Werte und Normen - wie erzieht ihr eure Kinder? (lang)
11.05.2013 00:54
Hallo Mädels,
da ihr mich nun schon verfolgt wenn ich garnicht am PC bin, kam mir heute Mittag im Bus - auf dem Weg zu meinen Eltern - eine Idee, für einen Thread
das meiste was mir im Kopf war, habe ich leider schon wieder vergessen - versuche es aber nun mal grob zusammen zu kriegen.
Meine heutige Frage an euch ist :
Wie erzieht ihr eure Kinder? Welche Werte und Normen, für das allgemeine Leben in einer sozialen Gesellschaft bringt ihr ihnen bei? Was ist euch besonders wichtig - was weniger?
Natürlich, gehe ich als (gutes?) Beispiel vorweg
Haushalt/Benehmen/Regeln und Konsequenzen :
- meine Kinder lernen, sobald sie sich selbstständig fortbewegen können (robben, krabbeln) das sie ihr Spielzeug und ihre Hinterlassenschaften wie Schnulli, Schmusetier und Co. nach dem Gebrauch dort hin zurück räumen müssen (sollten) wo sie hin gehören.
- meine Kinder müssen von klein auf, beim Esstisch so lange sitzen bleiben bis wirklich alle mit dem Essen, inklusive evtl. Nachtisch fertig sind. Einzige Ausnahme ist der Gang zur Toilette, nachdem wird sich wieder an den Tisch gesetzt und weiterhin gewartet bis alle fertig sind.
- meine Kinder müssen Bitte und Danke sagen und haben dies schon beigebracht bekommen, bevor sie selbst es sagen konnten. Sie müssen, zu Bekannten/Freunden/Familienmitgliedern sowohl Hallo als auch Tschüss sagen, zwar müssen sie keine Hand geben oder sich knutschen lassen, aber zumindest die Grußworte erwarte ich.
- meine Kinder lernen, das man respektvoll mit älteren Menschen umgeht, ihnen zB. die Tür aufhält oder einen Sitzplatz anbietet.
- meine Kinder müssen sich von klein auf, an bestimmte Regeln halten, die in unserer Familiengemeinschaft für alle gelten. Es wird nicht geflucht, beleidigt, geschlagen, gekniffen/gebissen/geschubst usw. halten sie sich nicht an diese Regeln - tragen sie die Konsequenzen.
- für jedes Handeln gibt es Konsequenzen, benehmen sich die Monster mal wieder wie Flodder, dann tragen sie auch die Konsequenzen dafür. Das kann nach mehrmaliger Aufforderung sich zu benehmen oder zu folgen, auch schonmal den direkten Weg ins Bett bedeuten - auch wenn es erst 17 Uhr ist. Auch eine Auszeit im Kinderzimmer, bei bockigem Verhalten - wird konsequent durchgesetzt.
Werte und Normen:
- meine Kinder lernen, sobald sie in einem Alter sind in dem sie sozial agieren (Krabbelalter ca.) das jeder Mensch - egal welcher ethnischen Herkunft, Religion, Altersklasse, politischen Gesinnung, sexuellen Ausrichtung (später) und egal ob gesund, behindert oder krank - den gleichen Wert hat.
- meine Kinder lernen, das sie jeden Menschen mit Respekt behandeln müssen, das sie zwar nicht die andere Wange hinhalten sollen - aber man mit Worten - meistens - mehr Probleme lösen kann als mit Gewalt.
- meine Kinder lernen, sich immer eine eigene Meinung zu bilden bevor sie ein Urteil fällen. Das sie, sich in ihrer Meinungsfindung nicht beeinflussen lassen sollen und das sie verschiedene Gesichtspunkte abwägen müssen, bevor sie sich für eine Sichtweise entscheiden können.
- meine Kinder lernen, das sie grundsätzlich erstmal jede Meinung akzeptieren müssen, diese aber durchaus auch mal in Frage stellen dürfen. Sie lernen, das sie nicht mit jedem einer Meinung sein müssen, das man zu seiner Meinung stehen muss, manchmal aber auch einfach akzeptieren muss das nicht jeder die gleichen Ansichten vertreten kann und will.
- meine Kinder lernen, das sie hinter ihrer Meinung und ihren Entscheidungen stehen sollen und dürfen, das sie sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen sollen. Aber sie lernen gleichzeitig auch, das es manchmal wichtig ist auch andere Meinungen und Ansichten zu beherzigen und das konstruktive Kritik helfen kann, den eigenen Standpunkt in neuem Licht zu sehen und sich selbst vor eventuellen Fehlentscheidungen zu schützen.
- meine Kinder lernen, ihre eigenen Grenzen abzustecken und diese auch unmissverständlich klar zu machen. Sie lernen laut und deutlich NEIN zu sagen, wenn jemand diese Grenzen überschreitet. Sie lernen aber auch - das es wichtig ist, die Grenzen anderer Menschen auszuloten und diese immer zu akzeptieren.
- meine Kinder lernen, das sie Fehler machen werden. Aber das jeder Fehler immer seine guten Seiten hat, auch wenn man diese nicht gleich erkennt. Sie lernen, aus ihren Fehlern etwas mit zu nehmen, um es beim nächsten mal besser zu machen.
- meine Kinder lernen, das man in seinem Leben nichts bereuen muss, da einen jede Entscheidung und jedes Handeln, auch wenn es falsch war trotzdem um eine Erfahrung reicher macht und einem aufzeigt, was man beim nächsten Mal besser oder anders machen kann. Ausserdem lernen sie, das einen die eigenen Entscheidungen und Fehler der Vergangenheit, zu dem Menschen der Gegenwart machen.
- meine Kinder lernen, das es wichtig ist sich im Leben eigene Ziele zu stecken und an diesen fest zu halten. Das man (manchmal hart) dafür arbeiten muss, diese Ziele zu erreichen - aber das man umso stolzer sein kann, wenn man es schafft. Sie lernen aber auch, das es keine Schande ist ein selbst gestecktes Ziel nicht zu erreichen.
- meine Kinder lernen, das es unwichtig ist ob sie anderen gefallen solange sie sich selbst gefallen. Das sie sich selbst treu sein müssen, wenn sie mit sich zufrieden sind. Und das sie an sich arbeiten müssen, wenn sie unzufrieden sind.
- meine Kinder lernen, das man sein Umfeld nicht ändern kann, aber das man sich selbst ändern kann wenn man unzufrieden ist. Und das man im Leben nur dann etwas erreichen kann, wenn man dafür arbeitet.
- meine Kinder lernen, das der Weg manchmal das Ziel ist.
- meine Kinder lernen, das es keine Schande ist schwach zu sein. Das Gefühle wichtig sind und das es gut ist sie zu zeigen. Sie lernen, das man nur dann wirklich stark ist, wenn man auch mal schwach sein kann.
- meine Kinder lernen, noch so vieles mehr - das ich ihnen schon heute (kindgerecht) vermittle und selbst gern viel früher gelernt hätte.
Was lernen eure Kinder von euch?
Bin sehr gespannt - da die Auffassung von Werten, ja doch häufig recht unterschiedlich ist und jeder eine andere Vorstellung davon hat, was im Leben wichtig ist.
da ihr mich nun schon verfolgt wenn ich garnicht am PC bin, kam mir heute Mittag im Bus - auf dem Weg zu meinen Eltern - eine Idee, für einen Thread
das meiste was mir im Kopf war, habe ich leider schon wieder vergessen - versuche es aber nun mal grob zusammen zu kriegen. Meine heutige Frage an euch ist :
Wie erzieht ihr eure Kinder? Welche Werte und Normen, für das allgemeine Leben in einer sozialen Gesellschaft bringt ihr ihnen bei? Was ist euch besonders wichtig - was weniger?
Natürlich, gehe ich als (gutes?) Beispiel vorweg
Haushalt/Benehmen/Regeln und Konsequenzen :
- meine Kinder lernen, sobald sie sich selbstständig fortbewegen können (robben, krabbeln) das sie ihr Spielzeug und ihre Hinterlassenschaften wie Schnulli, Schmusetier und Co. nach dem Gebrauch dort hin zurück räumen müssen (sollten) wo sie hin gehören.
- meine Kinder müssen von klein auf, beim Esstisch so lange sitzen bleiben bis wirklich alle mit dem Essen, inklusive evtl. Nachtisch fertig sind. Einzige Ausnahme ist der Gang zur Toilette, nachdem wird sich wieder an den Tisch gesetzt und weiterhin gewartet bis alle fertig sind.
- meine Kinder müssen Bitte und Danke sagen und haben dies schon beigebracht bekommen, bevor sie selbst es sagen konnten. Sie müssen, zu Bekannten/Freunden/Familienmitgliedern sowohl Hallo als auch Tschüss sagen, zwar müssen sie keine Hand geben oder sich knutschen lassen, aber zumindest die Grußworte erwarte ich.
- meine Kinder lernen, das man respektvoll mit älteren Menschen umgeht, ihnen zB. die Tür aufhält oder einen Sitzplatz anbietet.
- meine Kinder müssen sich von klein auf, an bestimmte Regeln halten, die in unserer Familiengemeinschaft für alle gelten. Es wird nicht geflucht, beleidigt, geschlagen, gekniffen/gebissen/geschubst usw. halten sie sich nicht an diese Regeln - tragen sie die Konsequenzen.
- für jedes Handeln gibt es Konsequenzen, benehmen sich die Monster mal wieder wie Flodder, dann tragen sie auch die Konsequenzen dafür. Das kann nach mehrmaliger Aufforderung sich zu benehmen oder zu folgen, auch schonmal den direkten Weg ins Bett bedeuten - auch wenn es erst 17 Uhr ist. Auch eine Auszeit im Kinderzimmer, bei bockigem Verhalten - wird konsequent durchgesetzt.
Werte und Normen:
- meine Kinder lernen, sobald sie in einem Alter sind in dem sie sozial agieren (Krabbelalter ca.) das jeder Mensch - egal welcher ethnischen Herkunft, Religion, Altersklasse, politischen Gesinnung, sexuellen Ausrichtung (später) und egal ob gesund, behindert oder krank - den gleichen Wert hat.
- meine Kinder lernen, das sie jeden Menschen mit Respekt behandeln müssen, das sie zwar nicht die andere Wange hinhalten sollen - aber man mit Worten - meistens - mehr Probleme lösen kann als mit Gewalt.
- meine Kinder lernen, sich immer eine eigene Meinung zu bilden bevor sie ein Urteil fällen. Das sie, sich in ihrer Meinungsfindung nicht beeinflussen lassen sollen und das sie verschiedene Gesichtspunkte abwägen müssen, bevor sie sich für eine Sichtweise entscheiden können.
- meine Kinder lernen, das sie grundsätzlich erstmal jede Meinung akzeptieren müssen, diese aber durchaus auch mal in Frage stellen dürfen. Sie lernen, das sie nicht mit jedem einer Meinung sein müssen, das man zu seiner Meinung stehen muss, manchmal aber auch einfach akzeptieren muss das nicht jeder die gleichen Ansichten vertreten kann und will.
- meine Kinder lernen, das sie hinter ihrer Meinung und ihren Entscheidungen stehen sollen und dürfen, das sie sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen sollen. Aber sie lernen gleichzeitig auch, das es manchmal wichtig ist auch andere Meinungen und Ansichten zu beherzigen und das konstruktive Kritik helfen kann, den eigenen Standpunkt in neuem Licht zu sehen und sich selbst vor eventuellen Fehlentscheidungen zu schützen.
- meine Kinder lernen, ihre eigenen Grenzen abzustecken und diese auch unmissverständlich klar zu machen. Sie lernen laut und deutlich NEIN zu sagen, wenn jemand diese Grenzen überschreitet. Sie lernen aber auch - das es wichtig ist, die Grenzen anderer Menschen auszuloten und diese immer zu akzeptieren.
- meine Kinder lernen, das sie Fehler machen werden. Aber das jeder Fehler immer seine guten Seiten hat, auch wenn man diese nicht gleich erkennt. Sie lernen, aus ihren Fehlern etwas mit zu nehmen, um es beim nächsten mal besser zu machen.
- meine Kinder lernen, das man in seinem Leben nichts bereuen muss, da einen jede Entscheidung und jedes Handeln, auch wenn es falsch war trotzdem um eine Erfahrung reicher macht und einem aufzeigt, was man beim nächsten Mal besser oder anders machen kann. Ausserdem lernen sie, das einen die eigenen Entscheidungen und Fehler der Vergangenheit, zu dem Menschen der Gegenwart machen.
- meine Kinder lernen, das es wichtig ist sich im Leben eigene Ziele zu stecken und an diesen fest zu halten. Das man (manchmal hart) dafür arbeiten muss, diese Ziele zu erreichen - aber das man umso stolzer sein kann, wenn man es schafft. Sie lernen aber auch, das es keine Schande ist ein selbst gestecktes Ziel nicht zu erreichen.
- meine Kinder lernen, das es unwichtig ist ob sie anderen gefallen solange sie sich selbst gefallen. Das sie sich selbst treu sein müssen, wenn sie mit sich zufrieden sind. Und das sie an sich arbeiten müssen, wenn sie unzufrieden sind.
- meine Kinder lernen, das man sein Umfeld nicht ändern kann, aber das man sich selbst ändern kann wenn man unzufrieden ist. Und das man im Leben nur dann etwas erreichen kann, wenn man dafür arbeitet.
- meine Kinder lernen, das der Weg manchmal das Ziel ist.
- meine Kinder lernen, das es keine Schande ist schwach zu sein. Das Gefühle wichtig sind und das es gut ist sie zu zeigen. Sie lernen, das man nur dann wirklich stark ist, wenn man auch mal schwach sein kann.
- meine Kinder lernen, noch so vieles mehr - das ich ihnen schon heute (kindgerecht) vermittle und selbst gern viel früher gelernt hätte.
Was lernen eure Kinder von euch?
Bin sehr gespannt - da die Auffassung von Werten, ja doch häufig recht unterschiedlich ist und jeder eine andere Vorstellung davon hat, was im Leben wichtig ist.
11.05.2013 01:17
*schieb*
Ich gehe nun schlafen, hoffe das ich hier morgen mal ein wenig lese
Ich gehe nun schlafen, hoffe das ich hier morgen mal ein wenig lese
11.05.2013 01:56
Ich stimme Dir zu . Aber
einiges ist für mich selbstverständlich !!!!
einiges ist für mich selbstverständlich !!!!
11.05.2013 06:59
Ist an und für sich ja ein interessantes Thema... Mich würde mal interessieren wie alt deine Kinder sind? Das was du geschrieben hast klingt für mich alles wie aus einem idealen Leben eines Erziehungsberaters....
Meine Kinder sind 6 und 3, ich will natürlich in erster Linie dass sie glücklich und möglichst unbeschwert aufwachsen können, auf sich selbst vertrauen können und sich immer geliebt fühlen und, ganz wichtig, andere Menschen so behandeln wie sie selbst auch behandelt werden möchten.
Das wars im Groben eigentlich schon.
Bei uns gehört z.Bsp. "am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind" definitiv nicht zu unseren Familienregeln, oder aufräumen sobald sie krabbeln können..
Meine Kinder sind 6 und 3, ich will natürlich in erster Linie dass sie glücklich und möglichst unbeschwert aufwachsen können, auf sich selbst vertrauen können und sich immer geliebt fühlen und, ganz wichtig, andere Menschen so behandeln wie sie selbst auch behandelt werden möchten.
Das wars im Groben eigentlich schon.
Bei uns gehört z.Bsp. "am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind" definitiv nicht zu unseren Familienregeln, oder aufräumen sobald sie krabbeln können..
11.05.2013 07:08
Aufräumen so bald sie krabbeln können? das will ich sehen
Und am Tisch sitzen bleiben bis alle aufgegessen haben? mag gehen bei großen die es verstehen aber nicht bei ein jährigen , ins Bett schon 17Uhr wenn es ärger gab dann ohne essen
Vieles andere davon wie bitte Danke ist für mich selbstverständlich
Und am Tisch sitzen bleiben bis alle aufgegessen haben? mag gehen bei großen die es verstehen aber nicht bei ein jährigen , ins Bett schon 17Uhr wenn es ärger gab dann ohne essen
Vieles andere davon wie bitte Danke ist für mich selbstverständlich
11.05.2013 07:45
Du hast da ja ganz tolle Dinge aufgelistet, aber das meiste hat nichts mit müssen oder lernen zu tun - sondern einzig mit Vorleben oder gar Spaß.
Mein Kleines dachte Spielzeug in Kisten werfen, wäre auch spielen...sie hat es von allein und gern gemacht und mittlerweile ist es das Natürlichste auf der Welt. Und trotzdem, ist es mal spät oder sie hat keine Lust, dann muss sie auch nicht, dann räum ich eben schnell auf.
So ist es mit vielen Dingen wie Höflichkeit, usw. das bekommen sie einfach mit, dafür muss ich nichts tun und es ist auch keine Leistung von mir.
Ebenso ist es mit der Weltanschauung. Mein Großer ist 12 Jahre, ich habe nie ein ernsthaftes Gespräch mit ihm über Homosexuelle oder Menschen anderer Herkunft führen müssen. Ebenso wenig über dicke Menschen oder behinderte Menschen. Er ist offen damit aufgewachsen ohne mein Zutun.
Ich bin das Vorbild und das nehmen die Kinder sich als Maßstab (zumindest als untersten - sie werden ja eh besser als ich
). Da müssen sie nichts müssen oder lernen wie dressierte Äffchen.
Mein Kleines dachte Spielzeug in Kisten werfen, wäre auch spielen...sie hat es von allein und gern gemacht und mittlerweile ist es das Natürlichste auf der Welt. Und trotzdem, ist es mal spät oder sie hat keine Lust, dann muss sie auch nicht, dann räum ich eben schnell auf.
So ist es mit vielen Dingen wie Höflichkeit, usw. das bekommen sie einfach mit, dafür muss ich nichts tun und es ist auch keine Leistung von mir.
Ebenso ist es mit der Weltanschauung. Mein Großer ist 12 Jahre, ich habe nie ein ernsthaftes Gespräch mit ihm über Homosexuelle oder Menschen anderer Herkunft führen müssen. Ebenso wenig über dicke Menschen oder behinderte Menschen. Er ist offen damit aufgewachsen ohne mein Zutun.
Ich bin das Vorbild und das nehmen die Kinder sich als Maßstab (zumindest als untersten - sie werden ja eh besser als ich
). Da müssen sie nichts müssen oder lernen wie dressierte Äffchen.
11.05.2013 07:47
Zitat von dizza:
Ist an und für sich ja ein interessantes Thema... Mich würde mal interessieren wie alt deine Kinder sind? Das was du geschrieben hast klingt für mich alles wie aus einem idealen Leben eines Erziehungsberaters....
Meine Kinder sind 6 und 3, ich will natürlich in erster Linie dass sie glücklich und möglichst unbeschwert aufwachsen können, auf sich selbst vertrauen können und sich immer geliebt fühlen und, ganz wichtig, andere Menschen so behandeln wie sie selbst auch behandelt werden möchten.
Das wars im Groben eigentlich schon.
Bei uns gehört z.Bsp. "am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind" definitiv nicht zu unseren Familienregeln, oder aufräumen sobald sie krabbeln können..![]()
Mehr ist nicht nötig
der Rest ist in deinem Satz schon fest verankert!
11.05.2013 08:01
Ich werde meinen Sohn zu einem selbstbewussten Menschen erziehen, der mit Fleiß alles schaffen kann, was er möchte. Auch werde ich ihm Respekt gegenüber Menschen, egal welche Herkunft, Lebenseinstellung, jung oder alt, beibringen, genauso, dass man die Tiere und Natur achten soll. Bitte und Danke sagen, sind selbstverständlich. Auch, dass er Hallo und Tschüss sagen soll, werden wir ihm beibringen.
Was ich nicht machen werde, ihn als Strafe ins Bett schicken. Für ihn soll das Bett was schönes sein, wo er schlummern und träumen kann. Das macht man mit so einer Strafe kaputt. Vielleicht bastel ich so eine Tafel, wl drauf kommt, wenn er im Haushalt oder so geholfen hat und dafür Punkte bekommt und wenn er etwas angestellt hat, werden die wieder abgezogen.
Was ich nicht machen werde, ihn als Strafe ins Bett schicken. Für ihn soll das Bett was schönes sein, wo er schlummern und träumen kann. Das macht man mit so einer Strafe kaputt. Vielleicht bastel ich so eine Tafel, wl drauf kommt, wenn er im Haushalt oder so geholfen hat und dafür Punkte bekommt und wenn er etwas angestellt hat, werden die wieder abgezogen.
11.05.2013 08:09
mein Kind bekommt gelernt, was es heißt, eine Familie zu haben. dass egal, was er anstellt, wir immer hinter ihm stehen und ihm helfen. solange unser Verhältnis auf gegenseitigem vertrauen basiert. der Rest an Werten und Normen erzieht sich nebenbei durch vorleben und dem sozialen Umfeld. wenn er zu Hause ist, soll er sich auch mal fallen lassen können. auch wenn das mal heißt, dass er wie ein angestochenes Huhn durch die Wohnung rennt... wenn er sich danach besser fühlt.... ein Zuhause sollte etwas sein, wo sich jeder geborgen und aufgehoben fühlt.
11.05.2013 08:10
meine kinder werden vieles lernen, wenn es denn so weit ist (bisher hab ich ja erst ein baby
) in erster linie sollen sie höfliche, selbstbewusste, glückliche menschen werden, ihren platz im leben finden und lernen, dass man im leben was tun muss, um was zu erreichen. von nichts kommt nichts und wer was erreichen will, muss was tun. ich will ihnen die grundlagen mitgeben, alles erreichen zu können was sie wollen (solange die wünsche realistisch sind, könig der welt ist glaub ich kein anerkannter beruf
) und das selbstbewusstsein, darum zu kämpfen.
wir sind nicht wahnsinnig autoritär, aber doch liebevoll konsequent. wenn jemand das lied Zeugnistag von reinhard may kennt, weiß er wie wir uns erziehung vorstellen
) in erster linie sollen sie höfliche, selbstbewusste, glückliche menschen werden, ihren platz im leben finden und lernen, dass man im leben was tun muss, um was zu erreichen. von nichts kommt nichts und wer was erreichen will, muss was tun. ich will ihnen die grundlagen mitgeben, alles erreichen zu können was sie wollen (solange die wünsche realistisch sind, könig der welt ist glaub ich kein anerkannter beruf
) und das selbstbewusstsein, darum zu kämpfen. wir sind nicht wahnsinnig autoritär, aber doch liebevoll konsequent. wenn jemand das lied Zeugnistag von reinhard may kennt, weiß er wie wir uns erziehung vorstellen
11.05.2013 08:38
Mhh....
Ich hab echt lange darüber nachgedacht, was ich dir dazu schreiben soll...
Und ganz ehrlich...
Mir fällt überhaupt nichts ein...
Für mich sind Bitte, Danke sagen, dass Spielzeug wegräumen etc ganz selbstständige Dinge...
Meine Kinder haben nicht zu "folgen" sie sind keine Soldaten sondern eigene kleine Persönlichkeiten die sich so entwickeln dürfen, wie sie es möchten.
Ich hab echt lange darüber nachgedacht, was ich dir dazu schreiben soll...
Und ganz ehrlich...
Mir fällt überhaupt nichts ein...
Für mich sind Bitte, Danke sagen, dass Spielzeug wegräumen etc ganz selbstständige Dinge...
Meine Kinder haben nicht zu "folgen" sie sind keine Soldaten sondern eigene kleine Persönlichkeiten die sich so entwickeln dürfen, wie sie es möchten.
11.05.2013 08:58
Zitat von tiona:
Mhh....![]()
Ich hab echt lange darüber nachgedacht, was ich dir dazu schreiben soll...
Und ganz ehrlich...
Mir fällt überhaupt nichts ein...![]()
Für mich sind Bitte, Danke sagen, dass Spielzeug wegräumen etc ganz selbstständige Dinge...
Meine Kinder haben nicht zu "folgen" sie sind keine Soldaten sondern eigene kleine Persönlichkeiten die sich so entwickeln dürfen, wie sie es möchten.
Gut gesagt finde ich
11.05.2013 09:13
Zitat von pusteblume85:
Zitat von tiona:
Mhh....![]()
Ich hab echt lange darüber nachgedacht, was ich dir dazu schreiben soll...
Und ganz ehrlich...
Mir fällt überhaupt nichts ein...![]()
Für mich sind Bitte, Danke sagen, dass Spielzeug wegräumen etc ganz selbstständige Dinge...
Meine Kinder haben nicht zu "folgen" sie sind keine Soldaten sondern eigene kleine Persönlichkeiten die sich so entwickeln dürfen, wie sie es möchten.
Gut gesagt finde ich
schliesse mich dem an!
11.05.2013 09:17
Zitat von Julikind:
Zitat von dizza:
Ist an und für sich ja ein interessantes Thema... Mich würde mal interessieren wie alt deine Kinder sind? Das was du geschrieben hast klingt für mich alles wie aus einem idealen Leben eines Erziehungsberaters....
Meine Kinder sind 6 und 3, ich will natürlich in erster Linie dass sie glücklich und möglichst unbeschwert aufwachsen können, auf sich selbst vertrauen können und sich immer geliebt fühlen und, ganz wichtig, andere Menschen so behandeln wie sie selbst auch behandelt werden möchten.
Das wars im Groben eigentlich schon.
Bei uns gehört z.Bsp. "am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind" definitiv nicht zu unseren Familienregeln, oder aufräumen sobald sie krabbeln können..![]()
Mehr ist nicht nötigder Rest ist in deinem Satz schon fest verankert!
Schön geschrieben
Wir wollen das sie sich selber entwickeln.
Sachen wir: bitte und danke, hallo und tschüss hier eh gemacht werden. Wird sie es lernen. Und wenn sie mal nicht tschüss sagt ist es auch okay ( mein Neffe hat die Phase)
Wichtig sind für uns das sie keinen verurteilt, wegen Hautfarbe, aussehen oder was anderem!
Alles andere wird kommen wenn sie es versteht!
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