Mütter- und Schwangerenforum

1 Klasse jede Woche schon ein Diktat und sie lernen schon Schreibschrift

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KratzeKatze
6125 Beiträge
23.04.2015 23:00
Zitat von Colinmama:

Zitat von KratzeKatze:

auch auf die Gefahr hin, das ich mich jetzt unbeliebt mache.
aber was genau ist daran jetzt anstrengend oder eine außergewöhnlich hohe Belastung fürs kind?

wenn ich solche Beiträge lese, frage ich mich immer, wie wir die Schule früher nur geschafft haben?! und mit früher meine ich vor 30 Jahren und länger.
wir haben sofort mit Füller in Schreibschrift RICHTIG schreiben gelernt. es gab von Beginn an Diktate und sogar Noten.

cc bin echt gespannt, wenn meiner in die Schule kommt. ich werd wahrscheinlich die Hände überm Kopf schlagen und mich nicht länger über die Pisa Studie wundern...


Kann micht nicht errinnern das wir gleich mit Füller und Diktate in der ersten Klasse hatte, Noten gab es ab der 2 Klasse.

Das war vor 33 Jahren.

Aber wie gesagt ich finde das Tempo gut, deswegen auch der Grinse

miley oben.

mein Mann hat anfänglich auch keine Noten bekommen. und dessen Grundschulzeit liegt fast 40 Jahre zurück.
mag daran liegen, das er im Westen und ich im Osten die Schulbank gedrückt hat.
und eins ist gewiss. das Schulsystem im Osten war im Längen besser, als das des Westens.
aber das ist ein anderes Thema.

deinen grinse Smiley habe ich am Ende des postings nicht gesehen. um so mehr bin ich über diesen Thread verwundert...
BlödmannVomDienst
25378 Beiträge
23.04.2015 23:04
Zitat von KratzeKatze:

auch auf die Gefahr hin, das ich mich jetzt unbeliebt mache.
aber was genau ist daran jetzt anstrengend oder eine außergewöhnlich hohe Belastung fürs kind?

wenn ich solche Beiträge lese, frage ich mich immer, wie wir die Schule früher nur geschafft haben?! und mit früher meine ich vor 30 Jahren und länger.
wir haben sofort mit Füller in Schreibschrift RICHTIG schreiben gelernt. es gab von Beginn an Diktate und sogar Noten.

cc bin echt gespannt, wenn meiner in die Schule kommt. ich werd wahrscheinlich die Hände überm Kopf schlagen und mich nicht länger über die Pisa Studie wundern...


Echt bei uns gabs noch Bienchen und Marienkäfer.....
KratzeKatze
6125 Beiträge
23.04.2015 23:09
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von KratzeKatze:

auch auf die Gefahr hin, das ich mich jetzt unbeliebt mache.
aber was genau ist daran jetzt anstrengend oder eine außergewöhnlich hohe Belastung fürs kind?

wenn ich solche Beiträge lese, frage ich mich immer, wie wir die Schule früher nur geschafft haben?! und mit früher meine ich vor 30 Jahren und länger.
wir haben sofort mit Füller in Schreibschrift RICHTIG schreiben gelernt. es gab von Beginn an Diktate und sogar Noten.

cc bin echt gespannt, wenn meiner in die Schule kommt. ich werd wahrscheinlich die Hände überm Kopf schlagen und mich nicht länger über die Pisa Studie wundern...


Echt bei uns gabs noch Bienchen und Marienkäfer.....


jenseits der Berliner Stadtgrenze gab es aber echt auch gar nix!
diekleene
52946 Beiträge
24.04.2015 06:24
Meine Mädels gehen nach nicht zur schule. aber bei mir damals haben wir es auch direkt in Schreibschutz gelernt und das find ich auch gut so. so müssen Sie 2.x die Buchstaben lernen zu schreiben. absoluter Käse meiner Meinung nach, Vorallem weil sie dann als falsch gesehen werden wenn druckbuchstaben geschrieben werden, obwohl sie Schreibschrift schreiben sollen. ist aber nur meine persönliche Meinung.
Marf
25297 Beiträge
24.04.2015 06:47
In meiner Grundschulzeit haben wir gleich mit Schreibschrift begonnen und nicht nach Gehör sondern dazu noch Grammatikalisch richtig
Es ist normal das heute ,so ab der 2. Hälfte d.Schulj. mit der Schreibschrift begonnen wird.
Da kennen sie dann alle Buchstaben,lesen erste Worte.....alles gut.
Geniese es noch,ab der 2.Klasse zieht es derbe an.Kein Vergleich zur ersten Klasse.
Mathelenlu
48347 Beiträge
24.04.2015 07:00
Zitat von Seesternchen_2.0:

Meine große ist in der 7. Klasse eines Gymnasiums. Und was soll ich sagen, trotz G8 hat sie noch verhältnismäßig viel Freizeit. Und sie kommt gut (kein Überflieger aber ein gutes 2er/3er Zeugnis) mit. Keine Ahnung aber das Thema Schule war hier zum Glück noch nie ein großes Thema


Ist bei uns auch so im Prinzip. Die Große macht nächstes Jahr Abi, ohne dass ich sie viel hab sitzen sehen, der nächste kommt nächstes Jahr auch in die Achte und macht nicht viel.
24.04.2015 08:36
Zitat von Seesternchen_2.0:

Das einzigste das mir auffällt in deinen ganzen Beiträgen ist, dass du immer nur was zu mäkeln hast an der Schule.

Was ist denn genau dein Problem mit der Schule?


Wo bitte habe ich gemäkelt?

In keinen Beitrag hier.

Dieses Tempo kenn ich aus unserer Schulzeit nicht, weder bei mir noch von meinen Mann, in mehreren Antworten hatte ich geschrieben, das ich das Tempo gut finde.

Wo man doch sonst immer liest das die Kinder angeblich kaum noch etwas lernen. Nach den sogenannte Studien.

Ich finde die arbeit an unserer Schule sehr gut und die Lehrerin die er hat ist echt Klasse.

Bitte genau lesen beim nächsten mal.
Tanzbär
12799 Beiträge
24.04.2015 08:54
Zitat von KratzeKatze:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von KratzeKatze:

auch auf die Gefahr hin, das ich mich jetzt unbeliebt mache.
aber was genau ist daran jetzt anstrengend oder eine außergewöhnlich hohe Belastung fürs kind?

wenn ich solche Beiträge lese, frage ich mich immer, wie wir die Schule früher nur geschafft haben?! und mit früher meine ich vor 30 Jahren und länger.
wir haben sofort mit Füller in Schreibschrift RICHTIG schreiben gelernt. es gab von Beginn an Diktate und sogar Noten.

cc bin echt gespannt, wenn meiner in die Schule kommt. ich werd wahrscheinlich die Hände überm Kopf schlagen und mich nicht länger über die Pisa Studie wundern...


Echt bei uns gabs noch Bienchen und Marienkäfer.....


jenseits der Berliner Stadtgrenze gab es aber echt auch gar nix!

Als ich vor gut 20 Jahren in die Schule ging (Berlin ), gab es in der 1.Klasse auch irgendwelche Stempel. Ich glaube, dass waren Goldmaries oder so. Aber auch noch keine Noten
Tanzbär
12799 Beiträge
24.04.2015 09:00
Zitat von Colinmama:

Zitat von Seesternchen_2.0:

Das einzigste das mir auffällt in deinen ganzen Beiträgen ist, dass du immer nur was zu mäkeln hast an der Schule.

Was ist denn genau dein Problem mit der Schule?


Wo bitte habe ich gemäkelt?

In keinen Beitrag hier.

Dieses Tempo kenn ich aus unserer Schulzeit nicht, weder bei mir noch von meinen Mann, in mehreren Antworten hatte ich geschrieben, das ich das Tempo gut finde.

Wo man doch sonst immer liest das die Kinder angeblich kaum noch etwas lernen. Nach den sogenannte Studien.

Ich finde die arbeit an unserer Schule sehr gut und die Lehrerin die er hat ist echt Klasse.

Bitte genau lesen beim nächsten mal.

Naja, wenn man sich diesen Thread plus deine bisherigen Threads/Beiträge durchliest, dann sehe ich das eher wie Seesternchen. Du hast durchaus schon an der Schule rumgeningelt, von wegen es wären zu viele Hausaufgaben usw.

Außerdem verstehe ich den Sinn dieses Threads ehrlich gesagt nicht, wenn es kein Aufregen über die Schule sein soll.
suppengrün
13851 Beiträge
24.04.2015 09:08
Also meine Tochter ist auch erste Klasse und hier lernen die Kinder auch gleich mit Füller in Schreibschrift zu schreiben. Ich finde es gut so.
Diktate werden auch von Anfang geschrieben. Ich finde es also nicht außergewöhnlich. Nur sehr bewundernswert was für einen großen Sprung die Kinder in der Zeit machen.
markusmami
134286 Beiträge
24.04.2015 09:09
Zitat von Colinmama:

Wenn ich jetzt schon das Tempo sehe ohoh

War das bei Euren Kinder auch schon so.

Wie wird das bitte dann erst in den nächsten Jahren.

Mein armes Kind
Also meine beiden Kinder haben Schreibschrift Ende der 1. Klasse bzw. Anfang 2. gelernt. Ende der 1. haben sie so kurz vor den Sommerferien angefangen. Jede Woche Diktat ist schon ganz schön viel.
markusmami
134286 Beiträge
24.04.2015 09:12
Sieh es einfach positiv TS @ Meine Tochter hatte ne Lehrerin, die auch von Anfang ein Tempo vorlegte, viel verlangt hat und sie saß oft lange an den hausaufgaben. Die Paralellklasse war das Gegenteil - oft wurden wenige Hausaufgaben gemacht und auch Überprüfungen haben sie nicht viele geschrieben.

4 Jahre später (die Lehrerin der Paralellklasse wurde überalles gelobt, unsere nicht). Meine Tochter ist jetzt in der weiterführenden Schule - hat mit dem Übergang wenige Probleme gehabt, da sie das Tempo und die Anforderungen von klein auf kannte. Die von der Paralellklasse (viele hatte Gymiempfehlung) sind erstmal aufgewacht, Hausaufgaben, viele Arbeiten schreiben was ist das und den ein oder anderen haben wir wieder auf der Realschule gesehen- die kamen damit nicht klar.
24.04.2015 09:21
Jede Vorgehensweise hat Vor- und Nachteile, Schule kann niemals perfekt sein. Wenn man die Situation verbessern will, gleicht man die Schwächen aus und freut sich auf die Stärken des jeweiligen Systems. Will man es schlimmer machen, mosert man rum und stellt sich quer. Leidet das Kind zu sehr, unter einer offensichtilichen Schwäche, sollte man mosern, aber immer bei den zuständigen Instanzen und mit dem Ziel, die Situation zu verbessern.
Mel-Ann
5622 Beiträge
24.04.2015 09:22
Zitat von Mathelenlu:

Zitat von Seesternchen_2.0:

Meine große ist in der 7. Klasse eines Gymnasiums. Und was soll ich sagen, trotz G8 hat sie noch verhältnismäßig viel Freizeit. Und sie kommt gut (kein Überflieger aber ein gutes 2er/3er Zeugnis) mit. Keine Ahnung aber das Thema Schule war hier zum Glück noch nie ein großes Thema


Ist bei uns auch so im Prinzip. Die Große macht nächstes Jahr Abi, ohne dass ich sie viel hab sitzen sehen, der nächste kommt nächstes Jahr auch in die Achte und macht nicht viel.


So sollte es auch eigentlich über weite Strecken sein. Leider ist durch die vom Staat forcierte und von Eltern gewollte ständig steigende Quote an Gymnasialübergängern nach der 4. und auch an Studenten (seit 2013 gibt es erstmals mehr Studenten als Auszubildende - komisch - jetzt fehlen ständig Auszubildende für wichtige Berufe... ) inzwischen meiner Meinung nach für viele das (eigentlich seit Jahren sinkende) Niveau und Tempo am Gymnasium einfach zu viel, so dass sie eben permanent nur noch Pauken. Viele kriegen ja in der Grundschule schon Nachhilfe in 3 Fächern und kommen dann trotzdem noch aufs Gym.

Ich meine, überlegt mal - in den 70ern gab es glaube ich so ca. 25% Gymnasiasten, in den 80ern dann schon ca. 40%, inzwischen sind wir bei über 50% - von der Politik angestrebt sind noch deutlich höhere Quoten! Heute ist es doch schon fast Standard, dass Grundschulen in bestimmten Bezirken ihre 4. bitteschön geschlossen auf's Gymnasium zu überweisen haben - und tun sie es nicht, schicken die Eltern ihre Kinder halt trotzdem hin, und die überforderten Kinder, die Gymnasial- und Nachhilfelehrer sollen es gefälligst richten. Ein Abi bitte - und zwar pronto!

Da ist doch klar, dass dafür a) das Niveau am Gymnasium sinken muss und b) immer mehr Schüler komplett ausgelastet und leider auch überlastet sind.
Das ist traurig, aber solange gesellschaftlich und politisch das Abitur zum non plus ultra erhoben wird und Studium die Norm und nicht die Ausnahme werden soll, wird sich das wohl kaum ändern.

Für das angezogene Tempo in Sachen Schreiben und Lesen an den Grundschulen sorgt übrigens Englisch. Dafür haben die Kinder ja nicht mehr Unterricht, die Stunden dafür sind dem Deutschunterricht abgenommen worden. Ist zumindest hier so. Ist doch klar, dass die beim Sprach- und Schrifterwerb fehlen. Gerade für Kinder mit Sprachproblemen, z.B. durch eine andere Muttersprache, ist das schon eine echte Hürde.
24.04.2015 09:31
Das Niveau sinkt in den Bundesländern mit Englisch ab Klasse 1 genauso wie in denen mit Englisch ab Klasse 3. Das legt schon nahe, dass Englisch vielleicht nicht unbedingt für jeden glücklich läuft, aber auch, dass man es nicht verantwortlich für den Leistungsrückgang machen kann.

Ich persönlich habe ja da eher die schleichend immer frühere Einschulung in Verdacht. Leider sehe ich immer wieder Kinder, die einfach noch nicht schulreif sind, aber schon eingeschult werden müssen. Ich habe immer so das Gefühl, dass viele Auffälligkeiten nicht in dem Maße aufgetreten wäre, wären die Kinder einfach später eingeschult worden. Und das ist ja nur das Extrem. Beim Durchschnitt, der ja auch insgesamt abbaut, kräht ja kein Hahn danach, ob sie nicht doch einen Ticken besser gewesen wären, wenn sie noch ein Jahr Zeit gehabt hätten.
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