiger schlafplatz sein -auch eltern haben ein recht auf Mann+Frau. auf dauer kann das doch anders gar nicht gut gehn. und geht es den eltern nicht gut, kann es den kindern nicht gut gehn. Dass man babys mit paar tagen oder wochen alt noch oft zu sich ins bett holt, ganz klar sie müssen es ja auch erst lernen wie es ist alleine wo zu liegen und zu schlafen wenn sie so lang in mamas bauch waren... aber zum schlafen lag er immer im eigenen bett, direkt an meinem.
14.01.2012 21:22
Zitat von Mocca:
Zitat:
Meine Tochter ist drei und schläft auch nicht alleine ein. Das ist doch keine Abnormalität. Sie schläft meist eh bei uns im Bett und auch wenn nicht, schmuse ich mit ihr, bis sie schläft.
Die Kinder werden es lernen. Von alleine und genau dann, wenn sie dazu geistig und körperlich reif genug sind.
Wäre ich knapp einen Meter groß, würde ich mich auch wohler fühlen, wenn meine Mama/Papa/whoever mich halten. So eine Geborgenheit! Warum soll man die dem Kind nicht gewähren?
Wozu die ganze Angst? Glaubt irgendwer wirklich, dass der erste Freund/Freundin noch mit im Elternbett liegen wird?
Versteh es nicht falsch. Dein Artikel ist sehr interessant und bei echten Schlafproblemen sicher hilfreich. Ich bezweifel aber wirklich, dass all die Säuglinge und Kleinkinder der "klagenden" Eltern Schlafprobleme haben.
Es sind schlicht Kinder.
Das stimmt glaube ich nicht ganz.
(das bezieht sich vor allem auf den letzten Abschnitt - ich will Dir kein Problem einreden, wo Du keins hast)
Die Schlafberaterin hat uns etwas gesagt, das mir einleuchtend erschien - und zwar: "Schlafprobleme sind meist Trennungsprobleme."
Das Kind hat also einfach Angst im Schlaf verlassen zu werden und hängt an der Mama (oder dem Papa).
Das ist ok fürs Schlafen, wenn die Eltern damit klar kommen, aber wenn die Bindung wirklich zu stark ist und sich das Kind einfach nicht von den Eltern trennen kann, kann es später in KiGa oder Schule natürlich zu Problemen kommen.
Das lässt sich sicher alles auch lösen, aber ich denke, dass es in diesem Alter schmerzloser geht und es für mich auf alle Fälle auch ganz gut war, wenigstens eine Stunde am Tag zu haben in der ich entweder was erledigen konnte oder einfach mal wieder tun konnte, was ICH möchte.
ja ja ja... das hab ich mir auch oft von jemanden anhören müssen
hängt an der mama, die mama rennt wegen jedem mucks, mama trägt ihn, oder bleibt bei ihm stehen wenn er nicht schlafen kann und und und ... komisch, dass mein kind dann so selbstständig ist und auch in der krabbelgruppe
.... wohl einfach weil es weiß MAMA IST DA,... auch wenn ich sie nicht sehe, aber sie ist da, sie ist immer gekommen wenn ich sie brauchte, wenn ich weinte oder einfach nur traurig war und nach ihr rief, sie kam immer
bin überzeugt
14.01.2012 21:24
Zitat von mandy1508:
Es fühlt sich falsch an????? Vielleicht weil dein Mutterinstinkt sagt dass es falsch ist ??? 2 Wochen 3 mal am Tag ne halbe Stunde geschrien? Also wirklich..... Niemals!
Meine Tochter schläft ausschließlich nur mit bzw an mir ein- ich würde im leben nicht auf die Idee kommen ihr dieses bedürfnis mit irgendwelchen fraglichen erziehungsmethoden abzugewöhnen![]()
unterstreich! keine hebamme, kein experte kein buch, kein arzt kennt das kind besser als die eigene mutter
14.01.2012 21:26
Wie wäre es denn mit einem Tragetuch, dein kleiner fühlt sich geborgen, kann darin schlafen und du schaffst was im Haushalt. Haben wir auch länger so gemacht
14.01.2012 21:30
was ich mir noch dachte... da dein kleines erst 6 monate alt ist... würd ich mir sowieso noooch mehr zeit nehmen die es braucht, da es ja noch nicht verstehen kann dass du in der nähe bist obwohl du weggehst vom bettchen.
und wenn du sagst.. 2std. brauchen bis zum einschlafen. Habt ihr schon mal probiert lieber etwas später ins bett zu gehen und dafür eine stunde oder eineinhalb davor bücher anzuschauen, kuscheln und so... damit er davor schon deine nähe hat und die einschlafprozedur nicht sooo lang dauert. wenn es 2 std. dauert ist er evtl. schon zu müde oder noch zu wenig?! oder
und wenn du sagst.. 2std. brauchen bis zum einschlafen. Habt ihr schon mal probiert lieber etwas später ins bett zu gehen und dafür eine stunde oder eineinhalb davor bücher anzuschauen, kuscheln und so... damit er davor schon deine nähe hat und die einschlafprozedur nicht sooo lang dauert. wenn es 2 std. dauert ist er evtl. schon zu müde oder noch zu wenig?! oder
14.01.2012 22:28
@ Xuxu
Wie es später sein wird, kann ich dir heute nicht sagen. Da meine Tochter aber wunderbar ohne mich sein kann (ich arbeite immerhin 40 h/Woche), werde ich ihr einfach nicht verwehren, wenn sie mich braucht .
Ich beobachte eher, dass sie ganz sicher ist, dass ich da bin, wenn sie es braucht.
Mann und Frau, können wir auch wunderbar außerhalb des Bettes sein
Ich sehe das einfach sehr entspannt. Schlafen ist ein körperliches Bedürfnis - das muss man niemandem beibringen. Das können wir schon im Mutterleib - wo wir nicht alleine sind...
Wie es später sein wird, kann ich dir heute nicht sagen. Da meine Tochter aber wunderbar ohne mich sein kann (ich arbeite immerhin 40 h/Woche), werde ich ihr einfach nicht verwehren, wenn sie mich braucht .
Ich beobachte eher, dass sie ganz sicher ist, dass ich da bin, wenn sie es braucht.
Mann und Frau, können wir auch wunderbar außerhalb des Bettes sein
Ich sehe das einfach sehr entspannt. Schlafen ist ein körperliches Bedürfnis - das muss man niemandem beibringen. Das können wir schon im Mutterleib - wo wir nicht alleine sind...
14.01.2012 22:47
Hmmm also schwierig das Thema.
Ein Baby mit 6 Monaten muss auf KEINEN fall alleine einschlafen können.
Meiner ist jetzt 9 Monate alt geworden und er schläft auch nicht alleine.
Ich gebe dir den Tipp dich damit abzufinden! Das kann noch lange so weitergehen.
Für mich war das auch echt schwer vor allem wenn er nicht schlafen wollte brach ich immer in einem heulkrampf aus aber man muss es lernen hinzunehmen und das Kind zu verstehen.
Mit 2 oder 3 Jahren schaukelt keine Mami mehr regelmäßig in den schlaf.
Also hast du nur jetzt die Chance so viel Körperkontakt zu holen und zu genießen und ich würde es an deiner Stelle in vollen Zügen auskosten und genießen auch wenn es mal anstrengend ist und nerven kann.
Die beste option ist wirklich dich damit abzufinden und DANN geht es bergauf. Du bist dann viel ruhiger und entspannter.
Ich habe ewig rum getüftelt und habe den kompletten Tagesplan nach meinem kleinen umgestellt.
Er hat die ersten Monate immer bis 9:00 uhr geschlafen.
Nach der Planumstellung sah es dann so aus:
7:30uhr Aufstehen
10:00uhr bis 10:30uhr vormittagschläfchen (der ist bei uns wichtig sonst ist er Mittags zu übermüdet und schläft nur mit rießen Theater ein oder gar nicht)
und dann nochmal von 13:30 oder 14:00uhr bis meistens 16:00uhr
Um 19uhr mach ich ihn wieder Bettfertig eine Stunde lang und um 20uhr bekommt er die letzte Flasche und schläft danach.AUCH WIEDER NUR AUF MEINEM ARM.....
.
Ich weiß nicht ob jemand meine Botschaft jetzt verstanden hat aber ich hoffe es mal und ich hoffe die TS kann was damit anfangen
Ein Baby mit 6 Monaten muss auf KEINEN fall alleine einschlafen können.
Meiner ist jetzt 9 Monate alt geworden und er schläft auch nicht alleine.
Ich gebe dir den Tipp dich damit abzufinden! Das kann noch lange so weitergehen.
Für mich war das auch echt schwer vor allem wenn er nicht schlafen wollte brach ich immer in einem heulkrampf aus aber man muss es lernen hinzunehmen und das Kind zu verstehen.
Mit 2 oder 3 Jahren schaukelt keine Mami mehr regelmäßig in den schlaf.
Also hast du nur jetzt die Chance so viel Körperkontakt zu holen und zu genießen und ich würde es an deiner Stelle in vollen Zügen auskosten und genießen auch wenn es mal anstrengend ist und nerven kann.
Die beste option ist wirklich dich damit abzufinden und DANN geht es bergauf. Du bist dann viel ruhiger und entspannter.
Ich habe ewig rum getüftelt und habe den kompletten Tagesplan nach meinem kleinen umgestellt.
Er hat die ersten Monate immer bis 9:00 uhr geschlafen.
Nach der Planumstellung sah es dann so aus:
7:30uhr Aufstehen
10:00uhr bis 10:30uhr vormittagschläfchen (der ist bei uns wichtig sonst ist er Mittags zu übermüdet und schläft nur mit rießen Theater ein oder gar nicht)
und dann nochmal von 13:30 oder 14:00uhr bis meistens 16:00uhr
Um 19uhr mach ich ihn wieder Bettfertig eine Stunde lang und um 20uhr bekommt er die letzte Flasche und schläft danach.AUCH WIEDER NUR AUF MEINEM ARM.....
.
Ich weiß nicht ob jemand meine Botschaft jetzt verstanden hat aber ich hoffe es mal und ich hoffe die TS kann was damit anfangen
14.01.2012 23:33
@xuxu
Du hast jetzt auf so einige Eintragungen geantwortet.
Ich mach das mal in einem Rutsch…
Zum Thema Mutterinstikt:
Es fühlte sich zu dem Zeitpunkt nichts mehr richtig an.
Ich habe fieberhaft nach einer Lösung gesucht, weil es meinem Kind schlecht ging.
Er war ewig quengelig und man sah richtig, wie müde er war. Aber er hat sich beständig gegen das Einschlafen gewehrt.
Er hat auch mal ne Zeit lang geweint, wenn er ins Tragetuch sollte um zu schlafen - aber irgendwann MÜSSEN Kinder schlafen, das ist sonst einfach ungesund.
Ich habe es irgendwann einfach als eine Art Therapie gesehen im Sinne von: Wenn mein Kind z.B. Atemwegsbeschwerden hat und tägliche Inhalation verbessert seine Lebensqualität, es weint aber, wenn ich die Therapie anwende, dann mache ich das - auch wenn es mir weh tut.
Ich kann sagen, dass sich seine/unsere Lebensqualität verbessert hat.
Zum Thema "hängt zu an der Mama und hat Trennungsprobleme"
Es tut mir leid, wenn sich das zu pauschal angehört hat.
Ich meinte damit nicht, dass alle Kinder, die nicht gerne/gut oder überhaupt im Bett einschlafen Probleme haben etwas ohne die Eltern zu machen.
Ich gebe dir auch absolut Recht damit, dass ein Kind immer unsicher sein wird und überall am Rockzipfel der Mutter hängen wird, wenn es sich nicht gewiss ist, dass es sich geborgen fühlen kann und die Eltern da sind, sobald es sie braucht.
Ich finde es es gut, wenn Du es geschafft hast, dieses Gefühl zu vermitteln.
Auch wenn es sich für Dich nicht schlüssig anhören mag:
Das soll ebenfalls damit vermittelt werden.
Im Sinne von:" Ich bin nicht allein und ich muss nicht komplett von Mama umschlossen sein um das zu fühlen. Sie ist da, sie atmet ruhig, dann ist alles in Ordnung und ich kann mich auch beruhigen und einschlafen." (Bevor alle schreien - es ist das Gefühl, das vermittelt werden soll und nicht die Worte)
Aber ich sage trotzdem: Trennungsprobleme können sowohl in einem Zuviel als auch einem Zuwenig begründet sein und die Mitte zu treffen ist bestimmt nicht immer leicht.
Ich hoffe sehr, dass ich das bis hierher geschafft habe, aber da sind mein Mutterinstinkt und ich nun wieder ganz guter Dinge.
Du hast jetzt auf so einige Eintragungen geantwortet.
Ich mach das mal in einem Rutsch…
Zum Thema Mutterinstikt:
Es fühlte sich zu dem Zeitpunkt nichts mehr richtig an.
Ich habe fieberhaft nach einer Lösung gesucht, weil es meinem Kind schlecht ging.
Er war ewig quengelig und man sah richtig, wie müde er war. Aber er hat sich beständig gegen das Einschlafen gewehrt.
Er hat auch mal ne Zeit lang geweint, wenn er ins Tragetuch sollte um zu schlafen - aber irgendwann MÜSSEN Kinder schlafen, das ist sonst einfach ungesund.
Ich habe es irgendwann einfach als eine Art Therapie gesehen im Sinne von: Wenn mein Kind z.B. Atemwegsbeschwerden hat und tägliche Inhalation verbessert seine Lebensqualität, es weint aber, wenn ich die Therapie anwende, dann mache ich das - auch wenn es mir weh tut.
Ich kann sagen, dass sich seine/unsere Lebensqualität verbessert hat.
Zum Thema "hängt zu an der Mama und hat Trennungsprobleme"
Es tut mir leid, wenn sich das zu pauschal angehört hat.
Ich meinte damit nicht, dass alle Kinder, die nicht gerne/gut oder überhaupt im Bett einschlafen Probleme haben etwas ohne die Eltern zu machen.
Ich gebe dir auch absolut Recht damit, dass ein Kind immer unsicher sein wird und überall am Rockzipfel der Mutter hängen wird, wenn es sich nicht gewiss ist, dass es sich geborgen fühlen kann und die Eltern da sind, sobald es sie braucht.
Ich finde es es gut, wenn Du es geschafft hast, dieses Gefühl zu vermitteln.
Auch wenn es sich für Dich nicht schlüssig anhören mag:
Das soll ebenfalls damit vermittelt werden.
Im Sinne von:" Ich bin nicht allein und ich muss nicht komplett von Mama umschlossen sein um das zu fühlen. Sie ist da, sie atmet ruhig, dann ist alles in Ordnung und ich kann mich auch beruhigen und einschlafen." (Bevor alle schreien - es ist das Gefühl, das vermittelt werden soll und nicht die Worte)
Aber ich sage trotzdem: Trennungsprobleme können sowohl in einem Zuviel als auch einem Zuwenig begründet sein und die Mitte zu treffen ist bestimmt nicht immer leicht.
Ich hoffe sehr, dass ich das bis hierher geschafft habe, aber da sind mein Mutterinstinkt und ich nun wieder ganz guter Dinge.
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