Kitakind fasst mein Kind an (intim)
10.01.2026 06:18
Hallo. Mir raubt etwas den Schlaf und bevor Montag die Kita wieder los geht brauch ich mal euren Rat wie ich vorgehen sollte.
Mein Kind (3J.) berichtete mir gestern folgendes.
"(Name) hat mir die Hose runter gezogen und ich wollte das nicht." (Ein Kitakind)
Ich fragte noch wo das passiert ist. Sie sagte in der Turnhalle. Sie hätten dort eine Höhle gebaut.
Dann erzählte sie noch, dass sie sogar weggelaufen sei zur Garderobe und wieder zurück zur Turnhalle. Er sei ihr hinterher gelaufen. Sie sagte er hat es zwei Mal gemacht. Erst dachte ich es wäre dieses Hose runter ziehen was die Jungs da ab und an gegenseitig machen und sich ärgern (auch nicht ok)
Später erzählte sie dann noch, dass er zwei Finger da hingemacht hat. Ich fragte wo. Sie sagte an meinen Po. Und sie sagte mehrfach, dass sie das gar nicht wollte. Einer Erzieherin hat sie es wohl nicht erzählt.
Wie sollte ich vorgehen? Die Eltern kontaktieren?
Oder zur Bezugserzieherin? Kind das selbst erzählen lassen oder wiedergeben was sie mir berichtete?
Am Montag ist es natürlich auch schon wieder 3 Tage her und sie sagte gestern sie möchte es denen nicht erzählen. Sie wollte es nichtmal ihren Papa sagen. Nur mir.
Alleine das zeigt mir schon dass es sie bedrückt. Oh man ey. Meine kleine Maus
Sie ist recht zurückhaltend und im Kampf ist sie weder der Flucht noch der Angriffstyp. Eher Typ "Einfrieren, über sich ergehen lassen" wie ich auch. Und mir graut es jetzt schon total vor dem Gespräch. Hilfeeee :/
Mein Kind (3J.) berichtete mir gestern folgendes.
"(Name) hat mir die Hose runter gezogen und ich wollte das nicht." (Ein Kitakind)
Ich fragte noch wo das passiert ist. Sie sagte in der Turnhalle. Sie hätten dort eine Höhle gebaut.
Dann erzählte sie noch, dass sie sogar weggelaufen sei zur Garderobe und wieder zurück zur Turnhalle. Er sei ihr hinterher gelaufen. Sie sagte er hat es zwei Mal gemacht. Erst dachte ich es wäre dieses Hose runter ziehen was die Jungs da ab und an gegenseitig machen und sich ärgern (auch nicht ok)
Später erzählte sie dann noch, dass er zwei Finger da hingemacht hat. Ich fragte wo. Sie sagte an meinen Po. Und sie sagte mehrfach, dass sie das gar nicht wollte. Einer Erzieherin hat sie es wohl nicht erzählt.
Wie sollte ich vorgehen? Die Eltern kontaktieren?
Oder zur Bezugserzieherin? Kind das selbst erzählen lassen oder wiedergeben was sie mir berichtete?
Am Montag ist es natürlich auch schon wieder 3 Tage her und sie sagte gestern sie möchte es denen nicht erzählen. Sie wollte es nichtmal ihren Papa sagen. Nur mir.
Alleine das zeigt mir schon dass es sie bedrückt. Oh man ey. Meine kleine Maus
Sie ist recht zurückhaltend und im Kampf ist sie weder der Flucht noch der Angriffstyp. Eher Typ "Einfrieren, über sich ergehen lassen" wie ich auch. Und mir graut es jetzt schon total vor dem Gespräch. Hilfeeee :/
10.01.2026 07:27
Hab ich das richtig verstanden, dass das andere Kind im selbe Alter ist?
Ich würde
1. mein Kind sensibilisieren, was Bereiche des Körpers sind, die nur MIR gehören und bei denen ich jederzeit alleine entscheide, was ich möchte und das auch sage - und was nicht ok ist!
2. mit meinem Kind üben, klar Grenzen zu setzen. Das kann man auch in dem Alter spielerisch gut machen
3. sofort mit den Erziehern und der Leitung sprechen. Das Thema sollte m.E. auch in der Gruppe aufgegriffen und kindgerecht thematisiert werden. Zudem sollten die anderen Eltern informiert werden, damit auch diese die Chance haben, ihr Kind zu sensibilisieren. Auch im rahmen eines Elternabends macht das sicher Sinn - unabhängig von diesem konkreten Vorfall natürlich.
Darüber hinaus ist das Geschehene doof - gar keine Frage. Wenn es sich jedoch tatsächlich um gleichaltrige kinder handelt, würde ich das Thema zwar ernst nehmen und wie beschrieben aufarbeiten - aber andererseits auch nicht aus Versehen zu sehr in eine klassische „missbrauchsdenke“ kippen. Ich weiß, dass das sehr heikel ist und die Grenzen schmal. Bei Kindern in dem Alter steht jedoch noch der entdeckerdrang im Vordergrund und keine sexuelle Motivation wie wir das einordnen.
Dennoch bitte nicht falsch verstehen - es ist wichtig, das jetzt zu bearbeiten und gerade auch für die Zukunft aufzuklären.
Nachtrag:
Es ist an den Erziehern, zu prüfen, wie sie bzgl des anderen Kindes und seiner Eltern agieren. Ob man hier Anhaltspunkte sieht, dass es sich nicht um „Entdeckung“ sondern gar um „Nachahmung“ oder dergleichen handelt. Das ist aber deren Verantwortungsbereich.
Ich würde
1. mein Kind sensibilisieren, was Bereiche des Körpers sind, die nur MIR gehören und bei denen ich jederzeit alleine entscheide, was ich möchte und das auch sage - und was nicht ok ist!
2. mit meinem Kind üben, klar Grenzen zu setzen. Das kann man auch in dem Alter spielerisch gut machen
3. sofort mit den Erziehern und der Leitung sprechen. Das Thema sollte m.E. auch in der Gruppe aufgegriffen und kindgerecht thematisiert werden. Zudem sollten die anderen Eltern informiert werden, damit auch diese die Chance haben, ihr Kind zu sensibilisieren. Auch im rahmen eines Elternabends macht das sicher Sinn - unabhängig von diesem konkreten Vorfall natürlich.
Darüber hinaus ist das Geschehene doof - gar keine Frage. Wenn es sich jedoch tatsächlich um gleichaltrige kinder handelt, würde ich das Thema zwar ernst nehmen und wie beschrieben aufarbeiten - aber andererseits auch nicht aus Versehen zu sehr in eine klassische „missbrauchsdenke“ kippen. Ich weiß, dass das sehr heikel ist und die Grenzen schmal. Bei Kindern in dem Alter steht jedoch noch der entdeckerdrang im Vordergrund und keine sexuelle Motivation wie wir das einordnen.
Dennoch bitte nicht falsch verstehen - es ist wichtig, das jetzt zu bearbeiten und gerade auch für die Zukunft aufzuklären.
Nachtrag:
Es ist an den Erziehern, zu prüfen, wie sie bzgl des anderen Kindes und seiner Eltern agieren. Ob man hier Anhaltspunkte sieht, dass es sich nicht um „Entdeckung“ sondern gar um „Nachahmung“ oder dergleichen handelt. Das ist aber deren Verantwortungsbereich.
10.01.2026 07:38
Mir ist grad beim erneuten lesen noch etwas aufgefallen und ich hoffe, es ist ok, dass ich das aufgreife:
„Eher Typ "Einfrieren, über sich ergehen lassen" wie ich auch.“
Ich bin gerade an dem „wie ich auch“ hängen geblieben.
Egal was es ist und woher das kam - und völlig unabhängig von dieser aktuellen Thematik - würde ich die total wünschen, dass du das für dich bearbeitet bekommst. So kannst Du nicht nur für deine Grenzen einstehen, sondern das auch Deiner Kleinen vorleben. Finde ich ganz ganz wichtig.
Ordne das bitte nicht als Vorwurf ein, das ist es nicht.
Eher ein Wunsch für Dich.
„Eher Typ "Einfrieren, über sich ergehen lassen" wie ich auch.“
Ich bin gerade an dem „wie ich auch“ hängen geblieben.
Egal was es ist und woher das kam - und völlig unabhängig von dieser aktuellen Thematik - würde ich die total wünschen, dass du das für dich bearbeitet bekommst. So kannst Du nicht nur für deine Grenzen einstehen, sondern das auch Deiner Kleinen vorleben. Finde ich ganz ganz wichtig.
Ordne das bitte nicht als Vorwurf ein, das ist es nicht.
Eher ein Wunsch für Dich.
10.01.2026 08:14
Am Montag gleich mit der Bezugserzieherin und der Leitung sprechen möglichst ohne, dass dein Kind daneben steht. Es liegt an denen mit deiner Tochter und dem anderen Kind zu reden bzw mit dessen Eltern.
Dann beim Abholen nachfragen, was jetzt weiter getan wird und auf jeden Fall- wie schon erwähnt - dein Kind stärken, dass es Grenzen ziehen darf und muss und sich in jedem Fall gleich der Erzieherin anvertrauen soll.
Dann beim Abholen nachfragen, was jetzt weiter getan wird und auf jeden Fall- wie schon erwähnt - dein Kind stärken, dass es Grenzen ziehen darf und muss und sich in jedem Fall gleich der Erzieherin anvertrauen soll.
10.01.2026 08:47
Zitat von Baronesse:
Hab ich das richtig verstanden, dass das andere Kind im selbe Alter ist?
Ich würde
1. mein Kind sensibilisieren, was Bereiche des Körpers sind, die nur MIR gehören und bei denen ich jederzeit alleine entscheide, was ich möchte und das auch sage - und was nicht ok ist!
2. mit meinem Kind üben, klar Grenzen zu setzen. Das kann man auch in dem Alter spielerisch gut machen
3. sofort mit den Erziehern und der Leitung sprechen. Das Thema sollte m.E. auch in der Gruppe aufgegriffen und kindgerecht thematisiert werden. Zudem sollten die anderen Eltern informiert werden, damit auch diese die Chance haben, ihr Kind zu sensibilisieren. Auch im rahmen eines Elternabends macht das sicher Sinn - unabhängig von diesem konkreten Vorfall natürlich.
Darüber hinaus ist das Geschehene doof - gar keine Frage. Wenn es sich jedoch tatsächlich um gleichaltrige kinder handelt, würde ich das Thema zwar ernst nehmen und wie beschrieben aufarbeiten - aber andererseits auch nicht aus Versehen zu sehr in eine klassische „missbrauchsdenke“ kippen. Ich weiß, dass das sehr heikel ist und die Grenzen schmal. Bei Kindern in dem Alter steht jedoch noch der entdeckerdrang im Vordergrund und keine sexuelle Motivation wie wir das einordnen.
Dennoch bitte nicht falsch verstehen - es ist wichtig, das jetzt zu bearbeiten und gerade auch für die Zukunft aufzuklären.
Nachtrag:
Es ist an den Erziehern, zu prüfen, wie sie bzgl des anderen Kindes und seiner Eltern agieren. Ob man hier Anhaltspunkte sieht, dass es sich nicht um „Entdeckung“ sondern gar um „Nachahmung“ oder dergleichen handelt. Das ist aber deren Verantwortungsbereich.
Das ist sehr gut geschrieben. So würde ich es auch machen.
@TS: schau doch mal ob es Selbstbehauptungskurse bei euch gibt. Die gibt es bei uns auch schon für die kleinen. Macht die VHS oder der Kampfsportclub bei uns. Da lernen sie laut neun zu sagen, Reaktionsmöglichkeiten wie Hilfe holen und weglaufen und auch kleinere Kniffe sich zu Wehr zu setzen.
Deiner Tochter würde ich nochmal bestärken darin das sie alles richtig gemacht hat (weglaufen und v.a. dir sagen). Aber auch das es wichtig ist sich Hilfe von Erziehern zu holen, auch wenn es einem peinlich / unangenehm ist. Es ist wichtig gerade über die unangenehmen Dinge zu sprechen.
10.01.2026 11:36
Zitat von Baronesse:
Hab ich das richtig verstanden, dass das andere Kind im selbe Alter ist?
Ich würde
1. mein Kind sensibilisieren, was Bereiche des Körpers sind, die nur MIR gehören und bei denen ich jederzeit alleine entscheide, was ich möchte und das auch sage - und was nicht ok ist!
2. mit meinem Kind üben, klar Grenzen zu setzen. Das kann man auch in dem Alter spielerisch gut machen
3. sofort mit den Erziehern und der Leitung sprechen. Das Thema sollte m.E. auch in der Gruppe aufgegriffen und kindgerecht thematisiert werden. Zudem sollten die anderen Eltern informiert werden, damit auch diese die Chance haben, ihr Kind zu sensibilisieren. Auch im rahmen eines Elternabends macht das sicher Sinn - unabhängig von diesem konkreten Vorfall natürlich.
Darüber hinaus ist das Geschehene doof - gar keine Frage. Wenn es sich jedoch tatsächlich um gleichaltrige kinder handelt, würde ich das Thema zwar ernst nehmen und wie beschrieben aufarbeiten - aber andererseits auch nicht aus Versehen zu sehr in eine klassische „missbrauchsdenke“ kippen. Ich weiß, dass das sehr heikel ist und die Grenzen schmal. Bei Kindern in dem Alter steht jedoch noch der entdeckerdrang im Vordergrund und keine sexuelle Motivation wie wir das einordnen.
Dennoch bitte nicht falsch verstehen - es ist wichtig, das jetzt zu bearbeiten und gerade auch für die Zukunft aufzuklären.
Nachtrag:
Es ist an den Erziehern, zu prüfen, wie sie bzgl des anderen Kindes und seiner Eltern agieren. Ob man hier Anhaltspunkte sieht, dass es sich nicht um „Entdeckung“ sondern gar um „Nachahmung“ oder dergleichen handelt. Das ist aber deren Verantwortungsbereich.
Sehr gut zusammengefasst.
Da schließe ich mich absolut an.
10.01.2026 11:52
Also die Kinder sind 3 oder auch 3-5 . Und da würde ich sagen gehört es dazu das sie neugierig sind. Neugierig warum ist das bei Mädchen so und bei jungs so ect. Ich denke das kind hat sich nichts dabei gedacht. In diesem Alter fangen Kinder an seinen Körper kennenzulernen. Und würde das ganze nicht so eng und dramatisch sehen.
Jedoch wie schon die Vorrednerin gesagt hat gehört das mit den gesamten Kindern besprochen. Wo sind Grenzen , was ist ok? und ein nein ist und bleibt ein nein. Kinder müssen das lernen und dafür sind Erwachsene zuständig um ihnen das gut bei zu bringen.
Jedoch wie schon die Vorrednerin gesagt hat gehört das mit den gesamten Kindern besprochen. Wo sind Grenzen , was ist ok? und ein nein ist und bleibt ein nein. Kinder müssen das lernen und dafür sind Erwachsene zuständig um ihnen das gut bei zu bringen.
10.01.2026 18:47
Hallo Alle. Danke für die Antworten.
Es scheint meine Tochter echt zu beschäftigen.
Heute hat sie uns das erneut erzählt.
Dieses mal auch dem Papa.
Ja wir klären sie auf. Sie weiß alles. Wie haben beispielsweise alle Bücher der Familie Weißbescheid.
Sie weiß, dass ihr Körper ihr gehört. Sie weiß dass sie Nein sagen darf und muss wenn sie etwas nicht will.
Aber in manchen Situationen schafft sie das nicht.
Ich habe mich bei ihr dafür bedankt, dass sie mir das anvertraut hat und ihr auch gesagt dass sie gut reagiert hat und dass ich es am Montag direkt ansprechen werde. Ich denke ich mache es so wie beschrieben. Kita beim Bringen ansprechen, beim Abholen nachfragen was besprochen wurde wie es nun weiter geht. Wie die damit umgehen.
Sich erforschen okay. Andere erforschen okay. Aber dann müssen es eben auch alle wollen UND ich finde es wichtig, dass Erzieher da ein Auge drauf haben...
So etwas darf meiner Meinung nach nicht komplett unbeaufsichtigt passieren. Ich hab hier schon von Fällen gehört wo (war extremfall) ein Junge sich einen Ast in den Hintern stecken lassen "musste" damit er mitspielen darf und so n Kram...kann ja auch mal schnell gefährlich werden. Selbst Erwachsene landen schnell mal in der Notaufnahme weil sie die wildesten Ideen hatten und sich überschätzen. Wie sollen Kinder da irgendwie ein Verständnis für haben was okay ist und was nicht. Saubere Finger beispielsweise etc.pp
Ich weiß ja nicht ob der andere Junge da überhaupt etwas von den Eltern erzählt bekommt.
Und ob der andere Junge im gleichen Alter ist muss ich Montag erstmal rausfinden.
Es scheint meine Tochter echt zu beschäftigen.
Heute hat sie uns das erneut erzählt.
Dieses mal auch dem Papa.
Ja wir klären sie auf. Sie weiß alles. Wie haben beispielsweise alle Bücher der Familie Weißbescheid.
Sie weiß, dass ihr Körper ihr gehört. Sie weiß dass sie Nein sagen darf und muss wenn sie etwas nicht will.
Aber in manchen Situationen schafft sie das nicht.
Ich habe mich bei ihr dafür bedankt, dass sie mir das anvertraut hat und ihr auch gesagt dass sie gut reagiert hat und dass ich es am Montag direkt ansprechen werde. Ich denke ich mache es so wie beschrieben. Kita beim Bringen ansprechen, beim Abholen nachfragen was besprochen wurde wie es nun weiter geht. Wie die damit umgehen.
Sich erforschen okay. Andere erforschen okay. Aber dann müssen es eben auch alle wollen UND ich finde es wichtig, dass Erzieher da ein Auge drauf haben...
So etwas darf meiner Meinung nach nicht komplett unbeaufsichtigt passieren. Ich hab hier schon von Fällen gehört wo (war extremfall) ein Junge sich einen Ast in den Hintern stecken lassen "musste" damit er mitspielen darf und so n Kram...kann ja auch mal schnell gefährlich werden. Selbst Erwachsene landen schnell mal in der Notaufnahme weil sie die wildesten Ideen hatten und sich überschätzen. Wie sollen Kinder da irgendwie ein Verständnis für haben was okay ist und was nicht. Saubere Finger beispielsweise etc.pp
Ich weiß ja nicht ob der andere Junge da überhaupt etwas von den Eltern erzählt bekommt.
Und ob der andere Junge im gleichen Alter ist muss ich Montag erstmal rausfinden.
10.01.2026 18:59
Zitat von Baronesse:
Hab ich das richtig verstanden, dass das andere Kind im selbe Alter ist?
Ich würde
1. mein Kind sensibilisieren, was Bereiche des Körpers sind, die nur MIR gehören und bei denen ich jederzeit alleine entscheide, was ich möchte und das auch sage - und was nicht ok ist!
2. mit meinem Kind üben, klar Grenzen zu setzen. Das kann man auch in dem Alter spielerisch gut machen
3. sofort mit den Erziehern und der Leitung sprechen. Das Thema sollte m.E. auch in der Gruppe aufgegriffen und kindgerecht thematisiert werden. Zudem sollten die anderen Eltern informiert werden, damit auch diese die Chance haben, ihr Kind zu sensibilisieren. Auch im rahmen eines Elternabends macht das sicher Sinn - unabhängig von diesem konkreten Vorfall natürlich.
Darüber hinaus ist das Geschehene doof - gar keine Frage. Wenn es sich jedoch tatsächlich um gleichaltrige kinder handelt, würde ich das Thema zwar ernst nehmen und wie beschrieben aufarbeiten - aber andererseits auch nicht aus Versehen zu sehr in eine klassische „missbrauchsdenke“ kippen. Ich weiß, dass das sehr heikel ist und die Grenzen schmal. Bei Kindern in dem Alter steht jedoch noch der entdeckerdrang im Vordergrund und keine sexuelle Motivation wie wir das einordnen.
Dennoch bitte nicht falsch verstehen - es ist wichtig, das jetzt zu bearbeiten und gerade auch für die Zukunft aufzuklären.
Nachtrag:
Es ist an den Erziehern, zu prüfen, wie sie bzgl des anderen Kindes und seiner Eltern agieren. Ob man hier Anhaltspunkte sieht, dass es sich nicht um „Entdeckung“ sondern gar um „Nachahmung“ oder dergleichen handelt. Das ist aber deren Verantwortungsbereich.
Vieles habe ich bereits beantwortet. Zum Thema in der Gruppe ansprechen; also in unserem KiGa gibt es keine Gruppen. Der Morgenkreis ist in Gruppen aber danach spielen alle mit allen. In Themenräumen.
Aber irgendwie muss es definitiv besprochen werden. Da sind immer wieder solche Sachen. Beispielsweise gucken die Kinder gerne mal in die Toilettenkabinen (unter den Schlitz unten) und sowas. Klar sind die neugierig. Aber wenn es dazu führt, dass Kinder sich dort eventuell dann nicht mal auf die Toilette trauen ist es ja auch die falsche Herangehensweise sowas zu dulden. Da sollte von klein auf gezeigt werden was geht und was nicht. Ich finde es sowieso so schlimm, dass im Erwachsenen Alter immer die Frauen die jenigen sind die Schuld haben. Sie hätte sich wehren sollen, hätten was sagen sollen, hätte sich anders kleiden sollen und so weiter. Den Männern hätte man von klein auf sagen sollen, dass auch "keine Antwort" KEIN ja ist.
14.01.2026 21:04
Danke nochmal an alle für die Tipps für das Vorgehen.
Die Kita hat den Vorfall ernst genommen und meinem Empfinden nach einen guten Lösungsweg gefunden. Meine Tochter durfte sich aussuchen ob es ein klärendes Gespräch unter den beiden (mit Erzieher) gibt und sie wollte es.
Der Junge hat es erst abgestritten und meinte er war es nicht aber hat es dann doch zugegeben und war sich seiner Schuld wohl sichtlich bewusst.
Zumindest war es ihm recht peinlich, dass es da zu einem Gespräch kam und hat damit wohl nicht gerechnet.
Er ist älter als Isabell und weiß schon wohl genau was er da getan hat bzw. das es nicht in Ordnung war.
Die Eltern werden informiert. Das wollte er selbst tun. Zuhause. Okay.
Die Erzieherin wird die Mutter fragen was genau er erzählt hat um zu erfahren ob er es auch wirklich erzählt oder dem Ärger aus dem Weg geht indem er nur die halbe Wahrheit erzählt oder so.
Des Weiteren wird die nächste Zeit intensiver drauf geachtet wie er mit meiner Tochter umgeht. Damit sie jetzt nicht geärgert wird oder so als "Rache" weil sie ihn verpetzt hat oder sowas.
Und das Thema wird demnächst erneut (wird eh immer mal wieder aufgegriffen) angesprochen in den Gruppen und aufgeklärt.
Das man eben die Einverständnis braucht und nur ein JA ein Ja ist.
Mal sehen. Ich hoffe sehr, dass es der einzige Vorfall bleibt und meine kleine Maus da wieder unbeschwert spielen kann. Danke euch. Dieser Thread könnte geschlossen werden
Die Kita hat den Vorfall ernst genommen und meinem Empfinden nach einen guten Lösungsweg gefunden. Meine Tochter durfte sich aussuchen ob es ein klärendes Gespräch unter den beiden (mit Erzieher) gibt und sie wollte es.
Der Junge hat es erst abgestritten und meinte er war es nicht aber hat es dann doch zugegeben und war sich seiner Schuld wohl sichtlich bewusst.
Zumindest war es ihm recht peinlich, dass es da zu einem Gespräch kam und hat damit wohl nicht gerechnet.
Er ist älter als Isabell und weiß schon wohl genau was er da getan hat bzw. das es nicht in Ordnung war.
Die Eltern werden informiert. Das wollte er selbst tun. Zuhause. Okay.
Die Erzieherin wird die Mutter fragen was genau er erzählt hat um zu erfahren ob er es auch wirklich erzählt oder dem Ärger aus dem Weg geht indem er nur die halbe Wahrheit erzählt oder so.
Des Weiteren wird die nächste Zeit intensiver drauf geachtet wie er mit meiner Tochter umgeht. Damit sie jetzt nicht geärgert wird oder so als "Rache" weil sie ihn verpetzt hat oder sowas.
Und das Thema wird demnächst erneut (wird eh immer mal wieder aufgegriffen) angesprochen in den Gruppen und aufgeklärt.
Das man eben die Einverständnis braucht und nur ein JA ein Ja ist.
Mal sehen. Ich hoffe sehr, dass es der einzige Vorfall bleibt und meine kleine Maus da wieder unbeschwert spielen kann. Danke euch. Dieser Thread könnte geschlossen werden
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