Mein Sternenkind Martha
13.06.2013 13:15
Tut mir so leid
Ich wünsche dir viel Kraft dieses schlimme Ereignis zu verkraften...
Ich wünsche dir viel Kraft dieses schlimme Ereignis zu verkraften...
13.06.2013 13:51
Auch von mir mein herzlichstes Beileid und fühl dich unbekannterweise gedrückt!
13.06.2013 14:13
Danke für euer Mitgefühl.
Wir waren in der 17.ssw. Im 5. Monat. Nach den "gefährlichen" drei Monaten rechnet man nicht mehr damit, sein Kind zu verlieren. Ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll. ich weiß nicht wie das alles werden soll. ich fühle mich wie in einem traum. immer wieder kommen die bilder vor meine augen aber sie fühlen sich so unreal an. aber es ist wahr.. und das merke ich jedesmal, wenn ich über meinen bauch streicheln will. ich weiß nicht wie es weitergehen soll. ich weiß nicht wie wir das schaffen sollen.
Wir waren in der 17.ssw. Im 5. Monat. Nach den "gefährlichen" drei Monaten rechnet man nicht mehr damit, sein Kind zu verlieren. Ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll. ich weiß nicht wie das alles werden soll. ich fühle mich wie in einem traum. immer wieder kommen die bilder vor meine augen aber sie fühlen sich so unreal an. aber es ist wahr.. und das merke ich jedesmal, wenn ich über meinen bauch streicheln will. ich weiß nicht wie es weitergehen soll. ich weiß nicht wie wir das schaffen sollen.
13.06.2013 17:22
Am Dienstag waren wir noch so froh. Wir haben erfahren dass wir ein Mädchen bekommen und beim Arzt war alles in Ordnung. Er sagte noch, dass er zufrieden mit ihrer Entwicklung sei.
Ich stand gerade in der Küche und wollte beginnen zu kochen, als es mir plötzlich die Beine runter lief. Ich brauchte ein paar Sekunden um zu begreifen was passiert ist. Dann schrie ich nach meinem Freund. Er rief sofort einen Krankenwagen und er versuchte mich zu beruhigen aber ich konnte nur weinen. Unsere kleine Martha turnte da noch ganz doll. Die Fahrt ins Krankenhaus kam mir unendlich vor. Im Krankenhaus wurde dann bestätigt, dass es Fruchtwasser war. Die Ärztin versuchte uns aufzuklären aber ich hab nicht zuhören können, ich habe nur geweint. Nicht lange nach der Untersuchung hatte ich die erste Wehe. Ein anderer Arzt kam und sagte, wenn die Geburt jetzt losgehen würde, würden sie nichts dagegen tun. Das Gesetz schreibt es so vor. Ich bin zusammengebrochen und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Mein Kind lebte doch, warum muss ich es sterben lassen? Ich spürte ihre Tritte und wusste, sie hat keine Chance.
Irgendwann, es muss so gegen 20 Uhr gewesen sein, kam eine Hebamme und holte uns in den Kreissaal. Sie war sehr einfühlsam und fragte ob ich etwas gegen die Schmerzen haben wolle. Ich wollte nichts. Ich habe eher gehofft dass die Schmerzen noch doller werden und mich von dem seelischen Schmerz ablenken können. So war es dann auch. Die Schmerzen wurden unerträglich. In jeder Wehenpause wurde mir erneut bewusst was hier gerade passiert und ich fing immer wieder an zu weinen. Auch jetzt laufen Tränen über mein Gesicht. Aber ich denke es ist wichtig, dass alles aufzuschreiben. Als die Presswehen einsetzten ging es dann ziemlich schnell. Martha wurde um 23:51 Uhr geboren. So klein war sie, und doch war alles dran. 10 Finger, 10 Zehen, alles war da. Die Hebamme legte sie mir auf den Bauch und ich dachte ich muss sterben. Noch nie habe ich so einen Schmerz gespürt.
Ich kam etwas später, ich kann nicht sagen wann, ich hatte kein Zeitgefühl mehr, in den OP zur Ausschabung. Nach der Narkose hatte ich für einen Bruchteil einer Sekunde vergessen was passiert war. Aber es holte mich sehr schnell wieder ein und ich hab wieder nur weinen können.
Ich konnte dann etwas zur Beruhigung kriegen. Trotzdem ist der Schmerz unbeschreiblich. Immer und immer wieder kann ich nur weinen.
Ich stand gerade in der Küche und wollte beginnen zu kochen, als es mir plötzlich die Beine runter lief. Ich brauchte ein paar Sekunden um zu begreifen was passiert ist. Dann schrie ich nach meinem Freund. Er rief sofort einen Krankenwagen und er versuchte mich zu beruhigen aber ich konnte nur weinen. Unsere kleine Martha turnte da noch ganz doll. Die Fahrt ins Krankenhaus kam mir unendlich vor. Im Krankenhaus wurde dann bestätigt, dass es Fruchtwasser war. Die Ärztin versuchte uns aufzuklären aber ich hab nicht zuhören können, ich habe nur geweint. Nicht lange nach der Untersuchung hatte ich die erste Wehe. Ein anderer Arzt kam und sagte, wenn die Geburt jetzt losgehen würde, würden sie nichts dagegen tun. Das Gesetz schreibt es so vor. Ich bin zusammengebrochen und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Mein Kind lebte doch, warum muss ich es sterben lassen? Ich spürte ihre Tritte und wusste, sie hat keine Chance.
Irgendwann, es muss so gegen 20 Uhr gewesen sein, kam eine Hebamme und holte uns in den Kreissaal. Sie war sehr einfühlsam und fragte ob ich etwas gegen die Schmerzen haben wolle. Ich wollte nichts. Ich habe eher gehofft dass die Schmerzen noch doller werden und mich von dem seelischen Schmerz ablenken können. So war es dann auch. Die Schmerzen wurden unerträglich. In jeder Wehenpause wurde mir erneut bewusst was hier gerade passiert und ich fing immer wieder an zu weinen. Auch jetzt laufen Tränen über mein Gesicht. Aber ich denke es ist wichtig, dass alles aufzuschreiben. Als die Presswehen einsetzten ging es dann ziemlich schnell. Martha wurde um 23:51 Uhr geboren. So klein war sie, und doch war alles dran. 10 Finger, 10 Zehen, alles war da. Die Hebamme legte sie mir auf den Bauch und ich dachte ich muss sterben. Noch nie habe ich so einen Schmerz gespürt.
Ich kam etwas später, ich kann nicht sagen wann, ich hatte kein Zeitgefühl mehr, in den OP zur Ausschabung. Nach der Narkose hatte ich für einen Bruchteil einer Sekunde vergessen was passiert war. Aber es holte mich sehr schnell wieder ein und ich hab wieder nur weinen können.
Ich konnte dann etwas zur Beruhigung kriegen. Trotzdem ist der Schmerz unbeschreiblich. Immer und immer wieder kann ich nur weinen.
13.06.2013 17:27
Oh ist das schlimm
Mir stehen die Tränen in den Augen - wünsche dir von ganzen Herzen ganz viel Kraft!
Mir stehen die Tränen in den Augen - wünsche dir von ganzen Herzen ganz viel Kraft!
13.06.2013 17:43
Zitat von DieEine:
Am Dienstag waren wir noch so froh. Wir haben erfahren dass wir ein Mädchen bekommen und beim Arzt war alles in Ordnung. Er sagte noch, dass er zufrieden mit ihrer Entwicklung sei.
Ich stand gerade in der Küche und wollte beginnen zu kochen, als es mir plötzlich die Beine runter lief. Ich brauchte ein paar Sekunden um zu begreifen was passiert ist. Dann schrie ich nach meinem Freund. Er rief sofort einen Krankenwagen und er versuchte mich zu beruhigen aber ich konnte nur weinen. Unsere kleine Martha turnte da noch ganz doll. Die Fahrt ins Krankenhaus kam mir unendlich vor. Im Krankenhaus wurde dann bestätigt, dass es Fruchtwasser war. Die Ärztin versuchte uns aufzuklären aber ich hab nicht zuhören können, ich habe nur geweint. Nicht lange nach der Untersuchung hatte ich die erste Wehe. Ein anderer Arzt kam und sagte, wenn die Geburt jetzt losgehen würde, würden sie nichts dagegen tun. Das Gesetz schreibt es so vor. Ich bin zusammengebrochen und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Mein Kind lebte doch, warum muss ich es sterben lassen? Ich spürte ihre Tritte und wusste, sie hat keine Chance.
Irgendwann, es muss so gegen 20 Uhr gewesen sein, kam eine Hebamme und holte uns in den Kreissaal. Sie war sehr einfühlsam und fragte ob ich etwas gegen die Schmerzen haben wolle. Ich wollte nichts. Ich habe eher gehofft dass die Schmerzen noch doller werden und mich von dem seelischen Schmerz ablenken können. So war es dann auch. Die Schmerzen wurden unerträglich. In jeder Wehenpause wurde mir erneut bewusst was hier gerade passiert und ich fing immer wieder an zu weinen. Auch jetzt laufen Tränen über mein Gesicht. Aber ich denke es ist wichtig, dass alles aufzuschreiben. Als die Presswehen einsetzten ging es dann ziemlich schnell. Martha wurde um 23:51 Uhr geboren. So klein war sie, und doch war alles dran. 10 Finger, 10 Zehen, alles war da. Die Hebamme legte sie mir auf den Bauch und ich dachte ich muss sterben. Noch nie habe ich so einen Schmerz gespürt.
Ich kam etwas später, ich kann nicht sagen wann, ich hatte kein Zeitgefühl mehr, in den OP zur Ausschabung. Nach der Narkose hatte ich für einen Bruchteil einer Sekunde vergessen was passiert war. Aber es holte mich sehr schnell wieder ein und ich hab wieder nur weinen können.
Ich konnte dann etwas zur Beruhigung kriegen. Trotzdem ist der Schmerz unbeschreiblich. Immer und immer wieder kann ich nur weinen.
Oh mein Gott
Das tut mir wirklich gerade sehr im Herzen weh, dass du Martha so gehen lassen musstest.
13.06.2013 17:48
Schrecklich, einfach schrecklich und unendlich traurig. Wieso passiert sowas bloss?
13.06.2013 17:58
Es tut mir sehr leid. Fühl dich gedrückt.
Ich kenne diesen Schmerz nur zu gut und ich wünsche dir und deinem Freund viel Kraft damit ihr darüber hinweg kommt.
Ich kenne diesen Schmerz nur zu gut und ich wünsche dir und deinem Freund viel Kraft damit ihr darüber hinweg kommt.
13.06.2013 18:40
Das ist so grausam und ungerecht. Es tut mir wirklich von ganzem Herzen leid. Ich wünsche dir wahnsinnig viel Kraft. Mein Beileid
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