Mütter- und Schwangerenforum

Geburtstag-wenné´s ein Kind schwer hat

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Anonym 1 (201621)
0 Beiträge
10.06.2019 11:46
Und vor allem war meine Überlegung: Wenn sie ihn im Privatleben sehen ,in Spiel und Spaß kennen lernen, merken sie vielleicht ,dass er nicht ganz so "schlimm" ist, als sie ihn sehen.
Christen
13635 Beiträge
10.06.2019 11:46
Zitat von Anonym 1 (201621):

Nun mein Sohn ist in einem Turnverein, wo er relativ selten aneckt, sich aber auch keine Freundschaft heraus kristallisiert.
Er ist schon seit Kindergartenzeit aggressiv und schnell frustriert(was ja unter anderem ein Grund ist, ihn abzulehnen).
Klar hat er sich selber den Weg versperrt, aber wir arbeiten daran-nur einmal abgestempelt bleibt abgestempelt.

Direkt zu seinem Geburtstag machen wir als ganze Familie eh einen Ausflug, auf den er sich schon sehr freut
.
NUR, es ist halt gang und gäbe, seine Klassenkameraden einzuladen, bzw eingeladen zu werden.

Er empfindet es umso mehr frustrierend, da seine Schwester oft eingeladen ist.
kann ich verstehen, dass er da frustriert ist, wenn das bei der Schwester so problemlos läuft. Und wenn ihr Kinder aus dem Turnverein einladet, wenn er sich das wünscht?
Ansonsten würde ich es bei dem Familienausflug belassen...
Christen
13635 Beiträge
10.06.2019 11:46
Zitat von Anonym 1 (201621):

Und vor allem war meine Überlegung: Wenn sie ihn im Privatleben sehen ,in Spiel und Spaß kennen lernen, merken sie vielleicht ,dass er nicht ganz so "schlimm" ist, als sie ihn sehen.
genau
Titania
4084 Beiträge
10.06.2019 11:57
Zitat von Anonym 1 (201621):

Nun mein Sohn ist in einem Turnverein, wo er relativ selten aneckt, sich aber auch keine Freundschaft heraus kristallisiert.
Er ist schon seit Kindergartenzeit aggressiv und schnell frustriert(was ja unter anderem ein Grund ist, ihn abzulehnen).
K lar hat er sich selber den Weg versperrt, aber wir arbeiten daran-nur einmal abgestempelt bleibt abgestempelt.

Direkt zu seinem Geburtstag machen wir als ganze Familie eh einen Ausflug, auf den er sich schon sehr freut
.
NUR, es ist halt gang und gäbe, seine Klassenkameraden einzuladen, bzw eingeladen zu werden.

Er empfindet es umso mehr frustrierend, da seine Schwester oft eingeladen ist.


das kann ich so nicht unterschreiben. Ich kenne 2 Kinder die sich sagen wir mal recht auffällig benommen haben. Das eine hat sich mittlerweile gemacht, bei dem anderen wird viel versucht, aber die Mutter spielt nicht mit. Es bringt nichts, dass Kind in zig Psychatrien zu stecken und mit Medis vollzupumpen, wenn man selber zuhause weiter kein Interesse am Kind zeigt. Da stimmt es tatsächlich, er hat nun einen Stempel und den bekommt er nicht mehr weg. Aber so weit muss es ja nicht kommen. Das liegt in Euren Händen (ich gehe aber nicht davon aus, dass es bei Euch so schlimm ist) wollte nur sagen, dass sich ein Kind auch verändern kann, wenn man ihm auch mal sagt, was an seinem Verhalten für andere nicht in Ordnung ist und daran arbeitet.
Ansonsten glaube ich kaum, dass eine Party Mitschüler umstimmt, wenn nach der Party das Kind sich weiterhin so verhält wie zuvor.
Melly82
2455 Beiträge
10.06.2019 12:56
Ich war auch so ein Kind. Ich war aussenseiterin. Klar ich war einen Kopf größer als die anderen, sehr dick und hätte einen Hamburger Akzent. Das kam bei den kleinen, zarten österreichischen Mitschülern natürlich nicht gut an. Ausserdem würde ich von meiner Großmutter mit komischen Klamotten und Ansichten versehen. Also alles in allem ein Kind, mit dem keiner was zu tun haben wollte.

Wirklich gekümmert hat sich um meine Geburtstage auch keiner, aber ich dürfte immer Kinder einladen. Die natürlich ebenfalls nicht kamen. Unter anderem, weil nur einladungskarten verteilen nicht ausreicht. Das vergessen Kinder im grundschulalter nämlich gerne. Da muss man als Mama hinterher telefonieren. Das hat bei mir natürlich niemand gemacht.

Ich wünschte, ich hätte mal was richtig tolles zu bieten gehabt. Ich hätte mich gefreut, wie sonstwas und mir wäre scheissegal gewesen, warum die Kinder kommen. Dass mich keiner leiden kann, wusste ich als Kind eh. Das hatte man mir oft genug gesagt. Und trotzdem wäre ich glücklich mit einer so richtig tollen Party gewesen. Wenigstens mal für einen Tag dazu gehören, das wäre toll gewesen....

Deshalb Sorge ich bei meinem Sohn jetzt schon dafür,.dass wir uns viel mit anderen Kindern aus dem Dorf treffen . Und er bekommt auch schon zum zweiten Geburtstag eine mottoparty. Einfach weil ich Spass daran habe. Und schaden tut es ihm ha sicherlich nichts.

Also liebe te, wenn du es dir leisten kannst und dein Sohn es auch möchte, macht ruhig was richtig tolles. Und Ruf die Eltern der eingeladenen Kinder an und frag selber nach, ob das Kind kommt.

Mit deinem Sohn über das Thema Freunde kaufen, Freunde finde etc kannst du ja trotzdem reden. Das eine schließt das andere doch nicht aus. Und dass man sich nicht mit einer Party einen Schwung guter Freunde "kaufen" kann, weiss auch schon ein Grundschüler von alleine. Vielleicht hilft es ja tatsächlich.und wenn nur ein Kind hängen bleibt,.dass deinen Sohn dann doch ganz nett findet.

Nickitierchen
24884 Beiträge
10.06.2019 13:18
Hast du die Möglichkeit mit der Klassenlehrerin zu sprechen, welche kinder sich So im Radius deines Kindes bewegen? Manchmal sind es kinder, die man null auf dem Schirm hat.

Wenn ihr die plötzliche Kapazitäten habt, vielleicht mit der gesamten klasse feiern als Ausflug? Richtig tolle Klassenlehrer möchten ja , dass auffällige Kinder integriert sind. Hab ich hier auf dem Dorf schon einige Male erlebt. Geht natürlich nur mit Garten oder genug platz in der Wohnung.

Und falls ihr noch nicht ward- oder ich es überlesen hab- geht ihn mal austesten. Mein 1. Klässler ist ebenfalls sehr auffällig im Umgang mit Klassenkameraden. Je weniger sie ihn deswegen mögen, desto garstiger wird er. Zum glück wissen einige, dass er gaaaanz anders sein kann und hat immer hin ne handvoll Freunde. Raus kam bei uns eine entwicklungsverzögerung in mehreren Bereichen. Er bekommt ab sommer bewegungstherapie um Grenzen etc zu lernen.
Das ganze aussitzen und hoffen, er wird "gesellschaftskonformer" kann so viel wichtige Zeit verschwenden.
10.06.2019 13:51
Zitat von Schokosahne:

Wenn Kinder zusagen aber dann doch nicht kommen, wäre mir das zu risikoreich, dass ich auf den Kosten sitzen bleibe. Ich würde es lassen.

Mein Sohn ist auch nicht der beliebteste Junge der Klasse weil er gerne andere ärgert aber er hat seine paar Klassenkameraden die ihn trotzdem mögen und einen besten Freund. Ich erkläre ihm schon, dass es an ihm liegt, dass er nicht eingeladen wird und dass das nunmal die Konsequenz ist, wenn man es witzig findet, andere zu ärgern. Dieser kurze Spaß ist langfristig gesehen sehr teuer, das zu erkennen, wird ihm irgendwann auch helfen. Eingeladen wird er meist nur auf eine Party im Jahr, auf seine kamen letztes Jahr aber ausnahmslos alle Kinder, die er einladen wollte und es hat ihm schon geholfen, die anderen Kinder etwas besser kennenzulernen. Das war aber in der ersten Klasse wo generell noch alles neu war.
Das nur damit du weißt, dass ich grundsätzlich verstehe, wie es mit nicht so beliebtem Kind ist. Wobei mein Sohn wahnsinnig selbstbewusst ist und seine Welt völlig ok ist, mit nur einem richtigen Freund, ich habe es also einfacher weil er deshalb nicht weint und traurig ist sondern nur ab und zu mal enttäuscht.

Wir selbst feiern ab nächstes Jahr keine Party mehr weil mir der Partywahnsinn seit Anbeginn auf die Nerven geht, es ist stressig, es ist teuer und ich habe es eigentlich nur gemacht weil irgendwie alle rundherum konsequent jedes Jahr die tollsten Partys machen, was ich so aus meiner Kindheit gar nicht kenne, meine Kinder aber nicht davon ausschließen wollte.

Lange Rede kurzer Sinn: Erkläre ihm abseits des Geburtstages, dass er auch bei sich ansetzen wird müssen, wenn er Freunde finden will und macht was richtig tolles als Familie. Davon hat er viel mehr als von diesem einen teuren Tag und ich schließe mich der Meinung an, dass ihr ihn lieber in Vereinen oder dergleichen unterbringen solltet, mein Sohn macht da bei ein paar Dingen mit und eckt da viel weniger an. Bei ihm ist leider das Problem, dass er sehr intelligent ist und die Schule ihn zu Tode langweilt weil sie sich immer an den Leistungsschwächeren orientiert, den Frust kompensiert er dann an den anderen Kindern. Bei Freizeitgestaltung die richtig Spaß macht, fällt das aber weg. Und man trifft dort auch oft Klassenkameraden, die dann eine andere Seite des Kindes kennenlernen können.

Falls er doch wenigstens einen Freund hat, auf den Verlass ist, würde ich mit diesem allein was planen, Kinobesuch, Erlebnisbad oder dergleichen, so planen wir die nächsten Geburtstage der Kinder. Sie können sich ja sowieso nicht aufeinander konzentrieren, wenn sie so viele sind und ich weiß gar nicht, warum sich dieser Irrsinn (sorry aber so fühlt es sich für mich an ) so stark durchsetzen konnte.


Das sehe ich, sofern sein Verhalten nicht aggressiv anderen gegenüber ist, ganz anders. Die TS schrieb:
Zitat:
Mein Sohn ist durch seine Art, mit allen anzuecken, in der Klasse nicht beliebt . Eher Außenseiter und manchmal auch der Sündenbock/ Prügelknabe.
Und nur, damit er Freunde findet, soll er sich ändern? Die Frage ist doch (vielleicht kommt es noch im Verlauf des Threads, soweit bin ich ja noch nicht) warum genau er aneckt. Mein Sohn eckte an, weil er auf alles eine Antwort wusste. Das passte den meisten in seiner Klasse nicht. Er änderte das von sich aus, ohne dass wir es wussten. Er arbeitete nicht mehr mit, wurde immer stiller, korrigierte sich Fehler in die schriftliche Tests, nur damit er nicht schon wieder der Klassenbeste wird usw. Geändert hat sich bei den Kindern gar nichts.
Er fand seine Freunde außerhalb der Schule. Im Posaunenchor, in der Christenlehre/ Jungen Gemeinde und nach dem Wechsel dann auch am Gymnasium.
Ich finde es absolut falsch, Kinder ändern zu wollen, nur weil sie sind, wie sie sind, solange es sich eben nicht um Aggressionen handelt. Und auch hier würde ich eher auf Ursachenforschung gehen, als einfach nur das Kind zu ändern. Denn das Schlagen von anderen ist Kindern nicht in die Wiege gelegt. Das hat einen Ursprung und den gilt es zu finden und abzustellen.

Liebe TS!
Ich würde wohl, unabhängig vom Geburtstag, Gelegenheiten schaffen, wo dein Kind auch außerhalb der Schule Freunde finden kann. Für diesen Geburtstag, wo es wohl sehr knapp ist, würde ich mir etwas Besonderes ausdenken und einen Ausflug machen. Etwas größeres. So kannst du auch unabhängig davon, dass eh niemand kommen würde, erklären, warum ihr das allein als Familie macht (Preis).

LG Zaubi
10.06.2019 13:52
Zitat von Arielle30:

Ich würde ihm eher mal Hilfe anbieten um nicht so zu seinen Mitschülern zu sein.


Aber wie ist er denn? Habe ich irgendwo was überlesen?
10.06.2019 14:03
Zitat von Anonym 1 (201621):

Nun mein Sohn ist in einem Turnverein, wo er relativ selten aneckt, sich aber auch keine Freundschaft heraus kristallisiert.
Er ist schon seit Kindergartenzeit aggressiv und schnell frustriert (was ja unter anderem ein Grund ist, ihn abzulehnen).
Klar hat er sich selber den Weg versperrt, aber wir arbeiten daran-nur einmal abgestempelt bleibt abgestempelt.

Direkt zu seinem Geburtstag machen wir als ganze Familie eh einen Ausflug, auf den er sich schon sehr freut
.
NUR, es ist halt gang und gäbe, seine Klassenkameraden einzuladen, bzw eingeladen zu werden.

Er empfindet es umso mehr frustrierend, da seine Schwester oft eingeladen ist.


Ah, hier ist es. Okay, dann sind meine Antworten nur noch bedingt sinnvoll. Aber letztlich bleibt es dabei: Ursachenforschung. Warum hat er eine so geringe Frustrationsgrenze? Und das kann man trainieren. Dasselbe gilt für die Aggressionen. Oft ist es für die Kinder so viel schwerer, als wir glauben. Sie wollen ja gar nicht so sein.
10.06.2019 14:04
Zitat von Mathelenlu:

Ich bin mal gegen die meisten Antworten und sage, ich würde das versuchen, etwas Tolles zu bieten (muss nicht der Freizeitpark sein, aber schon was Spannendes), um damit Kinder zu motivieren, dass sie kommen. Grund: nicht Freunde kaufen, das geht nicht, klar. Aber: Dein Sohn bekommt die Chance, sich mal anders zu zeigen als vielleicht in der Schule, zu zeigen, dass er gar nicht so verkehrt ist. Vielleicht gibt ihm das neue Möglichkeiten .


Und mit der neuen Info würde ich mich hier anschließen. Ja, dann würde ich wirklich was ganz Besonderes planen, wo sie unbedingt kommen wollen und so eine Party organisieren.
Alaska
12308 Beiträge
10.06.2019 14:17
Ich würd ebenfalls die Chance nutzen und erwas richtig Tolles veranstalten, meinem Kind nochmal einschärfen, dass das seine Chance sein wird und er sich keine Aussetzer erlauben darf und dann mit den Eltern der gewünschten Kinder telefonisch oder persönlich Kontakt aufnehmen.

Anonym 1 (201621)
0 Beiträge
10.06.2019 14:45
Er hat die Art spielerisch zu boxen, auch beim "Fußballspielen"(ist ja mehr ein Ball hin und her schießen), wird er schnell grob.
Wie wenn er seine Kraft nicht abschätzen könnte, Andererseits wird ER heimlich von hinten geboxt-wehrt sich dann übermäßig grob-alles in allem ein Kreislauf.

Ergo macht ihn etwas ruhiger, auf ADSL wurde er getestet-negativ. Er macht gerne den Clown, merkt aber nicht, wann es genug ist.
Solche Dinge machen kein Kind beliebt.

Mit der Lehrerin, die ihn im Übrigen sehr mag und unterstützt sind wir im ständigen Kontakt. Sie hat jetzt ein sehr ruhiges Mädchen zu ihm gesetzt und meint diese Ruhe färbt ab. Seit den Osterferien geht es besser.

Ich habe und der Trainer gibt mir insoweit recht, dass er, nicht unter Anspannung stehend, ein ganz "normaler" liebenswerter Junge ist. Nur er macht sich den Stress selber und weiß dann keinen Weg aus dieser Frust Spirale.

Darum eben unsere Hoffnung, dass ihn die Klassenkameraden in entspannter Situation besser einschätzen könnten.
Mathelenlu
47298 Beiträge
10.06.2019 18:32
Klingt nach einer Chance, die ich nutzen würde.

Als Familie feiern anstatt Party hat was von "Aufgeben".

Berichte mal danach, ich merke mir mal das Thema . Drücke Daumen!
nilou
5577 Beiträge
10.06.2019 19:03
Zitat von Anonym 1 (201621):

Er hat die Art spielerisch zu boxen, auch beim "Fußballspielen"(ist ja mehr ein Ball hin und her schießen), wird er schnell grob.
Wie wenn er seine Kraft nicht abschätzen könnte, Andererseits wird ER heimlich von hinten geboxt-wehrt sich dann übermäßig grob-alles in allem ein Kreislauf.

Ergo macht ihn etwas ruhiger, auf ADSL wurde er getestet-negativ. Er macht gerne den Clown, merkt aber nicht, wann es genug ist.
Solche Dinge machen kein Kind beliebt.

Mit der Lehrerin, die ihn im Übrigen sehr mag und unterstützt sind wir im ständigen Kontakt. Sie hat jetzt ein sehr ruhiges Mädchen zu ihm gesetzt und meint diese Ruhe färbt ab. Seit den Osterferien geht es besser.

Ich habe und der Trainer gibt mir insoweit recht, dass er, nicht unter Anspannung stehend, ein ganz "normaler" liebenswerter Junge ist. Nur er macht sich den Stress selber und weiß dann keinen Weg aus dieser Frust Spirale.

Darum eben unsere Hoffnung, dass ihn die Klassenkameraden in entspannter Situation besser einschätzen könnten.


Wäre die Party den entspanntere? Ich sehe da eher den Druck das es gut laufen muss, weil wenn die Party schief läuft ist es ja richtig mies.

Ich sehe in der Party eher den größeren Druck. Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre etwas wo man jegliche Form von Frustration etc ausschließen kann und auch wo man etwas zusammen machen "muss". Also Indoorspielplatz wäre ja so das die Kids dann das machen was sie wollen, dein Sohn wäre nicht zwangsläufig integriert sondern wenns blöd läuft wieder isoliert. Klettern kommt aufs Alter an. Da kann es zu Frustration kommen wenn es nicht so läuft wie er es will. Schwimmbad wie Indoorspielplatz. Unter Hundeshow kann ich mir nichts vorstellen. Wenn es nur zusehen ist würde mir die Interaktion zwischen den Kindern fehlen. Kino genauso.
Christen
13635 Beiträge
10.06.2019 19:27
Zitat von nilou:

Zitat von Anonym 1 (201621):

Er hat die Art spielerisch zu boxen, auch beim "Fußballspielen"(ist ja mehr ein Ball hin und her schießen), wird er schnell grob.
Wie wenn er seine Kraft nicht abschätzen könnte, Andererseits wird ER heimlich von hinten geboxt-wehrt sich dann übermäßig grob-alles in allem ein Kreislauf.

Ergo macht ihn etwas ruhiger, auf ADSL wurde er getestet-negativ. Er macht gerne den Clown, merkt aber nicht, wann es genug ist.
Solche Dinge machen kein Kind beliebt.

Mit der Lehrerin, die ihn im Übrigen sehr mag und unterstützt sind wir im ständigen Kontakt. Sie hat jetzt ein sehr ruhiges Mädchen zu ihm gesetzt und meint diese Ruhe färbt ab. Seit den Osterferien geht es besser.

Ich habe und der Trainer gibt mir insoweit recht, dass er, nicht unter Anspannung stehend, ein ganz "normaler" liebenswerter Junge ist. Nur er macht sich den Stress selber und weiß dann keinen Weg aus dieser Frust Spirale.

Darum eben unsere Hoffnung, dass ihn die Klassenkameraden in entspannter Situation besser einschätzen könnten.


Wäre die Party den entspanntere? Ich sehe da eher den Druck das es gut laufen muss, weil wenn die Party schief läuft ist es ja richtig mies.

Ich sehe in der Party eher den größeren Druck. Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre etwas wo man jegliche Form von Frustration etc ausschließen kann und auch wo man etwas zusammen machen "muss". Also Indoorspielplatz wäre ja so das die Kids dann das machen was sie wollen, dein Sohn wäre nicht zwangsläufig integriert sondern wenns blöd läuft wieder isoliert. Klettern kommt aufs Alter an. Da kann es zu Frustration kommen wenn es nicht so läuft wie er es will. Schwimmbad wie Indoorspielplatz. Unter Hundeshow kann ich mir nichts vorstellen. Wenn es nur zusehen ist würde mir die Interaktion zwischen den Kindern fehlen. Kino genauso.
vielleicht bowlen gehen
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