Mütter- und Schwangerenforum

Wie läuft eine optimale Eingewöhnung ab?

Tine91
4691 Beiträge
31.08.2022 14:00
Hallo zusammen,

unser Kleiner (knapp 1,5 Jahre) befindet sich gerade in seiner 3. Eingewöhnungswoche (wobei wir 3 Tage davon krank waren). Unsere Kita verfolgt dabei das Berliner Modell. Die ersten Tage liefen richtig toll. 2 Tage lang war ich mit im Raum und weil er super schnell Vertrauen zu seiner Erzieherin aufbaute, mit ihr spielte und mich offenbar dabei komplett vergaß, fand bereits am 3. Tag der erste Trennungsversuch statt. Und auch dies lief total super. Es hat ihn gefühlt gar nicht interessiert, dass ich ging Morgens rannte er immer lachend von alleine in den Raum hinein, sodass wir uns spontan dazu entschieden, dass ich mich am 4. Tag gleich an der Tür verabschiede und 1h draußen warte. Auch hier wieder alles super, keine Tränen. Anschließend folgten Wochenende und 3 Kranktage und trotz der längeren Pause stiefelte der kleine Mann anschließend morgens 2 Tage lang wieder fröhlich allein in den Raum. Es folgte das nächste Wochenende und ja, was soll ich sagen… seit diesem Montag mag er es auf einmal überhaupt nicht mehr Von alleine reinlaufen sind wir nun weit entfernt. Stattdessen habe ich ihn auf dem Arm und übergebe ihn dann protestierend der Erzieherin. Wir sind immer noch bei 1h (seit heute 1,5h) Betreuung, trotzdem wurde es jetzt jeden Tag schlimmer. Heute hat er sich laut Erzieherin erst beruhigt und gespielt, als sie dann nach draußen in den Garten gingen. Im Raum hat er wütend protestiert (ich kenne es von zu Hause - er weint nicht, es fließen keine Tränen, aber es geht halt nicht nach seinem Kopf und dann schreit er, alles ist falsch, er biegt sich nach hinten etc.).
Und ich frage mich nun: was läuft falsch oder wie verhält man sich jetzt? Müsste man nun wieder von vorn bebeginnen und im Raum bleiben, bis er die Trennung wieder zulässt? Oder wird nicht mehr zurückgerudert, wenn es einmal so toll alles geklappt hat? Laut Erzieherin bleiben wir jetzt den Rest der Woche bei Abgeben an der Tür und 1,5h.

Ich muss dazusagen, dass ich von unserem großen Sohn etwas traumatisiert bin, was Eingewöhnung und Krippenzeit angeht. Die Eingewöhnung dauerte auch bei ihm super lange, richtig wohlgefühlt hat er sich aber eigentlich nie und ich habe mich oft gefragt, ob die Eingewöhnung damals zu wenig auf seine Bedürfnisse zugeschnitten war und langfristig bei ihm irgendwas kaputtgemacht hat Bei ihm wurde die Trennung trotz Tränen durchgezogen. Laut Erzieherin war er mit mir im Raum zu sehr auf mich fixiert (er hat sich halt Null von mir gelöst), weshalb es angeblich irgendwann mehr bringt, wenn der Elternteil dann nicht mehr dabei ist.
Beim ersten Kind ist man einfach noch unerfahren und vertraut irgendwo darauf, was einem gesagt wird. Diesmal habe ich natürlich einen ganz anderen Blickwinkel und war so glücklich, als alles so toll lief.

Ist es jetzt vielleicht bei ihm einfach die Erkenntnis, dass es jetzt JEDEN Tag dahin geht? Ich habe das Gefühl, er realisiert auf einmal bewusster, dass Mama weggeht, vielleicht weil es nicht mehr so spannend ist wie an Tag 1.
nilou
14867 Beiträge
31.08.2022 14:06
Ich würde wohl darum bitten nochmal ein paar Schritte zurück zu gehen. Also das du erstmal wieder dabei bleibst und schauen was dann ist. Dann eben langsam wieder lösen.

Eine „richtige“ Bindung kann er nach der kurzen Zeit zu den Erziehern noch nicht haben.
DalyaBlack
917 Beiträge
31.08.2022 14:14
Aus Erfahrung weiß ich das " ein Schritt zurüxk machen "jetzt noch tu früh wäre. Schau die das diese und nächste Woche noch an. Wenn es nicht besser wird sprich mit den Erziehern. Aber gib ihm die Zeit sich daran zugewöhnen
31.08.2022 14:35
Zitat von Tine91:

Hallo zusammen,

unser Kleiner (knapp 1,5 Jahre) befindet sich gerade in seiner 3. Eingewöhnungswoche (wobei wir 3 Tage davon krank waren). Unsere Kita verfolgt dabei das Berliner Modell. Die ersten Tage liefen richtig toll. 2 Tage lang war ich mit im Raum und weil er super schnell Vertrauen zu seiner Erzieherin aufbaute, mit ihr spielte und mich offenbar dabei komplett vergaß, fand bereits am 3. Tag der erste Trennungsversuch statt. Und auch dies lief total super. Es hat ihn gefühlt gar nicht interessiert, dass ich ging Morgens rannte er immer lachend von alleine in den Raum hinein, sodass wir uns spontan dazu entschieden, dass ich mich am 4. Tag gleich an der Tür verabschiede und 1h draußen warte. Auch hier wieder alles super, keine Tränen. Anschließend folgten Wochenende und 3 Kranktage und trotz der längeren Pause stiefelte der kleine Mann anschließend morgens 2 Tage lang wieder fröhlich allein in den Raum. Es folgte das nächste Wochenende und ja, was soll ich sagen… seit diesem Montag mag er es auf einmal überhaupt nicht mehr Von alleine reinlaufen sind wir nun weit entfernt. Stattdessen habe ich ihn auf dem Arm und übergebe ihn dann protestierend der Erzieherin. Wir sind immer noch bei 1h (seit heute 1,5h) Betreuung, trotzdem wurde es jetzt jeden Tag schlimmer. Heute hat er sich laut Erzieherin erst beruhigt und gespielt, als sie dann nach draußen in den Garten gingen. Im Raum hat er wütend protestiert (ich kenne es von zu Hause - er weint nicht, es fließen keine Tränen, aber es geht halt nicht nach seinem Kopf und dann schreit er, alles ist falsch, er biegt sich nach hinten etc.).
Und ich frage mich nun: was läuft falsch oder wie verhält man sich jetzt? Müsste man nun wieder von vorn bebeginnen und im Raum bleiben, bis er die Trennung wieder zulässt? Oder wird nicht mehr zurückgerudert, wenn es einmal so toll alles geklappt hat? Laut Erzieherin bleiben wir jetzt den Rest der Woche bei Abgeben an der Tür und 1,5h.

Ich muss dazusagen, dass ich von unserem großen Sohn etwas traumatisiert bin, was Eingewöhnung und Krippenzeit angeht. Die Eingewöhnung dauerte auch bei ihm super lange, richtig wohlgefühlt hat er sich aber eigentlich nie und ich habe mich oft gefragt, ob die Eingewöhnung damals zu wenig auf seine Bedürfnisse zugeschnitten war und langfristig bei ihm irgendwas kaputtgemacht hat Bei ihm wurde die Trennung trotz Tränen durchgezogen. Laut Erzieherin war er mit mir im Raum zu sehr auf mich fixiert (er hat sich halt Null von mir gelöst), weshalb es angeblich irgendwann mehr bringt, wenn der Elternteil dann nicht mehr dabei ist.
Beim ersten Kind ist man einfach noch unerfahren und vertraut irgendwo darauf, was einem gesagt wird. Diesmal habe ich natürlich einen ganz anderen Blickwinkel und war so glücklich, als alles so toll lief.

Ist es jetzt vielleicht bei ihm einfach die Erkenntnis, dass es jetzt JEDEN Tag dahin geht? Ich habe das Gefühl, er realisiert auf einmal bewusster, dass Mama weggeht, vielleicht weil es nicht mehr so spannend ist wie an Tag 1 .


Das was ich fett markiert habe ist wirklich ein wichtiger Punkt und kommt sehr sehr oft vor.

Ich persönlich würde es wohl bei genau dem Stand belassen bis es besser klappt mit dem abgeben.

Also so lange nicht länger als anderthalb Stunden.

Liebevoll aber kurz verabschieden und dann umdrehen und weg.

Dein Kind muss ich auch der Sache sicher sein wie es eben läuft und das von deiner Seite keine Unsicherheit besteht.
12Pfoten
1683 Beiträge
31.08.2022 16:32
Hör auf dein Bauchgefühl, du kennst dein Kind.

Ein bisschen meckern ist okay, wenn er sich ablenken lässt und Spaß hat.

Wir mussten damals einen Schritt zurück weil er z.B. geschrien hat wie am Spieß und ich auch nicht bereit war ihn abzugeben- blöde Voraussetzung.
Wir haben es dann ne ganze Weile als "wir spielen zusammen mit den Kindern wie in der Krabbelgruppe" gesehen und dann ging es auf einmal, er wollte allein dort bleiben und hat auch zur Tagesmutter großes Vertrauen gefasst.

Aber tatsächlich realisieren die Kinder irgendwann dass es jetzt jeden Tag dort hin geht und manche finden das erstmal doof.

Sprich mit der Erzieherin, sie wird dir sagen können wie er sich dort verhält und hör auf dein Bauchgefühl.
Eine gute Einrichtung kann sich nach dem Kind richten.
31.08.2022 16:37
Ich kann meiner Vorgängerin nur zustimmen.

Von seitens der Kita wo nach dem Berliner Modell eingewöhnt wird, wird aktuell eigentlich nichts verkehrt gemacht. Die 1,5 h sind ok in dieser Phase. Oft erlebt man im Alltag als Erzieherin, dass die lieben Kleinen in der Eingewöhnungsphase keine Probleme haben, alles super klappt. Häufig fangen die Kinder erst später bei der Abgabe oder auch schon daheim an zu weinen weil ihnen bewusst wird, dass sie nun ohne Mama für die nächsten paar Stunden sein werden. Auch wenn es den Müttern schwerfällt, es ist wichtig die eigenen Ängste etc nicht aufs Kind zu übertragen, da es dann meist noch unsicherer wird. Hier ist wichtig, wie oben schon geschrieben, dass das Kind liebevoll verabschiedet wird und der Erzieherin übergeben wird, ohne sich lange aufzuhalten.
Ich hatte mit meinem Sohn genau die gleiche Situation. Mir ist es auch sehr schwer gefallen, ihn weinend zur Tagesmutter zu bringen, ihn mit aller Kraft aus meinen Armen zu lösen und ihn zu übergeben. Es fühlte sich manchmal an, als würde einem das Herz herausgerissen. Aber nach 2 bis 3 Wochen stellte sich der Erfolg ein. Das Weinen wurde immer weniger. Nach Krankheit oder Urlaub haben wir zwar meist von vorn wieder angefangen aber die Phasen des Weinens wurden immer weniger. Heut geht er gern in die Kita

Ein Erlebnis als Erzieherin: Ich hatte ein Kind in einer Gruppe, welches bestimmt über 2 Jahre beim Abgeben geweint hat. Wir haben sämtliche Möglichkeiten versucht, ihr den Abschied zu erleichtern, oft half es aber nicht. Es konnte sich einfach sehr schlecht von der Mama lösen. Es wurde erst besser als ein Geschwisterkind mit in die Kita kam.
Tine91
4691 Beiträge
31.08.2022 17:14
Danke euch für eure Erfahrungen!

Ich denke und hoffe, dass ich keine Unsicherheit o. ä. auf ihn übertrage. Ich war definitiv bereit für diesen Schritt und hatte mich auf die Eingewöhnung gefreut, da ich glaubte, dass ihm das leicht fallen wird. Er war eigentlich immer sehr umgänglich und unkompliziert und hat sich auch ohne Probleme von anderen bespaßen lassen.
Allerdings hat er dieses bockige Verhalten seit Kurzem auch zu Hause. Vielleicht steckt er auch im Schub oder lernt gerade, mit Wut, Misserfolgen etc. umzugehen

Wir werden es beobachten und langsam angehen. Ich hoffe, dass er bald wieder seine Freude daran wiederfindet.
31.08.2022 18:18
Am Anfang war die KiTa noch aufregend und neu. Viele Kinder, viele neue Spielsachen, ein tolles Außengelände etc. Eine super Sache.
Nun ist das alles "normal" geworden. Der kleine Kerl gewöhnt sich daran.
Vielleicht hat er auch die ersten negativen Erfahrungen gemacht, weil er Konflikte mit Kindern hatte oder weil er Regeln einhalten sollte (Hände waschen oder. ä.). Und dann stellt er auch noch fest, dass er jeden Tag dort hin muss und nicht einfach daheim bleiben kann.
Viele Kinder kommen nach 2-4 Wochen in diese Phase, auch meine Tochter.

Ich würde alles so lassen wie bisher und ihm noch ein bisschen Zeit für die Eingewöhnung geben. Einfach abwarten...
31.08.2022 20:48
Geht der große Bruder denn in die gleiche Einrichtung?

Mein kleiner hatte zum Beispiel keine Eingewöhnung gebraucht.
Der große Bruder war auch im Kindergarten und er kannte den Kindergarten seit er Baby war.

Tja jetzt ist der große nicht mehr im Kindergarten. Und der kleine will nun auch nicht mehr, sondern in die Schule

Montag war der erste Tag nach drei Wochen Ferien und der kleine fand es gar nicht toll.
In den 10 Monaten, die er nun in den Kindergarten geht, ging er nie so ungern wie am Montag.

Und der große war auch zuvor schon Tage nicht im Kindergarten und der kleine schon.

War alles kein Problem.

Dienstag war schon besser und heute war gut.
Er ging ganz freiwillig und sagte beim Abschied nur, dass er aber nicht immer in den Kindergarten möchte....

Tine91
4691 Beiträge
01.09.2022 08:48
Zitat von kataleia:

Geht der große Bruder denn in die gleiche Einrichtung?

Mein kleiner hatte zum Beispiel keine Eingewöhnung gebraucht.
Der große Bruder war auch im Kindergarten und er kannte den Kindergarten seit er Baby war.

Tja jetzt ist der große nicht mehr im Kindergarten. Und der kleine will nun auch nicht mehr, sondern in die Schule

Montag war der erste Tag nach drei Wochen Ferien und der kleine fand es gar nicht toll.
In den 10 Monaten, die er nun in den Kindergarten geht, ging er nie so ungern wie am Montag.

Und der große war auch zuvor schon Tage nicht im Kindergarten und der kleine schon.

War alles kein Problem.

Dienstag war schon besser und heute war gut.
Er ging ganz freiwillig und sagte beim Abschied nur, dass er aber nicht immer in den Kindergarten möchte....


Bei uns ist die Situation genauso wie von dir beschrieben. Der Große geht in dieselbe Einrichtung und der Kleine kennt es von kleinauf. Sobald er mobil wurde, ist er auch teilweise ganz neugierig in die Gruppenräume gekrabbelt/gelaufen und im Garten ist er beim Verabschieden des Großen auch sofort rumgerannt. Ich musste ihn regelrecht wieder einfangen, weil er gefühlt gar keinen „Angstradius“ hat und sich wenig nach mir umsieht.
Deswegen hatte ich mich auch voll auf eine unkomplizierte Eingewöhnung eingestellt

Aber ihr habt sicher Recht. Wir belassen es jetzt erstmal bei den 1,5h und gucken, was passiert.
01.09.2022 09:08
Zitat von Tine91:

Zitat von kataleia:

Geht der große Bruder denn in die gleiche Einrichtung?

Mein kleiner hatte zum Beispiel keine Eingewöhnung gebraucht.
Der große Bruder war auch im Kindergarten und er kannte den Kindergarten seit er Baby war.

Tja jetzt ist der große nicht mehr im Kindergarten. Und der kleine will nun auch nicht mehr, sondern in die Schule

Montag war der erste Tag nach drei Wochen Ferien und der kleine fand es gar nicht toll.
In den 10 Monaten, die er nun in den Kindergarten geht, ging er nie so ungern wie am Montag.

Und der große war auch zuvor schon Tage nicht im Kindergarten und der kleine schon.

War alles kein Problem.

Dienstag war schon besser und heute war gut.
Er ging ganz freiwillig und sagte beim Abschied nur, dass er aber nicht immer in den Kindergarten möchte....


Bei uns ist die Situation genauso wie von dir beschrieben. Der Große geht in dieselbe Einrichtung und der Kleine kennt es von kleinauf. Sobald er mobil wurde, ist er auch teilweise ganz neugierig in die Gruppenräume gekrabbelt/gelaufen und im Garten ist er beim Verabschieden des Großen auch sofort rumgerannt. Ich musste ihn regelrecht wieder einfangen, weil er gefühlt gar keinen „Angstradius“ hat und sich wenig nach mir umsieht.
Deswegen hatte ich mich auch voll auf eine unkomplizierte Eingewöhnung eingestellt

Aber ihr habt sicher Recht. Wir belassen es jetzt erstmal bei den 1,5h und gucken, was passiert.


Ja ganz genau so war es hier auch.

Ich drücke dir die Daumen, dass die Gewohnheit und Sicherheit es in den nächsten Tagen besser macht.

Verlängern würde ich aber erst mal nicht.

Ein anderes Kind brauchte 6 Wochen diese kurze Zeit alleine im Kindergarten (waren glaube ich 2 Stunden) und dann war es für sie normal und geht seitdem gerne.
Klar abgeben ist nicht immer mit yippie aber eben ohne weinen und festklammern.

Mein kleiner hat heute früh traurig gefragt: warum kann er nicht noch bis zum Frühstück bleiben?
Also der große Bruder.

Schon traurig

Aber ich weiß ja, dass er sich prinzipiell wohl fühlt und viel Spaß hat.
Tine91
4691 Beiträge
01.09.2022 11:43
Heute lief es wohl schon viel besser. Er hat sich schneller beruhigt, gespielt, gegessen und die Windel gefüllt Das tun sie wohl nur, wenn sie sich auch wohlfühlen.
Sonce
7262 Beiträge
01.09.2022 19:11
Ich bin auch Erzieherin und in manchen Fällen überlegen wir ob es Sinn macht, wenn jemand anderes das Kind in den Kiga bringt. Jemand zu dem das Kind ebenfalls ne Bindung hat aber eine nicht so enge wie zur Mama. Oft hilft es, wenn Papa, Oma, Opa, Tante Onkel oder sonst irgendwer vllt morgens das Kind ein paar mal begleiteten und es dort kurz verabschieden. Abgeholt wird es aber trotzdem von Mama. Vor allem bei den Kindern die sich sehr schwer von Mama lösen können, wirkt das echt Wunder. Sich zb. Von Oma zu verabschieden fällt den Kindern sehr viel einfacher. Vielleicht is das ja auch eine Lösung für euch, falls es da jemanden gibt?
Tine91
4691 Beiträge
02.09.2022 09:00
Zitat von Sonce:

Ich bin auch Erzieherin und in manchen Fällen überlegen wir ob es Sinn macht, wenn jemand anderes das Kind in den Kiga bringt. Jemand zu dem das Kind ebenfalls ne Bindung hat aber eine nicht so enge wie zur Mama. Oft hilft es, wenn Papa, Oma, Opa, Tante Onkel oder sonst irgendwer vllt morgens das Kind ein paar mal begleiteten und es dort kurz verabschieden. Abgeholt wird es aber trotzdem von Mama. Vor allem bei den Kindern die sich sehr schwer von Mama lösen können, wirkt das echt Wunder. Sich zb. Von Oma zu verabschieden fällt den Kindern sehr viel einfacher. Vielleicht is das ja auch eine Lösung für euch, falls es da jemanden gibt?


Das ist ein super Hinweis, danke dir!
Aber tatsächlich glaube ich, dass gar nicht unbedingt ICH das Problem bin. Zum Einen ist er ein Papakind und zum anderen kann er sich in anderen Situationen auch super von mir lösen. Wenn wir mit Freunden verabredet sind, lässt er sich auch super von denen bespaßen, auf dem Spielplatz macht er sein Ding und dreht sich kaum nach mir um… Auch zu Hause spielt er schon lange sehr selbstständig, auch in Räumen, in denen ich mich gerade nicht aufhalte.
Ich denke, es würde nichts ändern, wenn jemand anderes ihn abgibt. Aus organisatorischen Gründen kann es aber auch leider niemand anderes machen. Ich bin noch in Elternzeit, der Papa und die Großeltern müssen arbeiten.
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