Mütter- und Schwangerenforum

Alexander "der Große" kommt zur Welt 18.04.16 - Eine Geburt die keine Angst macht.

kataleia
4198 Beiträge
04.10.2016 20:40
Ich selbst lese unheimlich gerne Geburtsberichte. Und da ich den der Geburt meines ersten und bislang einzigen Kindes ohnehin schon geschrieben habe - einfach für mich um es in Erinnerung zu behalten - weiß ich doch, dass Erinnerungen gerne mal verblassen - dachte ich, ich teile ihn mit euch.

Ich denke der einen oder anderen kann er evtl. etwas Mut machen - denn es war wirklich keine schlimme Geburt. Und das, wo er doch wirklich ein kleiner Brocken war und weiterhin ist

4880g
57cm lang
37cm KU

Ich muss dazu sagen: Ich hatte im Vorfeld schon ziemlich genaue Vorstellungen, wie meine Geburt NICHT sein soll. Und war einfach überzeugt davon, dass wir das gut schaffen werden, sofern nicht eingegriffen werden muss, da es dem "Kleinen" schlecht geht.

Keine Ahnung, ob mein positives Denken viel dazu beigetragen hat.

Geburt

Also ich hatte ja schon am 15., 16. und 17.4. immer mal ein Ziehen unten - ähnlich wie Menstruationsschmerzen. Aber von manchen Frauen hört man ja, dass das auch wochenlang so sein kann. Am 18.4. 0.30 Uhr bin ich aufgewacht - das war wohl eine Wehe - auf Toilette gegangen und wieder geschlafen - um 1.30 wieder aufgewacht - gleiches Spiel - dann wieder um 2 Uhr - dann bin ich ins Wohnzimmer - wollte meinen Mann nicht wecken. Dann kamen die Wehen immer öfter - habe jedes Mal aufgeschrieben - aber immer noch nicht arg schmerzhaft - habe TV geschaut. Anne Will kam und es ging um Einwanderer. Es war sehr interessant, so konnte ich es gut aushalten

Um 3.30 hat mein Mann gemerkt, dass ich nicht mehr neben ihm liege - ich ihm dann erzählt wie es aussieht. Er konnte dann auch nicht mehr schlafen, so hat er sich dann fertig gemacht und ich auch und wir sind ne Runde spazieren gegangen. Wehen mittlerweile alle 5 Minuten ca.
Das Wetter war schön, etwas frisch aber es versprach ein schöner Frühlingstag zu werden.

Dann sind wir mit kurzem Stopp bei der Tankstelle, Brötchen für meinen Mann holen, ins KH gefahren. Dann war es kurz nach 5.

Dort 30 Minuten CTG nach der Aufnahme und Muttermund wurde überprüft (das Schmerzhafteste für die nächsten Stunden!!!) 3-4 cm war er schon.
Ich war wirklich ganz entspannt, da ich dachte, dass das MuMu überprüfen nichts anderes ist, als das was der FA macht. Somit war es nicht schmerzhaft, weil ich verspannt war.

Ich wurde eine Runde laufen geschickt. Eigentlich sollte ich im Krankenhaus bleiben - wir sind durch die Innenstadt gebummelt von 7-7.45 zwischendrin waren die Wehen stärker - musste dabei stehen bleiben und konnte nur noch gaaanz langsam laufen. Es war so schön bei beginnendem Sonnenschein durch die Fußgängerzone hier in der Kleinstadt zu laufen. Aus der Bäckerei kam ein guter Duft.

Zurück im Krankenhaus wieder CTG - man sah, dass die Wehen stärker waren von der Intensität, aber genauso regelmäßig.

Die Hebamme, die nun Ihren Dienst angetreten hatte, war sehr nett, wir unterhielten uns, und zwischendrin immer die Wehen. Bei dieser Hebamme mache ich übrigens auch die Rückbildung - eben weil ich sie so sympatisch fand.

Ich musste mich nun gut auf die Atmung konzentrieren - aber das hatte ich ja im Schwangerschaftsyoga gut gelernt. Seit der 16.SSW war ich jede Woche im SS-Yoga. Ich bin wirklich sehr begeistert und würde es immer wieder machen. Aber die Trainerin ist auch einfach wundervoll - aktuell nehme ich bei ihr beim Babyyoga auch wieder teil

Danach wieder (schmerzhafte...) Muttermundüberprüfung - ca. 6 cm ... hatte sich also schon gut was getan. Es tat noch genauso weh und ich verspannte diesmal auch schon alleine durch die Ansage, dass der MuMu überprüft wird und fragte mich während er überprüft wird, warum das eigentlich nötig ist. Denn es bewirkt doch nichts, außer, dass es mir weh tut, aber bringt mich meinem Kind ja nicht wirklich näher, wie es die Wehen tun.

Ich war nun im schönen Kreißsaal. Also den mit Wanne und allem Pipapo. Nicht im dunklerem, kleineren. Es war keine andere Geburt im Gange - nur eine Frau war da, bei der eingeleitet wurde.

Ich wechselte zwischen Pezziball, Liege etc. und kreiste mein Becken, bewegte mich, setzte mich, stellte mich - nur nicht ruhen - denn so lockert sich alles am Besten hatte ich ja auch im Yoga und im GVK gelernt. Und alle 20 Minuten auf Toilette, damit die Blase schön leer bleibt und viel trinken. Ich wollte mein Bestes geben und die Schmerzen waren wirklich nicht schlimm. Ich habe vor 2,5 Jahren eine Bandscheiben OP gehabt - insgesamt 2 Bandscheibenvorfälle, von denen einer operiert wurde. Ich hatte wochenlang starke Dauerschmerzen - lieber noch 5 Geburten dieser Art, als noch einmal die Schmerzen vom Bandscheibenvorfall ...

Das "Schöne" am Wehenschmerz ist auch, dass er wirklich nur ganz kurz ist. Danach habe ich mich immer gefragt, ob das gerade Wirklichkeit war. Denn man erlebt es sonst nicht im Leben, dass ein Schmerz so plötzlich wie er kommt auch wieder komplett weg ist.

Auch mein Darm entleerte sich immer mehr - das ist wohl auch sehr oft so - aber sehr gut, denn ein leerer Darm verschafft Platz. Sprich - ich war ohnehin ständig in Bewegung um auf die Toilette zu gehen.

Dann wollte die Hebamme gerne die Fruchtblase öffnen um zu forcieren, dass er mit dem Kopf ganz runter kommt und es "richtig losgeht". Aber, das hatte ich mir auch vorgenommen, dass das nicht gemacht wird. Mein Kleiner sollte genau in dem Tempo zur Welt kommen, das ihm vorschwebt. Außer natürlich, es würde ihm schlecht gehen.

Das war übrigens auch so eine Sache, bei der ich ganz genaue Vorstellungen hatte: Entweder er kommt wann er möchte oder wenn es ihm nicht gut geht, dann ein Kaiserschnitt. Ich wollte auf gar keinen Fall eine Einleitung.

Also fragte ich die Hebamme, ob es einen Grund gäbe, ob es ihm nicht gut gehe. Sie verneinte. Also sagte ich, Wehen dieser Art halte ich auch noch 10 Stunden aus wenn es sein muss. Ich wollte doch, dass er sich alle Zeit nimmt, die er braucht um auf die Welt zu kommen. Den "Schock" einer von jemand anderem geöffneten Fruchtblase wollte ich ihm ersparen. Außerdem wollte ich nicht, dass mir nochmal so unangenehm unten rein gefasst wird ...
Ich hatte doch gelesen, dass solche Eingriffe von außen dazu führen können, dass das Kind durch so einen Schock schlechtere Herztöne bekommt was dann wiederum ein anderes Eingreifen wie Wehentropf damit es schneller geht zur Folge haben kann - also ich bin meinem Motto "abwarten, alles auf sich zukommen lassen und möglichst wenig Eingriff von Hebamme oder Arzt" treu geblieben.

Lustigerweise sprang beim nächsten Gang auf die Toilette als ich mich auf die Toilette setzte die Fruchtblase

Es lief nicht gleich alles heraus (es roch süßlich und daher war ich mir sicher, dass es kein Urin war), da er gleich nachrutschte und sein Kopf somit das Loch in der Fruchtblase verschloss.

Ich sagte der Hebamme, dass die Fruchtblase geplatzt ist. Nun sollte mich auf das Kreißsaalbett legen, damit sie kontrollieren konnte, wo sein Kopf ist. Aber zuvor musste sie mir versprechen, gaaaaanz vorsichtig zu sein und mir nicht so weh zu tun wie beim MuMu-überprüfen.

Kopf war nun tief unten und die sogenannte "Übergangsphase" sollte nun beginnen.
Beim Aufstehen vom Bett floss nun ganz viel Fruchtwasser.

Kurz darauf merkte ich, dass die Wehen anders wurden - schmerzhafter.

Somit fragte ich, ob ich nun in die Wanne kann. Ganz zu Anfang hatte mir die nette Hebamme die Optionen die ich habe aufgezeigt. Unter anderem eben die Wanne oder auch eine Schmerzspritze oder die PDA (was aber die Wanne unmöglich machen würde) oder das Lachgas.

Sie ließ das Wasser ein und die Wanne war soooo eine Wohltat das kann man sich kaum vorstellen. Es war traumhaft. Doch nach ca. 10 Minuten wurde es wieder sehr schmerzhaft. Also ich nach Lachgas gefragt. Die Hebamme etwas verdutzt, holte es aber.
Hier musste ich erst dahinter kommen, das Lachgas sofort einzuatmen, sobald eine Wehe auch nur im Anflug war - denn es dauert ca. 10 Sekunden, bis es seine volle Wirkung entfaltet - und die Wehen sind Gipfelförmig - also soll es ja wirken, bevor die Wehe den Höhepunkt erreicht.
Das Lachgas war toll - wie benebelt - immer wieder zwischen den Wehen war ich super entspannt und schlief immer wieder für ne Minute ein. Mein Mann war toll - er brachte mir ständig das Glas mit Wasser, damit mein Mund nicht zu trocken wird, er massierte mir Kopf, Schultern, Arm, streichelte mich und tat alles was ich wollte.

Dann kam der Arzt der aber sagte, der Muttermund ist ganz ringförmig zusammengezurrt und fest. Der Kopf stößt bei jeder Wehe dagegen, dadurch ist der Mumu ganz verkrampft und will das Baby nicht weiter lassen. Daraufhin die Hebamme sie würde mir gerne Buscupan spritzen - zur Entkrampfung. Ich bin ja der Überzeugung, dass das mit dem Muttermund nur passiert ist, wegen dem blöden MuMu überprüfen. Dabei hatte sich bei mir wirklich alles was geht zusammengezogen.

Das war eine gute Idee! Der Mumu wurde schnell ganz weich und nun kam die erste Untersuchung des Mumu die überhaupt nicht mehr schmerzhaft war, da der Mumu butterweich und komplett geöffnet war.

Nun wieder eine andere Form des Schmerzes in der Übergangsphase - ich war sooo froh in der Wanne schwerelos zu sein. Denn mein Hintern/Steißbein/Becken tat sooo weh und jede Berührung machte es sehr viel schlimmer - ich will nicht wissen wie die Schmerzen gewesen wären, wenn ich gelegen hätte und somit mein Becken, Steißbein oder so irgendwas berührt hätten und nicht schwerelos gewesen wären. Es fühlte sich an, wie wenn man feste aufs Steißbein fällt. Aber immer nur kurz auf dem Gipfel der Wehe, sonst war ich schmerzfrei.

Achso - das Lachgas war mir nun auch weggenommen worden - das war ein "Schock" damit hätte ich nicht gerechnet, dass mir das Lachgas, mit dem ich nun so gut klar kam, wieder genommen wird.
Aber die Hebamme sagte, ich müsse nun alles spüren, da ich in die richtige Richtung drücken und atmen müsse und eben geistig nicht mehr benebelt sein darf.

In dieser Phase habe ich sehr viel gejammert - aber ich wusste - diese schmerzhafteste Phase ist die, die mich meinem Baby ganz nah bringt - das wurde uns im Geburtsvorbereitungskurs eingetrichtert.
Also jammerte ich und redete und redete - das tat mir irgendwie gut.

Ja und irgendwann meinte die Hebamme, er wäre nun ganz unten, sie könne seine Haare fühlen und den Kopf sehen.

Nun sollte das Pressen losgehen. Die starken Schmerzen, wie wenn ich aufs Steißbein fallen würde, waren wirklich weg. Die nun folgenden Wehen konnte ich wieder sehr sehr gut aushalten - wie die ganz zu Anfang. Aber ich sollte nun nicht mehr aushalten, sondern arbeiten. Mir wurde gesagt, wie ich nun mich festhalten und die Beine gegen die "Trittbretter" drücken sollte. Ich war ja weiterhin in der Wanne.

Puh, das war anstrengend und ich spürte den Wiederstand - meinen Körper, die Öffnung wo er nun raus sollte. Dagegen zu drücken war eine sehr große Überwindung für mich - es war nicht sehr schmerzhaft - kein Vergleich zu dem was schon gewesen war - aber ich hatte irgendwie Angst - Angst mich zu sehr zu verletzen und Angst vor etwas, was ich gar nicht in Worte fassen kann.

Nun wurden Hebamme und Arzt energisch, ich soll nun 3 Mal Luft holen in einer Wehe und richtig pressen - nach mehreren Anläufen gelang es - ich spürte, ja ich hört wie sich alles unten dehnte und ich langsam riss - es war kaum Schmerzhaft aber ein ganz ekliges Gefühl.

Sein Kopf kam nur zur Hälfte in einer Wehe - nun starke Schmerzen denn ich lag sozusagen "geöffnet" auf die nächste Wehe wartend da um seinen Kopf ganz rauszudrücken. Der Arzt drückte auf meinen Oberbauch, damit Alexander nicht wieder zurück rutscht. Aber es klappte im nächsten Anlauf - ich war total geschafft körperlich - nicht der Schmerz - der war nur schwach, aber ich war k.o. - ich wurde angespornt sofort weiter zu machen.
Seine Schultern kamen, der Arzt hielt den Druck und die Hebamme fasste seine Schultern und half mir - sie zog an den Schultern, ich drückte und der Arzt half auch.

Achso als die Hebamme den Kopf fühlte, fragte sie, ob ich mal hinfassen möchte - aber das wollte ich nicht.

Und dann war er da - mein Baby kam durchs Wasser nach oben, die Hebamme griff ihn und gab ihn mir - so lagen wir da im Wasser

Mein Mann sagt, es sei nicht zu fassen, wie ich von jammern und einem geplagten Gesicht umschaltete zu einem so glücklichen Gesicht und wie ich sagte "Oh da ist er ja mein Kleiner"

Nach wenigen Minuten wurde die Nabelschnur aber durchtrennt und mir gesagt, er müsse nun an den Sauerstoff, da er noch sehr blau ist. Dieses "erst den Kopf zur Hälfte und dann die andere Hälfte" hatten ihn wohl sehr gestresst und zugesetzt. Hmm - eigentlich wollte ich nicht, dass die Nabelschnur abgetrennt wird, bevor sie auspulsiert ist. Aber in dem Moment ging einfach vor, dass es ihm wirklich gut geht. Da wollte ich natürlich kein Risiko eingehen.

Aber nach wenigen Minuten Sauerstoff (in der Zeit bin ich aus der Wanne, abtrocknen und rein ins Kreißsaalbett) und Überprüfung der Sauerstoffsättigung durfte er gleich in meine Arme auf mich und er durfte für 2 Stunden auf mir liegen.Nur er und ich und der Papa. Hier hat der Papa auch die ersten Bilder gemacht.

In der Zeit gebar ich noch die Plazenta (ohne Probleme - ich spürte es nichtmal wirklich und sie war komplett - wog übrigens 900 Gramm) und er überprüfte meine Geburtsverletzungen - Ein Dammriss 2. Grades der genäht werden sollte mit lokaler Betäubung der Region dort und sonst "nur" Abschürfungen die jedoch keine Versorgung brauchten. Das Nähen ging ganz schnell - die Spritzen dort unten waren aber sehr schmerzhaft, da schrie ich auf. Und an einer Stelle brachte die Spritze nix. Da tat der Nadelstich fürchterlich weh - ich muss sagen, das war nach dem MuMu-Überprüfen das 2.Schmerzhafteste!

Also anders, als viele sagen und schreiben, von wegen das Nähen merkt man so gut wie nicht ...

Aber mein Baby war ja bei mir, mein Mann auch und wir waren einfach zu dritt da. So ein wundervoller Moment, den ich nie vergessen möchte.

So - das war die Geburt. 12.36 war er da.

Als er dann gemessen und gewogen wurde, musste ich 2 Mal hinhören bei den Werten.

Ich bin im Nachhinein froh, dass ich nicht gewusst habe WIE groß und schwer er ist. Dann hätte ich vielleicht mehr Angst und Hemmungen gehabt.
Meine Ärztin sagte bei jedem US, er wäre eher groß und kräftig für ein Baby in dem Stadium.
Aber ich hatte kein Diabetes und nach dem 3. StandardUS wurde keiner mehr vorgenommen. Auch im Krankenhaus nicht.

Die Hebamme meinte an einem der nächsten Tage im KH übrigens, dass wenn sie gewusst hätte, wie groß und schwer er ist, hätte sie es nicht erlaubt, dass ich zur Austreibungsphase im Wasser geblieben wäre - denn da kann sie kaum helfen.

Ach und was ich auch ganz vergessen habe an der entsprechenden Stelle zu schreiben - ich fand das mobile CTG ganz grausam. Ich hatte das Gefühl, der elastische Gurt drückt mich - obwohl der ja so elastisch ist. Also gab die Hebamme meinem Gejammer nach und sie befreite mich davon. In regelmäßigen Abständen krümmte sie sich und hielt das CTG für ein paar Minuten an meinen Bauch - denn das muss ja fürs Protokoll sein

Und nun ist mein Baby schon über 5 Monate alt und gar kein Neugeborenes mehr ... etwas wehmütig bin ich ja schon

Er kam übrigens 2 Tage vor ET und der ET passte auch - ich hatte Tempi gemessen
Pakuna
5795 Beiträge
04.10.2016 22:03
Oooh da ist ja Dein Bericht Toll geschrieben
Isabella88
2859 Beiträge
05.10.2016 13:00
Wie groß und schwer war der Kleine denn bei der Geburt?
Isabella88
2859 Beiträge
05.10.2016 13:21
Zitat von Isabella88:

Wie groß und schwer war der Kleine denn bei der Geburt?


Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das steht ja ziemlich am Anfang.... Ich Idiot...Sorry
kataleia
4198 Beiträge
05.10.2016 22:23
Kein Problem, kann man ja mal überlesen
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