Mütter- und Schwangerenforum

Homeschooling Sportunterricht Workout 6. Klasse!! Problem

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Chica157
789 Beiträge
14.01.2021 08:12
Zitat von JuWu:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Irgendjemand:

Zitat von BlödmannVomDienst:

...


Zwischen Crunch und Situps gibt es einen Unterschied. Bei Crunches hebt man nur die Schulterblätter vom Boden ab und wie Hummelbrummel schon schreibt, geht das bei falscher Ausführung auf den Nacken und bei Situps hebt man den kompletten Oberkörper, was bei falscher Ausführung immer auf die Lendenwirbelsäule geht.
Ich sehe das wie du und würde die Aufgabe SO massiv ablehnen. Die Verletzungsgefahr ist viel zu groß. Wie Marf es beschreibt, finde ich völlig okay und das wäre in Ordnung. Das was die da von euch wollen ist ein bisschen überambitioniert. Toll wäre aber, wenn die Lehrerin das mit den Schülern über Videokonferenz macht. So sieht sie jeden. Wahrscheinlich geht das aber nicht... ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ich würde es ablehnen und klar darauf hinweisen, dass du bei einer schlechten Note die Schulbehörde einschalten wirst.


Klar, sofort mit der Schulbehörde drohen. Super Idee

Ich bin auch Lehrerin und ich denke mir hier gerade Folgendes: Wie schön, dass diese Lehrerin sich richtig viele Gedanken gemacht und ihr Fach ernstgenommen hat! Es gibt genügend, die das leider nicht tun. Dass sie so eifrig ist, ist doch grundsätzlich erstmal toll. Die Lehrerin möchte offenbar ihrer Rolle gerecht werden.

Dann wird sie vielleicht auch nett auf Fragen oder Anregungen reagieren, wenn man nicht gleich auf Angriff schaltet.
Schulbehörde, sehe ich ja jetzt erst...
Mal ehrlich, die wird die nächsten Nächte vor Lachen nicht in den Schlaf kommen.
Wie schrecklich, eine Lehrerin, die ihren Unterricht trotz Distanz weitermacht. Unverschämt.


Aber wenn nichts kommt, sind das auch genau die ersten, die sich beschweren Auch Sport hat seine Berechtigung als Fach. Und wenn man es nicht als wichtig empfindet, dann muss man auch halt die schlechte Note in Kauf nehmen. Außerdem wird die Lehrerin ja nicht nur diese Leistung als Grundlage haben.
Alternative wäre noch, dass dein Kind schriftlich darlegt, was gegen die Ausführung spricht. Dann kann es auch noch argumentieren üben. Fächerverbindend und so
Marie2010
2249 Beiträge
14.01.2021 08:19
Ich lese hier immer wieder : Guckt es Euch gemeinsam an, macht eine Familiensache draus usw. Das klingt ja ganz schön...aber ernsthaft: Ich wüsste z.B. nicht, wo ich das, neben Homeoffice und Homeschooling in den anderen Fächern noch unterbringen sollte.
Mein Kind macht seine Aufgaben allein, aber trotzdem muss man hier und da unterstützen, erklären, technische Probleme beheben und ja auch noch selber seine Arbeit machen, die auch stressig ist.
Videos dazu angucken, raussuchen, welche Fehler man vermeiden sollte usw. alles ok. Kann das Kind selber machen.
Aber ich persönlich bin froh, wenn hier jeden Abend gegen 17 Uhr alles durchgeguckt und abgegeben ist. Da hätte ich echt nicht mehr die Kraft auch noch eine happy Familiensporteinheit einzuführen.
Marf
24354 Beiträge
14.01.2021 08:19
Das was da so ewig lange in Textform steht wird im realen Unterricht innerhalb der Bewegung vermittelt.
Da wird aufgewärmt und dann die Übungen gezeigt.Kinder machen es mit.Fertig.
Ist doch klar das es in Textfrom viel wirkt.Wenn ich vor euch stehe und einen Hampelmann mache geht das schneller als es schriftlich zu erklären.Deswegen auch das Video.
Traut euren Kids doch einfach mehr zu.Es soll nicht perfekt sein.Sie sollen sich bewegen und Spaß haben mit diesen Übungen.Immer noch besser als vor dem PC bei der französischen Revolution zu versumpfen .
JuWu
12850 Beiträge
14.01.2021 08:20
Mädels, und wir müssen mal endlich von dem Gedanken abkommen, dass Lehrer den Kindern grundsätzlich immer nur Böses wollen!

Die Lehrer machen das nicht um den Kids zu schaden oder sie böswillig zu ärgern.

Macht die Aufgaben, die Lehrer aufgeben, oder lasst es. Aber rechnet immer mit den berechtigten Konsequenzen und gebt nicht Lehrern die Schuld.
Wie sie es machen, machen sie es eh falsch (zu viel Aufgaben, zu wenig Aufgaben, zu leicht, zu schwer, zu kurzfristig, zu langfristig, zu viel Sport, zu viel Mathe, ...).

(Ich spreche niemanden konkret an, eine ganz allgemeine Aussage. Bezogen auf das, was ich hier teilweise bei einigen rauslese, ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt)
Chica157
789 Beiträge
14.01.2021 08:25
Zitat von JuWu:

Mädels, und wir müssen mal endlich von dem Gedanken abkommen, dass Lehrer den Kindern grundsätzlich immer nur Böses wollen!

Die Lehrer machen das nicht um den Kids zu schaden oder sie böswillig zu ärgern.

Macht die Aufgaben, die Lehrer aufgeben, oder lasst es. Aber rechnet immer mit den berechtigten Konsequenzen und gebt nicht Lehrern die Schuld.
Wie sie es machen, machen sie es eh falsch (zu viel Aufgaben, zu wenig Aufgaben, zu leicht, zu schwer, zu kurzfristig, zu langfristig, zu viel Sport, zu viel Mathe, ...).

(Ich spreche niemanden konkret an, eine ganz allgemeine Aussage. Bezogen auf das, was ich hier teilweise bei einigen rauslese, ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt)
nilou
9402 Beiträge
14.01.2021 08:50
Zitat von JuWu:

Mädels, und wir müssen mal endlich von dem Gedanken abkommen, dass Lehrer den Kindern grundsätzlich immer nur Böses wollen!

Die Lehrer machen das nicht um den Kids zu schaden oder sie böswillig zu ärgern.

Macht die Aufgaben, die Lehrer aufgeben, oder lasst es. Aber rechnet immer mit den berechtigten Konsequenzen und gebt nicht Lehrern die Schuld.
Wie sie es machen, machen sie es eh falsch (zu viel Aufgaben, zu wenig Aufgaben, zu leicht, zu schwer, zu kurzfristig, zu langfristig, zu viel Sport, zu viel Mathe, ...).

(Ich spreche niemanden konkret an, eine ganz allgemeine Aussage. Bezogen auf das, was ich hier teilweise bei einigen rauslese, ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt)


Ich würde hier zumindest mal die versicherungstechnischen/rechtlichen Aspekt klären.

Und nein, davon haben Lehrer meist keine Ahnung. Ich bin Elternsprecherin und sollte die Kontaktdaten aller Eltern an alle Eltern der Klasse weiterleiten. Unterschrieben/erlaubt haben sie ausdrücklich nur eine Datenweitergabe an den Elternvertreter. Datenschutz? Selbst als ich das der Lehrerin sagte, meinte ist ok machen sie. Es ging dann über die Schulleitung die auch sagte, ist ok machen sie. Ich habe dann die Eltern ausdrücklich nochmal gefragt ob sie einverstanden sind das ihre Daten an die anderen weitergegeben werden und es erst dann gemacht. Und die Schule darauf hingewiesen doch ihre entsprechenden Formulare zu ändern.

Und hier wäre meine Frage, ob es als Schulunfall gilt wenn dem Kind etwas während der Übungen passiert, das ist einfach etwas ganz anderes als wenn es „privat“ passiert. Und v.a. auch wer dafür zu sorgen hat das das Kind einen risikoarmen Bereich zum üben hat. Von der Aufsichtspflicht mal ganz zu schweigen.

Das sind einfach Aspekte die mir hier unklar sind und die ich für wesentlich halte. Am Ende weigert sich die Krankenkasse zu zahlen weil sie sagt BG und die sagt völlig fahrlässig in dem Raum zu üben, ohne Aufsicht etc.

Wenn das geklärt wäre, würde mein Kind das machen was sie kann. Was sie weder kann noch zeitlich nicht schafft würde ich sie nicht machen lassen.
Zwilli-Mami
276 Beiträge
14.01.2021 12:53
Also ich finde ehrlich gesagt keins der Übungen gefährlich für ein 11jähriges Kind. Da ist doch der echte Sportunterricht gefährlicher. Sie wird das ja nicht exzessiv machen. Im Gegenteil ich finde das ist tatsächlich eine gut durchdachte Aufgabenstellung. I
Alaska
16623 Beiträge
14.01.2021 13:09
Diese Übungen sind für Grundschüler. Eine 11jährige kann das selbstständig im Internet recherchieren und umsetzen.
Ich seh da keine Verletzungsgefahr.

Tolle Lehrerin, mega engagiert! Das sollte man wertschätzen und nicht das Kind vom "Unterricht befreien". Die 6en müsste sie dann wirklich in Kauf nehmen. Ich denke, die Lehrerin hat deine Mail nicht schlecht angestarrt.
shelyra
67866 Beiträge
14.01.2021 13:56
Zitat von nilou:

Zitat von JuWu:

Mädels, und wir müssen mal endlich von dem Gedanken abkommen, dass Lehrer den Kindern grundsätzlich immer nur Böses wollen!

Die Lehrer machen das nicht um den Kids zu schaden oder sie böswillig zu ärgern.

Macht die Aufgaben, die Lehrer aufgeben, oder lasst es. Aber rechnet immer mit den berechtigten Konsequenzen und gebt nicht Lehrern die Schuld.
Wie sie es machen, machen sie es eh falsch (zu viel Aufgaben, zu wenig Aufgaben, zu leicht, zu schwer, zu kurzfristig, zu langfristig, zu viel Sport, zu viel Mathe, ...).

(Ich spreche niemanden konkret an, eine ganz allgemeine Aussage. Bezogen auf das, was ich hier teilweise bei einigen rauslese, ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt)


Ich würde hier zumindest mal die versicherungstechnischen/rechtlichen Aspekt klären.

Und nein, davon haben Lehrer meist keine Ahnung. Ich bin Elternsprecherin und sollte die Kontaktdaten aller Eltern an alle Eltern der Klasse weiterleiten. Unterschrieben/erlaubt haben sie ausdrücklich nur eine Datenweitergabe an den Elternvertreter. Datenschutz? Selbst als ich das der Lehrerin sagte, meinte ist ok machen sie. Es ging dann über die Schulleitung die auch sagte, ist ok machen sie. Ich habe dann die Eltern ausdrücklich nochmal gefragt ob sie einverstanden sind das ihre Daten an die anderen weitergegeben werden und es erst dann gemacht. Und die Schule darauf hingewiesen doch ihre entsprechenden Formulare zu ändern.

Und hier wäre meine Frage, ob es als Schulunfall gilt wenn dem Kind etwas während der Übungen passiert, das ist einfach etwas ganz anderes als wenn es „privat“ passiert. Und v.a. auch wer dafür zu sorgen hat das das Kind einen risikoarmen Bereich zum üben hat. Von der Aufsichtspflicht mal ganz zu schweigen.

Das sind einfach Aspekte die mir hier unklar sind und die ich für wesentlich halte. Am Ende weigert sich die Krankenkasse zu zahlen weil sie sagt BG und die sagt völlig fahrlässig in dem Raum zu üben, ohne Aufsicht etc.

Wenn das geklärt wäre, würde mein Kind das machen was sie kann. Was sie weder kann noch zeitlich nicht schafft würde ich sie nicht machen lassen.

Dann müsste man aber allgemein abklären lassen wie es bei einem Unfall im homeschooling aussieht?
Das Kind könnte ja auch auf dem Weg vom Schreibtisch zur Toilette Umknicken und sich verletzen Das ist dann ja genauso gefährlich
nilou
9402 Beiträge
14.01.2021 14:14
Zitat von shelyra:

Zitat von nilou:

Zitat von JuWu:

Mädels, und wir müssen mal endlich von dem Gedanken abkommen, dass Lehrer den Kindern grundsätzlich immer nur Böses wollen!

Die Lehrer machen das nicht um den Kids zu schaden oder sie böswillig zu ärgern.

Macht die Aufgaben, die Lehrer aufgeben, oder lasst es. Aber rechnet immer mit den berechtigten Konsequenzen und gebt nicht Lehrern die Schuld.
Wie sie es machen, machen sie es eh falsch (zu viel Aufgaben, zu wenig Aufgaben, zu leicht, zu schwer, zu kurzfristig, zu langfristig, zu viel Sport, zu viel Mathe, ...).

(Ich spreche niemanden konkret an, eine ganz allgemeine Aussage. Bezogen auf das, was ich hier teilweise bei einigen rauslese, ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt)


Ich würde hier zumindest mal die versicherungstechnischen/rechtlichen Aspekt klären.

Und nein, davon haben Lehrer meist keine Ahnung. Ich bin Elternsprecherin und sollte die Kontaktdaten aller Eltern an alle Eltern der Klasse weiterleiten. Unterschrieben/erlaubt haben sie ausdrücklich nur eine Datenweitergabe an den Elternvertreter. Datenschutz? Selbst als ich das der Lehrerin sagte, meinte ist ok machen sie. Es ging dann über die Schulleitung die auch sagte, ist ok machen sie. Ich habe dann die Eltern ausdrücklich nochmal gefragt ob sie einverstanden sind das ihre Daten an die anderen weitergegeben werden und es erst dann gemacht. Und die Schule darauf hingewiesen doch ihre entsprechenden Formulare zu ändern.

Und hier wäre meine Frage, ob es als Schulunfall gilt wenn dem Kind etwas während der Übungen passiert, das ist einfach etwas ganz anderes als wenn es „privat“ passiert. Und v.a. auch wer dafür zu sorgen hat das das Kind einen risikoarmen Bereich zum üben hat. Von der Aufsichtspflicht mal ganz zu schweigen.

Das sind einfach Aspekte die mir hier unklar sind und die ich für wesentlich halte. Am Ende weigert sich die Krankenkasse zu zahlen weil sie sagt BG und die sagt völlig fahrlässig in dem Raum zu üben, ohne Aufsicht etc.

Wenn das geklärt wäre, würde mein Kind das machen was sie kann. Was sie weder kann noch zeitlich nicht schafft würde ich sie nicht machen lassen.

Dann müsste man aber allgemein abklären lassen wie es bei einem Unfall im homeschooling aussieht?
Das Kind könnte ja auch auf dem Weg vom Schreibtisch zur Toilette Umknicken und sich verletzen Das ist dann ja genauso gefährlich


Richtig.

Wobei ich bei Sport zwischen Möbeln/Spielzeug ohne Anleitung und Aufsicht und dem Weg zur Toilette tatsächlich einen Unterschied sehe. Beim ersteren fallen mir Worte wie fahrlässig, grob fahrlässig, Wegfall Versicherungsschutz etc ein. Deswegen würde ich das ja abklären.
BlödmannVomDienst
24642 Beiträge
14.01.2021 14:15
Ich antworte jetzt mal soweit ich mich noch erinnern kann zusammenfassend.

Es geht mir hier nicht darum, mein Kind von der kompletten Aufgabe oder gar vom Sportunterricht freizustellen. Ich habe die Lehrerin auch gefragt, ob man nicht was Anderes bewerten könnte. Meinetwegen nur Recherche, dann etwas mehr eben zur Not.

Es geht mir hier wirklich rein um die Verletzungsgefahr und auch um den versicherungsrechtlichen Aspekt, sollte tatsächlich etwas passieren. (nilou hat das sehr treffend erklärt). Und wie gesagt, ich sehe da die Gefahr durchaus. Und stimmt, man kann sich immer verletzen, ABER in der Regel gibt es für Verletzungen in verschiedenen Lebensbereichen auch verschiedene Versicherungsträger. Da ist eindeutig dann geregelt, gegen welchen Versicherungsträger man jetzt Anspruch auf Kostenübernahme hat.

Und alle die hier keine Gefahr sehen, denen ist sowas offensichtlich selbst noch nicht passiert. Wie gesagt, ich hatte mir auch eine schöne Workout DVD zugelegt, aufgrund von Empfehlungen. Ich hab mir die Übungen vorher mehrfach angeschaut und wirklich penibel darauf geachtet, diese korrekt auszuführen. Die sahen tatsächlich auch nicht soo schwer aus. Aber irgendwas hab ich wohl trotzdem falsch gemacht, sonst wäre ich abends nicht noch in der Notaufnahme gelandet. Und danach war ich deswegen noch 3 Monate in physiotherapeutischer Behandlung. O-Ton der Ärztin: Solche Fälle (von Heimtraining) haben sie sehr oft in der Notaufnahme. Sie ist nicht begeistert gewesen. Nunja das gibt einem dann schon zu denken.

Angeblich sind auch die ganzen Übungen der Sportlehrerin nicht gefährlich. Aber genau bei einer dieser Übungen, der Planke nämlich, hat sich meine Große den Rücken überlastet, wegen falscher Ausführung. Sie lag tagelang im Bett und konnte sich vor Schmerzen (trotz Schmerzmittel) kaum bewegen. Wenn die Übung aber so ungefährlich ist, wie konnte das dann passieren?

Und wie das mein Kind sieht? Sie will keine schlechte Note, entsprechend würde sie das machen, dann natürlich aber mehr schlecht als recht. Mein Kind ist, was sowas angeht, eher ungelenk. Zu lange Arme und Beine, da is irgendwie immer was im Weg.

Und zum Schluss: Wir werden es jetzt wahrscheinlich so halb und halb machen. Ich recherchiere die Übungen und schaue, dass ich die in meinen Augen Ungefährlichsten 4 raussuche, daraus kann sie dann ein Workout zusammenstellen, was sie einmal macht, damit sie es mal gemacht hat. Und ins Trainingsbuch schreiben wir dann halt irgendwas.
Christen
22410 Beiträge
14.01.2021 14:34
Zitat von Alaska:

Diese Übungen sind für Grundschüler. Eine 11jährige kann das selbstständig im Internet recherchieren und umsetzen.
Ich seh da keine Verletzungsgefahr.

Tolle Lehrerin, mega engagiert! Das sollte man wertschätzen und nicht das Kind vom "Unterricht befreien". Die 6en müsste sie dann wirklich in Kauf nehmen. Ich denke, die Lehrerin hat deine Mail nicht schlecht angestarrt.
also, ich gehe jetzt mal von meiner knapp 11jährigen aus, die so ein Körperklaus wie ich ist...wir würden uns wohl alle Knochen brechen
Allerdings muss ich zugeben, dass ich davon jetzt nix gegoogelt habe, da mich die ellenlange Aufzählung schon erschlagen hat
TS, wie reagieren denn die anderen Eltern?Bei uns würden wohl alle im Strahl kotzen
BlödmannVomDienst
24642 Beiträge
14.01.2021 14:43
Zitat von Christen:

Zitat von Alaska:

Diese Übungen sind für Grundschüler. Eine 11jährige kann das selbstständig im Internet recherchieren und umsetzen.
Ich seh da keine Verletzungsgefahr.

Tolle Lehrerin, mega engagiert! Das sollte man wertschätzen und nicht das Kind vom "Unterricht befreien". Die 6en müsste sie dann wirklich in Kauf nehmen. Ich denke, die Lehrerin hat deine Mail nicht schlecht angestarrt.
also, ich gehe jetzt mal von meiner knapp 11jährigen aus, die so ein Körperklaus wie ich ist...wir würden uns wohl alle Knochen brechen
Allerdings muss ich zugeben, dass ich davon jetzt nix gegoogelt habe, da mich die ellenlange Aufzählung schon erschlagen hat
TS, wie reagieren denn die anderen Eltern?Bei uns würden wohl alle im Strahl kotzen


Bisher hat sich niemand dazu geäußert, hatte nur privat mit einer anderen Mama gechattet, die ebenfalls im Strahl kotzt. Unser Klassenchat ist davon mal abgesehen mittlerweile fast vollständig zum Erliegen gekommen. Hat wohl niemand mehr den Elan, sich da noch ellenlang aufzuregen. Man wird ja täglich mit neuen Aufgaben erschlagen.
Habe mittlerweile übrigens Emailantwort der Lehrern.
Sie schreibt, dass sie meine Bedenken versteht (ob sie das tatsächlich tut sei mal dahin gestellt) und sie das Angebot als freiwillig verstanden hat. Sprich die Kinder können, wenn sie möchten, das Workout vorführen und bewerten lassen. Ok ich hab das ehrlich gesagt anders verstanden.

Und ja, sie ist auch so ein kleiner Körperklaus. Aber sie ist auch gerade im Wachstum und da passen die Proportionen irgendwie alle nicht mehr so zusammen. Überlange Arme und Beine, die irgendwie nicht zum Rest des Körpers passen wollen und außerdem ist sie auch noch sehr zierlich (1,49m und 35 kg). Hat sie wohl von mir (die komischen Körperproportionen mein ich).
Tanzbär
11882 Beiträge
14.01.2021 15:10
Ich frage mich wie viele von denen, die das Engagement der Sportlehrerin ganz toll finden, mehrere Homeschoolingkinder zuhause haben. Nicht böse gemeint, aber wenn evtl. nur eins oder gar kein Schulkind zuhause hat, dann schätzt man das vielleicht falsch ein oder kann noch ein Happy-Family-Sport-Ding draus machen.

Ich wäre bei 3 Kindern bedient, wenn der Sportlehrer jetzt noch übermotiviert an die ganze Sache herangehen würde. Es reicht schon, dass viele Eltern neben Haushalt und Job ihren Kindern bei Mathe, Deutsch, Englisch, Bio.... helfen müssrn und dann noch bei Sport?

Bei aller Liebe - Sport (und Kunst und Musik) sind die schönsten Nebenfächer der Welt. Wenn die Lehrerin wirklich Engagement hat, dann lässt sie die Kinder meinetwegen die Theorie selbst recherchieren, aber macht die Praxis mit ihnen gemeinsam. Sprich Videokonferenzen und sie schaut sich die Ausführung live an. Wenn andere Schüler nicht zuschauen sollen - jemand sprach das Thema Mobbing an, wobei in der Schule ja auch alle zugucken können - kann man auch kleine Gruppen erstellen. Eine andere Alternative könnte sein, dass man eben nur die Recherche machen lässt in Vorbereitung auf das gemeinsame Workout nach dem Lockdown und die Kinder jetzt nur einfache Sachen wie Hampelmann und Aufwärmtraining gemeinsam mit der Lehrerin machen. Das ist für mich Engagement, wenn die Lehrerin sich per Video um die Kinder kümmert, und nicht, wenn sie ihnen seitenlang Aufgaben (in einem Nebenfach!) erstellt.
sineli
8274 Beiträge
14.01.2021 16:23
Zitat von Tanzbär:

Ich frage mich wie viele von denen, die das Engagement der Sportlehrerin ganz toll finden, mehrere Homeschoolingkinder zuhause haben. Nicht böse gemeint, aber wenn evtl. nur eins oder gar kein Schulkind zuhause hat, dann schätzt man das vielleicht falsch ein oder kann noch ein Happy-Family-Sport-Ding draus machen.

Ich wäre bei 3 Kindern bedient, wenn der Sportlehrer jetzt noch übermotiviert an die ganze Sache herangehen würde. Es reicht schon, dass viele Eltern neben Haushalt und Job ihren Kindern bei Mathe, Deutsch, Englisch, Bio.... helfen müssrn und dann noch bei Sport?

Bei aller Liebe - Sport (und Kunst und Musik) sind die schönsten Nebenfächer der Welt. Wenn die Lehrerin wirklich Engagement hat, dann lässt sie die Kinder meinetwegen die Theorie selbst recherchieren, aber macht die Praxis mit ihnen gemeinsam. Sprich Videokonferenzen und sie schaut sich die Ausführung live an. Wenn andere Schüler nicht zuschauen sollen - jemand sprach das Thema Mobbing an, wobei in der Schule ja auch alle zugucken können - kann man auch kleine Gruppen erstellen. Eine andere Alternative könnte sein, dass man eben nur die Recherche machen lässt in Vorbereitung auf das gemeinsame Workout nach dem Lockdown und die Kinder jetzt nur einfache Sachen wie Hampelmann und Aufwärmtraining gemeinsam mit der Lehrerin machen. Das ist für mich Engagement, wenn die Lehrerin sich per Video um die Kinder kümmert, und nicht, wenn sie ihnen seitenlang Aufgaben (in einem Nebenfach!) erstellt.

Ich sehe es wirklich genauso, ich bin schon bei einem Kind neben Job gut ausgelastet. Es ist ja auch nicht so, dass die Arbeitsanweisungen in den anderen Fächern oft selbsterklärend sind. Mein Kind wäre auf jeden Fall von der Menge der Anweisungen erschlagen genau wie ich. Ja, wir würden es gemeinsam machen, aber ich bleibe dabei, die Fülle an Informationen, die zu lesen und zu verstehen ist, in Kombination mit Recherche, die bei 11 jährigen Kindern durchaus noch schwierig ist, das In-Beziehung-Setzen zu realen Übungen, von denen ich zumindestens noch nie etwas in meinem Leben gehört habe, wäre mit viel Anstrengung auf unserer Seite verbunden.

Ich würde es auch machen aus Gründen der Wertschätzung, die Lehrerin hat sich etwas dabei gedacht, wobei ich das immer noch übermotiviert finde. Eine gemeinsame Sporteinheit hätte mir viel mehr gefallen.

Und ja, ich habe das Zeigen der Übungen auch als freiwillig verstanden, aber ich kenne auch Kinder, die sind grausam, wenn dann einer keinen Bock darauf hat. Dann doch lieber machen.
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