Mütter- und Schwangerenforum

Kind 14 Monate vom Familienbett in Eigene + Einschlafprobleme

Tinchen1987
984 Beiträge
02.01.2014 22:32
Hallo ihr Lieben,

ich brauch mal ganz dringend eure Hilfe!

Meine kleine Maus ist jetzt 14 Monate alt und wir haben massive Probleme sie zum Einschlafen zu bekommen. Ich gehe abends um 18 Uhr mit ihr ins Bett. Sie ist zu dem Zeitpunkt schon deutlich müde und reibt sich die Augen. Gehe ich später mit ihr ins Bett ist sie schon drüber hinaus und es ist fast nicht mehr möglich sie zum schlafen zu bringen. Mittags schläft sie nur wenn sie nicht bereits schon in der Kita geschlafen hat, spätestens von 13.30-14.30 Uhr. Meistens schläft sie in der Kita schon und dann nicht mehr. Unser Abend sieht wie folgt aus:

Sie isst mit uns zu Abend, je nachdem wie viel sie gegessen hat gibt's dann noch ne kleine Flasche Milch. Anschließend ziehen wir ihr den Schlafanzug an und es geht Zähne putzen, Gesicht waschen und dann ab ins Bett. Nachtlicht ist an, ansonsten ist das Schlafzimmer dunkel. Wir haben schon festgestellt dass umso heller es ist sie umso schwieriger in den Schlaf findet. Im Bett ist dann erstmal Turnstunde angesagt. Sie setzt sich auf, lässt sich rückwärts oder vorwärts umfallen (oft auch mit dem Kopf auf mein Gesicht...aua), krabbelt rum, stellt sich an der Bettlehne auf, quasselt, knutscht mich ab, klettert auf mich drauf und es dauert sehr lange bis sie dann einfach umfällt und schläft. Es kostet mich jedesmal sehr viele Nerven und ich bin mit meinem Latein langsam am Ende. Ich will so nicht weiter machen. Es muss doch auch anders gehen, aber wie nur?

Schnuller nimmt sie keinen und stillen tu ich sie auch nicht mehr. Vom mit Flasche einschlafen halte ich nichts.

Ich hoffe mir hat irgendjemand einen Rat!

Das nächste ist: wir würden sie gerne an ihr eigenes Gitterbett gewöhnen, wenn möglichst gleich in ihrem Zimmer. Mein Plan ist eine Matratze neben ihr Bett zu legen und bei ihr zu bleiben. Ich hab ehrlich gesagt aber schon total Panik damit zu beginnen. Ich bin mir sicher sie wird sehr viel schreien und das möchte ich eigentlich nicht. Bei uns im Familienbett kann sie aber auch nicht mehr bleiben. Mein Mann und ich können nachts nicht mehr ruhig schlafen weil sie sich so viel bewegt und sind morgens bei der Arbeit unkonzentriert deswegen. Unsere Ehe leidet leider auch darunter denn viel "laufen" kann bei uns nicht.

Wie habt ihr den Umzug gehandhabt? Habt ihr mir gute Tipps wie wir das machen können oder könnt ihr mir vielleicht auch Anlaufstellen empfehlen wo ich mir Hilfe holen kann?

Tut mir leid für den langen Text!

Vielen Dank für eure Antworten,

es grüßt euch eine müde Tina
shelyra
69258 Beiträge
02.01.2014 22:38
meine tochter hat in dem alter auch soviel rumgeturnt vor dem einschlafen. bei ihr hat es geholfen dass wir sie festgehalten haben. da wurde dann noch 1-2min etwas gemosert, aber danach schlief sie meist recht schnell im arm ein und wir konnten sie ablegen. sie hat einfach die nähe und enge gebraucht um runter zu kommen

das ausquartieren haben wir bei unserem sohn ähnlich gehandhabt wir du das vorhast! hatten eine matratze vor dem gitterbett liegen und dort einige nächte geschlafen.
zum einschlafen haben wir im poäng-sessel gessen und ihn in den armen gehalten bis er schlief. danach konnten wir ihn ohne probleme ins gitterbett legen und durch das gitter haben wir ihn dann sanft gestreichelt wenn wir merkten, dass er uns sucht und unruhig wurde.
Tinchen1987
984 Beiträge
02.01.2014 22:42
Zitat von shelyra:

meine tochter hat in dem alter auch soviel rumgeturnt vor dem einschlafen. bei ihr hat es geholfen dass wir sie festgehalten haben. da wurde dann noch 1-2min etwas gemosert, aber danach schlief sie meist recht schnell im arm ein und wir konnten sie ablegen. sie hat einfach die nähe und enge gebraucht um runter zu kommen

das ausquartieren haben wir bei unserem sohn ähnlich gehandhabt wir du das vorhast! hatten eine matratze vor dem gitterbett liegen und dort einige nächte geschlafen.
zum einschlafen haben wir im poäng-sessel gessen und ihn in den armen gehalten bis er schlief. danach konnten wir ihn ohne probleme ins gitterbett legen und durch das gitter haben wir ihn dann sanft gestreichelt wenn wir merkten, dass er uns sucht und unruhig wurde.


festhalten ist bei Leonie gar nicht möglich. Da flippt sie regelrecht aus, schreit wie am Spieß als würde man ihr was antun. Streicheln findet sie auch doof. Und im Arm einschlafen ist dann logischerweise unmöglich. Alles etwas kompliziert und schwieriger bei uns leider
02.01.2014 23:38
Hihi, genau wegen diesem Geturne, habe ich unsere Kleine ans Gitterbett gewöhnt.
Es konnte nämlich am Ende gar keiner mehr im Familienbett schlafen, weil Madame mitten in der Nacht Party gemacht hat.
Da war sie ebenfalls 14 Monate alt.
Wir haben das Gitterbett allerdings ins Schlafzimmer an meine Seite gestellt. Und ich hatte am Anfang auch Schiss, dass das nie klappt. Aber völlig unberechtigt. Hat direkt super geklappt.
Sie hat auch ne Weile gebraucht, bis sie eingeschlafen ist, aber das brauchen wir ja auch. Ging super problemlos
03.01.2014 01:32
Also, ich mag hier nicht allzu große Töne spucken, weil mein Kind noch etwas kleiner ist - `Rumturnen z.B. ist da einfach noch nicht in dem Maße drin
Mein Tipp wäre jetzt, den abendlichen Ablauf ein bisschen dahingehend zu verändern, dass unmittelbar vor dem Zubettgehen eine ruhige Stimmung geschaffen wird. Vielleicht würde es helfen, das Licht etwas zu dämpfen und eine ruhige Entspannungsmusik anzumachen? Vielleicht lässt sich das ein bisschen ritualisieren, sodass sie irgendwann lernt, alleine einzuschlafen?? Turnen kratzt ja eher auf, als das es einen ´runterbringt... Ich hab aber auch keine Idee, wie man das verhindern kann, ohne das Kind festzuhalten... Vielleicht schaffst du es ja, etwas anderes in dem Moment interessanter zu machen, damit deine Kleine besser runterkommen kann??
Unser Kleiner schläft alleine ein, seit er 3 Monate alt ist. Da haben wir begonnen, ihm abends eine Geschichte vorzulesen - bei gedämpftem Licht und ein bisschen kuschelnd natürlich! Danach gibt´s noch ´ne Runde Gute-Nacht-Knuddeln und Abknutschen und dann legen wir ihn wach in sein Bettchen (mittlerweile auch im eigenen Zimmer), wo er mit Hilfestellung von Schnuller und Spieluhr früher oder später einschläft. Manchmal brabbelt er noch eine Zeitlang vor sich hin, manchmal nicht.
Der Umzug ins Kinderzimmer und damit auch vom Stubenwagen ins "große" Bettchen war total unkompliziert und absolut problemfrei. Wir haben alles genauso gemacht wie vorher, nur eben nicht mehr im Schlafzimmer, sondern drüben im Kinderzimmer.
Ich weiß, bei uns ist´s ´ne ganz andere Situation und, das muss ich auch einfach dazu erwähnen, Jakob ist wirklich das eine von hundert Babys, das von Anfang an super schlafen konnte Ich hoffe, ich konnte dir trotzdem ein bisschen helfen. Also, ich würde mal versuchen, irgendwie das Toben durch etwas ruhigeres zu ersetzen.
Viel Erfolg!
Dawnbringer
1432 Beiträge
03.01.2014 01:46
Zitat von Elsilein:

Vielleicht würde es helfen, das Licht etwas zu dämpfen und eine ruhige Entspannungsmusik anzumachen? Vielleicht lässt sich das ein bisschen ritualisieren, sodass sie irgendwann lernt, alleine einzuschlafen?? Turnen kratzt ja eher auf, als das es einen ´runterbringt... Ich hab aber auch keine Idee, wie man das verhindern kann, ohne das Kind festzuhalten...


Unserer ist ja auch noch nicht so weit und der "Auszug" steht auch noch nicht an. Da habe ich also eh keinen rat. Meine Nichte ist mit 14 oder 15 Monaten aber auch ausquartiert worden und da wurde auch einfach das Ritual fortgeführt und endete bloß im anderen Zimmer. Sie hat das sofort so angenommen. Daher würde ich es vermutlich einfach mal versuchen.

Zum Zitat: Unserer braucht das Toben und Turnen abends aber zum Beispiel. Ich hatte auch gedacht, dass er dann erst recht nicht schläft, aber wir haben zufällig raus gefunden, dass er nach dem Toben, Kissenschlacht und ganz viel Knuddeln (und durchs Gesicht krabbeln ) tatsächlich besser schläft. Danach braucht er es aber auch recht dunkel und vor allem kühler.
Momentan dauert es aber auch ewig, weil er zahnt und viel kuscheln möchte.

Drücke die Daumen, dass eure Abende/Nächte bald ruhiger und erholsamer sind.
  • Dieses Thema wurde 2 mal gemerkt