Mütter- und Schwangerenforum

1 Klasse jede Woche schon ein Diktat und sie lernen schon Schreibschrift

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Mathelenlu
48066 Beiträge
24.04.2015 09:33
Zitat von Mel-Ann:

Zitat von Mathelenlu:

Zitat von Seesternchen_2.0:

Meine große ist in der 7. Klasse eines Gymnasiums. Und was soll ich sagen, trotz G8 hat sie noch verhältnismäßig viel Freizeit. Und sie kommt gut (kein Überflieger aber ein gutes 2er/3er Zeugnis) mit. Keine Ahnung aber das Thema Schule war hier zum Glück noch nie ein großes Thema


Ist bei uns auch so im Prinzip. Die Große macht nächstes Jahr Abi, ohne dass ich sie viel hab sitzen sehen, der nächste kommt nächstes Jahr auch in die Achte und macht nicht viel.


So sollte es auch eigentlich über weite Strecken sein. Leider ist durch die vom Staat forcierte und von Eltern gewollte ständig steigende Quote an Gymnasialübergängern nach der 4. und auch an Studenten (seit 2013 gibt es erstmals mehr Studenten als Auszubildende - komisch - jetzt fehlen ständig Auszubildende für wichtige Berufe... ) inzwischen meiner Meinung nach für viele das (eigentlich seit Jahren sinkende) Niveau und Tempo am Gymnasium einfach zu viel, so dass sie eben permanent nur noch Pauken. Viele kriegen ja in der Grundschule schon Nachhilfe in 3 Fächern und kommen dann trotzdem noch aufs Gym.

Ich meine, überlegt mal - in den 70ern gab es glaube ich so ca. 25% Gymnasiasten, in den 80ern dann schon ca. 40%, inzwischen sind wir bei über 50% - von der Politik angestrebt sind noch deutlich höhere Quoten! Heute ist es doch schon fast Standard, dass Grundschulen in bestimmten Bezirken ihre 4. bitteschön geschlossen auf's Gymnasium zu überweisen haben - und tun sie es nicht, schicken die Eltern ihre Kinder halt trotzdem hin, und die überforderten Kinder, die Gymnasial- und Nachhilfelehrer sollen es gefälligst richten. Ein Abi bitte - und zwar pronto!

Da ist doch klar, dass dafür a) das Niveau am Gymnasium sinken muss und b) immer mehr Schüler komplett ausgelastet und leider auch überlastet sind.
Das ist traurig, aber solange gesellschaftlich und politisch das Abitur zum non plus ultra erhoben wird und Studium die Norm und nicht die Ausnahme werden soll, wird sich das wohl kaum ändern.

Für das angezogene Tempo in Sachen Schreiben und Lesen an den Grundschulen sorgt übrigens Englisch. Dafür haben die Kinder ja nicht mehr Unterricht, die Stunden dafür sind dem Deutschunterricht abgenommen worden. Ist zumindest hier so. Ist doch klar, dass die beim Sprach- und Schrifterwerb fehlen. Gerade für Kinder mit Sprachproblemen, z.B. durch eine andere Muttersprache, ist das schon eine echte Hürde.


Ich finde die aktuelle Entwicklung auch mehr als fragwürdig und wäre die erste, die für die Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlung stimmen würde.
Angezogenes Tempo in der Grundschule kann ich nicht bestätigen. Mal ehrlich, das ist doch zwei Jahre lang ziemlicher Pipifax, der da gemacht wird, bis die Klasse mal einigermaßen auf einen Nenner kommt aufgrund der unterschiedlichen Startbedingungen. Und auch bei drei und vier arbeitet sich meiner Erfahrung nach keiner kaputt.
Wir haben übrigens kein Englisch, sondern Französisch. Rheinschiene lässt grüßen.
Mel-Ann
5618 Beiträge
24.04.2015 09:59
Zitat von Mamota:

Das Niveau sinkt in den Bundesländern mit Englisch ab Klasse 1 genauso wie in denen mit Englisch ab Klasse 3. Das legt schon nahe, dass Englisch vielleicht nicht unbedingt für jeden glücklich läuft, aber auch, dass man es nicht verantwortlich für den Leistungsrückgang machen kann.

Ich persönlich habe ja da eher die schleichend immer frühere Einschulung in Verdacht. Leider sehe ich immer wieder Kinder, die einfach noch nicht schulreif sind, aber schon eingeschult werden müssen. Ich habe immer so das Gefühl, dass viele Auffälligkeiten nicht in dem Maße aufgetreten wäre, wären die Kinder einfach später eingeschult worden. Und das ist ja nur das Extrem. Beim Durchschnitt, der ja auch insgesamt abbaut, kräht ja kein Hahn danach, ob sie nicht doch einen Ticken besser gewesen wären, wenn sie noch ein Jahr Zeit gehabt hätten.


Mamota, ich meinte auch nicht, dass Englisch generell für abfallende Leistungen verantwortlich ist, sondern lediglich, dass für Englisch in der Grundschule (ab welcher Klasse auch immer) an den Deutschstunden gekürzt wurde. Das heißt eben ENTWEDER weniger Stoff, weniger Übung, weniger Sicherheit ODER der gesamte Stoff und die gesamten Übungsphasen werden eben den Kindern für zuhause mitgegeben. Das ist sicherlich je nach Lehrer ganz unterschiedlich.
Wir merken ja in der 5, mit was für völlig verschiedenen Niveaus die Schüler kommen, auch je nach Grundschule, von der sie kommen.

Klar, für clevere Kinder aus "bildungsnahem" Elternhaus stellt das in der Regel kein Problem dar, sie lernen fast mühelos Lesen und Schreiben und profitieren von dem frühen Englischunterricht.
Aber ich hab besonders an der Gesamtschule leider auch sehr, sehr viele Kinder erlben müssen, denen jegliche Basis für die Arbeit an der weiterführenden Schule fehlte, da sie im Grunde nach 4 Jahren Grundschule kaum mehr als funktionale Analphabeten waren und so massive Probleme beim Schreiben hatten, dass man das Geschriebenen nicht mal sicher einer bestimmten Sprache zuordnen konnte. Diese Kinder hätten einfach mehr Deutsch gebraucht statt einer weiteren (für viele dritten) Sprache.
Schon mit 10 gnadenlos abgehängt und chancenlos. Das macht mich immer sehr, sehr traurig und oft auch wütend.

Ich glaube übrigens gar nicht mal, dass die Leistungen jetzt so sehr abfallen. Es sollen eben nur immer mehr auf einem Niveau arbeiten, auf dem sie nicht arbeiten können - begründet durch die gesellschaftliche Entwicklung, z.B. Wegfall riesiger Sektoren im ARbeitsleben usw.

Nichtsdestotrotz stimme ich Mamota auch zu, dass die frühe Einschulung auch ein Problem ist. Ich habe mal gelesen, dass die "ADHS und ADS"-Quote unter mit 5 eingeschulten Kindern signifikant höher ist als bei Kindern, die mit 6 oder 7 eingeschult werden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Da wird dann so ein Etikett überstrapaziert für Kinder, die schlicht und ergreifend KINDER sind. Und die, die wirklich an solch einer Störung leiden, werden dann so ganz nebenbei gar nicht mehr ernst genommen, weil die Diagnose so übertrieben verwendet wird.
24.04.2015 10:42
Ich hab ab Sommer das 4 . Kind in der Schule,was ich sagen kann ist,macht euch bitte nicht so viele Sorgen,heute gibt es sooo viel an Förderungen die Kinder werden so viel geprüft wo ihre stärken und schwächen liegen ,ich mach das jetzt seid 18j. mit ,mein ältester war auf einer Förderschule für Körper und Geistige Behinderungen Joa was soll ich sagen,er macht jetzt in einem Jugenddorf ne normale Metalllehre und macht seine Sache richtig gut.

Das hier war sein letztes Stück

BlödmannVomDienst
25020 Beiträge
24.04.2015 12:29
Mmmhhh also zum sinkenden Niveau muss ich jetzt auch mal was sagen. Es gibt solche und solche Schulen. Ich hab ja früher auch oft rumgewundert, was in der Grundschule alles schon abverlangt wird und dass die Kinder bereits mit 1 Fehler ne 2 bekommen (und das war normal an der Grundschule) und mit bspw. 65 % (Bsp. 13/20 Punkten) ne 4 etc. Hatte meine Tochter nämlich einmalig auf der Grundschule, ne 4!

ABER seit dem Wechsel nach der 4. ist es genau anders herum, jetzt rege ich mich über die lasche Bewertung an der Schule auf. DENN mein Kind sieht nur, ach ich hab ne 2- oder auch, mir fehlt nur 1 Punkt zur 2, das reicht, brauch ich mir also auch in Zukunft kein Bein ausreißen. Was mein Kind aber nicht sieht, ist die Tatsache, dass sie die 2 mit 75 % bekommt, sprich 15/20 Punkten. Man vergleiche mit der Grundschule 13/20 Punkten = 4!!!
Und das finde ich ganz schlimm, denn spätestens in 3 Jahren oder so, wenn dann aufeinmal wieder angezogen wird (nehm ich zumindest an), wird dann aus der 2- schnell mal ne 3- und irgendwann vielleicht ne 4.

Also ich bin mit der Schule nicht wirklich zufrieden, obwohl die eigentlich sogar nen guten Ruf hat, aber das Niveau finde ich nicht so doll. Meine Tochter wird immer fauler, sie macht kaum noch was für die Schule, weil sie einfach auch keinen Ansporn hat. Sie hat noch nen 2er Durchschnitt mit ein paar 3en, ABER sie könnte durchaus besser sein, wenn sie nur die richtige Motivation hätte. Hausaufgaben bspw. gibt es kaum auf, ausserdem fällt wirklich STÄNDIG Unterricht aus oder es findet Vertretung statt.
BlödmannVomDienst
25020 Beiträge
24.04.2015 12:38
Ach und zum Thema Einschulung mit 5:

Ich lese und höre das in letzter Zeit auch ganz oft, dass es mittlerweile anscheinend keine Seltenheit mehr ist, dass Kinder mit 5 eingeschult werden. Ich kann das ehrlich gesagt absolut nicht nachvollziehen. Früher gabs den Stichtag 31.05. und wer danach 6 wurde, der wurde erst ein Jahr später eingeschult, sprich mit 7. Meine Große bspw. war damals recht fit und klug und hat zwei Jahre die ABC-Gruppe im KiGa besucht, eben weil sie schon mit 4,5 so weit war. Da kam dann vom KiGa auch mal ganz vorsichtig die Anfrage wegen früher einschulen. ABER meine Große war viel zu hibbelig und es mangelte ihr auch an Konzentrationsvermögen. Und wenn ich mir dann immer vorgestellt habe, dass sie mit 5,5 stundenlang im Unterricht aufm Platz still sitzen soll, NEEEE das hätte gar nicht geklappt. Also hab ich gleich gesagt, sowas gibts nicht und fertig. Dann kam nur noch mal nen Vorschlag wegen trilingualer Grundschule, ABER was sollte sie da, denn dafür hätte sie bereits eine entsprechende KiTa besuchen müssen, was ja nicht der Fall war. Und damit waren wir dann auch durch und unsere Große wurde mit 6,5 eingeschult, wie sich das gehört. Und das war auch genau richtig so.
Marf
25174 Beiträge
24.04.2015 12:41
Zitat von Aurora40:

Ich hab ab Sommer das 4 . Kind in der Schule,was ich sagen kann ist,macht euch bitte nicht so viele Sorgen,heute gibt es sooo viel an Förderungen die Kinder werden so viel geprüft wo ihre stärken und schwächen liegen ,ich mach das jetzt seid 18j. mit ,mein ältester war auf einer Förderschule für Körper und Geistige Behinderungen Joa was soll ich sagen,er macht jetzt in einem Jugenddorf ne normale Metalllehre und macht seine Sache richtig gut.

Das hier war sein letztes Stück


.....wenn der Lehrer das erkennt.....aber Förderung zu bekommen, wenn sie notwendig ist und zwar schnell - der Zeitfaktor wird oft immens unterschätzt, ist verdammt schwer.
Da hangelt man sich von Antrag zu Antrag.Wenn der KL mitmacht hilft das enorm,aber wehe es heißt :
'Ach,das kann man mit ein bisserl üben wuppen,die Sonderforderung braucht Kind nicht' .....uuuhhhhh........
Ich bin es inzw.so leid mit der Schule.Da haben wir inzw.Lehrer,die endlich helfen dann kolidiert man aber mit dem System ,weil diese Hilfe nur für bestimmte Kinder gilt.
Viele LRS und RS ist keine,wird aber von den Ärzte so diagnostiziert damit das Kind nicht untergeht.
Und das kann es auch nicht sein.
.....Frusthierlasse......
Nuya
9477 Beiträge
24.04.2015 12:43
Das Problem ist auch, dass im internationalen Vergleich was nicht stimmt. In anderen Ländern sind die Studentenzahlen "höher", und Deutschland muss dringend zusehen, dass sie da "hinterherkommen".
Das Ding ist aber, dass in Amerika beispielsweise "nursery" nen Studium ist. Hier ist "(Kranken)pflege" nen Ausbildungsberuf (in meinen Augen auch bei so einem menschennahen Beruf viel sinnvoller). Aber solche Dinge stören die Statistik gewaltig wenns an den internationalen Vergleich geht.
Daher wird auch da im internationalen Vergleich deutlich Druck auf Deutschland und sein dreigliedriges Schulsystem ausgeübt. Und wenn dann so viele Studenten und Abiturienten gefordert sind, sinkt das gesamte Niveau an der Uni ist ja auch klar. Uni wird immer verschulter, da gibts nen Haufen Leute, die studieren, weil sie eben "studieren" wollen (bzw häufig auch eher "studiert haben" wollen, denn studieren wollen sie oft auch nicht...). Es ist nervtötend, viele Studenten wissen nicht, was sie an der Uni wollen, eine wissenschaftliche Karriere jedenfalls nicht, wenn man sie so reden hört. Das ist aber eigentlich das, was die Uni sein sollte. Und kein Massenausbildungsbetrieb. Ich finds schade, wie es an der Uni zugeht.

Egal, darum ging es hier ja gar nicht.
Liebe TS: Wenn dein Sohn gut in der Schule mitkommt, dann sei doch froh über das zügige Tempo, es gibt so vieles zu lernen Eine tolle Lehrerin ist doch ne super Sache, wenn sie den Stoff auch noch interessant vermittelt.
24.04.2015 12:54
Das Problem ist auch, dass man zwar überall mit vorn dabei sein will, aber doch bitte ohne dass es was kostet. Warum bekommen denn so wenig Kinder Förderung? Weil es Geld kostet, das der Bildungsetat nicht hat. Und wenn, dann wird es in Eliteunis oder sonstwas gesteckt.
Ich war ja anfangs auch ein riesiger Fan der Inklusion, weil sie einfach richtig und wichtig ist. Ein autistisches Kind in eine Regelklasse stecken, die Lehrer nicht ordentlich dafür ausbilden (obwohl die Kolleginnen sich wahrlich darum bemüht haben) und nach 3 Monaten den Schulbegleiter wegzurationalisieren, ist aber ganz sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, egal wie sie es schönreden.
Pisa zeigt ja immer, dass genau die Staaten ganz mit vorn liegen, die sich die Bildung richtig was kosten lassen anstatt immer mehr Druck auf allen Beteiligten abzuladen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass in den meisten Fällen die Kinder in der Schule (noch?) gut aufgehoben sind, weil es in unserem Job die Idealistenquote einfach überdurchschnittlich hoch ist und vieles einfach gewuppt wird. Und die Zahl der Diktate, der Notenschnitt oder die Methode zum Schriftspracherwerb spielen dabei eine wirklich untergeordnete Rolle. (Wobei mir in 3 Bundesländern echt noch kein Notenschnitt untergekommen ist, bei dem 75% was anderes als ne 3 wären. )
24.04.2015 12:59
Zitat von Nuya:

Das Problem ist auch, dass im internationalen Vergleich was nicht stimmt. In anderen Ländern sind die Studentenzahlen "höher", und Deutschland muss dringend zusehen, dass sie da "hinterherkommen".
Das Ding ist aber, dass in Amerika beispielsweise "nursery" nen Studium ist. Hier ist "(Kranken)pflege" nen Ausbildungsberuf (in meinen Augen auch bei so einem menschennahen Beruf viel sinnvoller). Aber solche Dinge stören die Statistik gewaltig wenns an den internationalen Vergleich geht.
Daher wird auch da im internationalen Vergleich deutlich Druck auf Deutschland und sein dreigliedriges Schulsystem ausgeübt. Und wenn dann so viele Studenten und Abiturienten gefordert sind, sinkt das gesamte Niveau an der Uni ist ja auch klar. Uni wird immer verschulter, da gibts nen Haufen Leute, die studieren, weil sie eben "studieren" wollen (bzw häufig auch eher "studiert haben" wollen, denn studieren wollen sie oft auch nicht...). Es ist nervtötend, viele Studenten wissen nicht, was sie an der Uni wollen, eine wissenschaftliche Karriere jedenfalls nicht, wenn man sie so reden hört. Das ist aber eigentlich das, was die Uni sein sollte. Und kein Massenausbildungsbetrieb. Ich finds schade, wie es an der Uni zugeht.

Egal, darum ging es hier ja gar nicht.
Liebe TS: Wenn dein Sohn gut in der Schule mitkommt, dann sei doch froh über das zügige Tempo, es gibt so vieles zu lernen Eine tolle Lehrerin ist doch ne super Sache, wenn sie den Stoff auch noch interessant vermittelt.


Bisher kommt mein Junge sehr gut mit, in Mathe ist er richtig gut bisher und auch im schreiben und lesen kommt er gut mit, klar macht er Fehler, neulich hat er statt Pilz = Pälz geschrieben, das ist aber okay, nobody ist perfekt und die Kleinen lernen es ja gerade, muß mir dann aber das schmunzeln verkneifen wenn ein selbstgeschriebener Satz kommt und teilweise die Buchstaben verwechselt werden. Wichtig ist das er es versucht und nur durch Übung klappt da, die Lehrerin schafft es den Kindern mit Spaß den Stoff rüber zu bringen.

Er hat sich so gefreut das sie jetzt die Schreibschrift lernen

Sein Freund ( nicht Deutscher Herkunft) hat schwierigkeiten mit den Stoff und bekommt Deutschförderung, dass finde ich gut, das der Junge jetzt die Unterstützung bekommt. Dafür ist der Junge aber ein Matheass

Was ich sagen möchte ich finde es toll zu sehen was er innerhalb von einen dreivierteljahr etwa gelernt hat, welche enorme Sprünge sie machen.

Übrigens wurde uns im Elternabend gesagt das das Tempo ab der 2 Klasse nochmal angezogen wird und die Kleinen da wohl ganz schön Stoff bekommen.

Aber das ist halt so, wir werden das hinbekommen , bzw. mein Junge.

BlödmannVomDienst
25020 Beiträge
24.04.2015 13:00
Zitat von Mamota:

Das Problem ist auch, dass man zwar überall mit vorn dabei sein will, aber doch bitte ohne dass es was kostet. Warum bekommen denn so wenig Kinder Förderung? Weil es Geld kostet, das der Bildungsetat nicht hat. Und wenn, dann wird es in Eliteunis oder sonstwas gesteckt.
Ich war ja anfangs auch ein riesiger Fan der Inklusion, weil sie einfach richtig und wichtig ist. Ein autistisches Kind in eine Regelklasse stecken, die Lehrer nicht ordentlich dafür ausbilden (obwohl die Kolleginnen sich wahrlich darum bemüht haben) und nach 3 Monaten den Schulbegleiter wegzurationalisieren, ist aber ganz sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, egal wie sie es schönreden.
Pisa zeigt ja immer, dass genau die Staaten ganz mit vorn liegen, die sich die Bildung richtig was kosten lassen anstatt immer mehr Druck auf allen Beteiligten abzuladen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass in den meisten Fällen die Kinder in der Schule (noch?) gut aufgehoben sind, weil es in unserem Job die Idealistenquote einfach überdurchschnittlich hoch ist und vieles einfach gewuppt wird. Und die Zahl der Diktate, der Notenschnitt oder die Methode zum Schriftspracherwerb spielen dabei eine wirklich untergeordnete Rolle. ( Wobei mir in 3 Bundesländern echt noch kein Notenschnitt untergekommen ist, bei dem 75% was anderes als ne 3 wären. )


Bei uns ist das ja nun leider so. Das wurde damals am Anfang der 5. Klasse gesagt, dass dies für alle kommenden Klassenarbeiten gilt, also dieser lasche Notenmaßstab (ne 4 gibts noch mit 35-40%). Ist ein vorgeschriebener Maßstab an der Schule. Und mittlerweile ist es auch oft bei normalen Tests so und immer noch jetzt in der 7. Klasse. Und dabei finde ich die Arbeiten teilweise echt luschig.....
Marf
25174 Beiträge
24.04.2015 13:02
Zitat von Mamota:

Das Problem ist auch, dass man zwar überall mit vorn dabei sein will, aber doch bitte ohne dass es was kostet. Warum bekommen denn so wenig Kinder Förderung? Weil es Geld kostet, das der Bildungsetat nicht hat. Und wenn, dann wird es in Eliteunis oder sonstwas gesteckt.
Ich war ja anfangs auch ein riesiger Fan der Inklusion, weil sie einfach richtig und wichtig ist. Ein autistisches Kind in eine Regelklasse stecken, die Lehrer nicht ordentlich dafür ausbilden (obwohl die Kolleginnen sich wahrlich darum bemüht haben) und nach 3 Monaten den Schulbegleiter wegzurationalisieren, ist aber ganz sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, egal wie sie es schönreden.
Pisa zeigt ja immer, dass genau die Staaten ganz mit vorn liegen, die sich die Bildung richtig was kosten lassen anstatt immer mehr Druck auf allen Beteiligten abzuladen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass in den meisten Fällen die Kinder in der Schule (noch?) gut aufgehoben sind, weil es in unserem Job die Idealistenquote einfach überdurchschnittlich hoch ist und vieles einfach gewuppt wird. Und die Zahl der Diktate, der Notenschnitt oder die Methode zum Schriftspracherwerb spielen dabei eine wirklich untergeordnete Rolle. (Wobei mir in 3 Bundesländern echt noch kein Notenschnitt untergekommen ist, bei dem 75% was anderes als ne 3 wären. )

Manchmal ist die beste Inklusion auch für die Katz wenn das betreffende Kind nicht in eine Regelschule passt.Bis zu einem gewissen Grad ist das absolut ok und toll.....aber bei einigen denke ich mir oft ob das Sinn macht.
Und dieser Ländervergleich ist in meinen Augen so dumm.....man kann die USA oder auch gewisse Europäische Länder nicht vergleichen.Die Systeme sind so unterschiedlich und auch allein durch die Bevölkerungszahlen ergeben sich falsche Werte. ...ich werde da immer stinkesauer wenn ich Pisa hör.
24.04.2015 13:05
Zitat von Marf:

Zitat von Aurora40:

Ich hab ab Sommer das 4 . Kind in der Schule,was ich sagen kann ist,macht euch bitte nicht so viele Sorgen,heute gibt es sooo viel an Förderungen die Kinder werden so viel geprüft wo ihre stärken und schwächen liegen ,ich mach das jetzt seid 18j. mit ,mein ältester war auf einer Förderschule für Körper und Geistige Behinderungen Joa was soll ich sagen,er macht jetzt in einem Jugenddorf ne normale Metalllehre und macht seine Sache richtig gut.

Das hier war sein letztes Stück


.....wenn der Lehrer das erkennt.....aber Förderung zu bekommen, wenn sie notwendig ist und zwar schnell - der Zeitfaktor wird oft immens unterschätzt, ist verdammt schwer.
Da hangelt man sich von Antrag zu Antrag.Wenn der KL mitmacht hilft das enorm,aber wehe es heißt :
'Ach,das kann man mit ein bisserl üben wuppen,die Sonderforderung braucht Kind nicht' .....uuuhhhhh........
Ich bin es inzw.so leid mit der Schule.Da haben wir inzw.Lehrer,die endlich helfen dann kolidiert man aber mit dem System ,weil diese Hilfe nur für bestimmte Kinder gilt.
Viele LRS und RS ist keine,wird aber von den Ärzte so diagnostiziert damit das Kind nicht untergeht.
Und das kann es auch nicht sein.
.....Frusthierlasse......


Ich mach mich mal schlau ,an der Schule meiner Tochter gibt es Spezielle Fach Sozialpädagoge ,die beantragen wenn s sein muss nen bestimmten Förderpart bei der Landesregierung,wie das jetzt heist weiß ich ,ich frag mal nach.
Seesternchen_2.0
8976 Beiträge
24.04.2015 13:16
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Mamota:

Das Problem ist auch, dass man zwar überall mit vorn dabei sein will, aber doch bitte ohne dass es was kostet. Warum bekommen denn so wenig Kinder Förderung? Weil es Geld kostet, das der Bildungsetat nicht hat. Und wenn, dann wird es in Eliteunis oder sonstwas gesteckt.
Ich war ja anfangs auch ein riesiger Fan der Inklusion, weil sie einfach richtig und wichtig ist. Ein autistisches Kind in eine Regelklasse stecken, die Lehrer nicht ordentlich dafür ausbilden (obwohl die Kolleginnen sich wahrlich darum bemüht haben) und nach 3 Monaten den Schulbegleiter wegzurationalisieren, ist aber ganz sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, egal wie sie es schönreden.
Pisa zeigt ja immer, dass genau die Staaten ganz mit vorn liegen, die sich die Bildung richtig was kosten lassen anstatt immer mehr Druck auf allen Beteiligten abzuladen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass in den meisten Fällen die Kinder in der Schule (noch?) gut aufgehoben sind, weil es in unserem Job die Idealistenquote einfach überdurchschnittlich hoch ist und vieles einfach gewuppt wird. Und die Zahl der Diktate, der Notenschnitt oder die Methode zum Schriftspracherwerb spielen dabei eine wirklich untergeordnete Rolle. ( Wobei mir in 3 Bundesländern echt noch kein Notenschnitt untergekommen ist, bei dem 75% was anderes als ne 3 wären. )


Bei uns ist das ja nun leider so. Das wurde damals am Anfang der 5. Klasse gesagt, dass dies für alle kommenden Klassenarbeiten gilt, also dieser lasche Notenmaßstab (ne 4 gibts noch mit 35-40%). Ist ein vorgeschriebener Maßstab an der Schule. Und mittlerweile ist es auch oft bei normalen Tests so und immer noch jetzt in der 7. Klasse. Und dabei finde ich die Arbeiten teilweise echt luschig.....


Ganz aktuell, heute bekommen und unterschrieben Und hier Ist 75% eine 2. ich kenne es auch noch dass 49% eine 5 war.

Der Notenspiegel in Mathe 7. Klasse Gymnasium in NRW.

24.04.2015 13:24
Krass! Dann sind wir echt saustreng an der Grundschule.
Der Schnitt an meiner aktuellen Schule: 100-98%=1, 97-85%=2, 84-70%=3, 69-50%=4, 49-26%=5, 25-0%=6
Etwas Spielraum haben wir auch, aber wir sollen es nicht übertreiben.
Beim "laschesten" Schnitt, den ich mal nutzen sollte, ging die 1 bis 93% und die 2 bis 80%.
Auch zu meiner Schulzeit wussten wir, dass wir die Hälfte gebraucht haben, um noch auf die 4 zu kommen.
Seesternchen_2.0
8976 Beiträge
24.04.2015 13:36
Zitat von Mamota:

Krass! Dann sind wir echt saustreng an der Grundschule.
Der Schnitt an meiner aktuellen Schule: 100-98%=1, 97-85%=2, 84-70%=3, 69-50%=4, 49-26%=5, 25-0%=6
Etwas Spielraum haben wir auch, aber wir sollen es nicht übertreiben.
Beim "laschesten" Schnitt, den ich mal nutzen sollte, ging die 1 bis 93% und die 2 bis 80%.
Auch zu meiner Schulzeit wussten wir, dass wir die Hälfte gebraucht haben, um noch auf die 4 zu kommen.


So kenne ich das auch noch!

Ich dachte dass der Notendurchschnitt immer strenger wird je höher die Klasse. Aber laut Mathelehrer ist das notenschnitt bis zur Oberstufe.

Ihre Lateinlehrerin hat mir sogar erklärt, dass in Latein meine auf 4+ steht und sie gerade richtig geschnallt hat um was es geht und sie im letzten Test und mündliche Mitarbeit auf 2 steht. Sie könne bei ihr auch die Punktebenotung die es in der Oberstufe gibt, auch anwenden. Dann hätte sie sogar eine 3- und sie würde, wenn es so bleibt mit gutem Gewissen ihr eine 3 geben (nach Oberstufenbenotung)
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