Frage zum Soziologiestudium
09.11.2016 15:36
Ich überlege ob ich ein B.A. Studium Soziologie aufnehme oder nicht.Ich würde mich gerne komplett neu orientieren wollen, am liebsten würde ich gerne in den Bereich der Familienhilfe, Richtung Jugendabend.
Bei der UniHagen habe ich jetzt den Studiengang zum Bachelor in der Soziologie gefunden. Dieser wäre für mich bezahlbar und zeitlich machbar, da ich nebenbei noch einen Vollzeitjob habe und ein Kleinkind.
Aber könnte ich mit diesem BA überhaupt in diese Richtung arbeiten wo ich gerne hinmöchte?
Bei der UniHagen habe ich jetzt den Studiengang zum Bachelor in der Soziologie gefunden. Dieser wäre für mich bezahlbar und zeitlich machbar, da ich nebenbei noch einen Vollzeitjob habe und ein Kleinkind.
Aber könnte ich mit diesem BA überhaupt in diese Richtung arbeiten wo ich gerne hinmöchte?
Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:
Es noch in den Sternen steht und nicht jeder wissen soll
09.11.2016 15:42
Ob das mit Soziologie geht weiß ich nicht, mit Pädagogik ginge es sicher.
09.11.2016 15:42
Zitat von Anonym 191096:
Ich überlege ob ich ein B.A. Studium Soziologie aufnehme oder nicht.Ich würde mich gerne komplett neu orientieren wollen, am liebsten würde ich gerne in den Bereich der Familienhilfe, Richtung Jugendabend.
Bei der UniHagen habe ich jetzt den Studiengang zum Bachelor in der Soziologie gefunden. Dieser wäre für mich bezahlbar und zeitlich machbar, da ich nebenbei noch einen Vollzeitjob habe und ein Kleinkind.
Aber könnte ich mit diesem BA überhaupt in diese Richtung arbeiten wo ich gerne hinmöchte?
Nein, Soziologen sind keine Pädagogen oder SOzialarbeiter. Klar, man kann überlegen quer einzusteigen, wenn man das STudium schon hat und sich umorientierne will, aber mit diesem Berufswunsch wirst du mit den STudieninhalten nicht glücklich und auch nicht gut vorbereitet.
09.11.2016 15:48
Danke! DAs dachte ich mir schon....
Da wäre der B.A in Sozialer Arbeit wohl die bessere Variante. Allerdings an einer anderen Fernuni und wesentlich teurer
Da wäre der B.A in Sozialer Arbeit wohl die bessere Variante. Allerdings an einer anderen Fernuni und wesentlich teurer
09.11.2016 21:38
Kann mich anschließen, das geht nicht. Im Übrigen würde ich aber auch ein SozPäd/SozArb FERN Studium nicht empfehlen. Je mehr Klientenerfahrung, desto besser - im Übrigen auch für die Jobchancen. Ich finde das praktische Arbeiten und lernen aber gerade in dem Bereich wahnsinnig wichtig.
10.11.2016 04:38
Hast du in dem Bereich eigentlich schon mal was gemacht? Ich habe im Studium einige erlebt, die in den Praktika festgestellt haben, dass das doch nichts für sie ist, weil sie sich emotional nicht genug aus den Fällen raushalten konnten. Vielleicht wäre es nicht schlecht wenn du erst mal ein Praktikum machst, die Erfahrung brauchst du auf jeden Fall.
10.11.2016 09:28
Zitat von Zwerginator:
Hast du in dem Bereich eigentlich schon mal was gemacht? Ich habe im Studium einige erlebt, die in den Praktika festgestellt haben, dass das doch nichts für sie ist, weil sie sich emotional nicht genug aus den Fällen raushalten konnten. Vielleicht wäre es nicht schlecht wenn du erst mal ein Praktikum machst, die Erfahrung brauchst du auf jeden Fall.
In vielen Studiengängen ist ein 3-monatiges Vorpraktikum sogar ein Aufnahmekriterium
10.11.2016 10:05
Zitat von Lina85:
Zitat von Zwerginator:
Hast du in dem Bereich eigentlich schon mal was gemacht? Ich habe im Studium einige erlebt, die in den Praktika festgestellt haben, dass das doch nichts für sie ist, weil sie sich emotional nicht genug aus den Fällen raushalten konnten. Vielleicht wäre es nicht schlecht wenn du erst mal ein Praktikum machst, die Erfahrung brauchst du auf jeden Fall.
In vielen Studiengängen ist ein 3-monatiges Vorpraktikum sogar ein Aufnahmekriterium
War bei uns auch, aber es macht halt einfach einen Unterschied ob man das im Kindergarten absolviert oder zum Beispiel in der Familienhilfe.
10.11.2016 10:59
Nein ich habe noch nicht in diese Richtung gearbeitet, ich möchte mich komplett umorientieren und im Anschluss dann in die Familienhilfe, Richtung Jugendamt einsteigen. Ich wäre kompletter Quereinsteiger. Aber irgendwo muss ich ja anfangen, daher wollte ich erstmal Teilzeit studieren damit ich nebenbei noch arbeiten kann und wenn ich denn den B.A habe mir auch in diese Richtung Arbeit suchen um Erfahrungen zu sammeln und mich dann langsam hocharbeiten bis ich irgendwann dann dort bin wo ich hin will.
10.11.2016 10:59
Zitat von Zwerginator:
Zitat von Lina85:
Zitat von Zwerginator:
Hast du in dem Bereich eigentlich schon mal was gemacht? Ich habe im Studium einige erlebt, die in den Praktika festgestellt haben, dass das doch nichts für sie ist, weil sie sich emotional nicht genug aus den Fällen raushalten konnten. Vielleicht wäre es nicht schlecht wenn du erst mal ein Praktikum machst, die Erfahrung brauchst du auf jeden Fall.
In vielen Studiengängen ist ein 3-monatiges Vorpraktikum sogar ein Aufnahmekriterium
War bei uns auch, aber es macht halt einfach einen Unterschied ob man das im Kindergarten absolviert oder zum Beispiel in der Familienhilfe.
ist an dieser Fernuni kein Kriterium
10.11.2016 21:17
Zitat von Lina85:
Zitat von Anonym 191096:
Ich überlege ob ich ein B.A. Studium Soziologie aufnehme oder nicht.Ich würde mich gerne komplett neu orientieren wollen, am liebsten würde ich gerne in den Bereich der Familienhilfe, Richtung Jugendabend.
Bei der UniHagen habe ich jetzt den Studiengang zum Bachelor in der Soziologie gefunden. Dieser wäre für mich bezahlbar und zeitlich machbar, da ich nebenbei noch einen Vollzeitjob habe und ein Kleinkind.
Aber könnte ich mit diesem BA überhaupt in diese Richtung arbeiten wo ich gerne hinmöchte?
Nein, Soziologen sind keine Pädagogen oder SOzialarbeiter. Klar, man kann überlegen quer einzusteigen, wenn man das STudium schon hat und sich umorientierne will, aber mit diesem Berufswunsch wirst du mit den STudieninhalten nicht glücklich und auch nicht gut vorbereitet.
Der Aussage kann ich mich nur voll und ganz anschließen!
Bitte informiere dich einmal über die Lehrinhalte eines Soziologiestudiums.
Das ist überhaupt nicht das, was du dir (und im Übrigen so gut wie alle anderen Leute auch ... ) vorstellst. Es ist absolut theoretisch und hat überhaupt nichts mit Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit zu tun.
12.11.2016 07:59
Zitat von Anonym 191096:
Zitat von Zwerginator:
Zitat von Lina85:
Zitat von Zwerginator:
Hast du in dem Bereich eigentlich schon mal was gemacht? Ich habe im Studium einige erlebt, die in den Praktika festgestellt haben, dass das doch nichts für sie ist, weil sie sich emotional nicht genug aus den Fällen raushalten konnten. Vielleicht wäre es nicht schlecht wenn du erst mal ein Praktikum machst, die Erfahrung brauchst du auf jeden Fall.
In vielen Studiengängen ist ein 3-monatiges Vorpraktikum sogar ein Aufnahmekriterium
War bei uns auch, aber es macht halt einfach einen Unterschied ob man das im Kindergarten absolviert oder zum Beispiel in der Familienhilfe.
ist an dieser Fernuni kein Kriterium
Das sagt nichts darüber aus, ob es sinnvoll ist, in so einem Bereich Vorpraktika zu machen.
12.11.2016 08:12
Zitat von LIttleOne13:
Zitat von Anonym 191096:
Zitat von Zwerginator:
Zitat von Lina85:
...
War bei uns auch, aber es macht halt einfach einen Unterschied ob man das im Kindergarten absolviert oder zum Beispiel in der Familienhilfe.
ist an dieser Fernuni kein Kriterium
Das sagt nichts darüber aus, ob es sinnvoll ist, in so einem Bereich Vorpraktika zu machen.
Ich habe vor dem Studium ein Jahr lang in einem Kindergarten gearbeitet, während dem ganzen Grundstudium im Erwachsenenbereich und im Hauptstudium dann Familienhilfe/Jugendgerichtshilfe. Emotional war das Letztere wirklich am forderndsten und da hatte ich noch kein Kind, was es normalerweise noch schwerer macht die Situation der Kinder zu akzeptieren.
Du solltest dir wirklich erst ein Praktikum in einen einschlägigen Bereich suchen, da du vorallem auch die praktische Erfahrung brauchst.
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