Mütter- und Schwangerenforum

Ich möchte wieder stillen

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Ebby96
83 Beiträge
14.04.2018 21:39
Hallo ihr Lieben,

ich möchte sooo gerne wieder stillen
Mein Sohn bekommt zwar seit dem 5.Lebenstag Fläschchen, verträgt er auch gut, aber ich würde ihn doch eigentlich viel lieber stillen wollen!
Er ist jetzt ca 17 Wochen alt.

Grund fürs Aufhören waren damals die unglaublichen Schmerzen, die mir das Stillen unmöglich gemacht haben, ich habe während des Stillens geweint und hatte richtig Panik vorm nächsten Mal. Laut vielen Artikeln lag es daran, dass der Kleine nicht richtig angelegt war (komisch, denn die Hebamme hat mit drauf geschaut)

Nun ist es aber so, dass ich noch immer Milch habe. Nicht so viel, dass meine Brust spannen würde oder so, aber wenn ich leicht drücke, kommt halt was. Besonders auf der linken Seite.
Diesbezüglich habe ich gelesen, dass einseitiges Stillen sogar auch möglich ist!

Habe mich auch bei einer Stillberaterin hier in der Nähe erkundigt, aber die sind ja leider so unfassbar teuer!

Dennoch, was meint ihr?
Und besonders, gibt es unter euch Mamis, die auch nach einiger Zeit wieder angefangen haben, zu stillen? Wie war das bei euch?

Ich würde die Stillberaterin eigentlich gerne in Anspruch nehmen, aber das müsste noch ca drei Wochen warten, da ich in zwei Wochen die Weisheitszähne gezogen bekomme, und Ibu nehmen muss

Erzählt doch mal von euren Erfahrungen, das wäre toll!
Ich würde mich so freuen, den kleinen Knatschfrosch wieder stillen zu können!
juuLes
913 Beiträge
14.04.2018 21:44
Ich kenn mich nicht besonders aus, aber sind die Stillbersterinnen von LLL nicht ehrenamtlich und somit kostenfrei?

Hier im Forum gibt es auch einen Stillthread. Da kann dir sicher jemand helfen.

Ich drück dir die Daumen, dass es klappt
Ebby96
83 Beiträge
14.04.2018 21:46
Zitat von juuLes:

Ich kenn mich nicht besonders aus, aber sind die Stillbersterinnen von LLL nicht ehrenamtlich und somit kostenfrei?

Hier im Forum gibt es auch einen Stillthread. Da kann dir sicher jemand helfen.

Ich drück dir die Daumen, dass es klappt


Das weiß ich nicht, ich war zwar auf der Internetseite der LLL, aber darüber habe ich nichts gelesen Oder ich war blind
Aber die nächste LLL Stillberaterin in meiner Nähe wäre aber auch leider sehr weit weg
Viala
9639 Beiträge
14.04.2018 22:00
Es gibt auch ehrenamtliche stillberaterinnen von der afs... Die sollten auch nichts kosten
Ansonsten hier bei den Stillmamas schreiben auch Beraterinnen von der afs mit

Ibu darf man in der Stillzeit übrigens nehmen
Ebby96
83 Beiträge
14.04.2018 22:02
Zitat von Viala:

Es gibt auch ehrenamtliche stillberaterinnen von der afs... Die sollten auch nichts kosten
Ansonsten hier bei den Stillmamas schreiben auch Beraterinnen von der afs mit

Ibu darf man in der Stillzeit übrigens nehmen


wo ist denn hier ein Still-Thread? ich finde den nicht
Bauernschnitte
3546 Beiträge
14.04.2018 22:13
Ich hätte auch liebend gerne wieder gestillt, stellte meine Frage auch in den Still-Thread, aber ich wurde entsprechend darauf hingewiesen, sich vor Ort eine Stillberaterin zu suchen - mir sind die ehrlich gesagt auch zu teuer!

60 Euro plus KM-Geld und die würde ja eben nicht nur ein, zwei Mal kommen....

Na ja
Senami3
1141 Beiträge
14.04.2018 22:36
Fang einfach an

Ich hatte ein Frühchen welches ich 4 Wochen nicht stillen konnte (war sondiert/zu schwach anfangs). Ich hatte trotzdem Milch und habe zuerst diese gegeben. Als Zwerg dann kräftiger war, habe ich immer vor der Flasche gestillt. Anfangs habe ich nur darauf geachtet etwas vor der vermuteten Zeit bzw. Bereits bei den allerersten Hungeranzeichen zu stillen, so dass die Ruhe da war zum Stillen. Hatte Zwerg zu sehr Hunger brüllte sie die Brust an - logisch: Flasche war ja einfacher. Das hat sich dann aber schnell eingespielt. Mit Saugverwirrung hatten wir trotz anfänglichem Wechsel von Flasche /Brust nicht zu tun.
14.04.2018 23:38
Ehrenamtliche Stillberaterinnen arbeiten kostenlos. Schau bei afs stillen oder la leche Liga. Oft gibt es auch Stilltreffs, die von Stillberaterinnen geleitet werden.

Das IBU ist kein Problem. Bis zu 1600mg kannst du ohne Probleme trotz stillen nehmen. Bis zu dieser Menge kann keine relevante Menge des Wirkstoffes im Blut von gestillten Babys festgestellt werden.

Leg doch direkt wieder an. Je früher du die Produktion wieder anregst umso besser. Und dann guckst du nach einer Stillberaterin, die dich beraten kann. Muss ja nicht zwingend vor Ort sein, vielleicht reicht ja schon Telefon oder e-Mail.
Leamara
2556 Beiträge
14.04.2018 23:53
Ich hab meine erste Tochter auch erst nach 4 Wochen gestillt bis die Brust verheilt war.
Ich hatte damals abgepumpt bis es geklappt hat.
Der umstieg wird sehr anstrengend da momentan nicht genug milch da sein wird Vielleicht bekommst du noch eine elektrische Pumpe verschrieben um das zu unterstützen. Einseitig stillen ist kein problem soviel ich weiß hatte eine bekannt von mir auch gemacht.
Leg ihn beim ersten Hunger Anzeichen an und probiert ob er noch was mit der Brust anfangen kann.
Im Internet gibt es Videos die das anlegen richtig super zeigen. Hat mir auch mehr geholfen als meine damalige Hebamme.
TiniBini
7488 Beiträge
15.04.2018 00:25
Frag doch nochmal deine Hebamme oder eine andere ob sie dir helfen kann, die Stillberatungen sind ja teilweise als Hilfe in der Stillzeit kassenleistung, ist hier zumindest so.
Oder sie kann dir eine Stillberaterin empfehlen.
Die anderen haben ja schon viele Tipps gegeben.
Versuchs einfach! Viel Glück!
vivi20
21477 Beiträge
15.04.2018 07:53
Ich hab auch noch nie gehört das die Still Beratung was kostet Ansonsten kann man seine Hebamme mal fragen ...wenn man stillt steht einem die bis zum Ende der stillzeit diese zu !

Das es weh tat lag nicht zwingend am falschen anlegen ... denn stillen tut am Anfang eigentlich immer weh tut mir leid aber das ist so weshalb ich immer erstmal schmunzeln muss wenn eine Mutter erzählt sie hat aufgehört weil es so weh tat das mein ich gar nicht böse , ich erklär dann immer das einmal am Anfang durch das stillen die Rückbildung der Gebärmutter angeregt wird und man so einen wehen Schmerz empfindet ... und dann muss sich die Brust ja erst dran gewöhnen vorallem wenn die Milch gerade einschießt und die Brust so prall ist tut das extrem weh aber das geht vorbei
ich hoffe du findest Hilfe und Unterstützung...ich würde dir raten auch wenn du wieder angefangen hast dir einen still Gruppe zu suchen die dich unterstützt alles gute
15.04.2018 08:30
Zitat von vivi20:

Ich hab auch noch nie gehört das die Still Beratung was kostet Ansonsten kann man seine Hebamme mal fragen ...wenn man stillt steht einem die bis zum Ende der stillzeit diese zu !

Das es weh tat lag nicht zwingend am falschen anlegen ... denn stillen tut am Anfang eigentlich immer weh tut mir leid aber das ist so weshalb ich immer erstmal schmunzeln muss wenn eine Mutter erzählt sie hat aufgehört weil es so weh tat das mein ich gar nicht böse , ich erklär dann immer das einmal am Anfang durch das stillen die Rückbildung der Gebärmutter angeregt wird und man so einen wehen Schmerz empfindet ... und dann muss sich die Brust ja erst dran gewöhnen vorallem wenn die Milch gerade einschießt und die Brust so prall ist tut das extrem weh aber das geht vorbei
ich hoffe du findest Hilfe und Unterstützung...ich würde dir raten auch wenn du wieder angefangen hast dir einen still Gruppe zu suchen die dich unterstützt alles gute

Etwas außerhalb des Themas:
Es gibt Schmerz und Schmerz. Jeder hat ein persönliches Level, was er oder sie aushalten kann. Ich hatte ganz, ganz schlimme Schmerzen in der Brust. Die Nachwehen waren nach nicht witzig, aber zu ertragen, aber diese Brustschmerzen waren unerträglich. Lieber wäre ich 3 km am Tag nach dem KS gelaufen, als das Stillen auszuhalten. Ich habe es einmal zwei und einmal drei Wochen versucht und.ich war dankbar, als mein Körper jeweils nach Brustentzündungen die Produktion völlig einstellte und ich ohne schlechtes Gewissen auf pre umstellen konnte. Ich habe diverse Schmerzen in meinem Leben ertragen müssen: 2 KS, Migräne, eine große HNO OP, chronischer Hüftschaden, ich habe mit Senenscheidenentzündungen 4 stündige Klausuren geschrieben und bin mit einem gebrochenem Fuß einen Kilometer gelaufen. Aber das Stillen war das schlimmste. Das war nicht aushaltbar. Und daher komme ich mit dieser Art, dass man sich da “nur“ durchbeißen muss nicht klar. Manchmal geht das wirklich nicht. Ich finde es nicht ok Frauen zu vermitteln, sie hätten es nur nicht genug versucht und zu suggerieren, dass sie ihr Kind wohl nicht genug lieben.
NiAn
14851 Beiträge
15.04.2018 08:36
Von wo bist du denn? Wir von der AFS arbeiten kostenlos und ehrenamtlich, lediglich Fahrtkosten für Hausbesuche könnten berechnet werden, das selbe gilt für die LLL. Dann gibt es noch die DAIS, diese Kosten was, was und wie abgerechnet wird entscheiden diese aber glaube ich selbst. IBCLCs sind dann die, die das beruflich machen, auch in Medikamentenfragen beraten können und die dann auch was kosten, teils sind diese in Krankenhäusern zu finden und arbeiten in Stillambulanzen (musst du mal googeln ob es eine bei euch gibt) oder du kannst sie selbst in Anspruch nehmen, einige Krankenkassen übernehmen mittlerweile teilweise die Kosten für so eine Beratung, am besten vorher deine Anrufen.

Ich bin selbst Stillberaterin der AFS und kann dir sagen das es möglich ist (zumindest teilweise wieder zu stillen) aber ne ganze Stange harte Arbeit bei der du definitiv eine Stillberaterin an deiner Seite haben solltest die auch mit Relaktation schon Erfahrung hat.
LIttleOne13
25612 Beiträge
15.04.2018 08:40
Zitat von Pinguinchen:

Zitat von vivi20:

Ich hab auch noch nie gehört das die Still Beratung was kostet Ansonsten kann man seine Hebamme mal fragen ...wenn man stillt steht einem die bis zum Ende der stillzeit diese zu !

Das es weh tat lag nicht zwingend am falschen anlegen ... denn stillen tut am Anfang eigentlich immer weh tut mir leid aber das ist so weshalb ich immer erstmal schmunzeln muss wenn eine Mutter erzählt sie hat aufgehört weil es so weh tat das mein ich gar nicht böse , ich erklär dann immer das einmal am Anfang durch das stillen die Rückbildung der Gebärmutter angeregt wird und man so einen wehen Schmerz empfindet ... und dann muss sich die Brust ja erst dran gewöhnen vorallem wenn die Milch gerade einschießt und die Brust so prall ist tut das extrem weh aber das geht vorbei
ich hoffe du findest Hilfe und Unterstützung...ich würde dir raten auch wenn du wieder angefangen hast dir einen still Gruppe zu suchen die dich unterstützt alles gute

Etwas außerhalb des Themas:
Es gibt Schmerz und Schmerz. Jeder hat ein persönliches Level, was er oder sie aushalten kann. Ich hatte ganz, ganz schlimme Schmerzen in der Brust. Die Nachwehen waren nach nicht witzig, aber zu ertragen, aber diese Brustschmerzen waren unerträglich. Lieber wäre ich 3 km am Tag nach dem KS gelaufen, als das Stillen auszuhalten. Ich habe es einmal zwei und einmal drei Wochen versucht und.ich war dankbar, als mein Körper jeweils nach Brustentzündungen die Produktion völlig einstellte und ich ohne schlechtes Gewissen auf pre umstellen konnte. Ich habe diverse Schmerzen in meinem Leben ertragen müssen: 2 KS, Migräne, eine große HNO OP, chronischer Hüftschaden, ich habe mit Senenscheidenentzündungen 4 stündige Klausuren geschrieben und bin mit einem gebrochenem Fuß einen Kilometer gelaufen. Aber das Stillen war das schlimmste. Das war nicht aushaltbar. Und daher komme ich mit dieser Art, dass man sich da “nur“ durchbeißen muss nicht klar. Manchmal geht das wirklich nicht. Ich finde es nicht ok Frauen zu vermitteln, sie hätten es nur nicht genug versucht und zu suggerieren, dass sie ihr Kind wohl nicht genug lieben.


Da stimme ich dir völlig zu. Bin übrigens Stillberaterin.

@TS, ich biete Onlineberatung an. Wenn du magst, oder ich dir bei der Suche nach einer lokalen Beraterin helfen kann, kannst du dich gerne bei mir melden. Gilt auch für andere, die hier schreiben, sie finden keine. Ich habe ein großes Netzwerk und kenne einige Beraterinnen, die nicht überall gelistet sind.
AFS und LLL beraten kostenlos, wir arbeiten ehrenamtlich. Allerdings sollte Ehrenamt kein Draufzahlamt sein, daher nehme auch ich Fahrtkostenpauschale und freue mich über Spenden, die ich in meine Fortbildungen investieren kann. IBCLC haben meist einen medizinischen Grundberuf, die Ausbildung kostet sie Geld und deutlich mehr Zeit als das, was man fürs Ehrenamt lernt. Diese Menschen leben in Teilen davon, allerdings kann man ihre Leitungen, insbesondere, wenn man keine Nachsorgehebamme hat, über die KK abrechnen.

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