Mütter- und Schwangerenforum

Mobbing in der Schule

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20.02.2016 12:53
Zitat von Darwin27:

Ich denke auch, dass sich da auch bei deinem Sohn etwas ändern muss. Oft geraten solche Leute in eine Art Opferrolle. Vlt kann er in einem Kurs an seinem Selbstbewusstsein arbeiten?
Jetzt radikal die Schule zu wechseln, würde seinem Selbstbewusstsein wohl nicht unbedingt helfen. Außerdem sitzen da dann die nächsten Mobber

Ich würde mir auch professionelle HIlfe holen, mich an eine Beratungsstelle Mobbing wenden. Die können dir wohl am ehesten helfen.
Mein Sohn ist erst 2!
Aber das mit der Beratungsstelle werde ich meiner Bekannten mal sagen, denn das Selbstbewusstsein zu puschen kann nicht Schaden. Wenn er da bleibt ist er weiterhin seinen Mobbern ausgesetzt. Aber das hab ich nicht zu entscheiden, ich versuch bloß meiner Bekannten zu helfen.
DieEine2
1869 Beiträge
20.02.2016 12:57
Zitat von NeoMutti:

Zitat von DieEine2:

@Neomutti:
So hart das klingt- aber dann hat er Pech gehabt.
Ich verspreche dir, wenn er die Schule nicht wechselt, wird sich nichts ändern!
Egal mit welchen Eltern, Lehrern und Polizisten gesprochen wird.

Entweder ist die Situation so schlimm für mich, dass ich die Schule wechsle und neu anfange. Oder sie ist es nicht. Aber dann ändert sich auch nichts.
Wurdest Du mal gemobbt? Ich schon, in so einer Situation, ist man froh, das man noch Freunde hat. Der Junge hat nur diesen einen Freund.
Grundsächlich gebe ich Dir aber recht, am besten wäre es natürlich, wenn er die Schule wechseln würde. Aber das hab ich nicht zu entscheiden.


Ja, jahrelang und sehr schlimm.
Und ich habe auch genug andere gesehen, bei denen es so war.
Schulwechsel ist so ziemlich die einzige Möglichkeit.

Wenn man die Hintergründe des Mobbings betrachtet, ist es meist nicht so, dass das Opfer irgendetwas an sich hat, was das Mobbing auslöst.
Es gerät einfach durch Zufall in diese Rolle.
An einer anderen Schule, in Verbindung mit psychologischer Hilfe, hat er einen komplett anderen Start.
Sein Kumpel ist ja nicht aus der Welt.

Dieses Rumgerede mit Eltern, Lehrern, Polizisten bringt überhaupt nichts. Im Gegenteil, oft verschlimmert sich das Mobbing noch.

Er wird aus dieser Opferrolle im derzeitigen Umfeld nicht rauskommen.
LauraMmK
1004 Beiträge
20.02.2016 13:02
Ich finde es überraschend wie einhellig die Meinung ist, dass das Opfer die Schule wechseln und an sich arbeiten soll.
Was bin ich froh, dass die Erfahrungen, die wir in dem Bereich gemacht haben, besser waren.
Tatsache ist, dass die Täter die Konsequenzen tragen sollten und nicht die Opfer.
Für den Täter gab es eine erste Verwarnung, eine zweite Verwarnung jeweils mit einer Entschuldigung beim Opfer. Nach dem dritten Vorfall ist er von der Schule geflogen.

Ich würde auf jeden Fall die Polizei einschalten. Für Mobbing Opfer gibt es doch mittlerweile einige Ansprechpartner.

Ich würde als betroffene Mutter als erstes einen Termin mit Lehrerin und Direktor gemeinsam vereinbaren und das mit Dez Polizei als nächsten Schritt erwähnen.
20.02.2016 13:02
Zitat von Krümel714:

Schule wechseln und Schweigen hilft nur denen, die mobben und Lehrern und Eltern, die die Augen zu machen.
Da der Junge sowieso am Boden ist, klammert er sich natürlich an seinen Freund . Er braucht erstmal Hilfe, um wieder Selbstbewusstsein zu kriegen.
Das sehe ich auch so. Nur wenn er da bleibt, ist er weiterhin seinen Mobbern ausgesetzt, denn die werden nicht aufhören, nur weil er sich Wert. Klar wäre es besser, wenn die Mobber von der Schule verwiesen werden, aber das wird so schnell nicht passieren.
Titania
4910 Beiträge
20.02.2016 13:04
Zitat von LauraMmK:

Ich finde es überraschend wie einhellig die Meinung ist, dass das Opfer die Schule wechseln und an sich arbeiten soll.
Was bin ich froh, dass die Erfahrungen, die wir in dem Bereich gemacht haben, besser waren.
Tatsache ist, dass die Täter die Konsequenzen tragen sollten und nicht die Opfer.
Für den Täter gab es eine erste Verwarnung, eine zweite Verwarnung jeweils mit einer Entschuldigung beim Opfer. Nach dem dritten Vorfall ist er von der Schule geflogen.

Ich würde auf jeden Fall die Polizei einschalten. Für Mobbing Opfer gibt es doch mittlerweile einige Ansprechpartner.

Ich würde als betroffene Mutter als erstes einen Termin mit Lehrerin und Direktor gemeinsam vereinbaren und das mit Dez Polizei als nächsten Schritt erwähnen.


so sehe ich es auch. Nicht das Opfer macht etwas verkehrt, sondern die Täter. Wenn das Opfer die Schule verlässt suchen sich die Täter ein neues Opfer und das gleiche Spiel beginnt von Anfang an. Lernen werden sie es erst, wenn sie die Konsequenzen aus ihrem Verhalten ziehen müssen, nicht das Opfer.
Krümel714
2489 Beiträge
20.02.2016 13:05
Zitat von NeoMutti:

Zitat von Krümel714:

Schule wechseln und Schweigen hilft nur denen, die mobben und Lehrern und Eltern, die die Augen zu machen.
Da der Junge sowieso am Boden ist, klammert er sich natürlich an seinen Freund . Er braucht erstmal Hilfe, um wieder Selbstbewusstsein zu kriegen.
Das sehe ich auch so. Nur wenn er da bleibt, ist er weiterhin seinen Mobbern ausgesetzt, denn die werden nicht aufhören, nur weil er sich Wert. Klar wäre es besser, wenn die Mobber von der Schule verwiesen werden, aber das wird so schnell nicht passieren.


Würde einen Schulwechsel nicht ausschließen. Aber davon muss der Junge erstmal überzeugt sein. Sonst fühlt er sich womöglich noch zusätzlich bestraft. Deshalb finde ich auch, dass man nicht schweigen sollte.
Marf
25160 Beiträge
20.02.2016 13:11
Wenn die Täter bekannt sind würde ich zu denen gehen und Klartext reden.

Und bei der Lehrerschaft würde ich nochmals ,nachdrücklich! auf einen Termin und Gespräch pochen.Vielleicht fruchtet es ja wenn man die Schulbehörde erwähnt.
Klar können Lehrer nicht immer und überall sein und sie sollen auch nicht permanent Konflikte lösen,die Kinder müssen das auch alleine ....aber wird ein Kind massiv gemobbt muss eingeschritten werden.
Und Leberwurst im Haar etc. gehört definitiv zu der massiven Form .
Gleichzeitig würde ich den Jungen in eine Sportart stecken die ihm Selbtsbewusstsein und Respekt gibt......den gegen die Opferrolle kann man auch was tun.
20.02.2016 14:10
Zitat von NeoMutti:

Zitat von chica157:

Also, ich bin Lehrerin..
Bei uns in der Schule gibt es da extra Ansprechpartner für und eine Mobbing- Präventionsgruppe. Frag doch nochmal bei der Schulleitung nach.
Ansonsten gibt es ja auch noch Schulpsychologen, die einen beraten können. Wenn die Täter eingrenzbar sind, würde ich tatsächlich auch mal über die Polizei nachdenken und wenn man das bei der Schulleitung erwähnt, handeln die sicher auch.
Trotzdem ist es möglich, dass ein Schul-, aber mindestens ein Klassenwechsel nötig ist. In welcher Klasse ist er?
5 Klasse ist er jetzt. Beim Schulpsychologen haben Sie Montag einen Termin. Klassenwechsel würde nichts bringen, die sind wohl nicht in seiner Klasse.


Okay, das ist doch ein guter Ansatz. ICH würde, und da könnte die Lehrerin sich auf den Kopf stellen, ich würde trotzdem!, an die Elternvertreter der Klasse herantreten und um HIlfe bitten. Wir hatten das ja auch, auch in KLasse 5, die Stänkerer nicht aus seiner Klasse, ABER die Elternvertreter fragten: Wie können wir helfen? Was können wir tun? Nun, wir haben die Kinder der Klasse sensibilisiert. Die haben dann auf ihre Mitschüler, die das betraf (war nicht nur unser Sohn) verstärkt geachtet. Haben ihn immer irgendwie in der Nähe gehabt. Kamen die Mobber an (waren meist zu dritt oder fünft) stand die Klasse geschlossen neben meinem Sohn. Mehr war gar nicht nötig. Der Übermacht fühlten sich die MObber nicht gewachsen und sie wurden plötzlich ganz kleinlaut.
Wichtig ist, dass du die Elternschaft hinter dich bekommst, die aus der Klasse des betreffenden Kindes. Lehrer sind... naja, Lehrer eben. Erwarte da nicht zu viel. Wäre trotzdem ganz gut, wenn die Klassenlehrerin dahinterstehen würde. Und dazu würde ich sie zwingen. Und da kann ich wirklich anmassend werden. Wenn ich mein Kind in die Obhut der Schule gebe - geben muss, weil eben Schulpflicht - dann erwarte ich verdammt nochmal auch, dass sich Lehrer nicht nur mit dem befassen, was sie unterrichten, sondern auch um das seelische/ körperliche Wohl des Kindes.
Wir haben an der weiterführenden Schule einfach Glück gehabt und eine großartige Klassenlehrerin und eine mind. genauso tolle stellvertr. Direktorin erwischt, die sich beide sehr bemühen - um jeden einzelnen Schüler. Ich kenne es aus anderen Schulen aber auch ganz anders. Da ging die Lehrerin mit ihrem Tee an meinem Kind vorbei und machte sich nicht einmal die Mühe wenigstens hinzugehen... nein, sie rief vom Weitem einmal: Hey... das musste reichen, schliesslich hatte sie Pause und verschwand im Lehrerzimmer. Mein Sohn lag auf der Erde, die Klasse rimgsrum und jeder durfte mal... also Lehrer und ich... sehr gespaltenes Verhältnis. Zum Glück gibt es auch die anderen Lehrer, die den Beruf nicht nur des Geldes, der kurzen Arbeitszeiten und der vielen Ferien gewählt haben.
Also mein Rat aus leider eigener leidvoller Erfahrung als Mutter: Lehrer und Eltern mobilisieren, ob sie wollen oder nicht, dann die Kinder der Klasse sensibilisieren. Klappt das nicht, wird nur ein Schulwechsel bleiben. (war bei uns leider der Fall in der oben genannten Schule)
Dazu dem Kind unbedingt eine Therapie ermöglichen. Klar ist er momentan das Opfer, aber das kann sich ändern. Und es macht Kinder auch stark, wenn man sie das durchstehen. Das schaffen sie aber nicht allein.
Und vielleicht mag der einzige Freund ja mitwechseln. Muss man eben sehen.

Ich wünsche dem Kind und der Familie ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ein Brief an das Landesschulamt, wenn sich die Schule gar nicht zuckt und meint, sie sei nicht zuständig, wirkt im Ürbigen auch Wunder. Eine Kopie des Briefes habe ich der Schule dann auch eingereicht. Oh, da wurden sie doch gleich aufmerksamer und waren plötzlich doch zuständig. ZU spät und nicht genug!

LG Zaubi

P.S. Wenn ihr da mehr Hilfe und Tipps braucht, bzgl. spezieller Situationen, dann schreibt mir gern eine PN. Man schafft das und aus den Kindern, die das durchleben mussten, werden bei entsprechender Hilfe, ganz wundervolle, sehr empathische Menschen, mit einem sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Heute hat unser Sohn eine gute Position in seiner Schule und das klassenübergreifend. Es käme niemand mehr auf die Idee, sich ihn auszusuchen und sie entwickelten ein gutes System, bekommen sie sowas eben mit, wie sie dem betroffenem Kind auch helfen können.
20.02.2016 14:16
Ich Danke euch! Hab gerade noch mal mit Ihr gesprochen. Sie will Montag beim Direktor noch mal Vorstellig werden. Und will Ihm im Notfall, mit der Schulbehörde drohen, wenn er nichts unternehmen will. Und dann will Sie Ihren Sohn zu einem Coaching bringen, damit sein Selbstbewußtsein gestärkt wird. Ein Schulwechsel behält Sie sich aber im Hinterkopf, falls Sie gar nichts erreichen.
20.02.2016 14:17
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von NeoMutti:

Zitat von chica157:

Also, ich bin Lehrerin..
Bei uns in der Schule gibt es da extra Ansprechpartner für und eine Mobbing- Präventionsgruppe. Frag doch nochmal bei der Schulleitung nach.
Ansonsten gibt es ja auch noch Schulpsychologen, die einen beraten können. Wenn die Täter eingrenzbar sind, würde ich tatsächlich auch mal über die Polizei nachdenken und wenn man das bei der Schulleitung erwähnt, handeln die sicher auch.
Trotzdem ist es möglich, dass ein Schul-, aber mindestens ein Klassenwechsel nötig ist. In welcher Klasse ist er?
5 Klasse ist er jetzt. Beim Schulpsychologen haben Sie Montag einen Termin. Klassenwechsel würde nichts bringen, die sind wohl nicht in seiner Klasse.


Okay, das ist doch ein guter Ansatz. ICH würde, und da könnte die Lehrerin sich auf den Kopf stellen, ich würde trotzdem!, an die Elternvertreter der Klasse herantreten und um HIlfe bitten. Wir hatten das ja auch, auch in KLasse 5, die Stänkerer nicht aus seiner Klasse, ABER die Elternvertreter fragten: Wie können wir helfen? Was können wir tun? Nun, wir haben die Kinder der Klasse sensibilisiert. Die haben dann auf ihre Mitschüler, die das betraf (war nicht nur unser Sohn) verstärkt geachtet. Haben ihn immer irgendwie in der Nähe gehabt. Kamen die Mobber an (waren meist zu dritt oder fünft) stand die Klasse geschlossen neben meinem Sohn. Mehr war gar nicht nötig. Der Übermacht fühlten sich die MObber nicht gewachsen und sie wurden plötzlich ganz kleinlaut.
Wichtig ist, dass du die Elternschaft hinter dich bekommst, die aus der Klasse des betreffenden Kindes. Lehrer sind... naja, Lehrer eben. Erwarte da nicht zu viel. Wäre trotzdem ganz gut, wenn die Klassenlehrerin dahinterstehen würde. Und dazu würde ich sie zwingen. Und da kann ich wirklich anmassend werden. Wenn ich mein Kind in die Obhut der Schule gebe - geben muss, weil eben Schulpflicht - dann erwarte ich verdammt nochmal auch, dass sich Lehrer nicht nur mit dem befassen, was sie unterrichten, sondern auch um das seelische/ körperliche Wohl des Kindes.
Wir haben an der weiterführenden Schule einfach Glück gehabt und eine großartige Klassenlehrerin und eine mind. genauso tolle stellvertr. Direktorin erwischt, die sich beide sehr bemühen - um jeden einzelnen Schüler. Ich kenne es aus anderen Schulen aber auch ganz anders. Da ging die Lehrerin mit ihrem Tee an meinem Kind vorbei und machte sich nicht einmal die Mühe wenigstens hinzugehen... nein, sie rief vom Weitem einmal: Hey... das musste reichen, schliesslich hatte sie Pause und verschwand im Lehrerzimmer. Mein Sohn lag auf der Erde, die Klasse rimgsrum und jeder durfte mal... also Lehrer und ich... sehr gespaltenes Verhältnis. Zum Glück gibt es auch die anderen Lehrer, die den Beruf nicht nur des Geldes, der kurzen Arbeitszeiten und der vielen Ferien gewählt haben.
Also mein Rat aus leider eigener leidvoller Erfahrung als Mutter: Lehrer und Eltern mobilisieren, ob sie wollen oder nicht, dann die Kinder der Klasse sensibilisieren. Klappt das nicht, wird nur ein Schulwechsel bleiben. (war bei uns leider der Fall in der oben genannten Schule)
Dazu dem Kind unbedingt eine Therapie ermöglichen. Klar ist er momentan das Opfer, aber das kann sich ändern. Und es macht Kinder auch stark, wenn man sie das durchstehen. Das schaffen sie aber nicht allein.
Und vielleicht mag der einzige Freund ja mitwechseln. Muss man eben sehen.

Ich wünsche dem Kind und der Familie ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ein Brief an das Landesschulamt, wenn sich die Schule gar nicht zuckt und meint, sie sei nicht zuständig, wirkt im Ürbigen auch Wunder. Eine Kopie des Briefes habe ich der Schule dann auch eingereicht. Oh, da wurden sie doch gleich aufmerksamer und waren plötzlich doch zuständig. ZU spät und nicht genug!

LG Zaubi

P.S. Wenn ihr da mehr Hilfe und Tipps braucht, bzgl. spezieller Situationen, dann schreibt mir gern eine PN. Man schafft das und aus den Kindern, die das durchleben mussten, werden bei entsprechender Hilfe, ganz wundervolle, sehr empathische Menschen, mit einem sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Heute hat unser Sohn eine gute Position in seiner Schule und das klassenübergreifend. Es käme niemand mehr auf die Idee, sich ihn auszusuchen und sie entwickelten ein gutes System, bekommen sie sowas eben mit, wie sie dem betroffenem Kind auch helfen können.


Ist jetzt manchmal so geschrieben, als ginge es um dein Kind... ich weiß, dass das nciht so ist. Mag sich die Mutti des betroffenen Kindes nicht auch hier anmelden? Dann könnte man sich besser austauschen.
20.02.2016 14:25
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von NeoMutti:

Zitat von chica157:

Also, ich bin Lehrerin..
Bei uns in der Schule gibt es da extra Ansprechpartner für und eine Mobbing- Präventionsgruppe. Frag doch nochmal bei der Schulleitung nach.
Ansonsten gibt es ja auch noch Schulpsychologen, die einen beraten können. Wenn die Täter eingrenzbar sind, würde ich tatsächlich auch mal über die Polizei nachdenken und wenn man das bei der Schulleitung erwähnt, handeln die sicher auch.
Trotzdem ist es möglich, dass ein Schul-, aber mindestens ein Klassenwechsel nötig ist. In welcher Klasse ist er?
5 Klasse ist er jetzt. Beim Schulpsychologen haben Sie Montag einen Termin. Klassenwechsel würde nichts bringen, die sind wohl nicht in seiner Klasse.


Okay, das ist doch ein guter Ansatz. ICH würde, und da könnte die Lehrerin sich auf den Kopf stellen, ich würde trotzdem!, an die Elternvertreter der Klasse herantreten und um HIlfe bitten. Wir hatten das ja auch, auch in KLasse 5, die Stänkerer nicht aus seiner Klasse, ABER die Elternvertreter fragten: Wie können wir helfen? Was können wir tun? Nun, wir haben die Kinder der Klasse sensibilisiert. Die haben dann auf ihre Mitschüler, die das betraf (war nicht nur unser Sohn) verstärkt geachtet. Haben ihn immer irgendwie in der Nähe gehabt. Kamen die Mobber an (waren meist zu dritt oder fünft) stand die Klasse geschlossen neben meinem Sohn. Mehr war gar nicht nötig. Der Übermacht fühlten sich die MObber nicht gewachsen und sie wurden plötzlich ganz kleinlaut.
Wichtig ist, dass du die Elternschaft hinter dich bekommst, die aus der Klasse des betreffenden Kindes. Lehrer sind... naja, Lehrer eben. Erwarte da nicht zu viel. Wäre trotzdem ganz gut, wenn die Klassenlehrerin dahinterstehen würde. Und dazu würde ich sie zwingen. Und da kann ich wirklich anmassend werden. Wenn ich mein Kind in die Obhut der Schule gebe - geben muss, weil eben Schulpflicht - dann erwarte ich verdammt nochmal auch, dass sich Lehrer nicht nur mit dem befassen, was sie unterrichten, sondern auch um das seelische/ körperliche Wohl des Kindes.
Wir haben an der weiterführenden Schule einfach Glück gehabt und eine großartige Klassenlehrerin und eine mind. genauso tolle stellvertr. Direktorin erwischt, die sich beide sehr bemühen - um jeden einzelnen Schüler. Ich kenne es aus anderen Schulen aber auch ganz anders. Da ging die Lehrerin mit ihrem Tee an meinem Kind vorbei und machte sich nicht einmal die Mühe wenigstens hinzugehen... nein, sie rief vom Weitem einmal: Hey... das musste reichen, schliesslich hatte sie Pause und verschwand im Lehrerzimmer. Mein Sohn lag auf der Erde, die Klasse rimgsrum und jeder durfte mal... also Lehrer und ich... sehr gespaltenes Verhältnis. Zum Glück gibt es auch die anderen Lehrer, die den Beruf nicht nur des Geldes, der kurzen Arbeitszeiten und der vielen Ferien gewählt haben.
Also mein Rat aus leider eigener leidvoller Erfahrung als Mutter: Lehrer und Eltern mobilisieren, ob sie wollen oder nicht, dann die Kinder der Klasse sensibilisieren. Klappt das nicht, wird nur ein Schulwechsel bleiben. (war bei uns leider der Fall in der oben genannten Schule)
Dazu dem Kind unbedingt eine Therapie ermöglichen. Klar ist er momentan das Opfer, aber das kann sich ändern. Und es macht Kinder auch stark, wenn man sie das durchstehen. Das schaffen sie aber nicht allein.
Und vielleicht mag der einzige Freund ja mitwechseln. Muss man eben sehen.

Ich wünsche dem Kind und der Familie ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ein Brief an das Landesschulamt, wenn sich die Schule gar nicht zuckt und meint, sie sei nicht zuständig, wirkt im Ürbigen auch Wunder. Eine Kopie des Briefes habe ich der Schule dann auch eingereicht. Oh, da wurden sie doch gleich aufmerksamer und waren plötzlich doch zuständig. ZU spät und nicht genug!

LG Zaubi

P.S. Wenn ihr da mehr Hilfe und Tipps braucht, bzgl. spezieller Situationen, dann schreibt mir gern eine PN. Man schafft das und aus den Kindern, die das durchleben mussten, werden bei entsprechender Hilfe, ganz wundervolle, sehr empathische Menschen, mit einem sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Heute hat unser Sohn eine gute Position in seiner Schule und das klassenübergreifend. Es käme niemand mehr auf die Idee, sich ihn auszusuchen und sie entwickelten ein gutes System, bekommen sie sowas eben mit, wie sie dem betroffenem Kind auch helfen können.
Danke! Ich werde Ihr nachher mal Deinen Beitrag zeigen. Ich glaube das Ihr das weiter hilft.
20.02.2016 14:30
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von NeoMutti:

Zitat von chica157:

Also, ich bin Lehrerin..
Bei uns in der Schule gibt es da extra Ansprechpartner für und eine Mobbing- Präventionsgruppe. Frag doch nochmal bei der Schulleitung nach.
Ansonsten gibt es ja auch noch Schulpsychologen, die einen beraten können. Wenn die Täter eingrenzbar sind, würde ich tatsächlich auch mal über die Polizei nachdenken und wenn man das bei der Schulleitung erwähnt, handeln die sicher auch.
Trotzdem ist es möglich, dass ein Schul-, aber mindestens ein Klassenwechsel nötig ist. In welcher Klasse ist er?
5 Klasse ist er jetzt. Beim Schulpsychologen haben Sie Montag einen Termin. Klassenwechsel würde nichts bringen, die sind wohl nicht in seiner Klasse.


Okay, das ist doch ein guter Ansatz. ICH würde, und da könnte die Lehrerin sich auf den Kopf stellen, ich würde trotzdem!, an die Elternvertreter der Klasse herantreten und um HIlfe bitten. Wir hatten das ja auch, auch in KLasse 5, die Stänkerer nicht aus seiner Klasse, ABER die Elternvertreter fragten: Wie können wir helfen? Was können wir tun? Nun, wir haben die Kinder der Klasse sensibilisiert. Die haben dann auf ihre Mitschüler, die das betraf (war nicht nur unser Sohn) verstärkt geachtet. Haben ihn immer irgendwie in der Nähe gehabt. Kamen die Mobber an (waren meist zu dritt oder fünft) stand die Klasse geschlossen neben meinem Sohn. Mehr war gar nicht nötig. Der Übermacht fühlten sich die MObber nicht gewachsen und sie wurden plötzlich ganz kleinlaut.
Wichtig ist, dass du die Elternschaft hinter dich bekommst, die aus der Klasse des betreffenden Kindes. Lehrer sind... naja, Lehrer eben. Erwarte da nicht zu viel. Wäre trotzdem ganz gut, wenn die Klassenlehrerin dahinterstehen würde. Und dazu würde ich sie zwingen. Und da kann ich wirklich anmassend werden. Wenn ich mein Kind in die Obhut der Schule gebe - geben muss, weil eben Schulpflicht - dann erwarte ich verdammt nochmal auch, dass sich Lehrer nicht nur mit dem befassen, was sie unterrichten, sondern auch um das seelische/ körperliche Wohl des Kindes.
Wir haben an der weiterführenden Schule einfach Glück gehabt und eine großartige Klassenlehrerin und eine mind. genauso tolle stellvertr. Direktorin erwischt, die sich beide sehr bemühen - um jeden einzelnen Schüler. Ich kenne es aus anderen Schulen aber auch ganz anders. Da ging die Lehrerin mit ihrem Tee an meinem Kind vorbei und machte sich nicht einmal die Mühe wenigstens hinzugehen... nein, sie rief vom Weitem einmal: Hey... das musste reichen, schliesslich hatte sie Pause und verschwand im Lehrerzimmer. Mein Sohn lag auf der Erde, die Klasse rimgsrum und jeder durfte mal... also Lehrer und ich... sehr gespaltenes Verhältnis. Zum Glück gibt es auch die anderen Lehrer, die den Beruf nicht nur des Geldes, der kurzen Arbeitszeiten und der vielen Ferien gewählt haben.
Also mein Rat aus leider eigener leidvoller Erfahrung als Mutter: Lehrer und Eltern mobilisieren, ob sie wollen oder nicht, dann die Kinder der Klasse sensibilisieren. Klappt das nicht, wird nur ein Schulwechsel bleiben. (war bei uns leider der Fall in der oben genannten Schule)
Dazu dem Kind unbedingt eine Therapie ermöglichen. Klar ist er momentan das Opfer, aber das kann sich ändern. Und es macht Kinder auch stark, wenn man sie das durchstehen. Das schaffen sie aber nicht allein.
Und vielleicht mag der einzige Freund ja mitwechseln. Muss man eben sehen.

Ich wünsche dem Kind und der Familie ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ein Brief an das Landesschulamt, wenn sich die Schule gar nicht zuckt und meint, sie sei nicht zuständig, wirkt im Ürbigen auch Wunder. Eine Kopie des Briefes habe ich der Schule dann auch eingereicht. Oh, da wurden sie doch gleich aufmerksamer und waren plötzlich doch zuständig. ZU spät und nicht genug!

LG Zaubi

P.S. Wenn ihr da mehr Hilfe und Tipps braucht, bzgl. spezieller Situationen, dann schreibt mir gern eine PN. Man schafft das und aus den Kindern, die das durchleben mussten, werden bei entsprechender Hilfe, ganz wundervolle, sehr empathische Menschen, mit einem sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Heute hat unser Sohn eine gute Position in seiner Schule und das klassenübergreifend. Es käme niemand mehr auf die Idee, sich ihn auszusuchen und sie entwickelten ein gutes System, bekommen sie sowas eben mit, wie sie dem betroffenem Kind auch helfen können.


Ist jetzt manchmal so geschrieben, als ginge es um dein Kind... ich weiß, dass das nciht so ist. Mag sich die Mutti des betroffenen Kindes nicht auch hier anmelden? Dann könnte man sich besser austauschen.
Sie ist noch nicht mal bei FB.
DieEine2
1869 Beiträge
20.02.2016 15:30
Egal, was ihr jetzt am Ende macht.
Ich würde auf jeden Fall Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen.

Hat meine Mutter damals bei meiner Klassenlehrerin auch gemacht.
Die hat das Mobbing nämlich angefeuert und meiner Mutter erklärt, dass ich das Klassenbild störe, weil ich zu groß bin!

Hirn wirft der liebe Gott dafür zwar nicht für sie vom Himmel, aber vielleicht ist es mal ein Anstoß für die Lehrerin, die vorhandenen 3 Gehirnzellen zu benutzen .
Muckel007
2732 Beiträge
20.02.2016 16:29
Ich würde mich ans Schulamt wenden wenn weder Lehrer
noch Dirktor was machen
steph28
4143 Beiträge
20.02.2016 17:10
Bei uns an der Schule gibt es eine Sozialarbeiterin, die für soetwas zuständig ist. Die führt zb Gespräche mit den Schülern oder trainiert die Klasse, damit ein Zusammenhalt gegen die mobbenden Schüler stattfinden kann. Vielleicht mal gucken, ob es bei ihm an der Schule soetwas gibt?
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