Mütter- und Schwangerenforum

Scheidung der Großeltern

Gehe zu Seite:
Sonnenblume20
341 Beiträge
03.12.2019 12:03
Also für mich (und vor allem für den kleinen) ändert sich so einiges!

Meine Mutter kam Gestern drauf, dass mein Vater seit Monaten eine Affäre hat. Er diese Affäre liebt, das Haus verkaufen will und meine Mutter + minderjähriger Bruder ausziehen müssen.

Wir haben alle (wie auch meine Mutter) nicht damit gerechnet.
Mein Sohn ist mind. einmal in der Woche bei meinen Eltern, wenn ich arbeiten bin. Wie das diese und die nächsten Wochen laufen soll, weiß ich noch nicht.

Also mit nicht erklären wird es schwierig, es ändert sich nun mal einiges, auch für ihn!

Klar haben wir unsere eigene kleine Familie, aber wir waren (und sind) uns als Familie (Eltern+Geschwister)sehr verbunden, da lässt das doch keinen kalt.
Klar ich bin erwachsen und es "ändert" sich nicht viel für mich, aber das Haus war/ist unser zweites Zuhause mit allen Menschen darin!!!

Wenn das ganze anders abgelaufen wäre, würde bestimmt sachlich darüber gesprochen werden. Momentan wird eher von Scheidungsanwalt, Kontosperrung...gesprochen.
juuLes
1850 Beiträge
03.12.2019 13:52
Zitat von Windmill:

Zitat von juuLes:

Zitat von Seesternchen_2.0:

Warum muss man die Trennung groß mit einem 2,5 jährigem Kind thematisieren? Wenn du normal damit umgehst, dass die beiden nun in verschiedenen Wohnungen wohnt, dann ist es normal für ihn.

Viel wichtiger empfinde ich, dass du dich unter Kontrolle hast! Denn jede träne von dir zeig deinem Kind dass da was nicht in Ordnung ist! Klar ist es ein Schock für dich. Trotzdem ist es kein Weltuntergang. Was änder sich für dich? Nicht viel.


Es ändert sich nicht viel für einen, wenn sich die Eltern scheiden lassen? Finde ich irgendwie hart die Aussage :|


Ich dachte ehrlich gesagt wie Seepferdchen. Bin selbst Scheidungskind und klar war das furchtbar- aber ich war auch erst 10. Für einen Erwachsenen mit eigenem Hausstand und Verständnis dafür, dass Gefühle sich ändern können, ändert sich auch aus meiner Sicht nicht so viel. Die Eltern gehen einen Schritt, der mich erstmal schocken mag, aber letzten Endes scheinen sie doch glücklicher so zu sein.


Die ganzen Familienfeiern? Geburtstage, Ostern, Weihnachten. Hat man zuvor schön komplett gemeinsam feiern können. Ist jetzt nicht mehr möglich. Oft geht so eine Trennung von einem Teil aus. Somit ist der andere erstmal traurig. Ist Mama/Papa traurig, nimmt mich das ebenfalls mit und beschäftigt mich. Will ich die Eltern mal eben wieder besuchen auf einen Kaffee, sind es nun 2 besuche. Will das Kind die Großeltern sehen, ebenfalls 2 besuche.

Ich finde schon, dass sich einiges ändert
Sonnenblume20
341 Beiträge
03.12.2019 13:58
Zitat von juuLes:

Zitat von Windmill:

Zitat von juuLes:

Zitat von Seesternchen_2.0:

Warum muss man die Trennung groß mit einem 2,5 jährigem Kind thematisieren? Wenn du normal damit umgehst, dass die beiden nun in verschiedenen Wohnungen wohnt, dann ist es normal für ihn.

Viel wichtiger empfinde ich, dass du dich unter Kontrolle hast! Denn jede träne von dir zeig deinem Kind dass da was nicht in Ordnung ist! Klar ist es ein Schock für dich. Trotzdem ist es kein Weltuntergang. Was änder sich für dich? Nicht viel.


Es ändert sich nicht viel für einen, wenn sich die Eltern scheiden lassen? Finde ich irgendwie hart die Aussage :|


Ich dachte ehrlich gesagt wie Seepferdchen. Bin selbst Scheidungskind und klar war das furchtbar- aber ich war auch erst 10. Für einen Erwachsenen mit eigenem Hausstand und Verständnis dafür, dass Gefühle sich ändern können, ändert sich auch aus meiner Sicht nicht so viel. Die Eltern gehen einen Schritt, der mich erstmal schocken mag, aber letzten Endes scheinen sie doch glücklicher so zu sein.


Die ganzen Familienfeiern? Geburtstage, Ostern, Weihnachten. Hat man zuvor schön komplett gemeinsam feiern können. Ist jetzt nicht mehr möglich. Oft geht so eine Trennung von einem Teil aus. Somit ist der andere erstmal traurig. Ist Mama/Papa traurig, nimmt mich das ebenfalls mit und beschäftigt mich. Will ich die Eltern mal eben wieder besuchen auf einen Kaffee, sind es nun 2 besuche. Will das Kind die Großeltern sehen, ebenfalls 2 besuche.

Ich finde schon, dass sich einiges ändert


Danke!
Marf
20736 Beiträge
03.12.2019 14:56
Zitat von Sonnenblume20:

Zitat von juuLes:

Zitat von Windmill:

Zitat von juuLes:

...


Ich dachte ehrlich gesagt wie Seepferdchen. Bin selbst Scheidungskind und klar war das furchtbar- aber ich war auch erst 10. Für einen Erwachsenen mit eigenem Hausstand und Verständnis dafür, dass Gefühle sich ändern können, ändert sich auch aus meiner Sicht nicht so viel. Die Eltern gehen einen Schritt, der mich erstmal schocken mag, aber letzten Endes scheinen sie doch glücklicher so zu sein.


Die ganzen Familienfeiern? Geburtstage, Ostern, Weihnachten. Hat man zuvor schön komplett gemeinsam feiern können. Ist jetzt nicht mehr möglich. Oft geht so eine Trennung von einem Teil aus. Somit ist der andere erstmal traurig. Ist Mama/Papa traurig, nimmt mich das ebenfalls mit und beschäftigt mich. Will ich die Eltern mal eben wieder besuchen auf einen Kaffee, sind es nun 2 besuche. Will das Kind die Großeltern sehen, ebenfalls 2 besuche.

Ich finde schon, dass sich einiges ändert


Danke!

Klaro wirds nun umständlicher.
Dann macht das Beste daraus.Das Leben bringt Veränderungen.Und deine Eltern haben im Moment die größten vor sich,da solltet ihr vielleicht nciht gedanklich mit zukünftigen Feierterminen hadern sondern ihnen helfen.
Das sie ihr Haus verkaufen ist ihr Ding....das hätten sie auch ohne Scheidung machen können.
juuLes
1850 Beiträge
03.12.2019 15:44
Zitat von Marf:

Zitat von Sonnenblume20:

Zitat von juuLes:

Zitat von Windmill:

...


Die ganzen Familienfeiern? Geburtstage, Ostern, Weihnachten. Hat man zuvor schön komplett gemeinsam feiern können. Ist jetzt nicht mehr möglich. Oft geht so eine Trennung von einem Teil aus. Somit ist der andere erstmal traurig. Ist Mama/Papa traurig, nimmt mich das ebenfalls mit und beschäftigt mich. Will ich die Eltern mal eben wieder besuchen auf einen Kaffee, sind es nun 2 besuche. Will das Kind die Großeltern sehen, ebenfalls 2 besuche.

Ich finde schon, dass sich einiges ändert


Danke!

Klaro wirds nun umständlicher.
Dann macht das Beste daraus.Das Leben bringt Veränderungen.Und deine Eltern haben im Moment die größten vor sich,da solltet ihr vielleicht nciht gedanklich mit zukünftigen Feierterminen hadern sondern ihnen helfen.
Das sie ihr Haus verkaufen ist ihr Ding....das hätten sie auch ohne Scheidung machen können.


Natürlich steht jetzt erst mal wichtigeres an als Familienfeiern Mir persönlich ging es nur um den Satz, dass sich nicht wirklich was verändern würde. Und das stimmt nun mal nicht.

Aber die meisten picken sich ja immer nur das raus aus einem Absatz, was ihnen zum untermauern der eigenen Argumente hilft.
Sonnenblume20
341 Beiträge
03.12.2019 18:32
Um die Feiertage ist es ja bei meiner Frage nicht gegangen sondern wie ich mit meinem Sohn damit umgehen soll.

Glaub mir, meine Mama wird unterstützt von uns wo wir können!
Sonnenblume20
341 Beiträge
03.12.2019 18:33
Zitat von Marf:

Zitat von Sonnenblume20:

Zitat von juuLes:

Zitat von Windmill:

...


Die ganzen Familienfeiern? Geburtstage, Ostern, Weihnachten. Hat man zuvor schön komplett gemeinsam feiern können. Ist jetzt nicht mehr möglich. Oft geht so eine Trennung von einem Teil aus. Somit ist der andere erstmal traurig. Ist Mama/Papa traurig, nimmt mich das ebenfalls mit und beschäftigt mich. Will ich die Eltern mal eben wieder besuchen auf einen Kaffee, sind es nun 2 besuche. Will das Kind die Großeltern sehen, ebenfalls 2 besuche.

Ich finde schon, dass sich einiges ändert


Danke!

Klaro wirds nun umständlicher.
Dann macht das Beste daraus.Das Leben bringt Veränderungen.Und deine Eltern haben im Moment die größten vor sich,da solltet ihr vielleicht nciht gedanklich mit zukünftigen Feierterminen hadern sondern ihnen helfen.
Das sie ihr Haus verkaufen ist ihr Ding....das hätten sie auch ohne Scheidung machen können.


Und ja das Haus hätten sie vielleicht verkauft, aber immerhin hätte mein Sohn trotzdem noch Oma und Opa gemeinsam gehabt...
cooky
11264 Beiträge
03.12.2019 18:39
Also würden meine Eltern sich Knall auf Fall (und dann aus einem solchen Grund) trennen, dann würde mich das durchaus mitnehmen. Es würde auch einiges ändern.
Nur weil man erwachsen ist und eine eigene Familie hat, kenne ich meine Eltern doch trotzdem seit über 30 Jahren als Paar. Und ich wäre sehr traurig. Diese eine Konstante im Leben wäre eben weg.
Natürlich würde man es dann reflektieren und rational angehen. Natürlich würde man seine Eltern als Einzelpersonen noch haben und schätzen. Man würde nicht den rebellierenden Teenie oder so spielen. Aber trotzdem, ich wäre emotional.
Bimbam
140 Beiträge
03.12.2019 20:35
Wenn die eigenen Eltern schon früh geschieden waren, hat man da vielleicht eine andere Einstellung. Die für mich so überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Klar geht das Leben weiter, das tut es immer irgendwie ...

Für mich jedenfalls wäre das auch richtig schlimm, wenn meine Eltern sich trennen Wir verbringen sehr viel schöne Zeit miteinander ... Das mag ich mir gar nicht vorstellen!

So schwer es Dir fällt, ich würde auch versuchen, es als etwas natürliches darzustellen. Dein Kind hat noch nicht Deine Erinnerungen und Emotionen diesbezüglich. Es wird einfach hineinwachsen ...

Sonnenblume20
341 Beiträge
03.12.2019 22:47
Danke euch...

Ja sie müssen jetzt noch zusammen wohnen, bis die Scheidung durch ist und das kann dauern. Sie sprechen nicht miteinander, schon alleine da fällt es ihm auf, falls wir sie mal besuchen.

Momentan zögere ich das sehr hinaus. Ich will meinen Papa momentan nicht sehen, aber der kleine fragt nach ihm. Werde versuchen meine Gefühle im Zaun zu halten und drüber zu stehen, aber im Moment funktioniert das noch nicht.
Gwen85
16470 Beiträge
04.12.2019 01:31
Es sind deine Eltern und das werden sie immer sein. Natürlich ist die Ausgangssituation doof, aber genauso wie sie deine Eltern sind, werden sie immer Oma und Opa für dein Kind sein.
Sag ihm nur, dass sie beide jeweils umziehen, das warum und wieso erst viel viel später.
Dass jetzt dort eisige Stille herrscht und die Stimmung allgemein nicht gut ist, kann ich verstehen. Dennoch kannst du trotzdem normal zu deinem Vater sein, das er sich für eine Trennung von deiner Mutter entschieden hat, ist eine Sache zwischen den Beiden. Auch unter welchen Umständen, denn auch wenn sie deine Eltern sind, kann sich ihre Paarebene eben verändern. Und je normaler du mit beiden umgehst, desto einfacher ist es für dein Kind.
CrazyMya
20615 Beiträge
04.12.2019 16:28
Zitat von hoellische_fee:

Ich würde auch nur erklären, daß Oma und Opa nun jeder extra wohnen. Und er nun beide in der neuen w immer besuchen kann.

Kinder in dem Alter brauchen keinen genauen Grund.

Ich hab mich vor kurzen von meinem Mann getrennt. Mein Sohn ist auch 2,5. Auch ihm haben wir nur gesagt, dass Papa jetzt woanders wohnt. Er sieht Papa regelmäßig und bis jetzt ist es überhaupt kein Problem. Er fragt nicht wann Papa abends kommt oder so. Er ist auch nicht traurig, wenn der Papa ihn nach Hause bringt und wieder geht.
Ihr habt euch getrennt? Das tut mir echt leid
hoellische_fee
720 Beiträge
04.12.2019 17:31
Zitat von CrazyMya:

Ihr habt euch getrennt? Das tut mir echt leid


Danke. Ja mir auch. Aber leider war es der einzige letzte Weg. Lange Geschichte.
CrazyMya
20615 Beiträge
04.12.2019 18:13
Zitat von hoellische_fee:

Zitat von CrazyMya:

Ihr habt euch getrennt? Das tut mir echt leid


Danke. Ja mir auch. Aber leider war es der einzige letzte Weg. Lange Geschichte.


Wir wollten ja eh mit J Döner essen gehen
hoellische_fee
720 Beiträge
04.12.2019 18:36
Zitat von CrazyMya:

Zitat von hoellische_fee:

Zitat von CrazyMya:

Ihr habt euch getrennt? Das tut mir echt leid


Danke. Ja mir auch. Aber leider war es der einzige letzte Weg. Lange Geschichte.


Wir wollten ja eh mit J Döner essen gehen


Ja, nächste Woche? Hast du meine Nummer noch? Deine ist durch Handy crash weg. Sonst schreib mich bei WA mal an. Ist ja einfacher abzuklären
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 7 mal gemerkt