Fiebersaft in Trinkflasche mit in den Kiga
03.12.2025 08:42
Guten Morgen in die Runde,
Unsere Tochter ist seit Sonntag krank. Kleiner Schnupfen, der gestern am zurück gehen war, jedoch das Fieber nicht. Als sie dann erneut nachmittags über 40 ging, sind wir doch zum Arzt. Überraschung: dicke Mandelentzündung. Hab ich null mit gerechnet, da sie sonst keine Anzeichen hatte. Bekommt jetzt das erste mal Antibiotikum und kuriert sich vorwiegend auf mir lebend aus
Wir hatten sie die Tage immer über die Kita App abgemeldet, heute morgen wollte ich dann doch mal eben persönlich anrufen, um die Erzieherinnen auf Stand zu bringen und sie selbstverständlich für den Rest der Woche abzumelden. Ich fragte dann noch, ob es wichtige Elternbriefe gebe, die wir abholen müssten und was ich dann erfuhr, machte mich wirklich fassungslos.
Dass es Eltern gibt, die ihre Kinder morgens mit Fiebersaft "päppeln" und dann zur Kita bringen, kannte ich bereits. Dass das ein No Go ist,brauchen wir nicht diskutieren.
Aber, dass es nun Gespräche bei uns im Kiga gab, bei denen herausgekommen ist, dass Eltern ihre kranken Kinder bringen und deren Trinkflasche zusätzlich mit Fiebersaft befüllen, bringt das ganze auf ein neues Level. Mir ist echt alles aus dem Gesicht gefallen vorhin
Was geht bei manchen eigentlich im Kopf vor?!
Abgesehen davon, dass die armen Mäuse nach Hause gehören, wo sie umsorgt werden und sich ausruhen können, birgt es einfach auch eine riesen Gefahr für die anderen Kinder.
Jedes Kind bringt seine eigene Flasche mit, die auch beschriftet ist. Diese Flachen kommen in eine Kiste, die neben der Gruppentür steht. So können die Kinder einfach jederzeit trinken und beim nach Hause gehen eben immer an ihre Flasche denken. Aber es sind Kinder und da passiert es auch sicher mal, dass aus der falschen Flasche getrunken wird. Man stelle sich vor, ein anderes trinkt eben dann irgendwelche Medis.
Ich komme aus dem Kopfschütteln gerade nicht heraus
Unsere Tochter ist seit Sonntag krank. Kleiner Schnupfen, der gestern am zurück gehen war, jedoch das Fieber nicht. Als sie dann erneut nachmittags über 40 ging, sind wir doch zum Arzt. Überraschung: dicke Mandelentzündung. Hab ich null mit gerechnet, da sie sonst keine Anzeichen hatte. Bekommt jetzt das erste mal Antibiotikum und kuriert sich vorwiegend auf mir lebend aus
Wir hatten sie die Tage immer über die Kita App abgemeldet, heute morgen wollte ich dann doch mal eben persönlich anrufen, um die Erzieherinnen auf Stand zu bringen und sie selbstverständlich für den Rest der Woche abzumelden. Ich fragte dann noch, ob es wichtige Elternbriefe gebe, die wir abholen müssten und was ich dann erfuhr, machte mich wirklich fassungslos.
Dass es Eltern gibt, die ihre Kinder morgens mit Fiebersaft "päppeln" und dann zur Kita bringen, kannte ich bereits. Dass das ein No Go ist,brauchen wir nicht diskutieren.
Aber, dass es nun Gespräche bei uns im Kiga gab, bei denen herausgekommen ist, dass Eltern ihre kranken Kinder bringen und deren Trinkflasche zusätzlich mit Fiebersaft befüllen, bringt das ganze auf ein neues Level. Mir ist echt alles aus dem Gesicht gefallen vorhin
Was geht bei manchen eigentlich im Kopf vor?!
Abgesehen davon, dass die armen Mäuse nach Hause gehören, wo sie umsorgt werden und sich ausruhen können, birgt es einfach auch eine riesen Gefahr für die anderen Kinder.
Jedes Kind bringt seine eigene Flasche mit, die auch beschriftet ist. Diese Flachen kommen in eine Kiste, die neben der Gruppentür steht. So können die Kinder einfach jederzeit trinken und beim nach Hause gehen eben immer an ihre Flasche denken. Aber es sind Kinder und da passiert es auch sicher mal, dass aus der falschen Flasche getrunken wird. Man stelle sich vor, ein anderes trinkt eben dann irgendwelche Medis.
Ich komme aus dem Kopfschütteln gerade nicht heraus
03.12.2025 09:26
Ganz ehrlich, ich frage mich in welchen Zeiten wir leben, dass Eltern sich gezwungen sehen solche Maßnahmen zu ergreifen.
Sorry, aber ich bin da voll weg von, die bösen Eltern zu schreien, denn ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Eltern seine Kinder doch auch lieber im Krankheitsfall selbst betreuen möchte oder würde. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das böse Eltern sind, die kein Bock auf ihre Kinder haben und lieber zur Arbeit rennen, auch wenn die Kinder krank sind.
Wie gesagt, ich stelle mich eher die Frage, warum es soweit gekommen ist, dass Arbeit so ein massiv wichtiger Bestandteil des Lebens ist und diese so einen krassen Druck ausüben kann, dass Eltern eben so etwas tun.
Und es sind ja nicht nur Eltern, die das mit ihren Kindern tun, sondern wieviele Erwachsene rennen zur Arbeit obwohl sie selbst sehr krank sind. Und das nicht weil sie böse sind und unbedingt andere anstecken wollen, nein, weil sie Angst haben ihren Job zu verlieren.
Sorry, aber ich bin da voll weg von, die bösen Eltern zu schreien, denn ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Eltern seine Kinder doch auch lieber im Krankheitsfall selbst betreuen möchte oder würde. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das böse Eltern sind, die kein Bock auf ihre Kinder haben und lieber zur Arbeit rennen, auch wenn die Kinder krank sind.
Wie gesagt, ich stelle mich eher die Frage, warum es soweit gekommen ist, dass Arbeit so ein massiv wichtiger Bestandteil des Lebens ist und diese so einen krassen Druck ausüben kann, dass Eltern eben so etwas tun.
Und es sind ja nicht nur Eltern, die das mit ihren Kindern tun, sondern wieviele Erwachsene rennen zur Arbeit obwohl sie selbst sehr krank sind. Und das nicht weil sie böse sind und unbedingt andere anstecken wollen, nein, weil sie Angst haben ihren Job zu verlieren.
03.12.2025 09:44
Ich weiß selber, was das für ein Druck ist. Ich zabe so eine tolle Chefin, da greife ich beim Krank melden immer mit Bauchweh zum Telefon, da sie immer sehr begeistert reagiert, nicht. Ich bin aktuell auch krank gemeldet bis Donnerstag. Hatte das "Glück" selbst erkältet zu sein und konnte mich diesmal auf mich selbst krank schreiben lassen. Aber es liegt ja ein Stück weit an einem selbst. Ich bin früher auch krank zur Arbeit, hat gedauert,aber mitlerweile habe ich da eine andere Einstellung zu. Es dankt einem keiner.
Ich hätte auch vollstes Verständnis, wenn da einer beim Arzt flunkert, damit er selbst krank geschrieben wird und dann so wenigstens vollen Lohn bekommt und beim Kind bleiben kann.
Aber wie kann man die Arbeit über sein Kind stellen, wenn es krank ist und die Eltern braucht. Wenn ich meine Tochter sehe (aktuell 3 Jahre alt)wie sie hier durchhängt, käme ich nicht auf solch eine Idee.
Und es geht ja nicht nur, um das aufpäppeln und dann hin bringen, viel schlimmer finde ich einfach die Tatsache, dass man auch dem Kind das Medikament nicht korrekt verabreicht. Das ist eine ganz andere Dimension die Flasche damit zu befüllen, um das Kind dauerhaft ruhig zu stellen.
Und ja, da gehe ich auch mit. Das ganze System ist für den Popo. Es dürfte gar nicht erst Eltern in solch einen struggle bringen...Und dennoch liegt die Verantwortung und Entscheidung am Ende bei den Eltern.
Ich hätte auch vollstes Verständnis, wenn da einer beim Arzt flunkert, damit er selbst krank geschrieben wird und dann so wenigstens vollen Lohn bekommt und beim Kind bleiben kann.
Aber wie kann man die Arbeit über sein Kind stellen, wenn es krank ist und die Eltern braucht. Wenn ich meine Tochter sehe (aktuell 3 Jahre alt)wie sie hier durchhängt, käme ich nicht auf solch eine Idee.
Und es geht ja nicht nur, um das aufpäppeln und dann hin bringen, viel schlimmer finde ich einfach die Tatsache, dass man auch dem Kind das Medikament nicht korrekt verabreicht. Das ist eine ganz andere Dimension die Flasche damit zu befüllen, um das Kind dauerhaft ruhig zu stellen.
Und ja, da gehe ich auch mit. Das ganze System ist für den Popo. Es dürfte gar nicht erst Eltern in solch einen struggle bringen...Und dennoch liegt die Verantwortung und Entscheidung am Ende bei den Eltern.
03.12.2025 11:51
Es ist ein grundsätzliches Problem. Letztendlich bringt es niemanden etwas kranke Kinder zu bringen. Spätestens wenn die Erzieher angesteckt sind und wegen Personalmangel Gruppen geschlossen werden müssen ist es vorbei. Eltern müssen lernen dem Druck standzuhalten. Hatte selber eine kinderlose Chefin in einer kinderlosen Abteilung die nicht nachvollziehen konnten das ich ein fieberndes Kind sofort und nicht in 2 Stunden aus der Kita abgeholt habe.
Bei Medikamenten im Saft denke ich aber tatsächlich das die Eltern verantwortungslos sind. Wieviel Medis machen sie rein? Zu wenig, es hilft ja nicht wirklich. Zuviel, Überdosierung mit nicht kalkulierbaren Folgen. Gerade weil man ja nicht überprüft wieviel das Kind auf einmal trinkt.
Die Kita-Mitarbeiter wissen auch nicht das das Kind gerade Medis nimmt und v.a. das es Fieber hat. Da kann einfach alles möglich passieren, z.B. Fieberkrampf. Wenn ein anderes Kind draus trinkt sowieso nicht.
Ich würde in so einem Fall als Kitabetreiber tatsächlich überlegen den Betreuungsvertrag zu kündigen. Insbesondere wenn es da noch weitere Vorfälle gab. Das ist ein großer Vertrauensbruch und mit unkalkulierbaren Risiken verbunden.
Bei Medikamenten im Saft denke ich aber tatsächlich das die Eltern verantwortungslos sind. Wieviel Medis machen sie rein? Zu wenig, es hilft ja nicht wirklich. Zuviel, Überdosierung mit nicht kalkulierbaren Folgen. Gerade weil man ja nicht überprüft wieviel das Kind auf einmal trinkt.
Die Kita-Mitarbeiter wissen auch nicht das das Kind gerade Medis nimmt und v.a. das es Fieber hat. Da kann einfach alles möglich passieren, z.B. Fieberkrampf. Wenn ein anderes Kind draus trinkt sowieso nicht.
Ich würde in so einem Fall als Kitabetreiber tatsächlich überlegen den Betreuungsvertrag zu kündigen. Insbesondere wenn es da noch weitere Vorfälle gab. Das ist ein großer Vertrauensbruch und mit unkalkulierbaren Risiken verbunden.
03.12.2025 12:30
Zitat von nilou:
Es ist ein grundsätzliches Problem. Letztendlich bringt es niemanden etwas kranke Kinder zu bringen. Spätestens wenn die Erzieher angesteckt sind und wegen Personalmangel Gruppen geschlossen werden müssen ist es vorbei. Eltern müssen lernen dem Druck standzuhalten. Hatte selber eine kinderlose Chefin in einer kinderlosen Abteilung die nicht nachvollziehen konnten das ich ein fieberndes Kind sofort und nicht in 2 Stunden aus der Kita abgeholt habe.
Bei Medikamenten im Saft denke ich aber tatsächlich das die Eltern verantwortungslos sind. Wieviel Medis machen sie rein? Zu wenig, es hilft ja nicht wirklich. Zuviel, Überdosierung mit nicht kalkulierbaren Folgen. Gerade weil man ja nicht überprüft wieviel das Kind auf einmal trinkt.
Die Kita-Mitarbeiter wissen auch nicht das das Kind gerade Medis nimmt und v.a. das es Fieber hat. Da kann einfach alles möglich passieren, z.B. Fieberkrampf. Wenn ein anderes Kind draus trinkt sowieso nicht.
Ich würde in so einem Fall als Kitabetreiber tatsächlich überlegen den Betreuungsvertrag zu kündigen. Insbesondere wenn es da noch weitere Vorfälle gab. Das ist ein großer Vertrauensbruch und mit unkalkulierbaren Risiken verbunden.
Bin da bei dir.
Dem Kind die richtige Dosis Fiebersaft zu Hause zu geben, ja ist zwar sch****, aber nicht gefährlich. Fiebersaft in die Trinkflasche rein zu tun, kann jedoch eine Gefahr bringen.
03.12.2025 13:01
Hätte mir der Kiga dass erzählt ,wäre meine Frage gewesen ,warum man diese Klientel nicht anweist dies zu unterlassen?! Die Namen sind ja auf den Flaschen.
Bzw.anruft,die Kinder abzuholen.
Heftig....als wäre Fiebersaft Limo.
Bzw.anruft,die Kinder abzuholen.
Heftig....als wäre Fiebersaft Limo.
03.12.2025 14:01
Zitat von Marf:
Hätte mir der Kiga dass erzählt ,wäre meine Frage gewesen ,warum man diese Klientel nicht anweist dies zu unterlassen?! Die Namen sind ja auf den Flaschen.
Bzw.anruft,die Kinder abzuholen.
Heftig....als wäre Fiebersaft Limo.
Ich denke mal, dass das auch passiert ist. Aus Datenschutzgründen wird uns anderen Eltern wohl kein Name genannt. Ich werde dennoch mal nächste Woche nachfragen, was das nun für Konsequenz haben wird.
03.12.2025 17:45
Jaha, die lieben Kinder die morgens noch "topfit" waren und schlagartig gegen 10/10.30Uhr körperlich massiv 39Grad bekommen... "ganz aus dem Nichts " "komisch".
Oder wenn die kinder erzählen, dass sie morgens schon zauberhaft gegen Fieber oder Durchfall bekommen haben
Das absurdeste war mal, dass eine 6jährige die ibuflam Flasche zum Frühstück auspacken und mir gab mit der Bitte, ihr einen Löffel von dem Saft zu geben.
Dazu muss ich aber sagen, die Eltern-beide Akademikern aus dem Iran- wusste nichts von den deutschen Gepflogenheiten bzgl Kita und infektionen. Und hatten den Druck mit Sprachkursen und termin einhalten. Nach einem netten Gespräch (ich war die kitaleitung) mit den Eltern, war alles geklärt und die beiden haben sich total entschuldigt.
Aber ich sehe auch eher das Problem bei der Gesellschaft, mit dem Umgang mit familien, ein system, das ein paar Tage kindkrank zwar genehmigt, aber in vielen
Fällen der Arbeitgeber irgendwann den kopf schüttelt.
Oder wenn die kinder erzählen, dass sie morgens schon zauberhaft gegen Fieber oder Durchfall bekommen haben
Das absurdeste war mal, dass eine 6jährige die ibuflam Flasche zum Frühstück auspacken und mir gab mit der Bitte, ihr einen Löffel von dem Saft zu geben.
Dazu muss ich aber sagen, die Eltern-beide Akademikern aus dem Iran- wusste nichts von den deutschen Gepflogenheiten bzgl Kita und infektionen. Und hatten den Druck mit Sprachkursen und termin einhalten. Nach einem netten Gespräch (ich war die kitaleitung) mit den Eltern, war alles geklärt und die beiden haben sich total entschuldigt.
Aber ich sehe auch eher das Problem bei der Gesellschaft, mit dem Umgang mit familien, ein system, das ein paar Tage kindkrank zwar genehmigt, aber in vielen
Fällen der Arbeitgeber irgendwann den kopf schüttelt.
03.12.2025 19:32
Zitat von Nickitierchen:
Jaha, die lieben Kinder die morgens noch "topfit" waren und schlagartig gegen 10/10.30Uhr körperlich massiv 39Grad bekommen... "ganz aus dem Nichts " "komisch".
Oder wenn die kinder erzählen, dass sie morgens schon zauberhaft gegen Fieber oder Durchfall bekommen haben
Das absurdeste war mal, dass eine 6jährige die ibuflam Flasche zum Frühstück auspacken und mir gab mit der Bitte, ihr einen Löffel von dem Saft zu geben.
Dazu muss ich aber sagen, die Eltern-beide Akademikern aus dem Iran- wusste nichts von den deutschen Gepflogenheiten bzgl Kita und infektionen. Und hatten den Druck mit Sprachkursen und termin einhalten. Nach einem netten Gespräch (ich war die kitaleitung) mit den Eltern, war alles geklärt und die beiden haben sich total entschuldigt.
Aber ich sehe auch eher das Problem bei der Gesellschaft, mit dem Umgang mit familien, ein system, das ein paar Tage kindkrank zwar genehmigt, aber in vielen
Fällen der Arbeitgeber irgendwann den kopf schüttelt.
Ich hatte auch immer Ärger mit den AG‘n wenn Kind krank war, was echt selten ist. Viele Male den Job deswegen verloren. Echt ne Katastrophe.
Aber meine Devise: Kind krank ist Kind krank. Ich würde niemals nicht auf die Idee kommen mein Kind auf fiebersaft in die Kita bzw. Schule zu stecken.
03.12.2025 21:09
Zitat von Maria123:
Zitat von Nickitierchen:
Jaha, die lieben Kinder die morgens noch "topfit" waren und schlagartig gegen 10/10.30Uhr körperlich massiv 39Grad bekommen... "ganz aus dem Nichts " "komisch".
Oder wenn die kinder erzählen, dass sie morgens schon zauberhaft gegen Fieber oder Durchfall bekommen haben
Das absurdeste war mal, dass eine 6jährige die ibuflam Flasche zum Frühstück auspacken und mir gab mit der Bitte, ihr einen Löffel von dem Saft zu geben.
Dazu muss ich aber sagen, die Eltern-beide Akademikern aus dem Iran- wusste nichts von den deutschen Gepflogenheiten bzgl Kita und infektionen. Und hatten den Druck mit Sprachkursen und termin einhalten. Nach einem netten Gespräch (ich war die kitaleitung) mit den Eltern, war alles geklärt und die beiden haben sich total entschuldigt.
Aber ich sehe auch eher das Problem bei der Gesellschaft, mit dem Umgang mit familien, ein system, das ein paar Tage kindkrank zwar genehmigt, aber in vielen
Fällen der Arbeitgeber irgendwann den kopf schüttelt.
Ich hatte auch immer Ärger mit den AG‘n wenn Kind krank war, was echt selten ist. Viele Male den Job deswegen verloren. Echt ne Katastrophe.
Aber meine Devise: Kind krank ist Kind krank. Ich würde niemals nicht auf die Idee kommen mein Kind auf fiebersaft in die Kita bzw. Schule zu stecken.
Also ich habe durchaus beim Zahnen bei den Backenzähnen ohne andere Symptome wie Durchfall oder Fieber, auch morgens etwas schmerzsaft gegeben, damit der kitatag nicht mit Schmerzen bestritten werden muss. Habe aber dann dann in der Krippe oder der Tagesmutter besprochen. Aber da war das kind halt nicht krank. Es zahnte nur ätzend.
Schlimm finde ich es, wenn kinder dann 10.30 wieder abbauen und Temperatur bekommen, aber Mama und Papa nicht erreichbar sind zusätzlich und dass kind bis nachmittags ausharren muss.
04.12.2025 21:49
Zitat von Nickitierchen:
Zitat von Maria123:
Zitat von Nickitierchen:
Jaha, die lieben Kinder die morgens noch "topfit" waren und schlagartig gegen 10/10.30Uhr körperlich massiv 39Grad bekommen... "ganz aus dem Nichts " "komisch".
Oder wenn die kinder erzählen, dass sie morgens schon zauberhaft gegen Fieber oder Durchfall bekommen haben
Das absurdeste war mal, dass eine 6jährige die ibuflam Flasche zum Frühstück auspacken und mir gab mit der Bitte, ihr einen Löffel von dem Saft zu geben.
Dazu muss ich aber sagen, die Eltern-beide Akademikern aus dem Iran- wusste nichts von den deutschen Gepflogenheiten bzgl Kita und infektionen. Und hatten den Druck mit Sprachkursen und termin einhalten. Nach einem netten Gespräch (ich war die kitaleitung) mit den Eltern, war alles geklärt und die beiden haben sich total entschuldigt.
Aber ich sehe auch eher das Problem bei der Gesellschaft, mit dem Umgang mit familien, ein system, das ein paar Tage kindkrank zwar genehmigt, aber in vielen
Fällen der Arbeitgeber irgendwann den kopf schüttelt.
Ich hatte auch immer Ärger mit den AG‘n wenn Kind krank war, was echt selten ist. Viele Male den Job deswegen verloren. Echt ne Katastrophe.
Aber meine Devise: Kind krank ist Kind krank. Ich würde niemals nicht auf die Idee kommen mein Kind auf fiebersaft in die Kita bzw. Schule zu stecken.
Also ich habe durchaus beim Zahnen bei den Backenzähnen ohne andere Symptome wie Durchfall oder Fieber, auch morgens etwas schmerzsaft gegeben, damit der kitatag nicht mit Schmerzen bestritten werden muss. Habe aber dann dann in der Krippe oder der Tagesmutter besprochen. Aber da war das kind halt nicht krank. Es zahnte nur ätzend.
Schlimm finde ich es, wenn kinder dann 10.30 wieder abbauen und Temperatur bekommen, aber Mama und Papa nicht erreichbar sind zusätzlich und dass kind bis nachmittags ausharren muss.
Dagegen spricht für mich auch nichts, zahnen ist nicht krank, es sei denn beim zahmen tritt Fieber auf. Aber wenn’s tatsächlich nur Schmerzen sind, geht das meiner Meinung nach klar. Wenn ich Zahnschmerzen oder Kopfschmerzen habe, bleibe ich ja auch nicht zu Hause.
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