ADHS unsere Powerkinder
28.04.2013 17:58
Hallo Leute,
habt ihr auch ein Kind zu Hause, das immer in aktion ist? Immer eine Beschäftigung braucht und immer ausgepowert werden muss?
Ich habe einen fast sieben jährigen Sohn. Nächsten Monat wird er sieben und ist in der ersten Klasse. Uns ist schon früh aufgefallen das er etwas anspruchsvoller ist als andere Kinder aber wir dachten jedes Kind ist sowieso anders also erstmal abwarten. Im letzten Kindergartenjahr war es mehr als schwierig und oft fanden Gespräche mit den Erziehern statt. Zu Hause kaum zu bändigen. Wutausbrüche über Wutausbrüche. Dabei versuchten wir schon so vieles um etwas dagegen zu tun. Kinderarzt, Ergotherapie, Gesprächstherapie, schwimmen, Heilpraktiker , Osteopath und einiges mehr. Natürlich immer nur eins zur Zeit damit es nicht zu viel wurde.
Nichts half wirklich lange, wen es überhaupt etwas gebracht hat.
Nun ging die Schule los und die Dinge nahmen seinen lauf.
Wir mussten ihn regelmäßig früher von der Schule abholen, weil er nicht sitzen blieb, ausflippte, weglief und vieles mehr.
Inzwischen war wir bei drei verschiedenen Instituten und wir haben drei Mal unabhängig voneinander die Diagnose ADHS Höchststufe 3 bekommen. Es wurden verschiedene Tests gemacht und darunter auch ein IQ Test, der ziemlich gut ausfiel. Hochbegabung in Mathe,Logik, Technik und all diesen Bereichen.
WIr haben ihn die Klasse wechseln lassen innerhalb der Grundschule. Von einer Jül ( 1+2 Klasse in einer) in eine Regelklasse (Nur 1 Klasse).
Langsam wurde es kurzzeitig ein wenig besser aber dann eskalierte das ganze wieder. Nun haben wir uns nach sehr langer Zeit entschieden Medikamente zu geben. Er bekommt jetzt Medicinet und es dauerte keine WOche da lief vieles besser. Davor hatte er nicht einen Freund und jetzt rufen die Kinder aus seiner Klasse bei uns an und wir wissen schon gar nicht mehr wann wir die Termine einplanen können, so ausgebucht ist er. Er verweigert den Unterricht nicht mehr, macht mit, hilft anderen Kindern und macht Aufgaben für die zweite Klasse. Er hat ein Hobby gefunden, was vorher unmöglich war und zu Hause ist er ausgeglichen, hilfbereit, liebevoll und trotzdem hat er immernoch seinen Charakter, den wir so sehr an ihm lieben. Dazu muss ich sagen das er zu seinem Bruder unendlich liebevoll ist und alles für ihn tut. Es macht wieder unglaublich spaß mit ihm raus zu gehen, auf den Spielplatz, zum schwimmen oder essen gehen und er genießt es. Er sagt von sich aus das er endlich angekommen ist und sich wohlfühlt.
Wie sieht es bei euch aus? wie geht ihr damit um und wie helft ihr euren Kindern jeden Tag aufs Neue klar zu kommen? Welche Erfahrungen habt ihr ?
Vielleicht können wir uns hier ein wenig austauschen
Ganz liebe Grüße und ich freue mich auf eure Antworten
habt ihr auch ein Kind zu Hause, das immer in aktion ist? Immer eine Beschäftigung braucht und immer ausgepowert werden muss?
Ich habe einen fast sieben jährigen Sohn. Nächsten Monat wird er sieben und ist in der ersten Klasse. Uns ist schon früh aufgefallen das er etwas anspruchsvoller ist als andere Kinder aber wir dachten jedes Kind ist sowieso anders also erstmal abwarten. Im letzten Kindergartenjahr war es mehr als schwierig und oft fanden Gespräche mit den Erziehern statt. Zu Hause kaum zu bändigen. Wutausbrüche über Wutausbrüche. Dabei versuchten wir schon so vieles um etwas dagegen zu tun. Kinderarzt, Ergotherapie, Gesprächstherapie, schwimmen, Heilpraktiker , Osteopath und einiges mehr. Natürlich immer nur eins zur Zeit damit es nicht zu viel wurde.
Nichts half wirklich lange, wen es überhaupt etwas gebracht hat.
Nun ging die Schule los und die Dinge nahmen seinen lauf.
Wir mussten ihn regelmäßig früher von der Schule abholen, weil er nicht sitzen blieb, ausflippte, weglief und vieles mehr.
Inzwischen war wir bei drei verschiedenen Instituten und wir haben drei Mal unabhängig voneinander die Diagnose ADHS Höchststufe 3 bekommen. Es wurden verschiedene Tests gemacht und darunter auch ein IQ Test, der ziemlich gut ausfiel. Hochbegabung in Mathe,Logik, Technik und all diesen Bereichen.
WIr haben ihn die Klasse wechseln lassen innerhalb der Grundschule. Von einer Jül ( 1+2 Klasse in einer) in eine Regelklasse (Nur 1 Klasse).
Langsam wurde es kurzzeitig ein wenig besser aber dann eskalierte das ganze wieder. Nun haben wir uns nach sehr langer Zeit entschieden Medikamente zu geben. Er bekommt jetzt Medicinet und es dauerte keine WOche da lief vieles besser. Davor hatte er nicht einen Freund und jetzt rufen die Kinder aus seiner Klasse bei uns an und wir wissen schon gar nicht mehr wann wir die Termine einplanen können, so ausgebucht ist er. Er verweigert den Unterricht nicht mehr, macht mit, hilft anderen Kindern und macht Aufgaben für die zweite Klasse. Er hat ein Hobby gefunden, was vorher unmöglich war und zu Hause ist er ausgeglichen, hilfbereit, liebevoll und trotzdem hat er immernoch seinen Charakter, den wir so sehr an ihm lieben. Dazu muss ich sagen das er zu seinem Bruder unendlich liebevoll ist und alles für ihn tut. Es macht wieder unglaublich spaß mit ihm raus zu gehen, auf den Spielplatz, zum schwimmen oder essen gehen und er genießt es. Er sagt von sich aus das er endlich angekommen ist und sich wohlfühlt.
Wie sieht es bei euch aus? wie geht ihr damit um und wie helft ihr euren Kindern jeden Tag aufs Neue klar zu kommen? Welche Erfahrungen habt ihr ?
Vielleicht können wir uns hier ein wenig austauschen
Ganz liebe Grüße und ich freue mich auf eure Antworten
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Medikamente jeden Tag 10%
-
Medikamente nur in der Woche 15%
-
Wir möchten keine Medikamente 75%
Abgegebene Stimmen:
20
28.04.2013 19:25
Darf ich mal was Fragen?
Meine geliebte Nachbarin über mir behaubtet seit heute, ihre Tochter hätte ADHS, was dazu führe das sie diese imensen Wutausbrüche bekommt und total austickt.
Das Mädel ist 10 Jahre alt und dreht seit der Geburt der jüngsten total am Rad, also seit etwas mehr als einem Jahr.
Sie schreit die trampelt, sie brüllt, sie knallt die Türen, sie wütet, also nen kompletter Wutausbruch und diese beinahe täglich.
Auffällig ist, mmn, das es erst seit einem Jahr so ist, seit die kleine da ist...vorher war das NIE so.
Was sagt ihr dazu?
Meine geliebte Nachbarin über mir behaubtet seit heute, ihre Tochter hätte ADHS, was dazu führe das sie diese imensen Wutausbrüche bekommt und total austickt.
Das Mädel ist 10 Jahre alt und dreht seit der Geburt der jüngsten total am Rad, also seit etwas mehr als einem Jahr.
Sie schreit die trampelt, sie brüllt, sie knallt die Türen, sie wütet, also nen kompletter Wutausbruch und diese beinahe täglich.
Auffällig ist, mmn, das es erst seit einem Jahr so ist, seit die kleine da ist...vorher war das NIE so.
Was sagt ihr dazu?
28.04.2013 19:34
Zitat:
Darf ich mal was Fragen?
Meine geliebte Nachbarin über mir behaubtet seit heute, ihre Tochter hätte ADHS, was dazu führe das sie diese imensen Wutausbrüche bekommt und total austickt.
Das Mädel ist 10 Jahre alt und dreht seit der Geburt der jüngsten total am Rad, also seit etwas mehr als einem Jahr.
Sie schreit die trampelt, sie brüllt, sie knallt die Türen, sie wütet, also nen kompletter Wutausbruch und diese beinahe täglich.
Auffällig ist, mmn, das es erst seit einem Jahr so ist, seit die kleine da ist...vorher war das NIE so.
Was sagt ihr dazu?
Eifersucht?
28.04.2013 19:38
Zitat von Grapefruit26:
Zitat:
Darf ich mal was Fragen?
Meine geliebte Nachbarin über mir behaubtet seit heute, ihre Tochter hätte ADHS, was dazu führe das sie diese imensen Wutausbrüche bekommt und total austickt.
Das Mädel ist 10 Jahre alt und dreht seit der Geburt der jüngsten total am Rad, also seit etwas mehr als einem Jahr.
Sie schreit die trampelt, sie brüllt, sie knallt die Türen, sie wütet, also nen kompletter Wutausbruch und diese beinahe täglich.
Auffällig ist, mmn, das es erst seit einem Jahr so ist, seit die kleine da ist...vorher war das NIE so.
Was sagt ihr dazu?
Eifersucht?![]()
Ja das denke i ja eben au...Schrei nach Aufmerksamkeit egal wie...
Denn bevor das Baby da war stand des Mädel im Mittelpunkt woraufhin sich ihr Bruder(14) vollkommen zurück zog und zum PC/internet Junky wurde....die Oma bevorzugte des Mädel in allen denkbaren Dingen, seit des Baby da ist, ist es natürlich die kleine und sie muss nun zurück stecken.
28.04.2013 20:04
Zitat von Grapefruit26:
Zitat:
Darf ich mal was Fragen?
Meine geliebte Nachbarin über mir behaubtet seit heute, ihre Tochter hätte ADHS, was dazu führe das sie diese imensen Wutausbrüche bekommt und total austickt.
Das Mädel ist 10 Jahre alt und dreht seit der Geburt der jüngsten total am Rad, also seit etwas mehr als einem Jahr.
Sie schreit die trampelt, sie brüllt, sie knallt die Türen, sie wütet, also nen kompletter Wutausbruch und diese beinahe täglich.
Auffällig ist, mmn, das es erst seit einem Jahr so ist, seit die kleine da ist...vorher war das NIE so.
Was sagt ihr dazu?
Eifersucht?![]()
Seh ich auch so
29.04.2013 16:01
Zitat von ANJUKA:
Darf ich mal was Fragen?
Meine geliebte Nachbarin über mir behaubtet seit heute, ihre Tochter hätte ADHS, was dazu führe das sie diese imensen Wutausbrüche bekommt und total austickt.
Das Mädel ist 10 Jahre alt und dreht seit der Geburt der jüngsten total am Rad, also seit etwas mehr als einem Jahr.
Sie schreit die trampelt, sie brüllt, sie knallt die Türen, sie wütet, also nen kompletter Wutausbruch und diese beinahe täglich.
Auffällig ist, mmn, das es erst seit einem Jahr so ist, seit die kleine da ist...vorher war das NIE so.
Was sagt ihr dazu?
Dann liegt es an der Geburt der Schwester. ADHS zeigt sich schon sehr früh. Im Kindergartenalter wird es auffällig und ab Schulbeginn nicht mehr zu übersehen.
Ich denke sie ist einfach nur wütend, weil die Kleine so viel Aufmerksamkeit bekommt und sie vorher 9 Jahrelang ein Einzelkind war das verwöhnt wurde. Sie hatte ja ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern, die nun natürlich nicht mehr da ist.
Für viele Eltern ist das einfachste aber zu sagen "Mein Kind hat ADHS" ,es ist bequem und in vielen Augen eine Entschuldigung für das Verhalten der Kinder.
17.06.2013 20:03
hi erstmal
also es geht um meinen großen Sohn jetzt ist es fünf.
ist anders als andere Kinder.er ist immer in Bewegung ist sehr laut kaum lenkbar und versucht Regelmäßig regeln zu brechen die unumdinglich sind.wie Zähne putzen warten an der Kasse...
es ist oft so anstrengend er hat seit einem Jahr eine kleine Schwester die liebt er über alles.
wir Sind mit ihm in ergoTherapie heilpädagogik kund logopähdie. und haben au Regelmäßige Termine bei einer pyschologin und auch endwickelungs Tests.
und seid einer. Weile nervt unsere Kita sie kommen nicht Klar mit ihm er hätte ADHS
aber alle Therapeuten das er denendenz dahin gehend habe aber Mann das erst in der Schule fest legen kann.
nun würde ich gern wissen ob das stimmt.
keiner kann so richtig sagen was es ist wo her es kommt Erziehung oder so.
aber daran soll es nich liegen.
er
ADHS
also es geht um meinen großen Sohn jetzt ist es fünf.
ist anders als andere Kinder.er ist immer in Bewegung ist sehr laut kaum lenkbar und versucht Regelmäßig regeln zu brechen die unumdinglich sind.wie Zähne putzen warten an der Kasse...
es ist oft so anstrengend er hat seit einem Jahr eine kleine Schwester die liebt er über alles.
wir Sind mit ihm in ergoTherapie heilpädagogik kund logopähdie. und haben au Regelmäßige Termine bei einer pyschologin und auch endwickelungs Tests.
und seid einer. Weile nervt unsere Kita sie kommen nicht Klar mit ihm er hätte ADHS
aber alle Therapeuten das er denendenz dahin gehend habe aber Mann das erst in der Schule fest legen kann.
nun würde ich gern wissen ob das stimmt.
keiner kann so richtig sagen was es ist wo her es kommt Erziehung oder so.
aber daran soll es nich liegen.
er
ADHS
17.06.2013 20:06
hi erstmal
also es geht um meinen großen Sohn jetzt ist es fünf.
ist anders als andere Kinder.er ist immer in Bewegung ist sehr laut kaum lenkbar und versucht Regelmäßig regeln zu brechen die unumdinglich sind.wie Zähne putzen warten an der Kasse...
es ist oft so anstrengend er hat seit einem Jahr eine kleine Schwester die liebt er über alles.
wir Sind mit ihm in ergoTherapie heilpädagogik kund logopähdie. und haben au Regelmäßige Termine bei einer pyschologin und auch endwickelungs Tests.
und seid einer. Weile nervt unsere Kita sie kommen nicht Klar mit ihm er hätte ADHS
aber alle Therapeuten das er denendenz dahin gehend habe aber Mann das erst in der Schule fest legen kann.
nun würde ich gern wissen ob das stimmt.
keiner kann so richtig sagen was es ist wo her es kommt Erziehung oder so.
aber daran soll es nich liegen.
er
ADHS
also es geht um meinen großen Sohn jetzt ist es fünf.
ist anders als andere Kinder.er ist immer in Bewegung ist sehr laut kaum lenkbar und versucht Regelmäßig regeln zu brechen die unumdinglich sind.wie Zähne putzen warten an der Kasse...
es ist oft so anstrengend er hat seit einem Jahr eine kleine Schwester die liebt er über alles.
wir Sind mit ihm in ergoTherapie heilpädagogik kund logopähdie. und haben au Regelmäßige Termine bei einer pyschologin und auch endwickelungs Tests.
und seid einer. Weile nervt unsere Kita sie kommen nicht Klar mit ihm er hätte ADHS
aber alle Therapeuten das er denendenz dahin gehend habe aber Mann das erst in der Schule fest legen kann.
nun würde ich gern wissen ob das stimmt.
keiner kann so richtig sagen was es ist wo her es kommt Erziehung oder so.
aber daran soll es nich liegen.
er
ADHS
05.07.2013 16:06
Hallo erst mal,
ich bin noch recht neu hier und versuche gerade mich in den einzelnen Foren einzulesen. Dabei bin ich auf dieses Thema hier gestoßen. Mein Großer (acht Jahre alt) hat auch AD(H)S.
Er war von Geburt an ein sehr ruhiges Kind. Hat nie viel geschrien und war immer (für mich), sehr umgänglich. Allerdings ist mir schon sehr früh aufgefallen (ca im Alter von 2 Jahren), dass er in der Entwicklung hinterher hinkt. -Ok, dann ist er halt ein kleiner Spätzünder- waren die Gedanken, mit denen ich mich versucht habe zu trösten. Aber auch meine Tagesmutter (habe damals mein Abitur zu Ende gemacht und wollte ihn so jung noch nicht in die Kita geben), sagte mir, dass mein Großer "auffällig" sei. Also bin ich los zum Kinderarzt, er meinte allerdings, ich solle mich nicht verrückt machen, dass würde sich alles noch "auswachsen". Mit drei ist mein Engel dann in die Kita gekommen. Er hatte nie Probleme mit anderen Kindern, hatte aber von Anfang an Probleme mit der Konzentration. Malen und Basteln fiel ihm auch immer schwerer als gleichaltrigen Kindern. Also bin ich wieder zum Kinderarzt, aber der hat mich wieder versucht, mit der Aussage zu vertrösten, dass sich alles noch entwickeln würde. Dieses Mal habe ich aber auf eine Überweisung zum SPZ bestanden. Dort wurden dann etliche Tests mit ihm gemacht, die die Aussage des Kindergartens unterstützen. Also habe ich Ergotherapie und Frühförderung bekommen und dann einen Integrationsantrag gestellt, dem wurde dann auch entsprochen. Von dem Zeitpunkt an hat er immer wieder kleine Fortschritte gemacht. Nur die Konzentration wollte einfach nicht besser werden.
Als mein Sohn dann eingeschult wurde (Antrag auf Rückstellung wurde abgelehnt), fing das ganze Theater erst richtig an. Ich hatte versucht, die Integration auch für die Schule zu bekommen, diese wurde jedoch abgelehnt, weil er ein "Grenzgänger" sei; sprich seine Defizite in einigen Teilbereichen waren zwar ganz klar zu erkennen, allerdings war er zu intelligent um als I-Kind eingeschult zu werden. Das Ganze hat mir natürlich ganz und gar nicht geschmeckt. Aber gut, ich konnte es leider zu dem Zeitpunkt nicht ändern. Etwa zwei Monate nach der Einschulung kam dann seine Klassenlehrerin auf mich zu und sprach mich darauf an, dass mein Sohn einfach nicht in der Lage sei, den Unterrichtsstoff zu bewältigen. Darauf hin habe ich gesagt, dass ich versucht hätte, einen Integrationsantrag zu stellen, dieser aber abgelehnt worden wäre, weil seine "Lernschwäche" nicht stark genug ausgeprägt sei, ich aber durchaus wüsste, dass ihm das Lernen Probleme bereiteten würde und natürlich auch regelmäßig mit ihm lernen würde (packe heute noch zusammen mit meinem Großen den Tornister und helfe ihm beim Aufräumen). Aber das war der Klassenlehrerin nicht genug. Nach einigen weiteren Elterngesprächen, wegen seinem Verhalten (mein Sohn lutschte noch am Daumen und fängt schnell an zu weinen), warf sie mir dann vor, ich würde nicht genug tun um meinen Sohn zu fördern. Da bin ich dann wütend geworden, habe ihr sämtliche Arztberichte, alle Anträge etc am nächsten Tag auf den Tisch geknallt und sie gefragt, ob sie selber Kinder habe, oder ob es einfach nur ein Hobby von ihr sei, Mütter deren Kinder nicht der "Norm" entsprechen das Leben zur Hölle zu machen. Muss dazu sagen, dass ich nicht die einzige Mutter war, die mit dieser Lehrerin Probleme hatte) Hätte ich das lieber nicht getan, denn ein paar Tage später schellte es bei mir an der Tür und das Jugendamt stand direkt mit einer Familienhilfe bei mir vor der Wohnung. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Geplättet wie ich war, habe ich mich auf die Familienhilfe eingelassen und bin davon ausgegangen, dass diese bald schon merken würde, dass ich alles für meinen Großen tue.
Kurz danach habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin mitten in der Nacht mit meinem Sohn aus der Wohnung geflohen (Die Einzelheiten dazu möchte ich hier nicht breit treten). Nach längerer Zeit (ca. ein halbes Jahr später) bin ich mit meinem neuen Partner zusammengezogen,den mein Sohn und ich schon lange kannten und wo wir schon sehr oft zu Besuch gewesen waren. Wir hatten viel mit einander unternommen (Radtouren mit den Kindern, Essen gehen, Spielplatzbesuche usw). Da dachte ich zum ersten Mal seit langem, dass alles wieder gut werden würde, denn ich bin seit langem mal wieder zur Ruhe gekommen. Oha, jetzt bin ich doch etwas vom Thema abgekommen... also zurück zum Punkt. Mein Großer hat natürlich die erste Klasse nicht geschafft und hat auch im zweiten Anlauf extreme Probleme gehabt. Sein Arbeitstempo war zu langsam, er konnte sich nur schwer in die neue Klasse integrieren usw. Nach der Hälfte des Schuljahrs haben wir dann beschlossen, dass wir den Antrag auf Integration noch einmal stellen. Ich muss sagen, dass bis auf die Sonderschullehrerin, die auch in seiner neuen Klasse unterrichtet, die neuen Klassenlehrerinnen wunderbar sind. Nur meine Familienhilfe kam auf den Trichter mich als erziehungsunfähig hinzustellen. Das hat mir ziemlich jeden Mut genommen. Ich hatte wirklich alles versucht, was ich konnte, Ergo, Logopädie, mein Sohn hatte mittlerweile sogar vom Pädaudiologen Hörgeräte bekommen, und dann sowas. Mein Sohn, mein neuer Partner und ich, waren total am Boden. Jetzt stand sogar das Sorgerecht auf dem Spiel und mein Ex (der sich nie wirklich um meinen Sohn gekümmert hat) nutze jede Chance um Öl ins Feuer zu gießen. Plötzlich hieß es, ich müsse erst mal eine stationäre Therapie machen. Mir wurde die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder ich mache eine Therapie, oder man nimmt mir das Sorgerecht für meinen Engel weg. Also habe ich zugestimmt. 8 Wochen Therapie. Zum Glück durfte ich mir die Klinik selber aussuchen. Mein Sohn war dann in den acht Wochen bei meinen Eltern. Jeder, das Jugendamt, die Schule, zum Schluss sogar ich) gingen davon aus, dass Nick sobald er von so einer "gestörten"(ich weiß, ziemlich überspitzt ausgedrückt) Mutter weg ist, schnell Fortschritte machen würde. Aber dem war nicht so. Als ich aus der Klinik zurück kam, war alles noch beim Alten. Also wurde jetzt an meinem Großen herumspekuliert. Wahrscheinlich hätte er ein Trauma usw. Die ganze Palette. Also habe ich einen Termin beim Kinderpsychologen gemacht und bin bis ich dort einen Termin hatte, zu einem Heilpraktiker gefahren, der mit ihm gearbeitet hat. Ob ihr es glaubt oder nicht, der Psychologe war schließlich unsere Rettung. Nach vier Gesprächen mit meinem Sohn, bei denen ich nicht dabei war, erklärte er dem Jugendamt, dass mein Sohn ein wunderbares aufgewecktes Kind wäre, dass keinerlei seelischen Schaden oder gar ein Trauma habe. Dieses aber durchaus bekommen könnte, wenn man weiter an ihm herumzerren würde. Daraufhin hat er über ein halbes Jahr Tests mit ihm gemacht und schließlich die Diagnose AD(H)S gestellt. Das hört sich jetzt vielleicht für viele von euch vollkommen egoistisch an, aber mir ist mit der Diagnose "ein Stein vom Herzen gefallen". Nicht das ich mich gefreut hätte, dass er ADHS hat, aber endlich hatte ich eine Diagnose und ich wusste, ich habe nicht vollkommen versagt. Danach habe ich es noch ein halbes Jahr nur mit Ergo und Logopädie versucht, speziell auf AD(H)S abgestimmt, aber leider hat das nicht ausgereicht und ich habe wochenlang hin und her überlegt, ob Medikamente für meinen Sohn das Richtige sind. Denn man ließt ja viel im Internet, wie schädlich Ritalin ist und welche Spätfolgen es haben kann. Es sind lange Gespräche mit dem Kinderpsychologen erfolgt und letztendlich habe ich mich entschieden, das Medikament auszuprobieren unter der Bedingung, dass es so dosiert wird, dass es nur in der Schulzeit wirkt. Jetzt nimmt mein Sohn seit ca einem 3/4 Jahr täglich Medikinet. Von dem Tag an, wo er angefangen hat, haben sich seine Leistungen verbessert. Nach einer Woche kam er zu mir und erzählte mir, wie glücklich er ist, die Tabletten zu haben, weil sie ihm helfen würden zu lernen. Inzwischen ist aus der Prognose Sonderschule, die ich noch zu Beginn des Schuljahres hatte, ein: Er schafft mindestens die Realschule wenn nicht sogar das Gymnasium (Aussage der Schule) Die Familienhilfe wurde beendet und alles läuft super. Am Wochenende und in den Ferien nimmt er die Medikamente nicht und inzwischen haben wir angefangen ihn mit Omega 3 und Globolies zu behandeln um die Dosis der Tabletten noch mal zu reduzieren und auf Dauer ganz weg zu lassen.
ACHTUNG!!! Ich möchte diese Medikamente nicht verherrlichen. Sie sind bestimmt nicht DIE Lösung. Es ist nicht damit getan, seinem Kind einmal am Tag eine Tablette zu geben und fertig. Es steckt viel mehr dahinter. Kinder mit AD(H)S brauchen vor allem viel Liebe, Verständnis, ein ruhiges Umfeld und ganz klare Strukturen und Regeln. Denn das ist es, was ihnen am meisten hilft. Die Medis sollten wenn überhaupt nur dann gegeben werden wenn nichts anderes mehr hilft und das auch nur als Unterstützung. Mein Arzt sagt immer: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Mein Großer wird sehr engmaschig überwacht, Blutkontrolle, EEG, EKG usw. und das alle drei Monate. Meine Bitte an Eltern deren Kinder ebenfalls die Diagnose AD(H)S haben, überlegt es euch drei Mal, ob die Gabe eines so starken Mittels wirklich notwendig ist. Schöpft erst alle anderen Möglichkeiten aus die es gibt. Denn die Nebenwirkung sind nicht ohne. Auch wenn mein Sohn zu den "Glücklichen" gehört, der außer gelegentlich Einschlafstörungen (die aber wie ich finde schon schlimm genug sind) keinerlei Nebenwirkung hat.
Also abschließend bleibt zu sagen. Ich befürworte eine Gabe von Medikamenten, aber nur wenn nichts anderes mehr geht.
ich bin noch recht neu hier und versuche gerade mich in den einzelnen Foren einzulesen. Dabei bin ich auf dieses Thema hier gestoßen. Mein Großer (acht Jahre alt) hat auch AD(H)S.
Er war von Geburt an ein sehr ruhiges Kind. Hat nie viel geschrien und war immer (für mich), sehr umgänglich. Allerdings ist mir schon sehr früh aufgefallen (ca im Alter von 2 Jahren), dass er in der Entwicklung hinterher hinkt. -Ok, dann ist er halt ein kleiner Spätzünder- waren die Gedanken, mit denen ich mich versucht habe zu trösten. Aber auch meine Tagesmutter (habe damals mein Abitur zu Ende gemacht und wollte ihn so jung noch nicht in die Kita geben), sagte mir, dass mein Großer "auffällig" sei. Also bin ich los zum Kinderarzt, er meinte allerdings, ich solle mich nicht verrückt machen, dass würde sich alles noch "auswachsen". Mit drei ist mein Engel dann in die Kita gekommen. Er hatte nie Probleme mit anderen Kindern, hatte aber von Anfang an Probleme mit der Konzentration. Malen und Basteln fiel ihm auch immer schwerer als gleichaltrigen Kindern. Also bin ich wieder zum Kinderarzt, aber der hat mich wieder versucht, mit der Aussage zu vertrösten, dass sich alles noch entwickeln würde. Dieses Mal habe ich aber auf eine Überweisung zum SPZ bestanden. Dort wurden dann etliche Tests mit ihm gemacht, die die Aussage des Kindergartens unterstützen. Also habe ich Ergotherapie und Frühförderung bekommen und dann einen Integrationsantrag gestellt, dem wurde dann auch entsprochen. Von dem Zeitpunkt an hat er immer wieder kleine Fortschritte gemacht. Nur die Konzentration wollte einfach nicht besser werden.
Als mein Sohn dann eingeschult wurde (Antrag auf Rückstellung wurde abgelehnt), fing das ganze Theater erst richtig an. Ich hatte versucht, die Integration auch für die Schule zu bekommen, diese wurde jedoch abgelehnt, weil er ein "Grenzgänger" sei; sprich seine Defizite in einigen Teilbereichen waren zwar ganz klar zu erkennen, allerdings war er zu intelligent um als I-Kind eingeschult zu werden. Das Ganze hat mir natürlich ganz und gar nicht geschmeckt. Aber gut, ich konnte es leider zu dem Zeitpunkt nicht ändern. Etwa zwei Monate nach der Einschulung kam dann seine Klassenlehrerin auf mich zu und sprach mich darauf an, dass mein Sohn einfach nicht in der Lage sei, den Unterrichtsstoff zu bewältigen. Darauf hin habe ich gesagt, dass ich versucht hätte, einen Integrationsantrag zu stellen, dieser aber abgelehnt worden wäre, weil seine "Lernschwäche" nicht stark genug ausgeprägt sei, ich aber durchaus wüsste, dass ihm das Lernen Probleme bereiteten würde und natürlich auch regelmäßig mit ihm lernen würde (packe heute noch zusammen mit meinem Großen den Tornister und helfe ihm beim Aufräumen). Aber das war der Klassenlehrerin nicht genug. Nach einigen weiteren Elterngesprächen, wegen seinem Verhalten (mein Sohn lutschte noch am Daumen und fängt schnell an zu weinen), warf sie mir dann vor, ich würde nicht genug tun um meinen Sohn zu fördern. Da bin ich dann wütend geworden, habe ihr sämtliche Arztberichte, alle Anträge etc am nächsten Tag auf den Tisch geknallt und sie gefragt, ob sie selber Kinder habe, oder ob es einfach nur ein Hobby von ihr sei, Mütter deren Kinder nicht der "Norm" entsprechen das Leben zur Hölle zu machen. Muss dazu sagen, dass ich nicht die einzige Mutter war, die mit dieser Lehrerin Probleme hatte) Hätte ich das lieber nicht getan, denn ein paar Tage später schellte es bei mir an der Tür und das Jugendamt stand direkt mit einer Familienhilfe bei mir vor der Wohnung. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Geplättet wie ich war, habe ich mich auf die Familienhilfe eingelassen und bin davon ausgegangen, dass diese bald schon merken würde, dass ich alles für meinen Großen tue.
Kurz danach habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin mitten in der Nacht mit meinem Sohn aus der Wohnung geflohen (Die Einzelheiten dazu möchte ich hier nicht breit treten). Nach längerer Zeit (ca. ein halbes Jahr später) bin ich mit meinem neuen Partner zusammengezogen,den mein Sohn und ich schon lange kannten und wo wir schon sehr oft zu Besuch gewesen waren. Wir hatten viel mit einander unternommen (Radtouren mit den Kindern, Essen gehen, Spielplatzbesuche usw). Da dachte ich zum ersten Mal seit langem, dass alles wieder gut werden würde, denn ich bin seit langem mal wieder zur Ruhe gekommen. Oha, jetzt bin ich doch etwas vom Thema abgekommen... also zurück zum Punkt. Mein Großer hat natürlich die erste Klasse nicht geschafft und hat auch im zweiten Anlauf extreme Probleme gehabt. Sein Arbeitstempo war zu langsam, er konnte sich nur schwer in die neue Klasse integrieren usw. Nach der Hälfte des Schuljahrs haben wir dann beschlossen, dass wir den Antrag auf Integration noch einmal stellen. Ich muss sagen, dass bis auf die Sonderschullehrerin, die auch in seiner neuen Klasse unterrichtet, die neuen Klassenlehrerinnen wunderbar sind. Nur meine Familienhilfe kam auf den Trichter mich als erziehungsunfähig hinzustellen. Das hat mir ziemlich jeden Mut genommen. Ich hatte wirklich alles versucht, was ich konnte, Ergo, Logopädie, mein Sohn hatte mittlerweile sogar vom Pädaudiologen Hörgeräte bekommen, und dann sowas. Mein Sohn, mein neuer Partner und ich, waren total am Boden. Jetzt stand sogar das Sorgerecht auf dem Spiel und mein Ex (der sich nie wirklich um meinen Sohn gekümmert hat) nutze jede Chance um Öl ins Feuer zu gießen. Plötzlich hieß es, ich müsse erst mal eine stationäre Therapie machen. Mir wurde die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder ich mache eine Therapie, oder man nimmt mir das Sorgerecht für meinen Engel weg. Also habe ich zugestimmt. 8 Wochen Therapie. Zum Glück durfte ich mir die Klinik selber aussuchen. Mein Sohn war dann in den acht Wochen bei meinen Eltern. Jeder, das Jugendamt, die Schule, zum Schluss sogar ich) gingen davon aus, dass Nick sobald er von so einer "gestörten"(ich weiß, ziemlich überspitzt ausgedrückt) Mutter weg ist, schnell Fortschritte machen würde. Aber dem war nicht so. Als ich aus der Klinik zurück kam, war alles noch beim Alten. Also wurde jetzt an meinem Großen herumspekuliert. Wahrscheinlich hätte er ein Trauma usw. Die ganze Palette. Also habe ich einen Termin beim Kinderpsychologen gemacht und bin bis ich dort einen Termin hatte, zu einem Heilpraktiker gefahren, der mit ihm gearbeitet hat. Ob ihr es glaubt oder nicht, der Psychologe war schließlich unsere Rettung. Nach vier Gesprächen mit meinem Sohn, bei denen ich nicht dabei war, erklärte er dem Jugendamt, dass mein Sohn ein wunderbares aufgewecktes Kind wäre, dass keinerlei seelischen Schaden oder gar ein Trauma habe. Dieses aber durchaus bekommen könnte, wenn man weiter an ihm herumzerren würde. Daraufhin hat er über ein halbes Jahr Tests mit ihm gemacht und schließlich die Diagnose AD(H)S gestellt. Das hört sich jetzt vielleicht für viele von euch vollkommen egoistisch an, aber mir ist mit der Diagnose "ein Stein vom Herzen gefallen". Nicht das ich mich gefreut hätte, dass er ADHS hat, aber endlich hatte ich eine Diagnose und ich wusste, ich habe nicht vollkommen versagt. Danach habe ich es noch ein halbes Jahr nur mit Ergo und Logopädie versucht, speziell auf AD(H)S abgestimmt, aber leider hat das nicht ausgereicht und ich habe wochenlang hin und her überlegt, ob Medikamente für meinen Sohn das Richtige sind. Denn man ließt ja viel im Internet, wie schädlich Ritalin ist und welche Spätfolgen es haben kann. Es sind lange Gespräche mit dem Kinderpsychologen erfolgt und letztendlich habe ich mich entschieden, das Medikament auszuprobieren unter der Bedingung, dass es so dosiert wird, dass es nur in der Schulzeit wirkt. Jetzt nimmt mein Sohn seit ca einem 3/4 Jahr täglich Medikinet. Von dem Tag an, wo er angefangen hat, haben sich seine Leistungen verbessert. Nach einer Woche kam er zu mir und erzählte mir, wie glücklich er ist, die Tabletten zu haben, weil sie ihm helfen würden zu lernen. Inzwischen ist aus der Prognose Sonderschule, die ich noch zu Beginn des Schuljahres hatte, ein: Er schafft mindestens die Realschule wenn nicht sogar das Gymnasium (Aussage der Schule) Die Familienhilfe wurde beendet und alles läuft super. Am Wochenende und in den Ferien nimmt er die Medikamente nicht und inzwischen haben wir angefangen ihn mit Omega 3 und Globolies zu behandeln um die Dosis der Tabletten noch mal zu reduzieren und auf Dauer ganz weg zu lassen.
ACHTUNG!!! Ich möchte diese Medikamente nicht verherrlichen. Sie sind bestimmt nicht DIE Lösung. Es ist nicht damit getan, seinem Kind einmal am Tag eine Tablette zu geben und fertig. Es steckt viel mehr dahinter. Kinder mit AD(H)S brauchen vor allem viel Liebe, Verständnis, ein ruhiges Umfeld und ganz klare Strukturen und Regeln. Denn das ist es, was ihnen am meisten hilft. Die Medis sollten wenn überhaupt nur dann gegeben werden wenn nichts anderes mehr hilft und das auch nur als Unterstützung. Mein Arzt sagt immer: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Mein Großer wird sehr engmaschig überwacht, Blutkontrolle, EEG, EKG usw. und das alle drei Monate. Meine Bitte an Eltern deren Kinder ebenfalls die Diagnose AD(H)S haben, überlegt es euch drei Mal, ob die Gabe eines so starken Mittels wirklich notwendig ist. Schöpft erst alle anderen Möglichkeiten aus die es gibt. Denn die Nebenwirkung sind nicht ohne. Auch wenn mein Sohn zu den "Glücklichen" gehört, der außer gelegentlich Einschlafstörungen (die aber wie ich finde schon schlimm genug sind) keinerlei Nebenwirkung hat.
Also abschließend bleibt zu sagen. Ich befürworte eine Gabe von Medikamenten, aber nur wenn nichts anderes mehr geht.
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