Mütter- und Schwangerenforum

Kita-Start

Mrs_Brisby
8 Beiträge
10.07.2019 20:05
Hallo Leute,

bin Mama von 2 Söhnen 18 Monate und 2 Jahre und möchte Anfang nächstes Jahr gerne wieder in meinen Halbtagsjob zurückkehren.

Jetzt ist es so das wir auf der Warteliste der Kita stehen, aber man in unserer Gegend meistens schnell einen Platz bekommt. Also das dürft nicht das Problem sein. Um den 2 Jahre alten Jungen mache ich mir nun auch keinen Kopf, wegen der Umstellung, aber der 18 Monate alte Junge wird nicht einfach...Er ist einfach noch mein "Baby", stillt noch, hängt extrem an mir was mich aber noch nie gestört hat, denn ich genieße das kuscheln und das er mich so braucht. Aber nun, da er in einem halben Jahr schon vormittags von mir getrennt sein wird, macht mir etwas Kummer.

Habt ihr für mich Tipps oder Erfahrungen, wie habt ihr das in so einem Fall gemacht mit der Eingewöhnung bzw. wie läuft das in der Regel in der KIta ab? Das Gespräch mit der Kita-Leitung steht uns ja erst bevor, aber ich möchte gerne wissen was uns so erwartet. Wie macht ich es mit dem Entwöhnung, den der Kleine stillt und schläft noch vormittags. Vielen Dank schon mal für eure Tipps!
ella1804
418 Beiträge
10.07.2019 22:32
Ich hatte auch so einen sehr an Mama hängenden kleinen Mann.
Allerdings startete die einhngewöhnung bei uns schon mit 12 Monaten. Ich hab mit vorher auch wahnsinnige Gedanken gemacht wie das funktionieren sollte. Ihn durfte nicht mal jemand hoch nehmen wenn ich dabei war. Wir haben uns 3 Monate eingeplant für die Einhngewöhnung. Aber entgegen meiner Angst, klappte es problemlos. Hätte ich nie erwartet.
Er schlief auch oft noch vormittags, da hab ich einige Zeit vorher versucht das Schläfchen weiter hinter zu schieben. So hat er zumindest bis 11 Uhr ganz gut durchgehalten.
Der Kindergarten war da aber auch sehr entgegen kommend. Die merken ja wer zeitig müde wird und so wurden diese Kinder zuerst fertig gemacht mit Mittag und Mittagsschlaf. Ansonsten bestand aber auch die Möglichkeit für ein kurzes Nickerchen. Meist brauchten das aber die wenigsten, dort sind die Kinder viel mehr abgelenkt.

Das meiste ergibt sich dann wirklich im Kindergarten Alltag
Shnaddy
10751 Beiträge
10.07.2019 22:36
Nur so zum Verständnis,zwischen deinen Söhnen liegen nur 6 Monate,rein rechnerisch irgendwie nicht möglich,oder ist eins nicht dein leibliches?!
cooky
10829 Beiträge
10.07.2019 23:10
Zitat von Shnaddy:

Nur so zum Verständnis,zwischen deinen Söhnen liegen nur 6 Monate,rein rechnerisch irgendwie nicht möglich,oder ist eins nicht dein leibliches?!

Nicht leiblich oder der Zweijährige wird eben nicht glatt zwei Jahre alt sein. Vlt auch fast Drei. Wäre ja immer noch zwei
Schaf
11509 Beiträge
11.07.2019 05:51
Abstillen musst du nicht für die Krippe. Ich stille meinen gut 2 Jährigem noch und wir haben vor 3 wochen mit der Krippe angefangen. Eine gute Krippe akzeptiert das. Das einzige was wir da geübt haben ist, dass er warten lernt. Also „jetzt nicjt, ich mache noch xy und dann stillem wir“ oder auch etwas unlinierter „in 10 Minuten stillen wir“. Wir stillen jetzt vor der Gruppe und dann flitzt er alleine rein. Anfangs haben wir in der Gruppe gestillt, da meinte die Erzieherin das wäre blöd, weil sie das ihm eben nicht geben kann.

Unsere Krippe hat die Betten im Nebenraum. Wer müde ist macht Mittagschlaf, auch wenn das vormittags ist. Ferade die ganz kleinen machen ja oft noch 2-3 Nickerchen Amt tag.

Wichtig ist auch, dass du dir Zeit nimmst für die Eingewöhnung. So dass dein Kind auch in kleinen Schritten gehen kann wenn es das braucht. Wir waren an Tag 8 bei 15 Minuten Trennung. Er hat diese Zeit gebraucht. Jetzt ist alles wunderbar. Aber es war für uns beide gut, dass ich keinen Arbeitgeber im Rücken hatte, der gesagt hat ich muss morgen wieder anfangen.

Und dann noch Vertrauen in dein Kind und die Krippe.
Shnaddy
10751 Beiträge
11.07.2019 06:38
Zitat von cooky:

Zitat von Shnaddy:

Nur so zum Verständnis,zwischen deinen Söhnen liegen nur 6 Monate,rein rechnerisch irgendwie nicht möglich,oder ist eins nicht dein leibliches?!

Nicht leiblich oder der Zweijährige wird eben nicht glatt zwei Jahre alt sein. Vlt auch fast Drei. Wäre ja immer noch zwei


Stimmt,das habe ich nicht bedacht...
Für mich war 2 eben 2...Deswegen war ich leicht verwirrt,denn bei dem anderen Kind schreibt sie ja auch genau 18 Monate...

Aber zum eigentlichen Thema...Kinder können gut unterscheiden wo sie gerade sind...Mein Sohn hatte es auch ganz schwer anfangs in der Krippe,aber er hat sich trotzdem schnell „eingelebt“...
Lass die für die Eingewöhnung viel Zeit und geh in langsamen Schritten voran...Das wird schon...
Und abstillen brauchst du dafür nicht...Stille einfach davor und dann wenn du ihn wieder abholst,die Zeit dazwischen übersteht er auch ohne,das wird er gut unterscheiden können...
Mrs_Brisby
8 Beiträge
11.07.2019 07:14
Zitat von Shnaddy:

Nur so zum Verständnis,zwischen deinen Söhnen liegen nur 6 Monate,rein rechnerisch irgendwie nicht möglich,oder ist eins nicht dein leibliches?!

Nein, es liegen 11 Monate dazwischen, der größere ist 2,5 Jahre. Hab’s nur ungenau geschrieben.
Kuzco82
2893 Beiträge
11.07.2019 07:20
Zitat von Mrs_Brisby:

Hallo Leute,

bin Mama von 2 Söhnen 18 Monate und 2 Jahre und möchte Anfang nächstes Jahr gerne wieder in meinen Halbtagsjob zurückkehren.

Jetzt ist es so das wir auf der Warteliste der Kita stehen, aber man in unserer Gegend meistens schnell einen Platz bekommt. Also das dürft nicht das Problem sein. Um den 2 Jahre alten Jungen mache ich mir nun auch keinen Kopf, wegen der Umstellung, aber der 18 Monate alte Junge wird nicht einfach...Er ist einfach noch mein "Baby", stillt noch, hängt extrem an mir was mich aber noch nie gestört hat, denn ich genieße das kuscheln und das er mich so braucht. Aber nun, da er in einem halben Jahr schon vormittags von mir getrennt sein wird, macht mir etwas Kummer.

Habt ihr für mich Tipps oder Erfahrungen, wie habt ihr das in so einem Fall gemacht mit der Eingewöhnung bzw. wie läuft das in der Regel in der KIta ab? Das Gespräch mit der Kita-Leitung steht uns ja erst bevor, aber ich möchte gerne wissen was uns so erwartet. Wie macht ich es mit dem Entwöhnung, den der Kleine stillt und schläft noch vormittags. Vielen Dank schon mal für eure Tipps!

Ich würde dann noch nicht arbeiten gehen und noch die Zeit mit den Kindern auskosten und genießen bis se 3 sind..So mach ich das zumindest...weil es mir sehr wichtig ist die ersten 3 Jahre sind mir sehr kostbar.
jenjae
3757 Beiträge
11.07.2019 07:47
Bei uns hat war es von Vorteil, dass wir schon Monate vorher wöchentlich für eine Turngruppe im Kindergarten waren und meine Maus so die Räumlichkeiten etc. schon kannte. Wir haben dann auch jedesmal nach dem Turnen die zukünftige Gruppe besucht, sodass sie sich dann zur Eingewöhnung (mit 1 Jahr und 8 Monate) dann schon heimisch dort fühlte.
Gibt es so etwas auch in Euerm Kindergarten?
Oder einfach so die Möglichkeit, mal zu Besuch zu kommen?

Mrs_Brisby
8 Beiträge
11.07.2019 07:57
Zitat von Kuzco82:

Zitat von Mrs_Brisby:

Hallo Leute,

bin Mama von 2 Söhnen 18 Monate und 2 Jahre und möchte Anfang nächstes Jahr gerne wieder in meinen Halbtagsjob zurückkehren.

Jetzt ist es so das wir auf der Warteliste der Kita stehen, aber man in unserer Gegend meistens schnell einen Platz bekommt. Also das dürft nicht das Problem sein. Um den 2 Jahre alten Jungen mache ich mir nun auch keinen Kopf, wegen der Umstellung, aber der 18 Monate alte Junge wird nicht einfach...Er ist einfach noch mein "Baby", stillt noch, hängt extrem an mir was mich aber noch nie gestört hat, denn ich genieße das kuscheln und das er mich so braucht. Aber nun, da er in einem halben Jahr schon vormittags von mir getrennt sein wird, macht mir etwas Kummer.

Habt ihr für mich Tipps oder Erfahrungen, wie habt ihr das in so einem Fall gemacht mit der Eingewöhnung bzw. wie läuft das in der Regel in der KIta ab? Das Gespräch mit der Kita-Leitung steht uns ja erst bevor, aber ich möchte gerne wissen was uns so erwartet. Wie macht ich es mit dem Entwöhnung, den der Kleine stillt und schläft noch vormittags. Vielen Dank schon mal für eure Tipps!

Ich würde dann noch nicht arbeiten gehen und noch die Zeit mit den Kindern auskosten und genießen bis se 3 sind..So mach ich das zumindest...weil es mir sehr wichtig ist die ersten 3 Jahre sind mir sehr kostbar.

Das ist leider aus diversen Gründen schwierig. Aber ich denke ein halber Tag ist zu schaffen. Es fällt mir schon schwer, darum frag ich um Hilfe und TIpps.
Mrs_Brisby
8 Beiträge
11.07.2019 07:58
Zitat von ella1804:

Ich hatte auch so einen sehr an Mama hängenden kleinen Mann.
Allerdings startete die einhngewöhnung bei uns schon mit 12 Monaten. Ich hab mit vorher auch wahnsinnige Gedanken gemacht wie das funktionieren sollte. Ihn durfte nicht mal jemand hoch nehmen wenn ich dabei war. Wir haben uns 3 Monate eingeplant für die Einhngewöhnung. Aber entgegen meiner Angst, klappte es problemlos. Hätte ich nie erwartet.
Er schlief auch oft noch vormittags, da hab ich einige Zeit vorher versucht das Schläfchen weiter hinter zu schieben. So hat er zumindest bis 11 Uhr ganz gut durchgehalten.
Der Kindergarten war da aber auch sehr entgegen kommend. Die merken ja wer zeitig müde wird und so wurden diese Kinder zuerst fertig gemacht mit Mittag und Mittagsschlaf. Ansonsten bestand aber auch die Möglichkeit für ein kurzes Nickerchen. Meist brauchten das aber die wenigsten, dort sind die Kinder viel mehr abgelenkt.

Das meiste ergibt sich dann wirklich im Kindergarten Alltag

Vielen Dank für deine Antwort! Ich hoffe das es bei uns auch so problemlos klappt. Ich hab ja die Hoffnung das es dem Kleinen etwas leichter fällt weil er nicht komplett alleine dahin muss, sonder seinen großen Bruder bei sich hat.
Mrs_Brisby
8 Beiträge
11.07.2019 08:00
Zitat von jenjae:

Bei uns hat war es von Vorteil, dass wir schon Monate vorher wöchentlich für eine Turngruppe im Kindergarten waren und meine Maus so die Räumlichkeiten etc. schon kannte. Wir haben dann auch jedesmal nach dem Turnen die zukünftige Gruppe besucht, sodass sie sich dann zur Eingewöhnung (mit 1 Jahr und 8 Monate) dann schon heimisch dort fühlte.
Gibt es so etwas auch in Euerm Kindergarten?
Oder einfach so die Möglichkeit, mal zu Besuch zu kommen?

Ich hoffe es gibt diese Möglichkeit! Wie gesagt, das Gespräch mit der Kita-Leitung steht uns noch bevor, dann wird das alles zur Sprache kommen. Eine langsame Eingewöhnung bevorzugen wir auf jeden Fall auch, wir haben noch ein gutes halbes Jahr Zeit.
Scheibenkleister
1945 Beiträge
11.07.2019 10:27
Meine Großen sind im August 2017 mit 2 in die Kita gekommen (08:30 bis 15:30h), da waren sie schon abgestillt. Der Mini ist dann im November auf die Welt gekommen. Er war also von Anfang an oft in der Kita, zum Bringen und Abholen der Großen und bei Veranstaltungen und Festen. Er fand die großen Kinder toll und hat sich dann als er mit 11 Monaten im letzten Winter eingewöhnt wurde deutlich leichter getan als die Großen. Er wurde und wird auch immernoch gestillt. Wir stillen nachts und am Morgen vor der Kita daheim, dann geht er glücklich in seine Gruppe und am Anfang hat er dann immer direkt beim Abholen nach der Mamamilch verlangt, mittlerweile kuscheln wir beim Abholen nur noch und er trinkt dann oft erst am Abend wieder. Die Trennungszeit (langsame Eingewöhnung aber dann genau wie die Großen) hielt und hält er problemlos aus, er holt sich in der restlichen Zeit mit mir aber dann sehr viel Mamanähe, kuschelt und stillt, spielt frei und kommt dann immer wieder auf meinen Arm wenn er Rückhalt braucht. In unserer Kita werden die Kinder sehr liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, Der Mini wurde am Anfang in der Trage beruhigt wenn er Nähe brauchte, aber auch die Großen kriegen viele Kuscheleinheiten wenn sie sich unsicher fühlen oder Begleitung brauchen um all das Aufregende zu verarbeiten. Ich denke Letzteres ist irgendwie auch der Schlüssel zum Erfolg. Fremdbetreuung ist ja keine Strafe sondern eine Chance. Sie sind unter Kindern, sie toben und basteln, bauen Höhlen und lesen, sie tanzen und sammeln Insekten im Garten, sie werden selbstständiger, wachsen an sich und ihren Aufgaben. Wir haben eine wirklich innige und liebevolle Beziehung, alle drei sind Mamakinder und dennoch können sie mit der Trennung gut umgehen und ziehen für sich das Beste raus.

Und jetzt das Wichtigste:

Auch mir als Mama tut diese Trennung gut, ich kann auch mal ich sein ohne Anhängsel, kann gelassener in Konfliktsituationen gehen weil dieser Overload an Nähe und Emotion auch mal unterbrochen wird. Wir als Familie geniessen Nähe und Trennung, Wiedersehen ist wunderbar und innig, aber verabschieden und Selbstständigkeit ist für uns alle eben auch wichtig.
12Pfoten
409 Beiträge
11.07.2019 12:37
Zitat von Scheibenkleister:

Meine Großen sind im August 2017 mit 2 in die Kita gekommen (08:30 bis 15:30h), da waren sie schon abgestillt. Der Mini ist dann im November auf die Welt gekommen. Er war also von Anfang an oft in der Kita, zum Bringen und Abholen der Großen und bei Veranstaltungen und Festen. Er fand die großen Kinder toll und hat sich dann als er mit 11 Monaten im letzten Winter eingewöhnt wurde deutlich leichter getan als die Großen. Er wurde und wird auch immernoch gestillt. Wir stillen nachts und am Morgen vor der Kita daheim, dann geht er glücklich in seine Gruppe und am Anfang hat er dann immer direkt beim Abholen nach der Mamamilch verlangt, mittlerweile kuscheln wir beim Abholen nur noch und er trinkt dann oft erst am Abend wieder. Die Trennungszeit (langsame Eingewöhnung aber dann genau wie die Großen) hielt und hält er problemlos aus, er holt sich in der restlichen Zeit mit mir aber dann sehr viel Mamanähe, kuschelt und stillt, spielt frei und kommt dann immer wieder auf meinen Arm wenn er Rückhalt braucht. In unserer Kita werden die Kinder sehr liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, Der Mini wurde am Anfang in der Trage beruhigt wenn er Nähe brauchte, aber auch die Großen kriegen viele Kuscheleinheiten wenn sie sich unsicher fühlen oder Begleitung brauchen um all das Aufregende zu verarbeiten. Ich denke Letzteres ist irgendwie auch der Schlüssel zum Erfolg. Fremdbetreuung ist ja keine Strafe sondern eine Chance. Sie sind unter Kindern, sie toben und basteln, bauen Höhlen und lesen, sie tanzen und sammeln Insekten im Garten, sie werden selbstständiger, wachsen an sich und ihren Aufgaben. Wir haben eine wirklich innige und liebevolle Beziehung, alle drei sind Mamakinder und dennoch können sie mit der Trennung gut umgehen und ziehen für sich das Beste raus.

Und jetzt das Wichtigste:

Auch mir als Mama tut diese Trennung gut, ich kann auch mal ich sein ohne Anhängsel, kann gelassener in Konfliktsituationen gehen weil dieser Overload an Nähe und Emotion auch mal unterbrochen wird. Wir als Familie geniessen Nähe und Trennung, Wiedersehen ist wunderbar und innig, aber verabschieden und Selbstständigkeit ist für uns alle eben auch wichtig.


Das hast du wunderbar geschrieben! Teilweise kommt man sich ja wie eine Rabenmutter vor, wenn man das Kind in die Krippe/ Kita gibt.
Mrs_Brisby
8 Beiträge
11.07.2019 15:28
Zitat von Scheibenkleister:

Meine Großen sind im August 2017 mit 2 in die Kita gekommen (08:30 bis 15:30h), da waren sie schon abgestillt. Der Mini ist dann im November auf die Welt gekommen. Er war also von Anfang an oft in der Kita, zum Bringen und Abholen der Großen und bei Veranstaltungen und Festen. Er fand die großen Kinder toll und hat sich dann als er mit 11 Monaten im letzten Winter eingewöhnt wurde deutlich leichter getan als die Großen. Er wurde und wird auch immernoch gestillt. Wir stillen nachts und am Morgen vor der Kita daheim, dann geht er glücklich in seine Gruppe und am Anfang hat er dann immer direkt beim Abholen nach der Mamamilch verlangt, mittlerweile kuscheln wir beim Abholen nur noch und er trinkt dann oft erst am Abend wieder. Die Trennungszeit (langsame Eingewöhnung aber dann genau wie die Großen) hielt und hält er problemlos aus, er holt sich in der restlichen Zeit mit mir aber dann sehr viel Mamanähe, kuschelt und stillt, spielt frei und kommt dann immer wieder auf meinen Arm wenn er Rückhalt braucht. In unserer Kita werden die Kinder sehr liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, Der Mini wurde am Anfang in der Trage beruhigt wenn er Nähe brauchte, aber auch die Großen kriegen viele Kuscheleinheiten wenn sie sich unsicher fühlen oder Begleitung brauchen um all das Aufregende zu verarbeiten. Ich denke Letzteres ist irgendwie auch der Schlüssel zum Erfolg. Fremdbetreuung ist ja keine Strafe sondern eine Chance. Sie sind unter Kindern, sie toben und basteln, bauen Höhlen und lesen, sie tanzen und sammeln Insekten im Garten, sie werden selbstständiger, wachsen an sich und ihren Aufgaben. Wir haben eine wirklich innige und liebevolle Beziehung, alle drei sind Mamakinder und dennoch können sie mit der Trennung gut umgehen und ziehen für sich das Beste raus.

Und jetzt das Wichtigste:

Auch mir als Mama tut diese Trennung gut, ich kann auch mal ich sein ohne Anhängsel, kann gelassener in Konfliktsituationen gehen weil dieser Overload an Nähe und Emotion auch mal unterbrochen wird. Wir als Familie geniessen Nähe und Trennung, Wiedersehen ist wunderbar und innig, aber verabschieden und Selbstständigkeit ist für uns alle eben auch wichtig.

Toller Beitrag, vielen Dank!
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