Vom Jobcenter empört. .
11.07.2016 19:07
Guten Abend zusammen,
seit letzten Monat bin ich beruflich nach der Elternzeit
wieder eingestiegen. Habe einen 450€ Basis Job gefunden als Krankenschwester und er ist auf die Kindergarten Zeit angepasst.
Nun hatte ich heute ein Gespräch zu meiner beruflichen Situation,
habe ihn meine Situation geschildert. Da wurde ich gleich gefragt
wann ich mit meinen Stunden höher gehen möchte.
Mir ist alles aus dem Gesicht gefallen!
Natürlich weiß ich das ein 450€ Job nicht auf Dauer ist,
aber nach 1 Monat? !
Den Herren habe ich geschildert das ich meine Probezeit erstmal hinter mich bringen möchte , ob beide Seiten mit einander auskommen.
Er war nicht einverstanden und möchte mich in Oktober nun
wieder sehen.
Habe ihn meine Umstände erklärt : nach 3Jahren eingestiegen, Alleinerziehend,schwere körperliche Arbeit usw.
Das wollte der Herr gar nicht erst hören und meinte andere Mütter sind in der gleichen Situation. In den Gespräch ging es hier aber um mich und nicht um andere.
Ich bin so froh was zu haben und endlich wieder arbeiten zu können in mein
Beruf. Und nun sagte er noch ich könne ja mein jetzigen Arbeitsplatz verlassen , wenn ich ein Teilzeit Angebot was passt finde.
Ich gehe gerne zu meiner neuen Arbeitsstelle und die Kollegen sind einfach nur klasse.
Wie ergeht es euch ? Oder habt ihr ähnliches erlebt?
Finanziell werde ich von Alg1 und Alg2 aufgestockt und bekomme also nur noch einen Bruchteil an Geld.
seit letzten Monat bin ich beruflich nach der Elternzeit
wieder eingestiegen. Habe einen 450€ Basis Job gefunden als Krankenschwester und er ist auf die Kindergarten Zeit angepasst.
Nun hatte ich heute ein Gespräch zu meiner beruflichen Situation,
habe ihn meine Situation geschildert. Da wurde ich gleich gefragt
wann ich mit meinen Stunden höher gehen möchte.
Mir ist alles aus dem Gesicht gefallen!
Natürlich weiß ich das ein 450€ Job nicht auf Dauer ist,
aber nach 1 Monat? !
Den Herren habe ich geschildert das ich meine Probezeit erstmal hinter mich bringen möchte , ob beide Seiten mit einander auskommen.
Er war nicht einverstanden und möchte mich in Oktober nun
wieder sehen.
Habe ihn meine Umstände erklärt : nach 3Jahren eingestiegen, Alleinerziehend,schwere körperliche Arbeit usw.
Das wollte der Herr gar nicht erst hören und meinte andere Mütter sind in der gleichen Situation. In den Gespräch ging es hier aber um mich und nicht um andere.
Ich bin so froh was zu haben und endlich wieder arbeiten zu können in mein
Beruf. Und nun sagte er noch ich könne ja mein jetzigen Arbeitsplatz verlassen , wenn ich ein Teilzeit Angebot was passt finde.
Ich gehe gerne zu meiner neuen Arbeitsstelle und die Kollegen sind einfach nur klasse.
Wie ergeht es euch ? Oder habt ihr ähnliches erlebt?
Finanziell werde ich von Alg1 und Alg2 aufgestockt und bekomme also nur noch einen Bruchteil an Geld.
11.07.2016 20:21
Hach ja, das liebe Jobcenter. Die haben mich die letzten 3 Monate ohne Geld sitzen und hungern lassen, alles was wir hatten war der Alg 2 Bezug meines Freundes und "Geschenke" von Familie und Freunden, die das wussten.
Die machen gerne Druck und müssen das meistens auch, dennoch ist es schade wenn die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt und man darunter leidet. Verlang den Teamleiter das nächste Mal, also den Vorgesetzten. Meistens zieht das und bloß nicht gehen bevor du den gesprochen hast. In der Regel kneifen die kleinen mit denen man sich auseinander setzen muss wenn nach dem Vorgesetzten verlangt wird.
Ich drück dir ganz fest die Daumen.
Die machen gerne Druck und müssen das meistens auch, dennoch ist es schade wenn die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt und man darunter leidet. Verlang den Teamleiter das nächste Mal, also den Vorgesetzten. Meistens zieht das und bloß nicht gehen bevor du den gesprochen hast. In der Regel kneifen die kleinen mit denen man sich auseinander setzen muss wenn nach dem Vorgesetzten verlangt wird.
Ich drück dir ganz fest die Daumen.
11.07.2016 20:36
Also zum einen.
Ja du bist leider verpflichtet, schnellstmöglich von ALG2 weg zu kommen.
Das heißt, jeder andere Job würde vor gehen, in dem du mehr verdienst.
Es geht da nicht drum, ob er dir gefällt, ob der gut ist, sondern ob du dort zeitlich arbeiten kannst und mehr verdienst.
Allerdings setzen die vom ALG2 sich mit dir hin und schauen mit dir was für dich in Frage kommt und man muss dann halt weiterhin Bewerbungen schreiben, mehr können die auch nicht verlangen.
Und eigentlich sind die sonst auch so Nett, dass wenn man erst einmal einen Mini Job hat, man davon auch erst einmal einige Zeit mit inruhe gelassen wird.
Letztens war ein Mitarbeiter von dort auch sehr unfreundlich zu mir, als ich dann meine Sachbearbeiterin wieder am Telefon hatte, meinte diese ich solle mich sofort beschweren, die Mitarbeiter dort dürfen nicht so mit uns reden und es gebe auch richtig ärger, aber man muss sich halt beschweren, sonst wissen die davon leider nix.
Ja du bist leider verpflichtet, schnellstmöglich von ALG2 weg zu kommen.
Das heißt, jeder andere Job würde vor gehen, in dem du mehr verdienst.
Es geht da nicht drum, ob er dir gefällt, ob der gut ist, sondern ob du dort zeitlich arbeiten kannst und mehr verdienst.
Allerdings setzen die vom ALG2 sich mit dir hin und schauen mit dir was für dich in Frage kommt und man muss dann halt weiterhin Bewerbungen schreiben, mehr können die auch nicht verlangen.
Und eigentlich sind die sonst auch so Nett, dass wenn man erst einmal einen Mini Job hat, man davon auch erst einmal einige Zeit mit inruhe gelassen wird.
Letztens war ein Mitarbeiter von dort auch sehr unfreundlich zu mir, als ich dann meine Sachbearbeiterin wieder am Telefon hatte, meinte diese ich solle mich sofort beschweren, die Mitarbeiter dort dürfen nicht so mit uns reden und es gebe auch richtig ärger, aber man muss sich halt beschweren, sonst wissen die davon leider nix.
11.07.2016 20:41
Dreh den Spieß mal um- wer würde schon eine Mutter einstellen, die auf feste Zeiten angewiesen ist und so lange aus dem Beruf war?
Da wird es nicht mehr viele Arbeitgeber geben, die dich überhaupt einstellen würden, was in diesem Fall ja positiv für dich ist
.
Da wird es nicht mehr viele Arbeitgeber geben, die dich überhaupt einstellen würden, was in diesem Fall ja positiv für dich ist
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11.07.2016 20:47
Und wenn du beim ALG I angibst, dass du nur für ein Stundenvolumen von 15 Wochenstunden zur Verfügung stehst, haben die das Recht, deinen ALG I Anspruch auch auf dieses Stundenvolumen auszurechnen. Mehr gibt es dann eben nicht.
Letztlich, so unangenehm das im Einzelfall auch ist und so gut wie ich dich persönlich verstehe, ALG I und II sind Lohnersatzleistungen. Vorübergehende Geschichten die schnellstmöglich beendet werden sollen... Nur eine Übergangslösung... Von daher ist es schon deren Recht das von dir zu verlangen.
LG Zaubi
Letztlich, so unangenehm das im Einzelfall auch ist und so gut wie ich dich persönlich verstehe, ALG I und II sind Lohnersatzleistungen. Vorübergehende Geschichten die schnellstmöglich beendet werden sollen... Nur eine Übergangslösung... Von daher ist es schon deren Recht das von dir zu verlangen.
LG Zaubi
11.07.2016 20:56
Wie ich wieder arbeiten wollte und meine Tochter so weit war und in den Kiga ging, bremste mich das Jobcenter aus und meinte wer denn eine Alleinerziehende Mutter mit 2 kindern einstellt für die Vormittagsstunden? Dann hab ich mir selbst was gesucht und denen gezeigt wer mich einstellt
So unterschiedlich arbeiten die Jobcenter
So unterschiedlich arbeiten die Jobcenter
11.07.2016 21:06
Es waren beim Jobcenter bis heute alle sehr freundlich zu mir, aber leider wechseln die Mitarbeiter dort ständig. Und zur Zeit habe ich wohl nicht so ein Glück damit.
Auch mit der neuen Berechnung haben die so ihre Probleme, so dass ich noch auf Geld warte.
Schade das teilweise so ein Druck ausgeübt wird oder es anders hin gestellt wird. Ich kenne leider viele Mütter die Zeitlich eingeschränkt sind,aber gerne arbeiten möchten.
Hoffe das sich der Arbeitsmarkt etwas mehr wandelt genauso wie die Kitazeiten.
Auch mit der neuen Berechnung haben die so ihre Probleme, so dass ich noch auf Geld warte.
Schade das teilweise so ein Druck ausgeübt wird oder es anders hin gestellt wird. Ich kenne leider viele Mütter die Zeitlich eingeschränkt sind,aber gerne arbeiten möchten.
Hoffe das sich der Arbeitsmarkt etwas mehr wandelt genauso wie die Kitazeiten.
14.07.2016 09:43
Bei mir war es ähnlich, mein Sachbearbeiter wollte, dass ich, wenns sein muss, bis spät abends arbeiten gehe. Da aber keine Tagesmutter bezahlt worden wäre, wenn die Kindergartenzeiten ausgeschöpft gewesen wären, meinte er, mein Freund könne ja dann aufpassen (da waren wir erst kurz zusammen und das wusste er). Schlussendlich hat es mich aber wachgerüttelt, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und ab September gehts ab auf die Schule, dann Ausbildung machen und dann wird gearbeitet. Also ich bin sogar dankbar, dass er mir da etwas Druck gemacht hat.
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