Mütter- und Schwangerenforum

Babys die Nachts nicht durchschlafen... einfache Psychologie?

Janinaa
2 Beiträge
09.04.2013 14:41
Hallo zusammen,

unsere kleine Rilana (7Monate) hat große Probleme nachts durchzuschlafen. Eigentlich schläft sie keine einzige Nacht durch und wacht quasi alle 3-4 Stunden weinend auf. Mein Mann und ich sind schon völlig fertig vor Schlafmangel. Ich denke dieses Phänomen kennen viele Eltern.
Nun gibt es ja allehand Erklärungsansätze und Theorien woher das kommt und wie man seinem Kind helfen kann durchzuschlafen.
Nun bin ich letztens auf eine sehr interessante Theorie gestoßen, welche einen recht banalen psychologischen Ansatz vertreten, welcher bei uns recht gut zutreffen könnte. Im Grunde wird das nächtliche Aufwachen und weinen folgendermaßen erklärt: Das Kind schläft im Arm der Mutter/ des Vaters völlig übermüdet ein. Oft geschieht das nicht im Kinderzimmer, sondern im Elternschlafzimmer/Wohnzimmer/etc. Daraufhin wird das Kind im Kinderzimmer ins Bett gelegt zum schlafen. Nach 3-4 Stunden wacht das Kind dann auf (jeder Mensch hat kurze Wachphasen in der Nacht an die sich ein Erwachsener meist gar nicht erinnern kann - das kommt aus der Evolutionspsychologie und diente schon immer der eigenen Sicherheit - man überprüft ob keine Feine in der Nähe sind etc. äußerst interessant...) und findet sich plötzlich in einer völlig anderen Lage / Zimmer / Situation wieder, wie als es eingeschlafen ist (im Arm / Bett der Eltern). Darauf hin ist es schier erschrocken, verständlich. Nun kommen die Eltern, beruhigen das Kind, wohlmöglich nehmen sie es zu sich mit ins Bett bis es wieder einschläft, nur um es dann wieder schlafend im Kinderzimmer wieder abzulegen. Nun ratet mal was passiert? Genau, das Kind wacht wieder auf (Evolution ) und ist wieder nicht dort wo es einschlief, schreckt auf und weint.
Des Rätsels Lösung: das Kind sollte dort einschlafen, wo es auch in der Nacht liegen wird. Wenn es dann aufwacht, befindet es sich genau dort und erschreckt nicht so leicht und kann so weiterschlafen.

Was haltet ihr von dieser Erklärung / Theorie?
Wir finden sie recht einleuchtend.
Mausi2013
2103 Beiträge
09.04.2013 14:45
Ich find die Erklärung gut hört sich logisch an
Wundertoll
180 Beiträge
09.04.2013 14:46
Ist eine Schlafphase von 3-4 Stunden bei einem 7monatigem Baby nicht normal?
Den dann würde man ja theroretisch 1x nur aufstehn müssen des Nachts ,wenn man eine Schlaflänge von ca.8 Stunden als Grundlage nimmt.Und somit hat man ja genug Schlaf.
Milchmaus
5178 Beiträge
09.04.2013 14:46
Klar ist das logisch und Verhaltenspsychologisch auch wohl richtig.
Aber irgendwann hat Mama/Papa die Nase voll und möchte auch einfach mal ein wenig schlafen. Dann ist es um einiges einfacher, den kleinen Wurm mitzunehmen und im Ehebett schlafen zu lassen.
Zudem ist auch das Familienbett ein gutes verhaltens-(und evolutions-)psychologisches Modell: Mama und Papa sind da, Baby kann sie rieche/fühlen, weiß, dass es beschützt wird und schläft eher/besser/länger/genauso bescheiden wie im eigenen Bett.

Probiert einfach aus, was für euch am besten gelingt. Da gibt es kein allgemeines Geheimrezept (schön wär's... ).
Luni
31779 Beiträge
09.04.2013 14:47
Ich finde die Erklärung logisch, dennoch trifft sie auf unser überhaupt nicht zu.

Mein Sohn schläft immer noch nicht richtig durch und ich habe ihn schon von Anfang an in sein Bett gelegt und nicht erst irgendwo anders einschlafen lassen
finchen86
6290 Beiträge
09.04.2013 14:51
Jaja das schöne jedes kind kann schlafen lernen buch
Mausi2013
2103 Beiträge
09.04.2013 14:53
Ich muss auch dazu sagen - ohne, dass sich jemand angegriffen fühlt, dass ich meine Kinder immer bei mir im Bett hatte. Meine große bis sie ca 3 Jahre alt war und meine kleine ca bis 2 Jahre... Dann hatten sie keine Probleme in ihren Betten zu schlafen.
Ich habe es geliebt mit meinen Kindern im Bett zu schlafen. Sie zu riechen, zu kuscheln, stillen ect und meine Kinder haben immer durchgeschlafen, bis auf das stillen natürlich
Ich denke auch, dass die kleinen noch lange nach der Geburt die Sicherheit von Mami brauchen und nicht gern allein schlafen wollen, daher das schreien
Ich kann da halt nur von mir reden, keines meiner beiden Kinder hat nachts geschrien
Putsch
26805 Beiträge
09.04.2013 14:55
Ich finde es nicht ungewöhlich, dass ein Baby nachts wach wird

Die Theorie ergibt schon Sinn, aber wie gesagt, auch ohne dass es so läuft wie dort beschrieben, ist es ja eigentlich das normalste der Welt, dass so ein Zwerg nachts wach wird
Surreal
2757 Beiträge
09.04.2013 15:14
Meine kleine ist 21 Monate alt und hat noch nieee durchgeschlafen man gewöhnt sich an alles ^^
zwergenaufstand
8170 Beiträge
09.04.2013 15:44
schwachsinn die theorie ...mein sohn schläft im schlafzimmer in seinem bett jede nacht ein und ist 2,5 jahre alt und wacht immer noch alle 3-4 stunden auf und ruft nach mir und das obwohl ich gleich neben dran lieg und ihm meine hand reiche ......

das selbe spiel hatte ich auch bei meiner tochter ...da ging das bis 3,3 jahre und dann von heute auf morgen schlief sie durch ......bis heute .....

09.04.2013 17:57
meine hat mit 5 monaten hat sie durch geschlafen und vorher wars ihr egal wo sie eingeschlafen und wieder wach geworden ist. wenn sie wach war, hatte sie hunger und den hintern voll.
hatte nix damit zu tun das sie nicht wusste wo sie war oder so.
09.04.2013 20:16
Also diese Therorie stimmt schon, aber meine Mäuse schlafen immer in Ihrem Bett einund dennoch wacht der Kleine alle 2-3 Stunden auf und hat Hunger, das hat mit Psychologie nicht so viel zu tun, Merle hat bis sie 1,5 Jahre alt war nicht durchgeschlafen, da muss man als Eltern dann wohl mit leben
09.04.2013 20:42
Klingt zwar toll, aber in der Realität siehts wohl anders aus.
Mein Sohn schläft bewusst in seinem Bett ein und wacht trotzdem nach drei Stunden auf...
Käsekuchen
619 Beiträge
09.04.2013 20:49
Ich finde das ist ganz normal. Deshalb hat mein Sohn lange bei mir geschlafen.
Er war 9 Monate in meinem Bauch, wo sollte er sonst hingehören als in meine Arme?
Und evolutionär gesehen ist es vollkommen logisch. Babies sind hilflos, sie sind auf die Eltern angewiesen, auf ihren Schutz, die Wärme und Nahrung.
10.04.2013 12:47
Zitat von Janinaa:

Hallo zusammen,

unsere kleine Rilana (7Monate) hat große Probleme nachts durchzuschlafen. Eigentlich schläft sie keine einzige Nacht durch und wacht quasi alle 3-4 Stunden weinend auf. Mein Mann und ich sind schon völlig fertig vor Schlafmangel. Ich denke dieses Phänomen kennen viele Eltern.
Nun gibt es ja allehand Erklärungsansätze und Theorien woher das kommt und wie man seinem Kind helfen kann durchzuschlafen.
Nun bin ich letztens auf eine sehr interessante Theorie gestoßen, welche einen recht banalen psychologischen Ansatz vertreten, welcher bei uns recht gut zutreffen könnte. Im Grunde wird das nächtliche Aufwachen und weinen folgendermaßen erklärt: Das Kind schläft im Arm der Mutter/ des Vaters völlig übermüdet ein. Oft geschieht das nicht im Kinderzimmer, sondern im Elternschlafzimmer/Wohnzimmer/etc. Daraufhin wird das Kind im Kinderzimmer ins Bett gelegt zum schlafen. Nach 3-4 Stunden wacht das Kind dann auf (jeder Mensch hat kurze Wachphasen in der Nacht an die sich ein Erwachsener meist gar nicht erinnern kann - das kommt aus der Evolutionspsychologie und diente schon immer der eigenen Sicherheit - man überprüft ob keine Feine in der Nähe sind etc. äußerst interessant...) und findet sich plötzlich in einer völlig anderen Lage / Zimmer / Situation wieder, wie als es eingeschlafen ist (im Arm / Bett der Eltern). Darauf hin ist es schier erschrocken, verständlich. Nun kommen die Eltern, beruhigen das Kind, wohlmöglich nehmen sie es zu sich mit ins Bett bis es wieder einschläft, nur um es dann wieder schlafend im Kinderzimmer wieder abzulegen. Nun ratet mal was passiert? Genau, das Kind wacht wieder auf (Evolution ) und ist wieder nicht dort wo es einschlief, schreckt auf und weint.
Des Rätsels Lösung: das Kind sollte dort einschlafen, wo es auch in der Nacht liegen wird. Wenn es dann aufwacht, befindet es sich genau dort und erschreckt nicht so leicht und kann so weiterschlafen.

Was haltet ihr von dieser Erklärung / Theorie?
Wir finden sie recht einleuchtend.


Nette Theorie, ist sicherlich auch zutreffend für die Kinder, die woanders einschlafen als in ihrem Bett.
Auf mein Kind trifft sie nicht zu. Schläft immer im Bett ein, auch alleine. Gar kein Problem. Sie (10 Monate) geht um 19 Uhr ins Bett, wach! Spielt alleine ne Runde und schläft dann ein.
Gegen 21 bis 21:30 Uhr wird sie wach und schreit und zwar kontinuierlich so lange, egal ob ich dabei bin oder nicht, bis sie eine Milch bekommt. Dann schläft sie weiter. Mal sind es 4 Stunden, mal sind es 6 Stunden....aber bis spätestens um 4 Uhr morgens schreit sie auf jeden Fall noch mal. Und wieder so lange, bis sie ihre Milch hat.

Hunger ist das aber dennoch nicht! Bei ihr ist das Gewohnheit. Das Saugen beruhigt sie, darüber schläft sie wieder ein oder ist wieder soweit beruhigt, dass sie wieder alleine einschläft.
Frag mich schon länger, wie ich die Milch in der Nacht abschaffen kann. Schnuller funktioniert nicht und Wasser/Tee/Saft funktioniert auch nicht. Rumtragen eh nicht.....

Habe einfach die Hoffnung, dass es sich verwächst
  • Dieses Thema wurde 0 mal gemerkt