Mütter- und Schwangerenforum

Gibt es Nachteile bei einem Integrationsplatz? Erfahrungen?

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Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 09:26
Hi

Unser kleinster Sohn ist 3,5 Jahre alt und hat eine Sprachentwicklungsstörung. Er spricht Worte nicht komplett aus und generell nicht altersgerecht "I au Bro" "Mama Pielpla nich" (Ich will auch Brot. Mama ist nicht mit zzm Spielplatz). Er geht zur Logopädie seit Mai. Ohren, Anatomie Mund unauffällig. Sprachverständnis überdurchschnittlich. Okay, wir sind dran. Die Kinderärztin hat uns ziemlich hingehalten und Hno und Logo tatsächlich nur auf unser "Druck machen" befürwortet. Begründung "Die beiden Großen sprechen einwandfrei. Die Bedingungen bei Ihnen zu Hause sind hervorragend." - Tja, danke vielmals... aber irgendwas ist beim Kleinen ja anders. Es muss was passieren... Seit März geht er auch in den Kindergarten. Eine komplette ausführliche pädaudiologische Untersuchung gibt es im Oktober (Wartezeit 8 Monate :/)

Nun wird im Kindergarten ein Integrationsplatz frei, wir haben ihn angeboten bekommen. Ich möchte den gern annehmen. Mein Mann hat Bedenken wg. Stigmatisierung, Extrawurst, Ausgrenzung, zuviel Fpkus auf etwas, das vielleicht noch von alleine fluppt usw. JEDER Erzieher im Kindergarten weiß, dass der Kleine Sprechprobleme hat. Auch die Kinder merken das natürlich. Der Kindergarten arbeitet jetzt schon mit der Logopädin zusammen und bindet einige Übungen in den Morgenkreis mit ein. Es ist toll wie es läuft und es tut dem Kleinen gut und auch mir zu wissen, wer anders unterstützt uns, dass es in Schwung kommt. Ich kann mir nur vorstellen, dass es mit einem i-Platz noch positiver wird. Aber ich muss meinen Mann überzeugen.
Kirschmuffin
4883 Beiträge
16.07.2026 09:41
Hallo,
Wer genau soll ihn denn stigmatisieren oder benachteiligen?
Wovor hat dein Mann genau Angst?

Ich verstehe, dass es ein blödes Gefühl ist, ich habe das auch so ähnlich hinter mir (ADHS, Probleme in der Schule, sonderpädagogisches Programm). Man wünscht sich ja einfach nur das Beste fürs Kind und sich einzugestehen, dass es da Hindernisse und Schwierigkeiten geben könnte, tut weh.

Aber letztendlich kann Frühförderung nicht schaden. Das Kind kann nur davon profitieren.
Und wer weiß, wie es sich weiter entwickelt, vielleicht holt das Kind die Entwicklung ganz schnell auf. Dann ist es doch sicherlich möglich, den i-Status wieder abzulegen, oder?

Ich würde da einfach mal in den Austausch mit dem Kindergarten gehen, was das genau bedeutet, auch mit Blick in die Zukunft. Vielleicht kann das deinem Mann die Ängste nehmen.
Man sollte dem Kind keine Steine in den Weg legen, weil man Angst vor Schubladendenken hat.
Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 09:59
Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".
Maria123
1260 Beiträge
16.07.2026 10:07
Zitat von Trinchen17:

Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".


Das kenn ich alles. Da würde ich tatsächlich eher dem Kindergarten vertrauen, die Erzieher sehen dein Kind Tgl, die Kinderärztin nur dann wenn du dort bist. Momentaufnahmen die sie da bekommt. Wir hatten damals umgedreht so eine Lehrerin alà „lassen sie dem Kind Zeit“ am Ende hat er die Diagnose „auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung“

Vertrau auf dein Bauchgefühl. Sprich mit dem Kindergarten ob es „vor- oder Nachteile“ hat bei der einschulungsgeschichte. Ich hätte meinen Sohn lieber später eingeschult. Aber alle Stellen sagten er sei soweit. Aber kein Wunder, die Schuleingangsuntersuchung war n absoluter Witz…
nilou
14932 Beiträge
16.07.2026 10:13
Zitat von Trinchen17:

Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".


Was soll es den mehr/bestimmte Auflagen für die Schule erfüllen? Wenn dann geht es ja eher um mehr Unterstützung auch in der Schule dann. Also wenn ist es eher was positives als was negatives weil es mehr Hilfen gibt. Zum Hintergrund: wir haben selber integrative Kitas/Integrationskinder bei uns auf Arbeit.

Kann es sein, das dein Mann selber damit ein "Problem" hat? Also mit der Entwicklungsstörung? Ist es ihm irgendwie "unangenehm"? Ich meine das nicht böse oder so. Aber man hat ja schon oft um sich rum was als "normal" angesehen wird. Und wenn es dann Abweichungen gibt ist erstmal ein anderes Gefühl. V.a. wenn es dann "offiziell" gemacht wird mit einem I-Status oder mit einer Diagnose auf dem Papier. Vielleicht sollte dein Mann da mal in sich gehen und schauen wo genau eigentlich das "Problem für ihn" liegt.
Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 11:06
Zitat von nilou:

Zitat von Trinchen17:

Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".


Was soll es den mehr/bestimmte Auflagen für die Schule erfüllen? Wenn dann geht es ja eher um mehr Unterstützung auch in der Schule dann. Also wenn ist es eher was positives als was negatives weil es mehr Hilfen gibt. Zum Hintergrund: wir haben selber integrative Kitas/Integrationskinder bei uns auf Arbeit.

Kann es sein, das dein Mann selber damit ein "Problem" hat? Also mit der Entwicklungsstörung? Ist es ihm irgendwie "unangenehm"? Ich meine das nicht böse oder so. Aber man hat ja schon oft um sich rum was als "normal" angesehen wird. Und wenn es dann Abweichungen gibt ist erstmal ein anderes Gefühl. V.a. wenn es dann "offiziell" gemacht wird mit einem I-Status oder mit einer Diagnose auf dem Papier. Vielleicht sollte dein Mann da mal in sich gehen und schauen wo genau eigentlich das "Problem für ihn" liegt.


Sehe ich auch positiv. Woher die Bedenken bei ihm kommen weiß ich nicht. Natürlich ist es nicht schön, wenn ein Kind Probleme hat, egal bei was, aber es nicht benennen um es behandeln zu können ist nicht die Lösung. Eigentlich geht er damit offen um. Wir beide. Seit jeher. Aber ja, vielleicht ist es das "offiziell" machen, dass ihn verängstigt, weil dieses "Wird schon!" damit widerlegt ist. Auch wenn uns allen das eh klar ist, dass man mit "warten" irgendwann nicht mehr weiter kommt/kam. Deswegen haben WIR ja die Untersuchungen und Logo angestrebt.

Ich werde noch mal ins Gespräch mit ihm gehen. Ziel ist ja eh, dass er das alles aufholt und im Oktober geklärt wird, was vielleicht überhaupt "falsch" lief/läuft. Das ist sicher was was an mir nagt. Was hab ich anders/falsch gemacht im Vergleich zu meinen anderen Kindern, die in dem Alter top sprechen konnten. Meine Reaktion ist nun aber "Hilfe holen". Jetzt bekommen wir das tolle Angebot vom Kindergarten und es ist die Chance, da weiter zu machen wo es eh gerade super läuft. Es geht ja erstmal um jetzt und nicht um Einschulung in 3 Jahren (!!!).

Heute mittag beim Abholen bitte ich den Heilpädagogen mal um ein Gespräch. Mein Mann muss einfach mitziehen. Warten reicht nicht mehr.
nilou
14932 Beiträge
16.07.2026 11:13
Zitat von Trinchen17:

Zitat von nilou:

Zitat von Trinchen17:

Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".


Was soll es den mehr/bestimmte Auflagen für die Schule erfüllen? Wenn dann geht es ja eher um mehr Unterstützung auch in der Schule dann. Also wenn ist es eher was positives als was negatives weil es mehr Hilfen gibt. Zum Hintergrund: wir haben selber integrative Kitas/Integrationskinder bei uns auf Arbeit.

Kann es sein, das dein Mann selber damit ein "Problem" hat? Also mit der Entwicklungsstörung? Ist es ihm irgendwie "unangenehm"? Ich meine das nicht böse oder so. Aber man hat ja schon oft um sich rum was als "normal" angesehen wird. Und wenn es dann Abweichungen gibt ist erstmal ein anderes Gefühl. V.a. wenn es dann "offiziell" gemacht wird mit einem I-Status oder mit einer Diagnose auf dem Papier. Vielleicht sollte dein Mann da mal in sich gehen und schauen wo genau eigentlich das "Problem für ihn" liegt.


Sehe ich auch positiv. Woher die Bedenken bei ihm kommen weiß ich nicht. Natürlich ist es nicht schön, wenn ein Kind Probleme hat, egal bei was, aber es nicht benennen um es behandeln zu können ist nicht die Lösung. Eigentlich geht er damit offen um. Wir beide. Seit jeher. Aber ja, vielleicht ist es das "offiziell" machen, dass ihn verängstigt, weil dieses "Wird schon!" damit widerlegt ist. Auch wenn uns allen das eh klar ist, dass man mit "warten" irgendwann nicht mehr weiter kommt/kam. Deswegen haben WIR ja die Untersuchungen und Logo angestrebt.

Ich werde noch mal ins Gespräch mit ihm gehen. Ziel ist ja eh, dass er das alles aufholt und im Oktober geklärt wird, was vielleicht überhaupt "falsch" lief/läuft. Das ist sicher was was an mir nagt. Was hab ich anders/falsch gemacht im Vergleich zu meinen anderen Kindern, die in dem Alter top sprechen konnten. Meine Reaktion ist nun aber "Hilfe holen". Jetzt bekommen wir das tolle Angebot vom Kindergarten und es ist die Chance, da weiter zu machen wo es eh gerade super läuft. Es geht ja erstmal um jetzt und nicht um Einschulung in 3 Jahren (!!!).

Heute mittag beim Abholen bitte ich den Heilpädagogen mal um ein Gespräch. Mein Mann muss einfach mitziehen. Warten reicht nicht mehr.


Vergleich ihn nicht mit seinen Geschwistern. Jedes Kind ist anders. Und gemeinsames Aufwachsen / Erziehung allein macht es nicht.
Es gibt genetische, körperliche, persönliche, soziale ... Einflüsse. Alles zusammen führt dazu das ein Kind / Mensch ist/wird wie er ist.

Mit Vergleichen setzt ihr euch nur unnötig unter Druck. Sieh jedes Kind für sich und vergleiche nur dessen eigene Entwicklung / Fortschritte.
Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 11:16
Zitat von Maria123:

Zitat von Trinchen17:

Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".


Das kenn ich alles. Da würde ich tatsächlich eher dem Kindergarten vertrauen, die Erzieher sehen dein Kind Tgl, die Kinderärztin nur dann wenn du dort bist. Momentaufnahmen die sie da bekommt. Wir hatten damals umgedreht so eine Lehrerin alà „lassen sie dem Kind Zeit“ am Ende hat er die Diagnose „auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung“

Vertrau auf dein Bauchgefühl. Sprich mit dem Kindergarten ob es „vor- oder Nachteile“ hat bei der einschulungsgeschichte. Ich hätte meinen Sohn lieber später eingeschult. Aber alle Stellen sagten er sei soweit. Aber kein Wunder, die Schuleingangsuntersuchung war n absoluter Witz…


Ja, das werde ich machen. Der Kindergarten ist eh so engagiert. Auch jetzt schon, ohne i Status. Es wäre einfach perfekt und wir wollen ja alle, dass es in Gange kommt und "der Knoten (was auch immer das bedeutet) platzt". Und ohne die Worte "Wird schon. Geduld. Er ist ja noch klein."

Die Logopädin vermutet eine phonetisch-phonologische Störung gepaart mit einem überdurchschnittlichen Sprachverständnis. Sein Bewusstsein, dass er alles begreift, und dass er die Dinge falsch spricht, sind Trigger. Seine anfängliche Sprech- Schüchternheit ist aber mittlerweile super. Er plaudert fröhlich los. Trotzdem kein Vergleich zu Geichaltrigen oder seinen Geschwistern in dem Alter.
Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 11:18
Zitat von nilou:

Zitat von Trinchen17:

Zitat von nilou:

Zitat von Trinchen17:

Ja, das werden wir sicher nochmal im Kindergarten besprechen.

Men Mann befürchtet , dass der Kleine durch die offizielle Diagnose, i Status bestimmte "Auflagen" erfüllen muss (mehr als andere Kinder) um zum Beispiel eingeschult zu werden. Dass beispielsweise bei der Einschulung/Anmeldung angegeben wird dass er einen i - Status hat/te und dadurch besonders "geprüft" wird.

Aber es ist schon interessant wie zweischneidig das ist. Die Kinderärztin, die immer noch der Meinung ist "Wird schon. Weiter warten" und der Kindergarten/Logo, die sagen "Förderung unbedingt!".


Was soll es den mehr/bestimmte Auflagen für die Schule erfüllen? Wenn dann geht es ja eher um mehr Unterstützung auch in der Schule dann. Also wenn ist es eher was positives als was negatives weil es mehr Hilfen gibt. Zum Hintergrund: wir haben selber integrative Kitas/Integrationskinder bei uns auf Arbeit.

Kann es sein, das dein Mann selber damit ein "Problem" hat? Also mit der Entwicklungsstörung? Ist es ihm irgendwie "unangenehm"? Ich meine das nicht böse oder so. Aber man hat ja schon oft um sich rum was als "normal" angesehen wird. Und wenn es dann Abweichungen gibt ist erstmal ein anderes Gefühl. V.a. wenn es dann "offiziell" gemacht wird mit einem I-Status oder mit einer Diagnose auf dem Papier. Vielleicht sollte dein Mann da mal in sich gehen und schauen wo genau eigentlich das "Problem für ihn" liegt.


Sehe ich auch positiv. Woher die Bedenken bei ihm kommen weiß ich nicht. Natürlich ist es nicht schön, wenn ein Kind Probleme hat, egal bei was, aber es nicht benennen um es behandeln zu können ist nicht die Lösung. Eigentlich geht er damit offen um. Wir beide. Seit jeher. Aber ja, vielleicht ist es das "offiziell" machen, dass ihn verängstigt, weil dieses "Wird schon!" damit widerlegt ist. Auch wenn uns allen das eh klar ist, dass man mit "warten" irgendwann nicht mehr weiter kommt/kam. Deswegen haben WIR ja die Untersuchungen und Logo angestrebt.

Ich werde noch mal ins Gespräch mit ihm gehen. Ziel ist ja eh, dass er das alles aufholt und im Oktober geklärt wird, was vielleicht überhaupt "falsch" lief/läuft. Das ist sicher was was an mir nagt. Was hab ich anders/falsch gemacht im Vergleich zu meinen anderen Kindern, die in dem Alter top sprechen konnten. Meine Reaktion ist nun aber "Hilfe holen". Jetzt bekommen wir das tolle Angebot vom Kindergarten und es ist die Chance, da weiter zu machen wo es eh gerade super läuft. Es geht ja erstmal um jetzt und nicht um Einschulung in 3 Jahren (!!!).

Heute mittag beim Abholen bitte ich den Heilpädagogen mal um ein Gespräch. Mein Mann muss einfach mitziehen. Warten reicht nicht mehr.


Vergleich ihn nicht mit seinen Geschwistern. Jedes Kind ist anders. Und gemeinsames Aufwachsen / Erziehung allein macht es nicht.
Es gibt genetische, körperliche, persönliche, soziale ... Einflüsse. Alles zusammen führt dazu das ein Kind / Mensch ist/wird wie er ist.

Mit Vergleichen setzt ihr euch nur unnötig unter Druck. Sieh jedes Kind für sich und vergleiche nur dessen eigene Entwicklung / Fortschritte.


Das weiß ich. Aber tief drin, treibt mich das an. Ich liebe ihn abgöttisch wie die anderen. Wenn ich gewusst hätte was ich hätte anders machen können, hätte ich es getan. Deswegen hol ich jetzt Hilfe, weil ich es nicht weiß. Und es fühlt sich gut an. Er ist glücklich, ich bin es.

Edit: das ist diese Sache mit dem Bauchgefühl. Da spielt Vergleich rein, die Meinung von Ärzten, Freundrn, alle die was dazu sagen, einen beruhigen wollen aber irgendwann hat das Bauchgefühl dann gesagt "Jetzt muss was anderes passieren."
Marf
30350 Beiträge
16.07.2026 12:18
Wenn es deinem Kind guttut und du die Möglichkeit hast - greif zu.
Wenn er nach, z.B.2 Jahren,keine Probleme mehr hat geht der Platz an den nächsten.
Bei einer Schnittverletzung gibt's ein Pflaster,hier hilft die Logopädie
Zur Stigma:
Die Übungen sind völlig spielerisch und die anderen Kinder werden eher auch mitmachen wollen.
Stigmatisierung kommt ,wenn überhaupt, von Erwachsenen.
AniMaxi
15893 Beiträge
16.07.2026 13:23
Meine Tochter hat eine I-Kraft und ist mega glücklich damit. Diese I-Kraft bindet auch andere Kinder mit ein. Wir sind froh, dass es verlängert wurde bis 31.8.2027 dann geht sie in die Schule
Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 13:36
Zitat von AniMaxi:

Meine Tochter hat eine I-Kraft und ist mega glücklich damit. Diese I-Kraft bindet auch andere Kinder mit ein. Wir sind froh, dass es verlängert wurde bis 31.8.2027 dann geht sie in die Schule


Ist sie dann nur in einer i-Gruppe? Bei uns würde er in der regulären Gruppe bleiben, was ich gut finde. Nur 3-4 x die Woche bildet der Heilpädagoge mit ihm, den anderen i-Kindern und auch nicht-i Kindern eine extra Gruppe Zur Förderung.

Eben habe ich mit unserer Logo gesprochen. Die ist nicht begeistert Sie meinte man weiß eben nicht was für Besonderheiten die anderen i Kinder haben. Wenn das dann alles bspw aufgedrehte ADHS Kinder seien, denkt sie, würde ihn das eher zurück schrecken um aus sich rauszukommen und weiter Sprache auszuprobieren morgen ist Gespräch im Kindergarten.

Tatsächlich hatte ich vor etwa 8-9 Monaten so einen Bedarf an einem i Platz für den Kindergarten schon mal angesprochen. Wir hatten keinen Geschwisterplatz bekommen waren dringendst auf der Suche. Dasagte die Kinderärztin sie stelle da nichts aus, weil er komplett nauffällig ist. Bis auf die Sprache, aber "das wird schon". Ich hoffe die unterstützt uns da mittlerweile doch.
Marf
30350 Beiträge
16.07.2026 13:39
Zitat von Trinchen17:

Zitat von AniMaxi:

Meine Tochter hat eine I-Kraft und ist mega glücklich damit. Diese I-Kraft bindet auch andere Kinder mit ein. Wir sind froh, dass es verlängert wurde bis 31.8.2027 dann geht sie in die Schule


Ist sie dann nur in einer i-Gruppe? Bei uns würde er in der regulären Gruppe bleiben, was ich gut finde. Nur 3-4 x die Woche bildet der Heilpädagoge mit ihm, den anderen i-Kindern und auch nicht-i Kindern eine extra Gruppe Zur Förderung.

Eben habe ich mit unserer Logo gesprochen. Die ist nicht begeistert Sie meinte man weiß eben nicht was für Besonderheiten die anderen i Kinder haben. Wenn das dann alles bspw aufgedrehte ADHS Kinder seien, denkt sie, würde ihn das eher zurück schrecken um aus sich rauszukommen und weiter Sprache auszuprobieren morgen ist Gespräch im Kindergarten.

Tatsächlich hatte ich vor etwa 8-9 Monaten so einen Bedarf an einem i Platz für den Kindergarten schon mal angesprochen. Wir hatten keinen Geschwisterplatz bekommen waren dringendst auf der Suche. Dasagte die Kinderärztin sie stelle da nichts aus, weil er komplett nauffällig ist. Bis auf die Sprache, aber "das wird schon". Ich hoffe die unterstützt uns da mittlerweile doch.

Du kannst ihn aus der Förderung jederzeit herausnehmen wenn es nichts bringt.
Und ADHS Kinder in einer normalen Gruppe tun das dann nicht?!
Probiers einfach
Trinchen17
2527 Beiträge
16.07.2026 14:10
Zitat von Marf:

Zitat von Trinchen17:

Zitat von AniMaxi:

Meine Tochter hat eine I-Kraft und ist mega glücklich damit. Diese I-Kraft bindet auch andere Kinder mit ein. Wir sind froh, dass es verlängert wurde bis 31.8.2027 dann geht sie in die Schule


Ist sie dann nur in einer i-Gruppe? Bei uns würde er in der regulären Gruppe bleiben, was ich gut finde. Nur 3-4 x die Woche bildet der Heilpädagoge mit ihm, den anderen i-Kindern und auch nicht-i Kindern eine extra Gruppe Zur Förderung.

Eben habe ich mit unserer Logo gesprochen. Die ist nicht begeistert Sie meinte man weiß eben nicht was für Besonderheiten die anderen i Kinder haben. Wenn das dann alles bspw aufgedrehte ADHS Kinder seien, denkt sie, würde ihn das eher zurück schrecken um aus sich rauszukommen und weiter Sprache auszuprobieren morgen ist Gespräch im Kindergarten.

Tatsächlich hatte ich vor etwa 8-9 Monaten so einen Bedarf an einem i Platz für den Kindergarten schon mal angesprochen. Wir hatten keinen Geschwisterplatz bekommen waren dringendst auf der Suche. Dasagte die Kinderärztin sie stelle da nichts aus, weil er komplett nauffällig ist. Bis auf die Sprache, aber "das wird schon". Ich hoffe die unterstützt uns da mittlerweile doch.

Du kannst ihn aus der Förderung jederzeit herausnehmen wenn es nichts bringt.
Und ADHS Kinder in einer normalen Gruppe tun das dann nicht?!
Probiers einfach


Vielleicht meint sie, dass er so nicht zu seiner Förderung kommt, wenn andere Kinder im Fokus stehrn und eher im Alltagsgeschehrn mitlaufen sollte.

Ja, ich glaube auch, das ist die chance. Die Erzieher sind eh alle so auf zack, die sagen auch wenn es nicht passt oder planen um. Die haben das ja gelernt.

Danke euch beim eruieren. Ich hab mal alle meine Fragen aufgeschrieben und werde das morgen ansprechen.
AniMaxi
15893 Beiträge
16.07.2026 14:31
Ganz normaler Kindergarten, die I Kraft kommt 2 Tage die woche
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