Sorgt Businesscoaching wirklich für nachhaltige Veränderungen im Unternehmen, gibt es Erfahrungen?
09.07.2026 21:20
Wir würden es im Herbst angehen, aber ein Thema ist es schon und daher würde mich schon interessieren, ob Businesscoaching in Unternehmen auch wirklich tatsächlichen, langfristigen Wandel bewirkt. Oder ob sind es doch meistens ein paar motivierende Gespräche, nach denen die Dynamik halt nur kurzzeitig massiv ansteigt. Habt jemand unter euch schon Erfahrungen damit und wenn ja, darf ich euch fragen, ob das auch tatsächlich vorangebracht? Oder in anderen Worten, welche Ansätze bringen da Resultate was erwies sich bloß als kurzes Aufflackern?
Ich bin schon absolut im Klaren darüber, dass ein externer Blick eben Aspekte erkennt, an die man im hektischen Arbeitsalltag einfach nicht denkt. Andererseits kenne ich mich und auch den einen oder anderen Kollegen und hab Angst, dass der Nutzen verpuffen könnte. Weil halt mehr oder weniger jeder wieder in seine alten Verhaltensmuster abrutscht und wir so zum gewohnten Trott zurückkehren.
Also bitte nicht falsch verstehen, auch wenn ich zwischen diesen Ansichten schwanke, lasse ich mich schon eines Besseren lehren und mich gern vom Gegenteil überzeugen.
Ich bin schon absolut im Klaren darüber, dass ein externer Blick eben Aspekte erkennt, an die man im hektischen Arbeitsalltag einfach nicht denkt. Andererseits kenne ich mich und auch den einen oder anderen Kollegen und hab Angst, dass der Nutzen verpuffen könnte. Weil halt mehr oder weniger jeder wieder in seine alten Verhaltensmuster abrutscht und wir so zum gewohnten Trott zurückkehren.
Also bitte nicht falsch verstehen, auch wenn ich zwischen diesen Ansichten schwanke, lasse ich mich schon eines Besseren lehren und mich gern vom Gegenteil überzeugen.
10.07.2026 04:35
Das kann man pauschal nicht beantworten.
Nutzen eines Coachings, egal in welchem Lebensbereich, steht und fällt
1) mit der Qualität des Coachings
2) damit, was man selbst draus macht.
Nehmen wir man an die Qualität ist spitze, der Coach ist klasse und gibt geniale Tipps.
Dann ist immernoch die Frage ob ihr bereit und willens seid, an Euch und dem Unternehmen zu arbeiten und die Erkenntnisse auch umzusetzen.
Veränderungsprozesse kosten immer Kraft, Energie, Durchhaltevermögen, sind oft unbequem.
Das kann einem auch der beste Coach nicht abnehmen und das sollte einem bewusst sein.
Ich selbst hatte einen tollen Berater an der Seite, der im Zuge einer personellen Umstrukturierung ein super Sparrings-Partner für meine Gedanken war.
Ich würde mir also erstmal die Frage stellen:
Was genau ist die Erwartungshaltung?
Was genau wäre überhaupt ein gutes Ergebnis für Dich?
Und dann auf Basis dessen: Welche Kompetenzen und Eigenschaften sollte der Coach mitbringen, um das zu erfüllen?
Es gibt so so viele Gurken an diesem Markt. Hier kann ich nur raten, gut zu selektieren auf Basis von Vorgesprächen, echten Referenzen und Track Record.
Nutzen eines Coachings, egal in welchem Lebensbereich, steht und fällt
1) mit der Qualität des Coachings
2) damit, was man selbst draus macht.
Nehmen wir man an die Qualität ist spitze, der Coach ist klasse und gibt geniale Tipps.
Dann ist immernoch die Frage ob ihr bereit und willens seid, an Euch und dem Unternehmen zu arbeiten und die Erkenntnisse auch umzusetzen.
Veränderungsprozesse kosten immer Kraft, Energie, Durchhaltevermögen, sind oft unbequem.
Das kann einem auch der beste Coach nicht abnehmen und das sollte einem bewusst sein.
Ich selbst hatte einen tollen Berater an der Seite, der im Zuge einer personellen Umstrukturierung ein super Sparrings-Partner für meine Gedanken war.
Ich würde mir also erstmal die Frage stellen:
Was genau ist die Erwartungshaltung?
Was genau wäre überhaupt ein gutes Ergebnis für Dich?
Und dann auf Basis dessen: Welche Kompetenzen und Eigenschaften sollte der Coach mitbringen, um das zu erfüllen?
Es gibt so so viele Gurken an diesem Markt. Hier kann ich nur raten, gut zu selektieren auf Basis von Vorgesprächen, echten Referenzen und Track Record.
10.07.2026 07:33
Zuerstmal : Coach ist kein geschützter Begriff,so kann sich jeder nennen.Also genau recherchieren wen man da ins Haus lässt.
Die ich in meinem Leben kennenlernen durfte waren größtenteils Deppen die nur Unruhe reinbrachten.
Die ich in meinem Leben kennenlernen durfte waren größtenteils Deppen die nur Unruhe reinbrachten.
10.07.2026 08:29
Also es pauschal zu sagen, finde ich genau wie @Baronesse fast unmöglich. Coaching per se finde ich persönlich immer eine Möglichkeit von der man selbst profitieren kann. Natürlich steht und fällt das ganze mit dem Coach, hier ist eben das große Problem, dass Coach kein geschützter Begriff ist. Jeder der mal irgendeinen Kurs gemacht hat, darf sich so nennen.
Deshalb ist es schon wichtig, sich genau anzusehen, für welche Art von Coaching und für welchen Coach man sich entscheidet.
Ich habe schon mehrere Coachings erlebt und kann sagen, dass ich von jedem profitiert habe, mal mehr mal weniger.
Ein gutes Coaching schärft vor allem den Blick auf sich selbst und hilft einem dabei, eigene Entwicklungsfelder überhaupt erst zu erkennen und anzugehen. Denk nur an Sachen wie Stressresilienz oder die Kunst Aufgaben abzugeben und loszulassen.
Kein Mensch muss mit allem perfekt allein klarkommen oder immer sofort die Lösung parat haben. Manchmal braucht es einfach einen Impuls von außen. Sich das einzugestehen, ist keine Schwäche, sondern zeigt echte Stärke.
Dass die absolute Weltspitze im Sport oder in der Politik mit Coaches arbeitet, kommt ja schließlich nicht von ungefähr.
Deshalb ist es schon wichtig, sich genau anzusehen, für welche Art von Coaching und für welchen Coach man sich entscheidet.
Ich habe schon mehrere Coachings erlebt und kann sagen, dass ich von jedem profitiert habe, mal mehr mal weniger.
Ein gutes Coaching schärft vor allem den Blick auf sich selbst und hilft einem dabei, eigene Entwicklungsfelder überhaupt erst zu erkennen und anzugehen. Denk nur an Sachen wie Stressresilienz oder die Kunst Aufgaben abzugeben und loszulassen.
Kein Mensch muss mit allem perfekt allein klarkommen oder immer sofort die Lösung parat haben. Manchmal braucht es einfach einen Impuls von außen. Sich das einzugestehen, ist keine Schwäche, sondern zeigt echte Stärke.
Dass die absolute Weltspitze im Sport oder in der Politik mit Coaches arbeitet, kommt ja schließlich nicht von ungefähr.
13.07.2026 12:31
Zitat von Baronesse:
Das kann man pauschal nicht beantworten.
Nutzen eines Coachings, egal in welchem Lebensbereich, steht und fällt
1) mit der Qualität des Coachings
2) damit, was man selbst draus macht.
Nehmen wir man an die Qualität ist spitze, der Coach ist klasse und gibt geniale Tipps.
Dann ist immernoch die Frage ob ihr bereit und willens seid, an Euch und dem Unternehmen zu arbeiten und die Erkenntnisse auch umzusetzen.
Veränderungsprozesse kosten immer Kraft, Energie, Durchhaltevermögen, sind oft unbequem.
Das kann einem auch der beste Coach nicht abnehmen und das sollte einem bewusst sein.
Ich selbst hatte einen tollen Berater an der Seite, der im Zuge einer personellen Umstrukturierung ein super Sparrings-Partner für meine Gedanken war.
Ich würde mir also erstmal die Frage stellen:
Was genau ist die Erwartungshaltung?
Was genau wäre überhaupt ein gutes Ergebnis für Dich?
Und dann auf Basis dessen: Welche Kompetenzen und Eigenschaften sollte der Coach mitbringen, um das zu erfüllen?
Es gibt so so viele Gurken an diesem Markt. Hier kann ich nur raten, gut zu selektieren auf Basis von Vorgesprächen, echten Referenzen und Track Record.
Die Frage hat mich ehrlich gesagt schon ein bisschen erwischt, weil ich weniger darüber nachgedacht habe, woran wir eigentlich merken wollen, dass sich wirklich etwas bewegt hat.
Bei uns wäre es mir schon wichtig, dass nicht nur währenddessen ein paar gute Gedanken auftauchen, sondern Monate später noch etwas davon da ist und man nicht bei der ersten stressigen Phase wieder genau dort landet, wo man vorher war. Nur wie konkret macht man so ein Ziel, da hänge ich gerade noch.
Und mit der Auswahl hast du vermutlich recht, den Markt habe ich wahrscheinlich etwas unkomplizierter gesehen. Woran hast du später gemerkt, dass der Berater wirklich etwas gebracht hat und nicht nur in den Gesprächen selbst hilfreich war?
13.07.2026 12:45
Zitat von Marf:
Zuerstmal : Coach ist kein geschützter Begriff,so kann sich jeder nennen.Also genau recherchieren wen man da ins Haus lässt.
Die ich in meinem Leben kennenlernen durfte waren größtenteils Deppen die nur Unruhe reinbrachten.
Dass sich im Grunde jeder Coach nennen kann, hatte ich ehrlich gesagt vorher nicht so wirklich auf dem Schirm. Sind die mit irgendwelchen fertigen Ideen gekommen, ohne den Betrieb und die Leute richtig zu kennen? Genau davor hätte ich schon auch etwas Angst, weil bei uns sicher nicht jeder gleich offen auf so ein Coaching reagieren würde und wenn es blöd läuft, hat man danach mehr Baustellen als vorher.
13.07.2026 12:56
Zitat von Sunnshine_:
Also es pauschal zu sagen, finde ich genau wie @Baronesse fast unmöglich. Coaching per se finde ich persönlich immer eine Möglichkeit von der man selbst profitieren kann. Natürlich steht und fällt das ganze mit dem Coach, hier ist eben das große Problem, dass Coach kein geschützter Begriff ist. Jeder der mal irgendeinen Kurs gemacht hat, darf sich so nennen.
Deshalb ist es schon wichtig, sich genau anzusehen, für welche Art von Coaching und für welchen Coach man sich entscheidet.
Ich habe schon mehrere Coachings erlebt und kann sagen, dass ich von jedem profitiert habe, mal mehr mal weniger.
Ein gutes Coaching schärft vor allem den Blick auf sich selbst und hilft einem dabei, eigene Entwicklungsfelder überhaupt erst zu erkennen und anzugehen. Denk nur an Sachen wie Stressresilienz oder die Kunst Aufgaben abzugeben und loszulassen.
Kein Mensch muss mit allem perfekt allein klarkommen oder immer sofort die Lösung parat haben. Manchmal braucht es einfach einen Impuls von außen. Sich das einzugestehen, ist keine Schwäche, sondern zeigt echte Stärke.
Dass die absolute Weltspitze im Sport oder in der Politik mit Coaches arbeitet, kommt ja schließlich nicht von ungefähr.
Das mit Aufgaben abgeben hat mich ehrlich gesagt schon ein bisschen erwischt, weil ich auch eher jemand bin, der etwas schnell selbst macht, bevor ich es länger erkläre. Und dann hängt halt am Ende wieder vieles bei denselben Leuten, obwohl man sich vorher noch vorgenommen hat es anders zu machen. So gesehen verstehe ich den Punkt mit dem Blick auf sich selbst schon besser.
Woran ich jetzt aber noch hänge ist, wie sowas bei den Mitarbeitern ankommt. Wenn man selbst sagt, ich möchte ein Coaching, ist es wahrscheinlich etwas anderes, als wenn es vom Chef vorgeschlagen wird und man sich zuerst fragt, ob mit der eigenen Arbeit etwas nicht stimmt. War das bei dir freiwillig oder kam das über den Arbeitgeber?
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