moralische Frage bzgl. Job und Freundschaft
20.04.2012 20:42
Ich brauche bitte mal eure Meinung zu einer moralischen Frage. ich weiß, dass ich das alleine für mich entscheiden muss, allerdings erhoffe ich mir einfach mal ein paar Gedanken von euch. Es geht um folgendes:
Ich bin Mutter und noch 4 Monate in Elternzeit, danach fange ich meine alte Arbeitsstelle wieder an. Seit 3 Monaten arbeite ich auf 400€-Basis bei einem sehr, sehr guten Freund von uns. Er ermöglicht es mir, von zu Hause aus zu arbeiten und zwar 12 Stunden die Woche.
In den nächsten 4 Monaten sind wir auf diesen Zusatzverdienst angewiesen, da wir gerade in eine größere Wohnung gezogen sind und monatlich 300€ mehr Miete zahlen. Elterngeld beziehe ich keines mehr.
Nun ist es so, dass die Auftragsliste in der Firma unseres Freundes momentan sehr bescheiden ist. Die ersten 3 Monate liefen super, nun ist es gerade mau und ich habe auf Deutsch gesagt nichts zu tun. Ich bin darauf angewiesen, dass meine Kollegen neue Aufträge generieren, die ich dann quasi bearbeite. Momentan haben wir einen Auftrag, der mich vielleicht 1 Stunde die Woche ausfüllt.
Sprich, 11 Stunden muss ich noch arbeiten...es ist aber nichts da.
Die Krux an der ganzen Sachen ist, dass diese ganze "Home-Office-Geschichte" natürlich total auf Vertrauen basiert und ich auch eine sehr ehrliche, und zuverlässige Person bin. Ich habe meinen Freund/Chef diese Woche darauf angesprochen, dass mir die Arbeit ausgeht und er mir was geben muss. Er meinte, er überlegt sich was. Da er gerade sehr viel im Stress ist, hat er es wahrscheinlich nicht mehr im Kopf - ich habe nichts weiter von ihm gehört.
Nun meine Zwickmühle: Was machen? Ihm Montag noch mal deutlich sagen, dass ich NICHTS zu tun habe und dadurch gefährden, dass mir Verdienst ausfällt oder die Stunden aufschreiben und die Füße still halten, weil wir ja eigentlich die Kohle brauchen wegen der neuen Miete.
Ich bin sehr im Zwiespalt, weil ich ihn eigentlich nicht bescheißen will - da bin ich nicht der Typ für. Andererseits habe ich ihn bereits darauf hingewiesen...
Ich bin Mutter und noch 4 Monate in Elternzeit, danach fange ich meine alte Arbeitsstelle wieder an. Seit 3 Monaten arbeite ich auf 400€-Basis bei einem sehr, sehr guten Freund von uns. Er ermöglicht es mir, von zu Hause aus zu arbeiten und zwar 12 Stunden die Woche.
In den nächsten 4 Monaten sind wir auf diesen Zusatzverdienst angewiesen, da wir gerade in eine größere Wohnung gezogen sind und monatlich 300€ mehr Miete zahlen. Elterngeld beziehe ich keines mehr.
Nun ist es so, dass die Auftragsliste in der Firma unseres Freundes momentan sehr bescheiden ist. Die ersten 3 Monate liefen super, nun ist es gerade mau und ich habe auf Deutsch gesagt nichts zu tun. Ich bin darauf angewiesen, dass meine Kollegen neue Aufträge generieren, die ich dann quasi bearbeite. Momentan haben wir einen Auftrag, der mich vielleicht 1 Stunde die Woche ausfüllt.
Sprich, 11 Stunden muss ich noch arbeiten...es ist aber nichts da.
Die Krux an der ganzen Sachen ist, dass diese ganze "Home-Office-Geschichte" natürlich total auf Vertrauen basiert und ich auch eine sehr ehrliche, und zuverlässige Person bin. Ich habe meinen Freund/Chef diese Woche darauf angesprochen, dass mir die Arbeit ausgeht und er mir was geben muss. Er meinte, er überlegt sich was. Da er gerade sehr viel im Stress ist, hat er es wahrscheinlich nicht mehr im Kopf - ich habe nichts weiter von ihm gehört.
Nun meine Zwickmühle: Was machen? Ihm Montag noch mal deutlich sagen, dass ich NICHTS zu tun habe und dadurch gefährden, dass mir Verdienst ausfällt oder die Stunden aufschreiben und die Füße still halten, weil wir ja eigentlich die Kohle brauchen wegen der neuen Miete.
Ich bin sehr im Zwiespalt, weil ich ihn eigentlich nicht bescheißen will - da bin ich nicht der Typ für. Andererseits habe ich ihn bereits darauf hingewiesen...
20.04.2012 21:02
ich würde ganz einfach auf ehrlichkeit setzen..........genau wie ich es von jedem anderem auch erwarte.und vor allem,wenn es ein sehr guter freund ist.
20.04.2012 21:06
Er hat euch sozusagen geholfen damit ihr einen Zusatzverdienst habt. Ihn jetzt zu bescheißen und sich die volle Stundenzahl bezahlen lassen wäre doch sehr gemein oder nicht? Auch wenn er im Streß ist sieht er doch wieviel Arbeit da ist für dich und kann abschätzen wielange du dafür brauchst, zumindest ungefähr. Also würde es wohl auffallen wenn du nicht ehrlich bist. Ihr seit Freunde....willst du das aufs Spiel setzen? Wenn nicht genug Arbeit da ist und du mit den wenigen bezahlten Stunden finanziell nicht auskommst sag ihm das ganz klar und such dir wenn er keine Lösung hat was anderes auf 400 Euro Basis. So bleibst du ehrlich, gefährdet eure Freundschaft nicht und vor allem bleibst du dir selbst treu und kannst guten Gewissens morgens in den Spiegel schauen.
20.04.2012 21:15
Ich bin auch für Ehrlichkeit, aber das Problem ist eben, dass ich von zu hause aus arbeiten muss. ich habe niemanden, der auf meinen Sohn aufpassen kann und ansonsten bekommt man ja nichts in Home-Office.
- Dieses Thema wurde 2 mal gemerkt

