Mütter- und Schwangerenforum

Brustkrebs

LucyLou
138 Beiträge
15.03.2019 12:24
Hallo ihr Lieben,

Eine Arbeitskollegin rief mich eben ganz aufgelöst an.
Sie bekam eben die Diagnose Brustkrebs, ich bin direkt zu ihr gefahren.
Sie schläft erstmal und würde mich gern informieren.
Gegoogelt hab ich schon aber da wird ja kaum einer schlau.
Deswegen der Post

was genau heißt das jetzt für sie?

Was kommt auf sie zu?
Was bedeutet das für ihren Job?
Was kann sie selbst tun?

Sie hat 4 kinder, ihr Mann is Schichtarbeiter.

Ich leide so mit ihr

Vielleicht kann mir einer helfen
AmyPixie
5925 Beiträge
15.03.2019 12:49
Das tut mir leid und ich finde es toll, dass du für sie da bist.

Ich glaube deine Fragen zu beantworten ist schwierig, weil es da nicht eine Antwort gibt. Es kommt ja ganz darauf an. Wie groß ist der Tumor, kann/soll man operieren, wie ist es mit Chemo. Das sind wirklich Fragen, die nur ihr Arzt beantworten kann.

Für ihren Job bedeutet es wohl, dass sie erst mal längere Zeit ausfallen wird.

Sie sollte versuchen optimistisch an die Sache zu gehen. So blöd das nach so einer Diagnose klingt. Es kommen sicherlich schwierige Zeiten auf sie und die Familie zu.

krümelchen007
4844 Beiträge
15.03.2019 14:20
Meine Freundin steckt gerade auch noch in der Behandlung.
In erster Linie wird geschaut welche Art Krebs es ist, ob er gestreut hat und wie groß er ist.

Bei meiner Freundin war der Tumor in der Brust etwa taubenei groß, einige Lymphknoten waren auch betroffen.

Sie bekam 18 Wochen Chemo. Das lief ambulant.
Einmal die Woche gabs die Chemo über mehrere Stunden. Sie hat einen Port in die Brust gepflanzt
bekommen, sodass sie die Chemo dadurch bekam, das sie nicht so viel gestochen werden muss.

Die Chemo hat sie geschafft. Auch wenn's hart war. Danach kam die große op und die Entfernung der Tumors sowie ein paar Lymphknoten.

Jetzt geht's weiter mit Bestrahlung. Die bekommt sie jeden Tag über 3 Wochen.

Danach geht's 4 Wochen in die Reha und dann hoffen wir das es geschafft ist.

Sie ist seit der Diagnose zu Hause.

Wenn sie aus der Reha kommt war das ein Kampf von gut einem Jahr. Also Anfang der Diagnose und Ende der Therapie.
Rosalie84
497 Beiträge
15.03.2019 22:47
Ich möchte dir Mut machen!
Meine Tante bekam vor ca. 8 Jahren auch die Diagnose Brustkrebs.
Es wurde recht früh erkannt, der Tumor konnte restlos entfernt werden und es war zum Glück kein weiteres Gewebe befallen.
Sie hat „nur“ Bestrahlung bekommen.
Natürlich nagt das sehr an einem, die Angst, das wieder was zurückkommt, ist immer da..

Ich finde es super wie du für deine Kollegin da bist! Ich wünsche ihr alles alles Gute
anyone1983
107 Beiträge
16.03.2019 16:12
Zitat von LucyLou:

was genau heißt das jetzt für sie?
Was kommt auf sie zu?
Was bedeutet das für ihren Job?
Was kann sie selbst tun?


Das kann man nicht pauschal beantworten. Ihr Arzt wird sie an ein Brustzentrum überweisen, dort kümmern sich dann die Spezialisten um sie.

Ich würde unbedingt empfehlen, dass jemand nahestehendes sie zumindest zu den ersten Terminen begleitet, 4 Ohren hören einfach mehr als 2 - noch dazu in so einer Situation.

Verschiedene Behandlungsszenarien wurden ja schon beschrieben - das hängt halt alles von den Eigenschaften von genau diesem Krebs ab.

Einen Tip kann ich aber noch geben (ich bekam die Diagnose Brustkrebs mit betroffenem Lymphknoten im Mai 2017) - positiv bleiben und mit der inneren Einstellung den Krebs bekämpfen. Ich bin mir sicher, das hat mir neben der guten Betreuung & Behandlung in meinem Brustzentrum am meisten geholfen.

Kopf hoch & F*ck Cancer!
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