Mütter- und Schwangerenforum

Kind will nicht auf 3tägige Klassenfahrt

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Anvil
641 Beiträge
27.04.2026 09:44
Es geht aber auch darum, dass ich einem Kind in dem Alter schon zutrauen kann, seine Gefühle zu benennen und dann mit meiner Hilfe eine Entscheidung zu treffen und egal wie diese ausfällt, es gut ist und keiner enttäuscht oder sauer ist. Und nur weil das Kind schüchtern ist, muss ich jetzt nicht allein nach Möglichkeiten suchen und ihm die Entscheidung abnehmen.

Ich war auch dieses schüchterne Kind, das vor jedem Ereignis Angst hatte und nirgends übernachten oder mitfahren wollte. Dann kam der 1.Schulausflug, meine Lehrerin war Gott sei Dank sehr einfühlsam, hat mich aber ermutigt, es doch zu probieren- wobei ich von meinen Eltern keine Unterstützung hatte, da kam auch nur ein "stell dich nicht so an". Rückblickend bin ich froh, dass sie hartnäckig blieb, ich bin dann mitgefahren und hatte eine tolle Zeit dort, bin richtig aufgeblüht, meine Lehrerin war so stolz auf mich und ich auf mich selber. Es kann also auch durchaus ein positives Erlebnis daraus werden.
Rotkehlchen
140 Beiträge
03.05.2026 12:05
Zitat von MamiVonZwei:

Mein Großer soll auf Klassenfahrt (4. Klasse). Am anfang des Schuljahres war die Vorfreude groß, jetzt will er nicht mehr. Hat auch schon geweint, was mir dann leid getan hat.
Ich fände es wichtig, weil es eine Pflichtveranstaltung ist und er sein Heimweh überwinden muss. Er ist sehr mit uns verbunden, übernachtet auch nie auswärts bei Freunden.

Was könnte helfen?


Hey Du!
Wie ist es denn ausgegangen?
MamiVonZwei
27 Beiträge
05.05.2026 09:11
Danke für eure Beiträge!
Am Samstag hat er Husten bekommen und wir haben uns entschieden, ihn nicht mitfahren zu lassen. Dazu kommt noch seine Pollenallergie...jedenfalls sind wir am Montag zum Kinderarzt und haben ihn krankschreiben lassen bis Mittwoch.
Von den anderen Kindern waren alle anwesend, es hat sich auch niemand abholen lassen.
Erlebnissmäßig waren die 3 Tage langweilig, laut seinen Freunden. Also scheint er nicht viel verpasst zu haben.
Titania
5979 Beiträge
09.05.2026 12:48
Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von FoxMami:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Maria123:

...

Äh ja!
Die Belastung die Kinderseelen erleben oder aushalten sind nicht in Euros zu berechenen.
"Weisst Du gewünschtes Kind,Dein Leid ist mir zwar nicht egal,aber die Spritpreise sind einfach zu hoch!Aber ich liebe Dich und bin immer für Dich da...."
Echt jetzt?


Es tut mir Leid, aber das ist gerade übertrieben. Ich verstehe, wenn man die Kosten und Zeit auf sich nimmt und dann das Kind abholt, wenn es nach Hause möchte aber jeden Tag die 120 km hin und zurück (weil eben bringen- nach Hause fahren und dann wieder abholen?) sind preislich und zeitlich nicht für jeden drin, auch wenn man sein Kind sehr liebt. Dazu noch die Kosten für die Klassenfahrt.
Meine Eltern lieben mich z.B. über alles! Die haben mir versucht alles zu gönen, was ging und viel Zeit mit mir verbracht. Die würden mich aber nie im Leben für eine Klassenfahrt täglich 120km fahren, weil ich dort nicht schlafen will. Entweder man fährt mit oder nicht, fertig. Und nein ich habe keinen Schaden oder Trauma davon getragen.
Die Kinder müssen auch lernen im Leben Entscheidungen zu treffen. Das Leben ist nicht immer ein Ponyhoff, wo alles nach Wünschen geht und in der ***** geschoben wird.
Man ist in schwierigen Zeiten da (holt zur Not ab) aber man muss jetzt auch nicht das ganze dermaßen an seinen Wünschen anpassen. Hat tatsächlich nichts mit Liebe oder Fürsorge zu tun.


Ich kann es nicht mehr hören-Kinder müssen lernen,das Leben Ist kein Ponyhof etc.
Zwangsläufig lernen Kinder das,aber solange ich meinen Kindern den Ponyhof geben kann,mach ich das.
Und ja notfalls 120 km.,oder ein Zimmer in einer Pension nebenan.Alles ist möglich,wenn man es will
Aber darüber zu streiten bringt niemanden weiter.


ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.
Nickitierchen
26647 Beiträge
09.05.2026 16:14
Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von FoxMami:

Zitat von Rotkehlchen:

...


Es tut mir Leid, aber das ist gerade übertrieben. Ich verstehe, wenn man die Kosten und Zeit auf sich nimmt und dann das Kind abholt, wenn es nach Hause möchte aber jeden Tag die 120 km hin und zurück (weil eben bringen- nach Hause fahren und dann wieder abholen?) sind preislich und zeitlich nicht für jeden drin, auch wenn man sein Kind sehr liebt. Dazu noch die Kosten für die Klassenfahrt.
Meine Eltern lieben mich z.B. über alles! Die haben mir versucht alles zu gönen, was ging und viel Zeit mit mir verbracht. Die würden mich aber nie im Leben für eine Klassenfahrt täglich 120km fahren, weil ich dort nicht schlafen will. Entweder man fährt mit oder nicht, fertig. Und nein ich habe keinen Schaden oder Trauma davon getragen.
Die Kinder müssen auch lernen im Leben Entscheidungen zu treffen. Das Leben ist nicht immer ein Ponyhoff, wo alles nach Wünschen geht und in der ***** geschoben wird.
Man ist in schwierigen Zeiten da (holt zur Not ab) aber man muss jetzt auch nicht das ganze dermaßen an seinen Wünschen anpassen. Hat tatsächlich nichts mit Liebe oder Fürsorge zu tun.


Ich kann es nicht mehr hören-Kinder müssen lernen,das Leben Ist kein Ponyhof etc.
Zwangsläufig lernen Kinder das,aber solange ich meinen Kindern den Ponyhof geben kann,mach ich das.
Und ja notfalls 120 km.,oder ein Zimmer in einer Pension nebenan.Alles ist möglich,wenn man es will
Aber darüber zu streiten bringt niemanden weiter.


ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.

Aber gegebenfalls eine Klassenfahrt mit Heimweh und heulen tagelang "durchleiden zu müssen" ist ja wohl kein "hart machen fürs Leben". Sicher müssen sie auch mal über Grenzen rüber aushalten. Aber ich habe drei neurodivergente Kinder, die sich nicht ausgesucht haben, so zu sein und mit Sicherheit müsste keins (musste auch nicht, war bisher kein problem) eine Klassenfahrt mitmachen, wenn emotinal nicht geht. Wir reden nicht von nem Tagesausflug.
Ich finde, da muss man auch mal differenzieren, worum es geht.
Rotkehlchen
140 Beiträge
10.05.2026 11:02
Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von FoxMami:

Zitat von Rotkehlchen:

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Es tut mir Leid, aber das ist gerade übertrieben. Ich verstehe, wenn man die Kosten und Zeit auf sich nimmt und dann das Kind abholt, wenn es nach Hause möchte aber jeden Tag die 120 km hin und zurück (weil eben bringen- nach Hause fahren und dann wieder abholen?) sind preislich und zeitlich nicht für jeden drin, auch wenn man sein Kind sehr liebt. Dazu noch die Kosten für die Klassenfahrt.
Meine Eltern lieben mich z.B. über alles! Die haben mir versucht alles zu gönen, was ging und viel Zeit mit mir verbracht. Die würden mich aber nie im Leben für eine Klassenfahrt täglich 120km fahren, weil ich dort nicht schlafen will. Entweder man fährt mit oder nicht, fertig. Und nein ich habe keinen Schaden oder Trauma davon getragen.
Die Kinder müssen auch lernen im Leben Entscheidungen zu treffen. Das Leben ist nicht immer ein Ponyhoff, wo alles nach Wünschen geht und in der ***** geschoben wird.
Man ist in schwierigen Zeiten da (holt zur Not ab) aber man muss jetzt auch nicht das ganze dermaßen an seinen Wünschen anpassen. Hat tatsächlich nichts mit Liebe oder Fürsorge zu tun.


Ich kann es nicht mehr hören-Kinder müssen lernen,das Leben Ist kein Ponyhof etc.
Zwangsläufig lernen Kinder das,aber solange ich meinen Kindern den Ponyhof geben kann,mach ich das.
Und ja notfalls 120 km.,oder ein Zimmer in einer Pension nebenan.Alles ist möglich,wenn man es will
Aber darüber zu streiten bringt niemanden weiter.


ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.


Mich reizt das Thema enorm und bestimmt komm ich wieder sehr agressiv rüber
So denn,es ist mir nämlich schlichweg egal!
Meine Kinder sind die Menschen die emotional völlig verwöhnt sind(und das ist gut so!) und keines meiner Kinder ist unempathisch oder kompliziert auf Grund der Erziehung.
Ganz im Gegensatz!
Denn weil sie immer ernstgenommen wurdern und werden,können sie das weiter gegeben und die Empathie und Hilfbereitschaft umsetzen.

Sollte eines meiner Kinder so einen Text schreiben wie Du,dann wüsste ich dass ich,dass ich falsch gemacht habe.
In diesem Sinne...

Titania
5979 Beiträge
10.05.2026 17:25
Zitat von Nickitierchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von FoxMami:

...


Ich kann es nicht mehr hören-Kinder müssen lernen,das Leben Ist kein Ponyhof etc.
Zwangsläufig lernen Kinder das,aber solange ich meinen Kindern den Ponyhof geben kann,mach ich das.
Und ja notfalls 120 km.,oder ein Zimmer in einer Pension nebenan.Alles ist möglich,wenn man es will
Aber darüber zu streiten bringt niemanden weiter.


ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.

Aber gegebenfalls eine Klassenfahrt mit Heimweh und heulen tagelang "durchleiden zu müssen" ist ja wohl kein "hart machen fürs Leben". Sicher müssen sie auch mal über Grenzen rüber aushalten. Aber ich habe drei neurodivergente Kinder, die sich nicht ausgesucht haben, so zu sein und mit Sicherheit müsste keins (musste auch nicht, war bisher kein problem) eine Klassenfahrt mitmachen, wenn emotinal nicht geht. Wir reden nicht von nem Tagesausflug.
Ich finde, da muss man auch mal differenzieren, worum es geht.


ich finde dass es etwas übertrieben klingt mit hart machen oder durch müssen. Es geht um eine Klassenfahrt, nicht um die Hellweek bei den Navy Seals. Das Kind ist 9 Jahre alt und da kann man Dinge recht gut erklären und die meisten Kinder können dem ja auch folgen. Zudem, sollte es gar nicht gehen, kann man das Kind ja auch noch abholen. Aber gar nicht erst ausprobieren, würde bei mir nicht gehen. Aber jeder erzieht seine Kinder so, wie er es für richtig hält. Da gibt es wohl kein richtig oder falsch.
Titania
5979 Beiträge
10.05.2026 17:30
Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von FoxMami:

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Ich kann es nicht mehr hören-Kinder müssen lernen,das Leben Ist kein Ponyhof etc.
Zwangsläufig lernen Kinder das,aber solange ich meinen Kindern den Ponyhof geben kann,mach ich das.
Und ja notfalls 120 km.,oder ein Zimmer in einer Pension nebenan.Alles ist möglich,wenn man es will
Aber darüber zu streiten bringt niemanden weiter.


ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.


Mich reizt das Thema enorm und bestimmt komm ich wieder sehr agressiv rüber
So denn,es ist mir nämlich schlichweg egal!
Meine Kinder sind die Menschen die emotional völlig verwöhnt sind(und das ist gut so!) und keines meiner Kinder ist unempathisch oder kompliziert auf Grund der Erziehung.
Ganz im Gegensatz!
Denn weil sie immer ernstgenommen wurdern und werden,können sie das weiter gegeben und die Empathie und Hilfbereitschaft umsetzen.

Sollte eines meiner Kinder so einen Text schreiben wie Du,dann wüsste ich dass ich,dass ich falsch gemacht habe.
In diesem Sinne...


du kannst deine Kinder ja auch erziehen wie du möchtest. Trotzdem sollte man akzeptieren, dass andere ihre Kinder anders erziehen und eben auch schon Erfahrungswerte mit dem ein oder anderen Kind sammeln durften. Ich kann daraus ein Fazit ziehen und weiß, wie ich es für meine Kinder nicht machen würde und auch nicht gemacht habe.

Habe da vielleicht auch Glück gehabt, ich habe tolle Kinder, so wie man es sich nur wünschen kann. Daher brauche ich auch nicht aggressiv zu argumentieren, weil ich eben weiß, dass ich es so, wie ich es gemacht habe, richtig für uns war.
Rotkehlchen
140 Beiträge
11.05.2026 06:09
Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

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ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.


Mich reizt das Thema enorm und bestimmt komm ich wieder sehr agressiv rüber
So denn,es ist mir nämlich schlichweg egal!
Meine Kinder sind die Menschen die emotional völlig verwöhnt sind(und das ist gut so!) und keines meiner Kinder ist unempathisch oder kompliziert auf Grund der Erziehung.
Ganz im Gegensatz!
Denn weil sie immer ernstgenommen wurdern und werden,können sie das weiter gegeben und die Empathie und Hilfbereitschaft umsetzen.

Sollte eines meiner Kinder so einen Text schreiben wie Du,dann wüsste ich dass ich,dass ich falsch gemacht habe.
In diesem Sinne...


du kannst deine Kinder ja auch erziehen wie du möchtest. Trotzdem sollte man akzeptieren, dass andere ihre Kinder anders erziehen und eben auch schon Erfahrungswerte mit dem ein oder anderen Kind sammeln durften. Ich kann daraus ein Fazit ziehen und weiß, wie ich es für meine Kinder nicht machen würde und auch nicht gemacht habe.

Habe da vielleicht auch Glück gehabt, ich habe tolle Kinder, so wie man es sich nur wünschen kann. Daher brauche ich auch nicht aggressiv zu argumentieren, weil ich eben weiß, dass ich es so, wie ich es gemacht habe, richtig für uns war.


Es gibt Dinge,die fallen mir schwer zu begreifen.
Natrürlich pflegt jeder eine andere Art seine Kinder zu behandeln,aber es muss ja nicht jedem alles gefallen.Und das darf man doch auch zum Ausdruck bringen.Und ja-es macht mich oft wütend ,akzeptieren muss ich aber.
Ich verstehe z.B.nicht,wie man sagen kann Kinder müssen ausprobieren.Warum müssen?Sie sollten die Chance haben zu können und zu dürfen,warum MÜSSEN?
Es gibt Dinge,da kann man nicht diskutieren,Medikamente,Zahnpflege ,Schulbesuch...eine z.B.Klassenfahrt gehört auch dazu,aber muss ja nicht sein.

Oder Essen!Natürlich muss mein Kind was essen und nicht nur Chips und GummibärchenAber warum muss es z.B.Pilze oder Fleisch essen,wenn es das nicht möchte?
Wir sagen auch "komm ,magst Du nicht mal probieren".
Magst Du ,aber nicht Du musst.
Aber letzendlich werden wir uns gegeseitig kaum umstimmen können.

Einen schönen Start in die Woche!

Titania
5979 Beiträge
11.05.2026 08:30
Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

Zitat von Titania:

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Mich reizt das Thema enorm und bestimmt komm ich wieder sehr agressiv rüber
So denn,es ist mir nämlich schlichweg egal!
Meine Kinder sind die Menschen die emotional völlig verwöhnt sind(und das ist gut so!) und keines meiner Kinder ist unempathisch oder kompliziert auf Grund der Erziehung.
Ganz im Gegensatz!
Denn weil sie immer ernstgenommen wurdern und werden,können sie das weiter gegeben und die Empathie und Hilfbereitschaft umsetzen.

Sollte eines meiner Kinder so einen Text schreiben wie Du,dann wüsste ich dass ich,dass ich falsch gemacht habe.
In diesem Sinne...


du kannst deine Kinder ja auch erziehen wie du möchtest. Trotzdem sollte man akzeptieren, dass andere ihre Kinder anders erziehen und eben auch schon Erfahrungswerte mit dem ein oder anderen Kind sammeln durften. Ich kann daraus ein Fazit ziehen und weiß, wie ich es für meine Kinder nicht machen würde und auch nicht gemacht habe.

Habe da vielleicht auch Glück gehabt, ich habe tolle Kinder, so wie man es sich nur wünschen kann. Daher brauche ich auch nicht aggressiv zu argumentieren, weil ich eben weiß, dass ich es so, wie ich es gemacht habe, richtig für uns war.


Es gibt Dinge,die fallen mir schwer zu begreifen.
Natrürlich pflegt jeder eine andere Art seine Kinder zu behandeln,aber es muss ja nicht jedem alles gefallen.Und das darf man doch auch zum Ausdruck bringen.Und ja-es macht mich oft wütend ,akzeptieren muss ich aber.
Ich verstehe z.B.nicht,wie man sagen kann Kinder müssen ausprobieren.Warum müssen?Sie sollten die Chance haben zu können und zu dürfen,warum MÜSSEN?
Es gibt Dinge,da kann man nicht diskutieren,Medikamente,Zahnpflege ,Schulbesuch...eine z.B.Klassenfahrt gehört auch dazu,aber muss ja nicht sein.

Oder Essen!Natürlich muss mein Kind was essen und nicht nur Chips und GummibärchenAber warum muss es z.B.Pilze oder Fleisch essen,wenn es das nicht möchte?
Wir sagen auch "komm ,magst Du nicht mal probieren".
Magst Du ,aber nicht Du musst.
Aber letzendlich werden wir uns gegeseitig kaum umstimmen können.

Einen schönen Start in die Woche!


das liegt vielleicht daran, dass ich müssen nicht als ganz so negativ belastet ansehe. Meine Kinder müssen auch keine Pilze essen, essen sie auch nicht, weder die Großen noch die Kleine. Kinder essen generell wenige Sachen, ich denke das ist evolutionär bedingt, damit sie nichts Falsche essen, essen sie meisten eben nur wenige Dinge die sie kennen, was sich mit der Zeit verwächst. Mein Sohn z. B. war ein besonders schlechter Esser gewesen, jetzt, mit 15 Jahren isst er wesentlich mehr und probiert auch alles aus, auch wenn es ihm vielleicht doch nicht schmeckt.
Ich habe immer probieren lassen, weil man sich erst dann eine Meinung bilden kann. Wenn man nicht probiert, dann weiß man doch gar nicht, ob es schmeckt oder nicht. Und so sehe ich das eben auch bei anderen Dingen. Wie du aber schon sagst, jeder soll machen wir er es für richtig hält. Mich stört es nicht, wenn andere es anders sehen. Denn jeder möchte schließlich das Beste für sein Kind. Wünsche dir auch einen guten Start in die Woche.
Nickitierchen
26647 Beiträge
12.05.2026 09:41
Zitat von Titania:

Zitat von Nickitierchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Rotkehlchen:

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ich habe 3 Kinder, 2 davon im jugendlichen Alter. Somit kann ich behaupten, dass ich durch die letzten 16 Jahre viele Kinder und Eltern erlebt habe. Fazit ist, die kompliziertesten Kinder sind leider die, denen Mama und Papa versucht haben immer alles recht zu machen, auch sind es diejenigen die eher unempathisch sind, denn alles drehte sich schließlich nur um sie, um ihre Gefühle und Befindlichkeiten. Sie mussten nie lernen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen und zurückzustecken. Dazu gehört tatsächlich auch zu lernen sich mal durchzubeißen. Man kann sich im Leben nicht nur die Rosinen rauspicken. Vielleicht noch bei Mama und Papa möglich, im wirklichen Leben, stoßen diese Kinder dann schnell an ihre Grenzen, wenn sie bemerken, dass andere ihnen nicht immer alles durchgehen lassen. So stolpern sie recht unvorbereitet ins Leben und haben es schwerer, als Kinder, die tatsächlich auch mal durch gewisse Situationen durch mussten. Das sind alles Erfahrungen, die Kinder durchlaufen sollten.

Aber gegebenfalls eine Klassenfahrt mit Heimweh und heulen tagelang "durchleiden zu müssen" ist ja wohl kein "hart machen fürs Leben". Sicher müssen sie auch mal über Grenzen rüber aushalten. Aber ich habe drei neurodivergente Kinder, die sich nicht ausgesucht haben, so zu sein und mit Sicherheit müsste keins (musste auch nicht, war bisher kein problem) eine Klassenfahrt mitmachen, wenn emotinal nicht geht. Wir reden nicht von nem Tagesausflug.
Ich finde, da muss man auch mal differenzieren, worum es geht.


ich finde dass es etwas übertrieben klingt mit hart machen oder durch müssen. Es geht um eine Klassenfahrt, nicht um die Hellweek bei den Navy Seals. Das Kind ist 9 Jahre alt und da kann man Dinge recht gut erklären und die meisten Kinder können dem ja auch folgen. Zudem, sollte es gar nicht gehen, kann man das Kind ja auch noch abholen. Aber gar nicht erst ausprobieren, würde bei mir nicht gehen. Aber jeder erzieht seine Kinder so, wie er es für richtig hält. Da gibt es wohl kein richtig oder falsch.

Naja, ich kenn genug menschen, die als Erwachsene noch so schlimme Erinnerungen haben von Klassenfahrt, wo sie mit mussten... vllt bin ich als Pädagogin und adhslerin mit 3 adhs kiddos zwangsweise anders in der Erziehung. Weil hier jedes kind einfach zum Teil so krass Gefühle intus haben, dass ich das immer abwägen muss. Mein 16jähriger träumt immer noch von Fahrten, wo er mitmusste, weil keiner wusste, dass er Audhs hat. Die abschlussfahrt 10. Klasse war stress jetzt. Wenn auch schön, weil er durch tberapie stress benennen kann und gefühle versteht. Er soll 12. Klasse wieder los und sagt ganz klar, dass er es nicht mit macht, wenn er nicht will. Und wenn ich einen Jungen Erwachsenen das nicht absprechen kann, warum dann einen 9jährigen. Ob mein kleiner in eine Jahr nach Amrum (rege mich das 3. Mal auf, warum die erste Klassenfahrt 3
klasse auf eine Insel sein muss- abholen ziemlich aufwendig) mit geht, weiß ich noch nicht. Der ist ziemlich sensibel und eigen.

Wahrscheinlich ist das mit neurologischen Kindern (wobei mein mittlerer sowas von ohne Probleme los ist damals) schwer zu verstehen, warum eine Klassenfahrt für kind und eltern unfassbar viel mehr Stress sein kann als für die meisten.
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